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Aktueller Garten-Thread

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Re: Aktueller Garten-Thread

Beitragvon maroni » 23.02.2013, 19:30

Bei mir ist der Winter nicht nur im Kopf, sondern auch noch tief im Garten! Und dort darf er auc h noch bis in den März hinein bleiben. Ich ernte genausoviel und zeitig, wenn ich die einsetzende Bodenwärme abwarte. Das erspart mir viel Stress und Frust.
maroni
 

Beitragvon Gartenliesel » 24.02.2013, 10:21

Meine Beete sind leider auch noch komplett gefroren.
Wobei, die Frühlingszwiebeln vom letzten Jahr treiben schon wieder aus! Wahnsinn, was die Natur so vollbringt trotz der Kälte!

LG,
Gartenliesel
Gartenliesel
 

Beitragvon maroni » 24.02.2013, 15:24

ja die Schneeglöckerl sind blühten auch ebreits Ende Jänner..jetzt sind sie wieder veschneit.
maroni
 

Beitragvon Gartenliesel » 07.03.2013, 10:55

Guten Morgen,

fangt Ihr jetzt schon an, etwas vorzuziehen?
Ich habe im Haus nicht so viel Platz, deshalb muss ich wohl noch etwas warten leider. Ich kann die Zeit immer gar nicht recht abwarten. Aber für draußen ist's ja noch zu früh. Und wenn dann eh jetzt noch mal die Kältewelle kommt.... :roll:

Gruß,
Gartenliesel
Gartenliesel
 

Beitragvon Saurier61 » 08.03.2013, 06:40

Hallöle,

nö, das vorziehen mach ich nicht mehr, seit das Wetter so unberechenbar geworden ist... ich säe direkt an Ort und Stelle, wenn das Wetter passt... wenn es dann doch zu kalt für die Pflanzen wird kommt einfach ein Folientunnel drüber.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon busbeck » 09.03.2013, 18:49

Saurier61 hat geschrieben:Hallöle,

nö, das vorziehen mach ich nicht mehr, seit das Wetter so unberechenbar geworden ist... ich säe direkt an Ort und Stelle, wenn das Wetter passt... wenn es dann doch zu kalt für die Pflanzen wird kommt einfach ein Folientunnel drüber.

Lieben Gruß von
Helga


Hallo Helga!

Meinst Du mit dem Wetter den dunklen Februar? (Bei mir sind die vorgezogenen Pflänzchen alle einen Schuss zu lang und dünn. Aber vielleicht wird's ja noch.)
busbeck
 

Beitragvon Pleitegeier » 09.03.2013, 22:25

Ich habe gestern Tomatensamen in die Erde gebracht.
Hoffe nun auf schöne Pflanzen die ich in große Töpfe setzen möchte.

Ach Erdmandeln habe ich in einen Topf gesetzt.
Viel Platz habe ich nicht aber ich wage erstmal.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon teejunge » 09.03.2013, 23:38

busbeck hat geschrieben:(Bei mir sind die vorgezogenen Pflänzchen alle einen Schuss zu lang und dünn. Aber vielleicht wird's ja noch.)


Typisches Zeichen für zu wenig Licht.

http://www.krisenvorsorge.com/krisenvor ... -ziehen-1/
teejunge
 

Beitragvon Saurier61 » 18.03.2013, 17:40

Hallöle,

hab da mal wieder was gefunden :lol:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Hier könnt ihr jeden Monat nachschauen, was im Garten gemacht werden sollte/kann... es gibt für den Nutzgarten viele tolle Tips...
Auch für Ziergarten, Balkon und Terrasse...

Ich denke es lohnt sich, hier öfter mal nachzuschauen...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Andiamos » 05.04.2013, 07:14

Hallo zusammen,
ich habe gestern einen "Frag-Mutti-Tipp" bekommen, in dem es um die Schneckenplage im Garten geht und wie man ihrer Herr werden kann. Ob der eingestellte Tipp tatsächlich funktioniert, kann ich nicht beurteilen, weil ich (leider) keinen Garten habe. Interessant fand ich aber die vielen verschiedenen Antworten und Tipps, die von anderen Usern kamen. Vielleicht ist für den einen oder anderen von euch auch was dabei, was sich lohnt, auszuprobieren.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Gartenliesel » 06.05.2013, 19:47

Tja, es ist Anfang Mai und in meinem Garten wächst leider noch nicht viel, stelle ich fest. Könnte das schon mehr sein? Bestimmt. Satt werden würde davon noch niemand, außer ein paar Lauchzwiebeln und einem komischen Salat (letztes Jahr von den Nachbarn bekommen) steht da noch nicht viel. Auch unser Rhabarber sieht noch sehr mickrig aus, der von der Nachbarin ist schon riesig!

Jedes Jahr nehme ich mir vor, mich mehr darum zu kümmern, das anders zu machen und vielleicht das Gartenjahr besser nutzen zu können. Hmm.


Meine eigentliche Frage ist eine ganz andere:

Wenn ich eine ausgetriebene Zwiebel in den Boden setze, kriege ich dann auch nur eine neue Zwiebel dabei heraus?? Oder mehrere (wie bei Kartoffeln?)
Wenn es nur eine ist, wo ist dann der Sinn? Oder kriege ich da auch eine Blüte, die dann Samen beinhaltet, so wie ich das jetzt auch bei den Lauchzwiebeln sehe?

Danke für eine Antwort,
Gartenliesel
Gartenliesel
 

Beitragvon maroni » 06.05.2013, 22:16

Zwiebel: wenn es eine kleine Steckzwiebel ist, dann bekommst du eine Große dafür. Ist es eine schalotte, dann wird ein "Nest" mit mehreren Zwiebeln draus.Zwiebeln pflanzt man aber auch als Pflänzchen aus Samen.
Rhabarber braucht viel Dünger!
Es kann nur wachsen was vorher gesät/gepflanzt wurde, abgesehen von denWildkräutern.;)
maroni
 

Beitragvon Kavure´i » 07.05.2013, 01:12

Hola
ich hab ja noch etwas Zeit bis zum Frühjahr, werde euch dann aber sicherlich mit meinen Fragen löchern.
Bis zum August werden meine geplanten Hochbeete hoffentlich fertig sein und dann werde ich zum ersten Mal in meinem Leben versuchen Gemüse anzupflanzen.

Aber deswegen schreibe ich jetzt gar nicht.
Ich habe schon mitbekommen, daß ihr in Deutschland Riesenprobleme mit Wühlmäusen habt.
Eine Bekannte von mir bekämpft die, indem sie Parfüm oder Rasierwasser in die Löcher der Tiere gießt. Sie schwört, daß das hilft, vielleicht wollt ihr es ja auch mal ausprobieren.
Ich werde es demnächst in unserem Futterdepósito ausprobieren wegen der Ratten.
Gift möchte ich dort wegen der Hühner nicht auslegen und in die Fallen gehen diese schlauen Tiere eh nicht.
Ich vermute mal, daß die empfindlichen Nasen dieser Tiere den Geruch nicht vertragen können.
Einen Versuch erscheint es mir wert.

Schnecken gibt es bei uns so gut wie gar nicht, ich habe die letzten 5 Jahre nur 2 gesehen.
Wühlmäuse haben wir auch nicht.
Aber dafür Ameisen aller Größen und Rassen. Am meisten hasse ich die Blattschneider.
Ratten haben wir auch nur deshalb, weil unsere Nachbarn ihren Abfall überall herumliegen lassen.

Viel Spaß beim im Garten werkeln und eine reichhaltige Ernte wünsche ich euch auch.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon chorge » 24.05.2013, 10:18

Gegen Ratten und Mäuse helfen imemr noch am besten Katzen. (Am besten kastrierte Freigänger mit nicht zu üppigem Futterangebot)

Ich hatte auch noch das Glück das usner Hund freude an der jagd hat, also wenn sich mal ratten in der Scheune einnisten ist es mein Job sie aufzuspüren und hochzugane, den Rest erledigen die Katzen und der Hund.

Wühlmäuse, Maulwurf und normale Mäuse erledigen die Katzen von ganz allein.
chorge
 

Beitragvon Pleitegeier » 24.05.2013, 18:49

Hallo!

Wir haben einen Garten gepachtet an einem kleinen Fluss.
Da kein Trinkwasser vorhanden ist wollten wir uns um einen Brunnen bemühen.

Nach jeder menge Fragen und Erklärungen hofften wir zumindest auf einen Flachbrunnen was jedoch von Seiten des Wasserwirtschaftsamt abgelehnt wurde.

Man sagte uns das das mit den Brunnen überhand nimmt und begrenzt werden müsste um angeblich das Grundwasser nicht zu gefährden!

LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Joanna » 24.05.2013, 20:13

Hallo,
brauchst Du das Wasser zum Giessen oder zum Trinken bei der Gartenarbeit ?

Zum Giessen wuerde ich das Wasser aus dem Fluss nehmen, zum Trinken - in Flaschen von Zuhause.
Das Wasser aus einem Flachbrunnen ist doch kein Trinkwasser.

Ich kenne die deutsche Gesetzlage zu Brunnen nicht, aber in Polen darf man einen Brunnen bis zu 25 m Tiefe ausgraben bzw. bohren (lassen) ohne jemanden zu fragen.
Wenn kein Strom in Deinem Garten vohanden ist, dann kannst Du mit einer Handpumpe aus maximal 8 m Tiefe Wasser pumpen.
Wir haben einen neuen Brunnen 23 m Tief und erzaehlen nicht jedem davon.
Immer besser erst die Gesetze selber studieren, als gleich die oertlichen Behoerden zu fragen :?

Gratuliere zum neuen Garten!

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Pleitegeier » 24.05.2013, 21:24

Hallo Joanna!
Ja es war ein Fehler und es begann mit dem Fehler wissen zu wollen in welcher Tiefe man evtl. Wasser finden könnte?

Daraus wurde dann eine anfrage bei den Stadtwerken ob man an das öffentliche Wassernetz angeschlossen werden könnte weil Strom ist auch vorhanden.
Leider wurde das verneint weil das viel zu teuer werden würde für uns.

Auf den Hinweis das wir eine Genehmigung von der Stadt bräuchten habe ich dort angefragt und angegeben das es für uns als schwerbehinderte zu aufwendig währe das Wasser zum Giesen vom Fluss nach oben zu den Beeten zu schaffen.
Wir haben nun den Antrag vorliegen und in dem Antrag wurde gefragt nach der voraussichtlichen Bohrtiefe!

So haben wir beim Wasserwirtschaftsamt nachgefragt auf Grund der Flurnummer.
Von dort bekam ich nun den Anruf das der Brunnen nicht genehmigt wird was uns natürlich verwundert da wir den Antrag bei der Stadt stellen müssen und nicht beim Wasserwirtschaftsamt.

Übrigens habe ich mich erkundigt was uns das Brunnenbohren mit Material kosten würde.
Eine Firma verlangte 800E und eine meinte am Telefon das es einige Tausend kosten würde worauf ich erklärte wir möchten einen Handbrunnen und somit ohne Strom.
Das war der Firma zu Unattraktiv vom Verdienst her.

Da der Garten erst mal etwas verändert wird und nächstes Monat ein Toilettenhaus drankommt (ohne Behördenfrage)liegt der Brunnen auf Eis wo er frisch bleibt aber Gedanklich und Wunschmäßig noch ganz vorne!

Den ich habe auch gelernt was man nicht schriftlich hat von einer Behörde ist nichts Wert!
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Joanna » 24.05.2013, 23:04

Hallo Pleitegeier,
es ist besser und guenstiger, als Du meinst.
Mit einer elektrischen Pumpe koennt Ihr das Wasser vom Fluss fuer die Beete pumpen, (am besten diesmal :wink: ) ohne um eine Behoerdenbewilligung zu fragen. Ich wuerde das Wasser in einen hoeher gelegenen Behaelter pumpen und dann bei Bedarf (unauffaellig und wassersparend) mit einer Troepfchenbewaesserung die Beete giessen. Es gibt dazu kostenguentige gelochte Folienschlaeuche zum Verlegen auf den Beeten. Es kostet ein Meter Schlauch ca. 30 Cent. Spezielle Verbindungsstuecke gibt es auch im System.
Wenn der Wasserbehaelter hoch genug steht, dann braucht Ihr sogar keine Pumpe zum giessen mehr. (Leider weiss ich nicht welche Hoehe ausreichend ist.)
Letztes Jahr habe ich auf diese Weise meine Beete gewaessert (vom Wasserhahn) und auch eine Reihe Himbeeren. Und die Blaetter blieben trocken, was auch einen Vorteil hat.
Es funktioniert gut und dieses Jahr werde ich diese Methode weiter meinen Beduerfnissen anpassen.
Sie ist guenstig, spart Wasser und Arbeit und ist "pflanzenfreundlich".

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Pleitegeier » 25.05.2013, 09:21

Danke Joanna für den Tipp!

Im Moment macht mir eine Ecke zu schaffen von ca 50qm wo das Gras schon einen halben Meter hoch steht aber der alte Rasenmäher gab auf und nun auch der Trimer.
Ich überlege eine Handsense evtl. zu benutzen und uns zu besorgen aber ich selbst habe damit noch nicht gearbeitet.

Hat damit jemand Erfahrung oder einen Tip?
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon chorge » 25.05.2013, 15:35

Also wer es lernen kann mit der Sense zu arbeiten dann empfehle ich das ausgesprochen..... dieMahd kann man herrlich zum mulchen nehmen oder auch für ein zwei karnickel wenn du noch eine Ecke hast um Futterüben anzubauen und ab und zu etwas trockenes brot hast du einen super sparsamen Fleischlieferanten
chorge
 

Beitragvon Saurier61 » 25.05.2013, 16:39

Pleitegeier hat geschrieben:Danke Joanna für den Tipp!

Im Moment macht mir eine Ecke zu schaffen von ca 50qm wo das Gras schon einen halben Meter hoch steht aber der alte Rasenmäher gab auf und nun auch der Trimer.
Ich überlege eine Handsense evtl. zu benutzen und uns zu besorgen aber ich selbst habe damit noch nicht gearbeitet.

Hat damit jemand Erfahrung oder einen Tip?
LG
Pleitegeier


Hallöle Pleitegeier,

Rasenmäher gab auf... kaputt oder hat er einfach nur das Gras nicht mehr geschnitten und nur platt gefahren.... in dem Fall Rasenmäher so kippen dass er vorne hoch steht, dann wird das Gras schon etwas gekürzt und dann kannst nochmal normal mit dem Mäher drüber fahren. Muss ich am Montag auch noch machen... wenn es dann nicht regnet... so an die 100m² hab ich noch vor mir ...
Sense... dafür muss man schon etwas beweglich sein... hat man Gelenkarthrose, kann man das gleich vergessen, das ist die Hölle... :cry:
und statt Handsense würde ich eine Grasschere nehmen...
so was.... Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Ist auch angenehmer als ein Trimmer.... erst ist mir der Faden vom Trimmer immer gerissen und dann mein Geduldsfaden :roll: seit dem hab ich die Akku-Grasschere :lol:

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon chorge » 25.05.2013, 18:42

Das Ding gefällt mir .... wäre gut für meine Ecken wo ich nicht mit dem Traktor hinkomme und gibt gleich nochmal Heu.... guter Resteverwerter :-)

Aber um mal auf den Anfangsthread zurück zu kommen....

ich habe heute 2 Stunden Unkraut(wobei ich diese Bezeichnung nicht mag) auf der Gänseweide ausgegraben.
chorge
 

Beitragvon Saurier61 » 25.05.2013, 19:16

Hallöle chorge,

auf der Gänseweide..... macht nur Sinn wenn es Jakobskreuzkraut (giftig) ist....oder Disteln....
da Gänse lieber kurze Gräser fressen, reichts auch mit dem Rasenmäher drüber zu gehen..... höher stellen als beim Zierrasen

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon chorge » 25.05.2013, 19:31

Naja die Wiese mache ich erst seit dem letzten Jahr zur Gändeweide, da wächst noch viel was die nicht frssen.... und das zeug schießt hoch und der kruze Rasen kommt nicht nach.... da ist wilde möhre ebenso dabei wie wilder rahbarber oder Scharfgarbe et. ... und da shole ich raus das mehr platz für das gras ist... auch gibt es da noch viele stellen wo nur nackte erde ist und da muß sich erst gras ansiedeln.... und ich will ja nicht imemr mähen sondern in 2 oder 3 jahre ruhe haben und es nur noch diue gänse machen lassen also raus mit der wurzel

eigentlich wäre auf dieser fläche ne thüringer waldziege super die würde alles fressen

und mähen möchte ich aktuell auch nicht weil. 1. stehen die wiesenchampignons super und sollen ihre sporen austragen und 2. brütet eine gans (nun endlich noch) und die wäre da vielleicht zu gestört bzw. zu nervös, wenn würde ich es vorsichtig mit der sense oder sichel machen aber dazu ist es zu nass... wenn ich der sache nicht herr werde gibt es noch plan B:

1. 5 Monate (Oktober bis Februar) kommt unser schwein drauf, der wühlt die sache einmal komplett um und frißt den großen teil der wurzeln
2. im 2. Monat kommen die Hühner mit drauf die samen aller art vernichten und die groben brocken zerkleinern
3. der frost tut sein übriges
4. Wiesenneusaat im März

Hätte aber den nachteil die gänse wären in dieser zeit und auch der nächsten brutzeit auf der wiese in der nähe usneres hauses was zwei weitere probleme aufwirft: A Meine Ehefrau und mein aggressiver ganter haben nicht das beste Verhältnis zueinander (sie braucht nen Knüppel wenn er der meinung ist seine Mädchen zu verteidigen) und B unser Hund liebt Gänseeier, also geht die dort imemr mal am nest vorbei für nen schnellen Snack.... hat mir mein erstes gelege dieses jahr mit 15 eier in 15 minuten ausgeräumt und gefressen :-)
chorge
 

Beitragvon Saurier61 » 25.05.2013, 20:15

Hallöle Chorge,

deine Frau soll mal versuchen den Ganter öfter mit einer gekochten Kartoffel zu bestechen :lol:
ist auch von Vorteil wenn sie sich mal um die Gänse kümmern muss.... weil du nicht kannst...

Also wenn ich nen Trecker hätte würde ich die Wiese einmal umpflügen sobald die Gössel geschlüpft sind, Hühner drauf und danach Rasensamen... oder ich würde mir eine oder zwei Ziegen ausleihen....

Und der Hund bekäme bei mir Hausarrest und Leinenzwang solange gebrütet wird... geht halt nur entweder oder

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon chorge » 25.05.2013, 20:21

ich bin nicht so der freudn vom pflügen ... bringt zu viel bodenstruktur durch einander da brauht de rboden erstmal ein paar wochen um sich wieder einzränken.... darum grabe ich auch meinen garten nicht um.... und es funktioniert super..... schweinerüsseltiefe ist die maxminale tiefe... der pflug wäre zu tief

kartoffel hilft bei dem ganter auch nicht..... sie müßte ihn nur ein ode rzweimal ordentlich packen und rumwibeln.... es ist ja auch wenn er weiber und gelege verteidigt soll er auch, denn er ist der beste schutz für die dann hofentlich schlüpfenden gössel.... michfaucht er auch an aber geht dann auch wenn ich ihm zu nahe komme, aber wenn einmal die angst da ist das scheinen die tiere zu wittern...

und mit dem hund naja wenn es sich nicht vermeiden liesen dann wird das auch so kommen und sie kommt nur noch unter kontrolle raus....
chorge
 

Beitragvon Kavure´i » 26.05.2013, 01:51

Hola

seltsam, da habe ich heute morgen einen Beitrag geschrieben, der war dann auch da, aber jetzt ist er weg.
Wie kann denn sowas passieren ?

Ich hab da was zum Brunnenbohren geschrieben, und zum Mähen

Joanna
danke für den Tip mit den perforierten Schläuchen zum Bewässern.
Ich schau mal, ob es das hier auch zu kaufen gibt, wenn nicht, dann werden eben normale Gartenschläuche gelöchert.
Um genug Wasserdruck zum Duschen zu haben, genügt es, den Wasserbehälter auf 3 Meter Höhe zu setzen, das sollte fürs Bewässern dann auch reichen.

Jorge
du könntest mal versuchen, mit folgender Maßnahme deinem Hund das Eierfressen abzugewöhnen:
Koch ein Ei und gib es ihm heiß ins Maul und halte es kurz zu. ( natürlich nicht so heiß, daß Zunge und Rachen verbrüht werden, aber so, daß es unangenehm ist ) Die meisten Hunde schauen danach keine Eier mehr an.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 26.05.2013, 05:10

Hallo kavure ´i,
wenn ein Beitrag nicht erscheint, kann das daran liegen, dass zeitgleich oder kurz zuvor ein anderer Beitrag geschrieben wurde. Es ist mir auch schon öfter passiert, dass der Beitrag hinterher nicht auftauchte. Wenn du den Beitrag abschickst, immer darauf achten, ob der zwischenzeitlich geschriebene Beitrag mit einem Vermerk auftaucht. Wenn ja, muss der Beitrag nochmal abgeschickt werden. Das ist nicht so glücklich gelöst hier in dieser Forums-Software.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 26.05.2013, 21:05

Angelika
danke für den Hinweis, ich werde da in Zukunft mal drauf achten.

Ich hatte mich in dem Beitrag darüber gewundert, was ihr in Deutschland für Vorschriften habt, anscheinend für Alles und Jedes.
Gibt es bei euch nicht den Spruch : Wer viel fragt, geht viel irr. ?
Wir haben uns letztes Jahr einen Tiefbrunnen mit 130 m Tiefe bohren lassen.
Seit diesem Jahr sind Tiefbrunnen genehmigungspflichtig. Wen scherts ? Niemanden !
Zur Not stellt der Brunnenbohrer eine Quittung vom Jahr zuvor aus.
Solange nicht zufällig ein Beamter vorbeikommt und es sieht......
Zur Not baut man ein Klohäuschen über das kurze Stück Rohr, das aus der Erde ragt und setzt eine Holzkiste mit Loch und Deckel drauf. Schon sieht es keiner mehr.
Normale Brunnen kann ich auf meinem Grundstück graben lassen, soviel ich will, das will keiner wissen.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 29.05.2013, 06:28

Hallo zusammen,
jetzt habe ich erstmalig einen richtig netten Gemüsebalkon angelegt, mit Kräutern, 2 Kartoffelsäcken, Salat, Tomaten, Paprika, Gurke und Zucchini und was ist? - Schweinekalt und mieses Wetter! Da wächst doch nichts vernünftig!

So funktioniert das doch nicht, ihr da oben! :cry:

Wenn das in Krisenjahren passiert, sehen wir ganz schön alt aus. Kann man nur hoffen, dass der Sommer (so er denn mal kommt) besser wird.

An die Gartenbesitzer
Wächst es in euren Gärten besser, oder ist da auch tote Hose?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon chorge » 29.05.2013, 06:47

es schleift die kartoffeln kämpfen und die kürbisse kommen auch nicht richtig aus dem knick....

das problem es ist zu anss... permanent regen und kalt.....

ich sollte vielleicht reis anbauen :-) ode ne fischzucht aufmachen
chorge
 

Beitragvon Saurier61 » 29.05.2013, 14:14

Hallöle,

das Wetter ist jetzt gerade richtig für Erbsen...Kohlrabi, Wirsing, Rot- und Weißkohl, Blumenkohl und Brokkoli, Mangold, rote Beete, Kerbel, Borretsch, Kopfsalate, Schnittsalat, Petersilie und Steckzwiebeln falls ihr noch welche bekommen könnt......

Folientunnel drüber und es säuft nicht ab.... sobald es nicht regnet und die Sonne scheint....Folie drüber weg, damit es nicht zu warm wird...
Wenn es noch mal frieren sollte... was man ja auch irgendwie nicht mehr ausschließen kann, zusätzlich noch Vlies drüberlegen...

Meine Bohnen und Zucchinipflanzen haben wahrscheinlich auch das zeitliche gesegnet...
Hab sie leider so dämlich gepflanzt, dass ich sie nicht abdecken konnte.....

Ansonsten wenn ihr schon Kartoffeln gesetzt habt... nachschauen ob die faulen... wenn ja Neue setzen und auch hier Folie gegen Wasser von oben drüber.... Wenn schon Blätter aus der Erde kommen ist es gut.... dann nur vor zu viel Wasser schützen wenn der Boden nicht schnell genug abtrocknet... das sieht man dann auch, weil die Blätter anfangen gelb zu werden...

Mit Bohnen, Zucchini, Gurken, Kürbis sollte man warten bis der Boden richtig warm ist...Tomaten, Paprika, Auberginen nur unter Folie oder Glas...
Man konnte sich übrigens schon letztes jahr nicht an den Aussaatkalender halten....

ich enpfehle für solche Wetterextreme Vlies- und Folientunnel parat zu halten, damit kann man schlechte Wetterbedingungen gut ausgleichen....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon maroni » 29.05.2013, 20:11

Kartoffel fangen bereits an zu blühen..hab aber Vlies drüber, denn ich ahne, es gibt nochmal Frost...gut, wenn ich mich täusche.
Tomaten sind im überdachten Hochbeet, die blühen auch und fruchten bereits, Bohnen sind etwa 10cm hoch, bis auf eine an der Hausmauer, die hab ich..als es heuer schon mal sommerlich warm war, Ja!.. im Topf dorthingestellt und sie wurde von den Himbeeren "vor meinen Blicken" verborgen...da sind 10cm lange Fisolen dran! ich hab sie anfassen müssen, sonst wäre ich zum Augenarzt.
2 Gurken hatten "Minuswachstum", die Physalis hab ich in einem Folien- Schlauch eingepackt.Hat ja schon Früchte in den Lampions, Zucchini haben auch schon MINIS dran, also haben sie auch einen "Hut" bekommen. Wollte heute meine Mairübchen auf den Acker setzen, aber es gab einen Wolkenbruch, da wär der Acker nur mehr mit Fischerstiefeln erreichbar gewesen..also bitte waRTEN, beim Salat heißt es aufpassen, dass er nicht zum Faulen beginnt, wenn jetzt dann ..nach dem vorherigen Kälteeinbruch ..die große "Sommerhitze " kommt. Ich werd ihn wegessen, auch wenn die Köpfe noch nicht so voll sind.
Sonst ist das Wetter für den Garten zu vergessen..hab heute Kachelofen + Heizung eingeschaltet!
maroni
 

Beitragvon Joanna » 30.05.2013, 15:14

Pleitegeier hat geschrieben:Im Moment macht mir eine Ecke zu schaffen von ca 50qm wo das Gras schon einen halben Meter hoch steht aber der alte Rasenmäher gab auf und nun auch der Trimer.

LG
Pleitegeier


Hallo Pleitegeier,
ich habe im Internet nach einer Methode gegen Quecke gesucht und folgendes gefunden, was Dir vielleicht bei Deinem Kampf mit Unkraut helfen könnte:
Zitat:
"ein biologisches Mittel, das Unkraut abtötet, anderes jedoch nicht - gibt es nicht!
du kannst entweder:
1. dick Zeitung (passt sich gut an den Boden an) oder (braune Well-)pappe dick draufpacken, mit Erde bedecken und loslegen
oder
2. dick Zeitung (passt sich gut an den Boden an) oder (braune Well-)pappe dick draufpacken, nicht mit Erde bedecken und durch Löcher in dem Belag hidurchpflanzen (hindurchwachsendes 'Unkraut' jäten)
oder
3. die oberste Schicht abstechen, umgekehrt auf die Erde legen und im nächsten Jahr loslegen.
Alle Methoden haben gemeinsam, dass sie den 'Unkräutern' den Weg zum Licht versperren, den sie, wie alle Pflanzen, zum Leben unerlässlich benötigen.
Die erste und die dritte Methode sind erprobt und waren gerade Gegenstand von Berichten hier im forum.
Sie schädigen das Bodenleben nicht, sondern fördern es eher!
Die Brocken, die schon irgendwo 'zwischenlagern' auch möglichst umgekehrt auf die Erde legen und zusätzlich mit dick Zeitung dicht abdecken, wird gute Erde für nächstes Jahr."

Dazu habe ich auch gelesen, dass das Abdecken des Beetes mit schwarzer Folie im sonnigen Hochsommer für 2-4 Wochen tötet alles Unkraut.

Zitat:
"...die Quecke beschäftigt mich ja jetzt doch noch mehr, so dass ich noch mal mich umgeschaut habe und folgendes gefunden:
Ach ja, Quecke ist eine 'Zeigerpflanze' für
- sehr stickstoffhaltige Böden
- die arm an Gare sind,
- deren Wurzeln bis in 80 cm Tiefe reichen!
'...sonst kann ich keine wirklichen Argumente für Hafer bringen, als
die subjektiven, ich habe das gefühl das die Regenwürmer geradezu geil drauf sind und der Hafer den Boden in Schwung bringt. In reinen Getreidefruchtfolgen hat er den Wert für Boden wie Raps oder Bohnen!
EIn Pflanzenbauberater hat mir mal erzählt dass sie bei einem Biobauern auf einer total verqueckten Fläche einmal etwas ausprobiert haben.
Sie haben ein Hafer-Erbsen Gemenge ausgesäht, eingearbeitet und noch einmal das gleiche ausgesäht. Er meinte danach war nichts mehr von der Quecke zu sehen. Ich habe schon häufig in alten Ackerbüchern gelesen dass Hafer das einzige Getreide ist was einigermaßen mit Quecke klarkommt. Und jetzt ´noch die Erbse dabei , welche das Gras zurückdrängt und die Sache läuft! Cool'
Quelle: Der Biogärtner
außerdem habe ich noch was zu buchweizen gefunden, der auch eine queckenreduzierende Wirkung aufweisen soll.
Buchweizen als Gründüngung
Eigenschaften und Anbau als Gründünger
Die Samen und jungen Keimpflanzen von Buchweizen gleichen völlig denen der Rotbuche, woher er seinen Namen hat. Wenn dicht gesät wird beschatten schon die Keimlinge den Boden bald. Auch in der Folgezeit ist Buchweizen eine raschwüchsige Pflanze, die als Knöterichgewächs nicht mit den meisten anderen Kulturpflanzen verwandt ist. Er eignet sich daher auf allen Gartenböden ganz besonders als Gründünger. Im Winter frieren die Pflanzen ab.
Der Vorteil einer Gründüngung liegt nicht nur in der gebildeten Grünmasse, sondern vor allem auch in der Durchwurzelung des Bodens und Schattengare. Für eine Zwischenkultur sollten mindestens 3-4 Wochen eingeplant werden. Der Bestand erreicht dann eine Höhe von ca. 20cm. Buchweizen vermag auch Wurzelkräuter wie Quecke, und Disteln zu unterdrücken. Je länger die Gründüngung steht, um so stärker sind diese Effekte.
Jetzt kann noch Bis Ende August, bei gutem Wetter auch Anfang September, als abfrierende Gründüngung ausgesät werden. Sie hinterlässt dann im Frühjahr relativ wenig oberflächliches Material. Für diesen Zweck ist der Buchweizen im Gartenbau oft dem Senf wegen dessen Verwandtschaft zu den Kreuzblütlern (Kohl, Radieschen, Rettich, Rucola, Stielmus, Herbstrüben, Pak Choi...) vorzuziehen.
Es wird von Hand mit ca. 5g pro m² ausgesät und leicht eingeharkt. Bei kürzerer Kulturzeit wird eine höhere Aussaatstärke gewählt, bei längerer Standzeit und zur Körnernutzung kann etwas dünner gesät werden.
Quelle: Dreschflegel
Das erinnert mich an die Acker-Winde bei mir hier: Im ersten Herbst hatte ich Winterroggen gesät -
abgesehen davon, dass ich immer an Vollmond jäte (gejätet habe, jetzt gibt es bei mir eigentlich kaum noch etwas, was den Namen verdient) und bei abnehmendem Mond, besonders an Steinbock (wie heute und gestern) -
und im nächsten Frühjahr war dann kaum noch Verdruss mit der Winde.

Ich denke, einen Versuch ist es allemal wert, verschiedene Sachen auszuprobieren - Gärtnerinnen sind ja sooooo geduldig!

Neulich habe ich eine Gartensendung gesehen, da ging es um den - bei vielen als sehr störend wirkenden Ackerschachtelhalm. Der erfahrene, ratgebende Gärtner sagte dort, gründliche und langanhaltende Abdeckung der Flächen sei ein erprobtes Mittel, da man keine Chance habe, alle winzigen Wurzelstückchen zu erwischen beim Bodendurchsuchen - jedes kleinste Stückchen treibt wieder neu aus.
Außerdem findet die Vermehrung auch noch über Samen statt - also aufgepasst! dass davon nichts zur Blüte gelangt!"

Die Zitate stammen von einem Forum: Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Frohes Schaffen!
Gruß
Joanna
Joanna
 

Beitragvon OSSI » 30.05.2013, 16:02

Andiamos hat geschrieben:An die Gartenbesitzer
Wächst es in euren Gärten besser, oder ist da auch tote Hose?



Hallo zusammen,

bei mir sieht es auf den Beeten überhaupt nicht gut aus. Alles was nicht geschützt ist hat fast den totalen Stillstand. Bis auf die Radieschen. Da bin ich froh das ich mein kleines Gewächshaus habe. Dadurch das ich es etwas beheize, geht da wenigstens die Post ab. Die erste Gurke werd ich wohl schon in einer Woche ernten. :D Solange ich mir die Heizung noch leisten kann, werde ich sie auch nutzen. Die ersten Tomaten sind auch schon ziemlich groß. Vieles habe ich in Töpfe wovon ich einige nachts und an schlechten Tagen (also fast immer) mit ins Gewächshaus stelle, damit das wenigstens wächst.

Was mich doch sehr positiv überrascht sind die Tomaten draußen. Letztes Jahr habe ich ein Dach dafür gebaut. (2,5m x 1,5m) Ich habe einfach außen um die Pfosten herrum alles mit Vlies eingewickelt auf 1,5m. Trotz des miesen Wetters wachsen die Tomaten langsam weiter. Habe zwar schon einiges an Vlies auf Vorrat, aber da werde ich noch mal bei Gelegenheit voll zuschlagen.

Bisher habe ich keine Probleme mit Schnecken oder Mäuse, die hatten mich ja letztes Jahr ganz schön geärgert. Denen ist es wohl auch zu kalt. :mrgreen:

Im Herbst werde ich meinen ganzen kleinen Garten umgestallten, dann kommt auch noch ein zweites, kleines Gewächshaus dazu. Das werde ich aber jetzt schon kaufen, wer weiß ob ich es im Herbst noch bekomme.
Ein Gewächshaus und Heizung ist schon genial, da hat man sogar Freude bei so einem Schei* Wetter.
Man darf dann bloß nicht den Fehler machen und umrechnen was die Tomaten, Gurken... dann kosten. :roll:

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon chorge » 30.05.2013, 16:38

bei mir will auch nix richtig loslegen. Und alles mickert so vor sich hin. Nur die Pferfferminze explodiert dieses Jahr.

Aktuell ernte ich am meisten Brennnesseln, Löwenzahn und noch die Reste Feldsalat vom letzten Jahr. Dazu etwas Rharbarber und ein bischen Mangold fällt auch schon ab.

Mäuseplage hatten wir auch letztes Jahr extrem. Darum kam ne zweite Katze ins Haus, diese Jahr scheint es wieder zu gehen. Die Mistbiester haben mir vier prachtvolle Stachelbeersträucher und Johannisbeersträucher total geplättet. Völlig tot und ausgetrocknet.

Schnecken haben wir bisher auch kaum.... meine Laufenten sind wie Junkies auf Entzug und wühlen und suchen und finden immer mal nur ne Kleine.
chorge
 

Beitragvon Dieda » 30.05.2013, 20:55

Hallo, alle miteinander,

ich bräuchte dringend einen Tipp zu Läusen. Und zwar bin ich seit einiger Zeit in Kenia hier ist das Wetter das ganze Jahr relativ ausgeglichen. Wir haben vor ca. 3 Monaten ausgesät. Interessanterweise säen die Leute hier erst in einer "Nursery", das ist ein kleines aufgelockertes Feld, über dem sie große Blätter ausbreiten (z.B. von Bananenbäumen) als Sonnen- und Regenschutz, damit die kleinen Pflanzen nicht kaputt gehen. Wenn die Pflanzen größer sind, wird nicht - wie ich das noch von früher kannte - pikiert und ein Teil weggeworfen, sondern alle Pflänzchen der Nursery werden auf die anderen Großbeete verteilt. Das scheint gut zu funktionieren. Die Pflanzen sind gut angewachen. Nur leider haben wir Läuse.

Ich kann nicht sagen, was es ist, was wir da so im Garten wachen haben, aber es scheinen mir viele Kohlsorten zu sein, von denen man die Blätter ist. Und von genau denen sind viele mit Läusen befallen. Die Blätter verschrumpeln, und ich kann mir nicht vorstellen, dass man die mal essen kann. Also suche ich ein Mittel gegen Läuse.

Eine Giftkeule will ich nicht, denn dann kann ich auch gleich die Lebensmittel im Laden kaufen. Ich suche eher was, was die vertreibt, ohne gleichzeitig auch für die Pflanze und später die Esser gesundheitsschädlich zu sein. Weiß jemand, wie gut sich dafür diese blaue Brühe aus Kupfer(oxid?) eignet, und vor allem, wie sie richtig heißt? Oder was gibt es sonst noch?

LG

Dieda
Dieda
 

Beitragvon Joanna » 31.05.2013, 12:50

Hallo Dieda,
was hier speziell funktioniert weiß ich nicht, aber versuchen kannst Du folgende Flüssigkeiten:
- Wasserstoffperoxid - 8% (tötet Lebewesen, da ätzend), stärkt die (meisten) Pflanzen; nicht auf Haut sprühen
- Molke 1:1 mit Wasser (vertreibt u.a. Raupen auf Kohl, schmeckt ihnen wohl nicht, schützt Tomaten vor Pilzkranheiten)
- aufgelöstes Vitamin C oder Zitronensäure - mit Wasser - könnte wirken wie Molke, da auch sauer
Hat bei mir gegen andere Insekten funktioniert.

Gruß
Joanna
Joanna
 

Beitragvon maroni » 31.05.2013, 21:27

Hallo Dieda,
blaue Brühe:Kupfersulfat/Vitriol..wirkt gegen Pilze.Damit könntest du ja den Versuch machen, dass du das nicht AUF die Pflanzen sprühst, sondern ein befallenes Blatt IN eine gesättigte Lösung davon...extern also!!!..in ein Glas gibst. Das wirkt --zumindest beim Menschen bei Wunden und Entzündungen von Schleimhäuten durch eine energetische Rückschwingung auf diese Weise sehr zufriedenstellend. Du darfst aber nichts einnehmen oder auf die Haut bringen! Ätzend!!
Läuse kann man mit Schmierseifenbrühe ansprühen, Brennesselauszug..wachsen die dort überhaupt?.. Tabakauszug..den könnte es geben...Kohl befallen bei uns die Erdflöhe..dagegen helfen dazwischengesetzte Kopfsalatpflanzen, Tomatenpflanzen dazwischen halten auch Schädlinge fern.
Was sagen die "Einheimischen"..wie gehen die damit um? Die müssten doch aus der heimischen Flora auch Mittel haben.
maroni
 

Beitragvon Dieda » 01.06.2013, 08:35

Hallo Joanna und Maroni,

vielen Dank für Eure Tipps. Da kann ich ja jetzt einiges ausprobieren. Tja, die Einheimischen gehen gern mit der Chemiekeule dran. Mein Angstellter hat ungefragt irgendwas Scharfes aus dem Supermarkt mitgebracht, das ich aber nicht benutzen will (und ich kann nur hoffen, dass er auch die Finger davon lässt).

Es gibt bestimmt auch lokale biologische Waffen gegen Läuse, nur kenne ich sie nicht. Heute habe ich festgestellt, dass ich im Garten auch Ratten habe. Gibt es dagegen auch was Einfaches?

LG

Dieda
Dieda
 

 


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