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Wasservorrat... was haltet ihr von der Idee?

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Wasservorrat... was haltet ihr von der Idee?

Beitragvon Vielflieger » 07.09.2017, 19:05

Guten Abend,

ich habe vor einigen Jahren eine Zisterne aus IBC Containern gebaut. Dazu habe ich diese verbunden. Ein Hauswasserwerk pumpt bei Bedarf für Klospülung, Garten und Waschmaschine das Wasser nach und hält das System unter Druck.

Nun ist es ja so, dass bei einem Trinkwasserausfall zwar noch diese o.g. Geräte laufen, aber der Wasserhahn in der Küche, im Bad und auch das Warmwasser nicht mehr funktioniert.

Ein Trinkwasserausfall kann angekündigt oder auch unangekündigt sein bzw. es kann zu einer Verunreinigung im Wasser gekommen sein.

Nun habe ich ein 150 Liter Fass, das eigentlich für Wein war, für einen EUR bei eBay "geschossen". Das Teil ist neu, hat einen Ablaufhahn und ist lebensmittelecht.

Nun habe ich mir gedacht, ich gehe einen Schritt weiter und schließe an das Fass ein Hauswasserwerk an, das, wenn es zu einem Trinkwasserausfall kommt, dies überbrücken kann.

Szenario:

Es klingelt und die Stadtwerke sagen, dass das Wasser in 30 Min abgestellt wird. Ich würde dann das Fass soweit wie möglich füllen, das Wasserhauptventil schließen und das Hauswasserwerk unter Druck setzen, natürlich würde ich das vorher kurz spülen etc.

Falls das Wasser ohne Vorwarnung ausfallen würde, könnte ich den Tank mit dem eingelagerten Wasser füllen.

Vorteil wäre, dass das Wasser weiterhin "normal" aus dem Hahn kommen würde und wir sogar warmes Wasser hätten, bis die 150 Liter aufgebraucht wären. Selbst bei einem Stromausfall könnten wir durch unser Notstromaggregat den Betrieb aufrecht erhalten.

Anbei findet Ihr eine Zeichnung.

Bild


Ich möchte nur bei Bedarf das Fass füllen und nicht ständig gefüllt lassen wg. der Gefahr von Verkeimung etc.

Was Denkt ihr, würde das so funktionieren?
Hab ich einen Denkfehler?

Vielleicht gibt es hier Fachleute....

VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 07.09.2017, 20:58

Lass einfach das Wasser von der waseruhr gleich direkt durch deinen Behälter fließen. So ist immer wasser im Behälter und du brauchst ihn in notsituationen nicht extra zu füllen..... dann sperrst du einfach an der waseruhr ab und los gehts. Durch due durchströmung im alltagsgebrauch wird immer genug Wasser umgesetzt das du dir keine legionellenprobleme einhandelst...... nur so nebenbei: an der wasseruhr sind immer zwei absperrventile. Falls das nicht der Fall sein sollte, benötigt das Ventil nach der wasseruhr in flussrichtung eine rückschlagklappe..... sorry kann nur kurz schreiben, bin noch auf Arbeit.
davidgahan1012000
 

Beitragvon Kavure´i » 08.09.2017, 00:39

Hola

Vielflieger,
die Idee ist gut.
David sagt genau richtig, daß es besser ist, dieses Reservefaß in den normalen Wasserkreislauf einzubauen, so daß es immer gefüllt/geleert wird.
Aus Erfahrung kann ich dir allerdings sagen, daß 150 l nicht allzu lange reichen werden.
Natürlich reicht es, wenn, wie bei euch üblich, das Wasser angekündigt für wenige Stunden abgestellt wird.
Aber nicht, wenn es mehrere Tage dauert, bis es wieder Wasser gibt.
Wir planen, uns ein 2000-Liter-Behältnis zuzulegen und in den Wasserkreislauf einzubauen.
Und zwar so, daß das Wasser in diesen Tank gepumpt und von dort aus in Haus und Werkstatt geleitet wird. So ist das Wasser im Tank immer frisch.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 06:39

Hallo zusammen,

danke für den Input.

@davidgahan1012000: Dann würde quasi von der Wasseruhr ein Zulauf zu dem Behältnis sein und dann ein Ablauf vom Behälter zum Hauswasserwerk. Der gesamte Wasserdurchfluss müsste von dem Hauswasserwerk gepumpt werden, richtig?

Das 1 EUR Behältnis müsste dann aber einen Schwimmer (wie bei einem Toilettenspülkasten) oder so ein System :

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haben oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, denn das vorhandene Fass ist nicht druckdicht.

Was für ein Gefäß würde (als Alternative) in Frage kommen? Eigentlich nur ein Druckwasserbehälter, oder?

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Das Wasser müsste ja "oben" einlaufen und am Fassboden abgesaugt werden, damit eine Umwälzung stattfinden würde, richtig?

@ Kavure´i: Wenn das Wasser abgestellt werden würde, würde ich schon schauen, dass wir kein Wasser unnötig "verschwenden" und hoffe, dass das Wasser dann ein paar Tage reichen würde.


VG TB
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 09:05

Hallo.

Du musst dir einen normalen standspeicher für Warmwasserbereitung kaufen, der ist druckfest und hat genügend Anschlüsse die du brauchst! Mit deinem fass oder was du da hast wird das nix..... ich empfehle mindestens 500 liter, sonst lohnt sich meiner Meinung nach die Investition nicht unbedingt. Den standspeicher solltest du aber hinlegen, dazu musst du dir von einer metallbaufirma ein Gestell schweissen lassen. hinlegen wegen legionellenbildung vorzubeugen, da er wenn er liegt besser durchströmt wird..... ich  hab ne zusammenbauskizze gemacht, bekomme sie aber irgendwie hier nicht hochgeladen.

Ich versuch es zu schreiben:

Beschreibung erstmal in flussrichtung!!!!
Nach der wasseruhr kommt die leitung zum speicherEINGANG....am speicherAUSGANG  kommt ein t-stück, eine seite hin zum haus, die andere anschluss ist für das hauswasserwerk. Jetzt beschreibe ich in flussrichtung rückwärts!!!!! An die seite vom hauswasserwerk kommt als nächstes ein absperrventil. jetzt machst du die Verbindung vom absperrventil, dazwischen das hauswasserwerk mit saugleitung und rückschlagklappe der saugleitung und führst diese in den Speicher.

Erklärung:

Das Wasser von der waseruhr geht in den Speicher, am Ausgang ein t -Stück, einmal Richtung haus und einmal für das hauswasserwerk zur entnahme.... das hauswasserwerk zieht wasser aus dem immer gefüllten Speicher,  wenn aus Richtung wasseruhr nichts mehr kommt, und an der wasseruhr abgestellt ist. Im normalen Tagesbetrieb läuft das Wasser durch den Speicher und das absperrventil für das hauswasserwerk ist gesperrt.

Du musst natürlich aufpassen das der saugkorb durch den Eingang in den Speicher passt.... da sollte der Speicher an der stelle wo das Saugrohr rein soll mindestens 1,5 zoll sein....
Dazu musst du dir auch was schweissen lassen was druckdicht ist.!!!!

LG
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 11:07

Hallo,


danke nochmal für den interessanten Input!

Ich habe nochmal eine Zeichnung gemacht. Wenn ich das richtig verstehe muss ich, wenn das Stadtwasser ausfällt, das Ventil am Einlauf und Auslauf schließen und das vom Hauswasserwerk öffnen.

Anbei eine Zeichnung. Wäre das so korrekt?

Bild

VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 11:16

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Ja, das teil ist im Prinzip ein wasserstandspeicher, der auch druckfest ist bis 6 bar...... nur ich würde mindestens 500 liter oder wenn möglich bis 2.000 Liter anraten..... wenn du mein modell unters Dach bekommen würdest, könntest du dir sogar das hauswasserwerk sparen..... der wasserdruck von der wasseruhr füllt den Speicher, wenn kein wasserdruck auf grund von Ausfall des wasersystems von der wasseruhr vorhaben ist, lässt die Schwerkraft das Wasser automatisch in deine Leitungen nach unten fließen

Sorry hab gerade gesehen was du gezeichnet hast..... denke viel einfacher und nicht so kompliziert!.... du befüllst den speicher mit der wasseruhr und am Ausgang des Speichers geht es zum haus. Wenn du jetzt von dem Speicher einfach waaser rauspumpen wolltest, musst du eine Verbindung vom speicher zum haus schaffen..... in dieser leitung befindet sich das hauswasserwerk, weil das wasser sonst nicht läuft ohne druck, da ja die wasseruhr zugedreht ist..... am ende kurz vor dem haus anschluss kommen beide leitungen ( die normale Wasserleitung und die vom hauswasserwerk) in EINEM t- stück zusammen, werden aber durch ein absperrventil getrennt
davidgahan1012000
 

Beitragvon Schwarzdax » 08.09.2017, 13:26

Und dann darauf achten, daß die Entnahmestelle im Tank an der tiefsten Stelle sitzt, denn ansonsten verbleibt, je nach Höhe der Entnahme im Tank, eine Menge Restwasser im Tank, und Du ziehst nur noch Luft. Und eine Belüftung für den Tank einbauen! Denn die Menge an Wasser welches entnommen wird, muß durch einströmende Luft ausgeglichen werden. Jedenfalls dann wenn kein Drucknachschub von der Wasseruhr her kommt. Ansonsten erzeugst Du einen Unterdruck im Vorratsgefäß und Dein Hauswasserwerk macht schlapp.
Gruß
Schwarzdax
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 13:41

Ja scharzdax hat recht mit der Belüftung....... du musst am oberen Teil des Speichers einen kugelhahn montieren, dazu muss der Speicher aber auch so hingelegt werden das dann ein anschluss !!!!OBEN!!!! an höchster stelle des Speichers befindlich ist.....ich würde den kugelhahn sogar noch mit einem 20-30 cm rohr, je nach platz nach deckenhöhe auch länger, verlängern und den kugelhahn nicht gleich aufs gewinde vom stutzen des speichers montieren

Der kugelhahn hat folgende Funktion.

Bei Normalbetrieb über wasseruhr ist er GESCHLOSSEN!!!!..... nachdem aus der wasseruhr, durch eventuelle störung kein wasser mehr kommt, trotzdem das Ventil an der wasseruhr unbedingt schließen!!!!!..... DANN DIE WASSERLEITUNG DURCH EINE IM HAUS BEFINDLICHE ZAPFSTELLE DRUCKLOS MACHEN (einfach irgendwas im haus aufdrehen um den überdruck entweichen zu lassen, bis kein wasser mehr kommt, (Mischbatterie auf mitte!!!! Kalt und warmwasser gleich)....danach wieder unbeding schließen!!!!!).... Danach den kugelhahn öffnen und offen lassen, solange wasser im Speicher ist.... sonst zieht das hauswasserwerk ein Vakuum.....wenn das wasser im Speicher leer ist oder man die wasseruhr wieder aufdreht MUSS DER KUGELHAHN WIEDER GESCHLOSSEN WERDEN, weil da sonst natürlich durch den wasserdruck der wasseruhr wieder wasser rauskommt.


Den Vorgang kopier dir bitte ab, die Reihenfolge ist sehr wichtig!!!!! Und auch was du öffnen und schließen musst, sonst entweicht ungewollt wasser dorthin wo du es sicher nicht haben möchtest!!!!
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 17:24

Hallo zusammen,

danke für den wichtigen Input für den Druckausgleich / Luft.

Bild

Anbei findet ihr nochmal ein Bild.

Dort sind auch die beiden "Zustände" mit Ventilstellungen beschrieben.

Generell müsste ja in regelmäßigen Abständen im Bereich des Hauswasserwerks (rot im Anhang) das Rohr gespült werden, um eine Verkeimung zu vermeiden, sehe ich das richtig? Das Hauswasserwerk ist ja unter Druck und das Wasser wird ja nicht umgewälzt....

Was denkt ihr generell über diese Zeichnung, ist das so machbar oder gibt es noch weitere Tipps?

Viele Grüße

Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 18:46

20170908_191041_1.jpg
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 20:05

Hallo,

danke für die Zeichnung.

Denkst du nicht, dass man die Saugleitung ab und an mal spülen sollte?`


VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 20:28

Bitte bitte, gern geschehen.

Kannste doch..... ich meine spülen. Drehste einfach die wasseruhr und das untere absperrventil zu, das vom hauswasserwerk auf und betreibst die Anlage per hauswasserwerk.... ein/ zwei mal die Woche.

So siehste immer ob noch alles funktioniert. Wenn der Speicher leer ist, schaltest du wieder um auf wasseruhr. Musst dann nur aufpassen wenn der Speicher leer war, das wenn du auf wasseruhr umschaltest die leitung IM.HAUS wieder LANGSAM entlüftest. Denn wenn der Speicher leer war füllt er sich erst wieder mit wasser von der wasseruhr und zwischen Speicher und bis zur hausleitung hast du dann ab und zu mal luft dazwischen.

LG
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 20:45

ab und an sind wir mal für 2 Wochen außer Haus, d.h. das Wasser wird nicht umgewälzt.... ab wann denkst du, müsste der Tank neu befüllt werden bzw. wie lange wäre das Wasser "haltbar"

VG
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 20:52

Wenn du aus dem Urlaub kommst, schaltest du um auf hauswasserwerk..... (wenn du das wasser nicht trinken willst???!!!).... und siehst zu das du das wasser nur für die Waschmaschine und Toilette benutzt. Der rest bis der Speicher leer ist, musst du dann leerlaufen lassen.....von körperhygiene würde ich dann gleich mit diesem wasser abraten und auf keinen fall trinken..... Danach wenn alles normal läuft, sollte genug Chlor im wasser sein um das alles ist wie immer.


Ansonsten könntest du auch micropur classic in den Speicher einbringen..... nur das wird praktisch nicht so einfach, weil du ein geschlossenes System hast..... aber wenn du das micropur classic irgendwie reinbekommst, kannst du ein halbes Jahr Urlaub machen ohne das wasser wechseln zu müssen.
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 20:58

Hallo,

Problem ist, dass für Waschmaschine und Toilette das Wasser aus unserer Zisterne kommt.

Gibt's noch eine andere Möglichkeit?

VG
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 21:02

Ansonsten könntest du auch micropur classic in den Speicher einbringen..... nur das wird praktisch nicht so einfach, weil du ein geschlossenes System hast..... aber wenn du das micropur classic irgendwie reinbekommst, kannst du ein halbes Jahr Urlaub machen ohne das wasser wechseln zu müssen.

......... hab mir gerade überlegt, du kannst das micropur classic über den kugelhahn einfüllen..... machst dir ne Mischung zurecht und füllst die Mischung über den kugelhahn ein....
.Musste alles zudrehen, bißchen wasser ablassen, Mischung einfüllen, kugelhahn wieder zu und los geht's.


Unteres absperrventil zu, wasseruhr zu, hauswasserwerk an, dann läuft das Wasser im kreis und mischt das micropur durch.
Zuletzt geändert von davidgahan1012000 am 08.09.2017, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 08.09.2017, 21:05

Das wäre mal eine Idee.... und mit Micropur Classic wäre alles OK?

gibt's noch was spezielles beim Hauswasserwerk zu beachten bzgl. Druck oder Durchfluß?

VG
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 08.09.2017, 21:09

SORRY HAB MICH VERSCHRIEBEN!!!

Unteres absperrventil AUF, wasseruhr zu, hauswasserwerk an, dann läuft das Wasser im kreis und mischt das micropur durch.

Ein halbes Jahr laut Hersteller hast du deine Ruhe.


Wegen noch beachten...... naja meistens hast du unterschiedliche drücke zwischen hauswasserwerk (ca. 2, 5 bar und wasseruhr 5/6 bar...... Musst eben die Reihenfolge die ich dir geraten hatte zu kopieren einhalten..... falls mir noch irgendwas einfällt melde ich mich nochmal.


Du musst aufpassen, da der druck von der wasseruhr meist immer größer ist als der Druck vom hauswasserwerk, das der Druckschalter vom hauswasserwerk nicht auslöst..... BEVOR DU DAS HAUSWASSERWERK IN BETRIEB NIMMST, MUSST DU DIE ANLAGE IMMER DRUCKLOS MACHEN!!!..... sonst löst der Druckschalter vom hauswasserwerk aus, der ist so bei knapp über 2,5 bar eingestellt und das liegt unter den 5/6 bar der wasseruhr...... dann geht das hauswasserwerk erst gar nicht an!
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 10.09.2017, 10:16

Hallo,

eine Frage hätte ich noch.

Ist es zulässig, solch ein Wasserspeicher in ein Haus einzubauen? Ab und an wird ja die Wasseruhr getauscht und ich will vermeiden, dass es irgendwann mal ärger gibt.

Das Gefäß steht zwar in einem anderen Raum, aber auch die Verrohrung kann ja schon "aufschlussreich" sein.

Daher, ist es erlaubt?

Eine Zisterne darf ja - verständlicherweise - nicht direkt mit dem Stadtwasser verbunden werden wg. der Verkeimung


Ich habe gesehen, dass z.B. Häuser mit eigenem Brunnen solch ein System nutzen... nur ist dieses System mit dem Stadtwasser verbunden?

Für Hinweise wäre ich dankbar.... bestenfalls mit einem offiziellen Verweis zu einem Gesetz / Behörde.

VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 10.09.2017, 14:48

Es gibt auch keine Vorschriften wieviel das Höchstmaß an warmwasserErzeugung pro anlage ist...... das ist mit deinem Kaltwasser speicher genauso. Ausserdem was machst du dir nen kopf?..... das wasser im Speicher kommt aus der wasseruhr, und ist da schon durch die wasseruhr durchgelaufen und gezählt worden, also musst du es auch bezahlen. So wie deine anlage nach deiner Beschreibung aufgebaut ist, kann das jeder nachvollziehen.....was soll darann illegal oder rechtswidrig sein? falls du doch irgendwie Zisternen oder regenwassser mit einzubinden gedenkst, ist das natürlich was GANZ anderes!!!..... davon würde ich dir sowieso abraten schon allein der Hygiene wegen.... wenn schon immer zwei voneinander getrennte leitungen verwenden, eine mit waseruhrwasser und die andere mit zisternen bzw. Regenwassser und dann nur direkt an der zapfstelle umbauen bzw. Anschluss wechseln...... eine FESTE bzw. Starre VERBINDUNG ist nicht erlaubt, nur eine flexible mit verschraubungsmöglichkeit.
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 10.09.2017, 15:29

Danke nochmals...


Ich hatte mir nur Gedanken gemacht, da es ja mit der "Stadtwasserleitung" verbunden ist und, wenn es zu einer Verkeimung der Anlage kommen könnte dadurch auch für das "öffentliche" Wassernetz die Gefahr einer Verkeimung geben könnte.

Bei einem Anschluß von einem Notstromgerät in das Hausnetz gibt es auch eine DIN, daher war mein Gedanke, dass es solch ein Dokument auch für solche Wasserspeicher geben könnte (die es auch bestimmt gibt)


VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 10.09.2017, 16:24

Das NICHTS in der leitung der wasseruhr zurück ins netz gelangt ist ein VENTIL MIT RÜCKSCHLAGEINRICHTUNG durch den Versorger, in flussrichtung nach der uhr eigentlich massgabe.... das alles zusammen in form einer waseruhrarmatur mit Befestigungsbügel.

Ich habe vor Jahrzehnten teilweise Dörfer und Städte mit dem einbau von wasseruhren beglückt und war auch fast zwei Jahrzehnte als Heizungs und Sanitärinstallateur tätig.... das ganze ist aber jetzt über elf Jahre her..... kann schon sein das sich da was geändert hat, aber grundlegendes glaube ich nicht.


Hast du ein Absperrventil VOR und eines NACH der wasseruhr? Ist das nach der wasseruhr oben vor dem drehrad etwas dicker( darin befindet sich die rückschlagklappe mit feder.......und das ventil hat auch eine entleerung) im Umfang als das Ventil vor der wasseruhr?.... wenn das der Fall sein sollte, dann ist alles richtig. Eine wasseruhrarmatur hat genormte teile und ist so ausgelegt das zum wechsel der uhr beide abstellventile zugedreht werden, die uhr gewechselt und dann beide Ventile aufgedreht werden...... und das wars dann..
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 10.09.2017, 19:20

Hallo,

ja, es sind vor und hinter der Uhr je ein Ventil.

Unser Haus ist knappt 10 Jahre alt, somit sollte solch eine Uhr verbaut sein.


Nur nochmal zum sicherstellen:

Ich könnte auch einen alten Wasserboiler oder ein Warmwasserspeicher nehmen?


VG Vielflieger
Vielflieger
 

Beitragvon davidgahan1012000 » 10.09.2017, 20:36

Ich würde einen brauchwasser- warmwasserspeicher nehmen.... da sind massig Anschlußstutzen dran und der ist ausreichend druckfest .... natürlich ist auch ein wärmetauscher drin, den du aber nicht brauchst. Musst aufpassen das du eine Beschreibung zum speicher hast und ausschließen kannst welche Anschlüsse der wärmtauscher ist. Bei einem normalen warmwasserspeicher hat der wärmetauscher zwei anschlussstutzen, meistens 1- 1,25 zoll.... ist es ein solarwarmwaserspeicher hat er je nach Größe auch bis zu zwei wärmetauscher mit insgesamt 4 anschlussstutzen..... je nach dem was ich preisgünstiger bekomme würde ich auswählen..... in der Regel sind solarspeicher teurer...

Die Isolierung würde ich auch dran machen, wenn der Speicher nicht schon mit der Isolierung ummantelt zu dir ankommt..... die Isolierung verhindert Kondenswasser aussen bei äußerlicher hitze im sommer bei gleichzeitiger riesen entnahmemenge.


Achso; einen Pufferspeicher darfst du NICHT nehmen, der ist nur für heizungswasser gedacht und NICHT innen aus Edelstahl oder emailliert!!!!!!
davidgahan1012000
 

Beitragvon Vielflieger » 11.09.2017, 13:35

Hallo,

ich habe meiner Recherche festgestellt, dass es nur selten 500 Liter Wasserspeicher gibt, dafür aber 300 Liter Speicher, teilweise für unter 50 EUR.

Könnte ich auch 2 x 300 Liter nutzen (wg. Verkeimung) und wenn ja, wie müssten die verbunden werden? Ich denke Tank 1 tiefster Punkt verbunden mit Tank 2 Höchster Punkt?

Bei meinen Platzverhältnissen macht es Sinn, die Tanks aufrecht zu stellen. Ist dies ein Großer Nachteil im Vergleich zu Tanks, die liegen wg. der Wasserzirkulation?


Danke nochmals für einen Input

VG Vielflieger
Vielflieger
 

 


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