infoportal onlineshop

Rezepte für alle Fälle

« Mindesthaltbarkeit    •    Prepperalltag-Was habe ich heute getan.. »

Re: Rezepte für alle Fälle

Beitragvon bigmama » 18.05.2012, 11:40

hallihallo,
danke, liebe Helga für den Löwenzahnhonig, ist bei mir eher Gelee geworden , aber hmmmm, schleck- sehr lecker.

liebe grüße bigmama
bigmama
 

Beitragvon Gartenklaue » 09.06.2012, 21:14

Hallo zusammen,

hier ein Kuchenrezept aus Kriegszeiten aus dem Kochbuch meiner Mutter:

Grieß-Kartoffelkuchen

Zutaten:
25 g Margarine oder Butter
375g geriebene, gekochte Kartoffel (vom Tag vorher)
250g Zucker
1 Ei
1 Fläschchen Butter-Vanille Aroma
etw. Salz
300g feiner Grieß
1 P. Backpulver
5-7 EL Milch (entrahmt)

Zubereitung: Margarine schaumig rühren und nach und nach durchgepresste Kartoffeln, Zucker, Ei, Salz und Butter-Vanille dazugeben. Beim Hinzufügen von dem mit dem Backpulver vermischten Grieß nur so viel von der Milch verwenden , dass der Teig schwer vom Löffel reißt. In eine gefettete Kastenform, die mit Semmelbrösel ausgestreut ist, den Teig geben und 50 Min. bei Mittelhitze backen. Am nächsten Tag den Kuchen durchschneiden und mit Marmelade füllen.

Noch ein Rezept für Kleingebäck: (mit nur 25g Fett und ohne Ei)

Zutaten:
250g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
75g Zucker
1 P.Vanillezucker
etw. Rumaroma
5 EL entrahmte Frischmilch oder Wasser
25 Butter, Margarine oder Schweineschmalz
zum Bestreichen: etwas Milch
zum Bestreuen: etwas Zucker

Zubereitung: Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Teig dünn ausrollen und mit verschiedenen Förmchen ausstechen und mit Zucker bestreuen. Auf ein gefettetes Backblech legen und etwa 10 Minuten bei starker Hitze goldgelb backen.

Liebe Grüße
Gartenklaue
Gartenklaue
 

Beitragvon Andiamos » 31.01.2014, 21:31

Hallo zusammen,
bin heute beim Stöbern in der Rezepte-Küche bei YouTube auf ein Ketchup-Rezept zum Selbermachen gestoßen. Ketchup gehört ja zu den Dingen, die gekauft nicht allzu lange haltbar sind, deshalb vielleicht ganz sinnvoll, diesen selbst ganz einfach herzustellen. Hab´ ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Prepper86 » 31.01.2014, 21:40

Andiamos hat geschrieben:Hallo zusammen,
bin heute beim Stöbern in der Rezepte-Küche bei YouTube auf ein Ketchup-Rezept zum Selbermachen gestoßen. Ketchup gehört ja zu den Dingen, die gekauft nicht allzu lange haltbar sind, deshalb vielleicht ganz sinnvoll, diesen selbst ganz einfach herzustellen. Hab´ ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika


Den kann man auch einkochen und preppern :-)
Prepper86
 

Beitragvon Lausitzerin » 31.01.2014, 22:21

Ich habe in meinem ersten Leben (also DDR) massenhaft Tomaten gekauft und Ketchup selbst gekocht, war ne langwierige Sache, aber suuper lecker. Und nu such ich schon seit Wochen mein altes Rezept und find es nicht mehr?
Hab jetzt so aus allen möglichen Rezepten die Zutaten recherchiert und werd versuchen,es wiederherzustellen.
Vielleicht hat ja aber ein anderer Ossi hier ein DDR-Rezept? Ich hatte auch getrocknete Chillies drin.
Richtig in Schraubdeckeln verschlossen war das unbegrenzt haltbar, sogar geöffnet noch. Wahrscheinlich war es der reichliche Essig :lol:
Die letzten Reste hab ich in Nudelsalaten usw. für meinem Göga verwertet.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Kavure´i » 01.02.2014, 03:06

Lausitzerin

falls du dein Rezept wieder zusammenbekommst, bitte einstellen, ich hätte Interesse an einem eingekochten Ketchup, der auch noch lange hält.

Ein günstige Essen, das ich immer wieder gerne koche, sind Senfeier.
Ich koche pro Person 3 Eier hart.
Die Soße ist eine einfache helle Einbrennsoße, die man nach Gusto mit Salz, Senf und Muskat würzt.
Dazu essen wir Salzkartoffeln.

Gemüsepfanne mit Ei
Gemüse, je nachdem was man mag oder hat ( Karotten, Paprika, Zucchini, Tomaten, Aubergine, Zwiebeln....) kleinschneiden, in einer großen Pfanne in Öl anbraten, mit Tomatenpüree und Wasser ablöschen, salzen, pfeffern, bißfest garen.
Wer mag, kann noch Paprikapulver, Curry, Kurkuma,Orégano dazugeben.
Pro Person, die mitißt, "gräbt" man ein Loch in das Gemüse und läßt ein rohes Ei hineingleiten. Das Ei mit Paprikapuder und Salz bestreuen, einen Deckel auf die Pfanne legen und solange weiterköcheln bis die Eier gar sind.
Dazu paßt Reis oder einfach Brot.

Kürbisgemüse
Den Kürbis schälen und das Fleisch in fingerdicke, ca 5 cm lange Streifen schneiden.
Butter erhitzen, VIEL Petersilie dazugeben, die Kürbisstreifen darin dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das gleiche geht mit Karotten oder Gurken.
Bei den Gurken die Petersilie durch Dill ersetzen.
Bitte keine Margarine nehmen, das schmeckt ähh.

Blumenkohl mit gerösteten Semmelbröseln
Den Blumenkohl in Salzwasser bißfest garen.
In eine Pfanne Butter erhitzen, Semmelbrösel darin rösten.
Den Blumenkohl in eine Schüssel geben und mit reichlich gerösteten Semmelbröseln bestreuen.
Dazu gibt es Salzkartoffeln.
Man kann eine Bratwurst dazu essen, muß man aber nicht.

Blumenkohl mit Bratwurstklößchen
Den Blumenkohl in Röschen teilen und 5 Minuten in Salzwasser blanchieren.
In eine Auflaufform geben.
Bratwürste häuten, in Stücke schneiden. Diese zu Bällchen formen und kurz anbraten.
Zum Blumenkohl geben.
Eine Sauce Hollandaise herstellen und über den Blumenkohl geben, das ganze mit geriebenem Käse bestreuen und ca 30 bis 40 min bei 200° überbacken.
Schmeckt sehr gut mit gebackenen Kartoffelspalten.

Kartoffelspalten
Kartoffeln schälen, in 6 Spalten schneiden. Als Beilage rechne ich mit 2 mittelgroßen Kartoffen pro Person.
Aus Öl, Salz, Paprikapulver, Curry, Kurkuma, evtl. zerdrücktem Knoblauch eine Marinade bereiten, die Kartoffelspalten darin wenden, auf ein Backblech setzen und bei 200° ca 30 bis 40 Minuten backen.

Die gleiche Marinade kann man auch für Huhn nehmen.
Pro Person einen Hühnerschlegel darin marinieren.
Kürbis, Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
Diese Würfel auf einem Backblech verteilen, die Hühnerschenkel darauflegen, das Ganze ca 40 Minuten bei 200° in den Backofen.

Ein günstiges Essen sind gebratene Nudeln.
Etwas Schweineschmalz in die Pfanne, die gekochten Nudeln darin knusprig anbraten, Eier verkleppern, salzen, pfeffern, über die Nudeln geben und weiterbraten, bis die Eier gar sind.
Wer mag, kann in Scheiben geschnittene Würstchen mitbraten.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon rheinschaf » 01.02.2014, 08:48

Hallo,

DDR-Ketchup, :lol: und denkt nicht immer wir wessis hätten alles besser, anders, gemacht.... :lol: mitnichten, interessantes hierzu
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
kirchenweb.at hat auch irgendwo noch kriegsrezepte
Ketchup
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
das video überzeugt mich aber nicht sooooo sehr.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

der hier klingt lecker, mit Äpfeln und Pflaumen
Links sind nur für registrierte User sichtbar.


LG Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon survival » 01.02.2014, 08:50

Guten Morgen!

Ein einfaches Krisenrezept ist:

Eingebrannte Griessuppe

Butter oder Öl erhitzen, Gries dazu und unter rühren rösten, bis er bräunlich wird und duftet.
Mit Wasser aufgiessen, kurz kocheln lassen, abschmecken. Muskat nicht vergessen!

Wenn man hat, gibt man noch geriebene Karotte dazu und im Fett kann man Zwiebelwürfel anbraten.
Luxus sind noch die Wienerle, die man am Schluss mit erhitzen kann.

Wir mögen sie auch ohne Krise!

LG von Survival Bild
survival
 

Beitragvon Rufinella » 10.02.2014, 15:41

Wie macht man Eier haltbar ?

Meine Großeltern haben im letzten Krieg immer wieder viele Eier von Bauern in der Bekanntschaft bekommen. Und daraus machte die Oma flugs Berge von Nudeln. Getrocknet hielten die fast ewig und waren verfügbar in Zeiten, wo es grad mal keine Eier gab.
Rufinella
 

Beitragvon Saurier61 » 10.02.2014, 16:21

Hallöle Rufinella....

oder man kocht die Eier ein .... als Eierstich oder vorsichtig die Eier (ohne Schale :mrgreen: ) ins Einkochglas geben für Stullen oder Salat...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon maroni » 10.02.2014, 19:40

eier kann man auch in KaLKMILCH oder Wasserglas EINLEGEN und so haltbar machen.
maroni
 

Beitragvon survival » 10.02.2014, 20:52

Hallo an die Teetrinker!

Nicht vergessen - wenn man (Bio-)Äpfel schält, immer die Schalen aufheben und trocknen!
Mit kochendem Wasser aufgießen und länger ziehen lassen, gibt ein total leckeren Tee!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Saurier61 » 10.02.2014, 21:06

maroni hat geschrieben:eier kann man auch in KaLKMILCH oder Wasserglas EINLEGEN und so haltbar machen.


Hallöle Maroni...
stimmt...
Eier einlegen

Im Winter legen Hühner wenige oder gar keine Eier. Im Spätsommer und Herbst wurden daher Eier gesammelt und für den Winter konserviert. Die Eier wurden in Steinguttöpfe gestapelt und im Vorratsraum oder im .... hier weiterlesen...
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

mir sind diese Konservierungsmittel zu aggressiv... ich koch die Eier lieber ein... kann dann zwar nicht damit backen...aber es gibt auch genügend Möglichkeiten ohne Eier zu backen...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Lausitzerin » 10.02.2014, 21:29

Ne Helga,
so aggressiv ist das "Wasserglas" zum Eiereinlegen nicht.
Ich mach das, und wenn jemand Interesse hat, kopiere ich meine Vorgehensweis mal hier rein, hab ich in einem anderen Forum schon mal im Detail erläutert.
Und die Eier halten sich laaaange! ich hatte jetzt welche aufgebraucht, die waren mind. 1,5, Jahre eingelegt (flüster-schäm: wahrscheinlich sogar noch länger).
Dann sind sie aber tatsächlich am Ende der Haltbarkeit, aber bei mir waren noch alle in Ordnung.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 10.02.2014, 22:18

Ja, bitte Lausitzerin, stell deine Erfahrung nochmals rein. Ich habe nach langem Suchen jetzt Natronwasserglas daheim, ist ja gar nicht so einfach zu bekommen.

Meine Mama hat dieses Verfahren auch gemacht und die Eier hielten wirklich lange. Allerdings kann ich sie nicht mehr fragen. In welchem Verhältnis mischt du die Flüssigkeiten, und wieviel cm über die Eier soll das Wasserglas reichen? Was macht man, wenn man einige Eier rausnimmt, gibt man dann wieder Flüssigkeit drauf oder verschließt man dann einfach mit dem "Gel"? Ist es besser kleinere Mengen (Eier) in mehreren Töpfen oder eine große Menge an Eiern in einem Topf einzulegen?

Hast du auch Erfahrung mit der Kalkmilch?

Freue mich schon auf deine Anleitungen und wünsche noch einen schönen Abend,

Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon moppedstruppi » 11.02.2014, 12:43

Hi,
überzählige Eier kann man gut mit Öl einreiben und dann dunkel und kühl lagern,( bei uns der Kellerabgang) die halten dann , ohne Einbußen, über 6 Monate. :wink:
Wir haben schon Eier verwendet die wir 7 Monate gelagert hatten. :D
Ansonsten kochen wir die auch als Eierstich, oder hartgekocht in Wasser ein.

LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Kradmelder » 11.02.2014, 15:10

Lumen56 hat geschrieben:Mein Lieblingsrezept, wenn´s mal schnell gehen soll.

Fixer Reis

Man nehme einen Kochbeutel Reis, oder entsprechende Menge loser Reis,koche ihn nach Anleitung. Anschließend in eine Schüssel geben, gute Butter (oder auch Margarine) hinzu, Currypulver drüber und Tomatenketchup. Das Ganze dann verrühren und gleich aus der Schüssel essen. Geht fix...für den kleinen Hunger zwischendurch.

LG
Lumen56

Also...laut Joachim Malmsheimer ist gute Butter ein Wort (Gutebutter & Grauesbrot) :D .....Geschmacklich finde ich es grenzwertig aber es macht satt......Aufgabe erfüllt :)
Kradmelder
 

Beitragvon Lausitzerin » 11.02.2014, 16:07

So, hier die Anleitung zu Wasserglas (Kalkmilch habe ich noch nie verwendet und auch keine Ahnung von):

Ich habe vor etwa 4 Jahren angefangen, Eier in Natronwasserglas einzulegen. Obwohl wir in einem richtigen ursprünglichen Dorf wohnen, konnte mir keine der älteren, die ich gefragt habe, dazu was sagen. Haben sie nie so gemacht, eher wohl mal die frischen Eier in Weizen gelagert. Das hat meine Oma auch so gemacht, aber mit den Ergebnissen war ich als Kind nie so zufrieden, geht wohl auch nicht so lange Zeit.

Das Wasserglas habe ich bisher in der Apotheke gekauft, mußte extra bestellt werden, dann wurde ich noch über die Gefährlichkeit "belehrt", incl. Gift-Buch! Dabei wurde das Zeug früher wohl auf jeder BHG "frei" verkauft!
Also 1. Versuch "Eier": Große Tonkrüge haben wir, einen kühlen Keller (im Winter knapp über Gefrierpunkt, im Sommer durchaus mal 12-15°), Eier waren genügend da.
Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, die Eier unserer Hühner zu "durchleuchten" auf Risse und dgl., sondern sie nur äußerlich auf Unversehrtheit geprüft. Sauber sollten sie allerdings doch sein, und nicht vorher abwaschen, das scheint die schützende Schicht am Ei zu zerstören.
Eier nach Vorschrift (ich galub, 1:9 verdünnst) in die Wasserglaslösung eingelegt - warten. Vorsichtiges Probieren nach ca. 3 Monaten - prima Konsistenz.

Ich schlage die Eier vor Verwendung einzeln auf zum prüfen. Ab und zu ist mal eines nicht mehr sooo in Ordnung. daas schiebe ich aber eher auf zu dünne Eierschalen (durchlässig für Wasserglas) oder nicht entdeckte kleine Risse. Die "Ausschuß"-Quote ist für mich völlig o.k.
Ich verwende die Eier zum Backen und beim Kochen, als Frühstückseier nehme ich sie nicht, könnte man aber sicher auch. Ich habe auch schon Rührei gemacht, schön gewürzt mit Speck und Zwiebel, aber vor allem Dingen: Den "Mit"-Essern NICHT verraten, das es eingelegte Eier waren. Es war das beste Rührei seit langem.
Eier, die die Konservierung nicht so gut überstanden haben, lasse ich für unseren Hund in der Mikrowelle festwerden. Bis jetzt ist er immer noch wohlauf.

Das Wasserglas werde ich aber zukünftig direkt beim Hersteller kaufen (Fischar GmbH), der Apotheken-Preis ist mir einfach zu hoch.

Die eingerührte Wasserglaslösung wird im Laufe der Lagerzeit geleeartig fest, die ersten Male blieb sie bei uns allerdings durchweg flüssig, keine Ahnung, warum.

Zum Einlegen sammle ich die Hühnereier einige Tage im Kühlschrank. Je nach Menge wähle ich dann die Gefäßgröße aus.
Wir haben Tontöpfe der Vorfahren in verschiedenen Größen, in die passen ca. 30 oder auch 50-60 Eier.
Man kann für kleinere Eiermengen aber auch einfach größere Weckgläser verwenden.
Theoretisch kann man sicher auch die Eier portionsweise einlegen, die abgekühlte Lösung aufgießen und zu einem späteren Zeitpunkt weitere Eier obenauf legen und Lösung dazugießen.

Natronwasserglas ist Natriumsilikatlösung, 36%, auf der Flasche steht das Warnzeichen "Reizend". Ich habe aber nie besondere Schutzmaßnahmen vorgenommen; zum Einmischen nehme ich Kochlöffel und Schüssel, die ich hinterher sehr gut abwasche; zur Eientnahme nehme ich meine Hände.

Die Eier sind durch ihre unversehrte Schale vor dem Wasserglas geschützt, durch kleine, unsichtbare Risse kann es manchmal doch in die Eier einziehen. Das merkt man aber beim Probeaufschlagen schnell. Dann ist das Eiweiß verfärbt, oder das Eigelb sieht anders aus als üblich. Oder das Ei riecht "komisch", nicht unbedingt verdorben, aber doch anders als gewohnt (wie ich oben geschrieben habe, ist das ein Freudentag für unseren verfressenen Hund).

Die Lösung ist für den einmaligen Gebrauch (als Gel/Gelee schließt es dann frische Eier ja auch nicht mehr luftdicht ab), zur Entsorgung steht auch nichts auf der Verpackung.
Die gelartige Masse habe ich beim Säubern auf alte Zeitungen gepackt, antrocknen lassen und dann in der Restmülltonne entsorgt. Den vorhandenen Rest spülen wir mit viel Wasser in einer stillen Ecke unseres Grundstücks auf die Erde.
Die ersten Male, als das Wasserglas flüssig blieb, hat mein Mann alles stark mit Wasser verdünnt so "entsorgt" - hier ist noch keine Pflanze vergiftet umgefallen. Einen anderen Vorschlag habe ich dazu noch nicht.

Auf dem Bau wird wohl heute noch Kali-Wasserglas verwendet (zumindest in Polen), das soll die andere Variante sein, daher hält sich mein schlechtes Gewissen zwecks Wasserglas in die Umwelt gießen in Grenzen.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon bosseler » 11.02.2014, 18:34

Hallo zusammen,
ich könnte mir vorstellen, dass die "Gefährlichkeit" von Wasserglas darin besteht, dass von Laien eine Verwechselung mit Glaubersalz befüchtet werden könnte:
Wasserglas = Natriumsilikat
Glaubersalz = Natriumsulfat

Wer nicht genau hinschaut, könnte das Eine für das Andere halten, und ich möchte mir auch nicht mit Natriumsilikat die Magenschleimhaut versiegeln bloß weil ich ein Abführmittel nehmen wollte...

Grüße an Alle

bosseler
bosseler
 

Beitragvon tooltimemike » 11.02.2014, 18:39

Hallo alle,
Ich denke die guten Hartkekse , Panzerplatten, HardTacks und wie sie heissen sind auch etwas für die Krisenvorsorge.
Ich hatte diese schon einmal letztes Jahr Frühling gebacken und bei einem unserer Stammtische verköstigttestet.

Hier das einfachste Rezept überhaupt. Habe ich vob dieser Seite Links sind nur für registrierte User sichtbar.

2 cups flour ~ 240 gramm Mehl
1/2 tablespoon salt (optional) prise Salz
1/2 to 3/4 cup water ~ 180ml Wasser

Wenn der Teig zu Trocken ist und nicht so gut knetbar, habe ich immer etwas Schweineschmalz dazugetan.

Auch andere Abwandlungen sind möglich , etwas Zucker dazu, Gewürze oder so. Aber die einfachen Neutralen passen zu allem.

Sie müssen im Ofen bei etwa 170 °C vorgebacken werden , dann runterdrehen auf etwa 140 und zuende Trocknen.

Sie müssen Steinhart und supertrocken sein . Unter 4% Feuchtigkeit halten die Ewig. TIP: Bauholzfeuchtemesser nehmen.

TTmike
tooltimemike
 

Beitragvon bosseler » 11.02.2014, 18:50

Hallo TTmike,
das klingt ja einfach! Allerdings sind das ja praktisch die gleichen Zutaten wie für Salzteig. Beißt man sich da nicht die Zähne aus?

gruß
bosseler
bosseler
 

Beitragvon tooltimemike » 11.02.2014, 19:09

Hallo bosseler,
so pur ja. Kein Wasser mehr drin --> dann hart --> sehr lange haltbar aber. Wie die Schweden Knäckebröd, ich mein dir runden mit dem Loch in der Mitte. Die wurden immer in der Essstube auf eine Holzstange unter die Decke gehangen. Sehr Hart eben.

Vorrangig eingeweicht in Suppe oder gestppt in was Wässriges. Oder gleich in kleine Stücke gebrochen in den Teller, Dickmilch drüber, und Rübersyrup.
Vorsorge--> Rübensyrup in den Keller.

Grüße TTMike
tooltimemike
 

Beitragvon survival » 12.02.2014, 08:02

Hallo!

Keltisches Habermus

In eine Müslischüssel Haferflocken geben ( ca. halbvoll oder mehr).
Mit kochendem Wasser aufgießen, bis das Wasser knapp über den Flocken steht. Etwas ziehen lassen, evt. Wasser nachgeben, wenn es zu pampig ist.
Ein bis zwei Löffel Honig draufgeben (ich verrühre ihn unter die Flocken), ein Schuß Sahne dazu und dann Heidelbeeren soviel man möchte. (Am besten frische).
Lecker und sättigend! Besonders zum Frühstück!

Mir schmeckt es auch mit klein geschnittenen Pfirsichen. Im Originalrezept kommt noch Leinsamen dazu.

LG von der Survival Bild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 25.02.2014, 18:20

Hallo zusammen,
So, jetzt habe ich das Brot ausprobiert und für lecker befunden. :D Mein Sohn sagte: Kannst du öfter machen.
Dies ist ein Rezept für Krisenzeiten (für alle die, die vorgesorgt haben), aber auch für die heutigen Verhältnisse.

Kartoffelbrot auf dem Blech

1 kg Weißmehl
200 g Kartoffelpüree aus der Packung (trocken)
ca. 3 TL Salz
ca. 2-3 TL Zucker
2 Päckchen Trockenhefe
1 Liter Wasser

Kräuter, Olivenöl oder Knobiöl, grobes Salz

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und das Wasser zugeben. Einen Teig herstellen (ist etwas feucht) und diesen im Kühlschrank für 4-5 Stunden ruhen lassen. Der Teig geht noch nicht auf.
Den Teig auf einem gefetteten Backblech flach drücken (evtl. Hände nass machen - der Teig klebt ziemlich), mit dem Kochlöffelstiel viele Löcher hinein drücken und mit Knobiöl bestreichen. Kräuter darauf streuen (ich habe Oregano und Thymian genommen, aber ich werde es auch noch mit Kräutern der Provence probieren) und zum Schluss grobes Salz aufstreuen.

Herd auf 200° vorheizen
10 Min. bei 200° backen und
20 Min. bei 175° zuende backen.

Das Brot hat dann eine braune, knusprige Kruste und schmeckt sehr lecker. Warm natürlich am besten.
Dazu passt gut Tzaziki, oder Käse, oder Salat, oder was euch sonst noch einfällt.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon amnesie » 25.02.2014, 18:40

Brotsuppe
Speck auslassen, wenn man hat
Zwiebeln und Knoblauch schälen und kleinschneiden, darin anbraten
Wenn man hat Fleisch oder Wurstreste dazu geben
Mit Wasser auffüllen, Suppenwürze (selbstgemacht) oder Brühe dazu
Dann Brotreste dazu geben und kochen lassen. Ich gebe soviel Brptreste rein, bis die Suppe sämig wird.
Wenn wir haben, kommt noch Gemüse mit rein wie Paprika und auch Paprikapulver sowie eine Chili.
Schmeckt gut und macht satt.
amnesie
 

Beitragvon survival » 25.02.2014, 20:12

amnesie hat geschrieben:Brotsuppe
Speck auslassen, wenn man hat
Zwiebeln und Knoblauch schälen und kleinschneiden, darin anbraten
Wenn man hat Fleisch oder Wurstreste dazu geben
Mit Wasser auffüllen, Suppenwürze (selbstgemacht) oder Brühe dazu
Dann Brotreste dazu geben und kochen lassen. Ich gebe soviel Brptreste rein, bis die Suppe sämig wird.
Wenn wir haben, kommt noch Gemüse mit rein wie Paprika und auch Paprikapulver sowie eine Chili.
Schmeckt gut und macht satt.


Hallo amnesie,

die Brotreste sind dann praktisch zerfallen, wenn die Suppe fertig ist?
Gelesen habe ich davon schon öfter, konnte mir bis dato nie vorstellen, daß sie schmeckt... :mrgreen:

Also gut, werde ich demnächst mal versuchen!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon amnesie » 25.02.2014, 20:19

Hallo Survival,
Wenn du niemandem erzählst, dass es Brotsuppe ist, merkt das auch niemand.
Ich nehme halt immer die Reste vom dunklen Brot. Also vom Vollkornbrot und ja das Brot löst sich auf und ist wirklich lecker. Außerdem kann man rein tun,was so gerade da ist.
Lg
amnesie
 

Beitragvon survival » 25.02.2014, 20:36

Ok - bin mutig mit der Brotsuppe! Werde sie echt versuchen, danke amnesie!

Jetzt wollte ich auch noch ein schnelles, leckeres Essen reintippseln:

Nudel mit Weißkraut

Weißkraut fein schneiden und in Butter oder Öl solange braten, bis es bräunlich wird.
Dann gekochte Nudeln (mein Sohn bevorzugt Makkaroni) mit anbraten.
Salzen, pfeffern - fertig!

Wer geriebenen Käse hat, streut ihn bei Tisch noch darüber.
Schmeckt uns sehr lecker und kostet fast nichts. Wir nehmen Vollkornnudeln, schmeckt aber auch mit hellen Nudeln.


Apfelhirse

Hirse nach Anleitung kochen, aber mit Milch oder halb Wasser, halb Sahne und nur einer kleinen Prise Salz. Gleich dazu kommen klein geschnittenen Äpfel.
Mit Honig süßen, etwas Zimt mit rein.Wenn man hat, noch etwas geschlagene Sahne bei Tisch dazu reichen.

Mein Mann und ich könnten uns rein setzten...

Die Abwandlung davon :
Keine Äpfel rein, sondern Nußmus (Haselnussmus!!!Lecker) , etwas geschlagene Sahne unterziehen - herrlich!

Oder den Hirsebrei pur (als süßen Brei) und dann Zweschenkompott dazu.


LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Kavure´i » 25.02.2014, 23:54

Angelika

dein Kartoffelbrot hört sich so gut an.
Ich würde es gerne ausprobieren, aber bei uns gibt es kein Kartoffelpü im Päckchen.
Wieviel fertiges Pü müßte ich denn stattdessen nehmen und geht das überhaupt ?

Saludos, Kavu
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 26.02.2014, 07:24

Hola Kavure,
ich hatte auch schon überlegt, ob man das Fertigpüree nicht durch Selbstgemachtes ersetzen kann.
Dann würde ich allerdings nur gestampfte Kartoffeln verwenden, zwar gewürzt, aber ohne Milch. Sonst wird der Teig zu flüssig.
Auf das Rezept bezogen würde ich ca. 600 - 700 g Kartoffeln nehmen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 26.02.2014, 07:40

Kartoffelbrot, sehr lecker:

400 g Kartoffeln, geschält, gewürfelt, gar kochen, abgießen, durch die Kartoffelpresse drücken, abkühlen lassen
700 g Dinkel Vollkornmehl
3 TL Trockenhefe oder 30 g Frischhefe
1 TL Honig
2 1/2 TL Salz
200 ml Wasser
120 ml Milch oder Sahne/Wasser gemischt

Einen Hefeteig bereiten, am besten über Nacht kalt gehen lassen.

Im normalen Ofen bei 250 Grad (vorgezeigt) 10 Minuten, dann auf 180 Grad runter schalten.


Für Fladen würde ich den Teig recht weich führen, bestreichen und bestreuen nach gusto.

Die Teigfeuchte variiert wegen der Kartoffeln sehr stark, muß man mit Wasserzugabe und Mehl etwas spielen.
Natürlich könnt ihr das Mehl gegen helles Mehl austauschen.
Die Hefemenge braucht nicht so hoch sein, vor allem, wenn der Teig kalt geht.

Mahlzeit!

LG von der Survival Bild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 26.02.2014, 07:49

Hallo survival,
as Rezept ist ja sehr ähnlich. Nur mit "echten" Kartoffeln. Danke dafür !
Neu war für mich die kalte Führung. Das hatte ich bisher noch nie gemacht. Klappt aber gut. Der Teig geht beim Backen schön auf.

LG
Angelika

Upps.... sehe gerade, dass sehr viel weniger Flüssigkeit genommen wird, als bei meinem Rezept mit dem Fertigpüree.
Andiamos
 

Beitragvon survival » 26.02.2014, 08:07

Hallo Angelika,

klar - frische Kartoffeln enthalten ja Wasser, aber wie gesagt: Die Wassermenge variiert sehr stark, je nachdem, wie die Kartoffeln halt so sind...
Ist ja prinzipiell beim Brotbacken so - frisch gemahlenes Mehl verhält sich immer unterschiedlich, da habe ich schon starke Schwankungen bei der Wasserzugabe gehabt.… :roll:
Bei der kalten Teigführung macht es eben gar nichts aus, wenn man die Mehlmenge verändern muß, sehr praktisch!!! :wink:

Im übrigen gibt es für Brötchen einen kleinen Tipp dazu:

Macht eure Brötchen am Abend fertig, legt sie auf ein Backblech (natürich abdecken, reicht ein Geschirrtuch) und schafft euch Platz im Kühlschrank. Das Blech kann ja auch auf Sachen stehen. Da bleibt es über Nacht.
Bevor ihr ins Bad geht, holt ihr das Blech raus und schaltet den Ofen an. Dann husch ins Bad, dann die Brötchen in den Ofen und abbacken.
Derweil den Kaffee/Tee kochen, Frühstückstisch decken ...Brötchen aus dem Ofen holen...
Frische, heiße Brötchen - lecker!!!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon moppedstruppi » 26.02.2014, 21:45

Hi,
ich weis garnicht ob ihrs schon wusstet,.....
Aber wir räuchern und machen Wurst und gek. Schinken selbst und haltbar.
Und ich wollte hier mal Werbung fürs räuchern machen.
Wir haben jetzt übern Winter, Schimken und Speck, für ca. ein Jahr hergestellt und das lagert jetzt auf dem Speicher. :wink:
und ich finde's echt toll. ( ich hab mich lange nicht dran getraut, weil ich in so nem Räucherforum rumgelesen hab und das Gefühl hatte man muss das räuchern erst " studieren ") Aber es geht ganz einfach, Fleisch drei Wochen pökeln, in nen alten Schrank hängen, feuerfester Behälter, Eierkarton mit Sägemehl füllen und anzünden, 2 X am Tag räuchern, 4 Tage lang und Fertisch :D .
Also es lohnt sich wirklich und ist kaum Arbeit. Wenn ihr fragen habt , dann immer her damit.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Andiamos » 05.03.2014, 21:19

Beitrag aus dem Einweck-Rezepte-Thread hier hin kopiert.
Angelika
Moderation


von Perfektes Brot » 05.03.2014, 20:08
Hallo Ihr Lieben,
Hier ist noch das Glückskekse Rezept das so gut für die Nerven ist:

125g Butter, weich
75g Rohzucker
1 Ei alles zusammen sehr gut schaumig rühren

in ein Schüsselchen:
1Prise Salz
1/2 Teelöffel Nägelipulver
1 Teel. Zimt
1/4 Teel. Muskat
1/2 Teel. Vanille
wenig Zitronenschale, wer mag auch Orangenschale, alles gut mischen und unter die Masse rühren

125g Weizenvollkornmehl ( oder Dinkel) dazugeben und 5 Min. kneten

Eine Rolle formen und etwas an die Kühle damit

6mm dick abschneiden und auf's Blech geben, können schön nahe beieinander liegen. 13 Min. backen bei 160 Grad, in der Mitte. Sie dürfen nicht braun werden, sonst sind sie bitter. Sollten noch weich sein beim Herausnehmen. (werden erst fest wenn sie abgekühlt sind)

Heute habe ich solche Kekse gebraucht, musste mein Treibhaus abprotzen, sagt die Gemeinde. Gemein fies sind die bei uns!
Gut gibts Nervenkekse!

Liebe Grüsse
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 05.03.2014, 21:21

Hallo Perfektes Brot,
unwissende Fragen einer Norddeutschen:
Was ist Nägelipulver und was bedeutet "abprotzen" ? :? :wink:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 05.03.2014, 21:35

Nägelipulver: Fingernägel geschnitten, fein gemörsert
Für den besonderen Geschmack nimmt man ungewaschene Fußnägel..Bild

Ein Schmarrn von der Survival, die es auch nicht kennt..Bild
Zuletzt geändert von survival am 05.03.2014, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
survival
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 05.03.2014, 21:40

Also Survival, deine Geschmacksnerven möchte ich mal haben! :lol:

Also ich verstehe unter den Nägelis die Gewürznelken.

Und abprotzen ist doch das Gegenteil von aufprotzen. Also das Entfernen des Prunkstückes (Treibhauses)

Und am Wochenende, wenn wir wieder mal vollzählig daheim sind, werde ich die Nervenkekse ausprobieren!

Euch noch einen schönen Abend wünscht die Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon survival » 05.03.2014, 21:43

Ach - naja...

Könnte ja auch ein rostiger Nagel sein, zermörsert - gut bei Eisenmangel...

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon maroni » 05.03.2014, 22:28

Ich würde es mal mit gemahlenen Nelken vesuchen. :))
maroni
 

 


  • Ähnliche Beiträge