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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon chorge » 01.06.2013, 10:21

Gegen Ratten hlefen Hunde, Katzen und Fallen. Und wenn es viele sind empfehle ich die Zucht eines Rattenkönigs, so haben wir bei nem Freund mal ein ganzes Müllgrunstück mit ner Unmenge von Ratten frei geräumt uns ist voll ökologisch.

Rattenkönig. Man fange zwei Ratten: Eine füttert man regelmäßig und übermäßig das sie schön träge und fett wird. Die andere tagelang hungern lassen.

Danach beide in einen Käfig und die hungrige wird sich kanibalisch auf die andere stürzen. Die ist dann angefixt.
Nun kann man die freilassen oder eben nochmal das spielchen, eine fangen und die andere wieder hungern lassen.

Wenn der Rattenkönigg dann rausgelassen wird geht er auf die Suche nach Rattenfleisch, er räumt die nester aus und bekämpft die anderen Ratten auch. Dauert etwas aber muß ja nicht innerhalb von zwei tagen sein. Und wenn er keine beute mehr hat, dann wandert er auch von alleine ab.
chorge
 

Beitragvon teejunge » 14.06.2013, 10:42

Hallo Gartenfachleute,

ich habe die Möglichkeit, ein Stück eines alten Gartens günstig zu pachten und zu bewirtschaften, weil der bisherige Eigentümer es nicht mehr schafft.
Es ist ein Streifen von ca. 3-4 m Breite und 30 M Länge, insgesamt ca. 100 qm entlang einer alten Mauer.

Das Problem:
Seit einigen Jahren wurde nichts mehr gemacht. Der gesamte Boden ist durch und durch von Efeu-, Maiglöckchen- und Wilder Wein-Wurzeln durchzogen.

Ich darf alles rausreißen und entfernen. Ich konnte meinen Spaten nicht mal vernünftig in die Erde bringen, weil wirklich alles ziemlich verwurzelt ist.

Meine Frage:
Wie gehe ich am besten vor, um die oberste Schicht - vllt 30 cm - wurzelfrei zu bekommen, damit ich Gemüse anpflanzen kann?
Welche Gartengeräte benutze ich am zweckmäßigsten?

Ich habe nur etwas Erfahrung mit 'Blumen' auf der Fensterbank und 'Balkontomaten', würde mir aber vernünfiges Werkzeug zulegen.

Vielen Dank für alle Tipps und ein schönes Wochenende.

Andi
teejunge
 

Beitragvon gutbrod » 14.06.2013, 11:57

Hallo Teejunge,

da blieben folgende Möglichkeiten:

- mittels Pickel alles durchhacken und dabei sämtliche Wurzeln herauslesen
- Kreuzhacke, wird nur gehen, wenn der Boden relativ locker ist und die Wurzeln nur dünn
- Motorhacke, die könnte sich unter Umständen durch wühlen, je nachdem, wie stark das Wurzelwerk ist
- einen Nachbarn mit einem Einachser bitten, daß er Dir das Land umpflügt, Du danach mit dem Pickel nochmal drübergehst und dabei das Wurzelwerk heraussammelst
- Bodenflies legen gg. Wurzelunkraut, 30 - 60 m³ Kompost kommenlassen und darauf verteilen

Viele Grüße

Gutbrod
gutbrod
 

Beitragvon busbeck » 14.06.2013, 16:29

Hallo Teejunge!

Vor zwei Jahren stand ich vor genau derselben Situation. Ich hab rigolt:

_______________________________________

Vorteile vom Rigolen:

1. Der Boden wird ganz tief entwässert, das Wasser staut sich also nicht so schnell, was für viele Pflanzen wichtig ist.

2. Man kann viel enger säen als ohne Rigolen, denn die Wurzeln wachsen eher in die Tiefe. Das heißt: Mehr Ertrag auf weniger Fläche. Das ist sinnvoll, wenn man wenig Platz hat.


_______________________________________

Wie's geht:

Es gibt drei Schichten:
- Die oberste Rasenschicht
- Die mittlere Schicht
- Die tiefste Schicht

Vorstoß zum ersten Untergeschoss:
Erst mal kommen zwei Reihen (zweimal 20 cm) der obersten Rasenschicht weg. (Wird aber später wieder verwendet.)

Vorstoß zum zweiten Untergeschoss:
Die erste dieser beiden Reihen wird noch einen Spaten tiefer gegraben.

Vorstoß zum dritten Untergeschoss:
Chinesische Besonderheit (nach Seymour): Mit einer Grabegabel wird bei dieser ersten Reihe noch in das dritte Untergeschoss vorgestoßen und durch Hin- und Herwackeln gut gelockert (wichtig bei lehmigem Boden).

Erstes Umgraben:
Die Rasenschicht der dritten "frischen" Reihe kommt nun umgedreht auf die erste (tiefste und tief aufgelockerte) Reihe. Diese umgedrehten Schollen der ehemals obersten Rasenschicht befinden sich nun also im ersten Untergeschoss und die Wurzeln schauen Dir wie die Igel entgegen. Nichts soll Dich daran hindern, diese Wurzeln rauszuziehen. Es lohnt sich, denn dann hast Du im neuen Jahr viel weniger Unkraut. Ach, ja, ich weiß, es gibt einen politisch korrekten Ausdruck für Unkraut...

Zweites Umgraben:
Die mittlere Schicht der zweiten Reihe (die Du mittlerweile wohl ziemlich festgetrampelt hast, was aber nix macht) kommt jetzt - ebenfalls umgedreht - auf die entwurzelten Brocken in der ersten Reihe; das heißt: Die mittlere Schicht ist jetzt oben.

Am Anfang ist alles ein bisschen eng und die Erde fällt immer wieder in die Gräben zurück. Je weiter Du umgräbst, desto mehr Platz hast Du für die umgedrehten Brocken.

Zum Schluss kommen die Haufen vom Anfang ins Loch, das zum Schluss übrig bleibt.

_______________________________________


Wichtig: Nie mehr drauftreten! Sonst war die ganze Schufterei umsonst. Und eine Schufterei ist es. Ich brauch für ein Beet von 6 m x 1,20 m fast eine Woche und in der Woche habe ich keinerlei Schlafstörungen, jedoch Schwierigkeiten aufzuwachen und aufzustehen. Aber wenn man nicht mehr drauftritt, dann reicht einmal Rigolen für viele Jahre, wie ich aber nicht aus Erfahrung sagen kann.

Man kann sich streiten, ob die Rasenschicht die erste Schicht bleiben soll und Die mittlere Schicht die die mittlere Schicht bleiben soll. Ich hab die beiden Schichten vertauscht und das Ergebnis war super.
Außerdem hab ich bei einigen Beeten die Wurzeln nicht entfernt (die "Igel") - und das hab ich echt bereut! Leider kommt mein geliebter Feind Schachtelhalm trotz Rigolen wieder hoch. Aber das ist wohl dessen Wesen.

_______________________________________


Also:

voher:
- 1 Die oberste Rasenschicht
- 2 Die mittlere Schicht
- 3 Die tiefste Schicht

nachher:
2 umgedrehte ehemaligs mittlere Schicht
1 umgedrehte ehemalige Rasenschicht
3 aufgelockerte tiefste Schicht

Kloßbrühe, aber es lohnt sich.

Ach ja, mir fällt grad auf: Ich hab insgesamt auch 100 qm rigolt. Und die Beete können sich sehen lassen. Echt.
busbeck
 

Beitragvon Andiamos » 14.06.2013, 18:42

Hallo zusammen,
ich habe heute von einer Möglichkeit zur Düngung der Gemüsepflanzen gehört, die ich noch nicht kannte.
Kompost-Flüssigdüngung. Hierbei wird Komposterde in Wasser "ziehen" gelassen und damit die Pflanzen gegossen.
Kennt jemand diese Art der Düngung und kann über Erfahrungen berichten?

Hier wird beschrieben, wie man es macht.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 18.06.2013, 19:55

Hallo Angelika,

zum Thema Flüssigdünger schau mal hier rein: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
auch zu den Links im Text.
Auf diesem Portal sind viele interessante Ratschläge.

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 21.07.2013, 09:57

Hallo zusammen,
heute morgen habe ich, wie fast an jedem Sonntag, wieder die Sendung "Sonntagsfragen" auf WDR2-Radio gehört. Dort werden meist sehr interessante Menschen vorgestellt und interviewt.
Heute morgen war die Heilpraktikerin Melanie Wenzel zu Gast, die sehr viel mit Heilpflanzen arbeitet und auch ein Buch geschrieben hat "Meine besten Heilpflanzenrezepte". Ich werde mir dieses Buch bestellen und dann im Bücher- und Medizin-Threat darüber berichten.

Diese Frau Wenzel hat aber auch ihren Bokashi-Komposter erwähnt. Das ist ein Komposteimer, der in der Küche gelagert wird und in den die Küchenabfälle täglich oder alle 2 Tage eingefüllt werden, dann mit einem Kompost-Ferment bestreut werden, das aus irgendwelchen Mehlen und Effektiven Mikroorganismen besteht, und nach vollständiger Befüllung für 2-3 Wochen stehen gelassen wird. So erhält man sehr schnell sehr guten Kompost. Das beste aber ist, dass dieser Eimer so konstruiert ist, dass im unteren Bereich ein Auffangbehälter mit Ablaufhahn ist, so dass man laufend die austretende Flüssigkeit auffangen und verdünnt als Dünger oder pur als Rohrreinigungsmittel verwenden kann. Das Prinzip des Eimers ist eine Art Fermentierung der Abfälle, was auch keine übermäßige Geruchsbildung erzeugt. Soll so ähnlich wie Sauerkraut riechen.

Man kann so einen Bokashi-Eimer auch selbst bauen. Anleitungen und Erfahrungsberichte dazu gibt es im Netz reichlich.

Mir war dieser Komposteimer neu und vielleicht kennen ihn viele von euch auch noch nicht.

Beispiel:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Independenz » 21.07.2013, 11:31

Hallo Angelika,

vielen Dank für diesen Link!
Finde ich total super, werde mir den trotz Garten zulegen, speziell für den Winter, da unser "Freilandkomposter" doch ca. 70 Meter vom Haus entfernt ist und auch relativ lange braucht, um gute Erde zu bekommen.
Dass man die austretende Flüssigkeit als Rohrreinigungsmittel verwenden kann, ist auch eine interessante Neuigkeit.

Schönen Sonntag noch allen
Independenz
Independenz
 

Beitragvon Andiamos » 07.11.2013, 20:01

Jetzt mal ein Aufruf an alle Garten-Erfahrenen, wie mit diesem Problem des Nicht-Reif-Werdens von Paprika usw. in unseren Breitengraden umzugehen ist. Das selbe Problem hatte ich auch bei den Paprikapflanzen auf meinem Balkon. Eine Ernte und noch einige unreife Früchte. Wer weiß was?
Obwohl ich mich frage, warum er die grünen Früchte nicht einfach auch ißt? Kann man die nicht essen bei einer roten Sorte?

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 07.11.2013, 20:13

Hallöle Andiamos,

es gibt nur 2 Paprikasorten...gelbe und rote.... die grünen sind die unreif geernteten der vorher genannten...
Ergo kannst du auch die noch grünen Paprika essen.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Saurier61 » 17.12.2013, 06:08

Hallöle,

für die neue Gartensaison... Netztunnel gegen Schmetterlinge und damit gegen Raupen...sehr feine Netze halten auch Läuse ab.
Diese hier z.B.... kann man mehrere Jahre verwenden.... Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Kapuzinerkresse zieht vermehrt Läuse an... wenn die Blätter dann voll mit Läusen sind... einfach in eine Tonne mit Wasser geben... mit dem Wasser kann man dann gießen und die Kresse kommt, wenn die Läuse ertrunken sind.. in den Kompost oder auf die Beete und wird leicht in den Boden eingearbeitet..

Toilettenpapierrollen sammeln... 2 kleine Rollen draus machen... auf ein Tablett/Plastikschalen von Fleisch oder ähnlichem... eine Lage feinen Kies dann die Rollen darauf und mit Erde füllen... 2cm am Rand frei lassen für jeweils ein Samenkorn zum vorziehen... gegossen wird so, dass das Wasser nicht über dem Kies steht... kein Wasser in die Rollen geben...
später einfach das ganze Teil mit Pflanze in das Beet... Rand 2cm überstehen lassen...

oder für direkte Freilandsaat... Toilettenpapierrollen.. auf dem Beet so einsetzen dass noch ein Rand von 2 cm rausschaut... auch innen sollte der Rand bleiben, ...darin jeweils 1 Samenkorn ... so haben die kleinen Pflänzchen am Anfang Schatten... und man kann drumherum gut das Unkraut entfernen, ohne aus Versehen die Nutzpflanze mit raus zu reißen... ist am Anfang etwas mehr Arbeit... lohnt sich aber...

Ach ja die Rollen von Küchenpapier kann man auch nehmen .... :mrgreen:

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Pleitegeier » 17.12.2013, 11:48

Danke Helga!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Super Idee :-)
Pleitegeier
 

Beitragvon Prepperin » 17.12.2013, 19:22

Also Helga, das ist ja man wirklich eine außerordentlich pfiffige Idee.
Danke :D
Prepperin
 

Beitragvon Andiamos » 17.12.2013, 19:30

Hallo zusammen,
Toilettenpapier- und Küchenpapier-Rollen habe ich schon fleißig gesammelt. Zwar mehr als Bastelmaterial für die Enkelinnen, aber auch mit dem Hintergedanken, darin auszusäen. Aber danke für die genaue Anleitung. Das mit dem Kies war mir neu (wo krieg ich den denn jetzt her???).
Plastikschalen vom Fleischkauf habe ich nicht und Tabletts, die wasserbelastbar sind auch nicht. Aber ich habe Backbleche :D , die ich als Unterlage verwenden könnte. In der Zeit des Keimens gibt es dann eben keinen Kuchen und keine Pizza. :lol:
Hat noch jemand andere Ideen ?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 17.12.2013, 21:01

Hallöle,

klar gibt es da noch eine Idee von mir... da ihr ja sowieso Säcke mit Pflanz/Saaterde kauft...

Sack hinlegen und einmal obendrauf die Folie bis auf einen Raund von 2cm ausschneiden... dann Kies.... die .Ecken evt. mit Holzwürfel oder Stein stabilisieren
.....darauf achten, dass die Tüte unten dicht ist...

Feste blaue Müllsäcke funktionieren auch

Kies...bekommt man in Gartencentern, Zoogeschäften und im Internet....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Andiamos » 17.12.2013, 21:08

Hallo Helga,
gute Idee mit dem Pflanzsack!

Saurier61 hat geschrieben:Kies...bekommt man in Gartencentern, Zoogeschäften und im Internet....

Ich wollte den eigentlich nicht kaufen.... Aber da fällt mir ein, unser Nachbar hat doch so ein........ :mrgreen:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Prepperin » 17.12.2013, 21:30

Hallo Angelika :D ,
das mit dem Kies und dem Nachbarn überleg Dir lieber noch mal.
Das hab ich letztes Jahr vor dem Winter so gemacht. Alle Wohnungspflanzen draußen in die Sommerfrische geschickt. Hat denen auch echt gut getan. Dann im Herbst die Pflanzen wieder reingeholt und in die Blumentöpfe unten eine dünne Kiesschicht rein, wegen des Wasserablaufs, das hatte ich echt gut gemeint. Nach ungefähr 8 Wochen ab und zu die ersten kleinen Fliegen. Noch dachte ich mir nichts böses dabei. Aber es wurden mehr und mehr. Erstmal wusste ich überhaupt nicht wo die herkamen. Ich habe alles abgesucht und untersucht und nichts gefunden... Nach ca. 3 Monaten eines Morgens im Wohnzimmer jede Menge kleine Fliegen am Fenster :shock: und da war dann alles klar. Die Viecher kamen aus dem Kies und das obwohl der von mir sauber gewaschen war... :mrgreen:
Habe alle Blumen nochmals umgetopft, diesmal ohne Kies und dann war Ruhe.
Deshalb, überlege Dir das nochmal, das mit dem Kies, vom Nachbarn :roll: und so.
LG Gudrun die Prepperin :wink:
Prepperin
 

Beitragvon Saurier61 » 17.12.2013, 23:09

Andiamos hat geschrieben:Hallo Helga,
gute Idee mit dem Pflanzsack!

Saurier61 hat geschrieben:Kies...bekommt man in Gartencentern, Zoogeschäften und im Internet....

Ich wollte den eigentlich nicht kaufen.... Aber da fällt mir ein, unser Nachbar hat doch so ein........ :mrgreen:

LG
Angelika


Hallöle Angelika,

wenn kein Kies... dann hast du vielleicht ein passendes engmaschiges Gitter (z.B. Fliegendraht mit Holzleisten drunter).... dann kommt in die unten Papierrollen...also in die Erde noch ein Stück Baumwollfaden (z.B. Baumwollgarn für Topflappen), der dann bis ins Wasser reicht und so die Pflanzen versorgt...

Kein Fliegengitter... dann unteren Rand der Papierrollen mehrmals einschneiden (etwas mehr als halber Durchmessser), nach innen klappen, damit ein Boden entsteht... in der Mitte wird dabei der Baumwollfaden eingeklemmt und die Rollen kann man dann auf 2 Holzleisten setzen....
gepfuscht wie :mrgreen:

und Prepperin hat Recht, Kies von draussen ist nicht gut...Saaterde ist extra sterilisiert... mit Kies von draussen machst du das kaputt... verseuchst die Erde mit Pilzen, Bakterien ect...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Pleitegeier » 18.12.2013, 14:42

Andiamos hat geschrieben:Hallo zusammen,
Toilettenpapier- und Küchenpapier-Rollen habe ich schon fleißig gesammelt. Zwar mehr als Bastelmaterial für die Enkelinnen, aber auch mit dem Hintergedanken, darin auszusäen. Aber danke für die genaue Anleitung. Das mit dem Kies war mir neu (wo krieg ich den denn jetzt her???).
Plastikschalen vom Fleischkauf habe ich nicht und Tabletts, die wasserbelastbar sind auch nicht. Aber ich habe Backbleche :D , die ich als Unterlage verwenden könnte. In der Zeit des Keimens gibt es dann eben keinen Kuchen und keine Pizza. :lol:
Hat noch jemand andere Ideen ?

LG
Angelika

Hallo Angelika!
Da einiges im Küchenschrank steht was nicht täglich gebraucht wird findet sich immer was. :lol:
Letzten Frühjahr habe ich mal meine Bratreindl gesucht und bemerkt das ich Samen darin vorgezogen habe welche in Jogurt Bechern drin gestanden haben.
Aber es fand sich ein Ersatz.LG Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 18.12.2013, 18:55

Kann man nicht einfach auf Watte stellen, die dann feucht gehalten wird?
Meinetwegen noch mit einem Fliegennetz obendrüber. :wink:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon maroni » 18.12.2013, 20:41

Katzenstreu ist auch recht und billig.
maroni
 

Beitragvon Saurier61 » 18.12.2013, 20:57

Andiamos hat geschrieben:Kann man nicht einfach auf Watte stellen, die dann feucht gehalten wird?
Meinetwegen noch mit einem Fliegennetz obendrüber. :wink:

LG
Angelika


Hallöle Angelika...

dann werden die Papprollen zu nass und lösen sich auf... und zu nass kann auch Schimmel verursachen...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Kavure´i » 18.12.2013, 22:31

Hola Helga

:D

Ich fang dann mal an, die Klopapierrollen zu sammeln, ich hab ja noch etwas Zeit bis zum nächsten Frühjahr.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Prepper86 » 12.01.2014, 21:53

Mein Papa hat in unserem Waldstück wilde Brombeeren entdeckt und will die nun ausziehen.

Bevor wir das Teil ausreißen: Habt ihr Tipps wofür wir diese wilden Brombeeren nutzen können? (außer Marmelade ;-) )
Ich find's eigentlich schade, dass er den ausreißen will.
Prepper86
 

Beitragvon Andiamos » 12.01.2014, 22:07

So ganz spontan fällt mir Brombeerlikör ein, man kann die Beeren einfach so essen, und ich glaube auch Brombeerblättertee kann man machen.
Guck hier:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Westerwalderde » 12.01.2014, 23:06

Und mir fällt noch mein SIRUP ein ~ super lecker
und Gelee --- letzten Herbst gab es reichlich hier ... und ein paar Beeren
" ruhen " noch in der Truhe ;-)
L.G.
WESTERWALDERDE
Westerwalderde
 

Beitragvon rheinschaf » 12.01.2014, 23:39

Prepper86 hat geschrieben:Mein Papa hat in unserem Waldstück wilde Brombeeren entdeckt und will die nun ausziehen.

Bevor wir das Teil ausreißen: Habt ihr Tipps wofür wir diese wilden Brombeeren nutzen können? (außer Marmelade ;-) )
Ich find's eigentlich schade, dass er den ausreißen will.


Ich liebe Brombeeren :D , auf jedem Grundstück, nur nicht auf meinem. Raus damit solange es noch geht und sehr gründlich vorgehen, ein 5cm Stück Wurzel ist in 2 -3 Jahren Hecke. Also brombeeren gehen in Deutschland nicht aus, das müßt ihr nicht hegen :lol:

LG, das in jahrelangem, harten Kampf gegen Brombeeren, gestählte Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon Prepper86 » 12.01.2014, 23:43

rheinschaf hat geschrieben:
Prepper86 hat geschrieben:Mein Papa hat in unserem Waldstück wilde Brombeeren entdeckt und will die nun ausziehen.

Bevor wir das Teil ausreißen: Habt ihr Tipps wofür wir diese wilden Brombeeren nutzen können? (außer Marmelade ;-) )
Ich find's eigentlich schade, dass er den ausreißen will.


Ich liebe Brombeeren :D , auf jedem Grundstück, nur nicht auf meinem. Raus damit solange es noch geht und sehr gründlich vorgehen, ein 5cm Stück Wurzel ist in 2 -3 Jahren Hecke. Also brombeeren gehen in Deutschland nicht aus, das müßt ihr nicht hegen :lol:

LG, das in jahrelangem, harten Kampf gegen Brombeeren, gestählte Schaf


Na toll :-( :lol:
Prepper86
 

Beitragvon rheinschaf » 12.01.2014, 23:48

:lol: pflück doch dann beim Nachbarn, und mach einen Riesenaufstand wenn was zu Dir rüberwächst :lol: , so erntet man bei uns die Bromis :wink:
rheinschaf
 

Beitragvon Saurier61 » 12.01.2014, 23:54

Hallöle Prepper86,

Brombeerblätter kann man auch verwenden... z.B. als Ersatz für schwarzen Tee... mal so in Bezug auf Fukushima sollte man da ja auch nicht mehr jeden schwarzen/grünen/weissen Tee kaufen...

z.B für Eistee
2 Liter Blätter in den Topf geben.... Saft von 1-2 Zitronen oder anderen sehr sauren Saft, 1 Teel. schwarzen Tee oder 1Eßl. Brombeerblätter dazu... mit 1/2l Apfelsaft und 1/2 L Wasser aufkochen, 3 Min. ziehen lassen... abseihen ....
mit 650g Zucker unter rühren aufkochen bis der Zucker sich gelöst hat, dann bei kleiner Flamme und ohne Deckel auf ca die Hälfte einreduzieren. Den Sirup in eine saubere Flasche füllen und kühl aufbewahren.

Etwas Sirup in ein Glas geben und mit heissem oder kaltem Wasser auffüllen. Durstlöschend im Sommer... wärmend im Winter.....

oder als Heilkraut
gegen Entzündungen im Mund/Rachenraum, Husten, Wasserverlust bei Magen-Darm-Infekt und Schutz der (Darm)schleimhaut gegen das Eindringen von Erregern... 1 Teel. auf 1 Tasse heisses Wasser, 10 Min. ziehen lassen... max 3-4 Tassen täglich trinken oder bei Angina/Mandelentzündung damit gurgeln...

Brombeerenauflauf

ca 6 Tassen Brombeeren sammeln, waschen, mit 2-3 Eßlöffeln Zucker und 2 Eßlöffeln Wasser für 10min leicht köcheln.

10 gehäufte Eßl. Mehl 1 Backpulver, 2-3Eßl Zucker, 1 Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 2-3 Eier mit soviel Milch verrühren dass ein Teig entsteht, der etwas flüssiger als Rührteig ist.

1/2 Teig in eine Form, dann die Brombeeren darauf, dann den restlichen Teig .
Bei 175° im Backofen ca 1 Stunde.
Kann man auch mit anderem Obst backen.

schnelles Brombeereis....
Ganz schnelles Brombeereis... geht auch mit Himbeeren, Erdbeeren...

200ml Sahne in einen 1L Messbecher geben. 3-6 Eßl. Zucker dazu, etwas Vanillezucker und mit dem Pürrierstab halbfest aufschlagen.
Dann nach und nach ca 600g gefrorene Brombeeren dazugeben und mit dem Pürrierstab ganz fein pürrieren. Dabei wird aus dem Ganzen ein zart schmelzendes Eis.

50 bis 100g Brombeeren und Milch statt Sahne ergeben einen eiskalten Milchshake.

Eine Wurzelsperre hilft den übermäßigen Wuchs einzudämmen... oder im Frühjahr regelmäßig drumherum abstechen, dann sind die neuen Wurzeln noch nicht so kräftig und lasen sich leicht entfernen...
Dann besteht auch noch die Möglichkeit, einen Teil in eine Mörtelwanne (unten Abflusslöcher bohren) umzupflanzen... den Kübel kann man dann entweder eingraben oder oberirdisch stehen lassen...wenns um schönere Optik geht... einfach mit Sprühlack verschönern.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Kavure´i » 13.01.2014, 00:34

Helga

tausche beim Eis mal die Sahne gegen Schmand (saure Sahne) aus.

Menno, ihr reißt die Brombeeren raus, und meine wollen nicht wachsen :(

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon rheinschaf » 13.01.2014, 00:43

:lol: was beklagst Du Dich ?

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Wir können tauschen, ich stell mir die Nahrungssuche bei dir sehr viel einfacher vor :wink:
Die Pflanze auf den ersten beiden Bildern, weißt Du was das ist?

Lg Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon Saurier61 » 13.01.2014, 00:56

Hallöle,
der Beschreibung und den Blüten nach...
ich würde auf Hibiscus sabdariffa tippen....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon lagerverwalter » 13.01.2014, 10:10

Saurier61 hat geschrieben:der Beschreibung und den Blüten nach...
ich würde auf Hibiscus sabdariffa tippen....

Moin Helga!
Wenn du es nicht schon geschrieben hättest,
darauf hätte ich auch sofort getippt, (ohne das Bild gesehen zu haben) :) :) :)
Gruß, Thomas
lagerverwalter
 

Beitragvon rheinschaf » 13.01.2014, 10:17

....manche Dinge in diesem Universum werden mir auf ewig ein Rätsel bleiben.... :lol: :wink:
rheinschaf
 

Beitragvon Andiamos » 17.01.2014, 07:29

Heute habe ich den folgenden Frag-Mutti-Tipp gegen Blattläuse am Salat (und vermutlich auch an anderen Pflanzen) bekommen.

Kaffee gegen Blattläuse
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LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon busbeck » 17.01.2014, 08:18

Andiamos hat geschrieben:Kaffee gegen Blattläuse

DIE VIELFÄLTIGE WIRKUNG VON TABAK

Ich hab erfahren, dass Tabak nicht nur gegen Menschen und Mitmenschen, sondern ein paar Tage im kalten Sud angesetzt auch gegen Läuse wirkt.
busbeck
 

Beitragvon Kavure´i » 18.01.2014, 01:50

rheinschaf hat geschrieben::lol: was beklagst Du Dich ?

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Wir können tauschen, ich stell mir die Nahrungssuche bei dir sehr viel einfacher vor :wink:
Die Pflanze auf den ersten beiden Bildern, weißt Du was das ist?

Lg Schaf


Hola

zuerst einmal möchte ich eins richtigstellen : Hier ist die Nahrungssuche nicht einfacher als bei euch.
Denn jeder Terreno gehört jemandem und somit sind auch die darauf wachsenden (Feld)Früchte Privateigentum.
Ich kann also nicht einfach ein Grundstück betreten und mir holen was ich will.
Es sei denn, ich mag Rehposten im Allerwertesten :lol:

Dann zu den Früchten in diesem Blog.
Ja, das ist Hibiscus sabdariffa, der hier keineswegs "Sauerampfer" heißt, sondern (G)Rosella oder Rosa de Jamaica.
Und man ißt natürlich nicht die Blätter des Strauches, sondern die fleischig verdickten Blütenkelche.
Ich mache daraus Marmelade und einen sehr leckeren Likör.
Die meisten Namen der Früchte sind falsch geschrieben.
Guayaba wird nicht mt "j" geschrieben , denn dann würde man es Guachaba aussprechen.
Ebenso Papaya, die hier übrigens Mamón heißt, und nicht anders.
Die schuppige Frucht heißt Cherimoya, "sch" gibt es im spanischen nicht.
Die Frucht, die als Mora beschrieben wird, heißt Jabuticaba ( Myrciaria cauliflora ) , die Mora ist die Maulbeere und sieht am ehesten wie eine langestreckte Brombeere aus.
Die "Sauerkirsche" ist eine Acerola (Malpigia punicifolia ), hat mit Kirschen nichts zu tun.
Bananen wachsen auch nicht "wie Unkraut", jedenfalls nicht die Kulturbananen. Sie sind sehr anfällig gegen Trockenheit und Frost.

Es ist schon seltsam, alle haben sie Internet, man stellt ellenlange Berichte rein, aber sich mal vorher informieren über Dinge, die man nicht weiß oder kennt, dazu hat man wohl keine Lust. :roll:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon kaifel » 18.01.2014, 11:28

Hallo,
ich war lange nicht im Forum aktiv und habe eben den Gartenbauthread gesehen. Ich möchte gerne etwas posten zum Thema "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln". Ich arbeite in Afrika, bin aber immer zur Saat- und Erntezeit in Deutschland. So bereite ich im Frühjahr den Garten meiner Eltern vor und setze jedes Jahr Kartoffeln. Dabei kommt jedes zweite Jahr eine Fuhre Pferdemist in das ca. 100qm "große" Gartenstück, wobei meine Mutter noch Stangenbohnen, Zwiebeln etc. setzt. In diesem Jahr fuhr ich mit meinem Traktor und Kipper zu meinem Onkel, dessen Pferde die Mistproduzenten sind und wir haben beide per Mistgabel den Kipper geladen. Irgendwie haben wir uns dabei aber so verquatscht, dass anschließend viel mehr Mist auf dem Kipper war, als beabsichtigt. Jedenfalls konnte ich danach den kompletten Garten + Gewächshaus mit einer 10cm dicken Mistschicht "beglücken", den ich anschließend mit der Motorhacke eingefräst habe. Das Resultat daraus waren herrlich schmeckende Tomaten und riesige Kartoffeln. Ironie an: Dies alles ohne die lateinischen Namen der Feldfrüchte zu kennen, Ironie aus :-)

Gruß
kaifel
 

Beitragvon Kavure´i » 18.01.2014, 19:44

Hola Kaifel

die lateinischen Namen weiß ich natürlich auch nicht auswendig, aber ich kenne zumindest die Namen der Früchte und Gemüse mit den gebräuchlichen Namen, und wenn ich nicht weiß, wie sie heissen und/oder nicht weiß, wie sie geschrieben werden ( der Bericht wurde immerhin einer großen Lesergemeinde offeriert ), dann frage ich oder schaue nach.
Für mein persönliches Tagebuch muß ich das eventuell nicht machen, aber wenn ich einen Bericht online stelle, wäre es doch weniger peinlich, oder ?

Glückwunsch für die schönen Tomaten und die großen Kartoffeln.

Bei einem Urlaub in Deutschland sah ich auf einem Bauernmarkt eine Tafel :

Glückliche Kartoffeln vom Freilaufenden Bauern :lol:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

 


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