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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon Lumen56 » 19.05.2012, 07:37

Guten Morgen,

mich beschäftigt gerade das Thema "Düngen".

Die Pflanzen im Hochbeet kommen so langsam, die Kartoffeln schießen in die Höhe und die Obstbäumchen und Sträucher zeigen Blüten.

Nun wäre es sicher an der Zeit, etwas Dünger beizugeben.

Allerdings bin ich noch sehr unschlüssig, WAS ich verwenden soll. Chemie soll eigentlich nicht an meine Pflanzen.

Habe mal ein wenig gegoogelt und eine Menge an Düngungsmöglichkeiten gefunden.

1.) Blaukorn
2.) Hornspäne
3.) Kompost
4.) Brennesseljauche
5.) Rinderdungpellets
6.) Mineraldünger (z.B. Rasen bzw. Allzeckdünger mit Phosphaten, Stickstoff etc.)
7.) Guano
8.) Pferdemist
9.) Animalin (Oscorna)
10.) Dünger selber machen – 7 Tipps : Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Vielleicht habt ihr noch andere Ideen. Was für die Pflanzen sein MUSS, was nicht sein DARF.

Hornspäne, Kompost und Brennesseljauche habe ich genügend hier. Ist ja auch die Frage, ob man einen Garten oder einen Balkon bzw. Fensterbank hat.

Na dann los mit euren Tipps :D

LG
Lumen56
Lumen56
 

Beitragvon venta » 19.05.2012, 09:47

Hallo Lumen,

da hast du ja schon viele Varianten aufgeführt.
Ich kann dir nur sagen, was ich nehme, habe die gleiche Einstellung zu Fertigdünger.
Mein Hochbeet dünge ich eigentlich nicht, weil es erst dieses Jahr aufgeschichtet wurde und durch Kompost genug Nährstoffe hat.
Ansonsten setze ich Jauchen an aus Brennessel, Schachtelhalm und Beinwell, die ich im Wechsel benutze, weil sie ja doch unterschiedliche Nährstoffzusammensetzung habe.
Bei meinen Tomaten, Zucchinis und Kürbissen habe ich Hornspäne und pelletierten Pferdemist ins Pflanzloch/Topf gegeben.
Ansonsten bekommen sie nur die Jauchen.
Durch unseren Kaffeevollautomaten fällt viel Kaffeesatz an, den verteile ich in den Beeten, ebenso im Winter die Holzasche aus dem Ofen.
Ansonsten habe ich mehrere Komposthaufen und schreddere alles, was so anfällt und mulche damit.
Ebenso der Rasenschnitt, den verteile ich unter die Tomaten, soll Stickstoff liefern, und verhindert, das Erde an die Blätter spritzt.

Ich hoffe, das ich so ohne Chemie durch das Gartenjahr komme, aber bis jetzt wächst alles wie verrückt.

Lg Venta
venta
 

Beitragvon Saurier61 » 19.05.2012, 10:16

Hallöle Lumen,

Düngen... auf meine Beete kommt immer nur Mulch oder halbverrotteter Kompost....oder für Stickstoff halt als Vorfrucht Erbsen oder Bohnen.... Für Topfe nutze ich meist 1/3 Komposterde und 2/3 Gartenerde oder Sand... kostet nichts und bringt gute Ergebnisse
Etwas Gesteinsmehl zwischen die Schichten im Kompost gegeben, erhöht den Mineralienhaushalt
Dolomitkalk für Beete mit Kohl... und für den Rasen....
Eisendünger brauch ich nicht, ist genügend Eisen im Grundwasser :mrgreen:

Mulch und halbverrotteter Kompost wird von den Bodenlebewesen umgearbeitet, der Boden wird gelockert und spart dadurch ne ganze Menge an Arbeit.

Blaukorn enthält, wie alle Kunstdünger, für die Bodenlebewesen keine Nährstoffe, die Bodenlebewesen verhungern und man hat toten Boden.
Wo Blaukorn genutzt wird, wandern auch die Regenwürmer aus...und schon hast du keine Mitarbeiter mehr, die dir einen schönen lockeren und nährstoffreichen Humusboden basteln.
Ausserdem ist Blaukorn giftig und gefährlich für Kinder und Haustiere...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Joanna » 20.05.2012, 07:23

Hallo,

mit Rinderdungpellets war ich sehr zufrieden bei meinen Topftomaten im Folientunnel. Dann wollte ich eine grosse Menge von den Pellets kaufen und habe rausgefunden, dass sie aus Holland kommen. Dann habe ich durch Zufall erfahren - ja, man spricht mit Leuten ueber alles - dass eine Bekannte von meinem Gespraechspartner letztens ein Rinderstall in Holland besucht hatte und hat gesehen wie die Rinder jeden Abend eine Handvoll Chemie zu fressen bekommen, um am naechsten Morgen noch auf Beinen zu stehen. Wie sie es ausgedrueckt hatte. Nun wohin geht dann die Chemie, ein Teil zumindest - in den Mist.
Meine Bedenden habe ich an einen Bekannten Nahrungsspezialisten geaeussert. Er hat meine Vermutungen bestaetigt.
Also verwende ich den Rest der Pellets fuer meine Pelargonien. Bluehen wie noch nie :D

Jetzt habe ich mir frischen Kuhmist von meiner Nachbarin besorgt. Mit Wasser im Fass uebergossen. Veduennt kann ich bald verwenden.
Brennesseljauche vom Vorjahr geht gleich unter die Erdbeeren, die so schoen bluehen.

Einen schoenen sonnigen Sonntag!
Joanna
Joanna
 

Beitragvon venta » 20.05.2012, 07:35

Hallo,
mein Vater hat immer Schafköttel mit Wasser angesetzt und dann an die Tomaten gegeben. Mussten wir als Kinder immer von der Wiese sammeln.
Hatten damals Grundstück mit Schafen, Forellenteichen und Wochenendhütte .

Habe eben mal meine Mistpelletspackung angeschaut, sind Pferdemistpellets aus Deutschland, hatte schon Befürchtungen wegen Holland.
Gabs beim Aldi vor ein paar Wochen.

LG Venta
venta
 

Beitragvon Lumen56 » 20.05.2012, 07:40

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Habe gestern meinen "alten", offenen Komposter komplett geleert. Wow - eine ganze Menge ist da zusammengekommen. Für die nicht fein gesiebten "Reste" habe ich bereits 3 neue offene Komposter angelegt. In einem hat sich wohl eine Kartoffel verirrt, die sich nun darin breitmacht :D

Zur schnelleren Verrottung - und da ich ja keine Chemie mag - habe ich mir 1000 Kompostwürmer besorgt. Hoffe nun, dass die Jungs und Mädels fleißig ihre Arbeit verrichten, bevor die Amseln sie sich rauspicken.

Ach ja, Obstschalen von Zitrusfrüchten sollte man nicht auf den Kompost geben (habe ich gehört) und Bananenschalen wohl auch nicht. Aber klein geschnittene Bananenschalen sollen ein guter Dünger für Rosen sein. ( Rosen kann man sogar essen) Links sind nur für registrierte User sichtbar., aber da ich auch ein paar Wildrosensträucher habe, fallen da im Herbst auch noch die Hagebutten an.

Durch unseren Kaffeevollautomaten fällt viel Kaffeesatz an, den verteile ich in den Beeten, ebenso im Winter die Holzasche aus dem Ofen.


Kaffeesatz fällt bei mir auch genug an. Und auch Holzasche aus dem Kaminofen. Bisher habe ich es allerdings nie gleich auf die Beete gegeben, sondern alles auf den Kompost. Gemischt mit Sägemehl, angetrocknetetem Grasschnitt, Laub, Strauchschnitt (zerkleinert), zerbröselte Eierschalen, Gemüsereste und mein kompostierbares Katzenstreu :wink:

Für Topfe nutze ich meist 1/3 Komposterde und 2/3 Gartenerde oder Sand... kostet nichts und bringt gute Ergebnisse


Gute Idee Helga, da ich jetzt sooo viel Kompost und auch gaaaanz viele leere Töpfchen habe, werde ich mich nun mit dem Aussähen austoben :P

LG
Lumen56
Lumen56
 

Beitragvon Joanna » 20.05.2012, 08:46

Zu Holzasche: haben wir jahrelang direkt unter Koniferen getreut, wir hatten einen Kaminofen als Hauptheizung. Die Koniferen sind sehr schnell, hoch und gesund gewachsen. Nicht eimal Nachbarskatzen konnten ihnen schaden.

Noch zu allen Kotpellets: habe ich bei Lieferanten in Polen nachgefragt, keiner wollte mir Bestaetigen, dass sie fuer den Oekoanbau zugelassen sind. Wenn der Mist von Tiergrossbetrieben kommt, wo die Tiere mit Fertigfutter versorgt werden, so denke ich sind diese Pellets nichts fuer unsere Gaerten.
Nicht einmal der ausgenutzte Champignonsboden - vor Jahren so sehr begehrt - eignet sich heute fuer einen Oekogarten. Damals war das Torf mit Pferdemist, heute - Ihr wolltet es nicht wissen. (meistens Torf "geduengt" mit Filterstaub von Energiebetrieben). Ob man die Champignons noch essen sollte ?

Zu Zitrusfruechten: kann ich bestaetigen, ihr Platz ist in der Muelltonne nicht auf dem Kompost. In einem Buechlein uebers Mulchen haben die Autoren u.a. ihre Versuche mit dem Kompostieren beschrieben. Von der Miete mit Zitrusfruechteschalen sind fast alle Regenwuermer abgehauen. Was interessant, sie haben die Fruchtbarkeit des Bodens mit der Anzahl der Regenwuermer (hochgerechnet auf Kubikmeter) "gemessen".

Gute Helfer in der Kompostherstellung sind Dendrobena Wuerme - wie Regenwuermer, nur gefraessiger. Mann kann sie das ganze Jahr ueber sogar auf schattigem Balkon und im Winter in der kuehlen Abstellkammer zuechten und sie pflanzliche Kuechenreste zum besten Kompost verarbeiten lassen.

Die beste Moeglichkeit - viel besser als Kompost - sollte die Schwarzerde sein. Bitte google'n "Terra preta" und "Schwarzerde". Kann mann sie selber im Garten produzieren. Saubere Holzkohle ist notwendig. Grillkohle ist ungeeignet.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Saurier61 » 20.05.2012, 21:01

Hallöle,

große Pflanzkübel sind teuer... ich hab Speisskübel genommen... letztes Jahr waren da noch Fische drin :D ...
Die hab ich aber, weil ich ja keine Enten mehr habe, jetzt in den großen Teich übersiedelt.

Tja, hässlich schwarz sind diese Speisskübel... fand ich total ätzend.... :mrgreen: also hab ich die einfach mit weissem Acryllack aus der Dose (stand noch im Keller rum) von aussen eingesprüht. Einen hab ich wieder mit Wasser, Kies und Wasserpflanzen gefüllt, kleine Pumpe rein ... und so hab ich einen kleinen preiswerten Terrassenteich...
Wenn dann demnächst wieder kleine Karpfen preiswert angeboten werden, kommen die für ein paar Monate in den Wasserkübel.
Gut gefüttert wachsen die schnell und können dann zum Winter hin auch in den großen Teich.

In dem anderen Speisskübel ziehe ich jetzt gerade Kohlrabi, Salat und Tomaten vor...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Saurier61 » 21.05.2012, 16:53

Hallöle,

ich hab im Moment wenig Zeit... der Garten ruft und ich bin auch noch gerade dabei den Flur zu renovieren... voll ätzend... Treppe und ganz oben Schräge, das ist anstrengend...

Also spar ich mir jetzt hier ein darüber zu schreiben, was alles ausgesät werden kann und was im Garten erledigt werden muss/müsste.....
Ich hab euch dafür mal eine gute Seite rausgesucht... die hab ich ne Zeitlang auch selbst genutzt.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

oder hier auf die Schnelle den
Spickzettel für Mai... Links sind nur für registrierte User sichtbar.


so nu werde ich mal weiter streichen...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Vivalajojo » 21.05.2012, 21:32

laut "Selbstversorgung aus dem Garten" (Seymour) ist ein sehr wichtiger Faktor für gute Ernte eine Art Tiefkulturbeet: das Beet kann mit Erde angehoben sein, damit man es vor dem Säen/Pflanzen nochmal schön tief (mit dem Spaten) auflockern kann
a) Wasser kann tief nach unten sickern und verdunstet nicht so
b) Wurzeln haben mehr Platz und weniger Widerstand

weiß denn jemand gute Tips, damit die Mitlebewesen Schnecken dem Garten fernbleiben?

Grüße
Vivalajojo
 

Beitragvon maroni » 21.05.2012, 22:17

Vivalajojo hat geschrieben:weiß denn jemand gute Tips, damit die Mitlebewesen Schnecken dem Garten fernbleiben?


in ca 3 km Entfernung Bierfallen aufstellen....soweit kriechen sie angeblich um sich daran zu erfreuen.!
Sonst Laufenten, absammeln, Eier vernichten, viel Urgesteinmehl streuen, sie mögen anscheinend keinen alkalischen Boden.
Es gibt bei Waizenkirchen einen Selbstversorgerhof,"Langerhorst", die haben das mit Erfolg praktiziert bevor sie von den "Schnecken gefressen " wurden.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
maroni
 

Beitragvon busbeck » 22.05.2012, 20:25

Ich hab ein bisschen tiefer in meinen Geldbeutel gegriffen und mir einen verzinkten Schneckenzaun geleistet. Auf einer ehemaligen Schneckenfarm ist das vielleicht auch nötig... Bisher stehen alle meine Pflanzen noch. - Also: noch.
busbeck
 

Beitragvon Gartenliesel » 09.08.2012, 18:33

Also mein Beet leert sich jetzt schon so im August. Die Zuckerschoten und Erbsen habe ich heute rausgenommen, die waren hinüber, bzw. wuchs da halt nix mehr, die haben aber auch gute Arbeit geleistet. Einiges an Salat habe ich auch raus, der war schon zu hoch geschossen.

Was macht Ihr mit freiwerdenden Flächen zu dieser Jahreszeit? Vieles gibt's ja nicht mehr, was man noch aussäen kann, oder?


LG,
Gartenliesel
Gartenliesel
 

Beitragvon Joanna » 10.08.2012, 07:30

Kletterhilfen fuer Gemuese - bitte kein Metall

Ich wollte dieses Jahr auch Stangenbohnen anbauen. Die Gurken sollten auch hoch wachsen, damit sie nicht auf dem Boden faulen und einfacher zu ernten sind.
Ich wollte Zaunpaneele aus verzinktem Draht entlang der Beete aufstellen. Meine aeltere Tante meinte jedoch, dass die Pflanzen auf kein Metall wachsen wollen. ... und es hat sich bestaetigt: ich habe Gurken in mein Hochbeet in drei Reihen gepflanzt. Aus den beiden aeusseren Reihen haengen die Pflanzen runter, die innere Reihe hat ein erwehntes Metallgeruest bekommen. Die Pflanzen der inneren Reihe sind viel kleiner gewachsen.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Saurier612 » 10.08.2012, 11:27

Gartenliesel hat geschrieben:
Was macht Ihr mit freiwerdenden Flächen zu dieser Jahreszeit? Vieles gibt's ja nicht mehr, was man noch aussäen kann, oder?


Hallöle Gartenliesel,

du kannst jetzt noch Feldsalat, Pflücksalate und Eissalat sowie Spinat aussäen, unter Glas oder Folie noch Kohlrabi...

fürs Frühjahr jetzt noch Mangold, der überwintert dann und lieferrt im zeitigen Frühjahr dann schon das erste Gemüse....
... Mangold wächst, wenn man das Herz stehen lässt, also die Blätter in der Mitte nicht erntet immer wieder nach... ich hab einige Mangoldpflanzen schon seit 3 Jahren.... die liefern dann von Frühjahr bis Herbst immer wieder neue Blätter.

Radieschen, Kerbel, Dill, Borretsch, Kresse, Winterrettich, manchmal gehen auch Mairüben...
und evt. kann man auch noch Möhren versuchen... die kann man bis zum ersten Frost noch ernten, wenn sie bei der Ernte zu fein sind, dann kann man sie einfach in etwas Butter in der Pfanne langsam dünsten... oder als Suppenzutat nutzen.

Ansonsten Gründünger auf die Beete Phacelia (Bienenweide) hat den Vorteil dass es den Boden gut durchwurzelt und lockert, aber Frost nicht übersteht. Im Frühjahr sobald der Boden abgetrocknet ist nur noch mit dem Grubber durch das Beet gehen.

noch ein Vorteil....sie wird nicht von Schädlingen befallen und ist mit keiner der üblichen Gartenpflanzen verwandt.
Anders dagegen Senfsaat... hier darf man dann keine Kohlpflanzen mehr auf dem Beet anbauen.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier612
 

Beitragvon jolima55 » 25.08.2012, 10:54

Hallo,

bin auf der Suche nach Süsslupinensaat .Habe im Internet schon einiges durchsucht , aber bis jetzt noch
nicht das richtige an bestellbarer Saat gefunden .Vielleicht hat ja schon jemand Saat bestellt und kann mir die
Quelle nennen .

Vielen Dank für Antworten

Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Saurier61 » 25.08.2012, 11:05

Hallöle Jolima,

Links sind nur für registrierte User sichtbar.
blaue kg/1,90€
weisse kg/ 2,25€
Hier bestell ich auch....

Und die Samen von den gezogenen Pflanzen kann man auch noch nutzen... für Lupinenmehl, Milch, Lupinentofu...
Das Grün für Hühner (wenn man welche hat)...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon tooltimemike » 27.08.2012, 17:14

Hallo alle, Apfelernte steht vor der Tür. Apfelsaft machen und einlagern für den Winter.
Aber wie ? Wpher eine vernünftige Saftpresse nehmen. Wie Pasteurisieren. Hier in Brandenburg und den Berliner Gärten hängen die Büme voll und die alten Leute lassen alles vergammeln . Kaufen lieber die Äpfel im Laden. Eine Schande. Wenn am in Brandenburg die Strassen längfährt liegen Tausende Tonnen Obst auf der Erde. Also wie Pressen und Haltbarmachen ?

TTMike
tooltimemike
 

Beitragvon Saurier61 » 27.08.2012, 18:12

Hallöle TTMike,

einkochen als Apfelmus, oder in Stücken/Scheiben mit Zimt... für Kuchen, Pfannkuchen, einfach so zu essen,
oder wenn es sehr viel ist zur Mosterei....
Preise: so in etwa wie hier... Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Mostereien findest du hier... Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon maroni » 27.08.2012, 18:40

Als Spalten trocknen (DÖRREN). Kann man später Kompott draus machen.Schalen auch trocknen..nur die einwandfreien ..und als Tee oder pulverisiert ins Müsli etc. =Mineralienspender.
Kompott, Mus, Stücke einfrieren als Strudelbelag, Gelee.
maroni
 

Beitragvon Vivalajojo » 27.08.2012, 19:49

tooltimemike hat geschrieben:Wenn am in Brandenburg die Strassen längfährt liegen Tausende Tonnen Obst auf der Erde.


Wir wissen ja, dass das pures Kapital für uns ist :D da liegt sprichwörtlich das Geld auf der Straße. Werd mich auch mal umsehen, danke für den Hinweis und die Einmachtips!
Vivalajojo
 

Beitragvon Joanna » 28.08.2012, 08:25

tooltimemike hat geschrieben: Eine Schande. Wenn am in Brandenburg die Strassen längfährt liegen Tausende Tonnen Obst auf der Erde.
TTMike


Die gleichen Erkenntisse hatte vor Jahren die Apfelgraefin (Links sind nur für registrierte User sichtbar.) :wink:
Sie hat aus und fuer die Aepfel eine Firma mit Shop gegruendet. Ich habe einmal einen Artikel von der Frau in einer Gartenzeitung gelesen. Einst habe ich das auch gewollt, nur in meiner Naehe werden Duzende hektar Aepfelbaume ins ... Bauland umgewandelt. Bis meine Baeume anfangen zu tragen dauert das noch eine Weile.

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Regenbogen » 29.08.2012, 20:05

Wir haben gerade 22 KG Äpfel und Birnen gepflückt und da ist noch viel mehr dran. Frage nur, was damit machen? Wir werden uns wohl einen Dörrautomaten bauen um Apfelringe draus zu machen.
Unsere Zucchini wachsen auch ohne Ende, 40-50 cm lange Pflanzen sind keine Seltenheit.
Kamille etc. sind zum Trocknen schon auf dem Dachboden, ich freu mich schon auf einen richtigen Kamillentee im Herbst aus echter Kamille.
So macht der Sommer Spaß !
Regenbogen
 

Beitragvon Joanna » 30.08.2012, 09:52

Hallo Regenbogen,
aus Aepfeln macht man am schnellsten Apfelmus. Den Samenkern ausschneiden, Aepfel in Viertel teilen (ungeschaelt) und - am bestesten im Schnellkochtopf - kurz aufkochen damit die Aepfel weich werden und Saft lassen.
Nun kannst Du den Saft separat abgiessen und sehr heiss in Flaschen oder Glaeser abfuellen und den dicken Rest etwas abkuehlen lassen (um den Puerierstab nicht zu ermorden) mit Puerierstab puerieren - der Schalen wegen. Dann auch ganz heiss abfuellen. Brauchst dann die Glaeser nicht mehr zu kochen.
Ein dicker Apfelmus ist sehr vielseitig verwendbar und gesund: mit Wasser zum Trinken, zum Kuchen, als Marmelade ...
Wenn die Aepfel suess waren, wuerde ich mit Zucker sehr sparsam umgehen.
Suesse Birnen eignen sich gut fuer Kompott, natuerlich auch mit Schale. Das gute daran ist, dass man gar keinen Zucker zugeben braucht, das Wasser im Glas wird suess.
Ich kann mir vorstellen, dass Birnensaft auch eine gute Moeglichkeit waere.
Das sind schnelle Rezepte, die ich mehrmals ausprobiert habe.

Das Trocknen braucht viel Zeit und ist ziemlich umstaendlich bei grossen Obstmengen auf einmal.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Saurier61 » 26.12.2012, 11:18

Hallöle,

an Alle die noch Wiese/Rasen zu Nutzland umbauen möchten....
Jetzt ist es gerade frostfrei, zumindest bei den meisten von Euch.

Rasen.... eine Reihe spatentief ausgraben, diesen Rasen an den Rand des geplanten Beetes legen.
Dadurch entsteht ein Graben
Nächste Reihe ausheben und die ausgehobene Erde mit dem Rasen nach unten in diesen Graben geben...
dadurch entseht wieder ein Graben...
usw. usf. bis das Beet die passende/gewünschte Große hat.

Beete sollten max 1-2 m lang aber nur max 1m breit sein... damit man von beiden Seiten bequem bis zur Mitte des Beetes arbeiten kann ohne dass man in das Beet treten muss. Denn wenn man ständig im Beet rumtritt, verdichtet sich der Boden und den muss man dann wieder mühsam auflockern. Man könnte jetzt denken, da wo ich hintrete ...ist ja zwischen den Pflanzen, da macht das nichts wenn der Boden festgetreten ist.... doch, denn da sammelt sich Wasser in Pfützen, bei einem Platzregen kann das Wasser im Beet nicht schnell genug ablaufen, die Pflanzen stehen zu lange mit den Füssen im Wasser....Schimmel kann sich ausbreiten... oder der Boden trocknet aus und ausserdem wird er nicht mehr gut genug belüftet...

Meine Beete sind nur 0,80m x 0,80cm breit... hat für mich den Aspekt... ich befreie heute ein Beet von Unkraut... und das ist dann in ein paar Min. fertig... ach dann kann ich eigentlich eben noch eines machen.... psychologisch selbst ausgetrickst.... :mrgreen:
....auch beim Vorbereiten oder Aussäen ist das irgendwie angenehmer... so ein kleines Beet ist dann immer schnell fertig und man hat dann noch Lust ein zweites oder drittes Beet zu machen.

Und da ich nur Mischbeete mache, sind diese kleinen Beete auch wesentlich übersichtlicher.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon busbeck » 26.12.2012, 18:47

Danke, Helga, für die Wiederaufnahme dieses für mich SEHR wertvollen Threads!

Ich nutze zurzeit ebenfalls das (für mich: tolle) Wetter - allerdings ganz fromm nicht während der Feiertage... - und RIGOLE noch ein paar Beete.

_______________________________________

Vorteile vom Rigolen:

1. Der Boden wird ganz tief entwässert, das Wasser staut sich also nicht so schnell, was für viele Pflanzen wichtig ist.

2. Man kann viel enger säen als ohne Rigolen, denn die Wurzeln wachsen eher in die Tiefe. Das heißt: Mehr Ertrag auf weniger Fläche. Das ist sinnvoll, wenn man wenig Platz hat.


_______________________________________

Wie's geht:

Es gibt drei Schichten:
- Die oberste Rasenschicht
- Die mittlere Schicht
- Die tiefste Schicht

Vorstoß zum ersten Untergeschoss:
Erst mal kommen zwei Reihen (zweimal 20 cm) der obersten Rasenschicht weg. (Wird aber später wieder verwendet.)

Vorstoß zum zweiten Untergeschoss:
Die erste dieser beiden Reihen wird noch einen Spaten tiefer gegraben.

Vorstoß zum dritten Untergeschoss:
Chinesische Besonderheit (nach Seymour): Mit einer Grabegabel wird bei dieser ersten Reihe noch in das dritte Untergeschoss vorgestoßen und durch Hin- und Herwackeln gut gelockert (wichtig bei lehmigem Boden).

Erstes Umgraben:
Die Rasenschicht der dritten "frischen" Reihe kommt nun umgedreht auf die erste (tiefste und tief aufgelockerte) Reihe. Diese umgedrehten Schollen der ehemals obersten Rasenschicht befinden sich nun also im ersten Untergeschoss und die Wurzeln schauen Dir wie die Igel entgegen. Nichts soll Dich daran hindern, diese Wurzeln rauszuziehen. Es lohnt sich, denn dann hast Du im neuen Jahr viel weniger Unkraut. Ach, ja, ich weiß, es gibt einen politisch korrekten Ausdruck für Unkraut...

Zweites Umgraben:
Die mittlere Schicht der zweiten Reihe (die Du mittlerweile wohl ziemlich festgetrampelt hast, was aber nix macht) kommt jetzt - ebenfalls umgedreht - auf die entwurzelten Brocken in der ersten Reihe; das heißt: Die mittlere Schicht ist jetzt oben.

Am Anfang ist alles ein bisschen eng und die Erde fällt immer wieder in die Gräben zurück. Je weiter Du umgräbst, desto mehr Platz hast Du für die umgedrehten Brocken.

Zum Schluss kommen die Haufen vom Anfang ins Loch, das zum Schluss übrig bleibt.

_______________________________________


Wichtig: Nie mehr drauftreten! Sonst war die ganze Schufterei umsonst. Und eine Schufterei ist es. Ich brauch für ein Beet von 6 m x 1,20 m fast eine Woche und in der Woche habe ich keinerlei Schlafstörungen, jedoch Schwierigkeiten aufzuwachen und aufzustehen. Aber wenn man nicht mehr drauftritt, dann reicht einmal Rigolen für viele Jahre, wie ich aber nicht aus Erfahrung sagen kann.

Man kann sich streiten, ob die Rasenschicht die erste Schicht bleiben soll und Die mittlere Schicht die die mittlere Schicht bleiben soll. Ich hab die beiden Schichten vertauscht und das Ergebnis war super.
Außerdem hab ich bei einigen Beeten die Wurzeln nicht entfernt (die "Igel") - und das hab ich echt bereut!

_______________________________________


Also:

voher:
- 1 Die oberste Rasenschicht
- 2 Die mittlere Schicht
- 3 Die tiefste Schicht

nachher:
2 umgedrehte ehemaligs mittlere Schicht
1 umgedrehte ehemalige Rasenschicht
3 aufgelockerte tiefste Schicht
busbeck
 

Beitragvon Saurier61 » 08.01.2013, 06:22

Hallöle,

ich hab einen Pflanzenversender gefunden, bei dem man Wildobst, Heilkräuter ect. preiswert und mit Mengenrabatt kaufen kann.
Hier bekommt man z.B. Kornelkirschen, Schlehen, Hollunder, Aroniabeeren, Felsenbirne, Sanddorn.....
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Ich überlege gerade, mir noch eine Wildfruchthecke im Vorgarten anzulegen... dann hätte ich gleichzeitig auch einen Sichtschutz.
und könnte dahinter dann auch noch (Heil) Kräuter /Gemüse pflanzen oder ganz viel Seifenkraut, oder ..... ohne dass es für Vorrübergehende gleich ersichtlich ist, was dahinter wächst.

Dann hab ich erst mal schön blühende Sträucher, danach Früchte, für die ich nicht mehr weit laufen muss... weniger Arbeit und wenn ich die Früchte nicht brauche, werden sie von den Vögeln gefressen. Ich hab ca 10 m Platz dafür...
Wenn ich dann auch noch die Seiten vom Vorgarten dazunehme sogar 16m....
Dornensträucher wie Sanddorn oder Schlehe würden auch noch den Vorgarten vor unbefugtem Betreten schützen...

Ist vielleicht auch eine Option für euch, den Platz zum Anbau von Gemüse ect. zu vergrößern....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Joanna » 10.01.2013, 17:55

busbeck hat geschrieben:.
Außerdem hab ich bei einigen Beeten die Wurzeln nicht entfernt (die "Igel") - und das hab ich echt bereut!

_______________________________________


Also:

voher:
- 1 Die oberste Rasenschicht
- 2 Die mittlere Schicht
- 3 Die tiefste Schicht

nachher:
2 umgedrehte ehemaligs mittlere Schicht
eine Schicht Pappe
1 umgedrehte ehemalige Rasenschicht
3 aufgelockerte tiefste Schicht


Ein Tipp fuer faule ... besser gesagt: fuer einfallsreiche: eine Schicht Kartonpappe auf die Rasenwurzeln laeest das muehsame Rausziehen der Wurzeln sparen und das Unkraut kommt nicht raus.

Nun komme der Fruehling doch endlich.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 07.02.2013, 14:23

Hier ein Tipp für alle Kompost-Besitzer:

Preiswerter Kompostbeschleuniger mit Hefe

Natürlich kann man argumentieren, dass ein richtig aufgesetzter Kompost überhaupt keinen Beschleuniger benötigt, aber das ist Ansichtssache.
Einen sehr preiswerten Kompostbeschleuniger erhält man, wenn man Hefe (Würfel oder Trockenpäckchen) in reichlich lauwarmem Wasser auflöst und auf den Kompost gibt. Das meiste, das man dort liegen hat, enthält stärkehaltige Fasern - ein gefundenes Fressen für die Hefe. Auf diese Weise findet man auch noch eine sinnvolle Aufgabe für solche Hefe, deren Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist. Sie wirkt dann für diesen Zweck trotzdem noch genug.


LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 07.02.2013, 14:40

Hallöle Angelika,

wobei man Hefe mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum aber immer noch für Teig nutzen kann... auch wenn die Aktivität etwas nachgelassen haben sollte... ich hab noch Hefe mit MHD 22.03.2010, die einwandfrei funktioniert (Al_i ... Alutütchen).... dann dauert es nur etwas länger bis der Teig aufgeht...

Aber die Idee für den Kompost ist nicht schlecht, denn manchmal...so wie letztes Jahr... ist das Wetter für den Kompost nicht besonders gut... die Verrottung in meinem Kompost ist z.B. immer noch nicht ganz abgeschlossen.... Ich werde das mit der Hefe dann mal ausprobieren, sobald es nicht mehr friert. Danke

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Pleitegeier » 18.02.2013, 23:04

Bitte um Eure Hilfe!

Wir haben drei Fenterbretter mit Vormittagssonne und ich habe im Mittleren Fenster Pfefferminze,Rosmarin und möchte noch andere Pflanzen mit links und Rechts eingefaßt von Stangenbohnen bis zu einer Höhe von 1,70m jeweils drei Bohnen.
Das ist das Fenster vom Esszimmer!

Ein Fenster-Küche und ein Fenster-Schlafzimmer haben wir jeweils zwei 60cm Blumenkästen und würde diese gerne mit Gemüsepflanzen bestücken.
Was würdet Ihr mir empfehlen??
Zwischen den beiden Blumenkästen an den zwei Fensterbrettern ist noch ein Platz für einen Blumenstock so um die 20cm Durchmesser wo ich auch gerne was einpflanzen möchte.
Aber was ist mir noch nicht klar.
Vorerst werden demnächst Narzissen,Tulpen usw. in den Kästen blühen und danach waren es meist Geranien was ich zugerne ändern würde.
Würde mich sehr über Vorschläge freuen!
Lieben Gruß
Pleitegeier :oops:
Pleitegeier
 

Beitragvon Saurier61 » 19.02.2013, 03:46

Hallöle Pleitegeier,

in den Blumentopf könntest du Erdmandeln setzen....Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Radieschen gehen immer, oder Schnittsalat... Mairüben, Winterheckzwiebeln, Kapuzinerkresse Blätter und Blüten essbar, Knospen kann man wie Kapern einlegen, Kohlrabi.. aber die brauchen viel Pflege und zwischendurch Dünger.... Zuckererbsen und wenn es Möhren sein sollen...die kleinen Pariser Möhren.. Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Erdbeeren gehen auch...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Pleitegeier » 19.02.2013, 11:48

Hallo Helga!

Erdmandeln kenne ich nicht und möchte diese unbedingt ausprobieren und deshalb auch Pflanzen.

Hast Du einen Tip oder auch wer anderer,welche Sorte Erdbeeren für den Blumenkasten geignet währe weil sie evtl. gut tragen und evtl. auch länger?

Gibt es Erfahrungen mit Himbeeren im Topf.Für den Platz zwischen den Blumenkästen oder währe was anderes besser.

Tomaten möchte ich in Töpfe pflanzen und vor das Haus auf die Treppenstufen stellen.
Könnte ich unter die Tomatenpflanzen oder auch Paprika evtl. noch Blume oder Kräutlein pflanzen?

Lieben Dank erstmal!

Grüße
Pleitegeier :oops:
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 19.02.2013, 14:05

Hallo Pleitegeier,
sag mal, möchtest du die Gemüsepflanzen, Salat usw. im Haus züchten, oder außen auf der Fensterbank?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Pleitegeier » 19.02.2013, 15:49

Hallo Angelika!

Ich möchte die Blumenkästen draußen auf die Fensterbank stellen und diesmal mit Gemüse oder Obst,Blumen bepflanzen.

Versuche zu Planen um ein auch ansprechendes Ergebniss zu erzielen.
Ein Minigarten für Magen und Auge. :-)
Pleitegeier
 

Beitragvon AlZ71 » 21.02.2013, 08:37

Saurier61 hat geschrieben:Hallöle,

Februar

Boden frostfrei? dann jetzt eben schnell Möhrensamen mit Radieschensamen mischen und aussäen...
auch dicke Bohnen müssen jetzt ausgesät werden... Steck-Zwiebeln in den Boden...
Schnittsalat , Erbsen, Pastinaken, Zuckerwurzeln, Mairüben, Kerbelrüben/Erdkastanien, Löffelkraut, Schwarzwurzeln, Feldsalat, Schnitt und Wurzelpetersilie, Winterheckzwiebeln kann man auch schon aussäen....
...


Hallo Helga,

Ist es nicht schlecht, wenn es danach nochmal frostet, was ja durchaus passiert ab Februar? Oder ist das egal?
AlZ71
 

Beitragvon Saurier61 » 21.02.2013, 16:38

Hallöle AlZ71,

nö diese Pflanzen sind frostunempfindlich... der Boden sollte nur trocken sein.....
Und wenn man in ein Frühbeet oder unter einem Folientunnel aussät wird es auch nicht zu nass, wenn es dann noch mal schneit und taut...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Saurier61 » 22.02.2013, 00:08

Hallöle,

jetzt ist es Zeit auf der Fensterbank Kartoffeln vorzutreiben.... bei 15°C...
Anfang April wird ausgepflanzt, mit geschlitzter Folie abgedeckt, und ab Juni kann man schon ernten.
Kohlrabi, Stielmangold und Frühkohl im Frühbeet aussäen.
Boden gut lockern, dann aussäen...damit die Samen die Feuchtigkeit aus der Erde nutzen können...
Dicke Bohen müssen jetzt auch in den Boden...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Mila » 22.02.2013, 20:50

Liebe Helga!

Ich danke Dir sooo sehr fuer Deine Tipps und die Anstupser hier. Ich haette niemals daran gedacht jetzt schon ans anpflanzen bzw die Aussaat zu denken! Irgendwie ist bei mir noch Winter im Kopf :-/

Ich habe echten Platzmangel und muss mir genau ueberlegenwie ich den Platz am liebsten und am Besten nutze.

Wollte gern Dein Mischbeet mit Kartoffeln,Mais und Bohnen(?) versuchen. Wie mach ich das dann in der Praxis wenn ich jetzt schon die Kartoffeln aussäen sollte? Fuer Mais und Bohnen ist es doch noch zu frueh,oder?

Wenn ich auf ca 1qm nur Kartoffeln setzen moechte: wieviele Kartoffeln setze ich da ein und wieviel kommt da grob bei raus?

Ich moechte spaeter unbedingt wieder eine Zucchini- und eine Kuerbispflanze setzen. Kann ich da nich davor an die Stelle Kartoffeln setzen wenn ich die im Juni ernten kann?

Wenn es Gemuese geben wuerde,dass auch im Schatten (kein vollschatten,hinter ner nicht ganz dichten Kirschlorbeerhecke) wachsen mag haette ich noch ein wenig Platz mehr...

Ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Fragen! Ich hab seit letztem Herbst schon vielgegoogelt, mir das Heft "Aussaattage 2013" von Maria Thun gekauft und mich ernsthaft damit auseinander gesetzt. Aber es sind zu viele Fragen offen geblieben :-(
Mila
 

Beitragvon Saurier61 » 23.02.2013, 11:47

Hallöle Mila,

Kartoffeln werden jetzt noch nicht gesetzt, sondern nur vorgekeimt.... wenn man dann Setzkartoffeln gekauft hat...
Ich nehm da Ende März/April die die restlichen Vorrats-Kartoffeln aus dem Keller, die haben meist eh schon Keimsprossen ausgebildet....

Mischbeet...
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Hast du einen Kompost? oder Reste im Kompost die noch nicht verrottet sind... dann setz die Zucchini oder Kürbispflanze da drauf... einfach noch ein paar Zentimeter Erde drauf für den Halt und damit die Pflanze genügend Wasser bekommt... die Nähstoffe zieht sie sich selbst aus dem Kompost.
Ich hab dafür ein altes Frühbeet ohne Deckel, in das gebe ich so ab Herbst die Küchenabfälle, darauf dann im April Mai noch etwas Erde und dann 2-3 Zucchinisamen jeweils 2 an den kurzen Enden und 2 in der Mitte... Abstand der 2 Samen ca. 10 cm ... 3 Pflanzen davon bleiben...die jeweils kleinere Pflanze wird dann später, wenn die Pflanzen 4-5 Blätter haben entfernt.

Dieses Jahr versuche ich mal Knollensellerie um die Zucchini zu setzen... der soll sich mit Zucchini vertragen und wird dann vor Austrocknung geschützt... bisher hab ich immer Radieschen, Busch-Bohnen oder Zwiebeln zwischen den Zucchini gehabt...

Du könntest auch jetzt einen Kübel nehmen und Küchenabfälle hineingeben und darin ab Mai 2 Zucchinisamen /eine vorgezogene Zucchinipflanze z.B. auf dem Balkon oder Terasse ziehen. dafür eignet sich die Sorte Diamond gut.
Übrigens, die Blüten sind auch essbar...man erntet die weiblichen wenn die Zucchini so lang ist wie der kleine Finger... die männlichen Blüten 1-3 Tage nach dem sie sich geöffnet haben. Stempel oder Staubgefäße entfernen... Blüten in kleine, eingefettete Einkoch-Gläser stellen und mit Hackmischung oder mit etwas Grießpudding/Rührteig und Obst füllen, und dann im Backofen bei 120 - 150 °C backen..... oder in Backteig tauchen frittieren und mit Puderzucker bestäuben....


Juni, da kannst du schon die ersten Kartoffeln vorsichtig an der Kartoffelpflanze ausbuddeln... aber noch nicht alle sind ausgereift, das braucht noch... erst wenn das Kartofffelkraut umgefallen ist, werden alle Kartoffeln geerntet. Und dann ist es für Zucchini zu spät.

Gemüse das etwas schattiger auch noch wächst.... Salate einschließlich Kresse, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl. Spinat, Mangold... Erbsen und Bohnen... Rüben und Radieschen...
Obst.... Preiselbeere, Walderdbeere und Heidelbeere....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

 


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