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Schutz vor A,B,C Waffen: Unsinn/Vorschläge ?

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Schutz vor A,B,C Waffen: Unsinn/Vorschläge ?

Beitragvon Drakulinchen2 » 02.06.2017, 01:08

Man preppt Lebensmittel etc, aber jedenfalls bei mir siehts in Bezug auf A,B,C Alarm schlecht aus...

Momentan stelt sich mir die Frage: macht das überhaupt Sinn ?

Mal angenommen, es wird was ausgebracht: wenn kein Alarm kommt mit genauem Stoff +Gegenmaßnahmen, wird man so denke ich wenigstens, einfach verrecken ohne groß noch den richtigen Filter raussuchen zu können...

Für manches reicht eine Gasmaske (aber bitte dann mit richtigem Filter- und woher weiß ich, welchen Filter ich benutzen muß ?), für manches reicht Maske nicht da es ein Kontaktgift ist - da muß dann schon der Anzug sitzen...

Macht es überhaupt Sinn, Gasmaske/Anzug zu preppen ? Da man eh schon wenig gesagt bekommt (könnte ja die Bevölkerung verunsichern) denke ich, daß wenn was runtergeht, dann keine Meldung kommt a la: es wurde Sarin freigelassen, schützt Euch mit XYZ...

Ich habe eine Gasmaske pro Mensch im Haushalt (allerdings hab ich keine Filter). Da ich gerne mal Chiliemarmeladen koche (10 kg Hananeros - nur im Freien machbar - da sonst in Küche keiner atmen kann) , ich Misthaufen umgrabe und auch Schimmel habe den ich entfernen muß, hab ich da mal nach Filtern gefragt gegen diese harmlosen Stoffe die aber diemlich die Atemwege reizen. Ich hab keinerlei Antwrt erhalten - dachten wohl, ich will die veräppeln....
Wenn ich schon auf harmlose Frage keine Antwort bei Filterherstellern bekomme, dann brauch ich wohl nicht nach gängigen "Kampfmitteln" fragen als normaler Bürger...

Momentan seh ich ABC Waffen als eher problematisch was Schutz anbetrifft da man so denke ich, wohl eher das Problem bemerkt, wenn es schon zu spät ist...
Oder denke ich da zu kompliziert ?

Was denkt ihr über ABC Gefahr und Gasmaske(Schutzanzug ? Was schützt wovor ?
Drakulinchen2
 

Beitragvon Prepper_24_7 » 02.06.2017, 14:53

Hi,

nein, das ist m. E. kein übertriebener Luxus. Unabhängig davon ob Tihange oder Temelin in die Luft fliegen oder nicht:
(Auch) der Syrienkrieg hat gezeigt, dass absolut keine Rücksicht mehr auf Zivilisten genommen wird. Rechne lieber mit dem Worst-Case-Szenario und gehe vom Einsatz auch von chemischen (ung evtl. auch von biologischen), Waffen aus, auch wenn diese vielleicht "nur" hausgemacht/improvisiert sind. Giftige Stoffe gibt es zur Genüge!

Ich empfehle als Maske generell eine Vollmaske z. B. die DRÄGER explore 6300 oder ähnliche Modelle. Da muß man nicht wie bei der BW-Maske (welche auch von DRÄGER kommt) nicht durch "Schlüssellöcher" gucken. Die in den einschlägigen Online-Shops angebotenen BW-Dinger (oliv-grün) sind aus bestimmten Gründen aussortiert worden. Die Maske sitzt absolut dicht und ist auch einigermaßen angenehm über einen längeren Zeitraum zu tragen. Du kannst Glück haben und bekommst eine gut erhaltene, dicht sitzende Maske. Aber ich verlasse mich da lieber auf Neuware.

Was Du auf jeden Fall brauchst, sind Kombinationsfilter A2B2E2K2-HG-CO-NO-P3 mit 40 mm Gewinde. Diese Filter schützen vor organischen, anorganischen und sauren Gase und Dämpfen, Darüber hinaus auch vor Ammoniak, Quecksilber und -verbindungen, sowie vor festen und flüssigen Partikeln, radioaktiven und hochgiftigen Partikeln, Bakterien und Viren. Außerdem bieten Filter mit der Zusatzbezeichnung HG-CO-NO-P3 Schutz vor Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickstoff (NO).
Die kosten zwar so ca. 50 - 60 Euronen aber damit bist Du auf der sicheren Seite. Das Du die Masken natürlich umgehend auf den jeweiligen Träger einstellst, ist klar. Und nicht vergessen, mit den aufgesetzten Masken auch mal ein paar Hundert Meter zu laufen (mit und ohne Gepäck) um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie belastend die ganze Sache wirklich ist.

Dann noch ein Ganzkörperkondom aus Gummi (z. B. von der ehemaligen NVA oder BW) und Du bist recht gut geschützt. Allerdings sollte sich dann im Haushalt auch reichlich Material zur Dekontamination finden. Mindestens aber Schmierseife, diverse Bürsten und reichlich Wasser zum runterschrubben der Kontamination.


Gruß,

P_24/7
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Prepper_24_7
 

Beitragvon Prepper_24_7 » 02.06.2017, 16:35

Kleiner Nachtrag zum vorigen Beitrag:

Brillenträger brauchen natürlich eine sog. "Maskenbrille" weil die Maske wegen der Bügel nicht dicht schließen würde. Kontaktlinsen sind hier nicht zu empfehlen, weil diese, wenn sie verutschen, unter ABC-Bedingungen nicht wieder korrekt eingesetzt werden können.

Gruß,

P_24/7
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Prepper_24_7
 

Beitragvon Derfflinger » 02.06.2017, 21:13

Guten Abend, Drakulinchen2,

Drakulinchen2 hat geschrieben:
Für manches reicht eine Gasmaske (aber bitte dann mit richtigem Filter- und woher weiß ich, welchen Filter ich benutzen muß ?)
Da Du bereits eine Maske hast, konzentriere Dich auf die Beschaffung der Filter.
Ersteigere einfach bei ibäh ausgesonderte Filter aus Bundeswehrbeständen. Die werden ausgesondert, weil ihre offizielle Lagerdauer überschritten ist, also ähnlich dem MHD. Wenn die Filter noch ihre Vorder- und Rückverschlüsse haben, sind sie auch in Ordnung. Diese Filter gehen nicht kaputt, und wenn sie noch versiegelt sind, sind sie völlig einwandfrei. Für hohe Ausdauer habe ich Großfilterbüchsen gekauft, aus sowjetischer Produktion. Die befestigt man am Gürtel und verbindet sie über einen Faltenbalgschlauch mit der Gasmaske. Diesen Schlauch braucht man bei Großfilterbüchsen also zusätzlich.
Über Typenbezeichnungen brauchst Du Dir dann keine Sorgen machen. Die alten Kommiß-Filter sind auf jeden Fall richtig, denn sie wurden ja genau für die ABC-Kriegführung gemacht. Über Firlefanz-Filter für Jod, Quecksilber und sonstige Spezialitäten brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Die sind für den Einsatz in Betrieben, wo diese Sachen vorkommen.
Bitte beachten: kein Adsorptionsfilter, also auch nicht die der Bundeswehr, hält Kohlenmonoxid zurück! Dazu braucht man Reaktionsfilter, die werden aber nicht angeboten, ich habe jedenfalls noch nie eines bei ibäh gesehen.


Macht es überhaupt Sinn, Gasmaske/Anzug zu preppen ?

Kommt drauf an, womit Du rechnest. Bei Angriff A: ca. vier Wochen im Haus bleiben, zwei oder drei Regengüsse abwarten. Dann ist der Fallout weitgehend weg, und Du kannst wieder raus, sogar ohne Maske. In der ersten Zeit nach der Detonation tötet der Fallout ziemlich schnell, qualvoll und sicher. Daher ab ins Haus! Schutzanzüge sind Theorie, so etwas kann man nicht tagelang tragen. Die sind nur für kurzzeitige Einsätze in hochbelasteter Umgebung gedacht, vergiß diese Anzüge für die Vorsorge. Längeren Aufenthalt darin steht niemand durch.
Bei Angriff C: ein paar Tage wegducken, auch im Haus. Die verwendeten Kampfstoffe unterliegen alle der Hydrolyse, teilweise kann das allerdings dauern. Atemgifte sind nach ein paar Stunden nicht mehr in der Luft. Für seßhafte Kampfstoffe gilt dies nicht. Also abwarten und regnen lassen!
Bei Angriff B: ein solcher Angriff wird bei militärischen Auseinandersetzungen nicht erfolgen. B-Kampfmittel haben aus Sicht des Militärs schwere Nachteil:, sie wirken nicht schnell, sie lassen sich nicht begrenzen (Mikroben kennen weder Staats- noch Personalgrenzen), sie laufen sich tot, wenn eine bestimmte Populationsdichte unterschritten wird, und sie verschwinden nicht von allein (Sporen können Jahrmillionen überdauern). Sie sind unkalkulierbar, und deswegen werden sie von militärischen Kreisen nicht eingesetzt werden. Gegen private Fanatiker gibt es generell wenig Schutz.
Bei ernsthaftem Unfall in einem Kernkraftwerk: das ist übel. Im Vergleich zu einer Atombombe ist in einem KKW das mehrtausendfache an spaltbarem Material vorhanden, außerdem noch große Mengen an gefährlichen Spaltprodukten. Es ist möglich, daß ein solcher Meiler über Jahre emittiert. Dann gibt es keinen Schutz gegen den Fallout. Da hilft nur abhauen, aber bitte mit Maske.

Momentan seh ich ABC Waffen als eher problematisch was Schutz anbetrifft da man so denke ich, wohl eher das Problem bemerkt, wenn es schon zu spät ist...
Wenn Krieg ausbricht, wirst Du es schon merken, nur keine Sorge. Dann weißt Du, daß das Problem auftreten könnte.


Gruß

Derfflinger
Derfflinger
 

Beitragvon dhim » 05.06.2017, 02:51

Hallo alle,

Derefflinger hat das ganz gut beschrieben.

Ich denke da wird doch noch einiges kommen. Zwar nicht mit Bomben wie im zweiten Weltkrieg aber eben viele kleinere Anschläge. Der IS hat ja Giftgasfabriken in seinem Besitz bzw. genügend Lager ausgehoben. Zu den prädestinierten Anschlagzielen gehören U-Bahnen. Mitten ins Herz einer Großstadt. Wenn erst mal in verschieden Städten so etwas passiert sein sollte wollen alle keine U-Bahn mehr fahren. Da kommst du kaum heil raus. Alle unvorbereitet. Das verbreitet viel Schrecken und Angst. Legt die Infrastruktur ganz schön Lahm. Ich denke das ist nur noch nicht passiert weil sie das Zeug nicht so einfach nach hier kriegen.

Als zweites sehe ich da Großveranstaltungen mit geschlossen Räumen einer großen Gefahr ausgesetzt.
Mit Gasmaske lassen die dich bestimmt nicht durch die Kontrolle, da fragen die ob du was weißt was die nicht wissen.
Mit Bakterien glaube ich eigentlich auch er weniger. Da gibt es eigentlich nur ein Gefahrenpotenzial meiner Meinung nach und zwar die Trinkwasserversorgung.

Mein Fazit Großveranstaltungen und U-Bahnen wenn es geht meiden und das Wasser alles immer abkochen.

LG.
Jürgen
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dhim
 

Beitragvon SevenOfNine » 05.06.2017, 04:43

Was ich mich frage:
Gesetzt dem Fall, ich hätte die komplette (passend für das, was da verteilt wird) Ausrüstung da,
die kann ich ja nicht den ganzen Tag mit mir rumschleppen?
Die kann mein Mann nicht mit zur Arbeit nehmen, mein Kind nicht in den Kindergarten?

Gesetzt dem Fall, man hört tatsächlich Sirenen, was werden die Leute tun?
Ich vermute, draußen nachschauen - könnte ja ein Feuer sein.

Ist es nicht das sinnvollste, sich einfach im Haus aufzuhalten, mit geschlossenen Fenstern & Türen?

Ich frage einfach mal ganz blauäugig, weil ich noch nirgendwo eine Antwort darauf gefunden habe...

LG, Seven
SevenOfNine
 

Beitragvon Derfflinger » 05.06.2017, 21:14

Schönen guten Abend,

Doch nochmal zu diesem Thema. Es gibt keinen wirklichen Schutz!
Wir alle sollten klar erkennen, daß man sich nur schützen kann gegen eine Gefahr, die man kennt. Kennen heißt, sowohl die Art und das Ausmaß der Gefahr, als auch den Zeitpunkt ihres Eintritts. Und bei letzterem hapert es gewaltig, wenn man nicht von einem Krieg ausgeht, sondern von einem Unglück oder einem Attentat.
Wir alle sind chancenlos bei einem gezielten Anschlag, etwa auf Verkehrsmittel. Man hat keinerlei Schutzausrüstung dabei, das heißt bei einem C-Attentat, man stirbt, wenn man in dem betroffenen Fahrzeug sitzt. Rettung gibt es nahezu nicht, die Wirkung moderner Kampfstoffe ist irreversibel, sie sind gezielt daraufhin synthetisiert worden.
Der Trost bei der Sache: es ist gar nicht so einfach, brauchbare Luftkonzentrationen an tödlichen Stoffen zu erzeugen. Im Wagen nebenan ist man bereits viel besser dran, ich denke jetzt an U-Bahn-Anschläge. Der Sarin-Anschlag in Tokio war eigentlich kein berauschender Erfolg, obwohl Sarin wirklich außerordentlich giftig ist.
Anschläge auf die Wasserversorgung sind praktisch ausgeschlossen, aus dem gleichen Grund. Die erforderlichen Schadkonzentrationen zu erzeugen, macht den Einsatz von Giften im Tonnenbereich nötig. In städtischen Wassersytemen kreisen einige Kilotonnen an Wasser. Da ist eine Vergiftung durch private Hansels ausgeschlossen, selbst bei Verwendung äußerst giftiger Stoffe.
Im Kriegsfall bleibt man im Haus, so man kann, und hofft, daß das Zielobjekt etwas weiter entfernt ist. Selbst ganz ohne Schutzausrüstung ist man in einem geschlossenen Raum weit besser dran als im Freien.
Zu den Vollschutzanzügen hatte ich noch vergessen: konkrete Einsatzdauer für widerstandsfähige junge Männer liegt bei etwa 10 h, dann ist Feierabend. Denkt selbst darüber nach, wie lange Ihr also darin aushalten werdet.


Gruß

Derfflinger
Derfflinger
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 06.06.2017, 05:02

>Wir alle sollten klar erkennen, daß man sich nur schützen kann gegen eine Gefahr, die man kennt

das trifft so meine Kernfrage... Sinnvoll oder nicht....
Wenn irgendein Mist ausgebracht wird - Anschlag: bekommt man denn rechtzeiti mit, Was genau in der Luft ist - oder merkt mans erst, wenn man zu röcheln anfängt ? Die Kampfstoffe sind ja unterschiedlich - nicht jeder Filter schützt vor allem Zeugs - und Filter allein nützt nix, wenn das Zeug über die Haut aufgenommen wird.

Ich persönlich gehe davon aus im pos. Fall: Sirene: man zieht Klamoten an und Gasmaske - aber welcher Filter ?

Ich rechne leider eher damit, daß man merkt, etwas stimmt nicht - man fängt an zu rücheln - da befürchte ich, es ist dann evt zu spät, den richtigen Filter rauszusuchen und den Anzug anzuziehen sofern man den in der U-Bahn dabeihat...

Wie schauts mit Viren/Sarin aus ? Bisher gabs ja "nur" Sprengstoffgürtel/Messer/Schußwaffen/LKW Jihad - was ist, wenn da mal irgendwas scheußliches freigesetzt wird ..

Ich habe damals AKW Rußland miterlebt: hier in D wurde es erst bekannt, als wir aus dem Niederschlag nach Haus kamen... Da wurde lange erstmal totgeschwiegen daß die ein Problem haben ... Der Mist regnete bei uns ab und wir habens erst hinterher erfahren daß da ein Unfall passierte...

>Im Kriegsfall bleibt man im Haus, so man kann

schön, wnen ein Kriegsfall offiziell ausgerufen wird... Blöd nur, wenn man schon einen Kriegserklärung und Angriffe hat, aber keiner nimmt die Kriegserklärung an...*jihad* hust

sry wenn ich grad hier etwas pessimistisch rüberkomme, aber es ist grad Ramadan - das geht auch nciht spurlos an Ungläubigen vorbei...
Drakulinchen2
 

Beitragvon Saurier61 » 06.06.2017, 06:56

Hallöle...

gegen Alles kann man sich nicht schützen... Gasmasken oder spezielle Schutzkleidung waren bei mir nie ein Thema...

Im ABC-Fall... In den Keller, Fenster und Tür abdichten... wäre mein Idealfall...
Für 14 bis 20 Tage reicht da der Vorrat, wenn ich nichts aus der Wohnung holen/mitnehmen kann.
Wohnung ist keine gute Option im A Fall... zu viele Fenster...

Unterwegs... nächstes Mehrfamilienhaus... oben klingeln..und dann in den Kellergang... oder in der City... nächstes Kaufhaus, das untere Etagen / Tiefgarage hat... so weit weg wie möglich von Fenstern, Türen/Ein oder Ausgängen..
Ein Krankenhaus... Verwaltungsgebäude wären auch eine gute Wahl...

Wichtig sind zu Hause Feuerlöscher.... mehrere um auch evt einen größeren Brand bekämpfen zu können... wenn die Feuerwehr z.B. schon/noch anderweitig beschäftigt ist....

Jodtabletten... Rettungsdecke... Notfallregenmantel, 2 bis 3 Feinstaubfilter/OP-Masken..Einmalhandschuhe, kleines Verbandset.. Taschenmesser, Getränk, paar Müsliriegel..... in meiner Tasche für unterwegs... Elektroschocker und CS-Gas muss seit einiger Zeit auch immer mit...

Persönliche lebensnotwendige Medikamente sollte man auch immer für ein paar Tage mit dabei haben...

Der Rest ist für mich persönlich Schicksal... :wink:

Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon dhim » 06.06.2017, 10:12

Hallo alle,

sich gegen einen Terroranschlag mit Giftgasen zu schützen wenn man draußen unterwegs ist ist wird
so gut wie unmöglich sein. Das geht wenn man in dem Bereich ist viel zu schnell. Schon bis man den Schutzanzug an hat bei Sarin zb. ist die Kleidung und Haut kontaminiert. Ins Wasser springen wäre da noch die sicherste Methode.

Mit der Trinkwasser Gefahr sehe ich das allerdings etwas anders nicht um sonst gab es im Januar bis ca März eine Artikel in den Medien.
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Teilweise ist es sehr leicht an Stellen zu kommen wo von den Stadtwerken das Oberflächenwasser und auch die Brunnen sind.
Manche Stellen sind überhaupt nicht bewacht und nur durch einen kleinen Zaun gesichert.

In Wohnvierteln ist es ebenfalls ganz einfach an die Hausanschlussstelle zu gelangen und in den Vorfilter
einfach Bakterien in einer Flüssigkeit einzuschleusen. Wenn das Nachts passiert ist bis anderen morgens das Gesamthausleitungssystem verseucht. Ein Bekannter wohnt in so einem Block mit ca 1200 Mietparteien.
Modern und mit eigenem Einkaufzentrum in Neuss viel Grün drum rum und eigenen Spielplätzen und so.
In die entsprechenden Keller zu kommen überhaupt kein Problem.

Ferner ist das auch noch mal ein Thema in der Risikoanalyse des Bundes. Kann man als PDF runterladen.
Band 16 Link : https://www.bbk.bund.de/...Bevoelkerung ... BS.pdf?_...

LG
Jürgen
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Beitragvon bosseler » 14.10.2017, 11:26

Hallo zusammen!
Ich hole den Thread mal aus der Versenkung. Ich weiß nicht, ob es noch mehreren aufgefallen ist, aber in den letzten Tagen ist mir ein bisschen viel „Pest“ in den Medien:

z.B. hier http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-10/madagaskar-lungenpest-rotes-kreuz-behandlungszentrum

oder hier:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/pest-auf-madagaskar-zahl-der-toten-steigt-auf-50-a-1172583.html

oder hier:
https://www.wunderweib.de/pest-auf-madagaskar-who-warnt-vor-ausbreitung-101459.html

Es ist natürlich so, dass die Medien nur von einer Handvoll Quellen beliefert werden und zusätzlich Einer vom Anderen abschreibt. Deshalb beziehen sich die obigen Artikel auch alle auf denselben Ausbruch. Aber die Pest ist in Madagaskar nichts Neues, deshalb denke ich, dass da aus irgendwelchen Gründen einigen Offiziellen momentan der Ar… noch mehr auf Grundeis geht als sonst. Vielleicht haben die „Dienste“ ja Hinweise darauf, dass irgendwelche verrückten Fanatiker in „Torschlusspanik“ auf die Idee kommen könnten ein paar Ungläubige ins Jenseits zu befördern. Pläne dazu sind ja schon seit mindestens 2014 bekannt:

http://www.huffingtonpost.de/2014/08/29/is-terrorist-biowaffen-beulenpest_n_5734560.html

Zu diesem Thema passt dann auch eine Übung, die diese Woche in Berlin durchgeführt wurde:

https://www.aerztezeitung.de/panorama/article/945249/uebungsszenario-berliner-proben-terrorangriff-pestbakterien.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_SPECIAL.2017-10-12.Panorama.x

Zumindest in Berlin kommen die Behörden also in die Pötte. Ist aber auch klar, denn dort gilt es ja unsere allseits geschätzten Politiker zu schützen…

Wohl dem, der im Fall des Falles für einige Zeit in seiner Wohnung bleiben kann. In diesem Sinne:
Be prepared!


bosseler
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Beitragvon Omaerde » 14.10.2017, 15:16

Hallo bosseler
Mit diesem Wort (Pest) lässt sich ganz schnell das gemeine
Kleine "Volk" in Schach halten ,sprich im Hausarrest.
Ein Schelm ,wer dabei böses denkt....
Omaerde
 

Beitragvon dhim » 14.10.2017, 16:47

Hallo alle,

nicht nur die Pest sondern auch die Krätze ist aktuell wieder auf dem Vormarsch.

In Bonn ist heute in einem Krankenhaus eine ganze Station geschlossen worden.

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Aber nicht nur in Bonn. Das auftreten der Krätze breitet sich langsam weiter aus.
Immer mehr Regionen sind davon betroffen. Da die Erkrankung nicht Meldeflichtig ist wird wohl versucht das Thema klein zu halten und man liest nur Regional davon. Nur in Gruppeneinrichtungen besteht eine Meldepflicht ans RKI bzw. zuständige Gesundheitsamt.
Ich beobachte das aber schon etwas länger und es nimmt zu.


Hier ein paar weitere links als Beispiel.

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LG
Jürgen
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dhim
 

Beitragvon bosseler » 15.10.2017, 09:00

dhim hat geschrieben:Hallo alle,

nicht nur die Pest sondern auch die Krätze ist aktuell wieder auf dem Vormarsch...


Hallo Jürgen,
bei dem, was hier in Deutschland zur Zeit abgeht, kann man ja auch die Krätze bekommen! :wink:

Gruß
bosseler
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Beitragvon Timpe10 » 16.10.2017, 11:38

Vor etlichen Jahren geschah in der Tokioer Ubahn ein Gasangriff.
Niemmand hatte dort eine Chance der unmittelbar das Gas eingeatmet hat.
Wenn also unvorbereitet soetwas passiert nutz die Maske nur dann wenn sie unmittelbar verfügbar ist.
Wer bitte nimmt jederzeit so ein Ding mit??
Zu hause ist das eine andere Sache.
Mit bestem Gruß
Timpe10
Timpe10
 

 


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