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Rezepte für alle Fälle

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Re: Rezepte für alle Fälle

Beitragvon Kavure´i » 05.03.2014, 22:55

Hola

ich hätte auch auf Nelkenpulver getippt.

Bei uns heissen sie clavos de olor ( Duftnägel )

Das sagt Wikipedia dazu:

Der Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum) ist eine Pflanzenart in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Die Gewürznelken, auch Nelken oder Nägeli genannt, sind die stark duftenden und brennend scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen dieser ursprünglich auf den Molukken (Gewürzinseln) beheimateten Pflanzenart. Die Bezeichnung (von niederdeutsch Negelkin für Nägelchen) kommt von der an Nägel erinnernden Form der Knospen. Die als Nelken bekannten Blumen wurden wegen ihres ähnlichen Duftes nach den Gewürznelken benannt.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Kavure´i » 05.03.2014, 23:02

Perfektes Brot

abprotzen heißt doch normalerweise abschießen, oder ?

Ich nehme mal an, du mußt es abreissen. Das ist schon fies, gibt es einen Grund dafür ?
Kavure´i
 

Beitragvon Perfektes Brot » 06.03.2014, 14:25

Hallo Ihr Lieben,
Ja, Selbstversorgerin hat recht: Nägeli = Gewürznelken -Für die Kekse gepulvertes Gewürz nehmen.

Abprotzen heisst abreissen. Leider darf man bei uns kein grosses Treibhaus (8m lang) haben wenn man nicht Bauer ist. Bauer kann ich nicht werden weil ich die Lizenz nicht habe und zuwenig Land besitze. Mein Haus steht auf Landwirtschaftsland, darf aber nicht im grossen Stil landwirtschaftlich genutz werden. Wir leben bei den Schildbürgern hier.Ist das bei Euch auch so? Bin so traurig dass ich mein Gewächshaus nicht mehr habe. Wie soll man in diesem rauhen Klima Selbstversorger sein ohne Gewächshaus für die Tomaten?

Liebe Grüsse (brauche schon wieder einen Nervenkeks)
Perfektes Brot
 

Beitragvon Perfektes Brot » 06.03.2014, 14:30

Danke liebe Kavure´i
für die Duftnägel, ist auch ein schöner Name, gell?
Da wo Du wohnst kann man alles bauen was man will, oder hat es auch so blöde Vorschriften?
Am liebsten würde ich gleich auswandern.
Liebe grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon survival » 06.03.2014, 16:17

@Perfektes Brot

Nicht so traurig sein - stell doch ein kleineres Gewächshaus hin! Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach...

Mal davon abgesehen sind solche Vorschriften unmöglich!!! :roll:

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Westerwalderde » 06.03.2014, 17:12

Hallo Perfektes Brot
ich bin geschockt über so viel Willkür ;-(
darf ich fragen in welchem Bundesland du wohnst ?
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Perfektes Brot » 06.03.2014, 18:35

Danke liebe Survival für die tröstenden Worte. Ein kleines Gewächshäuschen durfte ich behalten aber es ist einfach viel zu klein.

Liebe Westerwalderde, man glaubt es kaum wo ich wohne: mitten in der Schweiz, etwas rechts, im unteren Teil. In einem langweiligen Dorf, wo das Gewächshaus niemanden gestört hätte. Aber leider gibt es sie noch, diese Denunzianten die einem das Leben schwer machen. Ich glaube, wir haben hier die meisten Gesetze in Europa, ist also nicht alles friede- Eierkuchen.! Weiss noch gar nicht wohin auswandern...gut gibt es Nervenkekse

Apropos Kuchen, hier der weltbeste Schoggikuchen in Notzeiten, ist ein altes Kriegsrezept (ohne Backpulver)

100g weiche Butter
100g Zucker
4 Eigelb alles gut schaumig schlagen

120g Kochschokolade (am besten wird es mit dunkler Schoggi) gerieben
50g Haselnüsse gemahlen
75g Paniermehl
1 Prise Salz alles gut mischen, zur Ei- masse geben und daruntermischen (kurz)

4 Eiweiss mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, sofort unter die Masse heben

Backen: 180 Grad, Mitte, 1 Stunde

Liebe Grüsse Euer perfektes Brot
Perfektes Brot
 

Beitragvon maroni » 06.03.2014, 19:36

Könntest du nicht einfach mehrere kleine Gewächshäuser hintereinander aufbauen? Oder einen Swimmingpool drinnen ausheben..muss ja nicht innen blau sein und mit "Überdachung"..muss ja keine Kuppel sein.. als GWH nutzen? Wäre das gesetzeskonform?..oder MUSS im Pool geschwommen werden?
Oder darfst du was auf Rädern aufstellen?...So selbstgebauter Traktoranhänger mit Bordwänden und Dach? und die Tomaten dort halt in Kübeln oder Säcken ziehen? In die Bodenplatte kann man ja Abflußlöcher bohren.Es gibt immer ein Schlupfloch. Ich würde da kreativ sein. Ein Carport? wer sagt, dass das aus Holz sein muss?
Es ist bei uns auch oft eine Frage der Definition gewesen...Anbau eines moderneren Wohntraktes an den Stall des alten
Bauern-Hauses..L-Form zu einem "U" ..war als Neu-Wohnhaus nicht möglich..Alleinlage mitten auf einer Lichtung im Wald..aber der Architekt hat das als "Geräteschuppen" deklariert und dafür gibt es keine Vorschrift wie der auszusehen hat...Große Fensterflächen wären sonst nicht möglich gewesen. Sie wohnen nun bereits ohne Klage 7 Jahre drinnen.
maroni
 

Beitragvon Perfektes Brot » 06.03.2014, 23:15

Hallo Du liebes Maroni,
das ist ja eine geniale Idee! Danke, diese Möglichkeiten stellen mich wieder auf! Da muss ich gleich mit meinem Liebsten alles ausloten was machbar wäre. Mei bin ich jetzt happy, ich war so versteift auf mein Gewächshaus das ich nichts anderes mehr gedacht habe. Mehrere kleine darf ich nicht aufstellen, aber irgend eine andere Idee sollte machbar sein. Der Pool braucht wieder eine Genehmigung.
Da habt Ihr auch schon viel erlebt mit den Vorschriften bei Euch. Warum darf man nicht leben wie man will? Wen stören denn eigentlich disese Sachen?

Naja, mal sehen.
Auf jeden Fall habe ich jetzt noch ein uraltes Rezept für Notfälle: Trockenes Brot

Das Brot backen, dann in Stücke schneiden und gleich nochmals backen. Das heisst, es muss dann richtig trocken gebacken werden. So hält es sich bestimmt ein Jahr. Wir essen das im Sommer wenn die Tomaten reif sind: kurz mit Wasser nass machen das es halb weich wird aber noch kross ist. Dann geben wir Olivenöl drauf, eine ganze Tomate einmal einschneiden und den Saft auf's Brot auspressen, Salz und Pfeffer drauf und fertig. Das ist so etwas feines. Auf jedenfall hat man so immer Brot im Haus.

Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Kavure´i » 07.03.2014, 00:26

Perfektes Brot hat geschrieben:Danke liebe Kavure´i
für die Duftnägel, ist auch ein schöner Name, gell?
Da wo Du wohnst kann man alles bauen was man will, oder hat es auch so blöde Vorschriften?
Am liebsten würde ich gleich auswandern.
Liebe grüsse


Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Nein, wir haben solche Vorschriften nicht.
Jedenfalls nicht auf dem Campo.
In der Stadt ist es etwas geregelter, aber auch da geht fast alles.
Ich kann jedenfalls auf meinem Terreno tun und lassen was ich will.
Wir haben ein Haus gebaut genau nach meinen Plänen, Größe, Aussehen, Dachneigung, Farbgebung, usw, das alle bestimmt ganz allein der Bauherr und dessen Geldbeutel.
Ich könnte mir eine Burg bauen wenn ich wollte,(das hat übrigens jemand getan) oder was auch immer.
Es gibt nur eine "Vorschrift". Ab dem 2. Stockwerk wird empfohlen, einen Statiker zuzuziehen.
Da wir alles ebenerdig haben, brauchten wir keinen.
Ich könnte mir ein Gewächshaus hinstellen, in jeder gewünschten Größe.

Ok, ich hör auf, soviel Freiheit wäre in Europa nicht denkbar, aber auch nicht z.B. in EE.UU. Das weiß ich von Einwanderern, die vorher ins "Gelobte Land" ausgewandert sind und total entsetzt waren, daß man dort NOCH mehr gegängelt wird als in De.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 07.03.2014, 07:44

Hallo Perfektes Brot,
Perfektes Brot hat geschrieben:Auf jeden Fall habe ich jetzt noch ein uraltes Rezept für Notfälle: Trockenes Brot
Das Brot backen, dann in Stücke schneiden und gleich nochmals backen. Das heisst, es muss dann richtig trocken gebacken werden. So hält es sich bestimmt ein Jahr.

Das ist wirklich ein uraltes Rezept. Hier in Westfalen nennt sich das "Knabbeln" und wurde früher zum Frühstück gegessen. Meine Oma hat die immer selbst gemacht. Weißbrot backen, in Stücke brechen und nochmal backen. Die Knabbeln wurden dann in das "Knabbelkümpken" gegeben und heißer Milchkaffee drüber gegossen. Wir Kinder bekamen Kakao drüber. Lecker!
Hier kann man noch in vielen Bäckereien Knabbeln in großen Tüten kaufen.
Danke für die Erinnerung!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Perfektes Brot » 07.03.2014, 09:23

Liebe Kavure'i,
was heisst denn " EE.UU." sorry für die Frage, aber nicht das ich dann noch ins falsche Land ziehe.
Und wo genau wohnst Du? Kann ich gleich neben Dir bauen? (Freu)
Schön das man da alles bauen kann was man will, und wie steht es da mit "Bauhaus" oder ähnlichem in der Nähe und Al..i zum günstig einkaufen, und mit dem Wasser?
Da bin ich gespannt.

Hier noch ein Rezept. Frühlingssalat

Kleine Löwenzahnblätter
Gänseblümchen
Vogelmiere
einige Brennesselblätter
einige Viola tricolore
einige Stiefmütterchenblüten
etwas Petersilie

Essig oder Zitronensaft, Salz und Kräutermischung zugeben, fertig.
Dieser Salat gibts immer kostenlos und ist gesund

Liebe Andiamos,
Knabbeln tönt genial, das freut mich das Ihr das auch kennt. Ich hab's mit Vollkornbrot ausprobiert, ist richtig gut geworden.


Hier schreibe ich Euch gleich meine geheime Kräutermischung auf.Die ist sehr gesund und wenn man sie vor dem Essen auf den angerichteten Teller streut wirkt sie auf die Magensäfte zur besseren Verdauung:

Meine Kräutermischung heisst bei mir "Johann" und ich mache immer gleich einen Jahresvorrat. Probiert aber erst eine kleine Menge um zu wissen ob es schmeckt.

1 Esslöffel Petersilie
1 E Majoran
1 E Basilikum
1 E Dill
1 E Oregano
1/2E Thymian
1 E Rosmarin
1/2E Fenchel
wenig Knoblauch,selbst getrocknet und gemahlen
wenig süsses Paprika
wenig Curry (wer mag)

Alle Kräuter das ganze Jahr über sammeln, trocknen, zusammenmischen und klein mixen (ich habe dafür den Robochef)

Wenn ich Fisch mache mariniere ich ihn nur mit meinem Johann und dann in Butter kurz anbraten. Perfekt.

Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Mike64 » 07.03.2014, 10:47

Hier mal ein schnelles Pasta-Sauce-Rezept.
Eignet sich natürlich auch zum einkochen :D
Rote Sauce
Zutaten
1 kg reife Fleischtomaten
1 kleine getrocknete Chilischote
1 kleine Zwiebel
1 Bund Petersilie
1 EL Senfkörner
2 EL Zucker
1 Lorbeerblatt
Salz
1-2 EL Weinessig

Zubereitung
Tomaten waschen, Stengelansätze herausschneiden und Tomatenfleisch grob würfeln. Chilischote
mit Samen zerkleinern. Die Zwiebel pellen und fein hacken. Petersilie ebenfalls fein
hacken und zusammen mit den Tomaten, der Chili und den Zwiebel in einen Topf geben.
Lorbeerblatt, Senfkörner, Zucker und Salz hinzugeben und alles kurz aufkochen. Dann bei
kleiner Hitze mind. 30 min. unter gelegentlichem Umrühren zu einem dicken Mus einkochen.
Vor dem Servieren Mus pürieren und mit dem Essig deutlich süß-sauer abschmecken. Zum
Garnieren ggf. ein paar Petersilieblätter darüber streuen.
Sauce auf die Nudeln (Penne Rigate oder Tortiglioni) geben, frisch geriebenen Parmesan
darüber streuen!
Mike64
 

Beitragvon Perfektes Brot » 07.03.2014, 11:47

Hallo Mike 64,
Danke für das Tomatenrezept. Mit Senfkörnern habe ich es noch nie gemacht, schmeckt bestimmt sehr gut. Ohne zu pürieren ist es sicher auch gut. Ich habe verschiedene Varianten eingekocht letzten Sommer und ich muss sagen, die die nicht püriert waren haben am besten geschmeckt. Da war ich selber erstaunt.
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon survival » 11.03.2014, 17:23

Gehört das hier rein?
Könnte unsere Küche bereichern:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Gabs im neuen Globi auch mit extra gezüchteten Heuschrecken, glaube 6 Stück im Glas... :shock:

LG von der Survival Bild
Ehrlich gesagt, ich finde es ... nicht so dolle... gelinde gesagt.
Aber jedem das seine!
survival
 

Beitragvon Kavure´i » 11.03.2014, 23:36

Survival

geröstete Heuschrecken schmecken echt gut, oder die Variante : rösten, zermahlen, Bällchen daraus formen und die frittieren.
Selbst gemacht habe ich das allerdings nicht, aber schon gegessen.
Alle anderen "Leckereien" der Sorte Gekrabbel lehne ich allerdings ab. ( In Peru essen sie frittierte Taranteln )
Ansonsten kann man wirklich viel essen.
Eidechsen, Schlangen, Meerschweinchen, Krokodile, Igel, Gürteltiere, Stachelschweine, usw.
Obwohl die bei mir alle in die Kategorie "kann man essen, muß man aber nicht" fallen. Also im höchsten Notfall, sonst nicht.

Das schlimmste,was ich je essen mußte gehört allerdings zu den nichttierischen Sachen.
In Milch gekochte, gezuckerte Nudeln *Haare aufstell*

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Westerwalderde » 12.03.2014, 00:04

Perfektes Brot hat geschrieben:Hier schreibe ich Euch gleich meine geheime Kräutermischung auf.Die ist sehr gesund und wenn man sie vor dem Essen auf den angerichteten Teller streut wirkt sie auf die Magensäfte zur besseren Verdauung:

Meine Kräutermischung heisst bei mir "Johann" und ich mache immer gleich einen Jahresvorrat. Probiert aber erst eine kleine Menge um zu wissen ob es schmeckt.

1 Esslöffel Petersilie
1 E Majoran
1 E Basilikum
1 E Dill
1 E Oregano
1/2E Thymian
1 E Rosmarin
1/2E Fenchel
wenig Knoblauch,selbst getrocknet und gemahlen
wenig süsses Paprika
wenig Curry (wer mag)

Alle Kräuter das ganze Jahr über sammeln, trocknen, zusammenmischen und klein mixen (ich habe dafür den Robochef)

Wenn ich Fisch mache mariniere ich ihn nur mit meinem Johann und dann in Butter kurz anbraten. Perfekt.

Liebe Grüsse


Hallo ,
das hört sich lecker an ,aber eine Frage hab ich noch dazu : Fenchel - Samen ? Oder die Knolle getrocknet ?
Was verwendest du dafür ?
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Perfektes Brot » 12.03.2014, 10:56

Liebe Westerwald Erde,
ja, Fenchelsamen, aber warum nicht die Knolle probieren, braucht einfach mehr Arbeit. Ich denke die Samen sind sehr intensiv. Das gibt den frischen Geschmack rein.
Das ist meine bevorzugte Mischung, habe aber schon mit Salbei, Zitronenmelisse, Pfefferminze oder was mir gerade in die Hände kam , ausprobiert. Da kannst Du Dich herrlich austoben und die Küche schmeckt dann immer so fein nach Gewürz.
Liebe Grüsse
Perfektes Brot
 

Beitragvon Westerwalderde » 12.03.2014, 11:54

Hallo PERFEKTES BROT
Danke dir für die schnelle Antwort - ja ,ich werde mal es ausprobieren .
Ich mag Fenchel auch sehr gern --- er riecht gut . ;-)
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Prepper86 » 12.03.2014, 12:15

Kavure´i hat geschrieben:Survival

geröstete Heuschrecken schmecken echt gut, oder die Variante : rösten, zermahlen, Bällchen daraus formen und die frittieren.
Selbst gemacht habe ich das allerdings nicht, aber schon gegessen.
Alle anderen "Leckereien" der Sorte Gekrabbel lehne ich allerdings ab. ( In Peru essen sie frittierte Taranteln )
Ansonsten kann man wirklich viel essen.
Eidechsen, Schlangen, Meerschweinchen, Krokodile, Igel, Gürteltiere, Stachelschweine, usw.
Obwohl die bei mir alle in die Kategorie "kann man essen, muß man aber nicht" fallen. Also im höchsten Notfall, sonst nicht.

Das schlimmste,was ich je essen mußte gehört allerdings zu den nichttierischen Sachen.
In Milch gekochte, gezuckerte Nudeln *Haare aufstell*

Saludos, Kavure´i



Schlange schmeckt wie Hühnchen ;-) Hab's in China mal ausprobiert. Bei "Snacks" wie Maden oder Seepferdchen am Spieß war's bei mir aber auch vorbei :-P

Ich esse übrigens liebend gerne in Wasser gekochte Spaghetti und dann Zucker drüber :-D
Prepper86
 

Beitragvon survival » 16.04.2014, 20:50

Ein leckeres Rezept aus dem Vorratskeller: :D

Szegediner Kartoffel Gulasch

1 Zwiebel, feingewürfelt
3 El Öl
Kartoffeln, so ca. 10 mittelgroße oder so, gewürfelt
500 g Sauerkraut
Paprikapulver
2 TL Kümmel
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Zwiebel im Öl anbraten, dann Kartoffeln und Kraut mit anbraten.
Mit Parikapulver (reichlich) bestäuben, Kümmel und Brühe dazu und gar kochen lassen.
Abschmecken, fertig!

Brühe kann man auch mehr nehmen und nicht am Paprikapulver sparen!
Sehr gesund und sehr lecker, nicht nur in der Not! Und eigentlich sollte man als Prepper alle Zutaten im Keller haben...! :wink:

LG von der SuvivalBild

Ach so - Sohnemann aß noch Wienerle aus dem Glas dazu...
survival
 

Beitragvon survival » 17.04.2014, 07:51

Und noch ein Rezept aus dem Vorratskeller: :D

Kichererbsensalat

1Glas Kichererbsen (selbst eingeweckt, wer hat - sonst gekaufte)
1Glas Mais
Paprika, frisch oder aus dem Glas, in Würfel geschnitten
1 Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
Apfelessig, Olivenöl, Honig, Salz, Pfeffer

Alles vermischen - lecker!

Wer mag und hat, gibt noch frischen Koriander oder Peterle dazu.
Meinereiner mag noch Oliven im Salat!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon survival » 17.04.2014, 09:32

Zu dem Kichererbsensalat - mit Schafskäse ist er oberlecker!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 19.04.2014, 07:13

Hier das Rezept für das traditionelle westfälische Karfreitagsgericht "Struwen"

500 g Weißmehl
3/8 l Milch
40 g Hefe
2 Eßl. Zucker
1-2 Eier
1 Teel. Salz
30 g Butter
100 g Rosinen oder Korinthen (Kann man auch weglassen. Ich mache immer halbe/halbe Teig).
geriebene Zitronenschale
Fett zum Backen

Mehl in die Schüssel geben, eine Vertiefung reindrücken und mit lauwarmer Milch, der Hefe und etwas Mehl einen Vorteig herstellen, ca. 15 Min. gehen lassen.
Dann die übrigen Zutaten dazu geben und den Teig tüchtig schlagen, bis er geschmeidig ist. Teig 1 Stunden gehen lassen.
Zum Schluss mit einem Eßlöffel ca. 4 Kleckse in das nicht zu heiße Fett geben und ausbacken (Teig geht in der Pfanne auf). Sie sind gar, wenn sie sich hohl anhöhren, wenn man mit der Gabel draufklopft und auf Druck nicht mehr nachgeben.
Struwen werden warm, mit Zucker und Zimt bestreut gegessen und traditionell trinkt man Kaffee dazu.

Die angegebene Menge reicht für ca. 20 Struwen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon amnesie » 19.04.2014, 10:56

Hhhhm... Schmeckt nicht nur Karfreitag!
amnesie
 

Beitragvon Mike64 » 19.04.2014, 13:34

Moin!
Hier mal ein Rezept für "Hasenfrühstück", eine toll erfrischende Marmelade aus Möhren, Äpfeln, O-Saft und Ingwer.
Nicht zu süß und quasi ACE-Saft in fester Form.

Zutaten (4 Portionen):
300ml Orangensaft mit Fruchtfleisch
700g Äpfel (ca. 3 Stück)
400g Möhren
12g Ingwer
1 Spritzer Zitronensaft
500g Gelierzucker 2:1
Zubereitung:
Möhren, Äpfel und Ingwer schälen und entweder von Hand oder mit Hilfe einer Küchenmaschine fein reiben. Den Orangen- sowie den Zitronensaft dazugeben und mit dem Gelierzucker vermischen. Alles in einem Topf zum Kochen bringen, dabei umrühre und für 5Minuten kräftig kochen lassen. Danach die Temperatur herunterdrehen und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.
Unterdessen Marmeladengläser mit heißem Wasser sterilisieren.
Nach der Kochzeit das Mus mit den Pürierstab nach Belieben pürieren und noch heiß die Schraubgläser abfüllen und diese gut verschließen.
Mike64
 

Beitragvon amnesie » 19.04.2014, 15:47

Bubespitzle oder auch Schupfnudeln genannt
Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, abschütten und zerstampfen. Am besten etwas abkühlen lassen.
Mehl, Eier, Muskatnuss und Salz hinzufügen, bis man einen Teig erhält, der sich gut Formen lässt.
Kleine Würstchen davon Formen, die an den Enden spitz zulaufen. Diese dann in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie oben schwimmen sind sie gar. Dann mit Zwiebeln, Speck und Butter in der Pfanne braten. Dazu gibt's Sauerkraut und z. B. Kassler.
Wer es lieber süß mag, lässt Muskat und Salz weg und brät die Bubespitzle mit Zucker und Zimt, dazu schmeckt Apfelmus.
Lässt sich super Aus übrg gebliebenen Kartoffeln machen und man kann sie super vorbereiten, so dass man sie am nächsten Tag nur noch braten muss.
Lg
amnesie
 

Beitragvon Andiamos » 19.04.2014, 16:10

Hallo amnesie,
machst die so rein nach Gefühl, oder gibt es eine ungefähre Mengenangabe dazu?
Die würde ich nämlich liebend gerne selbst machen, statt die gekauften zu nehmen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon amnesie » 19.04.2014, 16:32

Hallo Angelika,
Ich mach das immer nach Gefühl, da kann nix schief gehen!
Es funktioniert immer! Und wenn du die einmal selbst gemacht hast, schmecken dir die anderen nicht mehr. Ich nehme selbst auf eine große Menge Kartoffeln immer nur 1 Ei und du merkst wirklich, wenn der Teig sich gut Formen lässt. Ich mache es meistens mir etwas nassen Händen. Gutes, leckeres Essen, kostet fast nix, alles in Krisenzeiten verfügbar. Wir haben ja ein paar Jährchen auf der Alb verbracht, da gibt es auch heute noch so einfache Sachen, weil es früher nix gab. Ich finde gut!
Also trau dich, die gelingen immer!
Lg
amnesie
 

Beitragvon survival » 19.04.2014, 19:41

@Andiamos
Vielen Dank für das "Struwen"- Rezept!
Da ich nicht mehr in der Kirche bin, kann ich es ja jederzeit ausprobieren!!!

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Andiamos » 19.04.2014, 19:47

survival hat geschrieben:Da ich nicht mehr in der Kirche bin, kann ich es ja jederzeit ausprobieren!!!

:lol: :lol: :lol:

Ja, die schmecken tatsächlich jederzeit !
Vielleicht nicht gerade im Hochsommer......

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 20.04.2014, 00:53

Andiamos hat geschrieben:Hallo amnesie,
machst die so rein nach Gefühl, oder gibt es eine ungefähre Mengenangabe dazu?
Die würde ich nämlich liebend gerne selbst machen, statt die gekauften zu nehmen.

LG
Angelika


Hola
ich bin zwar nicht Amnesie, aber wenn du magst, hier ist ein Schupfnudelrezept von meiner Mutter mit Mengenangaben

Schupfnudeln

750 g Kartoffeln, mehlig kochende
200 g Mehl, ungefähr
Salz
1 Prise Muskat, gerieben
1 Ei
Butterschmalz oder Schweineschmalz zum Ausbacken

Die Kartoffeln am besten am Vorabend kochen, schälen, durch die Presse drücken oder zerstampfen und ausdampfen lassen.
( ich schäle sie gleich, koche sie wie Salzkartoffeln und mach sie mit dem Handrührgerät zu Mus )

Am nächsten Tag mit Mehl, Ei, Salz und Muskat zu einem Teig verkneten. Dabei immer nur etwas Mehl hinzufügen, kurz durchkneten, Mehl zufügen, kurz durchkneten usw. Der Teig sollte nicht mehr kleben und gut formbar sein.

Dann aus dem Teig Rollen formen von 3-4 cm Durchmesser. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese zwischen den Handflächen oder auf der bemehlten Arbeitsplatte zu fingerdicken Nudeln rollen, am besten mit nassen Händen. In kochendem Salzwasser kurz gar ziehen lassen. Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Nicht zu lange kochen, sonst zerfallen sie. Mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und auf einem Küchentuch antrocknen lassen.

Dann in einer großen Pfanne in Butterschmalz oder Schweineschmalz ausbacken.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 20.04.2014, 08:12

Vielen Dank für das Rezept, Kavure !

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 01.05.2014, 21:01

Hilferuf an alle Schupfnudel-Selbermacher!
Heute habe ich mich an die Schupfnudeln gewagt. Mutig, wie ich bin, habe ich gleich die doppelte Rezeptmenge (von Kavure) genommen, weil ich vorhatte, die Überzähligen noch einzufrieren.
Der Teig wurde und wurde jedoch nicht trocken und ich musste locker die doppelte Menge Mehl nehmen, weil er furchtbar klebte. Dann ging es einigermaßen, hatte aber zur Folge, dass die Dinger eher die Konsistenz von schlesischen Klößen hatten. Hab mich auch mit der Menge überschätzt. Es waren ca. 200 Stück und ich war gut 4 Std. damit beschäftigt.
Gebraten und noch mit Salz und Paprika nachgewürzt, schmeckten sie aber ganz gut.

Hat jemand eine Idee, was falsch gelaufen sein könnte?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 01.05.2014, 21:16

Hallo Angelika!

Vielleicht hast Du zu große Eier genommen?
Zusätzlich kommt es auch auf das Alter der Kartoffeln an, oder der Sorte - entsprechend variiert der Flüssigkeitsgehalt!
Kavure'i lässt sie über Nacht stehen, da verändern sich die Kartoffeln auch in der Struktur.
Bratkartoffeln werden ja auch am besten, wenn sie einen Tag alt sind - so von der Festigkeit.

LG von der SurvivalBild
survival
 

Beitragvon Westerwalderde » 02.05.2014, 07:01

Hallo Angelika ,
ich hoffe du hast keine " neuen " Kartoffeln genommen ?
Und am besten eine mehlig kochende Sorte ...
Das sind meine ersten Gedanken aus der Ferne .
L.G.
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Andiamos » 02.05.2014, 07:25

Die Kartoffeln waren mehlig und auch keine Frühkartoffeln. Aber ich habe sie nicht am Vortag gekocht und auch nicht als Pellkartoffel, sondern geschält. Habe auch schon den Verdacht, dass es an den Kartoffeln lag. Die waren seeehr weich. Ich habe auch 2 Eier genommen, auch nicht gerade kleine. Amnesie hatte ja geschrieben, dass sie immer nur 1 Ei nimmt, egal welche Kartoffelmenge.Vermutlich hat es daran gelegen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Zumal alle Chefkoch-Rezepte sehr ähnlich sind.
Danke für eure Hilfe!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Zora » 02.05.2014, 18:22

Mein erster Gedanke bei dem Thema: Brennnesselspinat! Gab´s schon bei Muttern früher und ich habe ihn kürzlich erfolgreich an meiner sonst pingeligen Teeny-Tochter ausprobiert :-D
Brennnesseln möglichst jung pflücken oder nur die Blätter, waschen und hacken. Zwiebel und Knofi in etwas Fett anbrutscheln, wenig (!) Brühe und die Nesseln zugeben und ca. 7 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Meine Mutter sagte immer, man dürfe nicht zu viel davon essen - wegen des hohen Eiweißgehaltes... Ob da was dran ist, weiß ich nicht.

LG

Zora
Zora
 

Beitragvon Lausitzerin » 02.05.2014, 19:50

Hallo Zora,

danke für den Denkanstoß :lol:
Manchmal muß DAS einfach von außen kommen :lol:
Kann man den B.-Spinat wie "richtigen" Spinat auf Vorrat einfrieren?
Oder sogar einwecken?
Für uns und, da ich Hundi frisch füttere, bekommt der auch ab und zu Spinat als Futteranteil.

Danke schon mal, falls Du dazu was sagen kannst.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Zora » 03.05.2014, 20:00

Hallo Lausitzerin,

auf die Idee, die Brennnesseln irgendwie zu konservieren, bin ich noch gar nicht gekommen! Ein Dankeschön zurück für diesen Denkanstoß :-) Jetzt haben wir ja eine Aufgabe...

LG

Zora
Zora
 

 


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