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Toilette in der Krise

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Toilette in der Krise

Beitragvon ToxTeam » 04.01.2012, 23:01

Was tun, wenn die Stromversorgung zusammenbricht und die Notdurft groß.
Hier der Link zur einfachen Hilfe im Krisenfall: http://www.toxcenter.de/artikel/Toilett ... -Krise.pdf
ToxTeam
 

Beitragvon maroni » 04.01.2012, 23:37

Am Land kein so großes Problem, es gab früher auch nur Plumpsklo, aber in der Stadt? Woher die Sägespäne nehmen und wohin dann mit dem gefüllten Sackerl ?? Obwohl in manchen Regionen ja der Kanal ein natürliches Gefälle hat und ohne Pumpstationen auskommt, da muss man dann nur den richtigen Deckel zum Entleeren finden.
Es gibt ganz einfache Toilettenstühle mit eingehängtem Kübel drunter, denn ein normaler Kübel ist wohl nur für sportliche Benutzer geeignet...was tun ältere, nicht mehr so bewegliche Menschen?
lg maroni
maroni
 

Beitragvon Tubenfan » 05.01.2012, 00:01

Hi,

als alter Wohnmobolist: Kauft Euch im Baumarkt eine Camping-Toilette, ist sogar mit Wasserspülung, stabil.
Dazu das Biozeugs (1-Liter-Flaschen) für den Fäkaltank. Und Spezialtoilettenpapier (kompostiert mit dem Biozeugs schnell).
Alles im Bauma.
Tipp, um Wasser zu sparen: In die Schüssel 4 Blatt Toilettenpapier, dann gibt's keine Streifen, die man wischen muß.

Fäkalientank hat ca. 20 Liter Volumen, reicht einige Tage.

Damit er nicht zu schnell voll wird: Pippi nur in Flasche mit weitem Hals und schwupp aus dem Fenster, auf die Dachziegel oder in den Garten.

Fäkaltank ist von Schüssel trennbar, hat einen Griff zum Tragen und einen Ausfüllstutzen (mit Drehdeckel geschlossen).
Die Natur wird nichts gegen Düngung haben.

Alternative (jetzt geht's an die Geheimnisse; 2seit 15 Jahren aber erprobt):
Edelstahlschüssel, kleinen Plasikbeutel auslegen, Zewa rein. In Schüssel das Feste, vorne in Flasche das Flüssige.
Flasche irgendwo leeren, Beutel zusammenknoten.

Frauen können das auch, ausser sie sind Japanerinnen. ;-)

Habe Hunde, die Haufen sammle ich immer auf in Plastiktüte.


Gruß,
Tubenfan.
Tubenfan
 

Beitragvon busbeck » 05.01.2012, 00:29

Schön! Wie bei den Urlaubs- und Reiseerzählungen - bei diesem Thema gibt's immer die besten Storys...
Mein Senf: Das kleine Geschäft ist ja kein Problem. Und die Kanalisation freut sich immer über Flüssiges. Und das Feste? Wir haben für die Campingtoilette immer ein paar Säcke Rindenmulch im Haus. Das taugt gut für die Abdeckung und nix duftet raus. (Und: Wir brauchen das Zeug ohnehin immer wieder für den Garten - und es lässt sich schon auch eine Weile lagern.)
busbeck
 

Beitragvon mari » 05.01.2012, 13:12

das ist fein, dass es jetzt einen eigenen thread zu diesem doch so wichtigen thema gibt :D

ja, das forum entwickelt sich. wo früher in einem thread soviele themen gleichzeit aufgekommen sind, strukturiert sich das forum jetzt schön übersichtlich. fast schon ein nachschlagewerk :D .

was ist das für ein "biozeugs"? bakterien, die harn und kot schneller zersetzen und / oder nur geruchsfrei lassen?
funktioniert dieses biozeugs auch alleine oder nur in kombination mit wasser?

grüße, mari
mari
 

Beitragvon Eichhortchen » 05.01.2012, 13:45

Die Meissten werden diese Möglichkeit leider nicht haben, aber für diejenigen die Regenwasser sammeln können:

Ich probiere schon länger - für den Fall der Fälle aus - ob das Spülen der Toilette auch mit Regenwasser machbar ist.

Meine Erfahrung ist: Tagesbedarf dafür ca. 40 Liter (pro Person natürlich).

Das wären im Monat also mehr als ein Kubikmeter, nämlich 1200 Liter. Und ungefähr so viel wird man auch als Reserve brauchen, denn längere Trockenperioden sind durchaus möglich, nicht nur im Sommer wie wir letzten Herbst gesehen haben.

Außerdem bräuchte man in dem Fall natürlich auch noch für andere Dinge Wasser - Hygiene, Garten etc.

Natürlich kann ma da im Ernstfall auch noch sparen, z.B. bei kleinem Geschäft nicht jedesmal spühlen, aber übertreiben darf man es damit nicht, sonst besteht die Gefahr, daß der Abfluss verstopft und das ist dann definitiv nicht lustig, schon gar nicht wenn im Ernstfall kein Handwerker zu bekommen ist.

Ich bekomme mein Regenwasser derzeit von ca. 20 Quadratmeter Dachfläche und zu normalen Zeiten reicht mir das zum Toilettenspühlen + Garten giessen.
Ich habe aber auch Platz für ca. 3000 Liter in meinen Fässern.

Für normale Zeiten reicht das, für lange Trockenperioden aber noch nicht, weil ich das Wasser im Sommer ja auch für den Garten brauche.
Ich werde mir darum nächstes Jahr nochmal ein paar Fässer besorgen.

Also mal zusammengefasst:
Im Ernstfall würde ich von einem Bedarf von ca. 1000 Liter pro Person und Monat für Toilettenspühlung ausgehen.
Dafür ist eine Dachfläche von ca. 20 Quadratmeter pro Person ausreichend.
Um längere Trockenperioden zu überbrücken sollte man mindestens 1000 Liter, besser 2000 Liter Regenwasservorrat haben.
Plus das was man für andere Dinge noch braucht natürlich aber das dürfte individuell sehr verschieden sein.

Im Winter kann man so einen Regenwasservorrat z.B. in einem frostfreien Keller o.ä. lagern.

Wie gesagt für die Mehrheit leider keine Möglichkeit, aber für diejenigen die ein eigenes Haus haben vielleicht nützlich mal so ein paar praktische Erfahrungswerte zu bekommen...

P.S: Noch besser wäre natürlich ein großer Erdtank und eine Regenwasseranlage, aber das ist teuer.
Fässer bekommt man dagegen schon für kleines Geld und Regenwasser ist kostenlos...
Eichhortchen
 

Beitragvon Leggastehniger » 05.01.2012, 14:18

Hallo,

bitte verlasst Euch nicht auf die Kanalisation.Es bedarf Unmengen an Wasser um die Kanäle in Städten frei zu halten,wenn es nicht gerade regnet fallen die Fäkalien aus Eurem Hausanschluß und bleiben dort liegen,das bißchen Wasser welches Ihr dafür hergebt,reicht bei weitem nicht aus um die Rohre frei zu halten.Krankheiten etc. sind bei solchen Katastrophen leider ,über kurz oder lang, Fakt.
Also besser Euer Geschäft verbuddeln,tief genug und ohne Plastiktüte.wer einen Garten hat,baut eine Bautoilette wie sie früher üblich war.Holzhäuschen mit Klobrett darunter ein Loch.wenn man dieses Loch als Graben anlegt,kann man das Häuschen bei Bedarf versetzen.
Campingklo etc. sind für vorübergehende Disaster sicherlich nützlich,bei einem GO mit ungewissem Zeithorizont solltet Ihr massivst haushalten und Eure Ressourcen nicht verschwenden,zumindest nicht aus Bequemlichkeit.Vielleicht braucht Ihr das mal.

Auch die Kommunen werden wohl dafür sorgen daß an bestimmten Plätzen Klos aufgestellt werden,die sind dann hoffentlich in der Lage dies zu managen.Keinem ist an Zuständen wie in Haiti gelegen.Pläne sind hoffentlich vorhanden.

Keiner hier dabei von THW oder Feuerwehr,mit Einblick in Katastrophenszenarien ?

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Eichhortchen » 05.01.2012, 14:46

Leggastehniger hat geschrieben:Hallo,

bitte verlasst Euch nicht auf die Kanalisation.Es bedarf Unmengen an Wasser um die Kanäle in Städten frei zu halten,wenn es nicht gerade regnet fallen die Fäkalien aus Eurem Hausanschluß und bleiben dort liegen,das bißchen Wasser welches Ihr dafür hergebt,reicht bei weitem nicht aus um die Rohre frei zu halten.Krankheiten etc. sind bei solchen Katastrophen leider ,über kurz oder lang, Fakt.


@Legga,
stimmt ist in meinem Fall aber eher kein Problem. Ich wohne auf dem 'Berg'. Bevor hier oben die Kanalisation verstopft ist stehen die im Tal schon 10 Meter tief unter gelbem Wasser. :wink:

Wer aber topfeben im Tal wohnt könnte da wirklich bald ein Problem bekommen.

Apropos Hygiene, auch darum ist es wichtig einen Vorrat an Wasser zu haben.

Ich möchte mich wirklich nicht aus dem Bach hier waschen müssen... erst recht nicht, wenn mal die Kläranlagen stillstehen.

Regenwasser ist zwar nicht klinisch rein, aber gefiltert zum Waschen ausreichend.
Eichhortchen
 

Beitragvon Tubenfan » 06.01.2012, 01:20

Hi,

muß lachen!

@mari: Das Zeugs sind Chemikalien in LiterFlaschen, gibt's auch im Baumark, direkt bei den Camping-Toiletten. Alles Bio, wenn's denn interessiert.

Als Wohnmobilist: Die Nähe zu den eigenen Ausscheidungen lernt jeder in einem WOMO (oder der Luxusjacht) schnell.
Hundebesitzer kenen das "warme Gefühl durch den doggie-Beutel" eh' schon.

Wohin mit pipi/kaka ist in einer Krise das geringste Problem.
Und Frauen können es auch.

Wassersparen kann man dann schnell lernen: Genialen WOMO-Stellplatz gefunden, geplant für 1-2 Tage. Nach 1 Tag will man 1 Woche bleiben.
Dann reichen 5 l Wasser am Tag/Person.
Und, klar, auch 1 Liter Wein Person/Tag. ;-)

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon ofen » 07.01.2012, 23:50

Hallo,

was haltet ihr von folgender Überlegung.
Im Winter wenn´s Kalt wird und man um´s eingefrieren der Heizungsleitungen bangt. Wasser ablassen für die Toilette benutzen?

Gruß Ofen
ofen
 

Beitragvon Tubenfan » 07.01.2012, 23:56

bei grossem Durst besser trinken, solange es warm ist.
/Tf
Tubenfan
 

Beitragvon Kangalklaus » 08.01.2012, 11:02

ofen hat geschrieben:Hallo,
was haltet ihr von folgender Überlegung.
Im Winter wenn´s Kalt wird und man um´s eingefrieren der Heizungsleitungen bangt. Wasser ablassen für die Toilette benutzen?

Nichts! Wenn Du Angst um Dein Heizungswasser haben musst, ist die Bude ja bereits längere Zeit unter 0°C abgekühlt.
Dann wird auch irgendwann Deine Toilettenspülung/das -entsorgungsrohr einfrieren.

Leggi hat geschrieben:bitte verlasst Euch nicht auf die Kanalisation.Es bedarf Unmengen an Wasser um die Kanäle in Städten frei zu halten,wenn es nicht gerade regnet fallen die Fäkalien aus Eurem Hausanschluß und bleiben dort liegen,das bißchen Wasser welches Ihr dafür hergebt,reicht bei weitem nicht aus um die Rohre frei zu halten.Krankheiten etc. sind bei solchen Katastrophen leider ,über kurz oder lang, Fakt.

Hier kommt es auf die Örtlichkeiten an. In vielen Kommunen sind Regenwasser und Schmutzwasser getrennt geführt.
Auch die Gefällesituation spielt eine Rolle.
Ich sehe das Problem eher bei den Klärwerken. Die benötigen für die Funktion Energie (Strom, Diesel o.ä.). Fällt das weg, fallen die aus.

Meine Vorsorge in einem ländlichen 1-Fam.-Haus sieht wie folgt aus:
Gibt es kein fließendes Leitungswasser mehr, dann
a) Regenwasser per Eimer/Schlauch in den Spülkasten füllen
Ist kein überflüssiges Regenwasser vorhanden (ein Teil benötige ich ja auch für Hygiene und Wäsche), oder fällt die Rohrentsorgung aus:
b) Einen Plastikbeutel in das Toilettenbecken klemmen und gleich in einem ausgehobenen Gartenloch entsorgen
Und ist auch das alles nicht möglich, kann ich mir immer noch einen Donnerbalken oder ein Plupsklo im Garten bauen.

Und eines kommt ja auch noch hinzu: In Krisenzeiten werden wir wohl zwangsläufig weniger essen. Damit reduziert sich auch das Entsorgungsproblem. :wink:
Es sei denn, jemand bekommt durch ungesunde Nahrungsaufnahme Durchfall. Der/die hat dann evtl. das größere Problem.

Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon lisabethemsch » 08.01.2012, 19:52

In der Großstadt muß man sich besondere Gedanken zum Thema Toilette machen. Nur wenige haben einen Garten oder auch nur ein paar qm Erde zur Verfügung, um etwas zu verbuddeln, geschweige denn, Regenwasser zu sammeln.
In Büchern las ich mal, was die Berliner während des Krieges machten - sie "machten" in Zeitungspapier und warfen das "Päckchen" dann in irgendeine Häuserruine. Das nebenbei, aber eine Lösung findet sich irgendwie immer - vor allem, wenn man sich gut auf so eine Situation vorbereitet. Ich habe mich für die Links sind nur für registrierte User sichtbar. entschieden. Einfach, sauber, biologisch abbaubar. Zusätzlich habe ich biologisch abbaubare Plastikbeutel und Katzenstreu. So habe ich auf jeden Fall etwas und dann wird man sehen, ob das funktioniert, vor allem ist es nicht kostenintensiv.
Vom Katastrophenschutz in HH weiß ich, daß es in der Stadt verteilt Notbrunnen gibt, die im Falle des Falles geöffnet werden und zu Wasserausgabestellen hergerichtet werden - dazu werden Entkeimungstabletten gereicht. Das Ganze reicht dann aber nur für etwa 14 Tage. Von möglichen öffentlichen Toiletten habe ich noch nie etwas gehört. Was ich mir vorstellen könnte sind die Toilettenkabinen für Großveranstaltungen - daß man diese dann zum allgemeinen Einsatz bringt. Dazu müssen dann aber die Entsorgungsfahrzeuge parat sein.
Gruß an alle! :wink:
lisabethemsch
 

Beitragvon Kangalklaus » 09.01.2012, 11:30

lisabethemsch hat geschrieben:Von möglichen öffentlichen Toiletten habe ich noch nie etwas gehört. Was ich mir vorstellen könnte sind die Toilettenkabinen für Großveranstaltungen - daß man diese dann zum allgemeinen Einsatz bringt. Dazu müssen dann aber die Entsorgungsfahrzeuge parat sein.

Das wird nicht funktionieren, da nicht genügend vorhanden sind.
Ich denke hier nur einmal an eine Open-Air-Großveranstaltung (Wacken o.ä.). Da kommen "nur" 50.000 Menschen zusammen und für die werden dann ein paar Hundert "Dixi's" aufgestellt. Diese müssen täglich entleert werden.
Eine Stadt wie Hamburg hat aber 1,8 Mio. Einwohner, davon vielleicht 1 Mio. ohne Garten/Grünfläche.
Es würden also mind. ca. 4.000 "Dixi's" benötigt und etwa 80 Entsorgungs-Lkw's. Schon logistisch unmöglich.
Die Hamburger würde ihre Exkremente vermutlich der Alster/Elbe oder den Fleeten überlassen.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon lisabethemsch » 09.01.2012, 18:55

Hallo Kangalklaus,
"Das wird nicht funktionieren, da nicht genügend vorhanden sind." Diese Feststellung mit dem Rechenexempel mag richtig sein, dennoch würde ich den Einsatz von Dixi-Klos nicht einfach vom Tisch fegen. Wenn damit auch nur einem Bruchteil der Bevölkerung geholfen wäre - das ist doch o.k. Es müssen alle vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft werden - gerade, weil es so viele Menschen in einer Großstadt gibt.
Gruß lisabethemsch :wink:
lisabethemsch
 

Beitragvon der_jäger » 09.01.2012, 23:36

lisabeth, glaubst du wirklich im ernst, daß in einem shtf szenario noch IRGENDJEMAND Toiletten aufstellt?????

Realistisch, aber noch bei warmer Witterung:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Alle 9 Teile anschauen, wenn du dann immer noch der Meinung bist, daß jemand Toilettenhäuschen aufstellt - falsches Forum :twisted:

Im Ernst, Fäkalienentsorgung wird im Falle des Falles das kleinste Problem von allen sein (das ist evtl. mal nach 3 Monaten eins) - und das sollte es auch bei der Krisenvorsorge von uns sein! Wer nichts zu essen hat, muß auch nicht kacken!!
der_jäger
 

Beitragvon lisabethemsch » 10.01.2012, 10:52

Hallo Jäger, ich bleibe bei dem was ich sage und ich bin hier auch nicht falsch im Forum. Die Krisenvorsorge von Herrn Spannbauer gemeint - bezieht ja wohl alle Arten von Notfällen ein. Ob das mal ein Stromausfall oder soetwas ähnliches ist oder wenn es ganz schlimm kommt, dann so, wie Sie mir mit dem Link zu den Amageddonfilmen nahebringen wollten, das ist doch völlig egal. Warum gehen Sie nur von dem Schlimmsten aus? Es kann doch auch ganz anders sein - und dann ist es vielleicht auch noch möglich Klohäuschen aufzustellen. Ich bedenke ich meiner Krisenvorsorge jedenfalls die ganze Bandbreite von möglichen Krisenfällen und nicht ausschließlich die mit dem Endzeitszenario.
Mit freundlichen Grüßen
lisabethemsch
lisabethemsch
 

Beitragvon Kangalklaus » 10.01.2012, 11:33

lisabethemsch hat geschrieben:.... dennoch würde ich den Einsatz von Dixi-Klos nicht einfach vom Tisch fegen. Wenn damit auch nur einem Bruchteil der Bevölkerung geholfen wäre - das ist doch o.k.

Warst Du in der Urlaubsreisezeit schon einmal in einem Autobahn-Toilettenhäuschen? :roll:
Nicht in den Raststätten, sondern in den freistehenden auf Parkplätzen.

Die haben ja, im Gegensatz zu Dixi's, sogar noch Wasserspülung und werden regelmäßig gereinigt.
Trotzdem so verschmutzt, dass sie (jedenfalls für mich) nicht zu benutzen sind.

Und versuche es einmal in einer Autobahnraststätte, wenn die Toilettenanlage von 2-3 Reisebussen "heimgesucht" wurden.
Grausam!
Wenn ich so etwas erlebe, frage ich mich immer, wie diese Menschen es bei sich zu Hause händeln.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass sich diese Gewohnheiten im Krisenfall ändern.

Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon xaver » 10.01.2012, 13:04

Wie ist es in der Stadt mit Katzenstreu und dann auf dem Balkon zwischenlagern?
Das Wassere brauchen wir ja zum Trinken, oder nicht?

Ich lebe auf dem Land mit einer Inselanlage und hebe mir mein Zisternenwasser für bessere Dinge als das WC auf.
Mit einem Eimer Sägemehl für die Trockentoilette komme ich ganz schön weit, die Kompostierung in einem Thermokomposter mit geschlossenem Boden läuft noch an.
Es gibt da ein interessantes Buch "Komposttoiletten" mit der Vorstellung verschiedener Systeme.
Seuchen sind beim SHTF-Szenario ein Grund warum ich auf dem Lande lebe.
Wasserfilter schon im Haus?
1/3 der Menschen die weltweit sterben, sterben an faulem Wasser. (hab ich so im Hinterkopf)
xaver
 

Beitragvon xaver » 10.01.2012, 13:11

Oh, und Fäkalien einbuddeln...
Wie stellt Ihr euch das mit dem Grundwasser vor, welches Ihr zum Trinken braucht?
Fäkaliengrube neben Brunnen, so entstehen Seuchenherde.
München z. B. war aus diesen Gründen bekannt für seine Typhusepidemien.
Bis dann öffentliche Kanalisation und Wasserversorgung eingeführt wurden.

Auf einem miir bekannten Dauercampingplatz haben einige ein Loch im Boden unter der Toilette und andere nicht weit davon ihre Brunnen für Dusche etc.
Daß da noch nichts passiert ist wundert mich schon.
Sowas nenne ICH asozial.

Gruß, xaver
xaver
 

Beitragvon Arthur » 04.03.2012, 21:15

Bin neu hier,Guten Tag !

Wer die Wanne voll Wasser laufen lässt, hat erstmal kein Problem. Wasser wird es auch in Krisenzeiten, immer wieder, wenn auch nur spsoradisch geben !

Jemand fragte hier:".... wohin dann mit dem gefüllten Sackerl ?? "

Wenn's dann mal eine Demo gibt, nicht mit Steinen oder Molletow-Cocktails werfen.... die neuen Cocktails sind nicht so gefährlich und erzielen bestimmt auch ihre Wirkung ! Wenn ich an die hier erwähnten Reisebusse denke.
Da könnte so eine Demo auch mal lustig werden.

Wenn sie den Menschen schon alles weggenommen haben, dann können die auch nur noch mit den Mitteln die Übrig sind kämpfen.
Arthur
 

Beitragvon teejunge » 05.03.2012, 11:39

Tubenfan hat geschrieben:Frauen können das auch, ausser sie sind Japanerinnen. ;-)


Für das kleine Geschäft :

Meine Frau benutzt das bei Wanderungen - damit kann sie auch in jede Grünanlage gehen, wenn es dunkel genug ist.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Ist wirklich praktisch, von wegen immer alles runter und hinhocken und "Schatz, warte mal ..."
teejunge
 

Beitragvon Leggastehniger » 05.03.2012, 12:07

teejunge hat geschrieben:
Tubenfan hat geschrieben:Frauen können das auch, ausser sie sind Japanerinnen. ;-)


Für das kleine Geschäft :

Meine Frau benutzt das bei Wanderungen - damit kann sie auch in jede Grünanlage gehen, wenn es dunkel genug ist.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Ist wirklich praktisch, von wegen immer alles runter und hinhocken und "Schatz, warte mal ..."


Wenn der liebe Gott gewollt hätte daß Frauen im Stehen pinkeln dann........... :wink: .Jetzt haben mich mein ganzes Leben lang die Frauen evolutionsfremd zum Sitzpinkler erzogen und nun DAS.....sieht witzig aus :lol: .

Spaaaaß....finde ich gut das Teil,überhaupt für die Winterspaziergänge......brrrrrrrrrr.
Leggastehniger
 

Beitragvon Regenbogen » 05.03.2012, 12:20

Haha nicht dein ernst oder Teejunge?
Also das Geld würde ich sinnvoller anlegen :)
Vor allem in einer Krise welches "SHTF Status" hat würde so was eher surreal aussehen.

Wir haben ganz gute Erfahrung mit Zeitungen gemacht die man dann hinterher auf einen Kompost legt. Die sind in ein paar Monaten zersetzt. Die Zeitung ordentlich falten, dann braucht man es nicht mal eingraben. Natürlich nicht direkt am Haus, hier ist es von Vorteil wenn man nicht in der Stadt lebt. Fürs kleine Geschäft reicht ein Eimer den man dann einfach wegschüttet.
Außerdem gehe ich davon aus, dass sich das "Problem" relativ schnell von alleine erledigt, da ja nur die wenigsten über Lebensmittelvorräte verfügen werden die nicht lange genug überleben um alles voll zu ka****. Hört sich zwar krass an, aber so wird es kommen.
Regenbogen
 

Beitragvon freiflieger » 05.03.2012, 12:41

Jetzt kann ich's mir auch nicht verklemmen - muss man vorher ein Loch in die Hose bohren oder wie....... :?:
Sonst kommt frau doch nicht dran ?
Was soll das Teil denn erleichtern...ist doch nur was für Frauen mit Athrose in den Knieen, die nicht mehr in die Hocke runter können...
Also, auf Deine Frau wirst Du so oder so etwas warten müssen.
freiflieger
 

Beitragvon Kangalklaus » 05.03.2012, 12:46

freiflieger hat geschrieben:Jetzt kann ich's mir auch nicht verklemmen - muss man vorher ein Loch in die Hose bohren oder wie....... :?:
Sonst kommt frau doch nicht dran ?

Frauen in Hosen? :shock:

Eine deutsche Frau hat Rock oder Kleid zu tragen. :wink:
(und damit ist dieses Teil auch für Schotten gut geeignet)

Man kann sich auch Probleme machen ..................
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon freiflieger » 05.03.2012, 12:54

Hallo Kangal,

selbst DEIN doppelt-gestärktes Frauenbild lässt "ihr" aber noch ein Unterhöschen an ?
Damit zurück zu meiner Frage :wink:

Gruß aus der halben Hocke !

ff
freiflieger
 

Beitragvon teejunge » 05.03.2012, 13:04

Regenbogen hat geschrieben:Haha nicht dein ernst oder Teejunge?


Ich meine das sehr ernst!
Weißt du eigentlich, wie unangenehm (und zugig) es für eine Frau sein kann, wenn sie sich halb entblößen muß, um das kleine Geschäft zu erledigen? (Die Zeit von entkleiden bis ankleiden meine ich nicht, kommt aber noch dazu)

Hier macht sie lediglich die Hose auf, ..., und schwuppdiewupp ist alles erledigt. Ohne Zug, fremdem Blicken, Kniebeugen, nasser Hose etc.pp.
Und Zeitersparniss.

Außerdem:
Es gibt ja auch Damenurinale!

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teejunge
 

Beitragvon Kangalklaus » 05.03.2012, 13:07

freiflieger hat geschrieben:Hallo Kangal,
selbst DEIN doppelt-gestärktes Frauenbild lässt "ihr" aber noch ein Unterhöschen an ?

In einer Krise "freiflieger"?
Da herrscht Wassermangel und Stromsperre und wir wollen die Wäsche doch nicht unnötig vergrößern .....

Schau einmal bei Wiki unter dem Begriff "Schottenrock" nach. Dort ist zu lesen:
"Der eigentliche Grund, warum ursprünglich unter dem Kilt nichts getragen wurde, war, dass vor dem 19. Jahrhundert generell keine Unterwäsche getragen wurde."
Na ja, damals gab es auch noch keinen Herrn Schiesser. Der tauchte erst 1875 auf.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon freiflieger » 05.03.2012, 13:28

...unter das Röckchen bläst der Wind.........
freiflieger
 

Beitragvon Loggenwicklerin » 05.03.2012, 17:51

freiflieger hat geschrieben:Jetzt kann ich's mir auch nicht verklemmen - muss man vorher ein Loch in die Hose bohren oder wie....... :?:
Sonst kommt frau doch nicht dran ? Was soll das Teil denn erleichtern...ist doch nur was für Frauen mit Athrose in den Knieen, die nicht mehr in die Hocke runter können...
Also, auf Deine Frau wirst Du so oder so etwas warten müssen.


Guten Tag, freiflieger, Sie haben Post!
Habe fertig mit Lachen, was youtube so zum Thema Whiz Freedom sacht... :mrgreen:
Die Amerikaner(innen) denken da gleich mal ne Nummer größer... :shock: :mrgreen:
Vorsichtshalber platziere ich den link von chakka zum vier-neunzehn-minüter hier nicht... :lol:

LG, loggenwicklerin
Loggenwicklerin
 

Beitragvon teejunge » 05.03.2012, 18:34

Loggenwicklerin hat geschrieben:Habe fertig mit Lachen, was youtube so zum Thema Whiz Freedom sacht... :mrgreen:
Die Amerikaner(innen) denken da gleich mal ne Nummer größer... :shock: :mrgreen:
Vorsichtshalber platziere ich den link von chakka zum vier-neunzehn-minüter hier nicht... :lol:

LG, loggenwicklerin

Dann MUSS ich den plazieren - selten so gelacht!

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

:lol:
teejunge
 

Beitragvon Leggastehniger » 05.03.2012, 19:15

Hallo,

bei 1:15 .....twisted all arround......Frauen werden die männliche Anatomie nie......niemals auch nur ansatzweise verstehen lernen :lol: :lol: :wink:

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Kangalklaus » 06.03.2012, 09:46

teejunge hat geschrieben:Dann MUSS ich den plazieren - selten so gelacht!

Na ja, einen verkaufsfördernden Eindruck machte die gute Frau auf mich nun nicht unbedingt.
Grüße Klaus
Kangalklaus
 

Beitragvon Loggenwicklerin » 06.03.2012, 19:22

Kangalklaus hat geschrieben:Na ja, einen verkaufsfördernden Eindruck machte die gute Frau auf mich nun nicht unbedingt.
Grüße Klaus


Naja Klaus, DU bist ja auch nicht als Endverbraucherin dieses kuriosen Hygieneartikels gedacht ... :mrgreen:

Ich hab mich nicht weiter mit dieser Art Filmchen befasst, aber es scheint fast so,
dass es wohl eine eigene Szene solcher "Trägerinnen" gibt...
Aber warum bitte will frau freiwillig solch ein Teil den ganzen Tach,
beim Fortgehen abends in der U-hose haben?!
Nundenn, ich mag es nicht wirklich wissen...
Outdoor wäre das auch ein sehr spezielles event, wenn sie mal eben inmitten
der Männerreihe stehend auspackt und auf den Busch hält... :lol:

Gruß, loggenwicklerin
Loggenwicklerin
 

Beitragvon freiflieger » 06.03.2012, 22:13

@Loggenwicklerin schrieb:
wenn sie mal eben inmitten
der Männerreihe stehend auspackt und auf den Busch hält...


Aber sie hätte nicht mehr so mit ihrem Penisneid zu kämpfen........
guggst Du:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Anders ist der Schnickschnack nicht zu erklären
freiflieger
 

Beitragvon Tubenfan » 07.03.2012, 00:34

Hi,

ist echt der Pippi-Thread hier! ;-) OK, wichtiges Thema.

Das Teil (oben gepostet)
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
kaufe ich.

Hintergrund: Frauen müssen immer plötzlich. Früher nannte man es "Sextanerblase".
Habe schon Dramen erlebt im Wohnmobil und Auto. Keine Haltmöglichkeit, von Büschen ganz zu schweigen.
Das Teil könnte in jedem Auto hilfreich sein, leere Flasche mit großer Öffnung hat jeder Wohnmobilist dabei (weil: Warum Chemietoilette so schnell voll machen mit Pipi?). So wie das Teil aussieht reicht auch eine normale Flasche.

Ich kann mir vorstellen, daß das "Teil" effektiver ist, wenn beim andrücken keine oder nur wenig Haare im Weg sind.

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon freiflieger » 07.03.2012, 00:41

.........wenn keine oder nur wenig Haare im Weg sind


Womit wir wieder bei CARMEN'S Thema sind :mrgreen:
Hatte sie doch recht, war sie weitsichtiger, als wir alle ahnten ?

Und, Tubenfan, ist Deine Frau gewarnt - weiß sie, was ihr jetzt bevorsteht...... ? :shock:
freiflieger
 

Beitragvon Leggastehniger » 07.03.2012, 01:00

freiflieger hat geschrieben:.........wenn keine oder nur wenig Haare im Weg sind


Womit wir wieder bei CARMEN'S Thema sind :mrgreen:
Hatte sie doch recht, war sie weitsichtiger, als wir alle ahnten ?

Und, Tubenfan, ist Deine Frau gewarnt - weiß sie, was ihr jetzt bevorsteht...... ? :shock:



Ja :lol: ,anscheinend ein weitgehendst unbeackertes Feld (äääh,jetzt nicht bildlich gesprochen :wink: ) .
Eine Nische Herr Spannbauer....seit dem WE gehts hier um Pipidingens,da muß was in den Shop :D .
Leggastehniger
 

Beitragvon Tubenfan » 07.03.2012, 01:26

Hi,

bitte helft mir, was/wer ist Carmens Thema?

Spannbauer wird das Teil nicht ins Programm aufnehmen.
Welche Frau braucht das Teil, wenn sie in der Hocke mir dem Stengelchen im Garten kleine Pflänzchen pickiert?
Die Samenkiste aus Holz aus dem shop und die Liebe der Frauen für neues Leben reicht.

Meine Frau ist cool.
Auch wenn sie schimpft wegen "faire pipi dans le lavabo".

Soit. ;-)

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

 


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