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Mindesthaltbarkeit

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Re: Mindesthaltbarkeit

Beitragvon Westerwalderde » 12.03.2014, 12:14

Wenn man es mal überdenkt ,was im Senf drin ist ... viel Essig und Gewürze -
die dürften doch eigentlich nicht verderben - habe nach dem Datum der neuen Tube geschaut 6/14
Nur ein Schachzug der Industrie ?
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Andiamos » 12.03.2014, 14:57

Zum Thema "Haltbarkeit von Senf" hat es schon ein paar alte Beiträge gegeben. Dort erfahrt ihr auch, wie man Senf wieder aufpeppt. :D

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LG
Angelika

PS: Es ist übrigens sehr erstaunlich, wie oft die Redewendung "meinen Senf dazu geben" hier schon vorgekommen ist. :lol:
Andiamos
 

Beitragvon Westerwalderde » 12.03.2014, 15:28

DANKE DIR fürs raussuchen ...
würde also bedeuten den SENF im Glas und öfters umrühren ist besser ,als in der Tube ;-) Super
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Andiamos » 13.03.2014, 07:31

Hallo zusammen,
bisher habe ich mich noch nie mit der Wurstproduktion beschäftigt. Jetzt aber habe ich Pökelsalz bestellt und würde gerne den vielgerühmten Schinken von @moppedstruppi versuchen. Mein Sohn war schon sehr interessiert.

Früher wurde aber doch nur im Winter geschlachtet und Wurst gemacht, oder? Das heißt, es sollten bestimmte kühle Temperaturen herrschen. Klar, heute gibt es Kühlhäuser, Kühlschränke usw.. Aber wenn ich in bescheidenem kleinen Rahmen sowas machen möchte, schaffe ich mir ja nicht extra einen Kühlschrank zusätzlich dazu an und so ein Eimer passt in meinen normalen Kühlschrank nicht rein, bzw. der wäre dann für 10 Tage blockiert.

Frage: Gibt es eine Höchsttemperatur für den Keller, in dem der Schinken reifen soll?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon tooltimemike » 13.03.2014, 18:45

Hallo alle,
Schinken machen - wär mal was, möchte ich auch probieren. Bin gerade am Plan machen für einen Erdkeller, da würd ich den hinhengen. Hier mein Linktip zu Schinken.
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TTmike
tooltimemike
 

Beitragvon Westerwalderde » 11.04.2014, 10:02

Hallo
habe gerade meinen Rucksack mal kontrolliert und viele Sachen ausgetauscht auf die Sommer Version.
Damit fand sich auch noch eine Tafel Rittersport Vollmilch haltbar bis 13/7/12
ausgepackt und oh staun .... alles okay .
Nicht vergraut und auch geschmacklich einwandfrei .Schmeckt hmmmm...
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon moppedstruppi » 11.04.2014, 19:44

Hi,
@TTM und ALLE.
Wir räuchern seid dem letzten Herbst und es ist toll.
Es ist einfach und die Ergebnisse sind ( sogar in den Augen von Schwiegermutter) " lecker". Probiert es aus es lohnt sich, Speck auf dem Dachboden ( NICHT im erdkeller) und Kartoffeln sind schon ne richtige Mahlzeit, wer dann noch Hühner hat :wink: , dem geht's gut.
Lasst euch nicht blöd machen in irgendwelchen Foren, ist wirklich einfach. Nen alten Schrank, ne Auflaufform und nen paar eierkartons und es kann losgehen.
Fleisch drei Wochen pökeln ( 100 Gr Salz/ 1l Wasser) dann abwaschen, lroxkentupfen und 2 Tage zum trocknen aufhängen, dann in den Räucherschrsnk und 5 X 2xtäglich räuchern, ( morgens einen eierkarton mit rauchmehl füllen anzünden und ausblasen. Abends das selbe nochmal. Fünf Tage lang, reicht für versperspeck) man kann mit Wacholderbeeren und tannengrün Unterschiede zurechträuchern.
Ich hab mich immer gefragt wie ich genügend fett zum braten lagern kann, genau so.
Wenn's räuchern fertig ist noch 2 Tage nachtrockmen und man kann ihn essen ( egal ob Schinken oder Speck) oder man hängt ihn, fliegensicher, ( Schrank, Wände raus-fliegengitter rein) auf den Speicher ( westfählisch für Dachboden) .
Wir haben Schinken und Speck für ein Jahr und im nächsten Herbst ( kalträuchern geht nur im Winter, Forellen werden heisgeräuchert ,wg dem anderen eiweis,) fülle ich den Vorrat wieder auf.
Also wenn ihr irgendwie die Möglichkeit habt, UMBDINGT ausprobieren.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 11.04.2014, 21:41

Servus Moppedstruppi!

Lässt du den Speck den ganzen Sommer über auch auf dem Dachboden oben hängen? Ist dein Dach isoliert? Meinem Speck ist es schon zu heiß geworden, er hat "Fett gelassen". Deshalb mußte er in den Tiefkühler bzw. in das Schweinefett eingelegt werden.

Weiterhin viel Glück beim Selchen wünscht die Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon moppedstruppi » 12.04.2014, 08:36

Hi,
@ selbstversorgerin

WIR, Frau und ich, wollen der " Stromabhängigkeit" etwas endgehen.( siehe Betrag von prepper86) und benutzen unsere KüTru nur als Kurzzeitzwischenlager, wenn wir mal nen Schweinchen nicht SOFORT ganz verarbeiten. Ansonsten versuchen wir alles stromlos zu lagern.
Unser Dach ist sehr schlecht , bis garnicht isoliert. Unser Haus ist von 1662. Ja, wir lassen alles auf dem Speicher hängen. Ja, es tropft etwas Fett aus. ( da steht ne plasikwanne drunter in der sind Küchenkrepptücher).
Was machst DU wenn der Strom mal weg ist?
In Passau hatten, im letzten Sommer, Bauern auf dem Berg keinen Strom, weil das E-Werk im Tal im Wasser stand.
SOWAS währe UNS E G A L , wir BRAUCHEN den nicht umbedingt.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 12.04.2014, 09:23

Servus Moppedstruppi!

Ich habe einen Teil des Speckes und der Würste in Schweinefett (von den eigenen Schweinen) eingelegt. Da brauche ich keinen Strom :-) Und wenn man als Fett das "Vlies" verwendet, dies ist wirklich über mehrere Jahre haltbar. Das Fett kommt in ein Schmalztopf (Emaille) und der Deckel hat kleine Belüftunglöcher. Dieser wird dann bei Zimmertemperatur oder im Erdkeller gelagert.

Auf dem Dachboden wird mein Speck, wenn er Fett gelassen hat, immer soooo hart (getrocknet), daß dieser fast nicht zu schneiden ist. Nicht gut für meine "wehleidigen" (rheumatischen) Hände. Muß noch dazusagen, daß wir im Sommer gerne wochenlang 38 bis 40 Grad haben (pannonisches Klima).

Wenn der Strom der TK-Truhe plötzlich weg ist, dann wird der Holzofen angeworfen und alles eingekocht. Und da wir ja zehn sehr gute Esser sind, ist der TK-Kühler sehr schnell leer. (Außerdem haben wir zwei Solarplatten und noch ein Stromerzeuger)

Wenn der Speck, die Würste oder die Butter dann "plötzlich" auftauen müssen, sind die noch lange genug OHNE Strom haltbar. Wenn dieser zu hart wird, dann wird er halt gekocht. Butter könnte man im Salzwasser lagern.

Gemüse friere ich nicht ein, entweder verbrauche ich aus dem Garten, oder Überschüsse werden getrocknet. Ich weiß, daß dies (derzeit noch) nicht so ausgewogen/abwechslungreich ist, aber ich beziehe Gemüse von der Tafel und da koche ich sehr kreativ. Und für kurze Zeit lagere ich vieles im Erdkeller.

Wohnen ganz ohne Strom und fließend Wasser habe ich schon ausprobiert (über einen Monat ganz ohne Strom und Wasser), als wir in unser Bauernhof gezogen sind und dies erst neu legen lassen mussten. War alles machbar, da es gerade tiefster Winter war, wurden die Lebensmittel einfach in die Kälte gestellt. Das mache ich auch heute noch. Spart sehr viel Strom. Und ich liebe es den Holzofen zu füttern. Der spendet dann Wärme, darauf koche ich die Mahlzeiten, das Futter für die Tiere (die Hühner bekommen im Winter immer eine warme Mahlzeit (gekochter Mais ganz). Und das Wasser für das Geschirrspülen wird nebenbei auch gleich warm. Das Badewasser wurde auch im Badeofen mit Holz erwärmt und das Badewasser dient dann zum Auftrauen der eingefrorenen Wasserleitungen. Und als Wasserersatz diente Schnee und Eiszapfen. Aber wir haben auch einige Trinkwasserquellen und auch einen Brunnen.

So, das war zwar nicht alles zur Haltbarkeit, aber ich wollte deine Frage beantworten.

Liebe Grüße aus dem trockenen Südosten Österreichs schickt euch allen

die Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon moppedstruppi » 12.04.2014, 11:57

Hi,
DAS hört sich ja guuut an, hätten wir auch gerne, aber ist jetzt etwas spät.
Trotzdem; bei mir kommt SELTENST Neid auf, fühle dich beneidet.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Prepper86 » 12.04.2014, 20:37

Heute gab es Gyros, welches ich im TK zufällig ganz hinten entdeckt habe.
MHD: November 2012

Es hat geschmeckt ;-)
Prepper86
 

Beitragvon Andiamos » 12.04.2014, 21:29

Möchte nur mal kurz berichten.
Vor ca. 6-8 Wochen habe ich eine Dose Vollkornbrot aufgemacht, weil ich aktuell kein Brot im Haus hatte. MHD Mitte 2013. Es schmeckte noch total frisch. Weil Dosenbrot nicht gerade mein Favorit ist, habe ich es seitdem bei Raumtemperatur stehen lassen und ab und zu mal Geruchskontrolle gemacht. Fazit heute: es riecht immer noch gut und ich würde es jetzt auch noch essen (und ich bin, was das angeht, ziemlich pingelig).
Also nix mit kurzer Haltbarkeit, wenn die Dosen erstmal geöffnet sind.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 12.04.2014, 21:52

Ihr seid mutig!
Wenn wir mal nichts mehr von Euch hören, was sollen wir dann denken... :shock: :wink:

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 12.04.2014, 22:03

survival hat geschrieben:Wenn wir mal nichts mehr von Euch hören, was sollen wir dann denken... :shock: :wink:

Tja..... dann hat´s uns wohl erwischt....... :lol:

Nee, keine Sorge, zumindest bei mir. Ich bin wirklich pingelig in solchen Dinge und entsorge eher, als ich das Risiko einer Lebensmitelvergiftung eingehe.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 12.04.2014, 23:09

Hallöle,

dank der vielen Konservierungsstoffe schimmelt Brot heute kaum noch. Amerikan Sandwich brot gekauft... nach 6 Wochen immer noch gut? Ich weiss noch... früher... da war dieses Brot nach spätestens einer Woche schimmelig. Für den Notfall... ok da kann man Dosenbrot nehmen...gegen den Hunger... gesund wird es nicht sein.


Ich mag Brot nicht mehr kaufen...
meist mach ich mit glutenfreiem Mehl Pfannkuchen und dann kommen darauf so Sachen wie Käse, Quark, Salat, gekochter Schinken, Salami, Braten, Hähnchengeschnetzeltes, übriggebliebene in Scheiben geschnittene Frikadellen mit Senf und Zwiebeln, Gurken, Tomaten oder Ei manchmal mit selbstgemachter Majo; oder auch mal nur Marmelade, Pflaumenmus oder Honig.....einrollen Frühstück fertig...kann man auch gut mitnehmen...

Auch gut wenn man kein Brot backen kann weil kein Strom da ist... Notkocher haben wir ja alle.... :mrgreen:


Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon moppedstruppi » 13.04.2014, 08:27

Hi
@prepper86
und alle

wir backen unser Brot immer selbst.
Zum üben auch, mind. 1x / Monat in " oma's küchenherd".
Ok, dann ist es etwas warm im Haus (das stört auch nur im Sommer).
Wir haben auch Dosenbrot eingelagert ( für apsolute Notzeiten und als " Monsterausrüstung". Aber eigendlich bauen wir unser Brot aus den 100 kg Weizen und der gleichen Menge Roggen die wir im Umlauf haben. Das reicht, bei dem momentanen Verbrauch, für ein Jahr. Und z.z. Wird immer wenn 25 kg weg sind ( drei leere Eimer) ein neuer Sack geholt.
Frau kann schon: Roggen,- Weizen,- Sauerteig , Bauernbrot , helle und dunkle Brötchen, und neuerdings Knäckebrot. Dazu kommen noch Kuchen und Linzer Torte aus selbstgemalenem Mehl.

iCH kann nicht backen, ABBA Frau.
Toll wa?
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon survival » 13.04.2014, 08:32

Tja - wir Frauen halt...!

Wir backen unser Brot auch selbst, im zwei Wochen Rhythmus oder so…
Macht super Spaß und ich weiß, was alles nicht drin ist!!! :mrgreen:

LG von der Survival, deren Männe den Holzbackofen immer anheizt, weil Frau Brot bäckt... :wink:
survival
 

Beitragvon moppedstruppi » 13.04.2014, 08:45

Hi,
habt ihr so'nen "hänsl und Gretel" backofen?
Langsam werd ich echt neugierig.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon survival » 13.04.2014, 15:42

Wie lange soll ich Dich noch neugierig machen? :wink:

Nein, im Ernst - wir wohnen in Miete und haben uns für einen "transportablen" Holzofen entschieden. Also kein gemauerter (wäre schöner!), sondern ein Modell der Firma Häussler. Ein direkt befeuerter Ofen.
Wir haben ein nettes Häussle drum gebaut und so sieht er richtig nett aus!
Bei einem Auszug kann er mit dem Hubwagen auf den Hänger geladen werden oder mit einigen starken Männern...
Einen gemauerten müsste man stehen lassen, wollten wir nicht!

Also fast ein "Hänsel und Gretel "Ofen :mrgreen:

Er wird so zwei bis zweieinhalb Stunden beheizt, dann kann man extrem gute Pizza backen oder Flammkuchen oder Fladen oder Gyros oder Würstchen...
Dann Vollkornbrot, dann Mischbrot, Lasagne, Katoauflauf, Kuchen...oder Braten, Hähnchen und weiß der Kuckuck, was noch alles.
Und Plätzchen und Fisch ...

Wir nehmen nach dem Anheizen die Asche mit Glustücken raus, die kommt in eine Keramik Feuerschale. Darauf wird der Dutchi gestellt und noch Eintopf geschmurgelt...
Coole und effektive Sache, so ein Holzbackofen und macht Spaß! 8)
Kann ich mir bei Euch ganz gut vorstellen, passt doch zu eurem Lebensstil!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon moppedstruppi » 13.04.2014, 17:54

Hi,
ganz genau. Ich bin noch auf der Suche nach ner "zündenden" Idee. Bau ich den selber( aber eine dichtschliessende Tür???)
oder Kauf ich einen, und wat kost dat? Und wie sieht der dann aus? ICH fänd ja dann alte Ziegel und weißen Rauhputz dann schön, der darf dann auch ruhig "Brandspuren" erhalten.
Aber ersal muss ich klären ob: ich die Hochbeete versetzen darf, ich einen Pool ( 10cub.meter Wasser zusätzlich) hinstellen darf, und der Regierung ( Amnesie) das dann auch zusagt.
Naja, mal schau'n, dann seh'n ma scho!
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Andiamos » 13.04.2014, 18:25

Hallo moppedstruppi,
wie wärs mit Lehmbau? Eine dicht schließende Tür müsste doch mitsamt Rahmen einzubauen sein.
Es gibt in der Reihe "Einfälle statt Abfälle" auch Hefte zum Lehmbau und zum Ofenbau. Einfach mal auf der Seite stöbern.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 13.04.2014, 18:26

Hallo moppedstruppi,
wie wärs mit Lehmbau? Eine dicht schließende Tür müsste doch mitsamt Rahmen einzubauen sein.
Es gibt in der Reihe "Einfälle statt Abfälle" auch Hefte zum Lehmbau und zum Ofenbau. Einfach mal auf der Seite stöbern.

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LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 13.04.2014, 20:44

Schau mal beim "Grillsportverein" im Netz, findet man tolle Anregungen!
Häussler hat einen Katalog, auch einen Zusatzkatalog - von Kunden gestaltete Öfen! Kann man sich schicken lassen!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon amnesie » 16.04.2014, 19:50

Hallo,
Habe gestern Biomilchreis gefunden seit 2 Jahren MHD abgelaufen. Hab ihn völlig normal gekocht, war total in Ordnung.
Lg
amnesie
 

Beitragvon Prepper86 » 01.05.2014, 11:40

Das Pepsi Cola mit MHD 2011 habe ich entsorgt.
Probiert hab ich sie, aber das ging echt nicht meht.
Vielleicht im äußersten Notfall, wenn ich nix anderes zu trinken hätte ;-)
Prepper86
 

Beitragvon Prepper86 » 17.05.2014, 05:13

Auf N24 läuft gerade über's Band: EU-Staaten wollen Haltbarkeitsdatum bei Nudeln abschaffen
Prepper86
 

Beitragvon Kavure´i » 17.05.2014, 23:46

Hola
Nudeln sind richtig gelagert sehr lange haltbar.
Aber denen geht es sicherlich nicht darum, die Verschwendung von Lebensmitteln einzuschränken, sondern darum, auch uralte Lagerware noch loszuwerden.

Wenn die Konsumenten wüßten, daß z.B. Butter und Rindfleisch oft schon 10 Jahre oder länger tiefgefroren lagern, bevor sie aufgetaut und als "frisch" verkauft werden ..............

Bei uns wird übrigens nicht nur ein MHD aufgedruckt, sondern zumeist das Verpackungsdatum.
Wobei natürlich offen bleibt, wie alt die Ware schon war, bevor sie eingetütet wurde :roll:

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Prepper86 » 18.05.2014, 05:03

Das ist leider wahr :-/ manchmal will ich es gar nicht wissen :-/
Prepper86
 

Beitragvon Lausitzerin » 18.05.2014, 13:04

Bei Butter hab ich gard heut erst wieder darüber nachgedacht, wann mag die wohl eigentlich poduziert worden sein?

In meiner Prepper-Anfangphase hab ich damals recht schnell Butter in Dosen für den Vorrat besorgt (und so einiges andere, was im ersten panischen Anfall sinnvoll schien) :oops: , ein tooootaler Mißgriff, schmeckte schon gleich sofort nicht, jetzt versuch ich die so nach und nach ins Hühnerfutter zu schummeln :lol:
(manches erzähle ich meinem Mann nicht, er kann zwar alles essen, muß aber wirklich nicht alles wissen :lol: )

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon maroni » 18.05.2014, 22:16

Butter hält "ewig" wenn man sie als Ghee oder Butterschmalz verarbeitet und luftdicht lagert.(Vakuumieren).So wird sie nicht ranzig. Sie taugt auch dann noch um sie auf´s Brot zu streichen, oder man emulgiert das Schmalz wieder zu Butter...drum wird dem gekauften Butterschmalz ja ein Farbstoff (Stigmasterin)beigemixt um "Subventionsbetrug" nachweisen zu können...das schmeckt man natürlich.
maroni
 

Beitragvon OSSI » 01.06.2014, 15:57

Hallo Leute.

Für alle Fans von lebendiger und gesunder Kost.Ich habe mal wieder die Keimfähigkeit von meinen, mitlerweilen 5 Jahre alten, Bio-Weizen durchgeführt. Vor 5 Jahren habe ich das erste mal eine große Menge eingelagert, so das es durch Rotation immer noch nicht alle ist. Sind immer noch ca. 80kg vorhanden. Der Test war super, 94%ige Keimfähigkeit beim ersten Test und 95%ige Keimfähigkeit beim zweiten Test. :D

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon lonecomander » 01.06.2014, 16:24

Nochmal zum Thema Butter!Was haltet Ihr denn von Butterpulver,welches mittels Wasserzugabe verzehrfertig gemacht wird?Gibts da schon Erfahrungen?Bin durch Zufall in Ebäääääi drüber gestolpert!Das Butterpulver ist in Blechdosen verpackt!Hat meine Neugier geweckt!
lonecomander
 

Beitragvon lagerverwalter » 01.06.2014, 16:40

maroni hat geschrieben:Butter hält "ewig" wenn man sie als Ghee oder Butterschmalz verarbeitet und luftdicht lagert.(Vakuumieren).So wird sie nicht ranzig.
...Sie taugt auch dann noch um sie auf´s Brot zu streichen, oder man emulgiert das Schmalz wieder zu Butter....

Hi "Maroni",
ich mache mein Ghee zwar in Dosen, kommt aber aufs selbe raus.
Ghee so wie es ist aufs Brot, schmeckt mir nicht.
Wie soll denn durch emulgieren daraus wieder Butter werden.
Hast du eine Anleitung dafür?.
Gruß, Thomas
lagerverwalter
 

Beitragvon lonecomander » 01.06.2014, 16:50

Los,Maroni!Mach bitte mal!Das interessiert mich ebenfalls!Wie wird das Butterschmalz wieder emulgiert?lass uns an deinem Zauber bitte teilhaben!Ja?
lonecomander
 

Beitragvon lagerverwalter » 01.06.2014, 17:00

lonecomander hat geschrieben:!... Butterpulver,welches mittels Wasserzugabe verzehrfertig gemacht wird?Gibts da schon Erfahrungen?....Hat meine Neugier geweckt!

Hi "lonecomander",
meine Neugier auch. Der Preis für 1,2 kg zurückverwandelte Butter ist aber
recht erheblich mit fast 30 Euronen.
Wir hatten letztens einen Beitrag mit Geriertrocknung für den Hausgebrauch.
Sobald ich meine laufenden "Krisen Baustellen" fertig habe, werde ich das mal versuchen. Schockgefrieren kann mein TK allerdings nicht.
Einen Versuch ist das allemal wert, zumal ich zinzwischen zwei kleine Vakuummaschinen habe.
Gruß, Thomas "der lagerverwalter"
lagerverwalter
 

Beitragvon maroni » 01.06.2014, 18:32

Also ich kopier die Anleitung mal hier rein.ist zwar schon über 100 Jahre her, aber man kann´s ja probieren.
Quelle:http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/31035-Wiederherstellung-von-Butter-aus-Butterschmalz

Ausprobiert habe ich es noch nicht,weil ich Ghee auch am Brot esse, oder sonst halt Topfen oder Kokosfett draufstreich.Werd´s aber versuchen. Funktionieren muss es, sonst gäbe es ja nicht die Vorsichtsmaßnahme gegen Subventionsbetrug mit dem zugesetzten Stigmasterin.

Standard Wiederherstellung von Butter aus Butterschmalz


Im Wikipedia-Artikel über Butterschmalz (Butterreinfett) wird dessen Herstellung aus Butter beschrieben. Außerdem ist erwähnt, dass die Herstellung von Butterschmalz von der EU subventioniert wird, um Butterüberschüsse abzubauen und dass diesem Butterschmalz ein Indikator namens Stigmasterin beigefügt werden muss, als Marker gegen eine mögliche Rückführung in Butter, was Subventionsbetrug gleichkäme. Also heißt das, dass Butterschmalz (der u.U. sehr lange haltbar ist) sich grundsätzlich durch Emulgierung in Butter zurückverwandeln lässt. Wie und mit was genau der Butterschmalz emulgiert werden muss, danach habe ich lange gesucht und nun endlich ein uraltes Dokument aus dem Deutschen Reich gefunden. Es handelt sich um einen Auszug aus den

ARBEITEN AUS DEM KAISERLICHEN GESUNDHEITSAMTE.
(Beihefte zu den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes.)
ZWEIUNDZWANZIGSTER BAND.
BERLIN.
VERLAG VON JULIUS SPRINGER.
1905.

Gefunden auf archive.org, irgendwelche Copyrights sind seit 1905 längst abgelaufen.

Wiederherstellung von Butter aus Butterschmalz.

Es wurden nunmehr Versuche angestellt, auf einfache Weise und ohne An-
wendung maschineller Hilfsmittel aus Butterschmalz Butter wiederherzustellen. Dieses
gelang nach dem von Soxhlet^) angegebenen Verfahren. Wird Butterschmalz mit
15% Magermilch kräftig durchgeschüttelt und durch Eingießen in Eiswasser ab-
gekühlt, 80 erfolgt von neuem Emulsionsbildung und es läßt sich dadurch das Schmalz
wieder in Butter verwandeln.

Am zweckmäßigsten verfährt man nach diesseitigen Erfahrungen hierbei folgender-
maßen:

Butterschmalz wird bei 40® geschmolzen und 85 Teile desselben mit 15 Teilen
gleichfalls auf 40® erwärmter Milch durch kräftiges 2 — 3 Minuten anhaltendes Schütteln
gut durchgemischt. Alsdann wird die emulsionsartige Mischung unter zeitweisem
Durchschütteln in dünnem Strahl in ein geräumiges Gefäß mit Eiswasser gegossen.
Letzteres wird hierbei durch Rühren mit einem Glasstabe in Bewegung gehalten. Die
Emulsion erstarrt beim Einfließen sofort; die erstarrte Masse wird nach einiger
Zeit mit einem Siebe oder Sieblöflel abgeschöpft, zusammengeknetet und mit 2 — 3%
Kochsalz vermischt. Die Butter ist alsdann sofort gebrauchsfertig, jedoch wird ihre
Qualität durch 12 — 24 stündiges Liegen im Eisschrank und nochmaliges Kneten be-
deutend verbessert.

Das Produkt besitzt Konsistenz, Aussehen und Geschmack der Butter. Wesentlich
jedoch ist es, das Gemisch in dünnem Strahl unter fortwährendem Umrühren in das
Eiswasser einzugießen, da sonst Knötchen- oder Klümpchenbildung eintritt. Bei mehr-
maliger Anwendung des Verfahrens eignet man sich leicht eine gewisse Handfertigkeit
an, so daß stets eine tadellose Butter erzielt wird.

Es wurden im Laboratorium nach diesem Verfahren Mengen von 1 — 2 Pfund
hergestellt. Versuche im großen sind noch nicht ausgeführt worden.

Insbesondere wurde das aus den Tropen zurückkommende Butterschmalz zum
Herstellen von Butter benutzt und gute Resultate erzielt. Es mag erwähnt sein, daß
noch im Januar 1904 selbst aus dem im Verladeraum des Schiffes in einer Wein-
flasche versandten Butterschmalz eine als Streichbutter verwendbare Butter hergestellt
werden konnte.

Für den Schiffsbedarf dürfte sich in diesem Falle die Verwendung von sterilisierter
Milch oder vielleicht einer Auflösung der neuerdings in den Handel kommenden
pulverförmigen Trockenmilch empfehlen. Mit zwei Monate alter sterilisierter Milch
wurden gute Ergebnisse erzielt. Kondensierte Milch erwies sich wegen ihres hohen
Milchzuckergehaltes als ungeeignet, da die mit dieser wiederhergestellte Butter sehr
unangenehm schmeckte. Das Verfahren scheint einwandfrei, wenn auch eine gewisse
Ähnlichkeit mit Renovated- Butter nicht zu verkennen ist.

In nachstehendem ist die aus gutem Butterschmalz nach der erwähnten Methode
dargestellte Butter als „regenerierte Butter" bezeichnet, um einer Verwechselung mit
„aufgefrischter, Prozeß- oder Renovated -Butter" vorzubeugen. Denn hinsichtlich der
Beurteilung ist die aus vollständig einwandfreiem Butterschmalz hergestellte regenerierte
Butter von der aus minderwertigem Material dargestellten Renovated-Butter zu unter-
scheiden. Die im Auslande sich etwa im Handel findende Prozeß -Butter wird von
geringerer Güte sein, als die im kleinen, von den Konsumenten für den eigenen Be-
darf hergestellte, regenerierte Butter. Die zur Erkennung von Renovated-Butter von
Heß und Doolittle*) sowie von Leach*) vorgeschlagenen Vorprüfungen treffen
gleichwie für Margarine auch für regenerierte Butter zu. Dieselben sind folgende:

1. In einem Löffel wird eine etwa haselnußgroße Probe über einer kleinen Bunsenflamme unter Umrühren geschmolzen; natürliche Butter kocht dahei ruhig unter
beträchtlicher Scbaumbildung und ergibt nach dem Erhitzen ein verhältnismäßig
klares Fett, während regenerierte Butter dabei stark spritzt ohne Schaumbildung und
nach der Entfernung vom Brenner zeigen sich gewöhnlich Kaseinmassen in dem ge-
schmolzenen Fett.

2, Bei natürlicher Butter setzt sich beim Schmelzen auf dem Wasserbade das
Kasein in kurzer Zeit zu Boden und das überstehende Fett ist klar, regenerierte Butter
wird selbst nach mehrstündigem Stehen nicht klar.

3. Isoliert man die Proteide durch Schmelzen der Butter, Abgießen des Fettes
und Extraktion mit Äther, so bilden diese bei Naturbutter eine amorphe, gleichmäßige,
bei regenerierter Butter eine kömige, nicht zusammenhängende Masse.

Schlußsätze

Die praktischen Ergebnisse der fünf Versuchsreihen mit Dauerbutter lassen sich
kurz folgendermaßen zusammenfassen:

1. Für die Haltbarkeit von Dauerbutter ist die Höhe des Kochsalz-
gehaltes nicht ausschlaggebend. Butter ohne Kochsalzzusatz hält sich
sehr schwierig. Ein wesentlicher Unterschied in der Haltbarkeit der
mit 3 oder 5% Kochsalz versetzten Proben war^nicht zu beobachten.
Ein Kochsalzzusatz von 6 oder 10% beeinträchtigt die Haltbarkeit der
Butter.

2. Von wesentlichstem Einfluß auf die Haltbarkeit von Dauerbutter
ist die sorgsame Herstellung derselben. Sie geschieht am besten unter
Verwendung von zweimal bei 94 — 96® pasteurisiertem, saurem Rahm. Vor
dem zweiten Pasteurisieren ist der Rahm in verschlossenem sterilisiertem
Gefäß bei Zimmertemperatur 24 Stunden aufzubewahren. Weseutlich ist
ferner ein schnelles Abkühlen des Rahmes auf 6 — 8^ Butterung bei
niederer Temperatur und peinlichste Sauberkeit im ganzen Betriebe.

3. Die haltbarste Dauerbutter wurde aus zweimal pasteurisiertem,
saurem Rahm unter Anwendung von Reinkulturen und unter Zusatz von
3% Kochsalz dargestellt, wobei 2,27o Kochsalz in der fertigen Butter
verblieb.

4. Unter besonderen Vorsichtsmaßregeln hergestellte Dauerbutter war
auch bei einem 12% übersteigenden Wassergehalt haltbar.

5. Die geeignetsten Verpackungsgefäße für Dauerbutter sind luft-
dicht verschlossene Olasbüchsen.

6. Die Lagerung der Butter im Kühl- oder Eisraum des Schiffes ist
für ihre Konservierung von großem Wert.

7. Die Tatsache, daß der Säuregrad einer Butter einen Rückschluß
auf die Qualität derselben ohne weiteres nicht gestattet, hat durch die
Versuche eine erneute Bestätigung gefunden.



Mit dem Versand von Butterschmalz in die Tropen sind nachstehende Erfahrungen
gemacht worden:

1. AuB zweimal pasteurisiertem, saurem Rahm hergestelltes Butter-
schmalz ist in geeigneter Verpackung lange Zeit haltbar. Butterschmalz
ist für den Versand in die Tropen deswegen sehr geeignet, weil sich aus
demselben auf einfache Weise in kurzer Zeit Butter zurückbilden läßt.

2. Als Versandgefäße für Butterschmalz sind luftdicht verschlossene
Flaschen von der Form der Weinflaschen aus dunkelbraunem Glas zu
empfehlen.

3. Die Haltbarkeit des Butterschmalzes wird durch die Lagerung im
Kühlraum des Schiffes erhöht.

4. Aus von der Tropenreise zurückkommenden Butterschmalzproben
wurde einwandfreie Tafelbutter hergestellt.

Berlin, April 1904.
maroni
 

Beitragvon lonecomander » 01.06.2014, 18:49

Super!Was auffällt:Dieses Wissen ist über 100 jahre alt!Es hat offentlich schon damals funktioniert und sollte es wieder tun!Kein Hexenwerk!Alles selbst machbar!Ich bin echt beeindrukt!
lonecomander
 

Beitragvon maroni » 01.06.2014, 20:14

Ich muss sowieso die nächsten Tage Butterschmalz kochen...mache das immer auf Vorrat für mind.1/2 Jahr, wenn es Bio-Butteraktion gibt...da werde ich das dann mal mit einer kleinen Menge testen, obs 110 Jahre später auch noch so läuft ;)
ich habe lange danach gesucht /gefragt und bin dann "zufällig" drübergestolpert.
Hochwertiges Fett ist nicht nur in Krisenzeiten Gold wert.Man braucht nur die passenden Lagerräumlichkeiten. Eingeweckt hält das dann wirklich ewig.
maroni
 

Beitragvon PFERDESTEHLER » 01.06.2014, 20:30

Also, ich muss Euch noch mal ein Kompliment machen von Sirup über Saft einkochen bis hin zu Butterschmalz -faszinierend was Ihr alles so könnt.

Ich habe, bis ich mich hier angemeldet hatte mich immer für einen Hobbykoch gehalten, stufe mich aber zukünftig freiwillig nur noch als Beikoch ein. Hatte aber auch noch nie eine Freundin die Kochen konnte.

Über selbst gemachtes Gänseschmalz bin ich auf der Fettebene noch nicht hinaus gekommen. Ich freue mich schon auf künftige Anregungen.

Grüsse, nun wieder aus NRW

Pfdst
PFERDESTEHLER
 

 


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