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Ich habe es gewagt ! Das Szenario durchlebt ...

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Ich habe es gewagt ! Das Szenario durchlebt ...

Beitragvon TagX » 20.05.2014, 16:33

Hallo liebe Foris ,

Ich habe mir vor Monaten folgende Frage gestellt :
- Was nehme ich mit MIR wenn ICH das Haus im Notfall verlassen muss , wo gehe ICH hin , wie überlebe ICH ohne
Papiergeld u.v.m .

Nun gut , man kann lange überlegen , sich vieles zusammenkaufen und einen Fluchtrucksack mit den wichtigsten Gegenständen , die man denkt zu benötigen zusammenstellen . Den Rucksack dann für den Notfall griffbereit in der Wohnung stehen lassen und hoffen dass man alles wichtige beisammen hat und im Notfall mit dem Fluchtrucksack gut versorgt ist .

Ich habe des längeren einen Fluchtrucksack nach eigenem Ermessen gepackt und wirklich nur getestete Gegenstände auf die ich mich verlassen kann drin . Desweiteren habe ich für meinen Hund (10 Monate alt ) einen "Fluchtrucksack" vor einiger Zeit hergestellt und die für ihn wichtigsten Sachen gepackt , damit er sein eigenes "Fluchtgepäck" so gut es geht selber tragen kann :)

Nun wollte ich ein Eigenexperiment "hardcore" durchmachen , wir verließen letzte Woche am Mittwoch das Haus .
Ziel : Kein Handy und kein Bargeld dabei haben , als Not Zahlungsmittel Silbermünzen . So lange es geht in Wäldern oder Bahnhöfen , je nach belieben und belangen verweilen und unauffällig sein , so gut es geht tarnen .
Bemerkung , es ist ein Selbstversuch und ich wollte vieles theoretische in der Praxis testen !!!


Inhalt meines Rucksacks :

- 2,1 l Trinkblase
- 2 x Trinkflasche mit jeweils 0,5 l Wasser und 1 Edelstahlbecher
- 2 x 500 ml Trinkwasserkonserven
- 2 x Tafel Schokolade
- 3 x Thunfischkonserven
- 2 x BP Notration
- 3 x Trek N Eat Nahrung
- 1 x Studentenfutter
- 1 x Taschenlampe
- 1 x Stirnlampe
- 1 x Mini Brecheisen
- 1 x Multitool
- 1 x Messer
- 1 x Signalpfeife
- 1 x Tarp
- 1 x 15 m Paracord
- 1 x 10 m Draht
- 10 x Kabelbinder
- 10 x Vitamintabletten ( Vitamine und Mineralien Mix )
- 1 x Schlafsack
- 1 x Erstehilfe Set und Medikamente
- 1 Paar Ersatz Socken
- 1 x Katadyn Pocket Wasserfilter
- 1 x Micropur Forte
- 1 x Esbit Campingkocher und Tabletten
- 1 x Esbit Göffel


Inhalt des "Fluchtgepäcks" meines Hundes :
1 x 1 l Trinkflasche gefüllt
2 x 500 ml Trinkwasserkonserven
4 x 400 g Speziallfutter ( 80 % Fleisch )
2 x faltbarer Napf
2 x Taschenlampen ( außen an der Tasche befestigt )
1 x Spezial Stirnlampe
1 x GPS Peilsender
1 x Erstehilfe Set und Medikamente

Am Mann :
- 20 x 1 OZ Silbermünzen
- Mini Survivalkit
- Dokumente
- Zigaretten
- Schlüssel und EDC
- Outdoorhose (nicht auffällig)
- HAIX Kampfstiefel
- Windbreaker Jacke ( drunter hatte ich ein Bodywarmer Shirt an )
- Kubotan


Am Hund :
- Halsband + Leine
- SOS Kapsel


Nun verließen wir das Haus , erstes Anlaufziel : Der Wald .
Angekommen im Wald , suchte ich ein gutes "Versteck" und baute das "Lager auf " bis wir im Wald ankamen vergingen ca. 3 Stunden mit kleineren Pausen zwischendurch . Aufgebraucht hatte ich bis dahin 1,5 l Wasser (!) und mein Hund ca 1 l Wasser .
Jetzt benötigte ich noch Wasser zum Zubereiten des Essens ,und für eine Tasse Kaffee und wieder 0,5 l Wasser weg !
2 Portionen Trek N Eat waren auch aufgebraucht , mein Hund hatte 1 Portion Futter und 0,5 l weg .
Mitten in der Nacht wachte ich dank den Mücken auf , tja kein Mückenspray und kein Fliegennetz dabei , shit !
Ich war aber so müde , dass ich weiter schlief und am Morgen aufwachte , klasse Wetter und unbeschreiblich schönes Gefühl , der Wald lebt ...
Schnell Frühstück und Kaffee ,wieder 0,5 l Wasser weg , Hund benötigte in der Nacht viel Wasser und am Morgen auch , ca 1l und 1 Portion futter .
Kräfte getankt und los ging es zum Erkunden des Walds , mir viel auf , das viele Stellen schier "unberührt" waren , viele nützliche Pflanzen , aber keine Wasserquelle , schade .
Am Lager wieder angekommen (beim verlassen mit Ästen und Co. verdeckt) , wieder Durst und Hunger , 1 l gingen für Essen Trinken und Kaffee drauf , Hundi bekam von meinem Wasser ab l weg .
Da ich von meine Wasser die ganze Zeit auch meinem Hund abgab , wir quasi teilten , verbrauchten wir es bis dahin auf .
Jetzt war dringend Wasser finden angesagt !
Am Waldrand lag ein kleiner Vorort mit Geschäften etc.
Aber kein Bargeld dabei , also mit Silbermünzen versuchen ;)
An einem Kiosk angelangt fragte ich nach ob auch 1 oz Silber angenommen wird , der meine Nein , aber der drüben am Tabakladen wäre Münzliebhaber , ich sollte es mal bei Ihm probieren .
Ich ging rüber und sagte dass ich kein Bargeld habe und dringend Wasser kaufen muss und gerne mit Münzen zahlen möchte .
Der Drecksack bot mir an je Münze 8,00 € statt 14,70 € - 15,00 € (Ankaufspreis von Silbermünze), ich sagte JA und gab ihm 1 Münze , dafür bekam ich 5 Flaschen 0,5 l Wasser .
Ich war stinksauer , aber ich war gezwungen .
Auf dem Weg zum "Lager" passierte im Wald ein kleiner "Unfall" , mein Hund begann zu Winseln , er war auf eine Scherbe (was sucht die da !!!) getreten , ich legte ihn seitlich und nahm aus meinem Survivalkit welches ich an mir trug Verbandsmaterial raus , schnell erste Hilfe und Verband . Ich trug Ihn (aktuell 42 Kilo !) bis zum Lager , baute alles ab , befestigte seine Tasche an meinen Rucksack und Trug Ihn und das komplette Gepäck wieder zurück in den Vorort wo wir eben kamen .
Zum Glück war ein Tierarzt im Ort , ich erklärte Ihm dass ich kein Geld dabei habe , da er aber auch ehrenamtlich im Tierschutz tätig ist und Hunde über alles liebt , wollte er keine Bezahlung , das fand ich EHRENHAFT , ich wollte und musste mich bedanken , sonst hätte ich keine Ruhe gefunden und ließ ihm als Erinnerung 10 Silbermünzen da.
Wir nahmen uns ein Taxi , fuhren nach Hause , schnell holte ich Bargeld und bezahlte die Fahrt .
Leider kamen wir nicht zum Abschluss des Experiments , aber viel sogar sehr viel dazu gelernt ;))
Das nächste mal steht im Sommer bevor .
Ich kann es jedem nur empfehlen , da merkt man schnell wie es zur Sache geht , obwohl wir noch nicht einmal in einer "Notsituation" waren .

Lieben Gruß
TagX
TagX
 

Beitragvon Westerwalderde » 20.05.2014, 17:51

Hallo
Sehr Interessant , aber woher hast du denn den Kaffee gezaubert ???
Kann ich nirgends in deiner Liste finden ...
Wie viele Kg wog dein Rucksack --- war es vom Gewicht her ok ?
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon TagX » 20.05.2014, 17:54

Hi ,
den Kaffee habe ich in der Auflistung vergessen sorry :)
Das Gewicht schätze ich auf um die 8 Kg , es war ganz ok , jedoch werde ich nächstes mal einiges weglassen .

LG
TagX
TagX
 

Beitragvon Pleitegeier » 20.05.2014, 18:17

Hallo!

Ich fand die Erzählung sehr gut nachvollziehbar.

Es kann sehr hilfreich sein solche praktischen Erlebnisse zu schildern.
Oft sind es Kleinigkeiten die einem das Leben Schwer machen.
Hier währe ei Hut mit Fliegennetz nicht schlecht gewesen.
Aber auch Kleingeld!
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon TagX » 20.05.2014, 18:50

@ Pleitegeier

Habe mir auch sofort ein Moskitonetz geholt ;)
Geld sollte ja nicht bei sein , auch kein Kleingeld .
Aber das nächste mal werden mindestens 6 l Wasser dabei sein .

LG
TagX
TagX
 

Beitragvon PFERDESTEHLER » 20.05.2014, 19:56

Ein spannendes Experiment, nur so kann man wirklich relativ praxisnah sich und seine Ausrüstung überprüfen! Mir persönlich wäre das zuviel Survival, ich habe mir während der Grundausbildung bei der Bundeswehr gedacht, jetzt merk dir dieses Biwakerlebnis gut, damit du später nicht freiwillig mal auf die Idee kommst im Februar zelten zu gehen... .

Ich habe mir mein Wochenendrefugium so ausgestattet, dass ich nur meine Brieftasche einstecken muss und losfahren kann, alles funktioniert notfalls autark, Essensvorräte und reichlich Mineralwasser sind vorhanden. Ab und zu mache ich mal einen Wochenendtestlauf und ehrlichgesagt, wenn ich dann bei fossieler Beleuchtung mit einem Glas guten Wein über das Leben sinniere, brauche ich eigentlich nicht viel mehr um glücklich zu sein. Alle die mein tägliches Leben kennen, würden mir das zwar nie glauben, aber hier darf ich ehrlich sagen, doch -es ist so!

Grüsse

Pfdst
PFERDESTEHLER
 

Beitragvon survival » 21.05.2014, 06:56

Kompliment, daß Du so was machst! :D

Wasser ist echt unglaublich wichtig - da kann man schon mal überlegen, wo man hingehen muss und ein Wasserfilter ist eh ein "must have"!
Wir bauen gerade unseren Fluchtrucksack auf - da wir zu dritt sind, brauchen wir noch zwei weitere Filter. Falls man getrennt wird, sollte sich jeder selbst durchschlagen können, auch unser dreizehnjähriger Sohn!
Der ist sowieso am liebsten im Wald, dort haben die Kids ein tolles Lager! Lustig finde ich auch, daß er auch immer seinen kleineren Rucksack mit Essen und Trinken mit nimmt und natürlich sein Leatherman und Taschenlampe! So hat er schon mal eine kleine Notausrüstung und sollte ein Ernstfall eintreffen, ist es nichts ungewöhnliches mehr, so mit Rucksack und Inhalt.

Vielleicht ist es dieses Jahr endlich möglich, im Urlaub mit Zelt sich ein paar Tage durchzuschlagen. Wir sind immer in Skandinavien unterwegs - mit Wowa. Zelt ist auch dabei. Leider hat Wuki die letzten Jahre strikt und energisch verweigert, mit Zelt zu wandern .
Jetzt ändert sich das scheinbar - werden wir gleich drauf anspringen!!!
(Bitte nicht sagen, daß das Kind halt mit machen muß - ihr wisst nicht, wie er getobt hatte, und ein unwilligies Kind mitschleifen bringts auch nicht..)
Bei Tagesausflügen war er schon begeistert, wenn wir mit Wasserfilter am See saßen und dann gekocht haben und das Wasser trinken konnten! Geht in Skandinavien halt auch super gut!!!

Ja, doch - ein guter Erfahrungsbericht von Dir!!!
Erzähl weiter, wenn Du es wieder machst!

LG von der SurvivalBild

Was würdest Du weglassen?
survival
 

Beitragvon tooltimemike » 21.05.2014, 08:34

Hallo Tagx , Hochachtung und 10+ von mir. Gute Sache dies mal zu machen.
Sehr guts Beispiel von Dir für alle hier. Sollten mehr Menschen mal machen und Berichten.
Danke für den Bericht.
TTmike
tooltimemike
 

Beitragvon Regenbogen » 21.05.2014, 09:35

Ja toller Bericht :)
Aber dieser Kiosk Besitzer war ja ein Arsch...
Regenbogen
 

Beitragvon Prepper_24_7 » 21.05.2014, 09:37

Regenbogen hat geschrieben:Ja toller Bericht :)
Aber dieser Kiosk Besitzer war ja ein Arsch...


Ja selbstverständlich! Aber das zeigt uns doch sehr anschaulich, wie manche Menschen in einem echten Szenario wahrscheinlich reagieren werden. Sie werden die Not anderer gnadenlos ausnutzen!

Grüße,

P_24_7
Prepper_24_7
 

Beitragvon TagX » 21.05.2014, 10:38

@ survival

Ich werde folgendes aus dem Rucksack weglassen :
- 3 x Thunfischkonserven
- 2 x BP Notration

Beansprucht unnötig Platz und Gewicht .

Ich werde noch 2 x 500 ml Trinkwasserkonserven einpacken ;))

Einen guten Wasserfilter (Katadyn Pocket) hatte ich zwar bei , jedoch fand ich keinen Bach oder eine andere Wasserquelle .
Ich habe mir vorgenommen eine Karte mit Wasserquellen zu erstellen und mich wenn nötig dorthin zu navigieren ;)
Über meine weiteren "Versuche" werde ich euch auf dem Laufenden halten .

Lieben Gruß, TagX


@ tooltimemike

Danke Dir für die 10+ Punkte :))
Durch meine gewonnene Erfahrung bin ich der Meinung dass wirklich jeder mal einen ähnlichen Versuchen starten sollte , da stimmen wir überein . Somit sieht man mal was auf einen zukommen könnte .

Lieben Gruß , TagX


@ Regenbogen

Ich muss Dich korrigieren , es war das A.schloch vom Tabakladen :))
Seine Persönlichkeit und Gier war zum Kotzen , dieser Blick in seinen Augen , dieses Ausnutzen , ohne Gewissen , und das auch noch zu "nicht" Krisenzeiten !!
Ich kann mir vorstellen , dass in einer Krise sehr viele "Menschen" genauso gnadenlos die Not ausnutzen werden,sogar noch schlimmer , da würde man vielleicht für 1 OZ Silber ein Brötchen bekommen !!!
Das mit den EM muss nochmal gründlichst überlegt werden .

LG , TagX


@ Prepper_24_7
Stimme vollkommen überein !

LG, TagX


@ An Alle ,

Ich hoffe Euch einen Einblick in meine Erfahrungen ermöglicht zu haben , wer auf Nummer Sicher gehen möchte , sollte seinen Fluchtrucksack auf welche Art und Weise auch immer testen.

Lieben Gruß an Alle, TagX
TagX
 

Beitragvon Saurier61 » 21.05.2014, 12:14

survival hat geschrieben: Leider hat Wuki die letzten Jahre strikt und energisch verweigert, mit Zelt zu wandern .
Jetzt ändert sich das scheinbar - werden wir gleich drauf anspringen!!!
(Bitte nicht sagen, daß das Kind halt mit machen muß - ihr wisst nicht, wie er getobt hatte, und ein unwilligies Kind mitschleifen bringts auch nicht..)
Bei Tagesausflügen war er schon begeistert, wenn wir mit Wasserfilter am See saßen und dann gekocht haben und das Wasser trinken konnten! Geht in Skandinavien halt auch super gut!!!



Hallöle survival,

vierlleicht könnt ihr ja noch einen Freund von eurem Sohn mitnehmen.... da kann er dann sein jetziges Wissen vermitteln und ein wenig damit angeben :mrgreen: , und es macht gibt auch für euren Sohn mehr Spass. So allein mit den Ellis ist doch manchmal langweilig...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Regenbogen » 21.05.2014, 18:32

So ich hab noch mal drüber nachgedacht.
Der Bericht zeigt ja einiges, u.a. auch, dass Edelmetalle wie Gold / Silbermünzen überhaupt nichts bringen werden.
1. wie berichtet wurde, bekommt man einen miesen Umrechnungskurs. Also sind Silbermünzen eher zum Geldverbrennen da, außer man Lagert sie ein, in der Hoffnung die Krise ist zeitnah vorüber und man kann dann wieder in die dann gültige Währung zurück tauschen.
Das wird mit normalen Geld aber auch möglich sein, sonst gibts gleich den nächsten Aufstand hinterher.

2. macht es keinen Sinn so ein Experiment mit Silbermünzen zu starten, besser weil Realitätsnäher wären doch ein paar Euros in der Tasche. Sollten wir schnell unsere Häuser verlassen, nehmen wir doch alle unser Portemonnaie mit und da hat man meist doch ein paar Münzen. Das Wasser hättest du, TagX, doch ganz einfach mit ein paar Euros bezahlen können.
Also ich kann die beiden Kaufleute schon irgendwo verstehen. Der eine weiß nichts damit anzufangen, der andere ...ja er nimmt sie an, da muss man erstmal froh sein. Aber kennt der wirklich den Umrechnungskurs? Also wenn mir heute jemand was abkaufen würde und mit Silbermünzen zahlen wolle, ja dann wüsste ich auch nicht was eine Silbermünze in euro wert ist.
Ist halt irgendwie auch ungeschickt von dir, das Experiment mit Silbermünzen, also einer Währung die im normalen Alltag nichts wert ist, zu starten.

Außerdem würde ich das ganz anders machen. Warum wolltest du denn Wasser kaufen? Ich wäre an deiner Stelle in ein öffentliches Gebäude gegangen, dort auf das WC und hätte Wasser aufgefüllt. Jeder Supermark hat ein Kunden WC. An der Kasse den Schlüssel geben lassen und schon hat man Trinkwasser. Also dafür hätte ich jetzt keine Silbermünzen ausgegeben.
Wenn das nur für den Hund wäre, dann könnte man z.B. Wasser vom Friedhof nehmen. Achtung, das ist soweit ich weiß kein Trinkwasser, aber für Hunde wird das wohl gehen denke ich mal.
Also in einer Krise muss man kreativ sein.

Naja, das fällt mir gerade so dazu ein.
Ich hoffe deinem Hund geht's wieder besser?
Regenbogen
 

Beitragvon Andiamos » 21.05.2014, 18:47

Ja, nee, is klar, Regenbogen.
Von dir war auch kein anderer Kommentar zu erwarten.
(in deiner Logik sind gleich mehrere eklatante Fehler)

Wie sieht denn dein Selbstversuch aus?

Angelika
Andiamos
 

Beitragvon PFERDESTEHLER » 21.05.2014, 19:02

Solange alle noch dem Fiatgeld vertrauen ist EM noch nicht so gefragt, dies ändert sich aber sofort wenn die Währung kolabiert. Es wird sich sehr schnell ein eigener Kurs finden, denn alle wollen und müssen ja ihre Ware weiter wertgesichert los werden. Der Rest ist wie auf dem Flohmarkt - Verhandlungssache!

Also, lasse Dich nicht beirren, ein tolles Experiment - was Dich nicht dümmer macht!

Grüsse

Pfdst
PFERDESTEHLER
 

Beitragvon survival » 21.05.2014, 19:20

Bei uns ist geplant, sowohl EM, als auch Bargeld mitzunehmen. Nicht beim "üben", aber im Ernstfall.
EM wird uns schon helfen, wenn keiner mehr den Euro möchte. EM übt auf jeden einen gewissen Reiz aus - es ist eine Absicherung!
Aber jeder, wie er möchte...

Die Anregung, in einem Laden oder sonstigem öffentlichem Gebäude, Wasser auf dem WC zu holen, finde ich schon gut.
Im Ernstfall wird Dir das aber nichts nützen, sollte der Strom weg sein. Aber an so was glaubst Du, Regenbogen, ja nicht.
Diverse Wasserstellen (Seen, Flüsse,Bäche, ...) im Fokus zu haben - ja, das ist lebensnotwendig!

Doch - ich finde, der erste Versuch war für uns alle hilfreich!!!
Ich bin fest entschlossen, im großen Urlaub das Zeltwandern mit Family zu machen. Und nicht nur schlafen im Wowa...Und das Ganze die nächste Zeit auch mal in heimischen Gefilden - bei uns in der Nähe gibt es eine herrliche Schlucht!

Was ich noch sagen wollte, zwecks dem EM - TagX hat doch Wasser kaufen können. Das so was ging, ist doch super!

LG von der Survival Bild
survival
 

Beitragvon TagX » 21.05.2014, 19:54

@ Regenbogen

Ich wollte das Szenario, auf das ich mich vorbereitet hatte , testen .
Darin sind öffentliche Gebäude , Restaurants und zugängliche WC s ausgeschlossen .
Jedoch bin ich mir sicher das Einzelhandel wie Kiosk und Co. welche Güter für den täglichen Bedarf anbieten und die meisten auch separate Lager haben , mehr als ein Supermarkt eventuell im Notfall bieten können. Eventuell steht dann einer an der Kasse und einer mit ner Waffe an der Tür ;))
Die 1 OZ Silbermünzen sah ich als Zahlungsoption , sollte der Euro crashen .
Goldmünzen , Goldbarren und größere Silberbarren sind für die Zeit nach dem Crash gedacht .
Ich wollte mein Szenario ausprobieren , klar hätte ich mit paar Euro Scheinen vieles erleichtert, das war aber nicht Sinn und Zweck der Sache !
Desweiteren lasse ich meinen Hund nicht aus Wasserpfützen, Friedhofsquellen etc. trinken lassen , da er sich vieles an Krankheiten einfangen und die Situation erschweren würde .
TagX
 

Beitragvon Regenbogen » 22.05.2014, 15:35

TagX hat geschrieben:@ Regenbogen

Ich wollte das Szenario, auf das ich mich vorbereitet hatte , testen .
Darin sind öffentliche Gebäude , Restaurants und zugängliche WC s ausgeschlossen .
Jedoch bin ich mir sicher das Einzelhandel wie Kiosk und Co. welche Güter für den täglichen Bedarf anbieten und die meisten auch separate Lager haben , mehr als ein Supermarkt eventuell im Notfall bieten können. Eventuell steht dann einer an der Kasse und einer mit ner Waffe an der Tür ;))
Die 1 OZ Silbermünzen sah ich als Zahlungsoption , sollte der Euro crashen .
Goldmünzen , Goldbarren und größere Silberbarren sind für die Zeit nach dem Crash gedacht .
Ich wollte mein Szenario ausprobieren , klar hätte ich mit paar Euro Scheinen vieles erleichtert, das war aber nicht Sinn und Zweck der Sache !
Desweiteren lasse ich meinen Hund nicht aus Wasserpfützen, Friedhofsquellen etc. trinken lassen , da er sich vieles an Krankheiten einfangen und die Situation erschweren würde .


Ja okay wenn es zu deinem Szenario gehörte, dass öffentliche Gebäude geschlossen sind, ist das was anders.
Ansonsten wäre das aber dennoch ein guter Tipp, falls mal jemand in eine ähnliche Situation kommt.

@ Angelika
Nein, da sind keine Logiklücken und ich habe den Selbstversuch doch gar nicht kritisiert, sondern auf mögliche Tips (Wasser von öffentlichen Toiletten) hingewiesen, bzw. was ich anders gemacht hätte.
Du liest alles immer so negativ. Wenn für TagX klar war, dass in seinem Szenario keine öffentlichen Gebäude offen sind, dann ist das etwas völlig anderes.

Und die Edelmetallfrage stelle ich mir gar nicht mehr. Wie man an dem Bericht ja gesehen hat, hat man im Falle einer Krise rein gar nichts von Silbermünzen. Ich würde sogar soweit gehen und eher davor warnen, denn mit Silbermünzen in der Tasche fällt man auf. Und das ist schlecht. Denn, wer soweit vorgesorgt hat, dass er sogar Silbermünzen hat, der hat vielleicht auch noch ganz andere Sachen die ein Bösewicht dann haben möchte. Da bin ich doch lieber einer von vielen der mit seinen Euros ankommt.
Und außerdem bleibt das ganze halt realitätsfern. Okay, glaub du halt, dass man mit Silbermünzen in der Krise einkaufen kann, ich denke das nicht, da die wenigsten damit etwas anfangen können.
Ich hab es schon immer gesagt und sag es noch einmal: Edelmetalle sind nur für einen einzigen Zweck sinnvoll. Und zwar einen Teil des Vermögen verlustfrei durch die Krise zu retten. In der Krise damit zu bezahlen ist ein Verlustgeschäft, siehe Bericht!
Und dann ist halt fraglich, ob man nach einer Krise für das Gold noch den Preis wie vorher bekommt.

Naja Angelika, wunder dich halt nicht, wenn du mit deinen tollen Gold und Silbermünzen in der Krise ankommst und dafür nichts bekommst.
Muss ja jeder selber wissen, ich setze nicht auf den Hype Edelmetalle, ist mir zu unsicher und TagX's Testlauf bestätigt mich darin doch auch noch.
Den Euro kennen alle, und jeder weiß, dass der nach einer Krise in was auch immer getauscht werden wird.
Regenbogen
 

Beitragvon TagX » 22.05.2014, 15:58

@ Regenbogen

Für mich war bis Dato die EM folgender Maßen aufgeteilt : ein kleiner Teil in Münzen als eventuelles Zahlungsmittel , sollte mal der Euro crashen und einen anderen Teil als Absicherung nach dem Crash .
Wie ich schnell herausfand taugt es als "Zahlungsmittel" nichts (!) , leider .
Da ich zu einem Netz aus mehreren "Preppern" gehöre und somit jeder den anderen unterstützt und je nach Situation absichert , ist die Angst vor eventuellen " Bösewichten" für uns nicht gegeben . Jedoch für einzel Personen oder "schwache" Gruppen ist Deine Behauptung eventuell zutreffend . Ich sehe an deinen Kommentaren nichts schlechtes, dein Vorschlag mit öffentlichen Gebäuden ist richtig , jedoch wie besagt gehörte es nicht zu meinem Szenario ;)

Lieben Gruß,
TagX

Mittlerweile habe ich eine Karte angefertigt , die einigermaßen übersichtliche Wasserquellen beinhaltet .
Meinen Fluchtrucksack und den Aufbau / Inhalt werde ich sehr stark verändern .
Ich weiß nicht ob wir eine Rubrik über Fluchtrucksäcke und Zubehöre dafür hier im Forum haben , wenn ja wäre es super wenn jemand den Link hier teilen könnte . Ich könnte dann immer wieder meine Auflistung mit euch teilen , somit hätten diejenigen , welche nicht die Zeit zu eigen Experimenten und Tests haben , die Möglichkeit von meiner Erfahrung zu profitieren .
Da ich für meinen Hund den "Fluchtrucksack" quasi aus diversen Materialien von unterschiedlichen Herstellern mit verschiedenen Zubehören selbst zusammengestellt habe , könnte ich die Einzelheiten und den Aufbau auch gerne mit interessierten Foris teilen . Ich werde Euch alle auf dem Laufenden halten :))

Lieben Gruß ,
TagX
TagX
 

Beitragvon Kavure´i » 22.05.2014, 19:11

Hola

in diesem Falle gebe ich jedem von euch zum Teil Recht.

Mit ungewöhnlchen Zahlungsmittels, sprich EM, Dinge des täglichen Lebens bezahlen zu wollen KANN funktionieren, MUSS aber nicht.
So leid es mir tut, es erwähnen zu müssen, aber das ist meine persönliche Erfahrung :

Die einzige "Währung", mit der man immer "bezahlen" kann, ist eine geladene Waffe.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon survival » 22.05.2014, 20:13

Hui - Kavure'i, diese Möglichkeit habe ich vollkommen außer Acht gelassen.
Ob ich so was könnte...

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Westerwalderde » 22.05.2014, 20:53

TagX hat geschrieben:@ Regenbogen

Für mich war bis Dato die EM folgender Maßen aufgeteilt : ein kleiner Teil in Münzen als eventuelles Zahlungsmittel , sollte mal der Euro crashen und einen anderen Teil als Absicherung nach dem Crash .
Wie ich schnell herausfand taugt es als "Zahlungsmittel" nichts (!) , leider .
Da ich zu einem Netz aus mehreren "Preppern" gehöre und somit jeder den anderen unterstützt und je nach Situation absichert , ist die Angst vor eventuellen " Bösewichten" für uns nicht gegeben . Jedoch für einzel Personen oder "schwache" Gruppen ist Deine Behauptung eventuell zutreffend . Ich sehe an deinen Kommentaren nichts schlechtes, dein Vorschlag mit öffentlichen Gebäuden ist richtig , jedoch wie besagt gehörte es nicht zu meinem Szenario ;)

Lieben Gruß,
TagX

Mittlerweile habe ich eine Karte angefertigt , die einigermaßen übersichtliche Wasserquellen beinhaltet .
Meinen Fluchtrucksack und den Aufbau / Inhalt werde ich sehr stark verändern .
Ich weiß nicht ob wir eine Rubrik über Fluchtrucksäcke und Zubehöre dafür hier im Forum haben , wenn ja wäre es super wenn jemand den Link hier teilen könnte . Ich könnte dann immer wieder meine Auflistung mit euch teilen , somit hätten diejenigen , welche nicht die Zeit zu eigen Experimenten und Tests haben , die Möglichkeit von meiner Erfahrung zu profitieren .
Da ich für meinen Hund den "Fluchtrucksack" quasi aus diversen Materialien von unterschiedlichen Herstellern mit verschiedenen Zubehören selbst zusammengestellt habe , könnte ich die Einzelheiten und den Aufbau auch gerne mit interessierten Foris teilen . Ich werde Euch alle auf dem Laufenden halten :))

Lieben Gruß ,
TagX


Hallo Tag X ,
ja , so was haben wir, auch schon mit schönen Beiträgen ...
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Hier würde deine "Fortsetzung " gut hin passen ... :wink:
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Regenbogen » 22.05.2014, 21:29

Kavure´i hat geschrieben:Die einzige "Währung", mit der man immer "bezahlen" kann, ist eine geladene Waffe.


Ähm?
Und was machst du wenn der Kioskbesitzer dir das Wasser trotz geladener Waffe nicht gibt?
Sorry aber solche Äußerungen sehe ich immer etwas kritisch, denn solche Leute die solche Taten machen sind in den Filmen ja immer die bösen...und das zurecht. Tja die Frage ist halt, was wenn der trotzdem Nö sagt? Erschießen wegen ner Flasche Wasser? Genau solche Einstellungen sind gefährlich!
Regenbogen
 

Beitragvon Saurier61 » 22.05.2014, 22:18

Hallöle...

mit ner Waffe... geht gar nicht :shock:
ausserdem... wenn man freundlich nachfragt, ob jemand bitte die Wasserflaschen fürs Hundi auffüllen könnte... das hätte es umsonst gegeben :mrgreen: Leitungswasser halt...


...wenn ich unterwegs bin, pflück ich z.B. Blätter.... halt was mir so im vorbeigehen unter die Hände kommt... Brennesseln, Knoblauchrauke, Labkraut, Gänseblümchen, Sauerklee, Blüten, je nach Jahreszeit auch Blätter von Bäumen/Beeren.. ect und ess diese.... 125g Blätter enthalten ca 100g Wasser.... zusätzlich kann man dann in einer Stofftasche noch eine gute Portion extra für das Abendessen sammeln...

Und dann noch .. wenn man dem Hund nicht so viel Wasser gibt... mit seiner Nase spürt er Wasser auch in größerer Entfernung auf, wenn er etwas durstig ist...der findet dann ganz schnell ne Wasserstelle...
gerechte Arbeitsteilung... er sucht du filterst... :mrgreen:

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon TagX » 22.05.2014, 23:14

@ Wwe
Danke für den Link ;)

@ Saurier61

Ähm ich habe schon mehrmals hier erwähnt , dass im Szenario keine öffentlichen Plätze gibt wo man mal nachfragen kann ;))
Das mit dem Wasserfinden kenne ich auch, da schaltet der Hund aber nur instinktiv bei sehr extremen Durst auf die Suchfunktion ;)

@ Kavueri

Solche Aussagen verabscheue ich !!!
TagX
 

Beitragvon Saurier61 » 23.05.2014, 06:19

Hallöle TagX,

du hast geschrieben.... jetzt war dringend Wasser finden angesagt !
Am Waldrand lag ein kleiner Vorort mit Geschäften etc.
Aber kein Bargeld dabei , also mit Silbermünzen versuchen ;)
An einem Kiosk angelangt fragte ich nach ob auch 1 oz Silber angenommen wird , der meine Nein , aber der drüben am Tabakladen wäre Münzliebhaber , ich sollte es mal bei Ihm probieren .
Ich ging rüber und sagte dass ich kein Bargeld habe und dringend Wasser kaufen muss und gerne mit Münzen zahlen möchte


entweder... oder....
Dann hättest du auf Wasser kaufen auch verzichten müssen... :mrgreen:

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Mike64 » 23.05.2014, 06:49

In der hiesigen Umgebung, dem regenreichen Mittel-Europa sollte man immer Wasser finden oder gewinnen können. Auch ohne öffentliches Netz. Zumindest in der heutigen Zeit. Anders sieht es aus, wenn sich in einer Stadt alle auf den Weg machen in die nahe Natur.

LG
Mike
Mike64
 

Beitragvon survival » 23.05.2014, 07:34

Wieso sieht es anders aus, wenn sich alle auf den Weg machen?
Der See oder Fluss wird meist (!)trotzdem Wasser haben... :D

Nach dem Versuch von TagX bin ich gedanklich die nähere und weitere Umgebung durchgegangen - sieht mit Wasser sehr gut aus. Viele Weiher mit Zulauf, Bäche, Seen, Quellen - natürlich manche kritisch, wegen Verunreinigungen, gerade durch die Bauern, wenn sie die Gülle ausbringen. Trotzdem viele Gebirgsflüsse, Quellen - in viele Richtungen! :D
Eine Wasserfiltermöglichkeit ist trotzdem ein "must have"!

Allerdings merke ich, wenn man sich auf Schleichwegen bewegt( zu Fuß), dann brauche ich doch noch die Karte, die ich immer noch nicht eingepackt habe... :roll:

Wegen dem "Waffen verabscheuen" - ich befürchte, daß in extremen Situationen einem möglicherweise nichts anderes übrigbleiben könnte...

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Mike64 » 23.05.2014, 08:07

survival hat geschrieben:Wieso sieht es anders aus, wenn sich alle auf den Weg machen?
Der See oder Fluss wird meist (!)trotzdem Wasser haben... :D


Klar, bei einem See oder Fluss, aber ich dachte an die Natur. Blätter sammeln, Reif vom feuchten Gras abstreifen...
Und im Wald wird noch mehr los sein, als jetzt am Wochenende. Viele werden dort denken, sie können Essbares finden. Mein Förster sagt, dass ich jetzt schon ein Problem für die Tiere im Stadtwald, wenn die pilzsammelden Horden einfallen oder die Spaziergänger die Wege verlassen. Einfach zu wenig Wald für zu viele Menschen...

Aber auch in einem kleineren Bach oder See kann es Probleme geben, wenn da Hunderte (in einer Stadt) am Ufer oder mittendrin stehen. Da wird das Wasser schnell verunreinigt bzw. aufgewühlt und die Aufbereitung schwieriger (je mehr Schwebstoffe, umso schneller ist der Filter hin..)
Mike64
 

Beitragvon Andiamos » 23.05.2014, 08:15

Hallo Regenbogen,
Regenbogen hat geschrieben:Wie man an dem Bericht ja gesehen hat, hat man im Falle einer Krise rein gar nichts von Silbermünzen. Ich würde sogar soweit gehen und eher davor warnen, denn mit Silbermünzen in der Tasche fällt man auf. Und das ist schlecht. Denn, wer soweit vorgesorgt hat, dass er sogar Silbermünzen hat, der hat vielleicht auch noch ganz andere Sachen die ein Bösewicht dann haben möchte. Da bin ich doch lieber einer von vielen der mit seinen Euros ankommt.

Ich denke, wir können doch in dieser Diskussion von dem von TagX ausprobierten Experiment ausgehen, oder? Er hat Silbermünzen mitgenommen und keine Euros. Warum? Vermutlich ist er zur Erprobung davon ausgegangen, dass Euros kein Zahlungsmittel sind (egal aus welchem Grund ...). Also kannst du jetzt auch nicht sagen, dass es doch einfacher gewesen wäre, in Euros zu bezahlen.
Ich sehe Edelmetalle auch nicht als das Zahlungsmittel an, wenn es schwierig wird, sondern hauptsächlich als Werterhalt. Ich weiß, dass du das anders siehst, aber so sind die Menschen halt verschieden. Allerdings würde ich auch Silbermünzen einsetzen, falls eine andere Währung nicht zur Verfügung steht, um sehr wichtige Dinge kaufen zu können.
Klar, dieser Ladenbesitzer hat die Situation schamlos ausgenutzt und das würde auch in einem Zukunftsszenario ohne Währung so sein. Aber andererseits sieht man auch, dass dieser Ladenbesitzer die Silbermünze gerne haben wollte. Diese Gier kann man aber auch nutzen, indem man ankündigt, es eben beim nächsten zu versuchen. Vermutlich würde er schnell einlenken und noch was drauf legen.
Regenbogen hat geschrieben:Und außerdem bleibt das ganze halt realitätsfern. Okay, glaub du halt, dass man mit Silbermünzen in der Krise einkaufen kann, ich denke das nicht, da die wenigsten damit etwas anfangen können.

Das glaube ich nicht. Im letzten Krieg war Schmuck und andere Wertgegenstände ja auch Zahlungsmittel. Vermutlich würden heute die meisten sogar den Wert von Silberunzen überschätzen. Aber ich glaube auch, dass sich viel mehr Menschen mit Edelmetallen beschäftigen, als man denkt.
Regenbogen hat geschrieben:Ist halt irgendwie auch ungeschickt von dir, das Experiment mit Silbermünzen, also einer Währung die im normalen Alltag nichts wert ist, zu starten.

Das stimmt nicht. Es gibt Silbermünzen, die offizielles Zahlungsmittel sind.
Im letzten Jahr habe ich mal einen Bericht über ein kleines Experiment gesehen. Ein Fernsehteam hat in der Fußgängerzone und in diversen Geschäften gefragt, ob sie eine kleine Goldmünze, oder lieber eine bestimmte Menge Euros als Zahlungsmittel annehmen würden. Interessant war, dass alle lieber die Goldmünze genommen hätten.
Regenbogen hat geschrieben:Du liest alles immer so negativ.

Nein, ich lese nicht immer alles so negativ, sondern ich bin einfach sehr oft anderer Meinung als du.


Hallo TagX,
warum hast du denn nicht einfach irgendwo angeklingelt und nach Wasser gefragt. Ich glaube, das hätte ich am ehesten getan. Ich bin sicher, dass sehr viele Leute dir und deinem Hund geholfen hätten.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon TagX » 23.05.2014, 10:19

Liebe Leute ,
ich wollte testen wie weit ich mit Silbermünzen komme . Nach meinem Szenario gab es keine öffentlichen WC´s , nette Bürger bei denen ich mal an die Türe klopfe und nach Wasser frage . Wie eventuelle Händler handeln wollte ich auch in Erfahrung bringen ,natürlich hätte ich auch die Gier ausnutzen können und eventuell täuschen können dass es auch andere Interessenten für die Münze gab , jedoch gab es die nicht :)
Ich habe das was ich testen wollte genau so umgesetzt , hätte könnte sollte tut nichts zur Sache ;)

Egal unter welchen Umständen auch immer , ich würde niemals jemandem eine Waffe vor die Nase halten und sein Trinkwasser erbeuten , es gibt immer Optionen und Alternativen und wenn nicht , dann möchte ich lieber verdursten als nach einer überstandenen Situation mit dem Gewissen zu leben jemandem ums Wasser gebracht und somit höchstwahrscheinlich getötet zu haben ! Man sollte nicht alles ethisch / moralische bei Seite stellen nur um zu überleben , desweiteren würde man sich selbst auch mit einer Waffe in Gefahr begeben , da der Gegenüber auch zu Allem bereit sein könnte und auch bewaffnet wäre !
Unauffälligkeit ist am besten geeignet .

LG, TagX
TagX
 

Beitragvon Mr.Spock » 23.05.2014, 22:36

Nun, nachdem ein etwas ausgedehnterer Sonntagsspaziergang mit zu großem Haustier ja schon an die Grenze des Möglichen geführt hat (wie hier dementsprechend berichtet wurde), wollen wir wohl alle mal inständig hoffen, dass es nie zum Ernstfall kommen möge!

Gesundheit und ein langes Leben!
Mr.Spock
 

Beitragvon Kavure´i » 24.05.2014, 01:07

Hola

@TagX

mit meiner Aussage wollte ich nicht implizieren, daß du den "netten Herren" mit vorgehaltener Waffe zur Herausgabe von Wasser hättest zwingen sollen.
Es war nur eine einfache Aussage.

Und du darfst gerne weiterhin glauben, daß du niemals jemandem etwas mit Gewalt wegnehmen würdest, was du dringend zum Überleben brauchst.
Laß es zum Ernstfall kommen und dann reden wir anschliessend nochmal.

Dein Experiment finde ich aber trotzdem super, zeigt es doch, daß der normale Mensch schon bei besten Bedingungen nach kürzester Zeit an unüberwindliche Grenzen stößt.
Deshalb rate ich jedem davon ab, sich auf die Flucht zu begeben, dem nicht gerade das Dach über dem Kopf angesteckt wurde.
Bleibt zuhause, verhaltet euch ruhig und unauffällig, lebt von euren Vorräten und tut als hättet ihr keine.
Die Wenigsten, die sich in solch schlimmen Zeiten auf den Weg machen, werden es überleben.
Überleben weden am ehesten diejenigen, die deine Skrupel in Bezug auf Anderen etwas wegzunehmen, nicht haben.
Sorry, im Leben ist Gerechtigkeit nicht vorgesehen.
Entschuldige meinen Zynismus, aber um noch groß Idealvorstellungen von Gut und Böse zu haben, habe ich zuviel gesehen und erlebt.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Prepper_24_7 » 24.05.2014, 08:47

Kavure´i hat geschrieben:Hola


Und du darfst gerne weiterhin glauben, daß du niemals jemandem etwas mit Gewalt wegnehmen würdest, was du dringend zum Überleben brauchst.
Laß es zum Ernstfall kommen und dann reden wir anschliessend nochmal.


Saludos, Kavure´i



Moin Kavure ´i

kann Dir zustimmen.

Als Schöffe erlebe ich bereits heute regelmäßig, wie Menschen drauf sein können! Der Mensch kann insbes. gegenüber Artgenossen eine echt Drecks... sein. Und das in einem Land und zu Zeiten, in denen das Rechtssystem noch einigermaßen funktioniert. Sollte es tatsächlich zum Crash kommen, werden die Straßen voll von Mob, Soziopathen und Kriminellen aller Art sein. Wie schnell die Ordnung auch in Nichtkrisenzeiten zusammenbricht kann man bereits an relativ harmlosen Events wie mehrstündigen Blackouts sehen. Es dauert keine drei Stunden, da werden die ersten Scheiben eingeschlagen, Geschäfte, Wohnung und Häuser geplündert etc. Aber dabei bleibt es meist nicht; häufig werden dann noch Brände gelegt, Menschen angegriffen etc. Der Lack der Zivilisation ist sehr dünn geworden und m. E. wird der innere Frieden hier nur noch durch die im weltweiten Vergleich üppigsten Transferleistungen aufrecht erhalten. Wir haben bereits heute die Situation, das sich selbst Polizeibeamte nicht mehr in bestimmte Gegenden trauen. Lass mal die bekannte Ordnung aus welchen gründen auch immer zusammenbrechen, dann werden wir archaische Verhaltensmuster erleben.

Die Anfänge sind bereits seit längerem gelebt. Was Dr. Ulfkotte hier beschreibt, ist bei Insidern schon lange bekannt, darf aber aus Gründen der PC nicht laut gesagt werden:

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Grüße,

P_24_7


Aber ansonsten ist das Experiment von TagX doch sehr spannend und interessant
Prepper_24_7
 

Beitragvon Chemiehalle » 24.05.2014, 09:03

Prepper_24_7 hat geschrieben:
Kavure´i hat geschrieben:Hola


Und du darfst gerne weiterhin glauben, daß du niemals jemandem etwas mit Gewalt wegnehmen würdest, was du dringend zum Überleben brauchst.
Laß es zum Ernstfall kommen und dann reden wir anschliessend nochmal.


Saludos, Kavure´i



Moin Kavure ´i

kann Dir zustimmen.

Als Schöffe erlebe ich bereits heute regelmäßig, wie Menschen drauf sein können! Der Mensch kann insbes. gegenüber Artgenossen eine echt Drecks... sein. Und das in einem Land und zu Zeiten, in denen das Rechtssystem noch einigermaßen funktioniert. Sollte es tatsächlich zum Crash kommen, werden die Straßen voll von Mob, Soziopathen und Kriminellen aller Art sein. Wie schnell die Ordnung auch in Nichtkrisenzeiten zusammenbricht kann man bereits an relativ harmlosen Events wie mehrstündigen Blackouts sehen. Es dauert keine drei Stunden, da werden die ersten Scheiben eingeschlagen, Geschäfte, Wohnung und Häuser geplündert etc. Aber dabei bleibt es meist nicht; häufig werden dann noch Brände gelegt, Menschen angegriffen etc. Der Lack der Zivilisation ist sehr dünn geworden und m. E. wird der innere Frieden hier nur noch durch die im weltweiten Vergleich üppigsten Transferleistungen aufrecht erhalten. Wir haben bereits heute die Situation, das sich selbst Polizeibeamte nicht mehr in bestimmte Gegenden trauen. Lass mal die bekannte Ordnung aus welchen gründen auch immer zusammenbrechen, dann werden wir archaische Verhaltensmuster erleben.

Die Anfänge sind bereits seit längerem gelebt. Was Dr. Ulfkotte hier beschreibt, ist bei Insidern schon lange bekannt, darf aber aus Gründen der PC nicht laut gesagt werden:

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Grüße,

P_24_7


Aber ansonsten ist das Experiment von TagX doch sehr spannend und interessant



Ja genauso kommt/wird es so kommen,und deswegen werde ich dann mit sicherheit nicht mehr in die Stadt bleiben!

Nein,ich werde dann wohl in den Wald flüchten,auf jedenfall ist es dort sicherer und wie ich an Wasser komme/aufbereiten/Vorfiltern,eine Unterkunft baue weiß ich auch und verhungern werde ich auch nicht!

Aber ansonsten kann ich nur zustimmen.
Chemiehalle
 

Beitragvon Mr.Spock » 24.05.2014, 09:21

Nun, ich habe jetzt nicht nachgerechnet, aber wollen wir einmal annehmen, der Anteil der Stadtbevölkerung zur Landbevölkerung verhielte sich 1:1.

Dann sind in Deutschland 40 Mio. Leute "auf der Flucht" und die anderen 40 Mio. verteidigen mit allen Mitteln ihre Felder und Häuser.
Wie Wälder und Grünflächen bei 40 Mio. (womöglich sogar noch mit 42kg-Hund) auf Nahrungssuche aussähen, solltet ihr euch einmal vorstellen. Ich würde sogar sagen, dass Gummistiefel dann so ziemlich die wichtigsten Überlebensgegenstände wären, zumal auf jedem Quadratmeter mindestens ein Sch...haufen vom Hund oder Herrl anzutreffen ist.

Ein recht amüsanter Zustand, welcher sich hier ergäbe ... Zum großen Glück alles andere als realistisch.

Gesundheit und ein langes Leben!
Mr.Spock
 

Beitragvon Chemiehalle » 24.05.2014, 10:08

Mr.Spock hat geschrieben:Nun, ich habe jetzt nicht nachgerechnet, aber wollen wir einmal annehmen, der Anteil der Stadtbevölkerung zur Landbevölkerung verhielte sich 1:1.

Dann sind in Deutschland 40 Mio. Leute "auf der Flucht" und die anderen 40 Mio. verteidigen mit allen Mitteln ihre Felder und Häuser.
Wie Wälder und Grünflächen bei 40 Mio. (womöglich sogar noch mit 42kg-Hund) auf Nahrungssuche aussähen, solltet ihr euch einmal vorstellen. Ich würde sogar sagen, dass Gummistiefel dann so ziemlich die wichtigsten Überlebensgegenstände wären, zumal auf jedem Quadratmeter mindestens ein Sch...haufen vom Hund oder Herrl anzutreffen ist.

Ein recht amüsanter Zustand, welcher sich hier ergäbe ... Zum großen Glück alles andere als realistisch.

Gesundheit und ein langes Leben!


40 Millionen halte ich aber für sehr,sehr unrealistisch da garantiert die wenigsten überhaupt wissen,wie sie im Wald überleben sollen/sollten.

Ich denke,der größte teil der Bevölkerung wird in der Stadt bleiben,und um die Lebensmitteln sich gegenseitig den Schädel einschlagen,andere werden in die Dörfer ziehen um da was zu finden.

Sollte dieses Szenario,wirklichkeit werden und es wird so kommen,und sollte über Monate keine besserung in sicht sein wird diese Lage noch weitere schreckliche ausmaße annehmen.

Nehmen wir mal an,es dauert über Monate an das sich die Lage nicht verbessert,dann kann sich diese Lage ja schließlich nur noch verschlechtern,was ich damit sagen will wenn wirklich alles den bach runter geht.

Sprich keine gesetze mehr greifen,keine lebensmittel mehr geliefert,kein Wasser,kein Strom,keine Medikamente,und so weiter wird es zum Kannibalismus kommen ob es euch passt oder nicht.

Und diese die dann zum Kannibalismus greifen,sind diese leute die nicht darauf vorbereitet sind,es werden sich Gruppen bilden wie Schwerverbrecher,Vergewaltiger,Mörder,......und so weiter,aber auch Militär,Polizei, die keine Familie und Verwandtschaft haben werden jagt auf Menschen machen.

Willkommen in der Realität,es ist fürchtbar sich sowas vorzustellen,aber leider wahr das schon immer so bei große Krisen,und es wird diesmal nicht anderst sein.

Ich weiß das dass ein sehr ernstes Thema ist, aber sollte es wirlich Monate dauern können wir jeder einzelne von uns darauf vorbereiten das wir dann damit rechnen müssen ebenfalls als Nahrungsbeute angesehen werden.

Ich kenne einige Forums wo das Thema angesprochen wird,es ist wirklich nicht einfach über sowas zu reden weil es einfach grauenhaft ist,(aber habt ihr euch darüber noch keine gedanken gemacht das es so kommen kann/könnte).

Ich denke die meisten haben schon darüber nachgedacht,aber ganz einfach nicht denn Mut gehabt es zu sagen/schreiben,aber wie gesagt es müsste schon mit den Teufel zugehen,aber mir ist das Thema wichtig und das ist bei jeder größeren Kriese passiert.

Naja muss nicht passieren,aber wir alle wissen das es solche Menschen geben wird,und damit werden wir selbst dann zu gejagten.

Sorry der Mensch ist das schlimmste Tier auf dieser Welt,in der Not frisst der Teufel Fliegen.....

Auch für uns die sich darauf vorbereiten,wird es sehr schwer zuüberleben denn Menschen die nichts mehr zu essen,Trinken haben werden vor lauter Hunger,Durst wahnsinnig werden,und was das heißt sollte jeder von uns wissen!
Chemiehalle
 

Beitragvon Chemiehalle » 24.05.2014, 11:16

Chemiehalle hat geschrieben:
Mr.Spock hat geschrieben:Nun, ich habe jetzt nicht nachgerechnet, aber wollen wir einmal annehmen, der Anteil der Stadtbevölkerung zur Landbevölkerung verhielte sich 1:1.

Dann sind in Deutschland 40 Mio. Leute "auf der Flucht" und die anderen 40 Mio. verteidigen mit allen Mitteln ihre Felder und Häuser.
Wie Wälder und Grünflächen bei 40 Mio. (womöglich sogar noch mit 42kg-Hund) auf Nahrungssuche aussähen, solltet ihr euch einmal vorstellen. Ich würde sogar sagen, dass Gummistiefel dann so ziemlich die wichtigsten Überlebensgegenstände wären, zumal auf jedem Quadratmeter mindestens ein Sch...haufen vom Hund oder Herrl anzutreffen ist.

Ein recht amüsanter Zustand, welcher sich hier ergäbe ... Zum großen Glück alles andere als realistisch.

Gesundheit und ein langes Leben!


40 Millionen halte ich aber für sehr,sehr unrealistisch da garantiert die wenigsten überhaupt wissen,wie sie im Wald überleben sollen/sollten.

Ich denke,der größte teil der Bevölkerung wird in der Stadt bleiben,und um die Lebensmitteln sich gegenseitig den Schädel einschlagen,andere werden in die Dörfer ziehen um da was zu finden.

Sollte dieses Szenario,wirklichkeit werden und es wird so kommen,und sollte über Monate keine besserung in sicht sein wird diese Lage noch weitere schreckliche ausmaße annehmen.

Nehmen wir mal an,es dauert über Monate an das sich die Lage nicht verbessert,dann kann sich diese Lage ja schließlich nur noch verschlechtern,was ich damit sagen will wenn wirklich alles den bach runter geht.

Sprich keine gesetze mehr greifen,keine lebensmittel mehr geliefert,kein Wasser,kein Strom,keine Medikamente,und so weiter wird es zum Kannibalismus kommen ob es euch passt oder nicht.

Und diese die dann zum Kannibalismus greifen,sind diese leute die nicht darauf vorbereitet sind,es werden sich Gruppen bilden wie Schwerverbrecher,Vergewaltiger,Mörder,......und so weiter,aber auch Militär,Polizei, die keine Familie und Verwandtschaft haben werden jagt auf Menschen machen.

Willkommen in der Realität,es ist fürchtbar sich sowas vorzustellen,aber leider wahr das schon immer so bei große Krisen,und es wird diesmal nicht anderst sein.

Ich weiß das dass ein sehr ernstes Thema ist, aber sollte es wirlich Monate dauern können wir jeder einzelne von uns darauf vorbereiten das wir dann damit rechnen müssen ebenfalls als Nahrungsbeute angesehen werden.

Ich kenne einige Forums wo das Thema angesprochen wird,es ist wirklich nicht einfach über sowas zu reden weil es einfach grauenhaft ist,(aber habt ihr euch darüber noch keine gedanken gemacht das es so kommen kann/könnte).

Ich denke die meisten haben schon darüber nachgedacht,aber ganz einfach nicht denn Mut gehabt es zu sagen/schreiben,aber wie gesagt es müsste schon mit den Teufel zugehen,aber mir ist das Thema wichtig und das ist bei jeder größeren Kriese passiert.

Naja muss nicht passieren,aber wir alle wissen das es solche Menschen geben wird,und damit werden wir selbst dann zu gejagten.

Sorry der Mensch ist das schlimmste Tier auf dieser Welt,in der Not frisst der Teufel Fliegen.....

Auch für uns die sich darauf vorbereiten,wird es sehr schwer zuüberleben denn Menschen die nichts mehr zu essen,Trinken haben werden vor lauter Hunger,Durst wahnsinnig werden,und was das heißt sollte jeder von uns wissen!


Ich weiß das es schwer ist über sowas zu reden,aber das war bei jeder großen Krise so,und keiner von uns weiß wie schwer diese Krise werden Kann/wird.

Ich habe mal ein Artikel von 2011 gelesen,wo es in Griechenland um die Schuldenkrise ging,und da war es nicht mehr weit vom Kannibalismus,wie gasagt das war 20011 in Griechenland.

Und alles funktionierte noch, sprich gesetze auch essen gab/gibt es noch ,bloß die Menschen hatten kein geld mehr die Steuern sind in die Höhe gegangen,die wenigsten konnten sich noch was zum essen Kaufen.

Aber es ist wohl nicht zum Kannibalismus gekommen,aber wissen tut das keiner genau was Menschen die Hunger und Durst haben zu mitteln greifen die für uns nicht vorstellbar sind.

Meine Oma und Opa haben mir erzählt wie es nach den 2. Weltkrieg wahr,während des 2. Weltkrieg kam es wenig zu Kannibalismus,aber nach den 2.Weltkrieg kam es sehr oft vor erst still und heimlich,dann immer öfter und offiziell.

Meine Oma und Opa,erzählten das sie in der nachkriegszeit, in den Wälder gingen um Würzeln,Früchte,Kräutern,Wild,und soweiter suchten,es wahr eine sehr harte zeit aber sie überlebten und würden nicht zu Kannibalen.

Aber wir alle wissen ja noch nicht einmal was Hunger,Durst überhaubt bedeutet.

Ja es ist nicht einfach darüber zureden,aber wir sollten es auch nicht stillschweigen.
Chemiehalle
 

Beitragvon Andiamos » 24.05.2014, 13:29

So, jetzt ist´s auch gut mit Kannibalismus.

Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Mr.Spock » 24.05.2014, 17:37

Nun, ich denke ich muss da erstmal etwas klarstellen.

Genausowenig wie zb. die Schreiber Mistral oder Regenbogen halte ich ein Szenario für wahrscheinlich, welches mit dem Zusammenbruch der Zivilisation zu tun hat. Diese Fantasien überlasse ich Leuten, die offenbar mit dem derzeitigen Ist-Zustand nicht so ganz klarkommen und sich deswegen wohl davon Vorteile erhoffen, wenn denn ein totaler Zusammenbruch käme.
(weils dann allen schlecht ginge, sie bereits Vorräte angesammelt hätten - im Gegenteil zum Grossteil der Bevölkerung, weil alle Überlebenden wieder von vorne anfangen müssten, die bösen Reichen weg wären, usf.)

Vorsorge bedeutet für mich das Mehren (oder zumindest Erhalten) meines Vermögens unter wirtschaftlichen Bedingungen, die durchwegs problematischer als heute werden können, aber dies keineswegs müssen. Darunter fällt auch die Intention, Lebensmittel nicht verderben zu lassen, sondern tunlichst bis zum letzten Brösel sinnvoll zu verwerten.

Fürs Räuber-und-Gendarm-Spielen im Wald (das mir als Kind auch extrem gut gefallen hat), ob jetzt mit oder ohne Hund, fehlt mir aber im Wesentlichen das Verständnis.

Gesundheit und ein langes Leben!

PS: Weiss eigentlich jemand, wie man Pilze möglichst ohne Geschmacksverlust über längere Zeit haltbar machen kann? Man liest nämlich recht verschiedenes darüber. Einfrieren bringst mal nicht so ganz, weil die Pilze dabei bitter werden, und zum Trocknen eignen sich nicht alle Arten.
Mr.Spock
 

 


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