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Mindesthaltbarkeit

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Re: Mindesthaltbarkeit

Beitragvon rheinschaf » 07.01.2014, 07:01

*mb* hat geschrieben:falls jemand noch nicht die Monatstonne kennt, Ablaufdaten 5-6 Jahre über MHD

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aktueller - mit 9 Jahren über MHD

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Hallo,
nichts gegen die Marbach, Ihre Fangemeinde ist groß ( auch hier :D ) aber einige ihrer Versuche sollte man relativieren und nicht alles glauben was Prepper-Gurus so von sich geben :wink:
Zum einen, Lebensmittel welche bewußt so lange aufbewahrt werden sollen, muß man umverpacken...egal ob's bei der klappt oder nicht. Mehl, Nudeln, Reis usw. kontaminieren Euren kompletten Vorrat wen da irgendwelche Viechers drin sind.
Ich weiß, sie macht das als Versuch und möchte damit was beweisen, Ihr aber solltet Euch nicht drauf einlassen daß es bei Euch auch so hinhaut. Packt alles um und stellt sicher daß nichts in Euer Futter kommt und sorgt auch dafür daß nichts aus Eurem Futter kann.
Ich preppe seit ganz genau 26. April 1986, da ging Tschernobyl hoch....und glaubt mir, was Lagerhaltung angeht habe ich viel Lehrgeld bezahlt. Damals gab es noch keine für mich erreichbare Prepperbewegung, ich mußte in vielen Bereichen Neuland betreten. Man konnte damals zwar noch die " Alten" fragen, aber das geballte Wissen welches sich heute um dieses Thema dreht, war so nicht vorhanden.
Die Eva bezeichne ich gerne als old-school-prepper, die macht Ihr Ding wie sie es für richtig hielt und alles Neue, Ausgefeiltere, perlt anscheinend an ihr ab :lol:
Die Erfahrungen von -zigtausend Preppern, die Weiterentwicklung von Lagermethoden scheint sie alles nicht zu interessieren, sprich...sie entwickelt sich nicht weiter. Gut, mag sein daß sie einfach bisher Glück hatte und deshalb auf ihre Methode schwört, Ihr aber solltet Euch nicht drauf verlassen, das kann böse ins Auge gehen.
Tut Euch bitte den Gefallen und gebt Euch bei der Langzeiteinlagerung mehr Mühe, es ist schlichtweg u.U. tödlich wenn Ihr es nicht tut.
Die Marbach-Methode haut zumindest bei mir nicht hin, und was ich im Netz so zu lesen bekomme, auch bei anderen nicht.
Und wie gesagt, ich preppe intensiv ( heute nur noch teilweise wegen AKW-Gau, gibt andere, brennende Gau's ) seit vielen Jahren und bin ständig am lagern, routieren, dabei mir Wissen anzueignen......so wie Eva, mache ich es schon lange nicht mehr.

Aber jeder wie er mag :lol: , ich möchte nur mal darauf hingewiesen haben, hier geht's schlußendlich nicht um Versuche, sondern um's Überleben....und sinnvoller Vorsorge ( und sinnvoller gepackte Monatstonnen, selbst da entwickelt sich bei ihr nichts mehr :D )

LG Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon lagerverwalter » 07.01.2014, 18:55

rheinschaf hat geschrieben:wenn das so einer war,
Links sind nur für registrierte User sichtbar., ....., weil der devinitiv hinüber ist.

Hi "rheinschaf",
genau so ein Autoklav ist es. Der Topf selbst und die Deckeldichtung sind einwandfrei in Ordnung.
rheinschaf hat geschrieben:http://weinheim.stadtbranchenbuch.com/1512138.html

Du hast ja sogar die Firma Keller gefunden; Respekt.
Ich habe ewig danach gesucht und nichts gefunden. Anrufen werde ich dort auf alle Fälle.
Hoffentlich stellen die nicht inzwischen völlig andere Sachen her. Danke für den Link.
rheinschaf hat geschrieben:Und eingekochtes mit Absorbern? Wo soll da der Sinn drin liegen?

Das hast du missverstanden. Die Butter wird doch nicht eingekocht. Dann ist sie auf Brot nicht mehr zu gebrauchen. Hatte ich mal kurz probiert.
Die Butter wird direkt in die Dose gemacht. Backpapier drauf und darauf den O2 Absorber.
Der entzieht den Sauerstoff. Somit ist fast nur noch Stickstoff und Butter in der Dose.
Da passiert nichts mit der Butter, wegen des Eisenpulvers. Außerdem ist das Eisenpulver ja noch in einer verschlosseenen Packung. Das Pulver war nach dem Öffnen der Dose noch genauso in der Verpackung wie vor dem Eindosen.
Gruß, lagerverwalter
lagerverwalter
 

Beitragvon lagerverwalter » 07.01.2014, 19:01

maroni hat geschrieben:Butter hält am besten kühl und dunkel gelagert "geklärt" als Butterschmalz. Für mehrere Jahre dann einfach abgekühlt im Glas vakuumieren. Da wird dann nichts ranzig und schmeckt auch auf Brot gut.

Hi "maroni"!
Butterschmalz (Ghee) habe ich auch reichlich in Dosen abgefüllt.
Da sind natürlich keine O2-Absorber drin.
Butterschmalz schmeckt mir allerdings nicht besonders gut auf Brot.
In der Krise wahrscheinlich schon.
maroni hat geschrieben:Den Autoklaven find ich ein wenig übertrieben.;)

Ich weiß, ist eben "Jugend forscht im Rentenalter".:-)
Gruß lagerverwalter
lagerverwalter
 

Beitragvon rheinschaf » 07.01.2014, 19:09

Servus Lagerverwalter,
sorry, hatte ich dann wirklich missverstanden. Geklappt hat diese/Deine Methode bei mir nie.....hat glaub ich mit den Eiweißmolekülen zu tun, die arbeiten auch ohne Sauerstoff gegen mich :? :wink:

LG Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon lagerverwalter » 07.01.2014, 19:12

Kavure´i hat geschrieben:Autoklaven werden an vielen Unis benutzt.
Vor allem in den biologischen oder botanischen Instituten.

Hi "Kavure´i"!
Mag sein, allerdings fällt es mir wegen meiner Sehbehinderung ziemlich schwer, mich in fremder Umgebvung zurecht zu finden. Das Unfallrisiko ist mir zu hoch.
Kavure´i hat geschrieben:Ansonsten würde ich mir lieber einen Einkochvollautomaten zulegen, der ist auf dem neuesten Stand der Dinge,.....

Einkochautomat ist schon vorhanden.
Ein Aurtoklav kann aber höhere Temperaturen erreichen.
Nur dann werden es Vollkonserven (knapp über 121 Grad).
Tropenkonserven werden es erst bei jenseits von 130 Grad.
Dann lassen sich auch Prionen abtöten, was immer das sein mag.:-)
Gruß, lagerverwalter
lagerverwalter
 

Beitragvon Kavure´i » 08.01.2014, 01:36

Hola Lagerverwalter

meine "eingeweckten" Konserven halten auch, obwohl sie "nur" bei 100° eingekocht wurden.

In Autoklaven müssen höhere Temperaturen erreicht werden, um sicherzugehen, daß das organische Material auch wirklich totautoklaviert wurde.
Das ist ( jedenfalls in De ) gesetzlich vorgeschrieben, vor allem bei Einrichtungen die mit Gentechnik arbeiten.

Soweit ich informiert bin, sollen Prionen krankmachende Eiweißkörper sein, aber die Forschung ist sich bisher weder sicher noch einig, ob das der Fall ist, ja noch nicht einmal, ob es diese Prionen überhaupt gibt.

Monatstonne

wenn ich ehrlich bin, sind mir Lebensmittel für solche "Spässeken" zu schade und zu teuer.
Und wie unser Schaf schon bemerkte, ist auch nur EIN Bestandteil der Tonne kontaminiert, dann ist der ganze Inhalt im wahrsten Sinne des Wortes für die Tonne.
Umpacken ist wirklich das A und O.
Auch der Inhalt, d.h. die Zusammenstellung der Tonnen finde ich weder ausgewogen noch wirklich durchdach.
Ich persönlich habe meine Vorräte lieber sichtbar vor Augen.
Das ist besser für den Überblick und einfacher für die (Sicht)Kontrolle.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon lagerverwalter » 08.01.2014, 12:14

Kavure´i hat geschrieben:..meine "eingeweckten" Konserven halten auch, obwohl sie "nur" bei 100° eingekocht wurden.

Na klar halten die eingeweckten Sachen (100 Grad) auch recht lange.
Vollkonserven werden es mit der Methode allerdings nicht.
Bei mir kommt allerdings noch mein Technik Spieltrieb dazu.
Wenn es dann auch noch relativ gefährlich wird, wie beim Museums-Autoklaven, macht es mir
doppelt soviel Spaß mit der Krisenvorsorge.
Kavure´i hat geschrieben: Soweit ich informiert bin, sollen Prionen krankmachende Eiweißkörper sein, aber die Forschung ist sich bisher weder sicher noch einig, ob das der Fall ist, ja noch nicht einmal, ob es diese Prionen überhaupt gibt.

Egal, Hauptsache die Dinger sind dann alle tot.
Kavure´i hat geschrieben:Monatstonne
Und wie unser Schaf schon bemerkte, ist auch nur EIN Bestandteil der Tonne kontaminiert, dann ist der ganze Inhalt im wahrsten Sinne des Wortes für die Tonne.

Was haben denn meine Dosen mit einer Monatstonne zu tun?.
Ich habe nur mein Getreide in 20 kg Tonnen. Diese Tonnen sollen im "Endausbau" natürlich rotieren.
Soweit bin ich nur noch nicht, da ich zuerst mit Aluverbundbeuteln und O2 Absorbern angefangen habe.
Das wird aber mit der Zeit zu teuer. Wenn die Verbundbeutel verbraucht sind, wird die erste Getreidetonne
geöffnet und alles in normale (preiswerte) Vakuumbeutel gepackt.
Die Tonne wird dann wieder mit neuem Getreide gefüllt.
Ich verbrauche relativ viel Getreide, da ich Brot und Nudeln selbst herstelle.
Kartoffeln esse ich kaum noch.
Ein gewisses Risiko ist bei 20 kg Getreide in einer Tonne natürlich vorhanden, wenn es da drin "krabbelt".
Hasta luego, Thomas
lagerverwalter
 

Beitragvon Kavure´i » 09.01.2014, 01:11

Hola Thomas

deine Dosen haben natürlich nichts mit den Monatstonnen zu tun.

Ich bin nur in EINEM Beitrag auf deine Autoklavierarbeit und auf die Experimente mit den Monatstonnen eingegangen

Naja, ich wecke ja nicht für die Nachwelt ein.
Stelle mir schon die Schlagzeile aus dem Jahr 7143 vor:
Prepperlager aus dem Jahr 2014 entdeckt.
Das eingemachte Eisbein, das vom inzwischen ausgestorbenen Hausschwein stammt, war noch einwandfrei und wurde von den Archäologen mit Genuß verzehrt. :lol:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon lagerverwalter » 09.01.2014, 10:47

rheinschaf hat geschrieben:Die Firma scheint es aber noch zu geben
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Moin "rheinschaf",
es scheint nur so... "Diese Nummer ist nicht vergeben" bekomme ich nur zu hören. Schade.
Da muß ich wohl wieder selber ran. Mit Druckbehältern kenne ich mich eigentlich recht gut aus
Allerdings hauptsächlich mit Druckgasflaschen für die Taucherei.
Gruß, Thomas
lagerverwalter
 

Beitragvon lagerverwalter » 12.01.2014, 13:40

Nun habe ich auch eine Dose mit Weichkäse (im Papier) und O2 Absorber nach einem Jahr geöffnet.
Leider ist der Käse nur noch eine undefinierbare Masse. Fazit: klappt so nicht.
Nächster Versuch wird Schnittkäse am Stück mit der Wachs-Beschichtung drum herum.
Das soll ja angeblich( lt. Youtube Video aus Amiland) Jahrzente haltbar sein.

Meine neuste "Baustelle" wird dörren sein. Da sollen ja sogar Kartoffeln gut mit funktionieren.
Mein Dörrgerät ist zwar bestellt, kommt aber leider vom anderen Ende der Welt (Australien).
Das kann noch dauern.
Mein Kartoffelturm langweilt sich auch schon einige Zeit auf dem Balkon.
Die Saison für Saatkartoffeln dauert leider noch etwas.
Wenn das mit dem Kartoffel dörren klappt, werde ich im Kartoffelturm etwas ausgefallene Sorten anpflanzen.
Leider muß ich die Erde für den Turm (gut 1/2 cbm) erst in Tüten kaufen.
Da habt ihr es mit einem Garten leichter

Gruß, Thomas

Inzwischen habe ich übrigens (über die Bucht) eine Bedienungsanleitung für meinen Autoklav geordert.
lagerverwalter
 

Beitragvon Prepper86 » 12.01.2014, 14:08

Kavure´i hat geschrieben:
Naja, ich wecke ja nicht für die Nachwelt ein.
Stelle mir schon die Schlagzeile aus dem Jahr 7143 vor:
Prepperlager aus dem Jahr 2014 entdeckt.
Das eingemachte Eisbein, das vom inzwischen ausgestorbenen Hausschwein stammt, war noch einwandfrei und wurde von den Archäologen mit Genuß verzehrt. :lol:

Saludos, Kavure´i


Hahaha :-D Herrlich :-D
Wir Prepper werden noch berühmt :-D
Prepper86
 

Beitragvon Prepperin » 12.01.2014, 14:26

Aber leider erst nach unserem Tod :shock: :lol: :lol: :wink:
Prepperin
 

Beitragvon DerNachdenkliche » 12.01.2014, 20:14

Hallo Prepperin,


na dann sind wir doch in bester Gesellschaft, auch für die ägyptischen Pharaonen in deren Pyramiden wurde
für das Jenseits gepreppt. Glaubt man den Archäologen, dann wäre der Honig aus den Königsgräbern noch
heute genießbar...mal schaun wer unsere Vorräte ausgräbt.


LG
DerNachdenkliche
DerNachdenkliche
 

Beitragvon Kavure´i » 13.01.2014, 00:53

Hola

und mitnehmen kann ich auch nichts, aber keine Sorge, Lebensmittel und Vorräte finden hier immer Interessenten.
Da kommt nichts um :lol:
Nur denke ich, daß die Vorräte im Laufe der Zeit sowieso aufgegessen werden, sofern wir lange genug leben

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 14.02.2014, 16:29

Bei toxcenter gefunden.... :lol:

Vorratshaltung nur mit Verfallenem empfehlenswert

Durch die harte Schule mit vier Kindern, die den Geist der Sozialhilfe vom Großvater weiter trugen und jede freie Minute ihrer Jugend für das Rote Kreuz über die Wasserwacht und den Rettungsdienst über die Johanniter opferten und dafür sämtliche Infusionen und Erste Hilfe Medikamente ebenso wie Heimwerker- Maschinen zur Renovierung dort hinschleppten, zwangen mich als Vater, mit verfallenen Medikamenten und defekten Maschinen zu arbeiten.

Zuletzt waren nur Medikamente und Hilfsmittel vor dem Abtransport zur Laienhilfe sicher, wenn sie längst über dem Verfallsdatum waren oder so defekt waren, dass sie vor Gebrauch erst repariert werden mussten.

Glücklich über die bewundernswerte Hilfsbereitschaft aller meiner Kinder äußerte ich bis zum heutigen Tage nie ein Sterbenswörtchen darüber, sondern lernte dankbar, mit dem Überfälligen zu leben. Das machte erfahren, was wie lange essbar oder für die Arbeit reparierfähig ist.

In der zukünftigen Krise wird sicher auch alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist, nur das Verfallene bleibt stehen. Da über 80% der Bevölkerung nicht daran denkt, Vorsorge zu betreiben und hofft, von den ängstlichen Vorsorgenden alles klauen zu können, bleiben nur reparierbares Kaputtes und verfallene Lebensmittel noch übrig. Diese einmalige Schulung verdanke ich meinen Kindern!
(Zusatz zur Biografie)


LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Independenz » 14.02.2014, 17:15

auch nicht schlecht, wenn wir uns dann wenigstens von den abgelaufenen Dosen und Teigwaren ernähren können. Wir wissen ja, dass diese weit über das MHD ess- und genießbar sind.

LG
Independenz
Independenz
 

Beitragvon Baggers » 14.02.2014, 17:18

Dann werd ich mal mein Eingewecktes gleich 10 Jahre zurück datieren. :mrgreen:
Baggers
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 14.02.2014, 17:26

Und das "Verfallene" sichtbar platzieren, das andere verstecken. Dann haben die Nichtprepper Mitleid mit uns "Wohlgenährten", die wir uns von so "altem und schlechtem" Zeug ernähren müssen ;-)

Schönen Tag noch, eure Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon Andiamos » 14.02.2014, 18:19

Baggers hat geschrieben:Dann werd ich mal mein Eingewecktes gleich 10 Jahre zurück datieren. :mrgreen:

Auch nicht schlecht, die Idee. :mrgreen: :mrgreen:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Westerwalderde » 14.02.2014, 18:20

Baggers hat geschrieben:Dann werd ich mal mein Eingewecktes gleich 10 Jahre zurück datieren. :mrgreen:



:lol: :lol: :lol:

Der ..ist so gut --- DER gehört in " SPRUCH des TAGES " !!!

:lol: :lol: :lol:
Westerwalderde
 

Beitragvon Westerwalderde » 14.02.2014, 18:22

Angelika
hey --- da warst du eine Minute schneller als ich ...
ICH musste erst mal vor lachen mich wieder einkriegen ...
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Kavure´i » 15.02.2014, 00:00

Hola

wobei ich nicht glaube, daß die Lebensmittel, die schon lange abgelaufen sind, stehen bleiben.
Wenn der Hunger in den Eingeweiden wütet, werden die Leute sicherlich nicht aufs MHD schauen.
Ihr könnt euch kaum vorstellen, was Menschen alles essen, wenn sie WIRKLICH Hunger haben.

Saludos, Kavu
Kavure´i
 

Beitragvon Drakulinchen » 20.02.2014, 04:17

mhd ist manchmal wirklich lustig...

mhd bei Honig/Salz kann ich nur herzhaft lachen

Gewisse Dinge verderben nunmal - aber da hat uns die Natur Augen und vor allem eine Nase mitgegeben... Körner können ranzig werden, Fisch, Fleisch vergammeln etc. Aber im Normalfall sieht man es, riecht es.

Ich finde es als pervers was an Lebensmitteln weggeworfen wird, nur weil ein fiktives Datum überschritten ist, obwohl das Lebensmittel noch vollkommen einwandfrei ist
Drakulinchen
 

Beitragvon Prepper86 » 05.03.2014, 23:01

Gerade geht es auf RTL bei Stern TV um Mindesthaltbarkeit von Lebensmitteln.
In dem Zusammenhang geht es auch um die Food Fighters

Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Prepper86
 

Beitragvon moppedstruppi » 06.03.2014, 09:40

Hi,
Thomas
lagerverwalter hat geschrieben:Nächster Versuch wird Schnittkäse am Stück mit der Wachs-Beschichtung drum herum.
Das soll ja angeblich( lt. Youtube Video aus Amiland) Jahrzente haltbar sein..

sag mal bescheid wie ś geklappt hat. Bei uns haben wir 4 Stck a' 500Gr, nach nem halben Jahr Lagerung entsorgt :?
VG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Perfektes Brot » 07.03.2014, 18:36

Hallo Ihr Lieben,
Tomaten in der Flasche eingemacht (ohne Schniggschnagg)
halten sich ewig. Der Test nach 20 Jahren war einwandfrei.
Es muss natürlich alles immer kühl gelagert sein.
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon survival » 07.03.2014, 21:19

Nach 20 Jahren? Und die haben noch geschmeckt?
Allen Respekt, daß ihr euch getraut habt, davon zu probieren!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 07.03.2014, 22:12

Hallo survival,
eine Kundin, die früher auch viel eingeweckt hat, hat mir berichtet, dass sie letztens Mirabellen gegessen haben, die schon 15 Jahre eingeweckt waren. Schmeckten einwandfrei, sagte sie.

Aber ganz ehrlich..... ein paar Bedenken hätte ich auch, die zu probieren. Am besten ist wohl als erstes immer der Geruchstest.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon teejunge » 07.03.2014, 22:58

Selbstversorgerin hat geschrieben:Und das "Verfallene" sichtbar platzieren, das andere verstecken. Dann haben die Nichtprepper Mitleid mit uns "Wohlgenährten", die wir uns von so "altem und schlechtem" Zeug ernähren müssen ;-)


Als im 2.WK die Deutschen in Bordeaux/Frankreich angekommen sind, haben die Winzer rechtzeitig von den teuren Weinen die Etiketten entfernt und auf die billigen Landweine geklebt.
Soll keiner gemerkt haben, aber die guten Weine waren gerettet.

:idea:
teejunge
 

Beitragvon Perfektes Brot » 09.03.2014, 19:23

Hallo Ihr Lieben,
Ja ich denke man sollte immer erst probieren bevor man etwas wegschmeisst.Ich hatte noch ein Glas Erdbeermarmelade von 2002 von meinem lieben Schwiegermütterchen. Das allerletzte bevor sie gegangen ist. Es reute mich immer es aufzumachen , doch in diesem Januar habe ich getan und siehe da, es war alles tiptop, ich war sehr überascht. Einen teil haben wir in ehren gegessen und den anderen Teil habe ich mit Rum gemischt. Nun habe ich für die Ewigkeit ein kostbares Likörchen für spezielle Tage. Wenn ich doch nur die Tomatensauce von meinem Grossvater hätte konservieren können. Mit dem Wissen von Heute würde ich von allen Menschen die ich liebe eine Konserve mit Alkohol auf die Seite legen, für spezielle Gedenktage oder wenn man mal traurig ist das derjenige nicht mehr auf der Welt ist.

Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Prepper86 » 09.03.2014, 22:07

Eingefrorener Hasenbraten (selbst geschlachtet, gebraten, inkl Sosse ) von 1996 schmeckt auch 2014 noch ;-)
Prepper86
 

Beitragvon Perfektes Brot » 11.03.2014, 19:56

Hallo Prepper86,
das ist ja unglaublich!
Bestimmt weil der Hase natürlich gehalten wurde ohne aufputschmittel und antioxidantien und solchem Zeug.
War der Braten zuunterst in der Truhe und hast ihn nicht gesehen oder wolltest Du das Ablaufdatum testen?
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Prepper86 » 11.03.2014, 21:55

Perfektes Brot hat geschrieben:Hallo Prepper86,
das ist ja unglaublich!
Bestimmt weil der Hase natürlich gehalten wurde ohne aufputschmittel und antioxidantien und solchem Zeug.
War der Braten zuunterst in der Truhe und hast ihn nicht gesehen oder wolltest Du das Ablaufdatum testen?
Liebe Grüsse



Nee, den haben wir unten in der Truhe gefunden :-D
Falls es einer der letzten Hasen war, dann war der von 1996.
Könnte auch noch älter sein ;-)
Prepper86
 

Beitragvon Kavure´i » 11.03.2014, 23:20

Hola

gefrorenes Fleisch kann sich noch viel länger halten.
Im Permafrost gefundene Mammutkadaver wurden und werden auch heute noch von den Einheimischen an ihre Hunde verfüttert.
So entgehen den Wissenschaftlern viele interessante Forschungsobjekte.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Perfektes Brot » 11.03.2014, 23:47

Hola Kavure*i,
ja, da hast Du ganz recht, Kälte konserviert, ich dachte nur nicht daran weil man immer hört man soll z.B. Gemüse innert einem Jahr brauchen und Brot innert 2 Monaten.
Haltbarkeitsdatum von Kombucha ist auch unglaublich, der soll schon mindestens 3 tausend Jahre alt sein. Meiner ist auch schon 13 Jahre alt und wenn ich ihn still legen will bleibt er einfach dunkel und kühl im Keller. Wenn ich ihn brauche füttere ich ihn wieder ordentlich und dann sprudelt er wieder. Mann sollte immer genug Zucker und Tee auf Vorrat haben, so könnte man in Notzeiten Literweise davon tauschen oder verkaufen. (übrigens, hast Du Dein neues Haustier schon gefüttert)?
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Kavure´i » 12.03.2014, 00:13

Perfektes Brot

ich habe ihnen heute vormittag neuen Tee gemacht und sie dort reingesetzt.
Laut dem Rat der Schenkerin habe ich dem einen halben Liter fertigen Kombucha dazugegeben, den hat sie mir auch mitgegeben, damit die Pilze in Flüssigkeit lagen.
.
Daß man die gefrorenen Sachen so schnell verbrauchen soll, liegt m.E. daran, daß die Industrie den Leuten genau wie bei den Dauerkonserven einreden will, daß man sie nach Ablauf dieser Zeit nicht mehr essen kann/soll und viele "misten" ja ihre Gfriere regelmäßig aus und werfen "überlagerte" Lebensmittel weg.
Ich packe grundsätzlich alles entweder in Taper oder ich packe sie in zwei Plastikbeutel, das verhindert zuverlässig den Gefrierbrand.
Aber auch Fleisch mit Gefrierbrandstellen kann man noch essen, schmeckt evtl. etwas nach Gfriere.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Westerwalderde » 12.03.2014, 01:24

Hallo ,
wie ist das eigentlich mit SENF ???
Er hat immer nur ein geringes Haltbarkeitsdatum ?
Wie kann man das verlängern ?
Oder hat jemand schon SENF selber gemacht ?
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Perfektes Brot » 12.03.2014, 10:49

Hallo Liebe Kavure*i,
ja, da hast Du recht, wir müssen selbständig werden und nicht alles glauben was die Industrie uns weismachen will.
Weisst Du wie lange Brot noch zu gebrauchen ist? Bis jetzt habe ich höchstens 2 Monate getestet, aber wäre mal interessant zu testen.

Liebe Westerwald Erde,
Senf in der Tube ist bei mir meist sehr lange im Kühlschrank. Ich weiss auch nicht ob es gescheidt ist, aber bis jetzt habe ich immer wenig gebraucht und da ist er so 3/4 Jahr drin bis er fertig ist. Aber wäre interessant mal genau zu testen.
Sonst würde ich für Notfall meine Senfsamen mörsern und selber Senf herstellen.
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Prepper86 » 12.03.2014, 11:05

Wir brauchen auch sehr lange bis so ein Senfglas leer ist.
Ich hab mir da ehrlich gesagt nie Gedanken drum gemacht :-D
Bin nur bei Mayo vorsichtig
Prepper86
 

Beitragvon Perfektes Brot » 12.03.2014, 11:08

Ich dachte Senf ist konserviertes Konservierungsmittel??? Gutes Wort konstrukt, gell?
Perfektes Brot
 

 


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