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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon Saurier61 » 10.09.2016, 20:34

Hallöle kleines Eichhörnchen..

Wenn Wildschweine da rumlaufen, sind ganz schnell Jäger da... Und schwupps sind die Fressfeinde auf dem Grill oder im Topf... :D :lol:

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon kleines Eichhörnchen » 13.09.2016, 18:08

In dem kleinem Waldstück sind keine Wildschweine, der Wald ist nur 200 m tief eingekeilt zwischen Strassen und Häuser, aber auf der anderen Seite der Autobahn könnten Wildschweine sein.
Es macht keinen Sinn seine Pflanzungen weit weg zu haben :wink: .
kleines Eichhörnchen
 

Beitragvon Lichtlein » 16.09.2016, 13:14

Hallo,

habe diese Woche Spinatlasagne aus Baumspinat gemacht. Mit der Blattmenge aber mich verschätzt. Dachte der Baumspinat von Rühlemann hätte genug Blätter für das Rezept, aber dem war nicht so.
Im Frühjahr hatte ich im Toommarkt ein Päckchen Malaberspinat Samen gekauft (auf dem Päckchen stand „Alte Sorten“) und auch gesät. Die Pflanzen taten sich sehr schwer mit dem Wachsen, inzwischen sind aber 2 Pflanzen recht groß und haben fleischige grüne Blätter mit einer roten Hauptblattader. Sie ranken sich stärker als der Baumspinat von Rühlemann.
So habe ich dann kombiniert, Baumspinat von Rühlemann, Malaberspinat und zum Schluss noch einige Mangoldblätter.
Die Lasagne hat sehr gut geschmeckt, aber anders als der gewohnte Spinat. Glaube mich zu erinnern, das Rezept ist aus dem Rühlemann Pflanzenkatalog.

Baumspinatlasagne mit Feta ca. 500 g Baumspinatblätter, eine Zwiebel, 2 EL Butter, 2 EL Mehl, 250 ml Gemüsebrühe, 100 ml Milch, 200 g Sahne, Lasagneplatten, 200 bis 400 g Feta je nach Geschmack, Salz, Pfeffer, Muskatnuss Die Blätter vom Baumspinat zupfen - wenn sie sehr groß sind etwas klein reißen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in Öl andünsten. Den Baumspinat dazugeben und etwas mitdünsten. Dann mit der Sahne ablöschen und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. In einem Topf die Butter schmelzen lassen und das Mehl dazugeben. Mit der Brühe und der Milch aufgießen und gut umrühren und aufkochen lassen. Als erstes Lasagneplatten in die Auflaufform legen, dann etwas Spinat, die Bechamelsoße und darauf etwas Feta bröseln. Dann wieder Lasagneplatten, Spinat, Soße... Auf die letzte Schicht Lasagneplatten nur die Soße und großzügig gebröselten Feta streuen. Dann in den Backofen bei ca. 180 bis 200 °C für ungefähr 30 - 45 Min. Man könnte auch noch Lachs mit auf den Baumspinat legen oder auch Knoblauch mit zu den Zwiebeln geben.

Ich habe Knoblauch zu den Zwiebeln gegeben und den fertigen Spinat etwas mit dem Mixstab zerkleinert, da ich keine Blattstücke und Stiele im Spinat mag. Ebenso die 1,5 fache Menge der Bechamelsoße – also 3 EL Butter und 3 EL Mehl, entsprechend mehr Flüssigkeit.

L.G.
Lichtlein
Lichtlein
 

Beitragvon conmigo » 23.09.2016, 19:27

Hallo,
ich bekomme morgen 4 Säcke Hobelstäne (unbehandelte Fichte). Ich hab mir gedacht, dass ich die zum Mulchen untermische (unter Zuführung von Stickstoff/Hornspänen für die Verottung), vielleicht auf noch offene Baumscheiben (habe heute zwei Holunder Haschberg gepflanzt), wenige in den Kompost bzw. in die Flächenkompostierung ... mehr fällt mir grad nicht ein. Hat jemand noch Erfahrung/Ideen für den Gartenbereich?
Vielen Dank conmigo
conmigo
 

Beitragvon hansi132 » 10.02.2017, 17:40

eine Frage an die Gartenprofis hier:

welche der folgenden Gemüse sind für absolute Anfänger eher NICHT geeignet (Klima eher rau, kalte Nächte, relativ viel Niederschlag):
würde dieses Jahr gerne folgendes anbauen:

Kartoffeln
Buschbohnen
Stangenbohnen
Zuckererbsen
Karotten
Pastinaken
Rote Beete
Rosenkohl
Weißkraut
Rotkraut
Brokkoli
Zwiebeln
Knoblauch

geht das alles ohne Glashaus?
was sollte/kann man im Haus am Fensterbrett vorziehen?

danke für eure Antworten

hansi132
hansi132
 

Beitragvon sipo » 10.02.2017, 19:38

Du zählst da alles mögliche auf, vom
Nachtschattengewächs über Wurzelgemüse bis hin zum
Wintergemüse. Ich weiss nich ob ich das alles nun
zusammen fassen will, aber an deiner Stelle würden mich eher
Bodenbeschaffenheit und dessen Ph Wert interessieren als Klimabedinnungen.

Es sei denn du lebst im alpinen Hochland, dann is das was anderes.
Vorziehen beginnt man genau im Februar. Da bist du genau just in Time.
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sipo
 

Beitragvon haselmaus » 10.02.2017, 19:51

@hansi132 Deine aufgezählten Gemüsearten sind soweit alle für´s Freiland und auch für Anfänger geeignet.
Falls Du Dir unsicher bist, ob das bei Dir alles wächst: versuch doch von jedem erstmal ne kleine Menge. So mach ich das bei uns. Wir haben z.Bsp. sehr lehmigen Boden. Wir probieren trotzdem alles aus. Manches wächst super, anderes weniger. Daran wird im nächsten Jahr dann was verändert (z.Bsp. in Hochbeeten, unter Fleece, Bodenlockerung durch einbringen von Kompost, Sand)
Rosenkohl, Weißkraut, Rotkraut, Brokkoli kannst Du Dir gut aus Samen vorziehen.
haselmaus
 

Beitragvon SevenOfNine » 10.02.2017, 20:22

Hallo Hansi321,
ich kopier hier mal was rein:
Für uns essentiell: Gewächshaus, Frühbeete, Folientunnel - damit ist Winteranbau und frühe (sic!) Anzucht möglich, man schöpft den Platz viel besser aus, hat weniger Verluste (Fraßfeinde, Bodenfrost, Unwetter etc.)
Folie reicht schon gut aus, mit 50 Euro schon machbar.

Stangenbohnen >vorziehen möglich, sinnvoll bei Schneckenproblem! (möglichst verschiedene Bohnensorten ausprobieren)
Buschbohnen
Zuckererbsen > am besten früh unter Folie draußen in Direktsaat
Karotten
Pastinaken
Rote Beete
Rosenkohl > vorziehen, wenn die Beetfläche vorher besetzt ist, die kommen erst im Sommer an Ort & Stelle...
Weißkraut > Vorziehen, spart Beetfläche (und Saatgut), werden ja nicht alle was
Rotkraut > dito
Brokkoli > dito
Zwiebeln
Knoblauch

LG,Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon hansi132 » 10.02.2017, 23:49

super, danke für die vielen Infos; vor allem mit dem Folientunnel

Anbaugebiet ist in den Alpen: auf ca 900 Höhenmeter (Tomaten, Paprika wachsen hier nicht)
Gewächshaus noch nicht vorhanden
geplant 4 Beete zu jeweils 50qm (Fruchtfolge 4 Jahre mit den angegebenen Gemüsen, Starkzehrer auf Schwachzehrer etc)
automatische Bewässerungsanlage in Planung

hab mit einem Bauern geredet: der meinte der kalte Januar mit durchgängig MinusGraden sei super für den Boden gewesen für den Anbau in diesem Jahr (da der lange strenge Bodenfrost die eingenisteten Schädlinge killt und auch die Eiskristalle den Boden "aufsprengen" also auflockern)
hansi132
 

Beitragvon hansi132 » 21.04.2017, 14:23

Das aktuell kalte Wetter mit mehreren Tagen Minusgraden wird hierzulande wohl die Obstbauern hart treffen (vor allem bei den Kirschbäumen, die gerade in Blüte sind, auch die Weinbauern im Süden und Osten sind verzweifelt)
hansi132
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 31.05.2017, 00:28

Mein Spinat und Salat wächst wie verrückt - habe da super Ernte. Auch meine Kamille(Pfefferminze wächst prima.

Beim Spinat muß ich dazu sagen daß ich den letztes Jahr gesäht habe - war laut Packung eine Sorte welche im letzen Jahr Herbst geerntet hätte werden können - aber da kam nix...

Ich brauch mal Hilfe: ich hab schon zig mal versucht, Zwiebeln und Knoblauch zu ernten... Bisher habe ich das immer Zwiebeln die austrieben und Knoblauch der austrieb gesteckt und dann gehofft, daß Ernte kommt... Aber da kam nix..
Ich habe das sowohl in Boden versucht (Lehmboden) alsauch in gekaufter Erde versucht.
jmd Tippe bez. Knoblauch, Zwiebeln ?
Drakulinchen2
 

Beitragvon SevenOfNine » 31.05.2017, 06:03

Hallo Drakulinchen,
wächst bei mir sehr gut, wenn ich Steckzwiebeln benutze.
Mal sehen:
Pflanzgut: woher? Es gibt z.B. Knobi, der bestrahlt wurde, der keimt nicht mehr (klinisch tot).
WANN gesteckt?
Wie tief? ...Haben die Spitzen noch (fast) rausgeguckt?
Hast du gegossen, wenn´s trocken war?
-mein Knobi im Gewächshaus (Sept.gesteckt, immer mal gegossen) ist jetzt fast faustgroß & erntereif.
Der von draußen, der nur Regen abbekommt, wächst viel langsamer.
Unkraut gejätet? Gerade Zwiebeln mögen es nicht, wenn sie nicht wirklich frei stehen.
Würde ich auch nicht mulchen. Bei Knobi kann man mulchen.
Hast du Schnecken?
Erkennt man manchmal erst, wenn man in der Dämmerung mal genau nachschaut.
Standort? --vollsonnig, halbschattig, schattig?--was für Boden? du sagst lehmig, aber ist es da sehr trocken oder feucht?
Düngst du? Kalkst du?
Empfehle PH-Wert testen, und trotzdem mit Asche Beet vorbereiten...
Für dieses Jahr kannst du keine Zwiebeln mehr stecken, Knoblauch geht wohl, ist aber vielleicht erst nächstes Jahr reif.
Aber du kannst ein paar keimende Zwiebeln einpflanzen, die machen dann Samen, und der ist
a) garaniert keimfähig und b) schon etwas auf deinen Standort angepasst.
Viel Erfolg!
Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Jessica » 31.05.2017, 07:34

Hallo Seven und die anderen

SevenOfNine hat geschrieben:wächst bei mir sehr gut, wenn ich Steckzwiebeln benutze.

Wächst hier auch gut, kaufen wir im Frühjahr oft im Garten/Baumarkt.

SevenOfNine hat geschrieben:Aber du kannst ein paar keimende Zwiebeln einpflanzen, die machen dann Samen, und der ist
a) garaniert keimfähig und b) schon etwas auf deinen Standort angepasst.


Wir haben im letzten Jahr ein paar Zwiebeln nicht geerntet sondern blühen lassen, also nicht vorher die Blüte gekappt, so haben wir Samen bekommen. Dieses Jahr vorgezogen und vereinzelt, wann und wie geht es aber nun weiter? Die Pflanzen sind noch lange nicht so weit wie die aus den Steckzwiebeln, müssen die über Winter drin bleiben? Oder werden die im Herbst geerntet und im Frühjahr als Steckzwiebeln verwendet?

lg
Jessica
Jessica
 

Beitragvon SevenOfNine » 31.05.2017, 08:09

Hi Jessica,
Zwiebeln sind zweijährig.
Im ersten Jahr wird gesäht und es entwickelt sich eine kleine Zwiebel, die herausgenommen wird, wenn das Laub sich braun
verfärbt (meist so Sept.).
Diese werden luftig und frostfrei überwintert und ca. März wieder eingepflanzt.
Im Herbst kann geerntet werden.

Samenanzucht ist schon deshalb empfehlenswert, weil gekaufte Steckzwiebeln oft von der Zwiebelfliege befallen sind
und man sie so in den Garten einschleppen kann.

Das Problem hatte ich letztes Jahr. Eklige Maden in vielen Zwiebeln, die von außen ganz normal aussahen...
Bin nur froh, daß ich nicht nur gekaufte gesteckt hatte, sondern auch selber welche ausgesäht habe.

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Jessica » 31.05.2017, 09:06

SevenOfNine hat geschrieben:Zwiebeln sind zweijährig.
Im ersten Jahr wird gesäht und es entwickelt sich eine kleine Zwiebel, die herausgenommen wird, wenn das Laub sich braun
verfärbt (meist so Sept.).
Diese werden luftig und frostfrei überwintert und ca. März wieder eingepflanzt.
Im Herbst kann geerntet werden.


Prima, danke Seven.

lg
jessica
Jessica
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 01.06.2017, 03:01

>Zwiebeln sind zweijährig.
Im ersten Jahr wird gesäht und es entwickelt sich eine kleine Zwiebel, die herausgenommen wird, wenn das Laub sich braun

oh, da sehe ich schonmal meinen 1 Fehler - das wußte ich nicht.


Ich habe es sowohl im Schatten alsauch sonnig probiert.

Ich habe immer Zwiebeln genommen die mir austrieben - also normale gekaufte Zwiebeln - anscheinend sollte ich da Steckzwiebeln nutzen.
Knofi hab ich immer auch gekaufte normale Knollen die ich bissl austreiben habe lassen, genommen und dann die Zehen getrennt und diese in gekaufte Erde gesteckt. So gesteckt, daß die Zehen knapp mit Erde bedeckt waren - das Grüne nach oben we Knofi ausgetrieben hatte.

Schnecken hab ich keine mehr - die werden alle von den Laufenten gefressen.

Als Dünger habe ich früher immer gekauften Gemüse-Flüssigdünger benutzt - dieses Jahr dünge ich allerdings mit abgelagertem Hühnermist.

Mal blöde Frage : wie teste ich denn den PH Wert ? Ich habe PH Streifen fürs Seifesieden- muß ich dann die Erde anfuchten und auf den Streifen geben oder brauch ich da was anderes ?
Drakulinchen2
 

Beitragvon SevenOfNine » 01.06.2017, 05:48

Hi Drakulinchen,
Zwiebeln lieben volle Sonne.
Ein frisch mit organischem Material (auch Hühnermist) gedüngtes Beet ist nicht sinnvoll.
Das kann die Zwibelfliege massiv anziehen.
Auch mineralischer Dünger ist nicht gut,da reagieren die Pflanzen auf die Stickstoffüberdüngung mit verzögertem Wachstum bzw. schlechtem Ausreifen der Knolle.D.h., das grüne wuchert und die Zwiebel wird labberig / wässerig und die Schale löst sich ab.

Besser im Herbst davor düngen!Am besten eignet sich reifer Kompost, der schon im Herbst vor dem Anbau in den Boden eingearbeitet wird.
Und ich empfehle nochmals Asche aus dem Holzbrandherd, das wirkt auch gg. die Fliegen.
Wenn du direkt vorher düngen willst, empfehle ich Guano.
Das bekommen bei mir so ziemlich alle Langzeit-Kulturen.

Ich habe immer Zwiebeln genommen die mir austrieben - also normale gekaufte Zwiebeln - anscheinend sollte ich da Steckzwiebeln nutzen.
Knofi hab ich immer auch gekaufte normale Knollen die ich bissl austreiben habe lassen, genommen und dann die Zehen getrennt und diese in gekaufte Erde gesteckt. So gesteckt, daß die Zehen knapp mit Erde bedeckt waren - das Grüne nach oben we Knofi ausgetrieben hatte.
Soweit richtig - und was ist daraus geworden? Hat sich gar nichts getan?

mit abgelagertem Hühnermist.
----Wie lange abgelagert?
Hühnermist ist einer der schärfsten und sollte bestenfalls 3 Jahre liegen.

wie teste ich denn den PH Wert ?

Ich habe so ein kleines Gerät, testet Ph-wert , Feuchtigkeit, Lichteinstrahlung.
Geht aber auch so: http://preparednessmama.com/testing-your-soil-ph-without-a-kit/
Zwiebel möchten einen neutralen Ph-Wert, falls zu sauer , sollte man kalken (geht auch mit Eierschalen, die man zerstößt)

So, ich hoffe, das klappt- ohne Zwibeln & Knobi geht ja gar nicht!! :mrgreen:
LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon selbstversorgerin » 01.06.2017, 07:16

Servus!

Wenn man mit Eierschalen (zerstossen oder pulverisiert) "duengt" bitte die Huehner aussperren, ansonsten graben die alles um!! Huehner haben eine extra gute Nase...

Gegen die Zwiebelfliege hilft Mischkultur mit Karotten. Ich stecke die auch gerne bei den Tomaten in Kombination mit Kohlrabi und Kraut. Ohne Tomaten vertrugen sich die Zwiebeln komischerweise nicht mit dem Kohl...

Buschbohnen (aber nicht die Feuerbohnen) und Kuerbisgewaechse sind bei mir mit Zwiebeln ebenfalls gut vertraeglich.

Liebe Gruesse, Selbstversorgerin
selbstversorgerin
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 02.06.2017, 01:24

Meine Hühner halte ich in Umzäunung - sonst wären die den ganzen Tag auf dem Misthaufen und würden da umgraben....

>Hühnermist ist einer der schärfsten und sollte bestenfalls 3 Jahre liegen.

Oh, so lange- ich dachte, den kann man nach 1 Jahr hernehmen . Mein Landwirt der mir Mist wegkarrt da ich bei 100 Hühnern mehr habe als ich verbrauchen kann , will, daß ich den Mist 1/2 Jahr ablagere bevor er ihn ausbringt.

>Soweit richtig - und was ist daraus geworden? Hat sich gar nichts getan?

es trieb grün aus, aber es bildete sich keine Knospe/Frucht . Irgendwann ist das Zeug halt eingegangen ohne Zwiebel/Knoblauch auszubilden...

Eierschalebn verfüttere ich immer an die Hühner - hab daher keine Probleme mit Windeiern - die einzigen Eier die auf dem Mist landen sind die, die im Brutautomat waren und dann nicht befruchtet waren/Hexenring hatten, Küken im Ei abgestorben ist.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Jessica » 05.06.2017, 16:58

Hallo zusammen,
wir fragen uns gerade wie es mit Weiss-/ und Wirsingkohl ist, die schiessen in die Höhe und es zeigt sich bislang keine "Kopf"-Bildung. Sind wir zu ungeduldig oder haben etwas falsch gemacht (Anfängerfehler)?

Beim Rosenkohl gibts auch Probleme, da schiesst nur irgendwelches Kraut, jäten geht nicht weil wir nicht wissen welches Kraut das gewünschte ist. Gibt es da Hinweise die es zu beachten gibt?

lg
Jessica
Jessica
 

Beitragvon SevenOfNine » 05.06.2017, 20:30

Hallo Jessica,
bei Kohl kann das passieren, wenn er
a) in zu frühem Stadium Frost abbekommen hat
b) zu wenig Wasser hat
Das ist eine Wachstums-Störung.

Kohl am besten jeden Morgen gießen und in der Wachstums-Zeit 2 bis 3 x düngen, das ist ein
Nährstoff-Fresser.

Wenn du die Jung-Pflanzen nicht erkennst, wäre mein Vorschlag:
das nächste Mal in kleinen Töpfchen vorziehen und dann später auspflanzen.
Dann brauchst du auch nicht verziehen (ausdünnen) und kannst direkt Dünger ins Pflanzloch geben.

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Prepper86 » 05.06.2017, 20:31

Wir konnten die ersten Erdbeeren des Jahres ernten :-)
Prepper86
 

Beitragvon Jessica » 06.06.2017, 04:53

SevenOfNine hat geschrieben:a) in zu frühem Stadium Frost abbekommen hat
b) zu wenig Wasser hat

Hallo Seven,

Frost könnte natürlich sein obwohl er geschützt steht, Wassermangel kann ich ausschließen.

SevenOfNine hat geschrieben:Kohl am besten jeden Morgen gießen und in der Wachstums-Zeit 2 bis 3 x düngen, das ist ein
Nährstoff-Fresser.


Gut, merke ich mir.

SevenOfNine hat geschrieben:Wenn du die Jung-Pflanzen nicht erkennst, wäre mein Vorschlag:
das nächste Mal in kleinen Töpfchen vorziehen und dann später auspflanzen.
Dann brauchst du auch nicht verziehen (ausdünnen) und kannst direkt Dünger ins Pflanzloch geben.


Ist soweit klar, wird auch eigentlich so gemacht, nur haben wir spät noch eine Ecke entdeckt wo der Kohl Platz hat, da war kein vorziehen mehr drin.

lg
Jessica
Jessica
 

Beitragvon Saurier61 » 06.06.2017, 05:29

Jessica hat geschrieben:
SevenOfNine hat geschrieben:a) in zu frühem Stadium Frost abbekommen hat
b) zu wenig Wasser hat

Hallo Seven,

Frost könnte natürlich sein obwohl er geschützt steht, Wassermangel kann ich ausschließen.

SevenOfNine hat geschrieben:Kohl am besten jeden Morgen gießen und in der Wachstums-Zeit 2 bis 3 x düngen, das ist ein
Nährstoff-Fresser.


Gut, merke ich mir.

SevenOfNine hat geschrieben:Wenn du die Jung-Pflanzen nicht erkennst, wäre mein Vorschlag:
das nächste Mal in kleinen Töpfchen vorziehen und dann später auspflanzen.
Dann brauchst du auch nicht verziehen (ausdünnen) und kannst direkt Dünger ins Pflanzloch geben.


Ist soweit klar, wird auch eigentlich so gemacht, nur haben wir spät noch eine Ecke entdeckt wo der Kohl Platz hat, da war kein vorziehen mehr drin.

lg
Jessica


Hallöle Jessica...

vorziehen kannst du immer... ob der Same nun direkt am vorgesehenen Platz keimt oder in einem Töpfchen ist Jacke.... du nimmst dafür am besten Töpfchen aus Biomaterial/Pappe, die du dann etwas später direkt mit der vorgezogenen Pflanze am Bestimmungsort einsetzen kannst.

So wächst die Pflanze am Anfang geschützt.. auch vor Schnecken... und du weisst genau wo sie später im Beet steht.

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Lausitzerin » 06.06.2017, 15:02

Saurier61 hat geschrieben:[.... du nimmst dafür am besten Töpfchen aus Biomaterial/Pappe, die du dann etwas später direkt mit der vorgezogenen Pflanze am Bestimmungsort einsetzen kannst.

Lieben Gruß von
Helga


Oder Du faltest aus Klopapierpapphülsen selber Töpfchen, die Lausitzerin braucht nun keine Plastetöpfchen mehr nach der Gartensaison auswaschen und wegräumen :lol: (ich bin für meine Faulheit bekannt, mir wohlgesonnene Mitmenschen nennen mich liebevoll "die PRAKTISCHE Lausitzerin").

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Jessica » 06.06.2017, 15:25

Saurier61 hat geschrieben:vorziehen kannst du immer... ob der Same nun direkt am vorgesehenen Platz keimt oder in einem Töpfchen ist Jacke.... du nimmst dafür am besten Töpfchen aus Biomaterial/Pappe, die du dann etwas später direkt mit der vorgezogenen Pflanze am Bestimmungsort einsetzen kannst.

Hab ich schon gemacht und Eierkartons genommen.

Lausitzerin hat geschrieben:Oder Du faltest aus Klopapierpapphülsen selber Töpfchen, die Lausitzerin braucht nun keine Plastetöpfchen mehr nach der Gartensaison auswaschen und wegräumen :lol: (ich bin für meine Faulheit bekannt, mir wohlgesonnene Mitmenschen nennen mich liebevoll "die PRAKTISCHE Lausitzerin").

Hab ich auch schon gemacht, sparsam muss man schon sein ;)

Dank Euch beiden trotzdem für die Tipps.

lg
Jessica
Jessica
 

Beitragvon Powerschaf » 08.06.2017, 19:31

Hallo Gartenerfahrene

ich habe eine Frage, ich würde sehr gerne ein heimisches Sträuchlein anpflanzen, aber es darf wirklich kein Baum werden, oder so viel Platz wegnehmen. Es geht mir darum, Bienen eine Nahrungsquelle anzubieten, dekorativ auszusehen (muss keine großen Blüten haben, aber ein wenig hübsch sein) während das Erdreich bedeckt/ fest gehalten wird und ev. auch noch etwas ernten zu können.

Hat jemand eine Idee?

LG Powerschaf
Powerschaf
 

Beitragvon Amaroni » 08.06.2017, 22:02

Aronia und Dost druntersetzen.
Amaroni
 

Beitragvon SevenOfNine » 08.06.2017, 22:55

Hallo,
Wie wäre es mit Holunder?
Blüht schön, trägt Früchte, ist nützlich als Medizin-Pflanze, Bienenweide;
Schnitt-verträglich und wächst auf fast jedem Boden.
Durch Steckling leicht selber zu ziehen...

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Highlander » 09.06.2017, 08:26

Hallo
Holunder ist leider keine Trachtpflanze, die Bienen gehen da nicht dran.
LG Highlander
Highlander
 

Beitragvon SevenOfNine » 09.06.2017, 11:49

Ups, war mir unbekannt. Danke!

Highlander, hast du vielleicht einen Vorschlag? Du scheinst dich doch auszukennen.

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Highlander » 09.06.2017, 12:09

Hallo Seven
Im Frühjahr ist der Tisch der Bienen reich gedeckt, problematisch wird es im Juni/Juli, essbare Pflanzen wären Preisebeeren oder Heidelbeeren die blühen im Sommer.
Holunder, Flieder und Rebstöcke werden durch die Bienen leider nicht beflogen.
Hier ein guter Link:
[urlhttp://www.die-honigmacher.de/kurs2/kalender.html?PHPSESSID=6cdc86c5bf72abcd524eb0bc2398c168&form_actualWeek=26&form_submit=Anzeigen][/url]
Highlander
 

Beitragvon Powerschaf » 10.06.2017, 10:11

Hallo alle

diese Seite ist ja sehr praktisch! Sowas habe ich gesucht und nicht gefunden. Es wird dann wahrscheinlich ein Fruchthartriegel werden.

Danke für die Mühe!

LG, Powerschaf
Powerschaf
 

Beitragvon Highlander » 10.06.2017, 13:58

Hallo Powerschaf
Toll das du was für die Bienen machst!
Highlander
 

Beitragvon conmigo » 12.06.2017, 20:43

Bei mir haben die Bienen auf 1.500qm reich gedeckten Tisch ... und es ist ein Geben und Nehmen. Ich habe keinen Rasen sondern eine Wiese, voll mit Weißklee und Braunelle (beides gesät) und voller Bienen. Gut ab Mai gehen wir halt nicht mehr barfuß, das ist okay. Ein Blaubeerbusch (3m hoch und breit mit ca.20kg Ertrag/Jahr), der im Mai geblüht hat, musste von uns mit Latten stabilisiert werden, weil die vielen Beeren die Äste herunterzogen. Danke Bienen. Und nun fängt die Phacelia an zu blühen (über den ganzen Sommer). Auch hier haben alle was davon. Für uns ein toller Gründünger (jedes Jahr ein anderes Beet) und für die Bienen eine der besten Bienenweiden und schön sieht sie zudem aus. Hier tummeln sich immer hunderte Bienen.

Gestern im Gartenernteglück: Ich kenns so: wenn die Frühkartoffeln blühen, kann man unten schon mal buddeln und die ersten Kleinen ernten. Heuer hab ich eine neue Sorte probiert. Rosara - mit hellroter Schale und schon im März gesteckt, die 5kg Pflanzkartoffeln ergaben ca.85 Pflanzen. Sie fangen jetzt so langsam an zu blühen (tiefstes Oberbayern). Gestern war ich neugierig und habe an einer unblühenden Pflanze gebuddelt. Der Hammer. Die größte Kartoffel schon 4cm. Die vorsichtige Ausbeute von 3 Pflanzen gab heute unser Abendessen (mit Spargel). Ein Genuss. Mit Schale, die man gar nicht spürt. Und falls es jemanden interessiert: Beim Dämpfen verfärbt sich die hellrote Schale in die normale Farbe von Kartoffeln. Aber der Hit ist das frühe Ernten noch vor der Blüte. Da fang ich nächstes Jahr noch früher an.

Ansonsten ernte ich im Moment: Zuckerschoten ohne Ende / in Tranchen gesät und die letzten 60 Keimlinge schauen gerade aus der Erde, Kohlrabi, die ersten Zucchini kommen, Walderdbeeren ohne Ende und verschiedene Salate.
LG conmigo
conmigo
 

Beitragvon SevenOfNine » 13.06.2017, 03:20

Hier läuft es im Moment auf "Erhaltungsmodus", sprich, Unkrautjäten & wässern.
Da sich auf dem Kartoffel-Feld ein paar Kartoffelkäfer gezeigt haben, sind die Hühner jetzt auf dem ganzen Grundstück
unterwegs.
Das scheint sehr effektiv zu sein, ich finde kein Krabbelzeug mehr, wo es nicht sein sollte...
Den Hühnern gefällt das, die "meckern", wenn sie nicht direkt morgens raus aus dem Gehege dürfen.
Die sind beim jäten auch immer direkt in der Nähe und inspizieren das frisch gehackte Erdreich.

Zu den interessanteren Pflanzen:
Hirse: wächst super, kann ich nur empfehlen als Reis-, bzw. sonstiges Getreide-Ersatz!
Muß auch nicht von der Schale befreit werden. Das Zeug ist definitiv krisentauglich für Selbst-Erzeuger!!
Öl-Kürbis: So easy. Samen auf´s Feld werfen, warten, Kürbis-Kerne en masse...
Man braucht ja Fett...Sonnenblumen das selbe.Da muß auch nicht mal gejätet werden, bei beidem!
Habe eine Piteba-Öl-Presse, da landen die Kerne drin.
Kichererbsen: sind am blühen, bin gespannt, wieviel dabei rumkommt.
Gewächshaus-Bepflanzung ist fertig, 25 Tomaten & ebensoviele Paprika, paar Auberginen (Melanzani) und ´ne
Andenbeere (Test).
Die Paprika tun sich dieses Jahr sehr schwer mit der Sonne! Hatte schon ein paar Ausfälle, weil verbrannt!
Dasselbe mit der Kiwi: Einige Blätter sind wirklich zur Hälfte total verbrannt.
Sehr ungewöhnlich......

Erdnüsse wird leider ein Totalausfall...falsche Anzuchterde benutzt, war zu nährstoffreich & nicht sandig, vermutlich.
Das wird aber wiederholt, lohnt sich einfach.
Alle Sträucher & Bäume sind gut angewachsen, nächstes Jahr rechne ich schon mit einer kleinen Ernte davon.
Sind aber noch nicht komplett, ich hätte gerne noch:
Mirabelle, weiße Maulbeere, Pfirsich, Nektarine, chinesische Dattel (Jujube), Granatapfel, Felsenbirne, Kornelkirsche
und ein paar Wildrosen-Sträucher für Hagebutten.
Nächsten Monat geht´s los mit Anzucht von Herbst & Wintergemüse...
LG, SevenOfNine
SevenOfNine
 

Beitragvon Powerschaf » 13.06.2017, 10:30

Highlander hat geschrieben:Hallo Powerschaf
Toll das du was für die Bienen machst!


Hallo Highlander

wenn es auch wenig ist, was ich persönlich tun kann, versuche ich aber das wenigstens zu tun. Ich habe gehört, von Obstbäumen profitieren die Bienen und andere am meisten, leider haben wir zu wenig Platz bzw. stehen schon andere, ate Bäume und nehmen den Platz ein. Danke noch mal für die Info.

Herzliche Grüße, Powerschaf
Powerschaf
 

Beitragvon Powerschaf » 16.06.2017, 11:27

Hallo Allerseits

ich bin mit unserem Garten relativ zufrieden, aber Salat, Zuckerhutsalat hat überhaupt nicht geklappt. Was auch das einzige ist, was wir nicht sooo gerne essen. Woran es liegen könnte? Keine Ahnung.

Herzliche Grüße, Powerschaf
Powerschaf
 

Beitragvon Powerschaf » 19.06.2017, 09:52

Hallo allerseits

es ist extreme Hitze! Und die Regentonne fast leer. :(

Hilft nur mehr hacken, mulchen und Gemüse-Abwaschewasser auffangen und zum Gießen benutzen. Den Rest (den Großteil) muss ich dann wohl mit Leitungswasser gießen, der Garten wächst und gedeiht und gerade die Kürbisse und Zucchini sind durstig. Tomaten und Paprika haben Blüten und Früchte und müssen auch versorgt sein. :)

Wie viele Regentonnen habt ihr? Wie bewahrt ihr das Regenwasser? Wir haben keinen Platz für eine große Lösung, ein Freund hat einen Brunnen, auch das kann man hier leider vergessen.

Das Thema Wasser ist in unserem Notfallplan sowieso nicht gelöst, wir haben für Monate Lebensmittel, aber nur einen begrenzten Wasservorrat. Dazu dann noch Faltkanister im Badezimmer um alles vollmachen zu können, falls es knallt und noch Wasser aus der Leitung kommt.

Aber damit gießen würde man ja im Zweifelsfall nicht und dann wärs das auch mit dem Selbstversorger-Gemüsegarten! :cry:

Herzliche Grüße, Powerschaf
Powerschaf
 

Beitragvon gkohl » 19.06.2017, 18:51

Hallo
Ich habe insgesammt 10 Regentonnen miteinander verbunden. Ich glaube es sind Tonnen mit 200 Litern. Ich habe sie im Garten verteilt, hinter der Garage , neben dem Gewächshaus und in jedem Gewächshaus auch noch eine drin. Vorteil , ich giesse direkt aus der Tonne im Gewächshaus (die so schnell nicht leer wird) und auch profitiere ich von der Wärmespeicherung in der kälteren Jahreszeit. Bei sehr großer Hitze verfliegt auch viel Wasser aus der Tonne im Gewächshaus daher ist immer eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben. Bisher nur gute Erfahrung mit den gekoppelten Fässern. ....Und im Notfall auch viel Trinkwasser vorhanden wenn ich es durch einen Filter laufen lasse.
LG
Guido
gkohl
 

 


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