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Letzte Vorbereitungen nötig.........?

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Re: Letzte Vorbereitungen nötig.........?

Beitragvon ToolTimeMike » 04.11.2016, 09:03

Hallo alle,

gut geschrieben DANKE. Ja man soll immer die Schnau... halten. Jedenfalls hier exacto schreiben wo man Wohnt. Im Haus wo man wohnt ( Berlin - Mietwohnung ) nicht sagen was man so als - Preppern - macht. Auch keiner hier weis das ich das im Schiessenverein mache und habe. Gut.

Hier ein Video wie man alte Stahlfässer umbauen kann . Zum Feuern ( auf Strasse oder Hof hinten ). Es wird sehr kalt . Holz sammeln. Papier Zeitungen. Chaos und Terror kommt. Strom Ausfall. ???????????? Keiner wird es wissen, zählt also zur Vorbereitung.


TTM
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ToolTimeMike
 

Beitragvon Joanna » 04.11.2016, 14:42

Hallo TTM,

solche Stahlfässer gibt es auch mit abnehmbarem Deckel. Dann ist die Sache viel einfacher.
Ich nutze solche zum Verbrennen meiner Gartenabfälle.

Gruß
Joanna
Joanna
 

Beitragvon ToolTimeMike » 04.11.2016, 15:16

Hallo , Joanna
stimmt erhrlich. Hab ich nicht hier in B gesehen. So für FETT , oder so ? Gute Idee.
Ich werd mal genau die für mein Krisen - Grundstück besorgen. Danke.
Stimmt , da hab ich doch vor 6 Jahren bei Ebay solche Schutzanzüge - ABC aus Gummi mit Masken und Taschen mit Atropin und Entseuchung - genau deine Idee - Fässer genommen mit Klemm Ringe. Man Total vergessen alle . Sind im Schuppen. Gut.

TTM
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ToolTimeMike
 

Beitragvon Joanna » 04.11.2016, 23:40

Hallo TTM,

in meinen Fässern war Polyurethan verpackt, aber erst in Polybeuteln, somit waren die Fässer ganz sauber, als ich sie für Regenwasser gekauft habe. Für ca. 15 Euro pro Stück, 200 Liter.
Ich habe auch eine Menge Weithalstonnen (mit Innen- und Schraubdeckel) aus Plastik, 120 Liter gekauft. Darin wurde Salz aus China importiert. Zum gleichen Preis gekauft, zum Transport von Holzpellets. Jetzt wird darin Hühnermist in Dünger verarbeitet.

Vielleicht eine Anregung wo eventuell sind diese Fässer zu suchen.

Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 06.11.2016, 12:44

Hallo zusammen,
ich erlebe die verschiedensten Reaktionen meiner Kunden, wenn ich bei Gesprächen über die aktuelle politische Lage (passiert recht häufig) so einen kleinen Hinweis gebe, dass es sinnvoll ist, sich ein paar Vorräte zuzulegen (ja, ich kann´s nicht lassen :lol: - aber ich habe auch schon einige Erfolge damit gehabt).

Da ich auch die Broschüre "Katastrophenschutz" vom Bundesministerium ausliegen habe, kommt öfter über diese Broschüre das Gespräch in Gang.
Ein paar der verschiedensten Reaktionen:
" Aaaah... kann ich davon ein paar mitnehmen, für meine Kollegen? Die glauben mir immer nix."
" Ähhh.... ehrlich? Machen Sie sowas etwa? Das ist nichts für mich."
" Ja, und dann? Dann müsste ich mir auch noch ein Kochgerät zulegen. Nee, nee...."
" Gut zu wissen. Wenn´s so weit ist, komme ich zu ihnen." (den Zahn hab ich ihr aber gezogen!)
" Ich würde ja wohl ein paar Vorräte zulegen. Aber ich weiß nicht was. Wir kochen immer alles frisch."
" Das brauchen wir nicht. Wir haben sowieso immer mehr als genug Vorräte da."
" Ich glaube, wir haben nicht eine Kerze im Haus."

Manche gucken auch nur vollkommen skeptisch diese Broschüre an, als ob sie sich in dem Moment, wo sie sie mitnehmen, schon für Krisenvorsorge entscheiden müssten.
Also Reaktionen in allen Versionen. Auffällig ist, dass speziell die ältere Generation sich noch an Notzeiten erinnert und oft noch etliche Vorräte zuhause hat. Wirklich Sorgen sollte man sich um die jüngere Generation machen, wo junge Mütter sogar Pfannkuchenteig fertig im Laden kaufen. :roll: Die haben nicht nur nix im Haus, sondern die könnten noch nicht mal was damit anfangen, weil sie auch noch nicht kochen können.

Ich glaube, der häufigste Grund, sich nicht mit Vorsorge zu befassen, ist Angst vor so einer Krisensituation. Ich habe dieses Beispiel hier schon mal geschrieben: Ich habe eine Kundin, junge Mutter, die den Sinn von Vorsorge durchaus einsah und beschlossen hatte, das auch umzusetzen. Ihr Mann und ihr Vater haben sie jedoch wieder davon abgebracht. Beim nächsten Besuch erzählte sie mir davon, berichtete aber auch, dass sie selbst nicht so recht wüsste, was sie tun sollte, weil sie große Angst vor diesem Thema habe. Ich hab sie dann gefragt, wovor sie denn so große Angst hat. Als Antwort kam, dass sie und ihre Kinder verhungern müssten, wenn eine solche Krise eintreten würde. Ich hab sie nur groß und lange angeguckt und gefragt: "Und? Was kann man dagegen tun?" Das reichte. Sie hat jetzt verstanden, dass genau dafür Krisenvorsorge da ist und hat das dann auch gegen den Widerstand ihres Mannes durchgezogen. Inzwischen ist er allerdings damit einverstanden, nachdem er festgestellt hat, dass es doch sehr praktisch ist, alles Mögliche im Haus zu haben. :lol:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 07.11.2016, 02:15

Hola

Angelika
das scheint der gleiche Abwehrmechanismus zu sein wie der, daß sich die Leute nicht mit Testament, Vorsorgevollmacht und dem Sterben beschäftigen wollen.
Da kommt dann ganz oft das Argument: Darüber reden wir nicht, sonst zieht man den Tod an. :roll:

Ich erlebe es hier häufig, daß "Frischlinge" aus Europa suchend durch die Gänge der Supermärkte gehen und verzweifelt nach Fertiggerichten, Tütensuppen und Fertigmischungen für ............ suchen.
Auf einem Flohmarkt in unserer Nähe machen einige Deutsche und Österreicher das große Geschäft mit importiertem Puddingpulver, Salatsoßenpäckchen, Maggi- und Knorrfix für...... und solchen Sachen.
Es gibt auch Ältere, die ohne diese "Kochkrücken" keine Mahlzeit auf den Tisch bringen können.

Ein deutscher Kabarettist brachte es mal auf den Punkt. Er erzählte:
Wir haben eine junge Nachbarin, und wenn die den Kindern, die vor dem Haus spielen, zuruft: Kinder, Essen!, dann rennen die zum Auto.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Prepper86 » 07.11.2016, 22:43

Das ist in meinem Umfeld auch so.
Meine Kollegin hat einen 2jährigen Sohn und sitzt dann im Büro “Was koch ich nur heute?“

Und dann ganz viel mit Pulver-Tütchen. Das nennt sie “frisch kochen“. Nahezu täglich wird eingekauft.
Da fang ich das Thema Krisenvorsorge gar nicht erst an
Prepper86
 

Beitragvon Lausitzerin » 08.11.2016, 09:34

Die Fertigfutter-Regale in den Einkaufstempeln werden immer länger, egal, ob für Menschen- oder Tierfutter.
Durch Zufall letztens Fernsehwerbung gesehen (Kiste läuft sonst kaum noch): ' ... Wir kochen zusammen .. (Pizza im Karton auf Tisch) ...' - das prägt doch :lol:

Reaktion im Bekanntenkreis: "DIE Mühe machst Du Dir? Gibt doch inzwischen alles fertig!"
Und wenn man dann fragt: "Hast Du mal die lange Zutatenliste auf der Rückseite gelesen?" kommt nur Gleichgültigkeit als Antwort.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Powerschaf » 08.11.2016, 11:28

Hallo allerseits

was diese Fertigprodukte und Pizzalieferung angeht: das ist die Amerikanisierung die uns aufgedrückt wurde. Genau so läuft es da tatsächlich ab, noch extremer sogar, man ernährt sich teilweise in den Fastfoodketten, aus Eimern. Ich denke da an den Hühncheneimer und dazu dann gallons an zuckerigen Drinks. Besonders bei Müttern finde ich das entsetzlich, man hat Verantwortung für die Kleinen, die können sich nicht wehren oder selbst informieren.

Aber auch in den USA gibt es, ihr ahnt es, die Prepper-Bewegung und zahlreiche andere Bewegungen die ich mal als artgerechtes Leben für Menschen bezeichnen möchte. Sogar da gibt es Leute die sich nicht alles bieten lassen und die noch Kultur pflegen.

LG Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon Goldhamster » 08.11.2016, 11:46

Lausitzerin hat geschrieben:Die Fertigfutter-Regale in den Einkaufstempeln werden immer länger, egal, ob für Menschen- oder Tierfutter.
Durch Zufall letztens Fernsehwerbung gesehen (Kiste läuft sonst kaum noch): ' ... Wir kochen zusammen .. (Pizza im Karton auf Tisch) ...' - das prägt doch :lol:

Reaktion im Bekanntenkreis: "DIE Mühe machst Du Dir? Gibt doch inzwischen alles fertig!"
Und wenn man dann fragt: "Hast Du mal die lange Zutatenliste auf der Rückseite gelesen?" kommt nur Gleichgültigkeit als Antwort.

:) Lausitzerin


Hallo,

Genau diese langen Zutaten listen haben mich vom Kochen mit Fertiggerichten abgebracht. Habe ich doch vor einigen Jahren wegen Schule und später Arbeit wenig Zeit und war oft Müde da kam das sehr gelegen. Einen Zwischenfall auf meiner Arbeit hat mich dann von diesem Unsinn geheilt und mittlerweile meide ich sämtliche Fertigprodukte wie der Teufel das Weihwasser :) Mit meiner Gesundheit ging es steil bergauf und schmecken tut es ohnehin viel besser wenn man selbst kocht.

Die Bevorratung ist damit auch leichter, vielerlei Unsinn den man mit schneller oder Fertigküche so bevorraten würde brauche ich nicht. Kein Maggi, kein Zucker, kein Aromat, kein Pulverpudding, keine Soßenwürfel, kein extra Bratfett, usw ... (Ok Zucker (Rohrohrzucker) in kleinen Mengen vorhanden aber das hält ewig lol)

Stattdessen steht Reis, Hirse, Couscous, Linsen, Mehl (Dinkel), Olivenöl, Meersalz, Honig, usw ... im Lager. Konservendosen und Gemüse in Gläser gibt es auch aber da passe ich immer auf was drin ist, so wenig Zusatzstoffe wie möglich. Bevorratung und Gesunde Ernährung müssen sich nicht ausschließen.

Sogar mein Eis mache ich selber. Das ist zwar keine Krisenvorsorge aber hebt die Stimmung. Ist nie verkehrt wenn man das kann :)

In den großen Einkaufstempel wird mir manchmal übel wenn ich die Regale mit Fertiggerichten betrachte. Und die Leute kaufen das auch noch ... Besonders wenn man über Glutamat, Aspartam und Geschmacksverstärker bescheid weiß ...
Goldhamster
 

Beitragvon Mankei » 08.11.2016, 12:16

Hallo

Das frisch gekochtes Essen besser schmeckt und natürlich auch gesünder ist steht außer Frage aber es ist ein Unterschied ob Krise oder nicht Krise und vergessen solltet Ihr auch eines nicht, Fertiggerichte haben auch Vorteile.
Wenn Ihr zwei Wochen nichts mehr gegessen habt und es gibt Euch jemand eine Dose Linseneintopf dann möchte ich Euch sehen wie Ihr dankend nein sagt weil Ihr keine Dosennahrung esst.
Ich fahre zweigleisig, habe sowohl frisches eingewecktes wie auch eine ganze Armee Dosen und Fertiggerichte. Probiert z.B. mal die Buss Fertiggerichte, haben wenig Zusatzstoffe, zwei Jahre mindestens haltbar, es gibt verschiedene Menüs und billig sind sie auch noch.
Ich esse die immer wieder mal zwischendurch, wenn einige an das MHD kommen oder ich zum Bergsteigen gehe sind sie mein regelmäßiger Begleiter geworden und an den Geschmack habe ich mittlerweile gewöhnt, schmeckt deutlich besser als Ratte, Maden etc.!
´
Wenn man bei den Dosengerichten etwas auf Qualität achtet und nicht die billigsten kauft dann sieht man das sich dort in den letzten Jahren viel getan hat was die Zusatzstoffe betrifft.
Die Frage an sich ist ja auch was heutzutage überhaupt wirklich noch gesund ist, das ist aber wieder ein ganz anderes Thema!

Schönen Tag an alle
Mankei
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Mankei
 

Beitragvon Pleitegeier » 08.11.2016, 12:39

Ich kann mich nur Mankei anschließen.
Ich glaube das es wichtig ist sich auch an was Fertiges rann zu trauen weil es könnte vielleicht die einzige Mahlzeit sein die zu bekommen ist.
Was BUSS Mahlzeiten anbelangt ist uns diese um einiges Lieber als Dosenfutter.
Mein Mann mit seinem empfindlichen Magen verträgt Buss sehr gut.

Natürlich ist uns frisch Futter auch sehr lieb aber wenn es nicht anders geht kann es helfen das eine oder andere zu kennen oder im Regal stehen zu haben was Geschmacklich erträglich ist oder sogar ein Genuß für den Gaumen.

Anfangs habe ich nur auf Vorrat geschaut und nach Testessen einiges verändert und angepasst!
Pleitegeier
 

Beitragvon Lausitzerin » 08.11.2016, 14:38

Mankei hat geschrieben:´
Wenn man bei den Dosengerichten etwas auf Qualität achtet und nicht die billigsten kauft dann sieht man das sich dort in den letzten Jahren viel getan hat was die Zusatzstoffe betrifft.
Die Frage an sich ist ja auch was heutzutage überhaupt wirklich noch gesund ist, das ist aber wieder ein ganz anderes Thema!

Schönen Tag an alle
Mankei


Siehste, und genau darum geht's eigentlich!
Ich bin zum "richtig einwecken" eigentlich durch unsere Krisenvorsorge (zurück)gekommen!
Habe damals in der ersten "Panik" querbeet Konserven eingekauft und dann haben wir uns da "durchgegessen", immer mit der Einstellung: "In der Not wird uns das ganz sicher schmecken, da schmeckt dann alles."

Aber so richtig hat uns das nicht gefallen. Und wie ich mich zurückerinnerte, hat die Ex-Schwiemu so ziemlich ALLES eingeweckt, damals in der DDR. Und dann bin ich auf die Suche gegangen, habe Infos gesammelt, auch in Polen!
Wie die das evtl. machen (die Twisten aber fast alle bzw. nehmen auch Fertigfutter für die Mikro).

Letztendlich bin ich beim (für mich) Marktführer WECK gelandet und habe schon fast alles eingeweckt, was die so an Rezepten anbieten, auch nach eigenen Familienrezepten gekocht und eingeweckt.
An (guten) Dosen ist etliches da, aber eben als Ergänzung.
Auch für unseren Hund sind Dosen im Vorrat, aber eben reines (Futter-)Fleisch und nicht der eingedoste Müll.

Und wenn ich so schaue, was in den Einkaufswägen landet, ist es eben nicht "Buss", die machen m.W. keine Werbung, das sind die "anderen".
Krank machen uns die ganzen manipulierten "Lebens"mittel, die eher "Füllstoffe" heißen müßten, auch noch, genauso wie unsere Viecher. Nicht ohne Grund halten bei Hund und Katze die ganzen menschlichen Zivilisationskrankheiten Einzug.
(Was ein nächstes Thema wäre: Kranke Viecher in der Krise, ebenso wie medikamentenabhängige Menschen).

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Kavure´i » 09.11.2016, 01:45

Hola

m.E. nach geht es nicht darum, keine Fertiggerichte zu bevorraten, sondern darum, daß so viele Frauen ( und Männer ) heute gar nicht mehr kochen können.
Gäbe man ihnen frische Zutaten, sie wüßten damit nichts anzufangen.
Irgendwann ist halt mal die letzte Dose geöffnet, die letzte Tüte verbraucht.
Und dann?

Powerschaf
was sollen die vielen jungen Mütter machen? Schon ihre Mütter konnten nicht mehr kochen, evtl. sogar ihre Großmütter.
Sie selbst wurden mit Fertigfutter aufgezogen, kennen nichts anderes. (es gibt Kinder, die essen frisch gekochte Mahlzeiten nicht, weil sie ihnen nicht schmecken, es fehlen die "leckeren" Zusatzstoffe wie Glutamat u.ä.)
Das sind diejenigen, die die teuren Babynahrungsgläschen kaufen, weil sie nicht wissen, wie man einen Brei fürs Kind selber kocht.
Ich schrieb ja schon, daß ich Freunde in den EE.UU habe, bei denen er Selbstverteidigung lehrt und sie interessierten jungen Leuten das Kochen beibringt.
Da muß sie oft ganz von vorne anfangen.
Z.B. Wie erhitze ich eine Mahlzeit ohne Mikrowelle.
Ein Baby kann man auch stillen. Ohne Spaß, das WISSEN viele junge Mütter gar nicht.
Das geht dann weiter mit dem Einkaufen gehen: Wie heissen diese orangefarbenen länglichen Dinger und wie bereitet man sie zu? Wie schält man Kartoffeln, was heißt Gemüse putzen, wie würze ich eine Speise ohne Fertigpackung, usw.
Wir können uns das gar nicht vorstellen.
Bei einem Großteil der amerikanischen Familien bringt der Mann abends nach Feierabend das Essen mit nach Hause.
Mit etwas Glück ist es etwas vom Chinesen, Griechen, Inder oder Polen.
Meist jedoch irgendwelche, in Plastik eingeschweißte Fertiggerichte.

Auf der anderen Seite gibt es dort die Prepperszene, und immer mehr Menschen entdecken das Kochen und Backen (wieder).
Es gibt unzählige Blogs, in denen Frauen und Männer ihre Fähig- und Fertigkeiten vorstellen und ihr Wissen mit Interessierten teilen.

Hier z.B. kann man stundenlang stöbern:
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Kavure´i
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Beitragvon Drakulinchen2 » 09.11.2016, 02:04

>was sollen die vielen jungen Mütter machen? Schon ihre Mütter konnten nicht mehr kochen, evtl. sogar ihre Großmütter.

ja, das sehe ich auch...

Ich bin 74 er Jahrgang - meine Mum hat keine Gläschen gekauft /die es damals schon gab).
Ich bin mit fast keine Fertiggerichten großgeworden - als Fertigzeug kannte ich in meiner Kindheit Miracoli, Fischstäbchen , Iglo Fischfilet Bordellaise und die grüne Erbswurstsuppe.

Die leckeren Fischstäbchen, Miracoli etc gabs 2 mal im Jahr- das war für mich was besonderes.

Ichh mag auch heute noch diese Gerichte - wesegen sie auch bei mir nicht nur Notvorrat sind.
Das eß ich auch heute noch gerne wenn ich mal kochfaul bin (krank oder eben Jeeper danach) .

Ich bin mit frischen Sachen aufgewachsen und hab gelernt damit umzugehen. Mir schmeckt das und ich esse wenig Fertigfutter da es mir persönlich nicht schmeckt oder ich sogar allergisch reagiere (vertrage keine Glutamatbomben).

Meine Nichts ist quasi nur mit Fertigfutter großgweorden : kochten ist für die Packung aufreién.. Soße: dafür gibts Packerl..

Ich arbeite schon seit längerem dran, meiner Tomatensauce en Miracoli Geschmack zu bieten - die Marke ist vor paar jahren ja verkauft worden und scmeckt seitdem nicht mehr wie das Original ... Mein Mann liebt Miracoli und ich versuche es möglichst original hinzubekommen - aber schaffs noch nicht ganz - wobei ich mir viel Sellerie schon ziemlich gut finkam, aber nicht i Konsistenz hatte wie das Original...

Ich versuche auch momentan Ravioli zu kopieren... Ich mag einfach den Originalgeschmack aus meiner Kindheit... Es schmeckt frisch genial - aber es schmeckt nicht so wie das Original.

Fischfilet Bordellaise bekomm ich wie das Fertiggericht in geschmacklich und von Sensorik : aber hat mich etliche Versuche von div. Rezepten gekostet unkl. Abwandlungen :)

Ferignahrungsmittel schaden nicht - sofern man sich nicht hauptsächlich davon ernährt - mache können einem wirklich gut schmecken ;) Vor allem wenn man schon als Kind famit aufgewachsen ist ;) Versuche immer noch eine selbstgem. Erbswurst fertigzustellen - aber bisher hab ich nur schmackhafte Erbsensuppe fabriziert, aber komm nicht ans Original ran...
Drakulinchen2
 

Beitragvon SevenOfNine » 09.11.2016, 13:59

Hallo alle,

ich bin auch ohne Fertigfutter aufgewachsen und kann manchmal echt nicht glauben, daß die Leute die einfachsten
Sachen nicht allein hinkriegen.
Pfannkuchen aus der Packung, aber Referate über Pokemon halten können...
Kein Geld wegen Hartz4 , aber zu doof, um ´nen Kohlkopf zu kochen oder 3 Tomaten auf den Balkon zu stellen?
*lach* -wie peinlich....also, MIR wäre das peinlich.

Wofür gibt´s Kochbücher, Seiten wie Chefkoch oder so tolle Seiten wie diese?!
Ich habe oft genug versucht, gewissen Personen da unter die Arme zu greifen, aber da kamen dann Sätze wie:
" der Kleine mag halt kein Gemüse / kein Obst / whatever"
...und dann wurde der nächste Pudding ausgepackt.

Es geht mir ja nicht nur um´s Geld, aber die Leute machen sich doch selber Krank mit dem Zeug.
nee, das will nicht in meinen Kopf....

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Saurier61 » 09.11.2016, 17:46

Drakulinchen2 hat geschrieben:>was sollen die vielen jungen Mütter machen? Schon ihre Mütter konnten nicht mehr kochen, evtl. sogar ihre Großmütter.

ja, das sehe ich auch...

Ich bin 74 er Jahrgang - meine Mum hat keine Gläschen gekauft /die es damals schon gab).
Ich bin mit fast keine Fertiggerichten großgeworden - als Fertigzeug kannte ich in meiner Kindheit Miracoli, Fischstäbchen , Iglo Fischfilet Bordellaise und die grüne Erbswurstsuppe.

Die leckeren Fischstäbchen, Miracoli etc gabs 2 mal im Jahr- das war für mich was besonderes.

Ichh mag auch heute noch diese Gerichte - wesegen sie auch bei mir nicht nur Notvorrat sind.
Das eß ich auch heute noch gerne wenn ich mal kochfaul bin (krank oder eben Jeeper danach) .

Ich bin mit frischen Sachen aufgewachsen und hab gelernt damit umzugehen. Mir schmeckt das und ich esse wenig Fertigfutter da es mir persönlich nicht schmeckt oder ich sogar allergisch reagiere (vertrage keine Glutamatbomben).

Meine Nichts ist quasi nur mit Fertigfutter großgweorden : kochten ist für die Packung aufreién.. Soße: dafür gibts Packerl..

Ich arbeite schon seit längerem dran, meiner Tomatensauce en Miracoli Geschmack zu bieten - die Marke ist vor paar jahren ja verkauft worden und scmeckt seitdem nicht mehr wie das Original ... Mein Mann liebt Miracoli und ich versuche es möglichst original hinzubekommen - aber schaffs noch nicht ganz - wobei ich mir viel Sellerie schon ziemlich gut finkam, aber nicht i Konsistenz hatte wie das Original...

Ich versuche auch momentan Ravioli zu kopieren... Ich mag einfach den Originalgeschmack aus meiner Kindheit... Es schmeckt frisch genial - aber es schmeckt nicht so wie das Original.

Fischfilet Bordellaise bekomm ich wie das Fertiggericht in geschmacklich und von Sensorik : aber hat mich etliche Versuche von div. Rezepten gekostet unkl. Abwandlungen :)

Ferignahrungsmittel schaden nicht - sofern man sich nicht hauptsächlich davon ernährt - mache können einem wirklich gut schmecken ;) Vor allem wenn man schon als Kind famit aufgewachsen ist ;) Versuche immer noch eine selbstgem. Erbswurst fertigzustellen - aber bisher hab ich nur schmackhafte Erbsensuppe fabriziert, aber komm nicht ans Original ran...


Hallöle Drakulinchen...

bei Tomatensaucen... geriebene Karotte... etwas Zucker... und für die Konsistenz Tomatenmark... und etwas Zwiebelpulver...

und versuch mal bei Ravioli Mett statt Hack...

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon Andiamos » 09.11.2016, 22:12

Hallo Drakulinchen,
Drakulinchen2 hat geschrieben:Fischfilet Bordellaise bekomm ich wie das Fertiggericht in geschmacklich und von Sensorik

DAS wüde mich interessieren. Ich liebe Schlemmerfilet Bodellaise und habe es bisher noch nicht genauso hinbekommen. Würdest du dein Rezept hier irgendwo einstellen?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 10.11.2016, 02:53

Hallo Drakulinchen

bei Miracoli-Soße viel Orégano rein, dann kommt es dem Geschmack des Originals sehr nahe.

Das Fischfilet á la Bordelaise würde mich auch interessieren. Was ist das?

SevenOfNine
Beim Umgang mit den Kochbüchern hapert es oft schon am Leseverständnis.
Auch in Deutschland sind viele Menschen funktionelle Analphabeten. Sie können zwar (mühsam) lesen, scheitern dann aber am Verstehen der Texte.
( Eine Mailfreundin in De ist Mathelehrerin und unterrichtet 10. bis 12. Klasse Gymnasium und erzählte mir, die meisten ihrer Schüler seien noch mit den allereinfachsten Textaufgaben total überfordert. )

Und die Fachbegriffe nachschlagen zu müssen, ist dann doch ZU mühsam.
Viele wissen doch gar nichts anzufangen mit Begriffen wie blanchieren, putzen, dressieren, unterziehen, unterheben, köcheln, bei geringer Hitze ziehen lassen, usw.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Goldhamster » 10.11.2016, 14:28

@Kavure

Hallo,
das klingt echt unfassbar, aber irgendwie kann ich mir das ganz gut vorstellen, denn Kochen wird ja nicht in der Schule gelernt soweit ich weiß (bei mir zumindest nicht) und wenn man es nicht daheim lernt dann bleibt man wohl auf der Strecke.

Des Profits wegen werden Fertiggerichte ja gerne mit minderwertigen Inhaltsstoffen gefüllt die dann mittels Geschmacksverstärker und Aromen appetitlich gestaltet werden. Jemand der solche Gerichte gewohnt ist der wird dann natürlich erst einmal die Nase rümpfen wenn er Mettwurst ohne Glutamat/Hefeextrakt/E621 essen tut. "Ih... das schmeckt ja ganz anders ..." Erst vorgestern habe ich meinem Großvater eine Packung gekochter Schinken vom Biohof mitgebracht ... Am nächsten Tag werde ich gefragt was das denn für ein Schinken war ... Sowas aber auch ... Näh ...

Bei uns wird eigentlich jeden Tag frisch gekocht, hin und wieder auch mal ein Stück Fleisch aus der Tiefkühltruhe aber jedoch keine Fertignahrung. Wann ich das letzte mal eine Dose Fertigfutter aufgemacht hab weiß ich gar nicht mehr. Da scheine ich aber jedoch die große Ausnahme zu sein (Männlich, Mitte 20). Auch die Hochmoderne Mikrowelle in unserer Firma (Ofen haben sie nicht) kann ich trotz IT Ausbildung nicht bedienen. Das Ding ist mir zu hoch :mrgreen: Ich hatte es einmal versucht und dann bleiben lassen :roll: Ist eh nicht Gesund.

Bei uns gab es gestern Luxemburgische Bohnensuppe mit Pfannkuchen. Alles selbstgemacht. Die Bohnen hab ich aber diesmal die aus dem Glas gekauft, selber schneiden und putzen bei der Menge ist dann doch schon seeehr Zeitaufwändig. Damit können wir uns dann den ganzen Rest der Woche durchfüttern. Da können Fertiggerichte überhaupt nicht mithalten, egal wieviele Geschmacksverstärker und Aromen sie reintun. Man kann eigentlich sagen sobald solche Zusatzstoffe drin sind dann hat der Hersteller was zu verstecken, denn bei ordentlichen Lebensmittel bzw Zutaten bräuchte er das nicht.

@SevenOfNine

Ja die dummen Ausreden, höre ich auch oft. Es ist einfach Bequemlichkeit und Unwissen. Wir hatten schon Besuch da haben die Kleinen dann ne halbe Stunde vor dem Essen noch ne Packung Süsskram aufgemacht ... Ja dass die dann danach nichts mehr futtern ist doch klar ... Da fehlt dann auch die Disziplin der Eltern das durchzuziehen. Und so ebnet man dann Krankheiten den Weg. Wenn man dann etwas sagt dann wird das abgewunken, wär doch alles nicht so schlimm oder der Doktor hat ja gesagt ... Ja was soll der Doktor denn sagen ? Man ist selbst für seine Gesundheit verantwortlich, vielen ist das aber komplett egal. Irgendwann wird dann die Rechnung dafür kommen. Dann diagnostiziert der Arzt Krebs und die Leute nehmen das hin als wäre es Gottgegeben ... Wie Mutti mit den Söldnern ... (Jetzt sind sie nunmal da) Einige wachen auf und versuchen zu verändern und unbelehrbare schlucken dann einfach Chemo (Der Doktor hat ja gesagt, der muss es ja wissen !) und dann sind sie in wenigen Jahren sowieso unter der Erde.

Eine Bekannte leidet unter mehr oder wenig starken Depressionen, seit nem Jahr auf Psychopharmaka und vor kurzem war dann auch die Stimmung total am Boden. Ernährungstechnisch auch nicht der brüller. Nichts ging mehr. Ein gewisser jemand meinte "Dann muss sie zum Arzt und der wird ihr eine Spritze in den Arsch geben und dann wird es wieder, irgendetwas muss man ja machen". Meinen Hinweis auf die ungesunde Ernährung wurde übergangen. Als Soforthilfe hatte ich das absetzen der Psychopillen, und die Einnahme von Vitamin D3, Magnesium, Hanföl und Traubenkernextrakt empfohlen...
Goldhamster
 

Beitragvon Andiamos » 13.11.2016, 10:04

Hallo Drakulinchen,
hier kann man die Miracoli-Gewürzmischung bestellen.

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Denkst du bei Gelegenheit mal daran, dass Rezept für Bordelaise hier einzustellen? :D
Das würde mich brennend interessieren.


Hallo Kavure,
Schlemmerfilet Bordelaise ist ein Stück Seelachs, welcher mit einer Paniermehl-Kräuter-Butter-Mischung überzogen ist und dann gebacken wird.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Karin » 13.11.2016, 19:50

Angelika, da gibt es ja herrliche Sachen.
Hast du Erfahrung mit der Halbarkeit von Trockenfrüchten?

In welcher Form verpackt wie lange?

LG Karin
Karin
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 15.11.2016, 02:00

Fischfilet Bordellaise:

ich hab mich da rangetastet - ich mach das immer nach Geschmack, deswegen kann ich da kein genaues Rezept liefern.

Fischfilet: nach Geschmack - Gräten raus ;
Topping: flüssige Butter, wenig Knoblauch (1/2 - 1 Zehe) , Petersilie: mixen (damit Knobi und Petersilie wirklich sehr klein sind). Semmelbrösel dazugeben, 1 Klecks Tomatenmark (ca 1 TL) ,Salz und Zitronensaft dazugeben.
Das ganze soll eine saftige Konsistenz haben - darf nicht zu fest und nicht zu suppig sein - kann das schlecht beschreiben...
Beim Zitronensaft aufpassen: die Säure muß beim anrühren merkbar sein - das ganze darf aber nicht nur sauer und nach Zitrone schmecken.

Außer beim Wursten wiege ich nie was ab sondern koche immer indem ich probiere - von daher sind Rezeptangaben für mich immer schwierig.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 16.11.2016, 01:29

Drakulinchen

danke, habs mir abgespeichert.
Mal schauen, was ich für Fisch bekommen kann, dann probier ich es aus.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 16.11.2016, 07:56

Hallo Drakulinchen,
Danke! Ich werde es ausprobieren. Bin mal gespannt. Auf Zitrone wäre ich nicht gekommen...


Hallo Karin,
leider nein, ich bin ein absoluter Obstmuffel, weil ich Obst nicht besonders gut vertrage.
Diesen Link habe ich auch nur rausgesucht, weil die Miracoligewürz anbieten. Dass es dieses gibt, wußte ich, weil ich es bei einem Gewürzhändler auf dem Markt schon mal gekauft hatte.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 18.11.2016, 02:13

Miracoligeüwrz: das hei´t leider nix...

Ich hab von der Marke damals das Miracolifertigprodukt damals erworben - halt ohne die Nudeln - also die von der Forma angepriesene Sauce blos halt ohne Nudeln und dem "Käse" - hat nix mit den Miracoli zu tun gehabt (nach Anweiseung zuibereitet).
Das ganze war halt in Dose - also wie ich dachte das Tomatenmarkt/Tomatensauce mit den Gewürzen.

Auch wenns von der Firma damals im Mero D so angeboten war - es schmeckte dennoch total unterschiedlich von der Zubereitung der normalen Maggoefertigpackiung ...
Auch wenns nochmal betont von der Firma kam...
Das war damals - heute ist Miracoli ja verkauft worden...

Ich fands halt übel, daß das Eigenprodukt fertige Sauce /25 Portionen) so komplett anders wie die Eintelprakung schmeckte

Es hat mich lange Zeit gekostet bis uch so ungeführ hinkomme- Sellerie Zwiebel ist imer so ein Problem ...
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 10.11.2017, 00:31

Hola

vielleicht findet ihr hier noch den einen oder anderen Tip.
Nach dem Artikel kommen noch viele Links auf verwandte Themen.

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