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Prepperalltag-Was habe ich heute getan..

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Re: Prepperalltag-Was habe ich heute getan..

Beitragvon crazy » 11.09.2017, 20:02

Hallo Prepper86,

wenn ich was von "Anti-Rutsch-K U N S T S T O F F" lese, gehen bei mir sämtliche Warnlampen an.

Ich wage mal zu behaupten, daß nicht unbedingt eine Dose sozusagen von sich aus ausgelaufen ist. Bei Dosen, die auf Kunststoff stehen, reicht manchmal schon eine gewisse Temperaturschwankung, um die Dinger an der Kontaktfläche "schwitzen" zu lassen. Das Ergebnis ist dann nach einer gewissen Zeit eine durchkorrodierte Falznaht am Boden- bzw. Deckelverschluß. Gleicher Effekt: Dosen nur LEICHT feucht auf die Kunststoffunterlage gestellt - reicht schon für's Durchgammeln, weil die Feuchtigkeit einfach nicht weg kann. Und wenn denn die Dosen bei Einlagerung etwa gleich feucht waren, überrascht mich das Ergebnis überhaupt nicht.

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Wir haben da so einen Kriechkeller, der dauerfeucht ist. Auch da kann man durchaus eine Weile selbst Konservendosen lagern. Wir haben das Anfangs auf Kunststoffregalbretten versucht, damit bloß die Regalbretter nicht durch Feuchtigkeit angegriffen werden... Ihr dürft dreimal raten, was passiert ist (die Dosenböden sind in Rekordtempo angerostet).
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Holzbretter, unbehandelt. Nix anderes... die können nämlich "atmen". Geht sogar (mit Einschränkungen, aber immerhin) in unserem dauerfeuchten Kriechkeller.

Viele Grüße
crazy
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crazy
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 12.09.2017, 00:44

Heute Dosenravioliselbstmachmaterial gekauft - hab jetzt für 2 kurze Sorten alles da was ich brauche.

Was lustig war: wir haben normalerweise ja immer einen Kaninster mit Diesel im Kofferraum. Für die Fahrt aber hat mein Mann diesen rausgenommen da man den bei dem Einkauf nicht mit sich führen darf.
Was passiert: mein Mann hatte vergessen zu tanken (kein Problem, man hat ja immer einen vollen Kaninster mit..)
Öhm... diesmal eben nicht. Da einer beim Wagen bleiben muß , machte sich mein Mann auf dem Weg: 1 km bis zum nächsten Dorf. Fragt eine ca 70 Jährige Frau wo die nächste Tankstelle ist weil ihm der Sprit ausgegangen ist. Sie: oh, die nächste ist 6 km weg- aber "was brauchens denn ?" Mein Mann: Diesel. Frau: geht in Scheune, fällt aus Tank Diesel in Kanister (ja, Diesel, nicht Heizöl), drückts ihm in die Hand. Mein Mann hat ihr dann Geld in die Hand gedrückt was sie nichmal nehmen wollte. "Man hilft doch gerne". Diesel eingefüllt, der netten Frau dann den Kanister + Trichter wiedergegeben . So schauts auf dem Land aus - hier ist man noch hilfsbereit. Das nächste Mal wenn wir da vorbeifahren, nehmen wir eigenen Honig, Eier und selbstgemachten Essig mit und bringen es der netten Frau als kleine Überraschung mit. Aufm Land gehärt preppen noch zum Alltag :)

Lustigerweise hat auch noch unser Schützenbruder gesehen daß wir ein Problem haben -er kennt unser Auto (da war mein Mann schon auf dem Rückweg mit Kanister) - er hat ihn dann den Rest zum Auto gefahren. Der hätte uns ebenso Sprit gegeben da auch er Diesel hat - auch wenn er einen Benziner fährt .
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 12.09.2017, 02:33

Andiamos hat geschrieben:Hallo mollemaus,
nimmst du abgekochtes Wasser und kochst du die Gummis auch vorher ab?


Hallo Kavure,
deine Brotrezepte interessieren mich auch. Verwendest du Auszugsmehl oder Vollkornmehl?

LG
Angelika


ich hab da keine große Auswahl.
Bei Weizenmehl gibt es die Sorten 000, die ist für Brot und Brötchen, die Sorte 0000 soll dann für Kuchen usw sein.
Das sind beides Auszugsmehle. Ich nehm immer 000, habe aber zum anderen Mehl keinen Unterschied gefunden.
Es gibt auch Weizenvollkornmehl, das muß man aber suchen, gibt es kaum.
Das Roggenmehl bekomme ich direkt vom Erzeuger, das ist ein sehr fein gemahlenes Vollkornmehl.

Kavure´i
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Beitragvon Drakulinchen2 » 14.09.2017, 00:54

das erste Mal" Ravioliinhalt" selbst hergestellt. Muß am Fr. mal schaun wie es geworden ist....

Puh, irgendie haben mein Mann und ich da ziemlich lange dagesessen.... Also momentan sag ich da puh, die Fabrikravioli sinf günstig... Die Rohmats sind nicht unbedings sooo viel günstiger und ob die dann besser sind als die Werksware ?
Na ja, ist halt ein Hobby - und falls es keinen kaufbaren Naschschub gibt, kann man jedenfalls im Norfall div. verschiedene Produzieren...

Ich bin noch weit davon entfernt den Unterschied zu bemerken bzg Fabrikravioli und selbst hergestellter - aber es tut gut zu wissen , daß man es im Notfall auch selbst machen kann..
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 14.09.2017, 01:52

Hola

nochmal 20 Gläser Maulbeeren eingekocht.
7 Gläser á 1 Liter mit rotem und gelbem Paprika, Blumenkohl, grünen Bohnen und Karotten milchsauer eingelegt.
20 kg Hundefleisch kleingeschnitten und portionsweise eingefroren.

Kavure´i
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Beitragvon Pleitegeier » 14.09.2017, 10:11

Wenn ich von solchen Mengen lese,merke ich meine Kraftlosigkeit.

Ich finde es toll,solche Energie aufbringen zu können und diese Arbeit zu meistern.
Meine Hochachtung an alle die Ihre Vorräte derart ergänzen.

Super Leistung.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon hansi132 » 16.09.2017, 00:51

136 kg Kartoffeln ausgebuddelt (ist trotz des nassen Sommers ganz okay; mal sehn wie weit man damit über den Winter kommt)
Gesamt ca 18 kg Bohnen geerntet
Karotten Totalausfall :(
Spitzkohl noch großteils am Feld (ist das normal, dass wenn man Sauerkraut im Schraubglas einstampft, braune (bereits eingetrocknete) Flüssigkeit bei der Gärung austritt? Deckel stark nach oben/aussen gewölbt und stinkt eklig)
und Raviolidosen vor ungebetenen Gästen in Sicherheit gebracht
hansi132
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 16.09.2017, 01:16

selbst hergestellte Ravioli ausprobiert: man hat sich zwar an die im Heft angegebenen Mindestladungen orientiert ( also verschiedene Ladungen zwischen Min und Max) - aber irgendwie waren die "Mädchenladungen" nicht mal repetierfähig - und die Geschosse haben wir sogar VOR der Scheibe gefunden (kamen also nichtmal die 25m weit) . Wir dachten eigentlich, Minimalladung bedeutet: da wird grad noch repetiert - aber anscheinend bedeutet das: da kommt vorne überhaupt was raus... Wurde uns im Lehrgang anders vermittelt, aber man sieht: Versuch macht klug :) Müssen dann mal am Wo-Ende mal andere Ladungen ausprobieren - haben ja mit den genannten Zutaten/Ladebuch kompetente Ansprechspartner heute befragt :)

Heut noch 10 Hennen nachbestellt (Rhodeländer) da ich momentan wenig Eier habe - sind einige Hühner die ich jetzt die nächsten Wochen mal schlachten muß da sie zu alt sind und ich habe auch einige Alte schon wegen Legedarmvorfällen verloren, viele gehen jetzt auch in die Winterpause/Mauser.

Bei meinen Kürbispflanzen siehts mau aus - irgendwie scheint da nix zu kommen - und meine Winterzwiebeln wollen auch nicht so recht...

Das einzige was momentan noch im Garten ansteht: noch restl. Pfefferminze/Basikikum ernten und trocknen - werd ich am So oder Montag erledigen. Zwetschgen sind dieses Jahr keine Rede wert - wir hatten viel schlechtes Wetter, wenig Bestäubung... Das wenige was überhaupt rumterkommt, da balen sich die Hühner drum. Das was am Baum ist, reicht nichtmal für ein Blech Pflaumenkuchen...

Pilze siehts momentan auch schlecht aus - vorher zu heiß, jetzt nur Regen und saukalt- schlechtes Wetter für Pilze hier momentan. Auch letztes Jahr absolut mau. Vorher trocken und man ist fast verreckt in der Hitze und dann übergangslos sehr kalt und nur naß... Ich hab eigentlich gehofft, daß nach der Hitze dann mal angenehme Wärme kommt wo man gerne draußen was macht - halt nicht heiß, aber angenehm warm. Nix: Naß und so kalt daß man Abends den Ofen anschüren muß damit die Finger nicht einfrieren...
Drakulinchen2
 

Beitragvon lagervize » 16.09.2017, 14:19

Drakulinchen2 hat geschrieben:selbst hergestellte Ravioli ausprobiert: .......
....... sind einige Hühner die ich jetzt die nächsten Wochen mal schlachten muß da sie zu alt sind .......

Hi "Drakulinchen2",
Hühner schlachten machst du doch hoffentlich nicht mit deinen "Raviolis".:-) :-)
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 17.09.2017, 02:57

>Hühner schlachten machst du doch hoffentlich nicht mit deinen "Raviolis"

nein, was meinst wa da los wäre, würde ich meine Raviolis hier aufm Gelände zünden...
Da mußt schon das legale böllern der Polizei melden ...
Alles was knallt muß legal sein - was meint was los ist, wenn hier was knallt was nicht angemeldet ist ?
War heute passiv beim Böllerschießen : 60 Geb. Hab ja nur Wiederlade- und Vorderlade- aber eben keinen Böllerschein - werd ich aber im Okt machen wenn noch Kursplätze frei sind. Hab mich da nur erkunfigt beim Böllerverein und bin eingeladen worden. Da wird jeder "Akt" angemeldet - Böllern ist ja nicht ilegal - aber man sollte es melden - denn wenn Polizei nicht informiert ist, dann laufen sobald Schüsse erklingen natürtlich Meldungen von besorgten Mitmenschen bei der Polizei auf. Wenn sie aber wissen: da ist angemeldeter Salut, dann brauchen die keinen Streifenwagen losschicken...

Ich bin Sportschütze und kann Schüsse unterscheiden: AK 47 auch wenn ichs nur vom I-Net/TV kenne - ist aber Unterschied oder ob jmd legal einen "Salut" bestellt hat... Ich kann auch unterschiedl. Kaliber unterscheiden - zwar nur grob - aber KK klingt einfach anders wie leg. Böllerschießen und GK Schießen klingt auch anders... AK 47 geknatter kenn ichzwar nur vom Fernsehen, aber ich würde da sofort alarmiert sein wenn sowas im Dorf wäre da das eine absolut unübliche Geräuschkulisse ist...



Das Hühner schlechen geht klassisch mit Betäubungsschlag und dann Beil...
Drakulinchen2
 

Beitragvon lagervize » 17.09.2017, 09:18

Drakulinchen2 hat geschrieben:....Alles was knallt muß legal sein - was meint was los ist, wenn hier was knallt was nicht angemeldet ist ?
......dann laufen sobald Schüsse erklingen natürtlich Meldungen von besorgten Mitmenschen bei der Polizei auf....
..... AK 47 geknatter kenn ichzwar nur vom Fernsehen, aber ich würde da sofort alarmiert sein wenn sowas im Dorf wäre da das eine absolut unübliche Geräuschkulisse ist...

Hi "Drakulinchen2",
Vergaß, im Dorf fällt so eine Knallerei natürlich sofort allen auf.
In der Großstadt kümmert sich da aber kaum einer drum. Hier knallt es öfter mal. Nicht nur zu Sylvester.
In letzter Zeit hämmert auf unserem Innenhof öfter eine vollautomatische Pistole. Erst dachte ich an eine scharfe Waffe,
inzwischen habe ich im Netz auch eine vollautomatische Schreckschuss-Pistole gesehen. Die knallt 25 Schuss in atemberaubender Geschwindigkeit raus. Die türkische Zoraki-925 "zum Bleistift". Worin da der Sinn liegt,
25 Schuss "Knall" in 3 Sekunden zu verballern, erschließt sich mir nicht.
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon Kavure´i » 17.09.2017, 23:13

Hola

8 Gläser Blaukraut eingekocht.
Joghurt und Quark gemacht.
Maulbeeren geerntet.

Drakulinchen
meine Nachbarin nimmt die Hühner auf den Arm, beruhigt sie und dreht ihnen mit einem schnellen Ruck den Hals um.
Danach schneidet sie den Kopf ab und läßt sie ausbluten.

Hier wird sehr viel geböllert. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Und ich glaube nicht, daß irgendjemand den "Sound" mit echten Schüssen verwechselt.
Den Klang kennt hier nämlich auch jeder.
Ich würde es auch nicht verwechseln.

Vize
da würde nicht allzu viel von einem Huhn übrig bleiben, würdest du es mit einer Ravioli bewerfen :mrgreen:
Es ist auch nicht einfach, ein größeres Tier damit zu töten.
Zum Glück haben wir einen Bolzenschußapparat. Für alle Fälle.

Kavure´i
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Beitragvon Powerschaf » 18.09.2017, 12:22

Hallo allerseits

Bin am Kimchi machen, Kürbisse und Suppengrün einkochen, jetzt suche ich noch ein Rezept für Estragon-Möhren zum Einwecken.
Leider habe ich nicht so viel geschafft, weil das ein oder andere kleine, ungeplante Unglück uns ereilt hat, aber zum Glück nicht schlimm und schnell zu lösen. Stören und Zeit stehlen tuts trotzdem.

LG Powerschaf
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Powerschaf
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 18.09.2017, 23:54

Jippie: die eine Idiotennachbarin mit ihrem Assifreund zieht bald aus - waren neue Mieter da die sich die Wohnungen angesehen haben. Na da hat sich ja sehr gelohnt unserem netten Nachbarn einen Dudelsack zu schenken :) Denke, daß die normale Kündigung vom 3 Monaten haben . Die gesamten anderen Nachbarn atmen dann auf - wir sind alle heilfroh wenn DIE weg sind.

Hab heute bissl ausgemistet in meinem Bücherzimmer. Ich behalte jetzt nur noch Bücher die ich aufheben und nochmal lesen möchte: den Rest geb ich weg. Mehr Platz um sinnvolles zu preppen.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 19.09.2017, 00:45

Hola

heute noch einmal 4 Eimerchen Maulbeeren geerntet, von denen ich 3 als Marmelade eingekocht habe.
Es wurden 28 Marmeladegläser.
Die restlichen Moras lassen wir dann am Wochenende von Freunden abernten.
Mit der heutigen Aktion füllte ich die letzten leeren Twist-Off-Gläser, die ich noch hatte.
Wir werden es sicherlich gar nicht schaffen, als das Mus und die eingekochten Früchte bis nächstes Jahr aufzuessen.

Morgens wurde ein abgestorbener Pomeranzenbaum hinterm Haus gefällt.
Der stand jetzt drei Jahre lang dürr. Gestern entdeckten wir Termiten, die gerade dabei waren, ihn zu entern.
Deshalb mußte er jetzt weg.

Drakulinchen
dann wünsche ich dir und deinen Nachbarn, daß die neuen Mieter in Ordnung sind.
Es ist übel, neben solchen Menschen leben zu müssen.
Schade, daß du so weit von mir entfernt wohnst.
Wegen der Bücher. :wink:

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Pünktchen » 25.09.2017, 19:30

Puh,

jetzt habe ich gesunde Möhrensuppe für die nächsten 2 Jahre.
Habe 4kg Möhren verarbeitet, Darmprobleme sind die nächste Zeit ausgeschlossen. :mrgreen:

LG Pünktchen :wink:
Pünktchen
 

Beitragvon SevenOfNine » 25.09.2017, 19:50

Und wieder mal ein Stückchen weiter gekommen...
Nachdem wir wirklich schon genug Weintrauben-Gelee haben hat mein Mann die alte, große Weinpresse
(passen locker 3 Säcke rein) aus der einen Scheune gezerrt und mit Pressen angefangen.
Dann heute Hefe-Starter, Gär-Verschluß , Behälter und so weiter dafür geholt.
Ist wohl auch besser so - die Rebstöcke haben sich dermaßen erholt die letzten 2 Jahre, die tragen wie blöd.
Nur eben keine Tafel-Trauben, sondern Wein-Sorten.
Hühner-Futter besorgt, auch mal ganzen Mais - muss testen, ob der vorhandene Schredder noch funktioniert.
´Nen Waschkorb Paprika eingekocht, 2 Gläser Mini-Tomaten (nehm ich im Winter gern in Misch-Salat),
und noch 10 Gläser Traubengelee :roll:
Kartoffeln rausgeholt, Gemüse-Setzlinge gepflanzt, Tunnel wieder aufgebaut.

Leute, egal wie oft irgendwer sagt "funktioniert nicht, selbst versorgen":
Doch, geht. Vielleicht noch nicht 100% , aber geht.
Das, was dieses Jahr gewachsen ist (und wir hatten einige Ausfälle...), davon haben wir mehr als genug!
Und ich war diesen Sommer quasi allein zu Werke...
Ich weiß schon nicht mehr, wann ich das letzte Mal Gemüse gekauft habe.
Mir geht´s da weniger um Idealismus als eher um "sicher satt werden".

Früher, bei den vergleichsweise milden Wintern in D. habe ich gedacht, da wächst ja nichts mehr.
Hier, gerne mal 2 Wochen mit über minus 20 °C, kann ich mich immer noch draußen bedienen ohne
überhaupt an die Vorräte gehen zu müssen, wenn ich Aussaat und Anzucht halbwegs rechtzeitig angegangen bin.

Wäre noch cool, wenn meine Kaffe-Pflanzen dann noch tragen. :mrgreen:

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 26.09.2017, 20:33

Grad Gallseife gesiedet und abgefüllt. (NaoH, Palmfett,Ochsengalle,Wasser)
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 26.09.2017, 21:49

Nach längerer Pause mal wieder eingekauft und Vorräte aufgestockt.
War dringend notwendig.
Zucker
Nudeln
Waschpulver
Hundefutter
Nächste Woche werden wir dann nochmal einen Schwung einkaufen fahren.

Kavure´i

P.S. Habt ihr am Ende des Geldes auch immer noch so viel Monat übrig ? :evil:
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Kavure´i
 

Beitragvon Kavure´i » 28.09.2017, 23:48

Hola

nochmal Zucker und Waschpulver aufgefüllt.

7 Halblitergläser mit Rindergeschnetzeltem eingekocht.

2 Spanferkel + 500 000.- Gs ( ca. 75.- Euro ) für eine 1-jährige (zukünftige) Milchkuh gegeben.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 01.10.2017, 01:12

Heute Zwiebeln, Karotten, Lauch, Sellerie frisch gekauft: werde morgen mal die Vorräte an selbstgem. Brühpulver aufstocken.
Heute noch 9 Hühner in seperaten Stall untergebracht - wenns morgen nicht regnet, werden die geschlachtet - wenns regnet, haben sie Glück und werden wieder zu den anderen gesetzt bis zum nächsten Wo-Ende wo mal das Wetter gut genug ist um draußen zu schlachten.
Drakulinchen2
 

Beitragvon lagervize » 01.10.2017, 15:33

Moin moin!
Gestern nach 19 Uhr eine Minikrise bewältigt.
Das Licht flackerte kurz, dann war es in der gesamten Wohnung dunkel.
Als Elektriker nahm ich das natürlich zuerst ganz locker. Das änderte sich aber schnell, als mir bewusst wurde, die Kerzen etc.
liegen alle gut verpackt auf mehreren Hängeböden in der Wohnung.
Zum Glück hatte ich eine starke Taschenlampe mit leistungsstarken Akku. Bis der Akku erschöpft ist, musste ich den Fehler gefunden und beseitigt haben, denn im Dunkeln kann auch ein Elektriker nicht mehr machen, als jeder andere auch.
Vor allem brauchte ich schnell wieder Strom, damit die zwei Tiefkühltruhen nicht abtauen.
Wenn der Ausfall vom Stromversorger stammt, kann ich natürlich nichts selbst reparieren.

Bei der Sicherungsverteilung fehlte schon mal eine von den drei Phasen. Im Zählerschrank die NH Stecksicherung wollte ich ungern auswechseln, wegen meiner "Adleraugen".:-)
Fehler lag an einem herausgerutschten Draht am Zählerausgang. Insgesamt hat die Aktion knapp zwei Stunden gedauert.
Normalerweise mit besseren Augen wäre das eine Sache von insgesamt einer halben Stunde.

Durch dieses Malheur habe ich erst gemerkt, wie chaotisch man sich anfangs benimmt, wenn plötzlich alles ohne Strom ist.
Wäre ich kein Elektriker, hätte ich wahrscheinlich bis Montag ohne Strom gesessen. Ob dann ein Handwerker schnell kommen würde, steht in den Sternen. Bei einer ernsten Krise käme da sicher kein Handwerker mehr.
Mein Fazit, wenn wirklich eine ernste Krise mit Stromausfall für längere Zeit eintreten sollte, werden wohl auch wir Prepper anfangs ziemlich am rotieren sein, bis man das im Griff hat.
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 02.10.2017, 02:48

>Mein Fazit, wenn wirklich eine ernste Krise mit Stromausfall für längere Zeit eintreten sollte, werden wohl auch wir Prepper anfangs ziemlich am rotieren sein,

Ist klar - wenn es zu einer wirklichen Kriese kommt mit komplettem Stromausfall wo das Ende nicht in Sicht ist, dann würde auch Hektik anbrechen bei mir: ein paar Tge kann ich die Kühltruhen dank Notstromaggregat zwar betreiben - aber ich brauche auch mehrere Tage um mehrere Kühltruhen gefüllt mit Fleisch/Gemüse auch einzukochen...
Hätte ich also das Gefühl, das Problem ist nicht innnerhalb von wenigen Tagen behoben, dann müßte ich schnell schaun, wie ich alles eingekocht /gepökelt bekomme.

Wichtig also als Prepper mit gefüllter Kühltruhe:
1. dafür sorgen können daß kurze Stromunterbrechungen die nur wenige Tage dauern, überbrückt werden können.
2. genug Einkochgläser vorrätig haben + Zucker/Salz/Essig - je nachdem wie ihr einkochen wollt.
3. genug Brennmaterial zum einkochen vorrätig haben - ich habe einen Gasherd und genug Gasglaschen gepreppt + zusätzlich Möglichkeit mit Holz zu kochen.

Du hattest gottseidank Dir Wissen angeeignet und konntest den Fehler selbst beheben - deshalb meine 4 Regel: Wissen ist Macht: man muß kein Atomphysiker sein - oft reichen auch grundsätzliche Kenntnisse in vielen Bereichen, um gut durchs Leben zu kommen.
Mir wurde in der Schule uzwar in Physik allerlei Zeugs vermittelt wie ich Leistungsabfall vom E-Werk bis zu mir berechnen kann, aber mir wurde NIE beigebracht, wie man eine Steckdose anschließt oder ähnliche Grundlagen die man in jedem Haushalt mal brauchen kann: das mußte mir erst mein Mann beibringen.

Finde es schade, daß in der Schule einem viel beigebracht wird - aber wie ich finde, zu wenig Sachen, die man im Leben immer mal braucht...

Warum wird einem nicht beigebracht, wie man tapeziert, Wände streicht, Steckdosen/Herd anschließt, kleine Verletzungen versorgt, wie bedient man korrekt eine Bohrmaschine . wie hängt man was auf (Dübel)

Im Elternhaus ist mir das normal handwerkliche was jedermann/frau immer in der eigenen Wohnung mal braucht, NICHT beigebracht worden: das ist schließlich Männerkram und nix für kleine Mädchen...

In der Schule : Fehlanzeige: da war Zellbiologie wichtiger als "wie verarzte ich kleinere Verletzungen) ,da war hohgezüchtete Physik wichtiger als Grundlagen a la: schließ eine Steckdose an...
Im Handarbeiten (ich mußte das noch lernen) mußten wir zwar Makremee Blumenampel knüpfen - aber was sind wichtige Knoten wurde einem nicht beigebracht. Hüttenschuhe stricken war wichtig - aber wie näht man einen Reißverschluuß ein oder wie kürzt man eine Hose: Fahlanzeige...
Kunst: malen, Holzarbeiten (Laubsägearbeiten) waren wichtig , aber wie man eine Wand streich, wie man schnell eine Kiste baut mit Holz, das wurde einem nicht beigebracht...
In der Zeit wo ich das große Latinum gemacht habe, hätte ich besser in 20 verschiedenen Sprachen rudimentäre Kenntnisse gelernt (Bitte, danke, ich heiße, wo ist, links, rechts, Zahlen, etc)
Bio: DNS Aufbau/Zitronensäurezyklus ist ja enorm wichtig.... da hätte ich stattdessen eben lieber Wundversorgung gelernt- gerne auch in Verbinfung mit heimischer Pflanzenkunde...

Hühner sind in TK - war heute fleißig.
Eine hab ich verschont - sie hat doch noch ein Ei gelegt und saß noch drauf...
Ich mach ja immer die Legebeinmethode um zu testen ob noch was kommt - die war knapp unter den 2 Fingerbreit. Hat nochmal Glück gehabt daß da noch ein Ei kam...
Drakulinchen2
 

Beitragvon Prepper86 » 02.10.2017, 13:48

Wir sind mitten im Umzug....
Was haben wir uns nur dabei gedacht mit all dem umzuziehen? :roll: :lol:
Prepper86
 

Beitragvon sipo » 02.10.2017, 22:49

Warum wird einem nicht beigebracht, wie man tapeziert, Wände streicht, Steckdosen/Herd anschließt, kleine Verletzungen versorgt, wie bedient man korrekt eine Bohrmaschine . wie hängt man was auf (Dübel)


Dafür gibt es Papa und Mama.
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sipo
 

Beitragvon Kavure´i » 02.10.2017, 23:20

Hola

Das hat gestern ganz ordentlich getobt.
Schäden haben wir glücklicherweise nicht zu beklagen, es liegt noch nicht mal viel Dreck rum oder so.
Aber wenn man das Wochenblatt oder die ABC Color liest, dann läuft es einem schon kalt den Rücken runter.
Blitz- und Hagelschlag, Schneegestöber, Überschwemmungen, eingestürzte Häuser und weggeflogene Dächer............. Und sogar Tote.
Bin ich froh, daß hier nichts passiert ist.
Zu unserer Überraschung blieb sogar der Strom.
In Costa Pucu ( unserem anderen Grundstüc )waren sie heute vormittag noch ohne. Ebenso in weiten Teilen des Landes.

Einen Riesenrettich ( fast 1 kg schwer ) gescheibelt und süßsauer eingekocht.
In einer Blechdose alte Kekse "gefunden", die waren ziemlich weich.
10 Minuten bei 100° im Backofen, und schon waren sie wieder knusprig und schmeckten wie frisch gebacken.
Das geht auch sehr gut mit altem Zwieback oder Knäckebrot.

Kavure´i
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Beitragvon SevenOfNine » 03.10.2017, 05:41

Hallo,
@ Drakulinchen:
ich habe mich auch schon sooo oft darüber aufgeregt, daß ich in der Schule nur blödes Zeug beigebracht
bekommen habe. Verschwendete Lebenszeit , sozusagen.

@ Sipo: in den USA und woanders ist Homeschooling legal.
Da fände ich den Satz "Dafür gibt es Papa und Mama. " besser angebracht.

Sorry, das (deutsche) Schulsystem ist total für den A...h.
Jeder unter Durchschnitt wird gefördert, aber die, die über dem Level sind, werden hängengelassen.
Ich wäre froh gewesen, wenn ich mehr praktische Dinge gelernt hätte, statt noch die 4.Fremdsprache,
obwohl das eh´nicht die war, die ich hätte brauchen können.

In der Schule meines Sohnes wurde den Teens beigebracht, wie man Hartz 4 -Anträge ausfüllt!
...noch Fragen?!
Zum Prepper-Thema: eine (alte, weil aus Metall) Waschkugel gekauft.
Die gibt´s auch neu, siehe hier: https://www.amazon.com/dp/B06XSD2CMC?psc=1
Grund: für Kochwäsche, da kann kochendes Wasser rein, es entsteht Unterdruck.
Soll sehr gutes Waschergebnis haben. Angebl. 2 Min kurbeln und fertig.
Und da wir eh´ in der kalten Jahreszeit immer einen Riesentopf mit heißem Wasser auf dem Herd haben...
Mann darf dann noch eine Mangel / Wringer bauen, damit es nicht so naß auf die Leine muß.

Wer jemals größere Mengen Wäsche in der Wanne /per Waschbrett /per Hand gewaschen hat, weiß,
warum das Sinn macht.
Kein Strom = kein fließendes Wasser = keine Waschmaschine läuft.
Ich hoffe, ihr habt Alternativen??

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon lagervize » 03.10.2017, 13:17

Drakulinchen2 hat geschrieben:>....Ist klar - wenn es zu einer wirklichen Kriese kommt mit komplettem Stromausfall wo das Ende nicht in Sicht ist, dann würde auch Hektik anbrechen bei mir: ein paar Tge kann ich die Kühltruhen dank Notstromaggregat zwar betreiben - aber ich brauche auch mehrere Tage um mehrere Kühltruhen gefüllt mit Fleisch/Gemüse auch einzukochen...
Hätte ich also das Gefühl, das Problem ist nicht innnerhalb von wenigen Tagen behoben, dann müßte ich schnell schaun, wie ich alles eingekocht /gepökelt bekomme.

Hi "Drakulinchen2",
auf dem Land ist natürlich mehr möglich in der Krise. In der Großstadt wird es da erheblich schwieriger.
Bin froh, in einer Krise ohne Strom trotzdem kochen zu können. Große Mengen hintereinander sind allerdings nicht möglich.
Könnte auch keinen Holz oder Kohleofen anschließen, da die Schornsteine mit Elektrokabel für die Wohnungen belegt sind.
Wenn in der Großstadt auch nur für evtl. kurze Zeit der Strom ausfällt, kann der Laie schließlich nicht einfach am Hausanschluss oder Zählerschrank auf Fehlersuche gehen. Das wäre in jedem Falle lebensgefährlich.
Drakulinchen2 hat geschrieben:>...Mir wurde in der Schule uzwar in Physik allerlei Zeugs vermittelt wie ich Leistungsabfall vom E-Werk bis zu mir berechnen kann, aber mir wurde NIE beigebracht, wie man eine Steckdose anschließt oder ähnliche Grundlagen die man in jedem Haushalt mal brauchen kann: das mußte mir erst mein Mann beibringen.

Das ist kein Wunder. In den Schulen arbeiten schließlich hauptsächlich Theorethiker.
Die haben es meist selbst nicht so mit der Praxis. Dazu kommt noch, der Lehrplan hat bestimmte Vorgaben.
Im Elternhaus war es zumindest früher üblich, Frauen brauchen den Technikkram nicht zu wissen, die heiraten ja schließlich.
Kochen können war wichtiger. Wie das heute abläuft kann ich nicht sagen, zumindest können nun viele junge Frauen nicht
mehr kochen.:-)
Als Mann habe ich kochen im Elternhaus auch nicht beigebracht bekommen. Da hieß es dann auch, du heiratest ja schließlich.
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon lagervize » 03.10.2017, 13:32

SevenOfNine hat geschrieben:>...Sorry, das (deutsche) Schulsystem ist total für den A...h.
Jeder unter Durchschnitt wird gefördert, aber die, die über dem Level sind, werden hängengelassen....
....In der Schule meines Sohnes wurde den Teens beigebracht, wie man Hartz 4 -Anträge ausfüllt!
...noch Fragen?! LG, Seven

Hi "SevenOfNine",
viel mehr ist in der Schule nicht zu erwarten.
Möchte nicht wissen, wieviel die Kinder heutzutage überhaupt noch dort lernen, da diese "Inclusion" alle anderen abbremst.
Es schicken ja auch immer mehr Eltern die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen.
Als Krönung hat auch noch jedes Bundesland ein eigenens Schulsystem. rgds, lagervize
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Beitragvon Pünktchen » 03.10.2017, 18:26

Gerade Gestern habe ich mit meiner Freundin über Schulsysteme gesprochen, wobei sie ( gebürtige Deutsche und derzeit Wahlschweizerin ) erzählte, dass das Schulsystem in der Schweiz kein Vergleich zu unserem Deutschen System ist.

Habe den Einkaufzettel erneuert und ein paar wichtige Dinge bestellt.
Pünktchen
 

Beitragvon sipo » 04.10.2017, 00:44

Was die Schule also versäumt müssen ihnen ihre Eltern um so er bei bringen.
Nichts anderes möchte ich aussagen.
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sipo
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 04.10.2017, 01:53

war heute lustig derAbend. Mit unseren lieben Nachbarn draußen gesessen - sie meinte, sie möchte gerne was in ihrer Heimat (sie ist Tschechin) aufbauen - aber halt gemeinsam mit uns. Sie siehts auch so, daß es hier in D immer gefährlicher wird.
Ich meinte, ich kanns mir zwar vorstellen, nach Tschechien auszuwandern - aber die Sprache ist der reinste Zungenbrecher - da befürchte ich, da werd ich nie eingebürgert - mein Mann äußerte gleiche Bedenken.
Was macht sie: macht meinem Mann einen Heiratsantrag und meinte, ich kann unseren anderen Nachbarn ja dann heiraten.
Ihr Mann entsetzt: öhm, und ich hab dann keinen zum heiraten ! Ok, dann hat sie umdisponiert und gemeint, daß ihre Tochter ja 18 ist - sie soll dann meinen Mann heiraten ;)
Könnt Euch vorstellen daß es ein lustiger Abend war - wir haben alle mal herzhaft gelacht - vor allem mein Mann - 1 Heiratsantrag und ein Angebot, ihre Tochter zu heiraten - der wird mir den Rest der Woche wie ein Gockel herumstolzieren :)

Außer dem Jux mit dem heiraten ist die Idee ja nichtmal schlecht - immerhin kann sie uns tchechisch beibringen , die Lage dort ist besser als in D anschlagsmä0ig gesehen. Wir müssen halt erstmal 5 Jahre lang Geld sparen da wir wenn dann gemeinsam was machen wollen um eben nicht als Angestellter sondern selbstständig zu arbeiten.
Der Vorteil wäre: wenn wir zu 5 + 2 Kinder der Nachbarin auswandern: wir würden uns ergänzen in unseren Fähigkeiten und wir hätten 2 Muttersprachler dabei...

Planung also: 5 Jahre hier ackern und hoffen daß es noch so lang gutgeht, dabei sparen um die Grundlage fürs gemeinsame Leben in Tschechien zu ermöglichen. In der Zeit können wir dann uns in dem Zungenbrecher tschechisch üben.

Klingt jedenfalls interessant so als langfristige Planung soferns so lange hier gutgeht. Ist jedenfalls in meinen Augen interessante Option da ich befürchte, daß eine Rente in D (bin 43 Jahre alt) etwas ist, was ich hier dann nicht mehr ausbezahlt bekomme - da erscheints mir sinnvoll, doch noch umzusatteln und evt. doch den Schritt in die Selbstständigkeit in einem anderen Land zu wagen. Da wir erstmal sparen wollen, haben wir auch Zeit das ganze in Ruhe und überlegt genau zu planen.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Mann-mit-Mops » 04.10.2017, 08:37

Zusammenfassung der letzten Tage: Freunde von der Lebensmittelbevorratung überzeugt, Alois Irlmaier Buch ausgeliehen (man muss nicht an Vorhersagen glauben, aber es kann motivieren sich vorzubereiten), Prepper Videos von Arte und NDR Panorama angeschaut.

Eigentlich hätte ich mich wegen dem Fernsehquatsch ziemlich aufregen müssen aber glücklicherweise sass meine Frau neben mir. Es ist dann ein gutes Gespräch mit ihr daraus entstanden. Wir haben aus den Filmen aber auch ein paar Anregungen bekommen und gehen jetzt mal gleich einkaufen...

Ein Punkt war unter anderem die Hausapotheke/Verbandsmaterial. Was braucht mann, wie bewahrt man es auf? Ich hab auf die Schnelle versucht, mit der Suchfunktion hier im Forum was zu finden, aber das brauch wohl etwas Zeit mich da durchzulesen...

Gruss

MmM
Mann-mit-Mops
 

Beitragvon Derfflinger » 04.10.2017, 15:11

Guten Tag, allerseits,

Im Zuge einer geistigen Umdisposition wurde konsequent auch Material umgeschichtet, nämlich vom Krisenvorrat in den Abfalleimer. Betroffen: Trockensauerteig und Trockenhefe. Grund: für den K-Fall ist äußerste Einschränkung bei Brennstoffen vorgesehen. Das bedeutet in meiner Planung, es wird keinesfalls mehr Brot gebacken. Dieser energetische Luxus ist dann einfach nicht mehr leistbar.
Ich bedaure das selbst, ich habe die Brotherstellung mehrmals durchexerziert und das Ergebnis war für mich sehr ansprechend. Aber was voraussehbar nicht zu machen ist, muß gestrichen werden.
Meine Getreidevorräte sind davon natürlich nicht berührt. Die Körner werden geschrotet und zu Brei gekocht, natürlich in der Kochkiste wegen der erheblichen Brennstoffersparnis.

Gruß

Derfflinger
Derfflinger
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 05.10.2017, 01:51

>rund: für den K-Fall ist äußerste Einschränkung bei Brennstoffen vorgesehen. Das bedeutet in meiner Planung, es wird keinesfalls mehr Brot gebacken.

Weiß nicht wie Deine Wohnsituation ist , aber ich tipp mal auf Stadt ?

Brennstoffmäßig hätte ich kein Problem da ich so viel Holz eingelagert habe- noch 40 m3 drauf warten daß ich den Stapel mal schneide und ich ansonsten sehr viel Holz au dem eigenen Grundstück habe.

>nämlich vom Krisenvorrat in den Abfalleimer. Betroffen: Trockensauerteig und Trockenhefe

das Zeug hält leider nicht so lange - ich muß da regelmä0ig rotieren damits nicht schlecht wird... Im Ernstfall würde ich dann den Sauerteig vermehren und die Hefe füttern - aber so ohne Kriese ist mir das ehrlichgesegt zu viel Aufwand. Habs zwar schon gemacht um das auszuprobieren obs klappt , aber so ohne Kriese ist mir der Aufwand zu groß.

@Mann mit Mops: Hausapotheke was braucht man:
individuellen Vorrat : also wenn schon Erkrankungen vorliegen dann Vorrat ansammeln...
Schmerztabletten: gibt viele die man auch ohne Rezept bekommt.
AB: ist halt ungewiß obs wirkt da manche Sachen gegen Mittel A resistent sind . Problem, das bekommst nicht so einfach auf Vorrat: da hilft nur Vit B...
Was gegen Dünnpfiff: gibt genug Auswahl auch ohne Rezeptplicht: gut ist immer noch die alten "Kohlekompretten"
Pflaster: trocken lagern und die halten nicht ewig.. rechtzeitig erneuern da sie sonst nicht mehr kleben-
Mein Notfallset beinhaltet immer Sekundenkleber: damit kann man KLEINE Wunden schließen - Achtung: Hundebisse müssen offen bleiben ! Geht nur bei sauberen kleinen Wunden wo keine Gefahr ist, daß man sich eine Sepsis einfängt.
Binden sind unbegrenzt haltbar - also Verbände.
Sterile Sachen müssen regelmä0ig ausgewechselt werden - in meiner Hausapo ist auch immer hochproz. Alk)..
Lagerung des 1 Hilfe Zeugs: nicht im Badezimmer: soll trocken und lichtgeschützt gelagert wrerden.
Ich hab auch noch chirurg. Sterilen Faden ü Nadeln im Notfallset - aber das nützt auch nur jmd was, der sich "Nähen" schon lie anschauen konnte /sich schlau gemacht hat.(ok, ich konnte dank Paps/Chriurg ) viel sehen, lernen - einem Laien würde ich von solchen Eyperimenten abraten. Ohne Kriese geh ich auch zum Arzt anstatt selbst zu nähen... Aber im Notfall ist halt gut, wenn sowas im Haus ist insofern man das auch handhaben kann.
Ich selbst habe mediz. Ausbildung 3 Jahre lang gehabt /Heilpraktikerin) - also ich habe wenigstens Grundlagenkenntnisse in Anatomie/Krankheiten/Naturheilmitteln und bissl Schulmedizin...

Ich kann nur jedem empfehlen der keine mediz. Kenntnisse hat, so zumind. alle 5 - 10 Jahre seinen 1 Hilfekurs aufzufrischen.
Die meisten haben den Kurs im Rahmen vom Führerschein gemacht - aber bringen wenns notwenig ist keine stabile Seitenlage zustande... So ein Kurs kostet nicht die Welt (glaub für meinen letzten hab ich a 25 E gezahlt) - ist einfach Auffrischung - ich mach das regelmäßig - Üben schadet nicht).
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 05.10.2017, 02:37

Hola

zur Zeit hörts nicht auf mit den Hunden!
Heute mußte meine Bella am Ohr operiert werden. Othohämatom. Und morgen bringe ich Elchi hin. Die hat das Gleiche.

5 Litergläser Kohlrabi eingekocht. Gestern bekam ich die zu meiner großen Überraschung bei unserem Ökogärtner. Hab 6 Stück gekauft, um zu sehen, wie die sind.
Hoffentlich hat er nächste Woche noch welche, dann kaufe ich mehr davon.

Zucker, Nudeln, Reis und Waschpulver aufgestockt,
Butter, Sahne, Tomatenpü und -konzentrat eingekauft.

Heilsalbe, Schmerzmittel, Verbandszeug, Spritzen und Desinfektionsmittel für die Hunde gekauft.

Und jede Menge Leberwurst, damit ich ihnen ihre Medikamente geben kann.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Kavure´i » 06.10.2017, 00:24

Hola

jetzt sind beide Hunde operiert und liegen unter meiner Aufsicht im Wohnzimmer.
Es ist recht schwierig, sie vom Kratzen abzuhalten.

Nochmal 5 Marmeladegläser Rettich süßsauer eingelegt.
Toilettenpapier und Mehl ergänzt.
Endlich konnte ich auch eine meiner leeren Gasflaschen tauschen. Fast zwei Wochen lang gab es mal wieder kein Gas.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 06.10.2017, 01:34

Wünsche Deinen Hunden daß sie sich schnell erholen von der OP.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 07.10.2017, 01:10

grummel, muß morgen mal wieder zum Raviolidosenreparierer...

Hatte ja etwas machen lassen , hatte dann Stürung - schobs aber auf die Raviolis und hab dann lieber mit den langen Dosen experimentiert die einwandfrei funktionieren... Hatte dann länger keine Lust mehr auf das Ding... Mein Mann hatte letzte Woche dann andere Raviolis getestet: selbes Problem. Heute selbstfabtiz. Raviolis: ebenso Problem.

Die Reparierer hat nicht korrekt gearbeitet , anscheinend ist hier etwas mit einem Teil nicht in Ordnung was damit zu tun hat, daß er vorher nicht korrekt überarbeitet hatte...

Weitere 4-6 Wochen warten auf die Dose ... ist eine neverending Story anscheinend.... Ja, das Ding war neu als ich das gekauft hatte... Hat mehr Zeit beim Reparierer als im Tresor verbracht. Bin stinkesauer...

Hääte ich mir doch nur eine gebrauchte gekauft - die von meinem Mann funktioniert einfach ohne Probleme.... Wärs umgekehrt, hätte er sich anhören dürfen: was kaufst auch was begrauchtes anstatt was neues... Gut, daß mein Mann lieb ist und nicht so gemein wie ich.... er tröstet mich , was ich ihm hoch anrechne...
Drakulinchen2
 

Beitragvon Pünktchen » 07.10.2017, 19:01

Gestern habe ich mein" Medizinschränkchen" aufgefüllt
Auch hatte ich ein paar Weithalsfässer und noch ein paar andere Dinge bestellt, laut Karte sind sie gestern bei der Poststelle abgegeben worden...Fehlanzeige :(
2 Pakete...nicht da, seltsam
Na Morgen werde ich dort nochmal nachfragen, vielleicht hatte der junge Mann von heute Mittag ( Aushilfe ) nicht so viel Ahnung und Morgen ist dann hoffentlich die Chefin wieder da.

Hm, lg Pünktchen :wink:
.
Pünktchen
 

 


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