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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon SevenOfNine » 19.06.2017, 21:08

Hallo Powerschaf,
allein im Gewächshaus 3 offene Tonnen a 500 l, die nach 2 Wochen leer sind ca.
(GWH momentan nur Tomaten & Gurken)
Dann noch 3 x 500 l Tonnen + 1 IBC a 1000 l. Reicht auch nicht lange zum gießen...
ich gieße nur, wenn ich MUSS.
Hier ist es auch sehr, sehr trocken...die Wiese vertrocknet (ungemähte Wiese).
Deshalb gieße ich den Gemüsegarten per Brunnenwasser & Handpumpe.
Täglich ca. 1200 l oder mehr, nur für die wichtigsten Kulturen.
Feld gieße ich GAR NICHT.

(Z.b. Kartoffeln, Mais, Hirse, Gurken, Sonnenblúmen, Kürbisse, Buschbohnen)

Wenn alles leer ist, wird mit der Tauchpumpe vom Brunnen aufgefüllt.
Also GWH-Tonnen & Wassertonne für Waschmaschine.

Sorry, keine Hilfe...es ging mir nur darum, die Dimensionen zu verdeutlichen.
Denn das ist ein echt wichtiges Thema!

Zur Not hat´s in der Ortschaft eine Quelle für Trinkwasser....

Eine Idee hätte ich: so einen großen Wassertank in die Erde eingraben.

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Powerschaf » 22.06.2017, 10:51

Danke für die Antworten! Ich glaube, ich kann eine Lösung finden. :) Der Platz ist äußert begrenzt, aber ich versuch es mal.
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Powerschaf
 

Beitragvon Sunnyboy12 » 23.06.2017, 17:52

Guten Abend zusammen.

Habe heuer zum ersten mal Steckrüben im Garten.
Hab schon im April im Treibhaus vorgezogen und dann ins Freiland gesetzt.
Jetzt kommen mir die Dinger schon so richtig groß vor und ich hab leider nirgends rausbekommen ob die jetzt schon geniessbar sind. Google sagt ernten ab September. Hm... sind die vorher giftig? Ich kann mich aus meiner Kindheit noch an den leckeren Rübenpürre erinnern. Den möcht ich mir gern heute schon machen... könnt ihr mir da weiterhelfen?
Danke und Gruß aus dem Allgäu.
Sunnyboy12
 

Beitragvon Saurier61 » 24.06.2017, 15:18

Sunnyboy12 hat geschrieben:Guten Abend zusammen.

Habe heuer zum ersten mal Steckrüben im Garten.
Hab schon im April im Treibhaus vorgezogen und dann ins Freiland gesetzt.
Jetzt kommen mir die Dinger schon so richtig groß vor und ich hab leider nirgends rausbekommen ob die jetzt schon geniessbar sind. Google sagt ernten ab September. Hm... sind die vorher giftig? Ich kann mich aus meiner Kindheit noch an den leckeren Rübenpürre erinnern. Den möcht ich mir gern heute schon machen... könnt ihr mir da weiterhelfen?
Danke und Gruß aus dem Allgäu.


Hallöle Sunnyboy...

da die Steckrüben ein Lagergemüse sind, sollte man erst im September ernten, weil sie vorher nicht lagerfähig sind... Aber du willst sie ja nicht lagern sondern sofort essen...

giftig sind sie nicht, wenn du voher erntest...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Sunnyboy12 » 24.06.2017, 18:49

Hallo Helga,
Vielen Dank für deine Antwort.
Werde morgen gleich mal Steckrüben - Kartoffelpürre machen.
Schönen Sonntag !
Sunnyboy12
 

Beitragvon Powerschaf » 01.07.2017, 16:09

Hallo allerseits

ich muss mal Bilanz ziehen, bevor das Bepflanzen für die Herbst - und Winterernte losgeht.
Dadurch das ich den Garten erst urbar machen musste, habe ich kostbare Zeit verloren, außerdem einige Anfängerfehler gemacht.

Die Bohnen sind kaum was geworden, weil sie zu spät ins Beet gekommen sind. Die Stockrosen und Sonnenblumen sind nix geworden, ich denke, die Anzuchterde war minderwertig, die Saaten die in diese gekommen sind, hatten es schwerer. Salate sind auch nix geworden. Paprika wachsen noch, sind aber jetzt auf einmal im Kalten, ich muss die irgendwie vor der Nachtkälte schützen.

Wie gut, das diese verschiedenen Fehler und das Zu-Spät-sein jetzt passieren und ich nicht in der Krise erst anfange meine gärtnerischen Versuche zu machen.

Merkwürdig: wir haben angeblich sehr viele Schnecken und Kohlweißlinge, dennoch ist dem Kohl nichts passiert, er wächst und gedeiht. Die Mischkultur hat vielleicht auch dagegen geholfen, außerdem habe ich am Anfang auch mit Minze-Blättern gemulcht, ein Ring Minze um den Kohl, auch Minze daneben eingepflanzt, dem Kohl gehts gut.

Tomaten, Kürbisse uvm gedeihen, aber mal sehen wie lange wir ernten können. Ich werde mit Mineralien nachdüngen, mal sehen wie es den Pflanzen bekommt.

LG Powerschaf :mrgreen:
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Powerschaf
 

Beitragvon sipo » 01.07.2017, 16:53

Auch Spurenelemente " düngen " ist sehr wichtig.
Toll bist Du so fleissig. :)
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sipo
 

Beitragvon Saurier61 » 01.07.2017, 16:56

Hallöle Powerschaf...
versuch es mal mit Feldsalat... den kannst du auch im Sommer immer wieder nachsäen oder Asia Salat..

Stockrosen jetzt noch direkt ins Beet säen... fest andrücken, vorsichtig gießen damit die Samen nicht weggespült werden... feucht halten... Stockrosen sollte man nicht vorziehen... die bilden Pfahlwurzeln und mögen es nicht umgepflanzt zu werden. Ausserdem blühen sie im ersten Jahr nicht... sie blühen erst im nächsten Jahr... und säen sich dann auch selbst aus...
sie mögen humosen Boden...

Sonnenblumen kann man auch direkt ins Beet säen... Frost macht den Samen normal nichts aus...
Paprika.. einfach nachts einen Eimer drüber stülpen... aber so kalt ist es eigentlich nicht, dass denen was passiert...

Du willst noch Bohnen? nimm Buschbohnen ....

und hier noch ein Aussaatkalender... kannst noch Einiges machen...
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Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Powerschaf » 01.07.2017, 18:01

Danke für die Tipps und Infos! Werde ich mir gleich mal durchlesen.

Ich verwende jetzt "Mineralien vulkanischen Ursprungs" von Schindele. Mal schauen... abwarten und Tee trinken. :-)

Asiasalate, ja das wollte ich eigentlich auch, aber dafür muss ich mir noch so ein Flaschenregal bauen, denn in der waagerechte ist der Platz begrenzt.

Ach so ja, die Erbsen sind auch kaum was geworden, von ca. 20 sind ganze vier rausgekommen. Aber vielleicht kommen die dann im kommenden Jahr besser und früher durch, wenn ich sie jetzt erst einpflanze.

Es hat hier jetzt einige Tage geschüttet, ich nutze die Chance um Ameisen in einem Holzwolle-Topf ein trockendes Plätzchen anzubieten. Und sie dann in den Wald umzuquartieren. ;-)

Versuch macht klug!

Herzliche Grüße
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Powerschaf
 

Beitragvon Amaroni » 01.07.2017, 22:52

Powerschaf hat geschrieben:Danke für die Tipps und Infos! Werde ich mir gleich mal durchlesen.

Ich verwende jetzt "Mineralien vulkanischen Ursprungs" von Schindele. Mal schauen... abwarten und Tee trinken. :-)

Asiasalate, ja das wollte ich eigentlich auch, aber dafür muss ich mir noch so ein Flaschenregal bauen, denn in der waagerechte ist der Platz begrenzt.

Ach so ja, die Erbsen sind auch kaum was geworden, von ca. 20 sind ganze vier rausgekommen. Aber vielleicht kommen die dann im kommenden Jahr besser und früher durch, wenn ich sie jetzt erst einpflanze.

Es hat hier jetzt einige Tage geschüttet, ich nutze die Chance um Ameisen in einem Holzwolle-Topf ein trockendes Plätzchen anzubieten. Und sie dann in den Wald umzuquartieren. ;-)

Versuch macht klug!

Herzliche Grüße

Erbsen überwintern nicht im Boden. die musst du jedes Jahr neu stecken.
Amaroni
 

Beitragvon Powerschaf » 04.07.2017, 09:39

Danke Amaroni, ich hatte eine Sorte gesehen die man im Herbst pflanzt und die dann früher durchkommen sollte. Dann ist das so eine Exotensorte. SEUFZ! Schade
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Powerschaf
 

Beitragvon SevenOfNine » 04.07.2017, 11:06

Um die Verwirrung aufzuklären:
Das, was du meintest, waren wahrscheinlich "Winter-Markerbsen".
Sehr frühe, niedrige Markerbse mit kleinen, feinen Erbsen. Ca. 50 cm hoch.
Kultur: Aussaat ca. Mitte Oktober, zur Zeit der Wintergetreidesaat.Ernte bereits im Mai.

Gibt verschiedene Sorten davon.

Interessiert mich, weil hier die "normalen" Erbsen auch nicht wollen.
Es wird dafür zu früh zu heiß.
Erbsen mögen es wohl kühler. Und ich mag Erbsen... :mrgreen:

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 05.07.2017, 10:51

Hallöle...

Erbsen... mögen keinen nassen Boden... sie keimen dann nicht mehr bzw. nur noch vereinzelt...
regnet es im Frühjahr viel..... lohnt es sich, die Erbsen vorzuziehen.

Ich hab auch schon Erbsen im Sommer gelegt.... und zwar frische... von den Erbsen im Frühjahr.... einen schattigen Platz und dann keimen sie auch im Sommer.
Nicht düngen mit stickstoffhaltigem Dünger... auch nicht in Beete legen, wo vorher Bohnen waren.
Der Boden sollte locker und durchlässig sein... Wasser darf sich nicht stauen...

6 bis 8cm tief legen... sonst werden die Erbsen von den Tauben gefressen...
Diese fressen übrigens auch liebend gern alles an erstem zarten Grün...
deshalb lohnt es sich, Vogelschutznetze oder Folientunnel über den Beeten anzubringen...
Wenn ihr keine Schnecken im Garten findet und die Pflanzen sind abgefressen... dann sind es Tauben, die die Stengel kurz über dem Boden abknipsen...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon SevenOfNine » 05.07.2017, 12:50

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage:

Bis jetzt sah mein Kohl (Spitzkohl & Weißkohl) SUPER aus...
Aber heute morgen lag ein Kohlkopf neben der eigentlichen Pflanze und stank vor sich hin,
weil innen alles verfault war... *heul*

Sowas hatte ich noch nie & finde auch nichts an Infos dazu.
Das Einzige, was auffällig war, daß immer richtig große Fliegen um/ auf den Pflanzen rumsummten.

Weiß mir einer Abhilfe / was das ist?
Sind die anderen jetzt auch kaputt?
Menno, das sollte mein Sauerkraut für den Winter werden!!

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 05.07.2017, 20:00

SevenOfNine hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich habe eine Frage:

Bis jetzt sah mein Kohl (Spitzkohl & Weißkohl) SUPER aus...
Aber heute morgen lag ein Kohlkopf neben der eigentlichen Pflanze und stank vor sich hin,
weil innen alles verfault war... *heul*

Sowas hatte ich noch nie & finde auch nichts an Infos dazu.
Das Einzige, was auffällig war, daß immer richtig große Fliegen um/ auf den Pflanzen rumsummten.

Weiß mir einer Abhilfe / was das ist?
Sind die anderen jetzt auch kaputt?
Menno, das sollte mein Sauerkraut für den Winter werden!!


LG, Seven


Hallöle Seven...

.. auf dem Beet 3 Jahre kein Kohl... und jedes Jahr bis dahin kalken... eigentlich sagt man bis zu 7 Jahre keine Kohlarten mehr, wenn es ein Pilz war... wenn es Weich oder Schwarzfäule war, was ich annehme... reichen die drei Jahre... setz dort jetzt noch Buschbohnen... diese nach der Ernte abschneiden und die Wurzeln im Boden lassen... nächstes Jahr Kartoffeln.. danach vielleicht noch Feldsalat, Spinat oder Mangold.. Mangold ... das Herz bei der Ernte stehen lassen... dann kannst du schon im Frühjahr wieder ernten...

Kohl nicht mulchen, .. Kalken, wenn du lehmigen Boden hast... wenn du einen sandigen Boden hast Bentonit auf den Boden streuen und düngen in beiden Fällen mit Kompost und Hornspänen ....
Du kannst den Boden damit im Herbst schon vorbereiten...

Du kannst nächstes Jahr auch nicht rankende Kapuzinerkresse zwischen den Kohl setzen, Zwiebeln oder Tagetes... die Kresse zieht Läuse und an und hält sie von anderen Pflanzen fern... ist sie voll mit Blattläusen rausreissen und in einen Eimer mit Wasser tauchen...
Oder Insektenschutznetz... :mrgreen: ist gut gegen den Kohlweißling...


Den gammeligen Kohl nicht!! in den Gartenkompost... der gehört in die Biotonne...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Powerschaf » 06.07.2017, 07:47

@ Helga
Deine Tipps sind hier wirklich Gold wert. Danke Dir. Das mit der Möhrensuppe gegen Darmbakterien ist auch so goldwert und verständlich erklärt.

@ Seven
Ich leide mit. Auf Sauerkraut/Kimchi verzichten geht ja gar nicht. Das ist Vitamin-C-Elixier.

Liebe Grüße, Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon SevenOfNine » 06.07.2017, 11:08

Ja, danke Helga!!
Weichfäule habe ich noch nie gehört vorher.
Sag ja immer, beim gärtnern lernt man nie aus!

Ist nett, daß du Vorschläge hast, was dann noch auf´s Beet kann...
Nur: Buschbohnen hab´ich schon 3 Beete (plus die Stangenbohnen), und Mangold auch mehr als genug.

Tja, 3 Jahre keinen Kohl...das schließt meine Haupt-Anbau-Kulturen aus.
Also auch keine Herbst-Rübchen, Brokkoli, Kohlrabi.
So n Mist...Ich wechsel ja schon immer & mach Mischkultur.
Naja, am Platz mangelt´s nicht, ich hab´das Gemüse halt gern "hinter Gittern", sprich: eingezäunt wegen der Hühner.

Mal was Positives:
Dieses Jahr 2 Sorten Hirse angebaut, absolut kein Schädlingsbefall (noch nicht mal Schnecken), das ganze Feld
schön gleichmäßig aufgegangen - und jetzt schon fast erntereif!
Leute, Hirse ist ein super Prepper-Food in Bezug auf Selbstbau-Getreide!!!!
Die eine Sorte hab ich von Dreschflegel, das andere aus Vogelfutter aussoriert *grins*
(Herbstfeuer und eine der Sorte Rispenhirse Bernburger ähnliche)

Dann Kichererbsen (waren mal aus einem Türkenmarkt in D.): trägt auch schön, ich hatte nur gedacht, da
würde mehr dranhängen. Na, pflanz ich nächstes Mal mehr davon.

Dann noch Mais: Ich habe letztes Jahr 2 Sorten gehabt, den normalen Zuckermais und eine kleinere Sorte, Rainbow Inka.
Zuckermais hatte irgend ´ne Pilzerkrankung, der Inka-Mais hat super getragen!
Für Polenta sowieso besser geeignet; man muß ihn halt nur "kleinkriegen".
Also, eine normale Getreidemühle (egal ob Stein-oder Stahl-Mahlwerk) wird von Mais ZERSTÖRT.

@ Powerschaf: Ja, Kimchi hatte ich auch gemacht.Das schmeckt komischerweise JETZT, nach einem 3/4 Jahr erst richtig gut!
Ich gebe zu, ich hatte anfangs Bedenken, das könnte eklig sein, aber das ist es nicht!
Wird wiederholt.

LG; Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 07.07.2017, 09:56

Hallöle Seven...

nur auf dem Beet, auf dem du den Kohl angebaut hattest....

Hattest du die im Mischbeeten vereinzelt stehen.... Mach dir für die nächsten Jahre dort eine Markierung und pflanze an diesen Plätzen keinen Kohl.... 50cm Abstand zur Markierung...

Vielleicht magst du ja auch mal was anders ausprobieren... z. B. Crosne/Stachys/Knollenziest...
da die Knollen frostfest sind kann man sie auch jetzt noch in den Boden legen... dann bilden sich in diesem Jahr schon mal weitere kleine Knollen, die dann für nächstes Jahr einen größeren Ertrag geben..

Für Erdmandeln ist es leider schon zu spät, weil die nicht frostfest sind...

dann gibt es noch die südliche! Erdkastanie... diese hat den Vorteil, dass sie, je länger sie steht immer mehr Knollen bildet, ohne zu wuchern... sie schmecken nussig süsslich und das Kraut kann man auch essen... schmeckt ähnlich wie Petersilie ... die Knollen werden ca so groß wie Radieschen...
Pflanze ausbuddeln, große Knollen zum essen ernten, ein paar Kleine für weitere Pflanzen, Rest wieder einpflanzen und gut angiessen...

Hast du einen Vorgarten? Dann probier mal Haferwurz aus... ist zweijährig... im ersten Jahr hat sie wunderschöne lila Blüten, im zweiten Jahr wächst die Wurzel.. ich finde sie besser als Schwarzwurzeln... es gibt keine Flecken beim Schälen...

Gelbe Süsslupine... kannst jetzt noch aussäen... die Schoten reifen zwar nicht mehr aus, aber... von der gelben Lupine kann man die grünen Schoten mit erst kleinem Kornansatz ernten und in der Pfanne braten...
außerdem verbessern die Pflanzen den Boden...

Inka Mais ist ein Zuckermais, den sollte man besser frisch verwenden... man kann ihn auch gekocht einfrieren oder frisch einkochen... zum Einkochen jedoch die Körner lösen...nimmt sonst zu viel Platz ein...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon SevenOfNine » 07.07.2017, 10:58

Hallo Helga,
ich habe im 1. Gemüsegarten einzelne Beete, deren Hauptkultur jährlich eins weiter wandert.
Beim Kohl habe ich die überzähligen Tomaten als Köderpflanze ( weil die im GWH sind 5x ertragreicher)
mit drin.
Hatte schon verstanden, daß nur dieser Teil mom. ungeeignet ist. Markieren : werde ich auf jeden Fall
machen...bin vergesslich, ohne Markierungen weiß ich nicht mal mehr, was ich wo gesät habe...

Naja, Vorgarten...hierzulande ist da meist auch Gemüse drin, finde ich super! plus paar Blümchen halt..

Ausprobieren würde ich diese Sorten total gerne, aber die gibt´s hier nicht in den (ansonsten sehr gut sortierten)
Garten-Geschäften.
Vielleicht kann mir der nächste Besuch was mitbringen.
Selbst schicken lassen ist meist nicht möglich, die meisten Online-Shops verschicken komischerweise nicht nach Slowenien...

Wegen Inka-Mais: umso besser! Dann werde ich den Großteil einwecken.
Teil geht an die Hühner...

eine Frage zur Süßlupine: wenn ausgereift, was kann man damit machen?

Danke nochmal!
LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 07.07.2017, 15:27

Hallöle Seven...

Lupinen sind ähnlich wie Soja...
Tofu, Lupinenquark, Lupinenmilch, frische Körner im Eintopf oder Pfannengemüse,.... Mehl..
das Kraut hab ich damals den Hühnern gegeben... die restljchen Stengel, wenn die so weit abgefressen waren kleingeschnitten in den Kompost...

Du musst sie niemals düngen... sie holen sich den benötigten Stickstoff aus der Luft..

Lupinen sind sehr eiweißreich, schmecken besser wie Soja und sind nicht genmanipuliert..
sie haben alle lebenswichtigen Aminosäuren und reichlich Lysin.. aber keine Purine...
reichlich vorhanden sind auch Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor.
ungewürzt schmecken sie neutral bis leicht nussig und verursachen keine Blähungen...

und damit du nicht mehr nur träumen musst... schau mal hier... die sollten eigentlich auch nach Slowenien liefern.. :D
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Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon mollemaus » 07.07.2017, 19:35

Ich habe dieses Jahr nicht wirklich viel Zeit, um mich um den Garten zu kümmern. Trotzdem kann ich Erfolge verbuchen: Dicke Bohnen sind gekommen wie verrückt - die habe ich teils eingekocht, teils lasse ich die als Samen ausreifen. Zuckerschoten sind ebenso bestens geworden. Dito Stangenbohnen, Schwarzwurzel sind alle gut gekommen, Bete kümmert heuer etwas. Dafür Salat und Kohlrabi sowie Kräuter im Überfluss, Gurken ebenfalls massig, Tomaten etwas weniger. Karotten kümmern heuer auch ein bisschen - dafür habe ich Pastinaken en masse, Zucchini, Kürbisse, Knoblauch, Zwiebeln und Kartoffeln. Es gleicht sich immer alles irgendwie aus.
mollemaus
 

Beitragvon Powerschaf » 09.07.2017, 12:08

mollemaus hat geschrieben:Ich habe dieses Jahr nicht wirklich viel Zeit, um mich um den Garten zu kümmern. Trotzdem kann ich Erfolge verbuchen: Dicke Bohnen sind gekommen wie verrückt - die habe ich teils eingekocht, teils lasse ich die als Samen ausreifen. Zuckerschoten sind ebenso bestens geworden. Dito Stangenbohnen, Schwarzwurzel sind alle gut gekommen, Bete kümmert heuer etwas. Dafür Salat und Kohlrabi sowie Kräuter im Überfluss, Gurken ebenfalls massig, Tomaten etwas weniger. Karotten kümmern heuer auch ein bisschen - dafür habe ich Pastinaken en masse, Zucchini, Kürbisse, Knoblauch, Zwiebeln und Kartoffeln. Es gleicht sich immer alles irgendwie aus.


Hallo Mollemaus

:o Das hört sich beeindruckend an, der Garten liegt wohl eher südlich in Deutschland? Hier blühen die Gurken, Kürbisse, Zucchini zwar wunderbar, aber von en masse ernten kann noch nicht die Rede sein, ich gedulde mich gerade noch. Nur bei den Tomaten und dem Kohl ernte ich jetzt regelmäßig.

LG Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 11.07.2017, 00:05

Meine Zuchhinis blühen wunderschön - jetzt müssen nur noch die Früchte wachsten.

Meine Gurkenpflanzen haben irgendwie Wachstumsstop: die wachsen einfach nicht weiter - ob das noch was wird mit Gurkenernte ?

Salat hab ich so viel, daß sich sogar meine Kaninchen und Hühner drüber freuen können.

Pesto werd ich die Tage einwecken - hab enorm viel Basilikum - das wächst hier super.

Kürbis blüht auch : mal gespannt, ob das dieses Jahr was wird mit Früchte ernten.

Bin bis jetzt zufrieden mit meinem Gemüse/Kräutern.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Powerschaf » 11.07.2017, 11:14

Juhu meine Tomaten-Stecklinge bekommen teils Blüten! Ich hatte die ausgebrochen, um die Pflanzen nicht so buschig werden zu lassen, in Wasser gestellt um Wurzeln zu bekommen und in die Erde gepflanzt. Funktioniert. Mal sehen ob manche davon in den Herbst rein Tomaten bilden, falls ja, werde ich sie ev. einfach in so einem Pop-Up-Gewächshaus schützen. Oder es gibt Grüne-Tomaten-Chutney :-D

@Drakulinchen2: vielleicht stehen die Gurken mit zu wenig Drainage? Ich rate hier einfach mal wild.
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Powerschaf
 

Beitragvon Wecki » 11.07.2017, 11:34

Hallo zusammen,
brauche einen Tip und Rat vom Gartenprofi...
Heuer habe ich noch bischen Gemüse, Tomaten, Gurken, Paprika, Kohlrabi umd Zucchini, auf unserem Balkon in großen Eimern und Trögen angepflanzt. Alles gedeiht prächtig bis auf die Zucchini...es sind zwei Pflanzen, beide groß ausgewachsen mit vielen Blüten. Gleiche Pflanzerde wie bei anderem Gemüse, regelmäßiges Giessen etc., jedoch vergammeln die kleinen Früchte, werden von der Pflanze her gelb und weich. Ich habe erst eine schöne Frucht ernten können..!! :cry:

Grüße

Wecki
Wecki
 

Beitragvon Saurier61 » 11.07.2017, 12:31

Hallöle Wecki...

Zucchini brauchen volle Sonne... wenn es bei euch auch so viel regnet und die Temperaturen meist so um die 18-24°C sind... lass sie nicht im Regen stehen... abdecken oder umstellen damit sie nicht so oft nass werden....
Wenn das Wasser auf der Pflanze wegen kühlem Wetter nicht schnell verdunsten kann... gibt es oft faule Zucchini...

und entferne nicht die Blüten, von den kleinen Zucchini.... das mögen sie auch nicht.

Willst du Zucchiniblüten zum Füllen nimm die männlichen...aber nicht Alle :mrgreen: .. es sollten noch 2 davon an der Pflanze bleiben zwecks Bestäubung... oder man lässt eine und bestäubt dann mit einem weichen Kosmetikpinsel... (nicht den von der Frau... sie lyncht dich sonst :lol: )

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Wecki » 11.07.2017, 16:59

Hallo Helga,

danke für Deine rasche Antwort...nein, im Regen stehen die gar nicht sondern auf unserem überdachten Balkon.
Sonne kriegen Sie bis gut nach Mittag. Vieleicht habe ich auch zu viel gewässert...habe das mal seit 2-3 Tagen etwas reduziert.
Wenn die Erde abends noch feucht ist dann giess ich nix...!

Grüße
Stephan
Wecki
 

Beitragvon Saurier61 » 11.07.2017, 18:10

Hallöle...

Balkongemüse/Obst....gießen....

wenn ihr zu viel gießt, kann in den Töpfen schnell Staunässe entstehen....
ich hab es mittlerweile so geregelt... sehen die Blätter und Blüten frisch aus... gieße ich nicht.
Erst wenn die Bätter sich etwas nach unten neigen... gieße ich...

denn zu viel Feuchtigkeit und die Wärme im Pflanztopf begünstigen Schimmel im Wurzelbereich. Und dann vertrocken die Pflanzen, weil die Wurzeln absterben... oder die Feuchigkeit verursacht Fäule und die Pflanzen weich und matschig...

Etwas zu wenig Wasser dagegen schadet nicht, wenn man rechtzeitig wieder gießt....

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon hansi132 » 12.07.2017, 16:11

muss hier mal ein tolles Gemüse feiern: die Kartoffel :)
Jedesmal wenn die gekauften Kartoffeln (verschiedendste Sorten) zu keimen begannen heuer, dann hab ich sie irgendwo in den Garten "geworfen" an die unterschiedlichsten Plätze, eine Schaufel Erde drauf und sonst nix mehr gemacht (Die Letzten Kartoffel hab ich vor 3 Wochen sogar auf den blanken Rasen geworfen, Erde drauf, fertig) und alles wächst und wächst (ohne Gießen, Düngen, oder sonstiges Zutun); die Nächsten die keimen, verbuddel ich im Wald^^
hansi132
 

Beitragvon Saurier61 » 13.07.2017, 05:37

Hallöle Hansi..

wenn du Kartoffeln legen willst... solltest du die tiefer legen...
Denn so wie du das jetzt machst, wächst zwar überirdisch Kraut, aber es bilden sich kaum Knollen im Boden...
Dafür müstest du dann immer anhäufeln, sprich immer wieder Erde auf die Pflanze geben... ist aber kontraproduktiv, weil Regen und Wind diese Erde wieder abtragen werden...

Mindestens spatentief sollten die Knollen in den Boden, wenn du nicht nur Kraut haben willst. :mrgreen:
Ich hab es damals so gemacht... Spaten in den Boden stechen etwas hin und her bewegen... in die Lücke die Kartoffel.. Spaten rausziehen und mit dem Fuß die Erde über der Kartoffel schließen ...

Die gekauften Kartoffeln sind meist Lagerkartoffeln.. wenn sie nicht als Frühkartoffeln deklariert sind...
Frühkartoffeln sind nach ca 90 Tagen erntereif...

Die anderen Kartoffeln brauchen ca 120 bis 160 Tage...
Legst du sie im Spätherbst in den Boden, müssen sie dort wenn es friert überwintern... LaubWald ist gut, weil der Boden dort nicht so tief friert...
Aber lege sie dort, wo auch täglich mindestens 3 bis 4 Stunden Sonne hin kommt... kommst du mit dem Spaten leicht in den Boden, ist es der richtige Platz fur die Kartoffel... wo zu viel Wurzelwerk von Bäumen und Sträuchern ist.. gibt es nur wenige Knollen...

Wald ist schlecht, wenn es dort Wildschweine gibt... die finden jede Knolle...
Nadelwald nur am Rand oder auf einer Lichtung... Ufer an einem Bach ist auch eine gute Wahl...

Da ich gerade schon mal bei Wald und Ufer am Bach bin...
Knollenziest /Crosne/Stachys Loch mit einem Stock in den Boden drücken..
eine Knolle rein.. Loch zumachen...
Ein Knollengemüse, das sich von selbst weiter vermehrt und null Pflege braucht... frosthart...

Erdkastanien... wie Knollenziest... aber ab und an ein paar Knollen ausbuddeln und an einer anderen Stelle in den Boden... da sie sich nicht so stark ausbreiten...
Zum ernten Pflanze vorsichtig ausgraben, die dicken Knollen ernten, dann die Pflanze wieder in die Erde... am besten, wenn für den nächsten Tag Regen angesagt ist... frosthart

Erdmandeln... kommen in den Boden wenn es keinen Frost mehr gibt... nach der Ernte einige auf der Fensterbank auf Küchenpapier für das nächste Jahr trockenen.. ab und an wenden.... nicht frosthart

Haferwurz am Waldrand aussäen... Nachtkerzen kann man auch dort ansiedeln.
Ernten der Hafer und Nachtkerzenwurzel im ersten Herbst vor der Blüte...
immer Einige stehen lassen, damit sie blühen und sich weiter vermehren können... wenn sie blühen wird die Wurzel holzig...

Für Alle gilt... lockerer Boden...

Der Vorteil dieser Knollengemüse ist, dass die kaum Jemand kennt... und man so in Notzeiten garantiert immer etwas zum Essen hat.

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Notbrot » 13.07.2017, 12:24

Hallo

Das es dieses Jahr weder Birnen, Äpfel noch Kirschen gibt ist mir ja klar wegen dem späten Frost. Aber warum schmeißt meine Haselnuss sämtliche Früchte ab? Hat noch jemand dieses Phänomen?

LG
Notbrot
 

Beitragvon sipo » 13.07.2017, 18:52

Es gibt genug Kirschen.

Eine Pflanze ist keine Maschine. Die haben nicht automatisch
jedes Jahr gleich viel oder immer mehr "Früchte"

Wenn die mal ordentlich gepowert haben, brauchen die auch ma wieder Ruhe.
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sipo
 

Beitragvon Highlander » 07.11.2017, 09:42

Hallo zusammen
Ich bin gerade dabei meinen Garten ca.1000m2 von unnützen Zierpflanzen auf Obstbäume, Beerensträucher und Kräuter umzustellen.
Nun bin ich beim roden auf 10Rebstöcke gestossen welche ich völlig vergessen hatte, seit 5 Jahren habe ich Krankheitsbedingt da überhaupt nichts mehr daran gemacht. Die Ausläufer sind zum Teil 5-10Meter lang die Stämme ca.2M hoch und 6-7cm dick.
Weiss jemand von euch ob ich die Stämme auf 60cm einfach abschneiden kann, damit sie an der Schnittstelle neu austreiben und danach wieder vernünftig am Draht angebunden werden können?
Habe etwas Angst dass ich die dann Kille.
LG
Highlander
 

Beitragvon Pleitegeier » 07.11.2017, 11:02

Hallo!
Ich habe das im Sommer gemacht und der Weinstock ist vollkommen neu gewachsen und sieht super aus.
Sollte der Frost was vernichten,dann werde ich im Frühjahr noch aussäubern und Kürzen.

LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon SevenOfNine » 07.11.2017, 13:39

Hallo Highlander,
da brauchst du dir wohl keine Sorgen zu machen - bei uns wurden jahrelang Rebstöcke mit dem Rasenmäher
geschnitten, weil das Haus unbewohnt war.
2 Jahre später nix mehr von zu merken.

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Highlander » 09.11.2017, 10:33

Danke euch für die Tipps.
Ich werde noch 2Wochen warten und dann denn Stamm kürzen, momentan ist das holz, aufgrund des zu warmen Wetters noch zu fest im Saft.
LG Highlander
Highlander
 

Beitragvon Amaroni » 12.11.2017, 20:42

Bäume kürzen nur im absteigendem! Mond (Zwilling>Schütze) solange sie noch im Saft sind, bestens kurz vor oder an Neumond.
Bei Vollmond gehen sie ein!
Amaroni
 

Beitragvon Taipan » 13.11.2017, 12:57

Hallo zusammen,

es geht um Gewürzlorbeer: Hat von euch schon mal jemand etwas davon gehört, dass man Lorbeerpflanzen, die man hierzulande im Freien sitzen hat, vor dem Winter praktisch vollkommen entblättern kann? Ich habe das von Bekannten gehört. Die machen das angeblich, haben dann den ganzen Winter über jede Menge Lorbeerblätter, und die Pflanze würde im Frühjahr dann einfach wieder austreiben.

Ich habe meinen Lorbeer bisher mit Flies abgedeckt, aber es wäre natürlich schick, wenn man sich das auf diese Weise sparen könnte.
Lg
Taipan
Taipan
 

 


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