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Brunnen bohren? Ja oder nein?

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Brunnen bohren? Ja oder nein?

Beitragvon Kangalklaus » 24.02.2012, 11:57

Hallo in die Runde!

Ich nehme einmal den Beitrag von "Regenbogen" im Thread "Vorrat an Benzin" (so schnell kann ein Thema verwässern :wink: ) zum Anlass, das Brunnenthema hier zu thematisieren.
"Regenbogen" schrieb:
Naja ein Brunnen bohren lassen kostet ja nicht viel. Sollte für unter 100 € erledigt sein. Vor ein paar Jahren gab man den Jungs von der Feuerwehr ne Kiste Bier aus und 50 DM in die Kaffeekasse und schon war die Sache erledigt. Aktuelle Preise kenne ich allerdings nicht.


Ich habe hier so meine Zweifel, allerdings auch noch keine konkreten Kostenvoranschläge eingeholt.
Nur soviel: Mein Nachbar hat sich vor einigen Jahren per Handbohrer mühsam einen Gartenbrunnen gebohrt und wurde nach 6m fündig.
Allerdings: Das Rohr (und damit auch das Sammelsieb) ist recht dünn und genügt lediglich für ca. 10 Liter pro Tag.

Bei einer gewollten größeren Ausbeute, müsste hier wohl ein dickeres Rohr her, dass sicher nicht mehr per Hand in den Boden zu bringen ist.
Und rückt dann ein Profi mit entsprechender Maschine und dicken Erdrohren ran, denke ich, dass man hier unter 1.000 Euro wohl nicht fündig werden kann.

Hat hier jemand von Euch Erfahrungen?

Ein weiterer Gedanke:
Ist ein solcher Brunnen ausschließlich für die Notwasserversorgung vorgesehen, tut es dann nicht auch eine Regenzisterne von ca. 1.000 Litern? Immerhin leben wir ja nicht in der Sahara.

Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Mistral » 24.02.2012, 12:57

Hallo Klaus,

zu diesem Thema kann ich einige Worte sagen.

Wichtig ist der Grundwasserspiegel, in Tiefgestaden wo man nach 2 bis 3 Meter schon Grundwasser hat, kann man einen Brunnen schlagen. Dazu benötigt man eine perforierte Spitze, die beim schlagen mit Salz gefüllt wird und natürlich ein stabiles Rohr mit etwa 5 cm Durchmesser. Das Rohr wird mittels Muskelkraft in den Grund gerammt. Reicht für eine Tiefe von etwa 8 Meter und einer Handpumpe. Eventuell kann mittels eines Abzweigs unterhalb der Schwengelpumpe noch eine elektrische Pumpe angeschlossen werden. Reicht zum normalen Gartengießen. Kostet etwas Material und Muskelkraft, allerdings 100,00 Euro werden dafür wohl nicht reichen.

Ich habe für den Garten vor 10 Jahren einen Brunnen angelegt, der mittels Dreibein und einer Kiespumpe mit 15 cm Durchmesser auf 13 Meter Tiefe gebohrt wurde. Wassersäule etwa 4 Meter. Damals habe ich für das Loch pro Meter DM 100,00 bezahlt. Dazu das Material, Rohr, Pumpe die auf etwa 12 Meter Tiefe hängt, Regler und Elekroinstallation, sowie etwa 40 Meter Kunststoffrohrleitungen, Verschraubungen und 4 Wasserhähne, hat mich die Sache etwa DM 4.500,00 gekostet. Fördermenge etwa 3.500 Liter pro Stunde, die durch eine noch leistungsfähigere Pumpe auch erhöht werden kann

Vor etwa 3 Jahren habe ich zwei Brunnen für meine Wasser/Wasser-Wärmepumpe anlegen lassen. Zwei Brunnen deshalb, weil das Wasser entnommen und in mindestens 14 Meter Abstand wieder zur Versickerung gebracht werden muss. Beide sind 15 Meter tief mit einem Durchmesser von 25 cm, Fördermenge max. 6.200 Liter pro Stunde. Kosten etwa € 13.000,00.

Egal welche Lösung man für nötig erachtet, die Wasserqualität muss stimmen. Ich habe das Glück, ein einwandfreies Grundwasser zu haben. Ich kenne aber auch Fälle, bei denen die Eisen- und Manganbelastung so hoch ist, dass die Brühe buchstäblich zum Himmel stinkt.
Daher vor der Arbeit im Vorfeld prüfen oder Nachbarn fragen, wie die Wasserqualität in der Gegend ist.
Mistral
 

Beitragvon Vivalajojo » 24.02.2012, 14:35

Wenn es irgendwie möglich ist, unbedingt nen Brunnen! Am besten für das ganze Wohnumfeld...

Glücklicherweise hat unser alter Bauernhof einen Brunnen. Leider aber keine mechanische Wasserentnahme-Vorrichtung. Zur Not muss ich mit Eimer und Seil hantieren. Hat jemand nen besseren Vorschlag?

Ansonsten hab ich (glaub bei Sepp Holzer) aufgeschnappt, dass Wasseradern dort sind, wo die Ameisen ihre Hügel haben... Näheres zu Radioästhesie und Wünschelruten muss ich mir selber noch aneignen...

p.s. wo Ameisen wohnen sollte man am besten kein Haus bauen!

Gruß Johannes
Vivalajojo
 

Beitragvon Regenbogen » 24.02.2012, 16:32

Hallo Klaus,
"Sollte für unter 100 € erledigt sein. Vor ein paar Jahren gab man den Jungs von der Feuerwehr ne Kiste Bier aus und 50 DM in die Kaffeekasse und schon war die Sache erledigt. Aktuelle Preise kenne ich allerdings nicht."

Ich habe hier so meine Zweifel, allerdings auch noch keine konkreten Kostenvoranschläge eingeholt.


Meine Aussage beruht auf den Erfahrungen den meine Eltern Anfang der 1990er gesammelt hatten.
Damals haben wir (also meine Eltern) den Brunnen von der örtlichen Feuerwehr bohren lassen. Das Rohr mit Filter wird eingeschlemmt, was die Feuerwehr mit ihren Schläuchen realisieren können.
Gekostet hatte das quasi nichts, außer was für die Kaffeekasse und ner Kiste Bier.
Wie ich ja schrieb weiß ich nicht wie die Preise heute aussehen, aber grundsätzlich ist das Bohren eines Brunnens keine große Sache.

LG vom,
Regenbogen

PS.:

Wenn man sich dafür eine professionelle Firma holt, wird es bestimmt teurer. Daher am besten mal bei der örtlichen Feuerwehr oder dem THW anfragen.
Kann natürlich auch sein, dass wir hier auf dem Dorf einfach Glück mit den Preisen hatten.
Regenbogen
 

Beitragvon grey-fur » 24.02.2012, 18:25

Hallo Klaus,

mal ganz auf die Schnelle.. Ich hatte mich letztes Jahr auch schon versucht über dieses Thema schlau zu machen und auch schon bei der Behörde angefragt, ob ich überhaupt einen Brunnen anlegen darf. Allerdings ist es leider auch erst mal dabei geblieben, aber ich habs noch nicht aus dem Auge verloren.

Hier mal ein paar möglicherweise interessante Links für Dich, die ich mir letztes Jahr mal gespeichert habe.

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Allerdings ist man auch nach meiner Recherche preislich eher in der Kategorie wie von "Mistral" beschrieben.

Hoffe es ist was Interessantes für Dich dabei.

Viele Grüße
grey-fur
grey-fur
 

Beitragvon Mistral » 24.02.2012, 20:05

Beim Brunnen ist es wie mit allem anderen auf der Welt. Ich kann eine günstige Lösung suchen, um damit kurzfristig ein anstehendes Problem lösen. Zwischenzeitlich bin ich durch "Lehrgeldzahlen" ergraut und gehe daher keine Kompromisse mehr ein. Entweder richtig oder nicht, denn "billige" Zwischenlösungen habe ich immer durch etwas Anständiges ersetzen müssen. Hat damit doppeltes Geld und dreifache Zeit gekostet und die hat man man mit zunehmenden Alter einfach nicht mehr. :D

Vivalajojo hat geschrieben:Glücklicherweise hat unser alter Bauernhof einen Brunnen. Leider aber keine mechanische Wasserentnahme-Vorrichtung. Zur Not muss ich mit Eimer und Seil hantieren. Hat jemand nen besseren Vorschlag?

Welche Förderhöhe muss bei dir überwunden werden??
Mistral
 

Beitragvon Kangalklaus » 25.02.2012, 10:07

Mistral hat geschrieben:Beim Brunnen ist es wie mit allem anderen auf der Welt. Ich kann eine günstige Lösung suchen, um damit kurzfristig ein anstehendes Problem lösen. Zwischenzeitlich bin ich durch "Lehrgeldzahlen" ergraut und gehe daher keine Kompromisse mehr ein. Entweder richtig oder nicht, denn "billige" Zwischenlösungen habe ich immer durch etwas Anständiges ersetzen müssen. Hat damit doppeltes Geld und dreifache Zeit gekostet und die hat man man mit zunehmenden Alter einfach nicht mehr.

Diese Erfahrung von Dir teile ich.
Man kann schnell am falschen Ende sparen.
Zum Brunnen: Was nützt ein solcher, der nach 2-3 Jahren zugesetzt ist, oder bei der ersten längeren Trockenperiode im Sommer den Kontakt zum Grundwasser verloren hat?

Daher auch mein gedanklicher Sprung zu einer Zisterne.
Ein leistungsfähiger Brunnen, zu dem ja auch noch Zubehör wie Pumpe usw. gehört, rechnet sich m.E. nur für Besitzer eines großen Gartens, die mit dem Brunnenwasser sprengen/wässern wollen. (Ein Wärmetauscher ist ja eine ganz andere Baustelle)

Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Vivalajojo » 25.02.2012, 11:39

Mistral hat geschrieben:Welche Förderhöhe muss bei dir überwunden werden??


Ca. 7 Meter. Denk momentan an Flaschenzug mit Eimer...
Vivalajojo
 

Beitragvon Kangalklaus » 25.02.2012, 14:01

Vivalajojo hat geschrieben:Ca. 7 Meter. Denk momentan an Flaschenzug mit Eimer...

:shock: Flaschenzug?
Was für einen Rieseneimer hängst Du denn da dran?
Bedenke, dass sich bei einem Flaschenzug je Rolle der Zugweg verdoppelt.
Für einen 10L-Eimer sollte m.E. doch eine lose Rolle genügen.

Jedenfalls wenn noch Wasser im Brunnen ist.
Wie schnell sich das ändern kann, ist ja hier gut zu sehen:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Tubenfan » 25.02.2012, 23:55

Hi,

ok, habe Garten.
Vor 6 Jahren Zisterne (7 kubik) anlegen lassen (Kosten: 1.200 EUR).
Wasser genug, katadyn vorhanden.
Faltkanister gefüllt mit Wasser aus Leitung.

/tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Schlurch » 13.03.2012, 13:16

Ich kann jetzt ein paar genaue Zahlen liefern. Brunnen bohren von einer Firma kostet in Brandenburg 55,00 €+MWSt. pro Meter + Pumpentechnik. Wasser und Kraftstrom müssen vorhanden sein. Bei mir ist Grundwasser zwischen 50....60 m zu finden. Der Rest ist eine mathematische Aufgabe....
Schlurch
 

Beitragvon Pleitegeier » 05.08.2013, 13:31

Hallo!
In unserem Garten fehlt Trinkwasser.

Dort wo der Brunnen geschlagen werden soll sind auch einiges an Ameisen wie hier geschrieben wurde.
Der Brunnen währe ca. 10m von einem Fluss weg der nach dem Hochwasser derzeit nur Schmutzig ist und ob mal sauber habe ich noch nicht erfragen können.

Zwischen Brunnenanlage und Fluss sind ca. 3m Höhenunterschied.

Könnt Ihr mir Tipp geben.
Schlafende Hunde möchte ich nicht wecken aber immer Wasser mitnehmen zum Garten ist sehr aufwendig.
Regenwasser vom Hüttendach ist sehr schmutzig da rundherum Bäume sind.
Birken und andere.
Filtern bringt hier nichts.

Habe zwar nun Brunnenbauer gefunden der mir evtl.. mit Festpreis entgegenkommt aber ich kenne die Geologische Beschaffenheit nicht sehr gut.
Felsen, Lehm ist mir bekannt.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Kangalklaus » 05.08.2013, 16:56

Pleitegeier hat geschrieben:Hallo!
In unserem Garten fehlt Trinkwasser.

Wasser ist zum Waschen da ..........
Pleitegeier hat geschrieben:Dort wo der Brunnen geschlagen werden soll sind auch einiges an Ameisen wie hier geschrieben wurde.

Die würden mich nicht stören, da das Brunnen-Eingangssieb sicher tiefer als 5m liegen wird.
Pleitegeier hat geschrieben:Der Brunnen währe ca. 10m von einem Fluss weg der nach dem Hochwasser derzeit nur Schmutzig ist und ob mal sauber habe ich noch nicht erfragen können.

Der Schmutz im Fluss ist oberflächlich und stört wohl kaum. Wichtiger sind tiefere wasserführende Schichten, die das Wasser kilometerweit zum Brunnen transportiert haben können. Was da dann drinn ist, läßt sich erst nach Fertigstellung des Brunnens und einer Wasseruntersuchung genau sagen.
Pleitegeier hat geschrieben:Schlafende Hunde möchte ich nicht wecken aber immer Wasser mitnehmen zum Garten ist sehr aufwendig.
Regenwasser vom Hüttendach ist sehr schmutzig da rundherum Bäume sind.

Auf jeden Fall wirst Du das Brunnenwasser zunm Giessen der Pflanzen und zum Waschen nutzen können. Trinken läßt sich notfalls auch Wein. :wink:
Pleitegeier hat geschrieben:Habe zwar nun Brunnenbauer gefunden der mir evtl.. mit Festpreis entgegenkommt aber ich kenne die Geologische Beschaffenheit nicht sehr gut.

Auch der Brunnenbauer wird, wenn er nicht schon in direkter Nähe gebohrt hat, "auf blauen Dunst" bohren. Eine Erfolgsgarantie hast Du nicht.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Pleitegeier » 05.08.2013, 19:26

Hallo Klaus!
Das was mich beschäftigt ist ob ein Brunnen hilfreich ist oder ob wir das ganze lassen sollten.

Ich bin hin und her gerissen.
Habe schon überlegt ob wir es schaffen könnten mit einer festmontierten Handpumpe und einem Schlauch Wasser aus dem Fluss zu entnehmen aber uns fehlt die Erfahrung ob das gehen könnte.

Es ist für mich und meinen Mann sehr anstrengend und manchmal gar nicht möglich zum Fluss runter zu steigen um Wasser zu holen.

Wir möchten nicht immer um Hilfe bitten und daher meine Frage.

Ameisen stören uns auch nicht.

Es währe schon erleichternd in 3 Meter höhe ca. 5m weg vom Fluss eine Wasserstelle zu haben oder eben Brunnen.

Nur beim Brunnen macht mir der Preis sorge und wenn das auch mit Handpumpe vom Fluss funktionieren könnte währe das vielleicht günstiger.
Wir sind derzeit so alle 2 Wochen für 2-3 Tage dort und wir such noch nach einer idealen Lösung.
Bisher fährt unser Sohn das Trinkwasser und meist auch uns dorthin.

Was wenn wir keine Mobilität haben und uns der Aufenthalt dort Lebenswichtig wird.
Wie erzeugen wir am besten Trinkwasser aus dem Fluss falls unsere Beine wieder streiken ohne zu große Anstrengung?
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 05.08.2013, 20:55

Hallo Pleitegeier,
wieso meinst du, dass Filtern nichts bringt?
Man kann jedes Wasser filtern. Wenn es sehr schmutzig ist, am besten vorher durch ein feinmaschiges Tuch laufen lassen, damit die gröberen Partikel aufgefangen werden. Danach mit einem guten Wasserfilter filtern, der möglichst eine Durchlässigkeit von 0,2 - 0,1 Mikron hat. Damit dürfte das aller-, allermeiste an Bakterien und teilweise auch Viren rausgefiltert werden. Wenn du ganz sicher gehen willst, zusätzlich noch abkochen, ist aber eigentlich nicht nötig.
Das gilt sowohl für Regen- als auch Flusswasser. Schmeckt vielleicht nicht immer so prickelnd, aber ist zumindest nicht gesundheitsschädlich.

Ob sich die Bohrung eines Brunnens lohnt, kann dir wohl am ehesten ein erfahrener und ortskundiger Brunnenbohrer beantworten. Auf dessen Aussage würde ich mich dann auch verlassen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kangalklaus » 05.08.2013, 21:12

Pleitegeier hat geschrieben:Es währe schon erleichternd in 3 Meter höhe ca. 5m weg vom Fluss eine Wasserstelle zu haben oder eben Brunnen.

Ich denke, eine Hand-Schwengelpumpe sollte diese Strecke schaffen. Unten am Schlauchende das im Fluss endet, ein Rückschlagventil und Sieb für grobe Verschutzung. Im Winter bei Frost ist damit natürlich Schluß.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Pleitegeier » 05.08.2013, 21:30

Hallo!

Danke Klaus für Deine Antwort!
Das werden wir versuchen!
Rückschlagventil für Schlauch sagt mir erstmal nichts aber macht mich neugierig.
Das mit dem Sieb hatte ich schon im Blick!

Angelika!
Das Regenwasser vom Dach läuft durch ein Netz und kommt raus wie Tee so braun oder so gelb wie Urin.
Fein Filter habe ich gemacht und zum Kochen kam ich noch nicht weil vorher Tomaten gegossene.
Ich konnte mich noch nicht überwinden.

LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Kangalklaus » 05.08.2013, 21:40

Pleitegeier hat geschrieben:Rückschlagventil für Schlauch sagt mir erstmal nichts aber macht mich neugierig.

Das Rückschlagventil schließt die Saugleitung nach dem Pumpen und sorgt dafür, dass diese nicht in Richtung Fluß leerläuft.
Sonst hättest Du bei jeder neuen Pumpaktion (zumal wenn einige Tage dazwischenliegen) das Problem, zunächst einmal das Wasser bis zur Pumpe anzusaugen.
Mit Ventil bleibt die Wassersäule im Schlauch lange bestehen und beim ersten oder zweiten Schwengelschlag fließt Wasser.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Pleitegeier » 06.08.2013, 05:53

DANKE kapiert! :-)
Pleitegeier
 

Beitragvon Joanna » 06.08.2013, 09:09

Hallo Pleitegeier,

wie Du jetzt siehst ist ein Fluss keine gewisse Wasserquelle.
Das Flusswasser wir leicht auch chemisch verschmutzt, z.B. nach der letzten Überflutung.
Und das kannst Du nicht selber feststellen. Somit ist es zum Gießen und Waschen bedenklich. Schade große Mittel in Pumpen, Leitungen, Filter etc. zu investieren.

Vor dem Bohren unseres Brunnens, haben wir einen qualifizierten und erfahrenen Rutengänger auf unser Grundstück eingeladen. Er hat mehrere unterirdische Wasserläufe ermittelt und uns den besten (optimalen) vorgeschlagen. Entsprechend tief und ergiebig. Diese Dienstleistung hat uns nur 25 Euro gekostet.
Ein erfahrener Brunnenbohrer aus meiner Umgebung hat die Brunnenlage bestätigt, gebohrt und ... beide Herren hatten Recht. Wir haben jetzt einen 23 m tiefen Brunnen auf einer Quelle die über 2 m breit und 11 m hoch ist. Die Pumpe hängt also nur 13 m unter dem Rasen. Wir haben probeweise einige Stunden lang 8 Kubikmeter pro Stunde gepumpt und der Wasserspiegel im Rohr hat sich nur um 10 cm gesenkt. Ohne diesen Brunnen könnte ich nicht einmal Unkraut im Garten anbauen, geschweige von den frisch gepflanzten 100 Obstbäumen und - sträuchern.

Wenn Ihr also über Euren Garten ernst für die Zukunft denkt, an einem eigenen Brunnen kommt Ihr nicht vorbei.
Nur zum Gießen reicht Euch auch ein Grundwasserbrunnen. Wird meistens ausgegraben und mit Betonrohren stabilisiert. Ist nur einige Meter tief und mit einer Handpumpe kommt auch Wasser hoch. Ist aber oft nicht sehr ergiebig und mehr verschmutzt. Kann auch austrocknen, obwohl in Flussnähe wird die Chance wahrscheinlich gering sein.

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon gutbrod » 07.08.2013, 06:40

Joanna hat geschrieben:
Wir haben probeweise einige Stunden lang 8 Kubikmeter pro Stunde gepumpt
Joanna


Hallo Joanna,

alle Achtung - 8m³/h - stolze Leistung, hast Du eine Range? Mit der Menge kannst Du ja schon fast ein kleines Dorf mit Wasser versorgen oder willst Du Dein Grundstück fluten? :wink: nicht böse gemeint

Viele freche Grüße
Gutbrod
gutbrod
 

Beitragvon bosseler » 07.08.2013, 07:44

Hallo zusammen,
wie ist das eigentlich bei euch? Hier reden viele so, als ob es das Gleiche sei einen Brunnen zu bohren, oder Wasser in einen Gully zu kippen! Braucht man bei euch keine Genehmigung um einen Brunnen zu bohren? Bei uns ist sowas genehmigungspflichtig. Und man kann ja nicht gerade verheimlichen, wenn ein Unternehmen mit Bohrausrüstung in der Nähe von, oder gar in Wohngebieten anfängt rumzubohren.

Grüße
bosseler
bosseler
 

Beitragvon Kangalklaus » 07.08.2013, 09:44

bosseler hat geschrieben:Braucht man bei euch keine Genehmigung um einen Brunnen zu bohren? Bei uns ist sowas genehmigungspflichtig.

Wo kein Kläger, ist kein Richter.
bosseler hat geschrieben: Und man kann ja nicht gerade verheimlichen, wenn ein Unternehmen mit Bohrausrüstung in der Nähe von, oder gar in Wohngebieten anfängt rumzubohren.

Der Aufwand für einen kleinen Brunnen bis ca. 10m Tiefe hält sich in Grenzen. Da wird ja kein Bohrturm aufgebaut und in wenigen Stunden ist alles vorbei.
Dazu kommt: Zumindest in ländlichen Gebieten haben viele Grundstücke ihren eigenen Brunnen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Pleitegeier » 08.08.2013, 09:45

Hallo!
Danke Klaus macht Mut! :oops:

Bisher ist nur der Wunsch und eine Idee da!

Bei Pearl habe ich eine Handpumpe entdeckt und mir bei ebay noch einen Solarschlauch besorgt und passenden Rücklauf Ventil.

Das Rücklaufventil ist mit einem Korb umgeben!
Diesen wiederum habe ich mit einem Wäschenetz umspannt.
Dann das ganze in einen Eimer mit Deckel reingepackt und diesen durchlöchert.

Das ganze müsste schon einiges rausfiltern.

Sobald die Pumpe angekommen ist wird getestet.
Vielleicht lässt sich noch was finden was mir noch das Wasser fein filtert wie Aktivkohlen.

Hoffe die Pumpe hält was sie verspricht und kostet unter 30E.
Lieben Gruß
Pleitegeier :oops:
Pleitegeier
 

Beitragvon Joanna » 09.08.2013, 07:59

gutbrod hat geschrieben:
Joanna hat geschrieben:
Wir haben probeweise einige Stunden lang 8 Kubikmeter pro Stunde gepumpt
Joanna


Hallo Joanna,

alle Achtung - 8m³/h - stolze Leistung, hast Du eine Range? Mit der Menge kannst Du ja schon fast ein kleines Dorf mit Wasser versorgen oder willst Du Dein Grundstück fluten? :wink: nicht böse gemeint

Viele freche Grüße
Gutbrod


Hallo Gutbrod :)
Wir haben einen 2 ha großen Garten. Wir haben einen sandigen Boden, der nach 2 Tagen Hitze puder-trocken ist. Wir mussten diesen Sommer 1.000 laufende Meter fi 20 mm Rohre verlegen, um junge Bäume und Sträucher mit Tropfventilen einzeln zu Gießen. Das macht ja schon fast 200 mal 2 l/h. Dazu 500 m Tropfschlaeuche für eine Weiden-mini-Plantage und Birken (zum späteren Verheizen) und knapp 200m für den Gemüsegarten. Jetzt haben wir eine Pumpe, die 5m³/h liefert und ich kann dass Alles auf einmal gezielt bewässern, was natürlich die Stromkosten spart. ... und wir werden noch weiter bepflanzen.

Und nein, ich will kein Dorf mit Wasser versorgen. Wir erzählen nicht jedem, dass wir einen Brunnen haben.

bosseler hat geschrieben: Braucht man bei euch keine Genehmigung um einen Brunnen zu bohren?
Grüße
bosseler


Bis zu 25m Brunnentiefe braucht man in Polen keine Genehmigung. Wir wussten schon vor dem Bohren, dass in unserem Gebiet viele unterirdische Flüsse fließen und die meisten nicht tiefer als 25m . Wir können vom großen Glück reden, dass das so ist.
Anderseits war es nicht einfach das Bett so aufzustellen, dass es nicht über einer Wasserader steht. Die ersten zwei Wochen im neuen Haus hat mein Mann nicht eine Nacht durch geschlafen.
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Vielleicht helfen Euch meine ersten Ideen und Erfahrungen mit "Wasser im Garten".
Wir planen noch das Brunnenwasser untersuchen zu lassen und später mal das Haus anzuschließen, sollte das Leitungswasser zu teuer werden.
Nicht nur in der Krisenzeit ist es wichtig viele Obstbäume und Gemüse zu pflanzen. Ökologisch gepflegt sind sie viel gesünder, als die Gekauften. Und ohne Brunnenwasser wird bei einem Sommer wie dieses Jahr alles vertrocknen.

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon gutbrod » 09.08.2013, 16:45

Hallo Joanna,

ja, soviel Zapfstellen manuell mit der Gießkanne bewässern wird mit der Zeit etwas anstrengend ( schafft lange Arme - da brauchst Du Dich zum Blumenpflücken nicht mehr bücken ). Da braucht man schon seeeeeeeeeeeehr viele Kannen, bis alles fertig ist und die ganze Zeit mit dem Liedchen "Meine Blümchen haben Durst..." auf den Lippen durchzuhalten bedarf schon so einiger Puste mehr :wink:
Mein Brunnenwasser hat 30° Deutsche Härte mit etwas erhöhtem Nitratgehalt. Wenn ich das für die Notversorgung im Haus genießbar machen will, muß ich bestimmt das Ganze durch Aktivkohle filtern. Nun ein Gutes hat das alles - ich habe meinen Garten gleichzeitig mit dem Gießen gedüngt und Osteoporoseprobleme bekomme ich in der Kriese nicht :D

Liebe Grüße
Gutbrod
gutbrod
 

Beitragvon tooltimemike » 14.08.2013, 11:31

Hallo alle,
Brunnen Bohren selber machen. Die Amis wieder. Mit schönen Videos.
Zur Info. Links sind nur für registrierte User sichtbar.

TTmike
tooltimemike
 

Beitragvon Kangalklaus » 14.08.2013, 13:28

tooltimemike hat geschrieben:Hallo alle,
Brunnen Bohren selber machen. Die Amis wieder. Mit schönen Videos.

Na ja, zur Körperertüchtigung mag das ja sinnvoll sein. Auch bei sandigen Boden eine Möglichkeit.
Bei uns vielleicht in Brandenburg geeignet.
Wenn ich mich jedoch zurückerinnere, wie mühsam sich der Bohrmeißel (angetrieben durch Kraftstrommotor) in den Untergrund gewühlt hat, möchte ich das nicht per Hand machen wollen.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon tooltimemike » 14.08.2013, 16:23

Hallo Kangallaus,
ja bei steinigem Untergund wohl schlecht. Da hilft dann auch kein Erdbohrer Benzin-angetrieben nix. Man sollte schon mal ein Loch bis zwei Meter buddeln können und seinen Untergrund kennen. Bei uns hier gehts , hast Du recht. Aber ist eine einfache Methode, so wie die das zeigen, denk ich. Mancherorts geht es ja auch mit riesen Hammer und als Schlagbrunnen, alles andere wird richtig teuer.
TTMike
tooltimemike
 

Beitragvon Pleitegeier » 23.08.2013, 18:44

Hallo!
Ich bin nun das Risiko eingegangen und es kommt nächste Woche ein Firmenmitarbeiter vorbei der sich auf Brunnenschlagen spezialisiert hat.

Ich brauch dringend Eure Positive Gedanken das es klappt.
Bezahlen muss ich mit Material,Anfahrt usw. 500 TEuronen

Habe die Firma heute durch Zufall gefunden und hoffe sehr das es klappt.

Bin aufgeregt aber auch überzeugt das es richtig ist einen Brunnen schlagen zu lassen.

Alles soll so gemacht werden das zwar ein Schwengel drankommt aber auch eine elektr. Pumpe angebracht werden kann.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 23.08.2013, 20:04

Von mir hast du alle Daumen, die man drücken kann!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Pleitegeier » 23.08.2013, 20:57

Danke!
Berichte wenn alles erledigt ist! :-)
Pleitegeier
 

Beitragvon Kangalklaus » 24.08.2013, 07:40

Pleitegeier hat geschrieben:Bezahlen muss ich mit Material,Anfahrt usw. 500 TEuronen

Das ist ein fairer Preis, wenn es sich um einen Festpreis bis zu einer bestimmten Bohrtiefe (z.B. 10m) handelt.
Frage aber einmal nach, ob es sich dabei auch um eine Wasserfindungsgarantie handelt. Möglich ist das m.E. nur, wenn es in Deiner näheren Umgebung schon weitere Brunnen mit einer solchen Tiefe gibt.
Sonst kann das auch schnell ausarten. Entweder tiefer bohren (mit Zusatzkosten), oder Geld verschenkt ohne Wasser.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Pleitegeier » 24.08.2013, 08:27

Hallo Klaus!

Wir gehen voll auf Risiko was uns bewusst ist und auch Sorgen bereitet.

Jedoch sind im Umkreis mehrere Brunnen und die Nähe zum Fluss ca 15m mit Höhenunterschied von ca 6m läßt uns Hoffen.

Mein Bauchgefühl sagt wir sollten das tun weil es uns noch helfen wird oder kann.
So richtig gut geht es mir dabei nicht aber das war auch als wir das Grundstück übernahmen aber das die Entscheidung in Ordnung war zeigte die Sicherheit dort während des Hochwassers.
Alles rundherum war abgesoffen doch bei uns war es trocken in der Hütte.
Das nächste war ein Toilettenhaus mit Bioclo und haben wir gut hinbekommen mit Hilfe.
Wasser das zur Not auch getrunken werden kann währe noch wichtig.
Das aus der Regentonne oder Fluss ist uns zu unsauber derzeit.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Kavure´i » 24.08.2013, 20:12

Pleitegeier

seid ihr nicht vorher mit der Rute gegangen ?

Wir haben auch einen Brunnen bohren lassen, wußten von Anfang an, daß es mindestens 100, wahrscheinlich aber eher 130 m werden würden, so konnten wir gleich kalkulieren.
Und sie sind genau dort auf Wasser gestossen, wo es der Chef meinte.
Der kam, schaute sich um, und zeigte auf die Stelle und sagte : Hier bohren wir.

Ich drück euch jedenfalls beide Daumen, daß ihr gutes Trinkwasser findet und ihr einen ergiebigen Brunnen bekommt.
Unserer bringt 3200 l/h, was wir ja nie und nimmer brauchen.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Pleitegeier » 24.08.2013, 21:50

Ich werde Morgen versuchen mit Rute zu suchen!.

Es ist viele Jahre her das ich das gemacht habe aber ein Rutengänger kostet fast 400E und da versuche ich es lieber nochmals selbst.
Die Zweifel sind immer noch da aber sie werden weniger! :-)
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Kavure´i » 25.08.2013, 22:14

Pleitegeier

ein Rutengänger kostet 400 Euro ? :shock:

Wann geht der nächste Flieger ?

Ich komme ! :lol:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Pleitegeier » 27.08.2013, 15:15

So jetzt hoab i den Salat! :oops:

Brunnengebohrt bis 4,50m und dann war Schluss!

Unterhaltung der 2 Brunnenbauer war in etwa so:"
Der Motor stinkt und Raucht.Kolben durchgebrannt! S....

Das Rohr wurde gekürzt und Gewinde geschnitten und erst mal Pumpe angeschraubt.
Verzweifelte Blicke zu mir und Anmerkung das Wasser da währe aber das Rohr gespült gehört und dann Frage ob Pumpe und Schlauch vorhanden währe.
War aber nicht! :?:

Dann wurde mir erklärt das aufgehört wurde weil die Bohrstange nicht mehr weiter rein gegangen ist und leider gibt's kein Wasser.
Die Frage nachdem die Pumpe wieder abmontiert war ist:"Sollen wir das Rohr direkt über den Boden abschneiden?"
Meine Antwort war Nein!

Das ganze kostete uns nun 335E.

Da ich Beobachtet habe das das Rohr gegen Ende nach einer extremen Anstrengung wieder tiefer in den Boden ging bis das Gerät versagt hat werde ich mir überlegen was wir tun können und evtl. im Frühjahr nochmals an die Sache ran gehen.
Pumpe und Pumpenhalter muss ich neu besorgen weil diese wieder mitgenommen wurde.

Vielleicht habt Ihr Tip wie wir ohne Wasserdruck das Rohr frei von Sand bekommen könnten oder was wir noch versuchen könnten.
Wasser war im Rohr vorhanden und etwas Sand konnte durch zu Gabe von Wasser ausgespült werden mit Hilfe einer Gießkanne.

LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon gutbrod » 27.08.2013, 17:10

Lieber Pleitegeier,

wenn das eingepflanzte Rohr im Durchmesser groß genug ist ( dürfte Deiner Beschreibung nach sicherlich so um die 2" sein, also groß genug dafür ) , kannst Du Dir einen 1/2" Schlauch mit Spritze daran am Wasserhahn angeschlossen nehmen und diesen in das Rohr runterlassen und dabei das Wasser aufdrehen, so daß der Sand durch den Druck aufgewirbelt und ausgespült wird. ggf. den Schlauch geringfügig hoch und runterführen. Damit bekommst Du aber wirklich nur feines Zeug raus. Eine andere Möglichkeit wäre, sich eine billige Schmutzwasserpumpe zu kaufen oder eine auszuleihen, z.B. Baumarkt, die auf der Saugseite einen Schlauchanschluß hat - diesen Saugschlauch in die Bohrung hängen bis ganz nach unten, von oben Wasser in das Bohrloch laufen lassen und mittels dieser Pumpe unten das Dreck-Wasser-Gemisch wieder absaugen.

Viele Grüße

Gutbrod
gutbrod
 

Beitragvon Pleitegeier » 27.08.2013, 18:06

Hallo!
Leider gibt es keinen Wasseranschluss in unserer Parzelle und auch die Schmutzwasserpumpe hat den Geist aufgegeben.
Meine Überlegung ist mit meinem vorhandenen Nass-Trockensauger zu arbeiten und versuchen das Rohr zu säubern.

Um die Schwengel Pumpe auf eine angenehme Höhe zu montieren brauchen wir eine Pumpensäule und dort müssen wir zum Verlängern zur Pumpe dann noch ein Rohr oder Schlauch anbringen.

Aufgeben will ich das Brunnenobjekt nicht.
Vielleicht aufs Frühjahr verlegen wenns den sein soll.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

 


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