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Lestipps

Beitragvon Klein-Nepomuk » 10.12.2011, 10:38

Wer nicht nur wissen will, dass eine Finanzkrise bevorsteht, sondern auch warum - und vielleicht auch, was danach kommt, dem sei das Heft

Smart Investor- Sonderausgabe "Gutes Geld"

sehr empfohlen. Es ist für 10,-- Euro u.A. beim KOPP-Verlag zu beziehen. Die mehr als 30 Artikel sind hoch interessant und lohnen jeden Cent.
Klein-Nepomuk
 

Beitragvon dummy » 15.12.2011, 11:36

Hallo,

aus einer ganz anderen Ecke kommen ebenfalls recht interessante und erstaunlich aktuelle Infos:

"Alois Irlmaier sagt was er sieht"

Ein kleiner Auszug:
"Ich sehe die Wolkenhäuser in sich zusammenstürzen."
dummy
 

Beitragvon Andiamos » 13.07.2012, 07:17

Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, werde es mir aber aufgrund der guten Rezensionen bestellen.

Roland Klaus: Wirtschaftliche Selbstverteidigung

Auf Amazon gibt es einen Einblick ins Buch, incl. Inhaltsangabe, die recht umfassend ist. Nüchterne Auseinandersetzung mit den verschiedensten Szenarien und deren sinnvollsten Vorsorgemaßnahmen dazu, ebenfalls eine Betrachtung des Themas Auswanderung.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Außerdem hat Roland Klaus eine Homepage mit einem Blog, der sich für mich gut informiert, sachlich und fundiert liest.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Loggenwicklerin » 13.07.2012, 19:46

Frisch aus Amazonien geordert habe ich mir

WÄHRUNGSKRIEG: DER KAMPF UM DIE MONETÄRE WELTHERRSCHAFT
von James Rickards

Bekam vor ca. einem Jahr den Tipp von Bekannten aus Amerika auf die frisch erschienene Original-
fassung hin und habe mir jetzt die deutsche Übersetzung geholt. Dieses Wochenende wird in
diesem Buch über das finanzielle pearl harbour geschmökert, was der ganze Wahnsinn auf dem
internationalen Finanzmarkt für Hintergründe hat.
Bin wirklich gespannt...

LG, loggenwicklerin
Loggenwicklerin
 

Beitragvon tooltimemike » 08.09.2012, 18:42

For the English Speaking Krisenvorsorger, viele PDFs zum freien Download hier.
http://thepreppersite.com/Free_Downloads_PDF.html
Und dann nicht vergessen alles Ausdrucken bei Links sind nur für registrierte User sichtbar. die Seite für 3cent

Gehabt euch wohl TTMike
tooltimemike
 

Beitragvon tooltimemike » 16.09.2012, 17:16

Hallo alle, wers noch nicht kennt Lexikon der Prophezeiungen. 350 Voraussagen von der Antike bis heute
gibt es wieder als Neuauflage. Auch für sagenhafte 7,95€ . Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Hab es gelesen und finde den Teil hinten Aufklärung / Verlauf viel Interessanter, alles Über die 3 Tägige Finsterniss und und und..............
Gehabt euch Wohl TTMike
tooltimemike
 

Beitragvon Andiamos » 14.11.2012, 20:26

Hallo zusammen,
kennt jemand das Buch: "Satans-Banker" von Andrew Carrington Hitchcock?
Mich würde interessieren, ob es tatsächlich so gut und informativ ist, wie in den Amazon-Rezensionen angegeben und ob es sich lohnt, zu kaufen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Münzensammler » 02.12.2012, 13:19

Hallo!
Habe gestern das beim Kopp-Verlag bestellte Buch "Das Silber-Komplott" von Reinhard Deutsch erhalten. Habe zwar erst rund 40 Seiten geschafft, kann aber jetzt schon sagen, daß der Inhalt ungeheuer interessant ist! Kann es kaum erwarten, den Rest zu lesen! Beim Auspacken des Buches ist mir aufgefallen, daß auf der Schrumpffolie folgende Worte standen: POST DARF ÖFFNEN
Kann mir jemand aus dem Forum erklären, was dies zu bedeuten hat? Ist mir bisher noch nie aufgefallen...

LG

Münzensammler
Münzensammler
 

Beitragvon Andiamos » 02.12.2012, 15:51

Hallo Münzensammler,
ich vermute, das Buch ist als Büchersendung verschickt worden. Büchersendungen sind günstiger, müssen aber zu öffnen sein, damit die Post kontrollieren kann, ob es sich tatsächlich um ein Buch handelt und ob keine anderen Gegenstände (auch handschriftliche Notizen) beigefügt sind.
Eine andere Erklärung habe ich dafür nicht. Aber vielleicht noch jemand anderes?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Münzensammler » 02.12.2012, 17:00

Das wäre eine mögliche Erklärung.
Danke Angelika!

LG
Münzensammler
Münzensammler
 

Beitragvon zwiebel » 08.12.2012, 22:23

Andiamos hat geschrieben:Hallo zusammen,
kennt jemand das Buch: "Satans-Banker" von Andrew Carrington Hitchcock?
Mich würde interessieren, ob es tatsächlich so gut und informativ ist, wie in den Amazon-Rezensionen angegeben und ob es sich lohnt, zu kaufen.

LG
Angelika



Links sind nur für registrierte User sichtbar.
zwiebel
 

Beitragvon Andiamos » 09.12.2012, 06:18

@zwiebel
Danke!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon zwiebel » 09.12.2012, 07:58

bitte
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

das selbe Thema :
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Teil 2
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Teil 3 -- nicht mehr zu finden
zwiebel
 

Beitragvon Andiamos » 09.12.2012, 10:52

Hallo zusammen,
bei Bankhaus Rott Meyer wird das Buch "Der größte Raubzug der Geschichte" vorgestellt, bzw. werden die Autoren in einem ca. 1/2-stündigen Podcast von Frank Meyer zu ihrem Buch befragt. Sehr interessant zu hören!

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika

PS: Bei Amazon gibt es einen Blick ins Buch. U.A. auch auf das Inhaltsverzeichnis.
Andiamos
 

Beitragvon freiflieger » 09.12.2012, 15:52

Viel Freude !

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Und eine gute Woche, so oder so :P


ff
freiflieger
 

Beitragvon zwiebel » 11.12.2012, 08:49

@ Andiamos

geiz ist geil-schon wieder 17.50 € gespart und in Lebensmittel investiert. :)

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und ein weiterer Artikel der dich intressieren könnte:

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zwiebel
 

Beitragvon zwiebel » 17.12.2012, 09:39

City of London: Der mächtigste Staat der Welt

von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger-- (siehe im Internet)

Kaum jemand weiß, dass die City of London - der größte Finanzhandelsplatz der Welt - exterritoriales Gebiet ist und nicht zu Großbritannien gehört. Britische Gesetze greifen in der City nicht, die City of London Corporation hat eine eigene Staatlichkeit, eigene Gesetze und überwacht sich selbst. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Devisen über alle Grenzen hinweg.



„Der König von Großbritannien hat die Rechtsprechung behindert. Er hat Richter von seinem Willen abhängig gemacht. Er hat eine Vielzahl neuer Verwaltungen eingerichtet und Schwärme von Beamten entsandt, um unser Volk zu schikanieren und sein Vermögen zu verzehren. Er hat unsere Meere geplündert, unsere Küsten verwüstet, unsere Städte verbrannt und das Leben unseres Volkes zerstört.

Wir, das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika, verfügen und errichten diese Verfassung, um eine vollkommene Union zu bilden, Gerechtigkeit zu schaffen, in innerem Frieden zu leben, eine gemeinsame Verteidigung zu ermöglichen, den allgemeinen Wohlstand zu fördern und die Segnungen der Freiheit für uns und unsere Nachkommen zu sichern.

Wir glauben, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit unveräußerlichen Rechten wie Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück ausgestattet sind. Im festen Glauben an den Schutz der göttlichen Vorsehung verbürgen wir einander unser Leben, unser Vermögen und unsere geheiligte Ehre.“

Das ist – ich habe verkürzt zitiert – eine starke Vision der amerikanischen Verfassungsväter im Jahre 1787. „Glück durch Freiheit“ könnten wir darüber schreiben.

Der König von Großbritannien war entsetzt. Die mächtigen Männer Londons – Kreditgeber des Königs und Eigentümer der größten Bank der Welt – nahmen die Nachricht von der Unabhängigkeit Amerikas aber mit größter Freude auf.[1]



Das Boston Massaker

Vorausgegangen war der „Tea Act“ der britischen Krone im Jahre 1767: Die Siedler waren im britischen Parlament nicht vertreten. Deshalb konnte Großbritannien in seinen amerikanischen Kolonien keine Steuern erheben und betrieb eine Ausbeutung über Zölle. Am 16. Dezember 1773 enterten amerikanische Widerstandskämpfer Schiffe der „East India Company“, die im Hafen von Boston lagen und warfen die Teeladungen ins Hafenbecken.

Britische Truppen fielen ein und richteten ein Massaker an, das als „Boston Massaker“ in die Geschichte eingegangen ist. Die von militärischer Gewalt erzwungenen Zölle sind nach dem Massaker erhöht worden. Die militärische Aktion hat das Monopol der „East India Company“ verteidigt. Aus dem Kriegsgrund Tee von damals ist der Kriegsgrund Öl von heute geworden. Das Militär verteidigt nach wie vor private Monopole.

Für die Tea Party Bewegung der aktuellen US-Politik ist dieses Massaker der Auslöser für den Unabhängigkeitskrieg 1775 – 1776. Das aber ist eine gezielte Verbrämung, die den wahren Grund vernebeln soll: Auslöser der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung war das Verbot der „Colonial Scrips“ durch den britischen König George.[2]

Colonial Scrips waren Berechtigungsscheine, die in der Kolonie zum Tauschen von Waren benutzt wurden – eine komplementäre Währung, mit der die Kolonisten auch ohne die Pfund Sterling Noten der 1694 gegründeten privaten „Bank of England“ einkaufen und verkaufen konnten.

Die Londoner Bankiers beherrschten Europa, Amerika aber beherrschten sie noch nicht. Hermann Fürst Pückler-Muskau meinte 1828, ohne die Rothschilds könne „keine Macht in Europa Krieg führen.“[3] Und Heinrich Heine schrieb 1841: „Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.“ Die wertvollste Kolonie Großbritanniens war gottlos geworden. Das durfte nicht so bleiben.



Ein Brief aus London

Am 25. Juni 1863 haben die Gebrüder Rothschild aus London einen Brief an die Herren Ikelheimer, Morton & Vandergould, in 3, Wall Street, New York City, geschrieben:

„Ein gewisser John Sherman[4]aus Ohio hat uns dargelegt, wie ein kürzlich erlassenes Dekret des Kongresses Gewinne durch Operationen der Nationalbank ermöglicht. Eine Kopie des Dekrets war dem Brief von Herrn Sherman beigefügt. Offensichtlich ist dieses Dekret entsprechend dem Plan verfasst worden, den die Britische Bankiersvereinigung formuliert und ihren amerikanischen Freunden empfohlen hat. Dabei hatten wir darauf hingewiesen, dass sich aus diesem Plan, wenn er Gesetzeskraft bekäme, große Gewinne für die Bankiers auf der ganzen Welt ergeben würden.

M. Sherman erklärt, dass dieses Gesetz den Kapitalisten eine einmalige Gelegenheit zur Akkumulation von Geld bietet. Das Gesetz überträgt fast die gesamte Macht über die Finanzen der Nation auf die Nationalbank.

M. Sherman sagt, dass von den Personen, die das System verstehen und an den Profiten interessiert sind oder von denen, die von seinen Vorteilen abhängen, kein Widerstand zu erwarten ist. Die große Masse des Volkes aber ist intellektuell unfähig, die gewaltigen Vorteile zu erkennen, die das Kapital aus dem System zieht, und wird seine Bürde ohne Murren tragen, vielleicht ohne zu ahnen, dass das System gegen seine eigenen Interessen ist.

Ihre ergebenen Diener Gebrüder Rothschild.“[5]

Die amerikanischen Bankengesetze von 1863 bis 1865 haben einigen Banken bei der Ausgabe von Banknoten ein Monopol eingeräumt. Das Haus Rothschild aus London hielt das größte Aktienpaket der ersten amerikanischen Bank, die amerikanische Staatsschulden verwaltete. Das von ihr ausgegebene Geld konnte bis zu 90 Prozent mit Staatsanleihen gedeckt sein.



Ein Mörder flieht nach London

Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln wollte sich bei dem Bankenmonopol nicht verschulden und keine Schuldzinsen zahlen. Den Bürgerkrieg 1862–1865 finanzierte er mit Scrips, die er „Greenbacks“ nannte. Der Historiker F. William Engdahl berichtet, dass alle Beweise, die über die Ermordung von Lincoln vorliegen, auf die Banker der Londoner City und das Haus Rothschild deuten: Der Mordanschlag von John Wilkes Booth ist von Judah Benjamin finanziert worden. Benjamin flüchtete nach Großbritannien, erhielt dort Asyl und lebte bis zu seinem Tod unbehelligt und in Wohlstand in London.[6]

1910 trafen sich sieben illustre Banker unter absoluter Geheimhaltung auf der Insel Jekyll Island vor der Küste Georgias. Um ihre Identität auch vor den Dienern zu verbergen, redeten sie sich nicht mit ihren Namen an. Nach den Anregungen aus London vor fünfzig Jahren bereiteten sie einen Gesetzentwurf vor, der einer privaten Bank das nationale Geldmonopol übertragen sollte.[7]

Präsident William Howard Taft, ein Republikaner, hätte ein solches Gesetz nie unterschrieben. Die Banker kauften sich einen Kandidaten gegen das Versprechen, ein solches Gesetz zu unterschreiben, wenn sie ihn zum Präsidenten machen würden: den Demokraten Woodrow Wilson. Sie gründeten eine neue Partei, die Progressive Bull Moose Party, deren Wahlkampf sie mit gewaltigen Summen förderten, um Tafts Republikaner zu spalten. Die Rechnung ging auf. 1912 wurde Wilson gewählt und seine Partei erlangte auch die Mehrheit im Kongress und im Senat.

Viele Tage vor Weihnachten mussten die Abgeordneten mit ihren Kutschen und Pferden in ihre Heimat aufbrechen. Zwei Tage vor Heiligabend wurde der Gesetzentwurf in einer fast leeren Sitzung des Kongresses verabschiedet und wenige Stunden später von Präsident Wilson unterschrieben.[8]

Die amerikanische „Nationalbank“ war errichtet. Diese Bank nennt sich heute „Federal Reserve“ (kurz „Fed“). Sie ist aber weder föderal noch national, sondern privat und gehört über verschiedene Zwischenstufen einigen mächtigen Familien.



Unglück durch Knechtschaft

Die Vision der amerikanischen Verfassungsväter vom Glück durch Freiheit hat sich in ein Unglück durch Knechtschaft verwandelt. Die „Produktion“ von Geld geschieht heute nicht mehr über die Ausgabe von Banknoten, sondern u. a. durch den Kauf von Staatsanleihen. Dem Staat wird ein Guthaben als Kredit zugeschrieben, das er verzinst zurückzahlen muss.

Der amerikanische Staat ist bei seiner „Fed“ so hoch verschuldet, dass er handlungsunfähig ist – es sei denn die „Fed“ produziert auch weiterhin das Geld, das der Staat benötigt. Das tut sie immer dann, wenn die Regierung ihre Vorgaben erfüllt.

1926 hat Präsident Franklin D. Roosevelt deshalb gezetert: „Wir kämpfen seit vier Jahren erbittert gegen die Hochfinanz und die Wirtschaftsbosse, die gewissenlosen Spekulanten und Kriegsprofiteure. Sie alle haben sich daran gewöhnt, die amerikanische Regierung als Anhängsel ihrer Geschäfte zu betrachten. Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso gefährlich, wie von der Mafia regiert zu werden.“[9]

Die „Fed“ ist so mächtig, dass weder die Regierung der Vereinigten Staaten noch der Kongress oder das Repräsentantenhaus ein Recht haben, in ihre Bücher zu schauen. Die deutsche Bundesbank verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der größte Teil dieser Goldbarren lagert in den Kellern der „Fed“. Auch hier ist eine Inventur offenbar nicht durchsetzbar und die Bundesbank verweigert jede Auskunft dazu.

Der letzte US-Präsident, der die „Fed“ entmachten wollte, hieß John F. Kennedy. Am 4. Juni 1963 hat er den Executive Order No. 11110 unterschrieben – eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, durch Silber gedecktes Geld (die United States Note) herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen.





1963 kursierten vorübergehend Dollar-Noten von zwei verschiedenen Emittenten. Original-Exemplare und Abbildungen, die dies belegen, sind auch heute noch leicht zu finden. Sie unterscheiden sich vor allem durch den mittigen Schriftzug oben. Auf dem Staatsgeld steht „United States Note“. Auf dem Privatgeld der „Fed“ steht „Federal Reserve Note“.[10]

Nach offiziellen Angaben wurde Kennedy am 22. November 1963 durch die Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet. Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt. Das Staatsgeld wurde aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt.

New York mit dem Finanzzentrum in der Wall Street untersteht amerikanischen Gesetzen und unterliegt amerikanischer Gerichtsbarkeit. In einer Demokratie sind das Unwägbarkeiten, die dem Kapital nicht geheuer sind. In einer Theokratie ist das anders. Das altgriechische Te?? (Theós) heißt Gott und ??atei? (kratein) heißt herrschen. In einer Gottesherrschaft vollstrecken diejenigen den göttlichen Willen, die sich als seine Diener sehen.

Das tut Lloyd Blankfein, der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank Goldmann Sachs, der von sich gesagt hat: „Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet.“ Diese Bank, durch deren Schule auch der EZB-Präsident Mario Draghi gegangen ist, schafft kein Werk für die Menschen. Nachdem der Investmentmanager Greg Smith bei Goldman Sachs gekündigt hat, berichtet er im März 2012 in der New York Times, dass die Vorstände dieser größten Bank der Welt sich über ihre Kunden lustig machen und sie als „Deppen“ bezeichnen.[11]



Der Vatikan ist keine Demokratie

In der Antike wurde das sumpfige Gebiet auf dem rechten Tiberufer zwischen der Milvischen Brücke und der heutigen Ponte Sisto „Vatikan“ genannt. Der Staat Vatikanstadt ist mit 44 Hektar und etwa 1.000 Einwohnern heute der kleinste unabhängige Staat der Welt. Staatsoberhaupt, Legislative, Exekutive und Judikative in Personalunion ist der Papst. Eine Natursteinmauer auf dem Petersplatz, die zwei Flügel eines Säulengangs verbindet, ist die Staatsgrenze. Innerhalb dieser Mauern können Geschäfte abgewickelt werden, die höchster Diskretion bedürfen.

Das als Vatikanbank bezeichnete „Instituto per le Opere di Religione“ (IOR) ist im Besitz des Heiligen Stuhles. Ende der 1970er Jahre sind undurchsichtige Geschäfte des IOR aufgedeckt worden. Dem damaligen Leiter des „Instituto“, Erzbischof Paul Casimir Marcinkus wurden Verbindungen zur Mafia und zu südamerikanischen Drogenkartellen nachgesagt. Die Vatikanbank war eng verflochten mit der Banco Ambrosiano und ihrem Präsidenten, dem „Bankier Gottes“ Roberto Calvi.

Calvi errichtete Briefkastenfirmen auf den Bahamas und in Panama. Mit Wissen von Erzbischof Marcinkus sind über diese Scheinfirmen große Summen aus dem südamerikanischen Kokainhandel verschoben worden. Gegen eine Zahlung der Vatikanbank in Höhe von 224 Millionen Dollar hat die italienische Justiz die Untersuchungen im Zusammenhang mit Roberto Calvi und der Banco Ambrosiano eingestellt. Roberto Calvi ist am 17. Juni 1982 in London ermordet worden, seine Sekretärin Graziella Corrocher ist am gleichen Tage in Mailand ermordet worden. Diese Morde werden dem Vatikan angelastet.[12]

Der Vatikan unterliegt aber nicht italienischen Gesetzen. Er ist ein eigener Staat. Deshalb sind Ermittlungen der italienischen Justiz in dieser Sache beim Vatikan nicht möglich.



The City of London Corporation

Kaum jemand aber weiß, dass auch die City of London – der größte Finanzhandelsplatz der Welt – exterritoriales Gebiet ist und nicht zu Großbritannien gehört, auch wenn die City im Gegensatz zum Vatikan keinen eigenen diplomatischen Dienst unterhält. Wenn die Queen die City of London – im Volksmund „Square Mile“ (Quadratmeile) genannt – betreten möchte, muss sie sich wie bei einem Staatsbesuch anmelden. An der Grenze der Quadratmeile wird sie vom Oberhaupt der City empfangen.

Seit Mai 2008 ist Boris Johnson „Mayor“ (Oberbürgermeister) von London. Aber die City of London gehört nicht dazu. Das Oberhaupt der City of London trägt einen anderen Titel: „Lord Mayor“. Dieses Gebilde mit 8.000 Einwohnern wird von der „City of London Corporation“ betrieben. 241 ausländische Banken haben ihren Sitz in der City. Brokerfirmen und Investmentbanken der USA haben große Teile ihrer Kundenvermögen dorthin ausgelagert.

Oberhaupt der City und Chef ihrer „Corporation“ ist zur Zeit Sir Alderman David Wooton. Er wird gewählt, wobei jeder Bewohner der City eine Stimme hat. Die dort ansässigen Unternehmen haben aber insgesamt 23.000 Stimmen und damit immer eine ¾ Mehrheit. Der Lord Mayor residiert mit seiner Familie im Manson House. Er empfängt Staatoberhäupter, Regierungschefs und die Vorstandsvorsitzenden von Weltkonzernen in der City.

Er unternimmt etwa zwanzig Auslands- und Überseereisen im Jahr. Dabei will er die Welt von den „Werten der Liberalisierung und von den Segnungen deregulierter, offener, globaler Finanzmärkte“ überzeugen. Er will die Finanzdienstleistungen der City anpreisen und das Kapital der Welt nach London lenken.[13]

Britische Gesetze greifen in der City nicht, die City of London Corporation hat eine eigene Staatlichkeit, eigene Gesetze und überwacht sich selbst. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Devisen über alle Grenzen hinweg, aber kein Gericht kann sie belangen und keine Regierung ihre Geschäfte kontrollieren.

City-Banker sagen, dass die „moderne Ära“ der City im Jahre 1067 begonnen habe und älter sei als das Parlament. Sie habe ihre Wurzeln in uralten Rechten und Privilegien, die die Bürger vor der Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066 genossen haben. Seit tausend Jahren sei die City die Hauptquelle für Darlehen an die Monarchen gewesen.[14]

Oft in der Geschichte hat die britischen Regierung Zivilisten für die Navy zwangsrekrutiert. Der Lord Mayor brüstete sich im 19. Jahrhundert damit, dass die Rekrutierer sich nie in die City getraut hätten.[15]



Ein Coup verlängert das Weltreich

Die Geschichte des britischen Empires ist in erster Linie eine Geschichte des Finanzkapitals und der City of London.[16] Aufgrund ihrer Stellung im Kolonialsystem ist die City zu allen Zeiten eine „Bastion des Widerstands gegen jegliche Form des regulierten Kapitalismus“ gewesen.[17]

1956 hatte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser den Suez-Kanal verstaatlicht und damit der Vormachtstellung Großbritanniens bei der Kontrolle des Welthandels einen Schlag versetzt. Gemeinsam mit Israel und Frankreich versuchte Großbritannien dies mit militärischer Gewalt rückgängig zu machen. Die Rückeroberung der Kanalzone misslang. Die Position der Pfund Sterling als internationale Leitwährung war bedroht. 40 Prozent des Welthandels wurden damals in der britischen Währung abgewickelt.

Der Kapitalabfluss ins Ausland in der Folge dieser Niederlage bereitete der britischen Regierung Sorge. Sie wollte die Vergabe von Auslandskrediten in Pfund Sterling begrenzen, auch um Gelder in die heimische Wirtschaft zu lenken.

Die City aber war nicht an der heimischen Wirtschaft interessiert, sondern an der Fortsetzung der Weltherrschaft mit anderen Mitteln: Die Nationen in einer Schuldknechtschaft gefangen halten – auch wenn das den Zusammenbruch der Industrie im Geburtsland der industriellen Revolution bedeuten würde. Das Verbot der Regierung zur Vergabe von Auslandskrediten in der britischen Währung Pfund Sterling konnte sie nicht verhindern. Und so vergab sie jetzt Auslandskredite in Dollar.

Nach dem Währungsabkommen von Bretton Woods war es allein nationalen Notenbanken erlaubt, ihre eigene Währung herauszugeben. Nur die Bank deutscher Länder (die spätere Deutsche Bundesbank) durfte DM-Kredite vergeben, nur die amerikanische Notenbank „Fed“ durfte Dollarkredite vergeben. Aber weil die City nicht zu Großbritannien gehörte, konnte die britische Notenbank – die Bank of England – nicht eingreifen. Auch die amerikanische Notenbank oder die US-Finanzaufsicht konnten nicht eingreifen, denn die City gehörte auch nicht zu den USA.

So ist unter Bruch internationaler Währungsverträge ein britischer Dollarmarkt entstanden. Weil die City kein Teil Großbritanniens ist, wird er nicht so genannt. Die City liegt aber auch nicht auf dem Mond, sondern – ein Blick auf die Weltkarte offenbart das Erstaunliche – in Europa. Deshalb wurde dieser Finanzmarkt Euro-Dollar-Markt genannt. Es ist der Dollarmarkt der City of London. Mit dem viel später geschaffenen Euro hatte und hat er nichts zu tun.



Der Trick mit Kettenkrediten

Die meisten Menschen sind schon einmal mit Kettenbriefen in Berührung gekommen: Sie informieren eine Person und fordern sie auf, die Information an zehn Leute weiterzugeben. Jeder von diesen soll sie wieder an zehn Leute weitergeben etc. Wenn wir ein Drittel Überschneidungen einrechnen, haben Sie nach zehn Durchgängen theoretisch jeden Menschen auf dem Planeten erreicht.

In der City of London heißt dieses Spiel „Re-Hypothecation“ und das funktioniert so: Sie kaufen ein Haus für eine halbe Million Dollar und nehmen bei einer der City-Banken einen Kredit über diesen Betrag auf. Weil Sie kein Eigenkapital haben, überschreiben Sie das Haus der Bank und erhalten die halbe Million.

Die Bank hat Ihr Haus als Sicherheit in ihren Büchern und vergibt mit dieser Sicherheit auch Ihrer Freundin eine halbe Million für deren Hauskauf. Auch Ihre Freundin muss das Haus als Sicherheit abtreten. Das dient dann als Sicherheit für ein drittes Haus, das Ihr Vater kaufen will. Sie können das Spiel so lange fortsetzen, bis alle Immobilien der Welt an die City of London verpfändet sind. Wenn dann jemand seinen Kredit nicht vertragsgemäß bedienen kann, gehört die Immobilie der Bank.

Weil das ein nettes Spiel ist, haben viele Amerikaner ihr Geld nach London geschickt. Dort vermehrt es sich schneller. 1963 wollte US-Präsident Kennedy das verhindern, aber auch er konnte die Massenflucht des Kapitals nicht aufhalten. Das Fluchtkapital der Welt versammelt sich seitdem in der City of London, wird dort legalisiert und schwärmt aus, um das verlorene Weltreich erneut zu erobern.[18]



Die Nabe der globalen Finanzdrehscheibe

In der Nabe eines Fahrrads kommen alle Speichen zusammen. Der Antrieb bewegt beim Hinterrad nur die Nabe, aber das ganze Rad dreht sich und treibt das Fahrrad an.

Die City of London ist die Nabe eines globalen Finanzrades, dessen Speichen es mit Inseln auf der ganzen Welt verbinden: den Kanalinseln Jersey und Guernsey direkt vor der französischen Küste, der Isle of Man zwischen Schottland und Irland, dem Felsen Gibraltar am spanischen Festland gegenüber Nordafrika, den Bermudas vor der amerikanischen Ostküste, den Bahamas vor der Küste Floridas, den Turks- und Caicoinseln süd-östlich der Bahamas, den Caymaninseln zwischen Kuba und Mexico, den Virgin Islands östlich von Puerto Rico in der Karibik und einigen Atollen, die Großbritannien in der pazifischen Südsee geblieben sind.

In diesen Inselstaaten hat die Bevölkerung nichts zu sagen, das Kapital ist allmächtig. Wer das auch nur anspricht, wird unerbittlich verfolgt. Der Senator und Minister von Jersey, Stuart Syvret, ist deshalb verhaftet worden und hat Jersey als „das Nordkorea des Ärmelkanals“ bezeichnet. Die politischen Verhältnisse auf den anderen Inseln sind kaum anders.

Die City of London selbst ist dabei „eine an der Themse vertäute Offshore-Insel, der eine Freiheit zur Verfügung steht, die viele andere Offshore-Inseln neidisch macht.“ Eine Analyse über die Möglichkeiten einer Verwaltungsreform Londons stellt fest: „Würden wir einer strikten Logik folgen, so sollten wir eine Verschmelzung der City und Westminsters empfehlen. Doch die Logik hat ihre Grenzen, und der Status der City liegt außerhalb dieser Grenzen.“[19]

Diese Inseln sind Kronkolonien, die noch weniger zu Großbritannien gehören als die City of London. Es sind Inseln mit ihren eigenen Gesetzen, ihren eigenen Regierungen und – sie sind Privateigentum der „Krone“ des Vereinigten Königreichs. Der Gouverneur in jedem dieser Inselstaaten vertritt die Krone.

Die Inseln werden „offshore“ genannt: jenseits der eigenen Küste, der eigenen Gesetze, der eigenen Kontrolle. Das Gegenteil von „offshore“ ist „onshore“. Die „onshore“-Wirtschaft ist die an Land, die Produkte oder Dienstleistungen anbietet, die nützlich sind und unser Leben erleichtern. Der offshore-Finanzsektor hilft nun der onshore-Realwirtschaft sich der Besteuerung oder anderer Zumutungen zu entziehen.

In einem einzigen Bürohaus auf den Cayman Inseln, dem Ugland House, residieren 18.000 Unternehmen. Geld wird mit Privatflugzeugen auf die Insel geflogen und die Überbringer werden mit Polizeieskorte zur Bank geleitet.

Carlos Lehder, Anführer des berüchtigten kolumbianischen Medellín-Drogenkartells, ist am Flughafen der Bahamainsel Norman’s Cay von nackten Frauen abgeholt worden.[20] Die nackten jungen Schönheiten waren Insulanerinnen. Briefkästen, Firmenschilder oder Schreibtische der 18.000 Unternehmen aber gibt es auf keiner dieser Inseln. Sie stehen alle in der City of London.

Raymond Baker, Leiter von „Global Financial Integrity“ in Washington, D.C. bezeichnet das Offshore-System als „hässlichstes Kapitel der Weltwirtschaft seit der Sklaverei“ und der mexikanische Präsident José López Portillo hat 1982 gesagt, dass die „Privatbanken mehr Geld aus dem Land getragen haben als die Kolonialreiche, die uns seit Menschengedenken ausgebeutet haben.“

Brasilianische und argentinische Dollaranleihen hatten damals eine Rendite von fast 45 Prozent. Das Vermögen der Zeichner konnte sich so in weniger als zwei Jahren verdoppeln. Gläubiger der Dollarschulden Brasiliens und Argentiniens waren zum großen Teil Brasilianer und Argentinier, die diese Anleihen über die City of London „offshore“ gezeichnet hatten.[21]

„Henwees“ aus der ganzen Welt nutzen diese Schlupflöcher („Henwees“ steht für „High Net Worth Individuals“ – Personen mit einem hohen Nettovermögen) und benutzen sie als „gigantische Waschmaschine für kriminelles Geld.“ Mit Anspielung auf die 300.000 Russen, die in London leben, wird auch von „Londongrad“ gesprochen.[22]

Die „domicile rule“ Großbritanniens erlaubt es, im Land zu wohnen, aber nicht dort „domiziliert“ zu sein und deshalb keine Steuern zu zahlen. 60.000 „Non-Doms“ leben in Großbritannien, unter ihnen der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal, russische Oligarchen, saudische Prinzen, griechische Reeder und der in Sussex geborene Baron Michael Anthony Ashcroft, Mitglied des britischen Oberhauses, stellvertretender Vorsitzender der regierenden „Conservative Party“ und Schatzmeister der „International Democratic Union“. Steuerlich ist er im mittelamerikanischen Belize domiziliert, der früheren Kolonie Britisch-Honduras.



Von Piraten geplünderte Staaten

Das Offshore-System erschwert die Regulierungsbemühungen der Staaten, weil es als Fluchtburg dient, wenn nationale oder auch internationale Regelungen dem Kapital missfallen. Es zersetzt auch mehr und mehr die reale „Onshore-Wirtschaft“. Die Offshorewelt ist die von Piraten, die die Festländer erpressen. Dazu gibt es viele Instrumente:

Ein Unternehmen nimmt z. B. einen Offshore-Kredit auf, die Kosten dafür mindern im Inland die Steuern. Private Equity Firmen gelingt es so, Unternehmensübernahmen mit Kredit zu finanzieren, die Schulden den übernommenen Opfern aufzubürden und die Gewinne aus der Finanzierung offshore und anonym zu kassieren – im Fachjargon ein „leveraged buyout“ (eine mit Fremdkapital gehebelte Firmenübernahme).

Fast 90 Prozent aller internationalen Kredite werden von Offshore-Banken vergeben. Sie sind das, was in der öffentlichen Diskussion immer ehrfurchtsvoll mit „Die Märkte“ umschrieben wird. Alle Welt zittert vor ihnen. Unsere Politiker und ihre Berater bekunden immer wieder untertänig, dass wir diese „Märkte“ nicht verunsichern dürfen.

Ein weiteres Instrument ist das sogenannte „re-invoicing“: Ein Händler in der City kauft Öl für 250 Millionen Dollar, z. B. aus Angola. Der angolanische Geschäftspartner berechnet dafür aber 300 Millionen Dollar und leitet 50 Millionen auf ein offshore verwaltetes Privatkonto. Global Financial Integrity schätzt, dass Entwicklungsländern durch re-invoicing jährlich etwa 100 Milliarden Dollar an die offshore-Welt verloren gehen. Es wird geschätzt, dass auf jeden Dollar ausländischer Entwicklungshilfe zehn Dollar illegal in Offshore-Finanzzentren abfließen.[23]

Der erste Schritt dieser Plünderung: Die Banken der City of London geben Entwicklungsländern Kredite in einer Größenordnung, die sie mit einer wenig entwickelten Infrastruktur gar nicht aufnehmen können. Der zweite Schritt: Die Experten der City zeigen den Führern dieser Länder, wie sie den Reichtum auf ihre privaten Offshore-Konten schmuggeln können. Der dritte Schritt: Die City veranlasst den Internationalen Währungsfonds die Staaten zu zwingen, die Schulden auch zu bedienen.[24]



Massenvernichtungswaffen

Ein Kredit ist immer mit einem Risiko behaftet. Wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann, bekommt der Gläubiger, der an den Schuldner geglaubt hat, sein Geld nicht zurück. Dieses Risiko haben die Finanzvirtuosen hinwegkonstruiert: Sie haben Kreditausfallversicherungen erfunden, sogenannte „Credit Default Swaps“ (CDS). Ein Kreditgeber wird von der Versicherung entschädigt, wenn sein Schuldner nicht zahlen kann.

Diese CDS können aber auch von Leuten abgeschlossen werden, die gar keinen Kredit gegeben haben und einfach nur auf die Pleite einer Person, einer Firma oder eines Staates wetten wollen. Wenn diese Pleite kommt, werden sie bezahlt, auch wenn sie nichts verloren haben. Solche Papiere sind Brandbeschleuniger. Sie wirken so wie eine Feuerversicherung, die jemand auf das Haus seines Nachbarn abschließt. Wenn er dann das Haus anzündet und sich nicht erwischen lässt, kassiert er die Versicherungsprämie.

Die Credit Default Swaps gehören zu den sogenannten Kreditderivaten. Ein Derivat (von lat. „derivare“ – ableiten) ist ein Finanzprodukt, dessen Preis vom Preis anderer Finanzprodukte abhängt. Wenn ich eine Tonne Weizen kaufe und warte bis der Preis um zehn Prozent gestiegen ist, habe ich zehn Prozent verdient. Wenn ich mit einem Derivat auf den Preisanstieg des Weizens wette, kann ich meinen Wetteinsatz vervielfachen, obwohl ich gar keinen Weizen habe. Viele solcher Wetten führen irgendwie dazu, dass der Weizenpreis tatsächlich steigt. Im Jahr 2008 – dem Jahr mit der höchsten Weizenernte seit Menschengedenken – hat er sich verfünffacht. Viele Millionen Menschen sind den Hungertod gestorben. Es war ein Massenmord.

2011 hat die Wirtschaftsleistung der ganzen Welt 70 Billionen Dollar betragen. Über die Hälfte dieses Handels ist schon vor zehn Jahren auf dem Papier über Steueroasen abgewickelt worden. Inzwischen ist dieser Anteil wohl weiter gestiegen. Die Gewinne fallen so in den Steueroasen an.[25] Auf dem Markt für Derivate sind 2011 aber 708 Billionen Dollar umgesetzt worden – mehr als das zehnfache. Dieser Markt wird von internationalen Bankgeschäften und Anleiheemissionen gespeist, die zu 85 Prozent „offshore“ abgewickelt werden.[26]

Die Nabe dieses globalen Finanzkarussells ist die City of London. Hier werden die finanziellen „Massenvernichtungswaffen“ konstruiert, mit denen sich der Finanzsektor in der Krise die ausgebluteten Staaten untertan macht. Bei einem Treffen des Wirtschaftsausschusses der Vereinten Nationen am 14. September 1994 hat David Rockefeller die Strategie offenbart: „Alles was wir brauchen, ist ein richtig große Krise.“[27]



Der Krieg gegen den Euro

Diese Krise soll den Euro treffen, denn der wird dem Euro-Dollar-Markt – der Währung, mit der die City of London unbegrenzte Kredite vergibt – bereits gefährlich: 40 Prozent der weltweiten Transaktionen werden in Dollar abgewickelt und 20 Prozent in Euro. Als der Irak auf Euro umsteigen wollte, ist er bombardiert worden. Als Libyen auf Euro umsteigen wollte, ist es bombardiert worden. Großbritannien war jedes Mal an vorderster Front dabei.

In Griechenland geht es auch ohne Bomben – die Methoden sind verfeinert worden. Die öffentliche Pro-Kopf-Verschuldung eines Griechen ist 30.000 Dollar, die eines Amerikaners 200.000 Dollar. Und die Gesamtverschuldung pro Kopf der Bevölkerung ist in Großbritannien die höchste der Welt.

Griechenland ist aber möglicherweise ähnlich ölreich wie Libyen und wird seit dem 11.11.11 von Lucas Papademos regiert. Sein Vorgänger George Papandreou wollte noch das Volk fragen, ob er dem Diktat der „Internationalen Gemeinschaft“ zustimmen soll. Aufgrund dieser Idee hat ihn die „Internationale Gemeinschaft“ innerhalb weniger Tage zum Rücktritt gezwungen. Er hätte den Finanzsektor fragen müssen.

Die neuen Kolonialherren in den Finanzzentren zwingen Griechenland gerade zu umfassenden Privatisierungen. Die Akropolis zum Schleuderpreis? In jedem Fall die Infrastruktur des Landes, Häfen, Telekommunikationsnetze, Verkehrsysteme, viele Inseln und – die Ölgründe im Mittelmeer. Sie werden bald in den Händen angelsächsischer Konzerne sein.

Als Premier Mohammad Mossadegh die Ölreichtümer des Iran für sein Volk haben wollte, ist er gestürzt worden. Der Schah von Persien hat das Tauschgeschäft mit den britisch-amerikanischen Ölkonzernen und ihren Geheimdiensten gemacht: den Thron einer Diktatur gegen Öl. Mit solch einem Tauschgeschäft würden Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi noch leben und ihre Länder regieren. Sehr ähnlich war das Tauschgeschäft der sieben Herren von Jekyll Island mit Woodrow Wilson: Das Präsidentenamt gegen eine private Zentralbank.



ESM – Ermächtigungsgesetz für einen Staatsstreich der Mafia

„There are two ways to conquer and enslave a nation,” hat Adam Smith vor 250 Jahren gesagt: „One is by sword, the other is by debt” (Es gibt zwei Wege eine Nation zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung). Bei Griechenland ist der zweite Weg gewählt worden.

Aber es geht nicht um Griechenland: Es geht um die Dollarkredite, welche die City of London vergibt, und die sie nur so lange vergeben kann, wie der Dollar Weltleitwährung ist. Die Verbindungen zwischen der City of London und der Wall Street sind eng. Auch die Wall Street lebt von der Weltleitwährung Dollar. Der Ärmelkanal zwischen dem Pfund Sterling und dem Euro ist breiter als der Atlantik zwischen dem Dollar und dem Pfund Sterling. Die Europäische Zentralbank würde einen Euro-Kreditmarkt der City of London verhindern wollen und zu verhindern wissen. Deshalb muss der Euro zerschossen werden.

Damit nicht nur die Griechen, sondern auch andere Europäer nicht mehr befragt werden können, soll der Europäische Stabilitäts-Mechanismus ESM mit einem Grundkapital von 700 Milliarden Euro die Rettung bringen. Er muss schnell reagieren können. Die Finanzmärkte sind ungeduldig, Demokratie irritiert die Märkte. Deshalb müssen die ESM-Mitglieder jedem Kapitalabruf unwiderruflich und bedingungslos innerhalb von sieben Tagen nachkommen.[28]

Die Herrschaft des Finanzsektors über die Dollarwelt wird auf diesem Wege auf die Eurozone ausgedehnt: Der ESM soll gerichtliche Immunität genießen, seine Räumlichkeiten, Finanzwerte und Vermögensmittel sind unverletzlich, sein Personal kann vor keinem Gericht belangt werden. Er soll die „City of London der Eurozone“ werden. Aber es ist ein Verein, aus dem seine Mitglieder nicht mehr austreten können, dem also die Staaten und ihre Regierungen unterworfen sind. Wer einmal bei der Mafia ist, kann – wenn ihm sein Leben lieb ist – auch nicht mehr austreten.

So erfüllt sich Adam Smith’s Vorhersage. Die City of London vollendet das, was der königlichen Marine nicht gelingen konnte: Die Unterwerfung der Welt durch Verschuldung.

Quellenverzeichnis
1 Reginald R. Sharpe, London and the Kingdom, Vol. 3, London 1895, S. 151
2 Ellen Hodgson Brown, The Web of Debt. The Shocking Truth about our Money System and Ho We Can Break Free, Third Milleneum Press, Baton Rouge, 2007, S. 42
3 So berichtet der Historiker Niall Ferguson in „Die Geschichte der Rothschilds. Propheten des Geldes“, München-Stuttgart 2002, S. 37.
4 John Sherman (1823 – 1900) war sowohl Finanz- als auch Außenminister der Vereinigten Staaten von Armerika. Er hat mehrfach vergeblich versucht ihr Präsident zu werden.
5 Zitiert nach William Guy Carr (1895 – 1959, Kommandeur der kanadischen Marine im 1. und im 2. Weltkrieg), „Pawns in the Game“, 1958, Seite 55 – eigene Übersetzung.
6 F. William Engdahl, Century of War: Anglo-American Oil Politics and the New World Order, 1992.
7 G. Edward Griffith, Die Kreatur von Jekyll Island, Jochen Kopp Verlag 2006 (ein voluminöser Bericht von 672 Seiten).
8 Lars Schall, Eine kriminalistische Recherche zu Finanzern, Öl und Drogen, Schild-Verlag 2011, S. 21
9 Verkürzt zitiert nach Joachim Bischoff und Richard Detje, „Die Krise des Euroregimes, in: Zeitschrift Sozialismus, Heft 1/2011, S. 5f.
10 Rico Albrecht, „Steuerboykott – Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“, Links sind nur für registrierte User sichtbar.… S. 20/21
11 Zitiert nach Sebastian Moll, Die Deppen und das Werk Gottes, in: Frankfurter Rundschau vom 16.03.2012.
12 Gianluigi Nuzzi, Vatikan AG, 2009 (Enthüllungsbuch eines italienischen Journalisten über das Finanzgebaren der Vatikanbank).
13 Lt. Website der City of London Corporation, Links sind nur für registrierte User sichtbar..
14 Nicholas Shaxson, Schatzinseln – Wie Steueroasen die Demokratie untergraben, Zürich 2011, S. 326f.
15 ibid. S. 333
16 Peter J. Cain and Anthony G. Hopkins, “British Imperialism 1688 – 2000, 2. Auflage 2002.
17 Lt. dem Sozialwissenschaftler David Harvey, zitiert nach Raphael-Maria Grünwald in Links sind nur für registrierte User sichtbar., Ausgabe 2/2012.
18 Gary Burn, The Re-Emergence of Global Finance, London Palgrave, 2006, S. 160.
19 John Davis, „Reforming London: The London Government problem, 1855 – 1900, Oxford 1988, S. 51.
20 Nicholas Shaxson, Schatzinseln, 2011, S. 156.
21 Eric Helleiner, „States and the Reemergence of Global Finance: From Bretton Woods to the 1990s, New York 1996, S. 177.
22 Will Stewart, Londongrad – Russia’s Money Laundry, in: Daily Express, 27.08.2010
23 Nicholas Shaxson, Schatzinseln, 2011, S. 200.
24 Jim Henry, „The Blood Bankers“, New York 2003.
25 Nach einer Schätzung von Dominique Strauss-Kahn, damals französischer Finanzminister, zitiert von J. Christensen und M. Hampton in The World Today (Royal Institute of International Affairs), 1999 Vol. 55, Nr. 8/9.
26 Ronen Palan und Christian Chavagneux, Tax Havens: How Globalization Really Works, Ithaca, N. Y. 2010, S. 51 (Die Autoren werten Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich – BIZ – in Basel aus).
27 Zitiert nach Gerhard Wisnewski, „verheimlicht, vertuscht, vergesse
zwiebel
 

Beitragvon Swissprepper 1 » 17.12.2012, 09:50

James Wesley Rawles

Ueberleben in der Krise:

Sind Sie auf Katastrophen vorbereitet? Verfügen Sie über ausreichende Nahrungsmittel- und Trinkwasservorräte, damit Sie im Falle einer Naturkatastrophe, einem Zusammenbruch der Wirtschaft, einer Pandemie oder eines Krieges überleben können? Und sind Sie in der Lage, sich zu verteidigen, wenn ein gesetzloser Mob an Ihre Tür klopft und es keine Polizei mehr gibt, die Ihnen helfen könnte?

James Wesley Rawles ist Gründer und Betreiber der Website SurvivalBlog.com, des populärsten Internetblogs zum Thema Katastrophenvorsorge. Er ist als Experte eines breiten Spektrums von Themen rund um diese Vorbereitungen weltberühmt. Zu seinen Beratungskunden zählen Vorstände der umsatzstärksten Unternehmen, führende Kirchenvertreter, Privatunternehmer und Vermögensverwalter. Er spricht nicht nur über Krisenvorsorge, sondern setzt sie auch selbst um: Er lebt mit seiner Familie an einem gut ausgestatteten und vollkommen autarken Zufluchtsort, der "irgendwo westlich der Rocky Mountains" an einer Bergkette liegt.

In diesem Buch gibt der ehemalige Nachrichtenoffizier der US-Armee konkrete und sachkundige Ratschläge, wie man sich auf katastrophale Ereignisse vorbereiten kann. Es ist nicht für Hobby-Survivalisten gedacht. Dies ist der ultimative Ratgeber für die Vorbereitung auf den Krisenfall. Hier geht es um Ereignisse, bei denen unsere Zivilisation zusammenbricht - vom globalen Finanzcrash über große Naturkatastrophen oder einen Weltkrieg bis hin zu einer Pandemie. Punkt für Punkt zeigt er auf, wie man seine Überlebenschancen im Falle großer Krisen erhöhen kann. Ein einziges, unvorstellbares Ereignis reicht aus, dass wir unseren Lebensstil völlig verändern müssen. In Krisenzeiten trennt nur ein schmaler Grat Ordnung von völliger Anarchie. Regeln und Gesetze spielen keine Rolle mehr. Sie werden sich in einer Art und Weise selber durchschlagen müssen, wie Sie es sich niemals hätten vorstellen können.

James Wesley Rawles zeigt Ihnen das richtige taktische Vorgehen, die wichtigsten Werkzeuge und Fertigkeiten, die Sie brauchen werden, damit Sie und Ihre Familie überleben können. Dazu gehören Aspekte wie

- Lebensmittel- und Treibstoffbevorratung - Wasserversorgung - Gartenbau zur Selbstversorgung - Auswahl und Haltung geeigneter Nutztiere - medizinische Vorräte und Ausbildung - Kommunikation - Selbstverteidigung - Sicherheit am Zufluchtsort - Architektur eines Zufluchtsorts - Notfallausrüstung - Sachwerte und ein sinnvoller Vorrat an Tauschobjekten sowie eine Vielzahl traditioneller Pionierfähigkeiten für ein autarkes Leben.

Gruss Swissprepper
Swissprepper 1
 

Beitragvon Andiamos » 17.12.2012, 14:08

@zwiebel
In diesem Thread geht es um Lesetipps und nicht darum, ein Buch zu schreiben. :mrgreen:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon zwiebel » 18.12.2012, 04:35

:D :D okay hab verstanden du willst noch mehr lesen:

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manchmal kann es paar Sekunden dauern bis ein Buch geladen wird.
zwiebel
 

Beitragvon Andiamos » 18.12.2012, 07:33

@zwiebel
Nein, ich will nicht noch mehr lesen. Dreh mir nicht das Wort im Mund rum!
Andiamos
 

Beitragvon freiflieger » 18.12.2012, 07:34

Ja, mal schön in Ruhe einlesen in braune Geschichtsverdrehung.

Besonders empfehlenswert ist die lange pdf-Liste am Ende: ein Who-is-Who der altgermanischen Vaterlandsverteidiger.
Thies Christofersen, Jürgen Graf, Faurisson, Walendy,Honsik, Irving...das sind nur einige auf der Seite. Die "Prominentesten" sozusagen. Alle vorbestraft, im Knast gewesen, einschlägig bekannt. So ist das halt bei seriösen Historikern !

Einige hier im Forum üben sich also in Meinungsfreiheit im allerbesten Sinne - frei schwebende Meinungen, die jegliche Bodenhaftung verloren haben.
Wie gesagt, um ein Ausrutschen bei Glatteis zu verhindern, nimmt man am besten Streusalz.
Darum hier für Interessierte, vielleicht aber unsicher gewordene Leser nochmals meine Links für Bodenhaftung (bereits in Rubrik Video angegeben):


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ff
freiflieger
 

Beitragvon Saurier61 » 20.12.2012, 04:25

Hallöle,

ich hab da noch eine "Fundsache" http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/spoel ... ws2011.pdf sehr informativ... ein Buch mit 129 Seiten... ich hab es gerade eben nur bis S. 52 überflogen.... lesen lohnt sich...
da stehen selbst für mich noch Infos drin.... :mrgreen: [/b]
auf den lezten Seiten... Färben, Farbe.... Lebensmittel dafür zu missbrauchen ist allerdings ein Unding...

Ich werde das noch genau durchlesen... wenn ich noch etwas finden sollte, das nicht ganz passt oder besser gemacht werden kann, werde ich das hier eben kurz kommentieren...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Andiamos » 18.01.2013, 08:57

Hallo zusammen,
im Dezember habe ich hier das Buch "Der größte Raubzug der Geschichte" vorgestellt. Ich habe es noch nicht gelesen, werde es mir aber jetzt kaufen, weil ich finde, dass die beiden Autoren sehr sachlich und vernünftig aufzeigen, was in unserer Welt finanzpolitisch eigentlich geschieht.

Hier zwei kürzere Interviews mit den beiden Autoren:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
und
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

außerdem 3 Leseproben
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LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 01.02.2013, 08:30

Hallo zusammen,
hat jemand das Buch "Was Oma und Opa noch wussen" ?
Lohnt es sich zu kaufen oder haben wir hier im Forum schon genug Tipps ?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon mami-in-vorsorge » 27.03.2013, 16:41

Hallo liebe Foris!

Hat sich mittlerweile jemand das Buch "Was Oma und Opa noch wussten" von Udo Ulfkotte zugelegt und kann darüber berichten?

Rezensionen bei Amazon sind leider sehr widersprüchlich und daher für mich nicht zu bewerten.

Danke :D und liebe Grüsse, mami-in-vorsorge
mami-in-vorsorge
 

Beitragvon Baumfrau » 27.03.2013, 18:40

Ja, ich hab es und muss sagen, dass ich ganz wider Erwarten sehr angetan bin! Hab bereits viele Bücher in der Richtung und auch etliches an eigenem Wissen - aber "Was Oma und Opa noch wussten" hat auch für mich etliche Tipps und Hinweise gegeben. Etliche andere Bücher hab ich nach dem Lesen weiterverkauft (=muss man nicht haben), dies werde ich behalten.
Liebe Grüße an alle,
Regina
Baumfrau
 

Beitragvon mami-in-vorsorge » 05.04.2013, 22:53

@ Baumfrau: Danke für Deine Mitteilung wie Dir das Buch gefallen hat.

@ alle Interessierten:
Nun wollte ich mir endlich selbst ein Bild machen und habe es bestellt.
Auch bei mir ist es ja nicht das erste Buch zum Thema Krisenvorsorge.

Nun zum Inhalt des Buches:
Es gliedert sich eigentlich in 6 Abschnitte, auf welche dann jeweils in Unterkapiteln näher eingegangen wird.
Diese Abschnitte will ich Euch nicht vorenthalten:

1. Wir sind abhängig von Lebensmittelimporten
- Unterkapitel u.a.: Folgen längerer Stromausfälle, Trinkwasser, Haushalten in Krisenzeiten, Brot selbst backen

2. Wildkräuter, Wildgemüse und essbare Bäume
- Unterkapitel u.a.: Unkraut einfach aufessen, Vorsicht Giftpflanzen, Pilze

3. Frischfleisch und Fisch
- Unterkapitel u.a.: Haltung von Geflügel, Fische fangen und räuchern, Würste selbst herstellen, Hamsterkäufe etc., Methoden um LM haltbar zu machen, LM Lagerung, Kontrolle der Haltbarkeit, Einkochen

4. Die Bevorratung von Lebensmitteln
- leere Supermärkte- Alternativen zu gewohnten LM

5. Rezepte

6. Satt und sicher durch Krisenzeiten
- Unterkapitel u. a.: warum LM bald auch ohne FinanzKrise immer teurer werden, eigene Parzelle - Selbstversorgung, Einkommen und Krisensicherheit

233 Seiten

Mein Fazit (nichts für ungut liebe Baumfrau :? - Geschmäcker sind verschieden):

An sich kein komplett uninteressantes Buch, es finden sich einige Hinweise, die ich sicher verwerten könnte.
Vieles ist mir aber durch das Lesen hier im Forum und auf anderen einschlägigen Seiten im Internet bereits bekannt. Die Rezepte sind jetzt m. M. nicht besonders herausragend und allein deswegen lohnt sich die Anschaffung nicht. Da habe ich von Helga schon massenhaft andere Rezepte erhalten :mrgreen: !
Jeder kann man sich vorstellen, dass bei dieser Seitenanzahl viele Themen nur oberflächlich gestreift werden können (wenn ich da z.B. das Thema einkochen herausgreife). Was ich auch komplett als unbrauchbar für den Laien empfinde sind im Abschnitt Wildkräuter/Wildgemüse/Pilze etc. Abbildungen ausschliesslich in schwarz/weiss!

Ich schicke es zurück.
Meiner Meinung ist man da mit Spannbauers Klassiker (ich habe noch die alte Fassung) und anderen Büchern besser beraten.

zB. Essbare Wildpflanzen 200 Arten bestimmen und verwenden/Fleischhauer, Gutmann, Spiegelberger;
Pflanzliche Notnahrung-Survivalwissen für Extremsituationen/Vogl;
Köstliches von Waldbäumen -bestimmen, sammeln und zubereiten / Dr. Strauß (v.a. Mit Kindern)
Weck Buch

Liebe Grüsse an Euch alle Eure mami-in-Vorsorge
mami-in-vorsorge
 

Beitragvon Andiamos » 06.04.2013, 09:22

Hallo Mami-in-Vorsorge,
vielen Dank für deine ausführliche Buchbesprechung. Die erspart mir unnötige Ausgaben.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 17.05.2013, 17:40

Hallo zusammen,
G. Spannbauer empfiehlt heute in seinem Newsletter einen Buchtipp:

Überleben in der Natur: Der Survival-Guide für Europa und Nordamerika
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Vielleicht für einige interessant?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 02.06.2013, 11:49

Hallo zusammen,
bin heute zufällig auf der Suche nach alten Kochbüchern bei Ebay auf diesen Anbieter gestoßen. Er hat jede Menge kleine Heftchen für Selbermacher. Neben der Reihe "Einfälle statt Abfälle" auch noch viele andere Anbieter. Lohnt sich, mal zu stöbern.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Derfflinger » 02.06.2013, 13:53

Schönen guten Tag, allerseits,
Andiamos hat geschrieben:Neben der Reihe "Einfälle statt Abfälle" auch noch viele andere Anbieter. Lohnt sich, mal zu stöbern.

Dieser Empfehlung schließe ich mich an.
Ich empfehle ganz besonders die Hefte der Reihe "Survival Magazin". Der Herausgeber hat in dieser Reihe viele alte und fast vergessene Ratschläge zu ganz unterschiedlichen Themen zusammengefaßt. Es werden Lagerung von Kartoffeln behandelt, Bewässerung von Gartengrundstücken, Herstellung von Mehl aus Eicheln usw.
Wer an einem Fluß oder Bach ausreichender Strömungsgeschwindigkeit wohnt: in einem Heft dieser Reihe bekommt Ihr den "Hydraulischen Widder" vorgestellt und wie er funktioniert, also Wasser pumpen ohne zusätzliche Energie.
Insgesamt eine große Bandbreite, für jeden etwas.

Derfflinger
Derfflinger
 

Beitragvon Andiamos » 06.10.2013, 07:24

Hallo zusammen,
ich möchte euch ein Buch empfehlen, das sich mit dem Tauschen befasst.
Gerade in den bestehenden politisch und finanziell unsicheren Zeiten und in den garantiert noch kommenden sehr schwierigen Zeiten wird das Tauschen wieder ein wichtiges Instrument zur Versorgung werden. Ein Instrument, das sich schon seit Jahrtausenden bewährt hat.

Das Buch heißt: "Biete Haarschnitt gegen Brot", von Wolfgang Arnold und kostet 14.90 €

Hier eine Rezension dazu:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Auf dieser Seite gibt es eine Leseprobe:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Pleitegeier » 06.10.2013, 09:26

Danke Angelika für den Hinweis!
Ich habs mir vor einer Weile gekauft habs aber noch nicht gelesen.
Erschien mir aber als muss!
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Timpe10 » 06.10.2013, 14:40

Die letzten Tage Europas
von Henrik M. Broder

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habe vorgestern das Buch von Broder über Kopp online bekommen.
Auf seine bissige Art beschreibt der Autor die aktuelle Situation.
Ich denke ein Muß für jeden.
Henrik M. Broder ist ein Drecksack ,was ich in diesem Falle als großes Kompliment verstehe.

Nicht immer teile ich seine Ansichten zu anderen Themen, schätze ihn aber auf Grund seines Mutes, entgegen dem allgemeinen Mainstream sich auch in großem Kreis gegen die Mehrheit zu stellen.

Das obige Buch zeigt auf wie einfach das €uroprojekt in seiner Tragik zu begreifen ist und warum es scheitern muß.

Mit bestem Gruß
Timpe10
Timpe10
 

Beitragvon Pleitegeier » 06.10.2013, 15:43

Danke Timpe 10! Steht auch auf meiner Liste!
Pleitegeier
 

Beitragvon Timpe10 » 06.10.2013, 18:51

[b]Das Beste was ich in den letzten 2 Jahren über die €urokrise gesehen habe, könnt ihr unter

NuoViso. TV-Internet Eupoly-ein europäischer Alptraum

sehen.
Die 2,5 stündige Dokumentation mit hochkarätigen Teilnehmern zeigt die Problematik der Krise, vom Entstehen bis zur ungelösten Gegenwart, eindrucksvoll und für jedermann verständlich auf. Jeder kann hier sehen auf was er zu achten hat um die Krise zu überstehen.
Bitte seht euch das an und verbreitet das Video.

Mit besten Grüßen
Timpe10[/b]
Timpe10
 

Beitragvon Andiamos » 09.11.2013, 11:09

Peter Denk empfiehlt in seinem Blog das Buch "Alles über Heilpflanzen - erkennen, anwenden und gesund bleiben" von Ursel Bühring. Bei Amazon gibt es einen Blick ins Buch und es hat dort super gute Rezensionen bekommen.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Prepper86 » 09.11.2013, 14:27

Gerade hat mir der Postbote

Marc Elsberg - BLACKOUT

geliefert :-D Ich weiß, viele von euch haben das gelesen aber och kenne es halt noch nicht.
Da ich der totale Bücherliebhaber bin, hab ich es gestern via Amazon bestellt.
Bin gespannt...werde jetzt mal anfangen :-)
Prepper86
 

Beitragvon Andiamos » 09.11.2013, 15:19

Hallo Prepper86,
ich hoffe, du hast am Wochenende nichts weiter vor. :D
Das Buch ist spannend!

Angelika
Andiamos