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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon survival » 10.09.2014, 05:58

Schubs nach oben :D

Wie geht es Eurem Garten?

Die nächsten Tage werde ich den Knoblauch stecken. Hat sich in unserer Lage bewährt!
Die Knoblauchbabys, welche ich mal ausprobiert habe, werden umgesteckt - so könnten im nächsten Jahr brauchbare Knollen wachsen. Bin gespannt, ob es klappt!

Den Rosenkohl werde ich jetzt "köpfen", damit er bessere Röschen bildet. Schauen ganz gut aus, die Pflanzen!
Das "geköpfte" werde ich dann in etwas Butter andünsten, Kartöffelchen dazu - scheint mir eine gute Verwertung zu sein!
Nicht das ich den Rosenkohl so schon gegessen hätte, ich habe mal davon gelesen und probiere es dieses Jahr aus! 8)

Feldsalat ging von alleine auf, der wird etwas ausgedünnt. Letztes Jahr hatte ich es versäumt, daraufhin wuchs er so dicht, daß sich natürlich nur kleine Pflanzen entwickelten und diese auch noch Mehltau bekamen - schade drum gewesen... :(

Winterportulak kommt auch schön von selbst, so daß wir demnächst etwas davon essen können!

Letztes Jahr hatte ich ja ein paar Kartoffeln im Herbst gesteckt - weil doch die ungesehenen Kartoffeln immer die größten im nächsten Jahr werden!
Dachte, das kann ich nachahmen...
Fakt ist, sie trieben deutlich später aus, als bei anderen die im Frühjahr gesteckten. Und sie sind noch in schönster Pflanzengrünpracht anzuschauen!
Werde noch ein paar Wochen meine Neugierde bezähmen, bevor ich zu ernten anfange.
(Hoffentlich bin ich ein dummer Bauer - dann habe ich die größten Kartoffel...)

Hatte nicht irgendjemand Kartoffeln im Turm oder Sack gepflanzt? Wie ist der Erfolg?

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 10.09.2014, 06:20

survival hat geschrieben:Hatte nicht irgendjemand Kartoffeln im Turm oder Sack gepflanzt? Wie ist der Erfolg?


Ich habe einen Sack auf dem Balkon stehen, in den ich 3 Kartoffeln gesteckt hatte. Allerdings nicht mehr großartig angehäufelt. Steht auch noch in vollem (ca. 1m langem :lol: ) Laub. Ich verspreche mir nichts Großartiges davon, denn im letzten Jahr war die Ernte sehr enttäuschend. Habe ich dieses Jahr eigentlich nur mal so gemacht.
Aber irgend jemand hatte doch eine Turmkonstruktion gebastelt, bei der man von unten ernten kann. Vielleicht ist derjenige noch hier.

Mit Mehltau habe ich jedes Jahr Last bei meinen Zucchinipflanzen. Erst kommen sie gut, aber wenn das Wetter zu feucht ist, kommt auch der Mehltau und nichts geht mehr.

Meine Paprikapflanzen haben es bis jetzt auch schon fertig gebracht, ein paar kleine Früchte auszubilden. Mal sehen, ob die vor dem Winter noch "Schlachtreife" ausbilden können. :lol: Tomatenernte auch sehr mickrig. Balkonaufzucht tuts nicht besonders gut bei mir. :?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Prepper86 » 10.09.2014, 08:32

Unsere Tomatenernte war auch nix. Genauso wie der Holunder :(

Dafür jede Menge Bohnen und Zucchini!
Prepper86
 

Beitragvon survival » 10.09.2014, 08:45

Der Holunder wächst in der Natur doch momentan massig!?
Zumindest bei uns... :wink:

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Lichtlein » 10.09.2014, 13:20

Hallo,

mit der „Balkonzucht“ habe ich bei Bohnen und Tomaten auch keine guten Erfahrungen gemacht.
Bei Kartoffeln im Sack (wo ich Gartenerde gekauft habe) ist der Ertrag auch nicht besonders, obwohl sie gehäufelt wurden und nur 2 Kartoffeln gesetzt waren.
Was auf meinem Balkon gut wächst ist Rucola/Rauke und Schnittsalat.
Dafür habe ich die breitesten und tiefsten Blumenkästen genommen und schon zeitig Rucola und Salat gesät. Die Pflanzen entwickeln sich sehr gut und man kann immer ernten/abschneiden.
Rucola ist allerdings anfangs sehr mild, wird durch das ständige Schneiden dann sehr herzhaft. Aber sowohl Rucola, als auch Schnittsalat (ist sehr zart) wachsen gut nach.
Nach 1 oder 1,5 Monaten säe ich dann erneut in zwei Blumenkästen Rucola und Schnittsalat und so habe ich bis jetzt eigenen Schnittsalat und Rucola.
Gut gedeiht auch der Knolauch (Zwischending von Knoblauch und Schnittlauch) sowohl in Töpfen, also auch in Blumenkästen. Da ich keinen Knoblauch essen soll, ist es ein wunderbarer Ersatz.
Diese „Balkonzucht“ praktiziere ich jetzt schon seit 2 Jahren und es hat immer gut geklappt.

L. G.
Lichtlein
Lichtlein
 

Beitragvon Mistral » 10.09.2014, 14:10

Hallo Survival, du hast im Thread Safe place geschrieben:

Bitte berichte doch im Gartenthread über deinen Garten und die Ergebnisse! Dafür haben wir ihn doch!
Jeder der möchte kann es lesen - ich bin auch sehr interessiert!!!


Bitteschön wenn es dich wirklich interessiert, dann tue ich das doch!

Erst einmal: "Danke der Nachfrage!"

Bei uns war der August - wettertechnisch gesehen – eine einzige Katastrophe, ich konnte eine Ähnlichkeit mit dem von Kavure beschriebenen Winter in Paraguay entdecken. Auch wir mussten in diesem Sommermonat unser Blockhäuschen im Garten heizen, was jedoch wieder den Vorteil hatte etwas Gas für das Kochfeld sparen zu können.

In diesem Jahr hatte ich 3 unterschiedliche Kartoffelsorten angepflanzt, Bamberger Hörnchen, Prinzess und Rote Emmalie, deren Saatgut ja teurer als die normalen Sorten ist. Mein heutiges Fazit, es lohnt sich nicht, weder vom Ertrag noch vom Geschmack, wenn man das Hörnchen einmal außen vorlässt, weil es sich dabei um eine Lagerkartoffel handelt die erst einige Wochen nach der Ernte den vollen Geschmack entwickeln soll. Von der roten Emmalie bin ich sogar total enttäuscht, weil die beim Kochen wässrig wird. Zwischen die Kartoffel hatte ich Zuckermais gesetzt, der sich prächtig entwickelte und auch gut schmeckte, leider haben das auch einige Elster und sonstige Vögel mitbekommen und darum war die Ernte schlussendlich nicht gerade berauschend.

Die Tomaten hatten im Vergleich zum letzten Jahr etwas weniger Ertrag, wobei man jedoch berücksichtigen muss, dass 2013 nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten doch noch ein gutes Gartenjahr wurde. Trotzdem konnten wir in diesem Jahr etwa 15 Liter Tomatensauce einkochen. Angepflanzt hatte ich Partytomaten, italienische, gelbe und schwarze Tomaten, Cœur de Bœuf eine wahnsinnig gute Salattomate, italienische Safttomaten und Pfirsichtomaten. Also quer durchs Beet die sich jetzt so langsam verabschieden. Glück hatte ich mit der Braunfäule, die bei Freunden relativ früh begonnen hat, vor der ich aber bis jetzt verschont blieb.

Zucchini gab es in diesem Jahr mehr als üppig, wir haben die in allen Variationen gegessen, anständig eingefroren und verschenkt, trotzdem liefen die mir sehr bald aus Ohren raus. Eine Pflanze habe ich davon noch stehen, die immer noch Ertrag liefert.
Glück hatte ich wieder mit unterschiedlichen Paprikasorten – vom Chili bis zur Tomatenpaprika - die immer noch sehr gut abwerfen, aber auch die Diva Dill ist prächtig gediehen und konnte rechtzeitig geerntet und gedörrt werden. Gleiches gilt für Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum, Salbei , Koriander usw. deren Erträge uns bestimmt bis zur nächsten Ernte reichen werden.
Ein Hochbeet mit Möhren hat uns einige Wochen mit frischer Ware versorgt, ist jetzt aber abgeerntet weil ich Platz für Feldsalat benötige. Auf einem weiteren Hochbeet möchte ich in den nächsten Tagen Spinat einsäen. Ins normale Beet auf dem ich die Kartoffel hatte, werde ich in diesen Tagen Lauch setzen. Den habe ich über den Sommer in einem Blumenkasten vorgezogen und vor etwa 3 Wochen im Garten eingeschlagen, in dieser Zeit hat er sich wirklich prächtig entwickelt. In einem Hochbeet habe ich momentan einen schönen Lauch- Zwiebelmix, der uns bis in den Dezember rein bestimmt reichen wird.

Wir haben einfroren, gedörrt und zum ersten Mal habe ich Möhren milchsauer eingelegt. Wohl nur ein Glas, weil ich erst probieren möchte ob mir auch schmeckt was ich produziert habe. Momentan mache ich die Hokkaidos weg, was im Gegensatz zum letzten Jahr relativ früh ist. Aber wir waren ja einige Wochen in der Vegetation voraus und das merkt man jetzt im Herbst. Wäre der August nicht so aus dem Ruder gelaufen, dann hätten wir 2014 einen Supersommer gehabt.

Misserfolge bleiben in einem normalen Gartenjahr nie aus. So ist mein Test mit Luffa total in die Hosen gegangen. Die Pflanze kriegt fast 15 Meter lange Triebe und das hat mein Gewächshäuschen überhaupt nicht verkraftet. Nachdem sich an den Trieben nur Blüten bildeten und keine Schoten, habe ich sie dann irgendwann entsorgt. Von den 4 Okras – die Samen haben wir aus Sri Lanka mitgebracht – sind mir 2 eingegangen und die anderen zwei haben nur einen sehr dürftigen Ertrag geliefert. Die Melonen wollten auch nicht richtig, obwohl sie anfänglich sehr vielversprechend losgelegt haben. Exotik ist ja recht und schön, funktioniert aber in unseren Breiten wohl nur bedingt, daher werde ich mich zukünftig wieder auf das heimische Gemüse beschränken. Richtig schön sind dagegen die Gurken im gleichen Umfeld gediehen, ich konnte sie nach oben unters Dach vom Gewächshaus ziehen und darum hingen sie auch sehr gerade (man kann schon von EU-Norm sprechen) nach unten weg. Hier hatte ich zwei Sorten, Schlangen- und Salatgurken, wobei letztere bessere Erträge, festeres nicht so wasserhaltiges Fruchtfleisch, einen besseren Geschmack und ein längeres Leben hatten, denn die bringen jetzt noch Ertrag. Ein weiteres Experiment habe ich mit Chicorée laufen, den möchte ich wie im Bio-Garten von Marie-Louise Kreuter beschrieben ausbauen. Mal abwarten ob es klappt.

Ansonsten war das bisherige Gartenjahr bis auf den August mit viel gießen verbunden und die normalen pflegeleichten Pflanzen wie Salat, Radieschen & Co. sind anständig gekommen. Jetzt geht ich daran einige meiner 8 Hochbbeete wieder neu aufzubauen. Da ich mir in den letzten Jahren immer wieder zwei neue Beete angelegt habe, ist es nun wieder soweit, dass ich aus den älteren Beeten bis auf den Grund die Erde ausschaufle und mit Hecken- Pflanzen und Rasenschnitt neu aufbaue. Das hält dann wieder bis zu 3 Jahren und hat sich dann nach dieser Zeit zu einer sehr guten Gartenerde zersetzt. Die normale Kompostbereitung bleibt davon aber unberührt, den setze ich als Miete in den nächsten Wochen mit etwa zwei Wagenladungen Pferdemist fürs nächste Jahr neu auf. Dazu habe ich eine Frage: „Hat schon jemand hier im Forum Erfahrung damit gesammelt, wenn dieser mit einer Teichfolie abgedeckt wird?“ Das würde die Fermentierung verbessern, hat mir ein Freund – mit dem ich Setzlinge austausche – aus dem Elsass erklärt.
Mistral
 

Beitragvon Zora » 10.09.2014, 15:56

Hallo zusammen!

Also in meinem Mini-Reihenhausgarten habe ich u.a. noch Tomaten, aber eine etwas geringere Ernte als im letzten Jahr. An einem alten Klettergerüst meiner Tochter ranken Bohnen. Da ich keine Schnibbelbohnen mag, hoffe ich, dass die so richtig dick zum Puhlen werden... Holunder war mal gar nichts in diesem Jahr und auch die Brombeeren sind bei dem Wetter größtenteils verschimmelt :-(
Die gekauften Paprikapflanzen blühen immer, bringen aber keine Früchte. Von den selbst gezogenen (geschenkten) Pflanzen ernte ich schon länger.
Ich versuche außerdem, Topinambur anzusiedeln. Angeblich wachsen die überall wie Unkraut. Nur bei mir verschwinden die Dinger oft auf Nimmerwiedersehen.
Zum zweiten Mal habe ich die Sache mit dem Kartoffelturm schon ausprobiert - wieder ohne Erfolg. Ich habe Bio-Kartoffeln von Aldi genommen, angehäufelt usw. Hatte auch riesig langes Laub, keine Blüten und kein Ernte :-(
Meine Kräuter gedeihen noch prima, z.Zt. sogar die blöde Petersilie, mit der ich sonst immer Pech habe.
Im Oktober habe ich nochmal zwei Wochen Urlaub und hoffe sehr, dass ich es dann schaffe ein Hochbeet unter dem alten Schaukelgestell zu bauen. Ich stelle mir vor, dann zeitweise mit entsprechender Folie eine Art Gewächshaus/-zelt darüber aufzubauen.

LG
Zora
Zora
 

Beitragvon Andiamos » 10.09.2014, 16:05

Hallo Mistral,
also ich finde deinen Bericht aus deinem Garten auch sehr interessant! :D

Beim Lesen eurer Berichte ist mir aufgefallen, dass ich die Hälfte dessen, was ich angebaut habe, vergessen habe. :lol:

Also Schnittlauch und Schnittknoblauch habe ich in diesem Jahr neu ausgesät und die gedeihen prächtig. Ansonsten habe ich noch einen Kasten Basilikum gesät, der sich an Wuchsfreude schier selbst übertroffen hat. Ich habe schon eine Riesenportion Pesto gemacht und es wächst immer noch einiges im Kasten. Reicht noch für eine zweite Ernte.
An Kräutern habe ich sonst noch Petersilie, die aber in diesem Jahr Samen ausbildet, den ich gerne ernten möchte. Dazu kommt noch Salbei, verschiedene Thymiane und Rosmarin.
Schlangengurken habe ich auch am Spalier gezogen. Gerade reift die 3 Gurke :lol: . Da ich diese aber zum ersten Mal anbaue, wusste ich noch nicht, dass jeweils nur 1 Frucht reift, die anderen bereits angesetzten fangen erst an zu wachsen, sobald die vorherige geerntet ist. Vielleicht habe ich aber auch zu wenig gedüngt. Das kommt bei mir immer zu kurz.
Schnittsalat habe ich auch im Balkonkasten und auch der hat sich recht gut entwickelt. Jetzt werde ich bald den Feldsalat aussäen und mir ein schattiges Plätzchen in einem nahegelegenen kleinen Wald suchen, um Bärlauch auszusäen. Dann weiß ich wenigstens, wo ich den im nächsten Jahr finden kann. :mrgreen:


So viel zu meinem Gartenjahr.
LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Prepper86 » 10.09.2014, 17:39

survival hat geschrieben:Der Holunder wächst in der Natur doch momentan massig!?
Zumindest bei uns... :wink:

LG von der SurvivalBild



Ja gewachsen ist der und dann kaputt gegangen. Sowas hatten wir noch nie :(
Prepper86
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 10.09.2014, 21:46

@Zora

Servus,

haben die gekauften Paprikapflanzen beim Setzen etwa schon geblueht? Dann sollte man die Blueten wegzwicken, dies foerdert das Anwachsen und es gibt Ertraege.

Topinambur waechst wirklich wie Unkraut, wenn es den richtigen Platz hat. Im Lehmboden fuehlt sich dieser sehr wohl und setzt reichlich Knollen an. Koennte es sein, dass du Wuehlmaeuse im Garten hast? Die lieben die Knollen naemlich sehr! Der Topinambur ist eine "Ablenkungspflanze" fuer die Wuehlmaeuse. Diese gehen zuerst auf diese Pflanzen los - und lassen den Garten vorerst in Ruhe.

@all

Leider hatte ich heuer sehr wenig Ertrag bei Salat, Kraut, Bohnen, Schnittlauch und Maggikraut, die Nacktschnecken UND die Wuehlmaeuse haben fast alles ratzeputz verspeist. Bei den Brombeeren hatte ich heuer mehr Ertrag als im Vorjahr, bei den gelben Himbeeren ebenso. Die schwaren und roten Himbeeren mochten ueberhaupt nicht heuer. Dafuer sehr viele Stachelbeeren.
Trotz des vielen Regens hatte ich heuer komischerweise keine Braunfaeule bei den Tomaten im Freiland - die Schnecken haben sich sehr darueber gefreut und frassen gleich schon die gruenen Buschtomaten. Da die Cocktailtomaten (sehr kleine Sorte) doch schneller zur Reife kamen, war ich schneller bei der Nascherei. Allerdings war der Ertrag sehr klein, es war einfach zu "kalt" (meist nur 23 Grad statt der ueblichen mindestens 30 Grad).
Die Mini-Kiwis gedeihen gut, allerdings wird dies eine kleinere Ernte heuer, im Gegensatz zu den Weintrauben, da weiss ich gar nicht, ob ich das alles ernten und verarbeiten kann.
Sehr gute Ernte hatte ich heuer bei den Pfirsichen (gar keine Kraeuselkrankheit heuer!), Erdbeeren und den Physalis und Tomatillos. Der Birnbaum und der Apfelbaum versprechen auch gute Ernte, bei den Walnuessen gibt es heuer nichts. Und der Kirschlorbeer traegt auch uebermaessig viel, allerdings traue ich mich nicht so recht, diese zu verarbeiten.

So war mein Gartenjahr, wenig giessen, wenig Waerme, unterschiedliche Ertraege.

Nun noch eine gute Nacht, eure Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon Kavure´i » 11.09.2014, 01:22

Hola

heute wurde eins meiner Hochbeete endlich fertig.
Wir haben es gewässert.
Meine Gemüsesamen habe ich bereits nach Verträglichkeiten sortiert.
Morgen kommen dann die ersten in die Erde.
Meine beiden anderen Beete müssen noch ein wenige warten. Es fehlt noch die Kompostschicht.
Leider ist der Pickup kaputt, die Achse ist gebrochen.
Sobald der repariert ist, gehts auch an die anderen Beete.
Den Kompost holen wir von der Granja und die ist 15 km entfernt.
Mit der Camioneta würden wir uns totfahren. Da passen höchstens 10 halbe Säcke rein bei umgeklappten Sitzen.

Mistral
sehr viel Arbeit bei dir. Es hat sich aber doch gelohnt.
Ich hoffe, bei mir tut sich auch was.
Es ist ja mein allererster Versuch in Sachen Eigenanbau.

Melonen eignen sich nicht für Deutschland.
Sie brauchen mindestens 5 Monate Wärme und Sonne zum Ausreifen.
Und dazu noch viel Wasser.
Kühles Wetter und/oder Trockenperioden mögen sie überhaupt nicht.
Letztes Jahr hatten wir nur ganz wenige, gerade genug für den Eigenbedarf, leider nichts zum Verkaufen.
Nach dem Auflaufen der Pflanzen blieb der Regen aus.

Unseren Mais haben auch die Vögel gefressen.
Papageien und Aka´e :evil:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Mistral » 11.09.2014, 08:22

Kavure´i hat geschrieben:Melonen eignen sich nicht für Deutschland.

Das stimmt schon, aber ein Freund von mir zieht die im Gewächshaus ohne Probleme. Ich konnte 3 Stück ernten, aber bei 4 Pflanzen ist das nichts. Ist aber alleine meine Schuld, weil ich mein Gewächshäuschen einfach überfrachtet hatte. Alles sah anfänglich sehr gut aus, letztendlich musste ich aber mit einer Machete in die Wildnis. Nächstes Jahr werde ich etwas besonnener an die Sache gehen, die Pflanzen müssen ja auch anständig versorgt werden und das klappt bei zu dichtem Bewuchs einfach nicht.

Ansonsten war das Frühjahr bei uns in Baden eine Wucht, Buschbohnen und Spinat hatte ich schon Ende April im Beet und ist auch anständig gediehen. Bis Juli hatten wir überall etwa 3 Wochen Vorsprung zum letzten Jahr und dann kam der August. Der Feigenbaum hängt prasselvoll, leider reifen die Früchte nicht mehr. Physalis und Auberginen sind einfach stehen geblieben und bei den Chilis musste ich einige entsorgen weil die Schoten aufgeplatzt sind und sie zu schimmeln begannen. Jetzt im September haben wir wieder schöne Tage bis zu 28 Grad, aber in den Nächten wird es mit 10 bis 12 Grad doch empfindlich frisch, daher bleibt abzuwarten was bei der im August stagnierenden Entwicklung der Pflanzen noch aufgeholt werden kann.

Mit den Äpfeln auf den Streuobstwiesen ist es bei mir derzeit nicht so berauschend, obwohl ganz fröhlich verkündet wird, dass in diesem Jahr die Apfelernte etwa 20% höher als im letzten Jahr ausfallen dürfte. Ist doch wirklich toll, weil wir dann für Apfel & Saft weniger dafür bezahlen müssen und Herrn Putin wird das ebenfalls gefallen. Der Haken ist jedoch der, dass man für Saftobst von den Streuobstwiesen so gut wie nichts bezahlt bekommt.

Die Himbeeren waren in diesem Jahr kleiner als im letzten Jahr, das hing mit der Trockenheit zusammen, dafür waren sie aber süßer und aromatischer. Das hat mich jedoch nicht gestört weil wir keine Himbeerhecken haben, aber der Rentner von dem wir die als kaufen hat gestöhnt weil er wesentlich mehr zupfen musste bis die Schalen voll waren. Erdbeeren und Spargel gab es in diesem Jahr auch im Überfluss, das konnte man am entsorgten „Ausschuss“ sehr deutlich sehen. Tja – das ist die heutige Philosophie, bevor die Preise gesenkt werden wird entsorgt was das Zeug hält.

JA – im Großen und Ganzen konnte ich trotzdem mit den Gartenerträgen zufrieden sein. Manchmal wünscht man sich halt etwas mehr, das andere Mal – wie dieses Jahr bei den Zucchini – war es des Guten zu viel. Das lag aber daran, dass ich nochmals Freilandgurken setzen wollte, die am Ende dann Zucchini wurden. Normalerweise kommen wir mit 2 bis 3 Pflanzen locker hin, in diesem Jahr war es dann die doppelte Anzahl und alle haben getragen was das Zeug hält. Es liegt daher nicht immer nur am Wetter oder Ungeziefer, menschliche Fehler gehören auch zur Tagesordnung im Garten.
Mistral
 

Beitragvon OSSI » 11.09.2014, 19:23

Mistral hat geschrieben:Ist aber alleine meine Schuld, weil ich mein Gewächshäuschen einfach überfrachtet hatte. Alles sah anfänglich sehr gut aus, letztendlich musste ich aber mit einer Machete in die Wildnis.


Das war bei mir ein Grund mit, warum ich mir ein zweites Gewächshaus zugelegt habe. Das "Tomaten-Gewächshaus" sah dieses Jahr trotzdem wieder wie ein Urwald aus. :oops: :lol: Die "niedlichen" kleinen Pflänzchen werden aber auch komischer weise seeeeehr groß. Ein zweiter Trieb kann ja nicht schaden, dann gibt es noch ein paar Tomaten mehr und schon ist der Urwald perfekt.

Was die Tomatenernte angeht kann ich mich dieses Jahr nicht beklagen. Momentan ernte ich immer noch, reicht aber nur noch zum essen. Für Tomatensoße sind sie mir jetzt zu schade.
Mein Rezept für Tomatensoße:
1 kg Tomaten
300 g rote Paprika
150 g rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
80 g Rotweinessig
100 g Honig
1 Lorbeerblatt
1 Teel. Salz
etwas Chili-Pulver
eine Prise Muskat

Insgesamt habe ich 24 Gläser a 370ml eingeweckt. Knapp 9 Liter. Da kann ich mit Mistral nicht mithalten. :( :lol:

Im zweiten Gewächshaus habe ich Salatgurken und Paprika. 4 Gurkenpflanzen sind definitiv zu viel gewesen. Habe jede Menge Gurken verschenkt. Gurkensalat habe ich auch eingeweckt.
Mein Rezept für 2 GläserGurkensalat süß-sauer:
2 Salatgurken
1 Teel. Gurkengewürz
2 Lorbeerblätter
(eventuell 2 Chilischoten)

600 ml Wasser
200 g Zucker
60 g Essigessenz

reicht für 2 Gläser a 580ml (Twist-Off)
Gurken in Scheiben raspeln in die Gläser füllen, je Glas einen halben Teel. Gurkengewürz, ein Lorbeerblatt und wer mag eine Chilischote geben.
Wasser, Zucker, Essig aufkochen und drübergießen. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen. 2 Wochen ziehen lassen und genießen. Oder nach den übergießen sofort bei 80 Grad 20 min einwecken. Wecktopf schon vorheizen.

Paprika war fast der totale Ausfall. Die einzige Paprika die gut getragen hat war eine Kirschpaprika. 2 Pflanzen habe ich rausgerissen, eine Pflanze hat ganze 4 rote Block-Paprikas gebracht und eine Pflanze hat ganze 8 Spitz-Paprikas die jetzt erst anfangen rot zu werden. :cry: Hatte aber noch nie so richtig Glück mit Paprika. Nächstes Jahr lasse ich es vielleicht sein. Habe ich aber letztes Jahr auch schon gesagt.

Möhren stehen bei mir wie eine eins, die hälfte ist schon raus und verspeist. Die andere Hälfte ist auch nach und nach drann.
Mit Lauchzwiebeln habe ich dieses Jahr wieder pech. Die wollen einfach nicht wachsen, letztes Jahr auch schon nicht. Ich weiß nicht was ich falsch mache. :cry:

Hatte zur Probe mal wieder 2Stk 40 Liter Eimer mit Kartoffeln. In jeden Eimer 2 Kartoffeln gelegt. Aber nur halbvoll mit Erde gemacht und dann immer wieder Erde nachgefüllt. Bis oben ein schöner Haufen war. Ernte war gut, aus 4 kleinen Kartoffeln durfte ich 3,4 kg Kartoffeln ernten. :)

Brombeeren sind mir auch weggegammelt und Himbeeren waren OK. Über die Himbeeren habe ich aber eine Folie gespannt, weil die bei Regen sonst auch schnell anfangen zu gammeln.

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon Kavure´i » 11.09.2014, 23:22

Hola

heute habe ich das erste Hochbeet bestückt.
Eingesät habe ich gelbe und rote Radieschen, weiße und lila Rettiche, verschiedene Möhrenarten, Petersilienwurzeln, Kohlrabi, Knollensellerie und Blumenkohl.
Jetzt heißt es giessen und abwarten was draus wird.

Jetzt habe ich eine Frage an die Experten:
Auf einen 4-Personen-Haushalb gerechnet, wenn ich sowohl gleich verbrauchen als auch einkochen möchte.
Wieviele Pflanzen rechne ich:
Tomaten
Buschbohnen
Stangenbohnen
Erbsen

Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Mistral » 12.09.2014, 09:24

Kavure´i hat geschrieben:Auf einen 4-Personen-Haushalb gerechnet, wenn ich sowohl gleich verbrauchen als auch einkochen möchte.
Wieviele Pflanzen rechne ich:

Gute Frage, die ich dir nur anhand der Buschbohnen beantworten kann.

Auf ein Hochbeet 1 x 2 Meter mache ich versetzt (1. Reihe 3 – 2. Reihe 2 usw. in der Breite) meine etwa 15 bis 18 Kuhlen in die ich jeweils 5 Bohnenkerne lege. Bei einer normalen Ernte reicht uns der Ertrag bis zum nächsten Jahr. Allerdings kommt es auf die Bohnensorte an. Ich baue nur noch eine Sorte an, deren Saatgut ich auf dem Markt lose kaufe. Das sind schwarze Bohnenkerne, deren Schoten ziemlich schlank und sehr fest sind. Wie die heißen kann ich nicht sagen, weil ich weiss wo ich die bekomme und die Marktfrau füllt mir die gewünschte Menge in eine weiße Papiertüte.

@ Ossi
Steckzwiebeln setzte ich immer als Mischkultur zu anderen Pflanzen. So habe ich in diesem Jahr diese zwischen den Salat, den Lauch und die Möhrenreihen gesetzt. Im Frühjahr hole ich zu jedem Salatkopf auch die benötigte Menge an Frühlingszwiebeln. Zwischen den Möhren habe ich die Zwiebeln geerntet als das Möhrenkraut zu hoch wurde und beim Lauch kannst du sie stehen lassen bis du sie benötigst. Laut Marie-Luise Kreuter hält die Zwiebel die Lauchfliege ab, was auch für den umgekehrten Fall gilt.

Mit der Petersilie hatte ich noch nie Glück, daher ging ich auch in diesem Jahr mit etwas gemischten Gefühlen die Sache an. Ich habe 2 Stöcke gekauft diese neben dem Gewächshaus Nord/Westseite eingebuddelt und Drumherum noch zwei Päckchen Samen ausgestreut. Die Stöcke sind nichts geworden, aber die gesäte Petersilie ist heute noch eine Wucht, obwohl der Boden nicht gerade 1A war. Daher gehe ich davon aus, dass neben einem geschützten (keine pralle Sonne den ganzen Tag) Platz auch der Boden nicht zu fett sein darf. Im nächsten Jahr werde ich das an gleicher Stelle nochmals probieren, werde jedoch den Boden austauschen, weil sich Petersilie nicht mit sich selbst verträgt. Der Kerbel als Nachbar an der gleichen Stelle ist leider nicht ganz so gut gelungen.

Allgemein habe ich bei den Kräutern festgestellt, dass sie als Beipflanze sehr gut funktionieren. Salbei und Schnittlauch sind zu Füßen der beiden Reben sehr gut gediehen. Den Lorbeer habe ich als Nachbar zum Thymian und der Rosmarin wächst beim Feigenbaum. Das Basilikum setze ich ziemlich exponiert an einen sehr sonnigen Platz, wie auch Dill, Liebstöckel und Oregano. Koriander und Minze behalte ich in Töpfen, die ich im Halbschatten dahin stelle wo sie am wenigsten stören. Letztes Jahr hatte ich vergessen den Koriander reinzuholen, entsprechend sah die Pflanze im Frühjahr dann aus. Ich wollte ihn entsorgen, aber meine Frau meinte lass ihn doch einfach mal stehen und siehe da, er stand in diesem Jahr noch viel besser da als vorher. Das sind halt so kleine Freuden, welche die Missgeschicke im Garten wieder ausgleichen.
Mistral
 

Beitragvon Kavure´i » 13.09.2014, 02:00

Mistral

danke erstmal.
Ich denke, ich werde es ausprobieren müssen.
Nächstes Jahr werde ich, hoffentlich, schlauer sein.

Morgen werde ich das zweite Hochbeet in Angriff nehmen.
Der Pickup war schon fertig und unser Angestellter hat gleich noch die benötigte Ladung Kompost mitgebracht.

Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Westerwalderde » 13.09.2014, 07:59

Hallo
Nun mal zu meinen Bescheidenen ERträgen . :(
Der Paprika - aus selber gezogenen Pflanzen - recht dürftig ( im Frühjahr Läuse- die ich aber weg bekommen habe )
Tomaten - wenig , aber sehr schmackhaft .
Petersilie - die neu ausgesäte - steht gut .
Schnittlauch - bei weiten nicht die Mengen , die ich letztes Jahr hatte ;-(
Zucchini = Mehltau = 0 :twisted:
Wenn man darauf in diesem Jahr angewiesen wäre = Oh je ...
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Andiamos » 13.09.2014, 11:03

Hallo WWE,
in diesem und dem letzten Jahr hatte ich auch fast keinen Zucchini-Ertrag durch Mehltau. Im Jahr davor, war Mehltau kein Thema.
Ich stelle fest, dass es ganz wichtig ist, eine geeignete halbwegs biologische Gegenmaßnahme zum Mehltau zu finden. Werde mich jetzt endlich mal intensiv umgucken. Es muss doch was geben ohne chemische Keule.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 13.09.2014, 23:37

Hola

heute habe ich mein zweites Hochbeet in Angriff genommen.
Eingsät habe ich Chili, roten und gelben Paprika, Lauchzwiebeln, Zuckerwurzeln, Stangensellerie, Okra, lila und gelbe Buschbohnen.
Das dritte Beet haben wir vorbereitet, da sollen dann noch Tomaten und Stangenbohnen rein.
Aber dafür reichte meine Kraft nicht mehr.

Montag ist auch noch Zeit dafür.

Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Westerwalderde » 14.09.2014, 07:23

Kavure´i hat geschrieben:Hola


Das dritte Beet haben wir vorbereitet, da sollen dann noch Tomaten und Stangenbohnen rein.
Kavure´i


Hola Kavure `i
also , ich würde dir davon abraten - Tomaten und Bohnen in ein Bett zu pflanzen :(
Hab auch noch einen Link dazu - nicht alle Pflanzen vertragen sich auf engsten Raum .
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Mistral » 14.09.2014, 08:39

Westerwalderde hat geschrieben: nicht alle Pflanzen vertragen sich auf engsten Raum

Richtig WWE! Und Danke für die verlinkte Info. M-L Kreuter widmet sich im Ihrem Buch diesem Thema sehr intensiv. Selbst habe ich diese Erfahrung mit Mangold und Spinat sammeln dürfen, der Spinat kümmert im Dunstkreis vom Mangold nur vor sich hin.

@ Kavure
Vorteilhaft ist, wenn man einem Hochbeet einige Tage Zeit gibt damit sich alles schön setzen kann. Sonst rutschen dir die Samen sehr leicht in tiefere Schichten und dann können sie nicht keimen.
Zu dichtes pflanzen ist ebenfalls sehr kritisch, weil sich deine Pflanzen recht schnell entwickeln. Das kannst du aber durch verziehen in den Griff bekommen. Auf jeden Fall musst du auf ausreichende Wässerung achten, denn dieses Beet hat durch seinen Aufbau seine eigene Fußbodenheizung.
Ansonsten drücke ich dir die Daumen, für einen erfolgreichen Betrieb deiner Hochbeete.
Mistral
 

Beitragvon Kavure´i » 15.09.2014, 02:42

WWE, Mistral

ich habe hier eine Liste: Mischkultur im Gemüsehochbeet

Und da steht drin, daß z.B. Buschbohnen und Tomaten gute Nachbarn wären und Stangenbohnen und Tomaten sich neutral gegeneineander verhalten würden.
Die Liste ist aus dem Buch: Erfolgreiches Gärtnern auf Hochbeeten.

Ich habe die "Füllung" etwas niedergetreten und erst dann Kompost eingefüllt. Dann haben wir gründlich gewässert, es hat sich noch etwas gesetzt und dann kam noch eine dünne Schicht alter Kompost obendrauf. Auch die haben wir nochmal gewässert und nach 3 Tagen habe ich alles glattgerechelt und die Samen eingebracht.
Ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht. Das werde ich bald sehen.
Versuch mach kluch :mrgreen:
Die Radieschen, die ich am Donnerstag nachmittag eingsät habe, schauen schon 5 mm aus dem Boden.
Die sind schneller als das Unkraut :lol:

Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon OSSI » 20.09.2014, 09:04

Mistral hat geschrieben:@ Ossi
Steckzwiebeln setzte ich immer als Mischkultur zu anderen Pflanzen. So habe ich in diesem Jahr diese zwischen den Salat, den Lauch und die Möhrenreihen gesetzt. Im Frühjahr hole ich zu jedem Salatkopf auch die benötigte Menge an Frühlingszwiebeln. Zwischen den Möhren habe ich die Zwiebeln geerntet als das Möhrenkraut zu hoch wurde und beim Lauch kannst du sie stehen lassen bis du sie benötigst. Laut Marie-Luise Kreuter hält die Zwiebel die Lauchfliege ab, was auch für den umgekehrten Fall gilt.


Hallo Mistral,

danke für die Hinweise. Die Lauchzwiebeln standen bei mir dieses Jahr zwischen den Möhren, das hab ich auch schon mal woanders gelesen. Was mich aber sehr verwundert ist, das die Möhren gut wachsen und wie eine eins stehen, die Lauchzwiebeln aber gerade mal Streichholzstärke haben. Es sind zwei reihen Lauchzwiebeln beides unterschiedliche Sorten. Etwas merkwürdig find ich es schon. Wenn der Boden nicht gut wäre würden die Möhren doch auch nicht wachsen. Gedüngt hatte ich schon im Herbst, weil Möhren und Zwiebeln wohl keinen frisch gedüngten Boden mögen. Das hab ich auch mal irgend wo gelesen.
Naja, vielleicht wird es dann nächstes Jahr was.

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon survival » 26.09.2014, 07:48

Ich habe mit Staunen gelesen, was da teils für Gärten bewirtschaftet werden! Und dann oft auch noch Tierhaltung dazu. :shock:
Wie schafft man das zeitlich? Zu wievielt bewirtschaftet man solche Mengen?
Und die große Frage für mich: Fahrt Ihr in Urlaub??? Wer kümmert sich dann um die Tier und den Garten?

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Gartenelfe » 26.09.2014, 09:46

Hallo Survival,
tja, das mit dem Urlaub ist so eine Sache. Da mein Garten nicht all zu groß ist, übernehmen das in der Urlaubszeit meine Eltern. Auch das mit dem Kleingetier füttern und der Wauwi muss einfach mit. Auslandsreisen sind nicht mehr drin (muss auch nicht mehr, hab ich alles schon hinter mir). Ich fahr nur noch da hin, wo ich den Wauwi mitnehmen kann und wo sie erwünscht ist.
Ich hätt ja gerne einen größeren Garten, aber leider lässt es meine momentane Lage einfach nicht zu.
Was den Mehltau anbelangt, den hier schon einige beschrieben haben und nicht in den Griff bekommen, da steht doch einiges in dem Buch von M-L Kreuter drin. So was wie Brennnesseljauche und Schachtelhalmjauche und vieles mehr. Das Buch hab ich schon seit Jahren und hat mir bis heute gute Dienste erwiesen. Oder auch bei Wolf-Dieter Storl stehen einige interessante Sachen drin. Ich verzichte seit Jahren auf die chemische Keule und es geht eigentlich sehr gut. Viele kleine Schädlinge kann man auch mit den Gelbtafeln von Obst und Gemüse fernhalten. Reicht zwar nicht immer, denn die Biester werden von Jahr zu Jahr schlauer, aber wenn man jedes Jahr abwechselt, dann geht das schon.
Hochbeet habe ich seit heuer auch und ich glaub, der Salat hat nur darauf gewartet. Er ist gewachsen wie verrückt und wir haben uns ein Loch in den Bauch gefreut. Im Winter würde ich es gerne zum einlagern von verschiedenen Gemüsesorten hernehmen, um sie länger haltbar zu machen. Bin mal gespannt, wie das funktioniert. Oder hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht. Bin für jede Anregung dankbar.

LG Gartenelfe
Gartenelfe
 

Beitragvon prepper » 26.09.2014, 11:08

survival hat geschrieben:Ich habe mit Staunen gelesen, was da teils für Gärten bewirtschaftet werden! Und dann oft auch noch Tierhaltung dazu. :shock:
Wie schafft man das zeitlich? Zu wievielt bewirtschaftet man solche Mengen?
Und die große Frage für mich: Fahrt Ihr in Urlaub??? Wer kümmert sich dann um die Tier und den Garten?

LG von der SurvivalBild


Hallo Survival,

das geht sich zeitlich alles aus, man muss es sich nur gut einteilen und auch wollen.
Hier eine kurze Übersicht über meine "Plantagen" und meine Tierhaltung:

500 m² Gemüse, also alles was man so braucht, auch Kartoffeln, Tobinambur und Mais
100 m² Futterrüben
150 Sträucher Ribisel (deutsche Übersetzung: Johannisbeeren) :D , davon sind 90 schwarze, 10 weiße und 50 rote. Warum so viele?
Werden getrocknet und als Tierfutter verwendet, stärkt die Abwehrkräfte. Natürlich machen wir auch Saft und Marmelade. Dieses Jahr über 1200 kg Ertrag.
40 m² Himbeeren,
30 m² Erdbeeren,
10 Hollundersträucher,
40 Sträucher Aronia,
Obstbäume - 55 Äpfel, 6 Birnen, 10 Maroni, 8 Weingartenpfirsiche, 6 Marillen, 4 Zwetschgen, 2 Kirschen, 8 Quitten, 4 Khaki, 7 Nashi, 9 Haselnüsse, 4 Mandel, 6 Walnüsse
Bewässerung ist überall vollautomatisch.

Zuchttiere:
6,50 Hühner (also 6 Hähne und 50 Hennen),
1,2 Truthühner,
1,2 Gänse,
1,2 Moschusenten,
1,2 Pekingenten,
ca. 100 Tauben,
fürs Auge und die Ohren noch Perlhühner und Pfaue,
2,4 Kaninchen
und halt noch den jeweiligen Nachwuchs für Grill, Weckgläser und Tiefkühlschrank dazu.
Fütterung und Wasser ist alles automatisch, bzw. Futterautomaten.
Demnächst kommen noch 1,2 Zwergschweine, große mag ich nicht, die kleinen sind viel handlicher und passen als ganzes in die Röhre. :)

Arbeit: die Tiere brauchen in der Früh eine halbe Stunde, das ist aber nur Futter und Wasser. Ausmisten braucht dann im Schnitt 1 Stunde pro Woche, das ganze Geflügel läuft auf Tiefstreu und wird nur einmal jährlich gereinigt.
Für das Gemüse kann man eine halbe Stunde für den m² und Jahr rechnen, Bäume und Sträucher werden im Winter geschnitten, keine Ahnung wie lange wir dafür brauchen ist aber nicht so arg. Es wird auch nicht alles jedes Jahr geschnitten.
Wir helfen alle mit, also auch die Kinder wenn es die Schule erlaubt. Im großen und ganzen sind die laufenden Arbeiten gar nicht so schlimm und aufwändig, der große Zeitaufwand kommt dann beim verarbeiten/haltbarmachen - aber man hat ja sonst keine Hobbies!

Natürlich haben wir auch eine Urlaubsvertretung für Tiere und Garten, wir fahren jedes Jahr 6-7 Wochen auf Urlaub, nicht am Stück, sondern auf drei-viermal.

Wir kaufen keine Lebensmittel bis auf Milch und Milchprodukte, Getreide, Salz, Zucker, Öl, (Essig machen wir selber) und exotische Gewürze.

Achja, wir sind keine langhaarigen, grünen Aussteiger (bitte nicht falsch verstehen, habe nichts gegen dieselben) meine Frau und ich haben einen ganz normalen Beruf und Arbeit, wobei in diesen Kreisen wo wir uns bewegen das wir privat machen (siehe oben) absolut unüblich ist und belächelt wird, es will sich halt keiner schmutzig machen und Tiere - igitt, die stinken und machen Lärm. :evil: Aber natürlich hat jeder ein paar Kräuter in der Küche und einen teuren Hund oder ein Reitpferd, denn das ist ja zeitgemäß und in. Kaufen kann man ja sowieso alles jeden Tag und in jeder Menge.
Oh wie wünsche ich mir in solchen Momenten die große Wirtschaftkrise! :twisted: :lol: :twisted:

So, ich hoffe ich habe nichts vergessen.
Wünsche Euch allen einen schönen Tag!

LG
Prepper
prepper
 

Beitragvon survival » 26.09.2014, 21:20

@Prepper
:shock: Ich bin hin und weg :shock:

Schwindelst Du auch nicht? Wieviele Kids habt Ihr?
Ich glaube, ich bin im Vergleich dazu gnadenlos faul..., allein die vielen Johannisbeeren - ich habe zwei Sträucher, wie lange man da braucht, um sie abzupflücken...

Ok, ich sehe ein, daß ich mein Leben nochmal über denken sollte!
Oder leidet Ihr an Erschöpfung Richtung Burn-Out?

Allen Respekt!!!

LG von der Survival Bild
survival
 

Beitragvon prepper » 27.09.2014, 08:11

Guten Morgen Survival,

nein ich schwindle nicht,
zwei Jungs, 14/17 Jahre alt,
bei den Johannisbeeren lasse ich das meiste pflücken - bin auch faul :P

Wir essen auch nicht alles selbst, wäre vielzuviel, egal ob Gemüse, Obst oder Fleisch - Eltern und Schwiegereltern und andere aus der Familie bekommen da auch etwas, natürlich nur gegen harte Arbeit. :wink:

Erschöpfung - Bourn Out ? Wir machen das aus Spaß und Überzeugung und nur soviel wie locker zu schaffen ist, jedenfalls bleibt noch Zeit für (andere) Freizeit über.

LG
Prepper
prepper
 

Beitragvon lagerverwalter » 27.09.2014, 12:28

Andiamos hat geschrieben:Ich habe Bokashi-Sickersaft bekommen, der ja ein hervorragender Dünger sein soll. Nun weiß ich leider nicht, in welcher Konzentration ich ihn verwenden soll...

Moin moin Angelika!
Der Bokashi "Saft" wird 1:100 verdünnt.
Also 1 Liter Saft wird mit 100 Liter Wasser verdünnt.
Der Saft darf auch in der Verdünnung nicht direkt an die Pflanzen gegossen werden.

Mein Bokashi Test ist übrigens inzwischen abgeschlossen.
Mein Bokashi Eimer war allerdings trotz fleissigen Sammelns nur dreiviertel voll.
Beim Auffüllen des Bokashi Eimers war der Geruch aus dem Eimer kein Problem, da das auf dem Balkon stattfand.

Jetzt habe ich den fertigen Bokashi in großen Säcken mit Erde vermischt (Schichten).
Der Gestank auf dem Balkon war schon erheblich. Es zog natürlich auch durch die offene Balkontür in die Wohnung.

Beim Geruch und Anblick des fertigen Bokashi darf man aber keinen empfindlichen Magen haben.
Werde diesen Versuch also nicht wiederholen, zumal ich nicht weiß, was ich nun mit 2 Liter von dem Düngersaft anfangen soll. Das funktioniert im Freien mit einem Garten bestimmt besser.
Ich tue mir den Gestank jedenfalls nicht nochmal an.
rgds, thomas
lagerverwalter
 

Beitragvon Zora » 10.10.2014, 14:41

Hallo zusammen!

Ich hab´ mal eine (doofe?) Frage: Würde sich der Farbton einer Gartenmauer irgendwie auf die Pflanzen auswirken?

Mein Nachbar wird anbauen und ich bekomme dadurch statt des bisherigen dunkelbraunen Holzzaunes eine Mauer, deren Farbe ich aussuchen kann. Ich habe einen Blau-Tick und könnte mir ein Provence-Bleu vorstellen. Oder wäre weiß doch besser? Was sagen Kenner zum Thema Lichtflexion?
Die Mauerseite ist süd-östlich ausgerichtet. Dicht an der Wand wachsen z.Zt. eine Kletterrose und Hibiskus. Es soll aber auch das neue Kräuterbeet dorthin.

Dank vorab für Eure Denkanstöße.

LG

Zora
Zora
 

Beitragvon rowantree » 10.10.2014, 20:44

Hallo Zora,

das "weiße" Tageslicht besteht aus einem ganzen Spektrum von Farben. Nur weil alle diese Farben im Sonnenlicht gleichzeitig vorkommen, entsteht der Eindruck von "weiß" (eigentlich farblos). Pflanzen benötigen nur den roten und blauen Anteil des "weißen" Lichtes. Blau ist für das Pflanzenwachstum wichtig, rot eher für die Blüten- und Fruchtbildung. Grün brauchen Pflanzen überhaupt nicht, daher sehen für uns Menschen auch die Blätter grün aus, d.h. sie lassen diesen Farbanteil des Lichtes ungefiltert durch(-scheinen).

Deine Idee mit einer blauen Wand ist daher gar nicht so schlecht. Aber eine Mauer mit relativ matter Oberfläche dürfte weniger Licht reflektieren als vielmehr Wärme speichern - je dunkler die Farbe, je mehr - und z.B. dann nachts abgeben. Das kann in der kälteren Jahreszeit sehr nützlich sein, in einem warmen Sommer vielleicht aber auch zu viel des Guten.

Da aber die Mauer süd-östlich (also aufgehende Morgensonne) ausgerichtet ist, sollte dies kein Problem sein, zumal Du auch ein Kräuterbeet planst. Mediterrane Kräuter lieben geradezu die Wärme.
rowantree
 

Beitragvon Zora » 10.10.2014, 22:17

@Rowantree,

ganz herzlichen Dank für diese ausführliche Argumentation. Deine Erklärungen sind ja ganz enorm! Und dann ist meine Lieblingsfarbe auch noch die richtige :-D Wie schön, wieder eine Entscheidung gefällt.

LG

Zora
Zora
 

Beitragvon Andiamos » 06.12.2014, 10:03

Aus dem Thread "Prepperalltag" hier hin verschoben.
Moderation


von Kavure´i » 04.12.2014, 23:48

Alle Radieschen aus dem Beet geholt, die meisten davon waren von Raupen befallen, sowohl die Blätter als auch die Radieschen. Das Wildschwein hat sich gefreut :evil:

Hat jemand eine Ahnung, was man gegen diese Viecher tun kann? Außer Gift spritzen natürlich.

Kavure´i
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Beitragvon Joanna » 05.12.2014, 16:49

Kavure´i hat geschrieben:Alle Radieschen aus dem Beet geholt, die meisten davon waren von Raupen befallen, sowohl die Blätter als auch die Radieschen. Das Wildschwein hat sich gefreut :evil:

Hat jemand eine Ahnung, was man gegen diese Viecher tun kann? Außer Gift spritzen natürlich.

Kavure´i


Hallo Kavure'i,

wenn die Raupen ein Schmetterlings- oder "Fliegen"-Stadium sind, dann helfen dichte Netze, Tüll bzw. alte Gardinen über dem Beet. So werde ich im Frühling all mein Kohl anbauen - diesmal für uns, nicht für Schmetterlinge.
Als ich vor zwei Jahren Kohlpflanzen mit Molke (1:1 mit Wasser) bespritzt haben, dann hat's den Raupen nicht geschmeckt. Leider funktioniert das nur bis zum ersten Regen.
Unsere Großeltern haben zwischen Kohlpflanzen und Kartoffeln immer Hanf wegen starkem Duft gesät. Sollte auch Schädlinge fern halten. Heute bekommen wir in Europa mit Hanfanbau Probleme ... als wären wir Schädlinge. :?
Versuch mal die Radieschen zusammen mit stark duftenden Pflanzen wie Schnittlauch oder Ringelblume anzubauen. Schnittlauch überwintert und kann bestens eingefroren werden, am besten schon fertig klein geschnitten. Passt super zum Quark.

Gruß
Joanna

Ich bekomme schon langsam Lust auf neue Gartenarbeit, obwohl die Möhren noch im Boden sitzen.
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Beitragvon news » 05.12.2014, 17:23
Hallo Kurare'i,

laut der Gartenexpertin Gertrud Franck soll man immer zu jedem Kohl Sellerie dazupflanzen, um Schädlinge fern zu halten.

Viele Grüße
Hanni
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Ungelesener Beitragvon Kavure´i » 05.12.2014, 22:15
Hola Joanna, hola News
leider wachsen bei mir keine Sellerie, auch die Schnittlauchsamen keimen nicht aus.
Ich weiß auch nicht, ob es Schmetterlingsraupen sind, sind ca 1 cm lang, 1mm dick und gelb. Jedenfalls dringen sie am Stengelansatz in die Radieschen ein und höhlen sie aus. Das Kraut verdorrt.

Ich fürchte, ich werde mir ein Pflanzenschutzmittel zulegen müssen.
UND eine neue Packung Pellets gegen Ysaú :evil:

Das Anpflanzen von Kohlsorten werde ich das nächste Mal erst wieder im Winter versuchen.

Kavure´i
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Ungelesener Beitragvon Joanna » 06.12.2014, 09:42

Kavure´i hat geschrieben:Hola Joanna,
Ich fürchte, ich werde mir ein Pflanzenschutzmittel zulegen müssen.
Kavure´i


Hallo Kavure'i,

komme mir gar nicht erst in diese Versuchung.
Es ist normal, dass im Garten immer etwas schief geht und anderes gedeiht dieses Jahr gut. Das ist doch erst Dein erstes Gartenjahr und schon möchtest Du die Ökologie aufgeben? Man muss lernen die "Viecher" zu überlisten.
Pflanze die Radieschen nächstes Mal woanders, zusammen mit stark riechenden Pflanzen und bedecke sofort dicht mit Tüll. Diese Raupen werden sicherlich ein "beflügeltes" Stadium haben, dann kommen sie nicht mehr an die Radieschen ran.
Informiere Dich über diese Raupen oder züchte mal einige geschlossen weiter, um zu sehen in was sie "verpuppen".

Versuche Schnittlauch in Töpfen zu Hause zu ziehen, mit frischen Samen. Dann kannst Du in die Beete umpflanzen, wenn (sehr) groß. Ich hoffe es gelingt.

PS
Gleich werden wir in einen Gartenthred verschoben :wink:

Gruß
Joanna
Andiamos
 

Beitragvon news » 07.12.2014, 13:46

Hallo Kuvare'i,

vielleicht klappt es mit Dillsamen. Dill schützt alle Gemüsepflanzen gegen Schädlinge. Senfsamen, als Gründüngung vor der neuen Bepflanzung bereitet zusätzlich den Boden vor. Senf darf aber nicht zur Blüte kommen.

Viele Grüße
Hanni
news
 

Beitragvon Omaerde » 07.12.2014, 15:55

Hallo
Leider hat es bei mir mit dem DILL in diesem Jahr nicht geklappt ..
irgendwie wollte DER nicht ...
2015 - wird es einen neuen Versuch geben ...
L.G.
WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon Kavure´i » 07.12.2014, 22:07

Joanna

dann werde ich die Radieschen woanders aussäen und es mit Netzen versuchen.
Aber den Ysaú komme ich damit nicht bei.
Da werde ich auf ihren Laufstraßen ( außerhalb der Beete ) die Pellets auslegen.

News

auch der Dill wollte und will nicht. Grade mal 5 Sämlinge sind aufgegangen und ich hoffe, sie werden groß.
Ich hatte lauter frische Samen, vermute aber, daß die alle von irgendwelchen Schädlingen aufgefressen wurden.

Das einzige was heuer gedeiht sind Sandía und Mandioka. Aber die sind auf dem Feld und nicht auf meinen Beeten.
Trotz ausreichend Regen wächst nicht viel.
Zuviele "Mitesser".
Alles in Allem hat sich die viele Arbeit überhaupt nicht gelohnt.
Die meisten Samen sind ( siehe oben ) erst gar nicht aufgelaufen, die Pflänzchen, die es geschafft haben, wurden von den Ysaú und den Raupen gefressen.
Ernte bisher : zwei Handvoll Radieschen, ein paar Karotten, zwei Handvoll grüne Bohnen.
Ach ja, ein paar Kürbisse konnten wir auch ernten.
Oh menno, wenn wir wirklich davon leben müssten, würden wir verhungern.
Die Tomaten sind trotz vorziehen nichts geworden. Sie waren so schön groß, kurz nach dem Auspflanzen sind die Pflanzen abgestorben, gegossen haben wir genug.
Schnittlauch, Petersilie und Oregano sind gar nicht gekommen.
Mit etwas Glück werde ich 3 (in Worten DREI )Kohlrabi ernten können, sofern mir die Raupen die nicht auch auffressen.
Der Blumenkohl war anfangs sehr schön - aufgefressen von den Ysaú.
Und ich habe mir extra herausgesucht, welche Pflanzen gut miteinander können und welche sich nicht vertragen.
Naja, versuche ich es halt später nochmal.

Kavure´i
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Beitragvon Survival » 08.12.2014, 06:27

Liebe Kavure'i!

Letztendlich must Du die Raupen absammeln!

LG von der SurvivalBild
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Beitragvon Saurier61 » 08.12.2014, 08:25

Hallöle,

Dill ist wie auch z.B. Thymian ein Lichtkeimer... die Samen streut man aufs Beet und drückt sie nur fest... einsprühen und dann keimen sie auch...

Tomatenpflanzen beim Auspflanzen immer ein bis 2 cm tiefer in den Boden setzen... einmal gut angießen und dann nur noch gießen, sobald die Blätter etwas schlapper aussehen.... Tomaten brauchen einen durchlässigen Boden, denn sie mögen keine nassen Füße... dann gehen sie ein....unter Tomaten kommt Spinat oder Schnittsalat gut... schützt auch die Tomaten vor Spritzwasser und somit vor der Braunfäule... Wasser von oben ist nicht so schädlich für Tomaten wie Spritzwasser vom Boden...

Petersilie mag es hell, aber keine direkte Sonne.... genau wie Tomaten braucht sie einen durchlässigen Boden...
am Besten bei kühleren Temperaturen vorziehen und sobald nach den Keimblättern die ersten 3 bis 5 Blätter da sind, pikieren, Wurzeln etwas einkürzen, damit sie sich besser verzweigen... ab und an düngen... dann werden die Pflanzen bis zu einem Meter hoch....

Schnecken und Raupenschutz bei Keimlingen... kann man gut Petflaschen nehmen... Boden abschneiden und dann die Flasche..ohne Verschluss über den Keimling setzen und etwas in den Boden drücken.... schützt auch etwas vor Kälte...

Ab und an die Blätter von Kohlpflanzen nach Eiern absuchen... die Eier kann man dann vorsichtig mit einem Messer abschaben.

Blattläuse hält man von anderen Pflanzen mit rankender Kapuzinerkresse fern.. hier sammeln sich die Blattläuse in Massen... Kapuzinerkresse wenn sie dann mit Blattläusen voll ist einfach rausziehen und in Wasser versenken. Nicht vergessen alle 5 bis 6 Wochen neue auszusäen...

Schnittlauch bei kälteren Temperaturen also so Ende März Anfang April säen... vorm Winter abschneiden, mit Reisig bedecken, dann kommt er im Frühjahr wieder.. und die Pflanze dann alle 3 Jahre teilen.. dann wächst er wieder kräftig nach... Schnittlauch mag es sonnig und einen feuchten lockeren Boden...

Versucht mal Winterheckenzwiebeln... sind so ähnlich wie Schnittlauch haben nur größere, dickere Blattröhren... und man kann sie auch noch im Winter ernten... sie mag einen sonnigen Standort, braucht keinen Dünger.. einmal angewachsen muss man nicht mehr viel tun... nur im Frühjahr oder Herbst teilen und so vermehren... kann man wie Schnittlauch aber auch gebraten/gedünstet wie Zwiebeln nutzen..

Oregano braucht viel Sonne und einen eher trockenen Boden.. zur Anzucht hab ich Steine um die Aussaatstelle gelegt... die speichern die Wärme... wenn Oregano erst einmal wächst, braucht er wenig Pflege.. er vermehrt sich dann über Wurzelausläufer, ist aber bei lockerem Boden leicht zu entfernen, wenn er sich zu sehr ausbreitet. Ich hatte innerhalb von 2 Jahren eine Fläche von 2x3 Metern bedeckt.. und wenn er blüht, sieht es auch noch schön aus... kann man also durchaus auch als Bodendecker im Vorgarten nutzen. Bei mir war er nach 3 Jahren teilweise verholzt und sah etwas zerfleddert aus... bin ich einfach mit dem Rasenmäher drüber gefahren... ist gut nach gewachsen und danach sah er wieder richtig gut aus :mrgreen:


Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Kavure´i » 08.12.2014, 20:43

Hola

danke für eure Tips.

Es ist nur leider so, daß meine klimatischen Verhältnisse so ganz anders sind als eure.

Unter "kühler Witterung" verstehen wir hier 12 bis 15°. Frostnächste gibt es im Winter ab und zu mal, vorletzten Winter hatten wir viele. Es waren genau 5. Die Tiefsttemperatur lag bei minus 4°. Diesen Winter hatten wir nicht eine einzige Frostnacht. Die kälteste Nacht lag bei plus 6°.

Survival
die Raupen sieht man nicht. Erst wenn ich die Radieschen aus der Erde ziehe finde ich sie IN den Radieschen. Die Blätter haben zwar alle Löcher, aber man sieht nicht, wer sie hineinfrißt. Ich war sogar schon nachts mit der Taschenlampe schauen, aber da war nichts zu sehen.

Wie schon geschrieben, die Kräuter kamen nicht. Die extra bestellten Samen der Kapuzinerkresse keimen nicht. Nicht ein einziger.
Blattläuse habe ich keine, auch an den Unterseiten der Kohlblätter sitzt oder klebt nichts. Es müssen bichos sein, die in der Erde leben. Aber beim Nachgraben finde ich auch nichts.

Saurier
ich weiß nicht. Ich glaube, bei mir ist es zu heiß für den Petflaschen-Schutz.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Lausitzerin » 20.12.2014, 22:09

Ich möchte in diesem Winter unsere Gartenwerkzeuge "auf den Prüfstand" stellen, sprich durchsortieren und auch aussortieren.
Beim notwendigen Kauf eines neuen Laubbesens bin ich im Gartenmarkt auf die Wechselstiel-Systeme aufmerksam geworden, einmal die von Gar dena und dann von Wolf und Gart en, hat evtl. hier jemand Erfahrungen damit oder generell mit solchen Systemen?
Für Spaten, Schaufel etc. würde ich weiter separate Werkzeuge verwenden, aber was so Harke, Grubber usw. betrifft, wäre ich dafür empfänglich.

Erhoffe mir dadurch etwas mehr Übersichtlichkeit im Gartenstall.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

 


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