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Gärtnern auf dem Balkon

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Gärtnern auf dem Balkon

Beitragvon Saurier61 » 14.06.2017, 11:18

Hallöle....

ein Balkon bietet meistens nur wenig Platz... und man möchte ja auch noch darauf sitzen/liegen können...
Viel Platz für Pflanzen bleibt da nicht...
ich habe jetzt Platz für 45 Pflanzen auf kleinstem Raum


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5x bestellt =3× 5 PFLANZTÖPFE übereinander...
so bleibt genügend Platz für mich auf dem Balkon...
natürlich nutze ich auch das Balkongeländer und das Fensterbrett für Pflanzkästen ..

Wenn ich auf den Platz für mich verzichten würde.... könnte ich noch 12x5 Töpfe stapeln hätte dann noch einen Gang zwischen den Töpfen zum gièßen, arbeiten, ernten ect...,, so hätte ich dann Patz für insgesamt 225 Pflanzen.... das Balkongeländer ķönnte ich dann allerdings nur noch mit solchen Töpfen ..

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nutzen

Ich werde mir so nach und nach noch solche Töpfe kaufen und in den Keller stellen... ausserdem gepresste Kokoserde... nimmt nicht viel Platz in Anspruch... kann ich dann aber bei Bedarf sofort nutzen...

Erde... ich hab die untere Hälfte der Pflanzkästen mit Kokoserde gefüllt, die obere mit Pflanzerde...
Für nächstes Jahr hole ich mir noch Biodünger, dann kann ich die Erde weiter nutzen... Alte Erde einfach in eine Kiste geben.... mit Dünger mischen und wieder in die Pflanztöpfe geben.

Kräuter.... die nicht frostfest sind habe ich in einen Pflanzkasten gesetzt, der im späten Herbst dann in der Wohnung auf eine Fensterbank gestellt wird...

Vielleicht auch für euch eine Möglichkeit auf dem Balkon Essbares anzupflanzen...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon SevenOfNine » 14.06.2017, 11:43

Hallo Helga,
erzählst du uns, was du angepflanzt hast?

Einen Tip hätte ich bzgl. Dünger schon mal: Guano.
Ergiebig, platzsparend & das Zeug ist für mich die Nr.1.
Brauchst du noch Infos, wie du was platzsparend anbauen kannst?
Ich frag´mal lieber, ehe ich alles vollspamme mit meinem Lieblingsthema....*grins*

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Jessica » 14.06.2017, 12:28

SevenOfNine hat geschrieben:Brauchst du noch Infos, wie du was platzsparend anbauen kannst?
Ich frag´mal lieber, ehe ich alles vollspamme mit meinem Lieblingsthema....*grins*

Ach, mach das ruhig, wir mit unseren Maurerkübeln haben ja auch nicht sooo viel Platz. Im Garten wäre Platz, doch zu steinig, hohe Bäume oder gepflastert. Darum in Kübeln.
lg
Jessica
Jessica
 

Beitragvon SevenOfNine » 14.06.2017, 13:09

Na denn...
Erst mal die am schnellsten wachsenden Gemüsesorten, denn bei wenig Platz (und evtl. viel Hunger..)
macht das was aus:
1. Radieschen (25-30 Tage)
2.Frühlingszwiebeln (21-30 Tage, im Vergleich zu "normalen Zwiebeln, 6 Monate)
3.Salat (30 Tage) :!: ...am besten Schnitt- oder Pflück-Salat. Muß unbedingt beachtet werden: Aussat-Termine auf der Packung, sonst keimt er nicht oder schießt sofort
4.Baby-Möhren / Karotten (ca.30 Tage, sonst 50-80 Tage)
5.Spinat (4-6 Wochen)
6.Blatt-Kohl, Asia-Grün (erste Blättchen ab 25 Tage, sonst 55-60 Tage voll ausgewachsen)
:!: ->Empfehlung :!: als Salat, zum anbraten, in Suppen.Super ergiebig, wächst nach.
7.Erbsen (60 Tage)
8.Mai-Rübchen / Herbst-Rübchen (ab 40 Tage, "reif"mit ca.60 Tagen)
9.Busch-Bohnen (40-65 Tage ) :!: Ich würde trotzdem Stangenbohnen vorziehen, da a) Vertikal-Fläche gut genutzt,b)mehr
Ertrag, c) liefert länger Ertrag d) meist größere Bohnen....
10.Gurken (50-70 Tage)
11.Squash/ Sommer-Kürbis (ca.70 Tage) auch bekannt als Patisson(dieser Ufo-Kürbis) und Zucchini

Naja, hätte ich nur Balkon, würde ich alles mit Bohnen, Kartoffeln und Tomaten im Eimer kopfüber hängend zudübeln,
dazwischen dann Kleinzeug pflanzen...

Wie bekommt man mehr untergebracht? ...hier ein paar links:
Findige Holländer mit Flaschengarten.Selbst ausprobiert, funktioniert super, kostet nix und bewachsen sieht´s ok aus:
https://containergardening.wordpress.com/2011/09/07/bottle-tower-gardening-how-to-start-willem-van-cotthem/

Hier noch andere Ideen, u.a. mit Regenrinnen und tollen Multitöpfen, die´s hier leider nicht gibt:
http://waldenlabs.com/20-vertical-gardening-ideas/

Auch ´ne gute Idee für größere Planzen wie eben Zucchini: Plastikboxen, die bringen sogar ihren eigenen Untersetzer mit:
http://backporchgarden.blogspot.si/2011/04/rubbermaid-container-garden.html

Das für´s Erste....
Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 14.06.2017, 13:31

SevenOfNine hat geschrieben:Hallo Helga,
erzählst du uns, was du angepflanzt hast?

Einen Tip hätte ich bzgl. Dünger schon mal: Guano.
Ergiebig, platzsparend & das Zeug ist für mich die Nr.1.
Brauchst du noch Infos, wie du was platzsparend anbauen kannst?
Ich frag´mal lieber, ehe ich alles vollspamme mit meinem Lieblingsthema....*grins*

LG, Seven


Hallöle Seven....

zur Zeit habe ich Erdbeeren, die von Frühjahr bis Herbst tragen... Wildtomaten,1 Weintraube, 1 Dormanbeere, Ysop, Loorber, Basilikum mit kleinen Blättern... wuchsfreudig und unempfindlich k.A. was das fur eine Sorte ist :lol: ...Nanaminze, grüne Bohnen, Thymian, Petersilie, Schnittlauch, Kartoffeln (in einer Kiste), mitte Juli wird noch Chinakohl gesät... den hatte ich letztes Jahr schon... 1 Zucchini.... zwischendurch hab ich immer etwas Salat..
da ich die Töpfe erst vor 2 Wochen bekommen habe, muss ich mir noch weitere Pflanzen/Samen kaufen... mal schauen was ich noch so bekommen kann... und was man noch aussäen kann.
ich hab noch sooo viel Platz...

Ich such noch nach Samen für Winterheckenzwiebel... evt bestell ich mir die noch...

Letztes Jahr hatte ich auch Paprika, 2 Gurken... geerntet hab ich 11 Gurken, die ungefähr 1 Drittel kleiner als die gekauften Schlangengurken waren.... eine Brombeere.... aber das mit der Brombeere war nicht so toll... die wuchern zu sehr... hab sie meiner Ma für den Garten gegeben...Mangold.... der ist gut als Sichtschutz :D ... aber nach dem Ernten wächst er im Topf nur noch langsam nach...
Kohlrabi Superschmelz die waren sehr gross.. und Weißkohl... aber der war so klein der reichte nur für 1 Person...

Düngen... alle 2 Wochen mit flüssigem Guano... :mrgreen: nur Zucchini, Tomaten und Gurken, Erdbeeren und Dormanbeere bekommen Beerendünger....
flüssig mit dem Gießwaser....

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon selbstversorgerin » 14.06.2017, 14:04

Servus,
wenn ihr irgendwo Schafwolle (unverarbeitet) bekommen koennt dann gebt davon eine dicke Schicht in den Kuebel, ins Balkonkisterl, Maurerwanne etc. Wenn es noch ungewaschen ist waere es am besten. Darauf gebt ihr dann ganz normal die Erde und dann koennt ihr es bepflanzen. Der Sinn in dieser Wolle besteht als guter Wasserspeicher. Ich habe dies ausprobiert und bin schon jahrelang damit zufrieden. Muss es aber jaehrlich, spaetestens im 2. Jahr erneuern.

Man kann damit aber auch Baumscheiben odr Gemuesepflaenzchen mulchen (drauf noch ueblicher Mulch), speichert ebenso Wasser.

Gute Ernte

eure Selbstversorgerin
selbstversorgerin
 

Beitragvon Pünktchen » 14.06.2017, 20:46

Hallo zusammen,
wie ihr wisst haben wir nur einen Balkon.
Ich habe 3Blumenkästen (nach außen) voller Erdbeerpflanzen und 1 Zitronenmelisse, in länglichen Pflanzkübeln auf dem Boden habe ich 2 Coctail- Tomaten, 2 Paprikapflanzen,1 Zucchini, 2Brombeeren,1 Himbeere die hoffentlich schön das Rankgitter hoch wachsen. Einen Kübel habe ich mit Rosmarin, Thymian, Schnittlauch und Oregano bestückt. Zwischen den einzelnen Pflanzen habe ich Zwiebeln gesteckt aus denen immer wieder "Piefkes" wachsen.
Nach innen wollte ich jetzt noch Pflücksalat pflanzen.
Mein "Snack-Balkon " wirft leider nicht so viel ab dass man mal einen Tomatensalat für 3 oder 4 Personen machen könnte.
Allerdings bin ich mir auch nicht wirklich sicher ob ich so alles richtig mache.
Ach ja, einen Kartoffelsack habe ich auch auf dem Balkon, die sind einfach so aus der Erde vom letztem Jahr gewachsen, nachdem sie ist letztes Jahr nichts geworden waren und ich die Erde dieses Jahr wieder verwendet habe.

Meine Lieben belächeln mich, da immer nur eine Hand voll Erdbeeren oder Tomaten reif sind. Ich nehme es gelassen, denn für mich zählt einfach nur die Erfahrung und dazu macht es einfach Spaß.

Ich habe letztes Jahr mit Kräutern angefangen und wollte dieses Jahr statt Blumen halt Nutzpflanzen setzen.

LG Pünktchen :wink:
Pünktchen
 

Beitragvon Pünktchen » 14.06.2017, 21:05

Meine Pflanzen habe ich einfach in Blumenerde gepflanzt und sie bekommen unseren Kaffeesatz als Dünger und sie wachsen eigentlich ganz gut. Nur der Ertrag könnte besser sein.
Pünktchen :wink:
Pünktchen
 

Beitragvon selbstversorgerin » 15.06.2017, 04:19

Servus Puenktchen,

ein Snackbalkon ist doch was Tolles! Man hat einen "Urwald" der sogleich auch produktiv ist (meistens halt), es sieht auch gut aus und man kann seinen gruenen Daumen pflegen.

Ich verwende auch Kaffeesatz funktioniert sehr gut. Aber dieser hat auf Dauer etwas zuwenig Naehrstoffe. Ich verwende abgelagerten Tiermist was ja bei dir schwer moeglich ist. Aber du koenntest mit Bokashi duengen. Dafuer brauchst nur einen (speziellen?) Eimer und deine pflanzlichen Kuechenabfaelle. Ich selber habe damit aber keine Erfahrung, "Tante Google" hilft dir sicher weiter.

Kaltes Kartoffelwasser (ohne Salz) kannst du zum Giessen nehmen. Ebenso das Wasser worin du die Eier kochst. Eventuell kannst Eierschalen zerkleinern und unter die Erde mischen.

Wuensche dir noch viel Freude mit deinem essbaren "Urwald" auf Balkonien.

Selbstversorgerin
selbstversorgerin
 

Beitragvon Pünktchen » 15.06.2017, 17:25

Hallo selbstversorgerin :wink: ,
ja der Balkon ist schön grün und man kann immer mal wieder etwas frisches Obst naschen.
Über einen Bokashi-Eimer habe ich auch schon nachgedacht, Danke.
Kaltes Kartoffelwasser kannte ich auch noch nicht. :) Auch wollte ich mit Brennesselsud düngen, aber davor wurde mir abgeraten wegen dem hohen Nitratgehalt, da würden die Pflanzen prima wachsen aber kaum Früchte tragen. :?: Ist das richtig ?

LG Pünktchen
Pünktchen
 

Beitragvon Powerschaf » 15.06.2017, 17:36

SevenOfNine hat geschrieben:Na denn...
Erst mal die am schnellsten wachsenden Gemüsesorten, denn bei wenig Platz (und evtl. viel Hunger..)
macht das was aus:
1. Radieschen (25-30 Tage)
2.Frühlingszwiebeln (21-30 Tage, im Vergleich zu "normalen Zwiebeln, 6 Monate)
3.Salat (30 Tage) :!: ...am besten Schnitt- oder Pflück-Salat. Muß unbedingt beachtet werden: Aussat-Termine auf der Packung, sonst keimt er nicht oder schießt sofort
4.Baby-Möhren / Karotten (ca.30 Tage, sonst 50-80 Tage)
5.Spinat (4-6 Wochen)
6.Blatt-Kohl, Asia-Grün (erste Blättchen ab 25 Tage, sonst 55-60 Tage voll ausgewachsen)
:!: ->Empfehlung :!: als Salat, zum anbraten, in Suppen.Super ergiebig, wächst nach.
7.Erbsen (60 Tage)
8.Mai-Rübchen / Herbst-Rübchen (ab 40 Tage, "reif"mit ca.60 Tagen)
9.Busch-Bohnen (40-65 Tage ) :!: Ich würde trotzdem Stangenbohnen vorziehen, da a) Vertikal-Fläche gut genutzt,b)mehr
Ertrag, c) liefert länger Ertrag d) meist größere Bohnen....
10.Gurken (50-70 Tage)
11.Squash/ Sommer-Kürbis (ca.70 Tage) auch bekannt als Patisson(dieser Ufo-Kürbis) und Zucchini

Naja, hätte ich nur Balkon, würde ich alles mit Bohnen, Kartoffeln und Tomaten im Eimer kopfüber hängend zudübeln,
dazwischen dann Kleinzeug pflanzen...

Wie bekommt man mehr untergebracht? ...hier ein paar links:
Findige Holländer mit Flaschengarten.Selbst ausprobiert, funktioniert super, kostet nix und bewachsen sieht´s ok aus:
https://containergardening.wordpress.com/2011/09/07/bottle-tower-gardening-how-to-start-willem-van-cotthem/

Hier noch andere Ideen, u.a. mit Regenrinnen und tollen Multitöpfen, die´s hier leider nicht gibt:
http://waldenlabs.com/20-vertical-gardening-ideas/

Auch ´ne gute Idee für größere Planzen wie eben Zucchini: Plastikboxen, die bringen sogar ihren eigenen Untersetzer mit:
http://backporchgarden.blogspot.si/2011/04/rubbermaid-container-garden.html

Das für´s Erste....
Seven


Hallo Seven

das ist ja ein reichhaltiger Post! :idea: Ich bin begeistert.
Danke für die Info.
Die Rubbermaid-Teile scheinen einfache Boxen zu sein, die man umfunktioniert hat. Auf manche simplen Lösungen kommt man ja nicht, mir geht es zumindest so. Vielleicht beruflicher Tunnelblick der einem die Kreativität verbaut?

Dieser Fred hier ist jedenfalls extrem spannend und speichernswert.

Herzliche Grüße, Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon SevenOfNine » 15.06.2017, 21:52

Danke Powerschaf,
ich bin schon zufrieden, wenn es nur einem Einzigen nützt...
Mir ist klar, daß einen ein Balkon-Garten nicht ernähren kann, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Stellt euch mal vor, jeder würde das machen - das summiert sich!
Und dann noch Dachflächen, evtl. Garagendächer, Vorgärten....

Habe vor ein paar Tagen eine Doku über Venezuela gesehen: Betonwüsten, nix Grünes, die Leute hungern.
Und KEINER kommt auf die Idee, die Nachbarschaft zu mobilisieren & dort Essen anzubauen ?!
Ich versteh´s nicht...

Ach so: Statt dieser Rubbermaid-Boxen bieten sich auch Mörtel-Kübel oder noch besser Wannen an, wenn der Platz reicht.
So eine Wanne liegt (hier zumindest) bei 5 Euro und taugt sogar für ein Möhren-Beet.
Sind per Spraydose lackierbar...
Ich nutze sie für Erdbeeren (weniger bücken) und habe keine Boden-Löcher drin.

Das Nächste, was ich mir aneignen will, ist Pilz-Zucht.
Ich möchte mir das Buch hier zulegen:
https://www.amazon.de/Pilze-selbst-anbauen-Praxisbuch-Biogarten/dp/3706625571/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1497560054&sr=8-1&keywords=pilze+selbst+anbauen
Allein schon wegen frischer Austernpilze *mjamm*

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Kavure´i » 16.06.2017, 01:19

Hola Seven

daß die Venezolaner nicht auf die Idee kommen, sich im Kleinen etwas zu essen anzubauen, dürfte in der Kultur der Latinos liegen.
Und dann ganz speziell an der venezolanischen jüngsten Vergangenheit.
Zum einen neigt der Latino generell dazu, sich hinzusetzen und zu jammern, wie schlecht es ihm geht und daß er vom Staat fürs Nichtstun nicht rundum gepampert wird.
Und zum anderen hat gerade Chavez das Prekariat extrem erhöht und mit sozialen Wohltaten überhäuft. Die wissen teilweise gar nicht mehr, was es heißt, für ihren Unterhalt etwas tun zu müssen.

Und dann kommt noch dazu, daß die Meisten keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht oder Gartenarbeit haben.
Damit sind sie allerdings nicht alleine auf der Welt.
Dieses Thema hatten und haben wir ja immer wieder mal.
Sollte es tatsächlich zum Crash kommen, werden sich die Wenigsten selber zu helfen wissen.
Leider.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Powerschaf » 16.06.2017, 11:12

SevenOfNine hat geschrieben:Danke Powerschaf,
ich bin schon zufrieden, wenn es nur einem Einzigen nützt...
Mir ist klar, daß einen ein Balkon-Garten nicht ernähren kann, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Stellt euch mal vor, jeder würde das machen - das summiert sich!
Und dann noch Dachflächen, evtl. Garagendächer, Vorgärten....

Habe vor ein paar Tagen eine Doku über Venezuela gesehen: Betonwüsten, nix Grünes, die Leute hungern.
Und KEINER kommt auf die Idee, die Nachbarschaft zu mobilisieren & dort Essen anzubauen ?!
Ich versteh´s nicht...

Ach so: Statt dieser Rubbermaid-Boxen bieten sich auch Mörtel-Kübel oder noch besser Wannen an, wenn der Platz reicht.
So eine Wanne liegt (hier zumindest) bei 5 Euro und taugt sogar für ein Möhren-Beet.
Sind per Spraydose lackierbar...
Ich nutze sie für Erdbeeren (weniger bücken) und habe keine Boden-Löcher drin.

Das Nächste, was ich mir aneignen will, ist Pilz-Zucht.
Ich möchte mir das Buch hier zulegen:
https://www.amazon.de/Pilze-selbst-anbauen-Praxisbuch-Biogarten/dp/3706625571/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1497560054&sr=8-1&keywords=pilze+selbst+anbauen
Allein schon wegen frischer Austernpilze *mjamm*

LG, Seven


Hallo Seven

so sehe ich es auch und bin auch innerlich darauf vorbereitet, so eine Aktion anzuleiten, ich eigne mir alles an Wissen an, was zum Gartenbau und Überleben notwendig ist und hoffe, das ich es nie im großen Stil weitergeben muss, um anderen damit zu helfen. Sobald mal eine Situation kommt, wo die Mehrzahl der Menschen aus Konserven lebt, wird ein Balkongarten einen ganz anderen Stellenwert haben. Wie wertvoll etwas frisches ist, zeigt sich dann besonders.

Dieses Buch habe ich mir ausgeliehen, es ist ganz gut, es gibt noch ein englisches das extrem umfassend ist, sogar noch umfassender als dieses, aber ich glaube, es ist für den Normalfall nicht gedacht, eher für Selbstversorger im großen Stil und den kommerziellen Anbau. Pilze bauen wir schon an, aber im Moment ruht der Austernpilz, dem ist das Wetter momentan zu warm. Ich lasse ihn ruhen und versuche, das Myzel mit Gaben von Ahornsirupwasser fit zu halten. Es geht NICHTS über ganz frische Austernpilze. Diese Qualität möchte ich nicht missen.

Herzliche Grüße, Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon Powerschaf » 16.06.2017, 11:24

@ Kavure´i: Danke für den Einblick. Aus der Entfernung sieht eine fremde Kultur, samt ihrem Untergang immer sonderbar aus. Jetzt verstehe ich es ein bisschen. Mein Mitgefühl gegenüber Kommunisten hält sich allerdings sehr in Grenzen.

Herzliche Grüße!
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Powerschaf
 

Beitragvon Wecki » 16.06.2017, 15:08

Hallo Prepper,
seit einem Jahr wohnen wir nun im eigenen Haus (z.Zt. noch im 1.OG), aber ich hab heuer auf dem Balkon schon mal angefangen, was anzubauen, in Kästen, Töpfen und Eimern...
Zucchini, Buschtomaten, Cocktailtomaten, Paprika, Kohlrabi und Vespergurken...!
Alles gedeiht wunderbar, habe das Saatgut von Dreschflegel bezogen!
Macht richtig Spaß...
Wecki
 

Beitragvon Wecki » 16.06.2017, 22:37

...und...Zucchini sowie Vespergurkerl werden sauer eingemacht!
Von den Tomaten werde ich auch,je nach Ertrag, ein paar Gläser Tomatensauce einkochen.

Grüße

Wecki
Wecki
 

 


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