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Wie richtig einwecken?

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Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon Andiamos » 01.07.2012, 09:50

Hallo zusammen,
habe ein Rezept zum Radieschen einmachen entdeckt.
Da wurde doch nach gefragt, oder?

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Andiamos
 

Beitragvon Pleitegeier » 01.07.2012, 10:55

Das liest sich wunderbar und macht mich sehr Neugierig.
Kann mir gut vorstellen wie köstlich so ein Glas schmeckt.
Lieben Dank Angelika!
Gruß
Pleitegeier
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 03.07.2012, 20:46

Hallo zusammen,
GSP hat in seinem neuesten Newsletter auch dem Thema "Einwecken" einen Beitrag gewidmet. Nun hat er hier Folgendes geschrieben, von dem ich nicht sicher bin, ob das wirklich richtig ist:

Auch Fleisch, Wurst und Gehacktes kann eingeweckt werden: Das Fleisch muss dazu fertig gewürzt und durchgegart werden. Der Bratensatz wird dann mit etwas Wasser aufgekocht, aber nur soviel wie nötig ist, um das Fleisch zu ¾ zu übergießen. Die Gläser werden verschlossen und bei 100 °C 110 Minuten (für ein 1-Liter-Glas) sterilisiert. Das Fleisch darf keine Knochen enthalten. Auf keinen Fall dürfen Gemüse oder Zwiebeln in dem Glas mit eingeweckt werden.

Frage an unsere Einweckprofis: Stimmt das? Kann ich z. B. bei Bolognesesoße kein Gemüse mit dazu tun?

Eigentlich hatte ich angenommen, dass alles klar ist, wenn Zwiebeln und Gemüse gegart sind. Jetzt bin ich doch etwas verunsichert.
Wer weiß das?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon venta » 04.07.2012, 05:27

Hallo,
also soviel ich weiß,dürfen keine rohen Zwiebeln drin sein. Wenn sie aber gedünstet sind, ist das kein Problem.
In meiner Bolognesesauce ist auch jede Menge Gemüse drin ( Staudensellerie, Möhren, Zwiebeln, Tomaten), und da gibt es keine Probleme mit der Haltbarkeit.
Nur Stärke und Milchprodukte sind kritisch.

Außerdem kann man ja auch Gemüse und Obst einwecken, ohne das die Gläser aufgehen.

LG Venta
venta
 

Beitragvon jolima55 » 04.07.2012, 06:36

Hallo ,
wie venta schon geschrieben hat , dürfen die Zwiebeln nicht roh sein . Habe Gulasch eingekocht mit ganz vielen Zwiebeln , diese dann natürlich lange mitgekocht , alle Gläser noch zu .
Genauso habe ich es bei Bolognese gemacht . Alle Gläser noch zu . Steht auch im Weck - Einkochbuch , dass man die Zwiebeln vorher andünsten soll .
Bei Porree wäre ich persönlich vorsichtig , weil der bestimmte Gase entwickelt , da könnte das Glas aufgehen .

Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Andiamos » 05.07.2012, 06:08

Hallo zusammen,
gestern habe ich mit einem Mitarbeiter der Fa. Weck telefoniert, weil ich eine Frage zur Regulierbarkeit der Kochtemperatur meines Automaten hatte. In dem Zuge tauchten auch noch weitere Themen auf, die vielleicht auch für euch andere Einwecker interessant sein könnten. Der Mitarbeiter, Herr Mengel, war sehr kompetent und hat auch an der Erstellung des Weck-Buches mitgearbeitet. Da ich hauptsächlich Fleisch einkochen möchte, drehten sich meine Fragen meist darum.

Frage:
Kann ich auch Mettendchen oder z. B. Gehacktes mit durchw. Speck einkochen?
Antwort:
Grundsätzlich ist es mit geräucherten Produkten etwas schwieriger, weil höherer Bakterienbefall an der äußeren Schicht. Aber nach völliger vorheriger Durchgarung dürfte das kein Problem sein. Er gab mir den guten Tipp, Fleischgerichte besser vorher im Schnellkochtopf zu garen, da dieser eine höhere Temperatur (ca. 115°) ohne Kontakt mit Außenluft erreicht. Dadurch zerstört man auch Mikroben, die durch die Garung im offenen Topf bei ca. 100° noch nicht zerstört werden (die gibt es!). Mit dieser Methode hätte man wirklich alle Mikroben vernichtet, was bei einfachem Kochen nicht unbedingt der Fall ist, da manche Mikroben widerstandsfähiger sind. Danach dann heiß abfüllen und wie gewohnt einkochen.

Zusatzinfos von ihm:
Fleisch kann durchaus länger als 1 Jahr haltbar sein. Verdorbenen Glasinhalt kann man an den 2 folgenden Erscheinungen erkennen.
a) Grauer Belag und saurer Geruch, der durch Mikroben verursacht werden kann, die aber keine Gärung auslösen. In dem Fall sind die Gläser noch geschlossen, der Inhalt aber trotzdem verdorben. !!!
b) Die Gläser sind offen, weil diese Art von Mikroben eine Gärung verursacht. Inhalt auch verdorben.
In jedem Fall ist verdorbener Inhalt am Geruch zu erkennen.

Er erwähnte noch, dass viele Leute Probleme beim Einkochen von Bohnen haben und erklärte dies mit der großen Oberfläche von Bohnen und damit einem höheren Verschmutzungsgrad der Außenhaut durch Bodenmikroben usw. Hier hilft gründlichste Reinigung.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 05.07.2012, 08:28

Andiamos hat geschrieben:Er gab mir den guten Tipp, Fleischgerichte besser vorher im Schnellkochtopf zu garen, da dieser eine höhere Temperatur (ca. 115°) ohne Kontakt mit Außenluft erreicht. Dadurch zerstört man auch Mikroben, die durch die Garung im offenen Topf bei ca. 100° noch nicht zerstört werden (die gibt es!).
Angelika


Danke Angelika, sehr wertvolle Infos !

Also es ist doch keine schlechte Idee in einem Schnellkochtopf einzuwecken, wie dies z.B. bei den Amerikanern ueblich ist.
Gerade Fleischgerichte. Bei Obst und Gemuese dauert das Einkochen auch kuerzer, also spart man Energie. Das Wasser wird schneller heiss und der ganze Vorgang dauert auch um die Haelfte kuerzer - schaetze ich.
Wie die Einkochsitten im Lande sind haengt von der Tradition ab und den technischen Bediengungen, die zu Verfuegung stehen - in Deutschland (und Europa) von der Firma Weck.

Wie ich den amerikanischen webs entnehmen kann, wird dort auch sehr viel eingemacht, eigentlich nur in Schnellkochtoepfen, vor allem auf den Kleinfarmen, die jetzt wieder "Mode" sind.
Uebrigens sind die Webs eine interessante Infoquelle wie und was man alles auf einer kleinen Farm oder im Garten machen kann (google: small farm, - business, backyard farming usw.). Ihr werdet das googlen nicht aufhoeren :wink:

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 05.07.2012, 13:01

Hallo Joanna,
nein, das hast du leider mißverstanden. Er hat empfohlen, z. B. Fleischgerichte vorher im Schnellkochtopf zu garen, weil dort die Temperatur höher ist. Dann danach wie gewohnt im Einkochautomaten einkochen.

Tut mir leid :?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 05.07.2012, 15:23

Hallo Angelika,
ich habe schon richtig verstanden :)

Wenn Fleisch hoehere Temperaturen beim Einwecken braucht, dann warum nach dem Vorkochen (sparsamer ist das auch im Schnellkochtopf) nicht im Druckkochtopf auch einkochen ?

Generell sollten wir Fleisch in 115 Grad C immer kochen ?

Ich koche (fast) alles in Schnellkochtoepfen und bin sehr zufrieden. Geht 2 x schneller, also sparsam, auch das Einkochen, mit wenig Wasser ...

PS
Es ist verstaendlich, dass ein Weck Mitarbeiter die Weck-Methode empfehlt. Sie ist aber nicht die einzige, die zu Erfolg fuehrt.

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon jolima55 » 06.07.2012, 09:20

Hallo ,

kann man in einem Schnellkochtopf die Gläser auch übereinander stellen ?
Wieviele Gläser bekommt man denn in so einen Schnellkochtopf von 10 Liter Inhalt hinein ?
Vielen Dank für eine Antwort .

Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Joanna » 06.07.2012, 13:28

jolima55 hat geschrieben:Hallo ,

kann man in einem Schnellkochtopf die Gläser auch übereinander stellen ?
Gruss Jolima


- ja, ganz kleine :wink:

jolima55 hat geschrieben:Hallo ,

Wieviele Gläser bekommt man denn in so einen Schnellkochtopf von 10 Liter Inhalt hinein ?
Vielen Dank für eine Antwort .

Gruss Jolima

- kaum :wink:
In meinen 6 liter Topf passen 3 (drei) 0,9 liter Glaeser rein.

Es gibt aber grosse Gastronomie Schnellkochtoepfe (Links sind nur für registrierte User sichtbar.)und auch amerikanische, die so gross sind wie ein Weck-Kochtopf. Nur ziemlich teuer.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 07.07.2012, 19:09

Hallo zusammen,
ich möchte jetzt hier mal einen Hilferuf an alle starten, die einen Weck Einkochautomaten benutzen.
Ich habe den WAT 105, also den mit Temperatur- und Zeitautomatik.
Nach meiner ersten erfolgreichen Einkochaktion im Kochbereich des Gerätes (Bolognesesoße) fielen mir ob der Dampfentwicklung fast die Tapeten von den Wänden. So habe ich mir gedacht, bei der nächsten Aktion (Gulasch) regel ich die Temperatur herunter, bis die Automatik sich (wie empfohlen) abschaltet. Das war aber erst bei ca. 90 - 95° der Fall. Also hörte der Automat für ca. 10 Min. auf zu kochen und schaltete erst danach wieder ein. Also nix mit Kochtemperatur halten.
Darauf hin habe ich in dieser Woche (wie berichtet) die Fa. Weck angerufen und nachgefragt, ob das so in Ordnung ist. Herr Mengel von Fa. Weck meinte, dass die Automatik innerhalb des Kochbereichs im ca. 2-3 Minutentakt an- und abschalten müsste. Ansonsten würde das Einkochgut zu stark abkühlen, also nicht mehr Kochtemperatur halten.
Heute habe ich nochmal den Versuch gestartet (Hackfleisch) und stelle fest, dass Einstellungen, die sich innerhalb des Kochbereichs bewegen, einen Dauerkochvorgang hervorrufen, also starke Dampfentwicklung, und alles darunter lässt die Automatik für mindestens 10 Minuten abschalten, dann für ca. 10 Minuten anschalten. Das dürfte lt. Herrn Mengel nicht sein und ich habe den Verdacht, dass mein Gerät nicht in Ordnung ist.
Wie ist das bei euch? Könnt ihr das bitte mal überprüfen (oder schon wissen), sodass ich sicher sein kann, ob mein Gerät nicht in Ordnung ist oder vielleicht doch. Dann kann ich mir aufwändige Reklamationen evtl. sparen.
Bitte tut mir den Gefallen.

LG
Angelika :?
Andiamos
 

Beitragvon Leggastehniger » 07.07.2012, 20:36

Hallo Angelika,
das mit dem Ein- und Ausschalten ist schon richtig so.Paar Grad Hin oder Her kannst Du damit ausgleichen daß Du das Gerät halt 5 min über die empfohlene Garzeit laufen lässt.
Hast du einen Kochthermometer? Dann könntest du überprüfen wann das Gerät sich ein- und ausschaltet . Sollte die Temperatur nicht stimmen,also eklatant,dann fürchte ich mußt Du reklamieren.
Gerade bei Fleisch,solltest Du Dich auf Dein Gerät absolut verlassen können.....wenn du jetzt aber schon diese Probleme hast,verschwindet dieses Bauchgefühl...daß da was nicht in Ordnung ist,wohl nicht mehr.
Gerade wegen diesem Bauchgefühl habe ich mir den Pressure gekauft,war mir immer alles zu unsicher.

Was jetzt das Dampfproblem anbelangt,....datt is nu mal bei Kochvorgängen sooooo :wink: ,nee,auch hier nimm ein Thermometer und check das Ganze mal,vielleicht ist das Thermostat wirklich hinüber und die Temperaturfühler zeigen falsche Werte an.
Wenn Du penibel nach Anleitung eingekocht hast,dürften diese Probleme nicht auftauchen...sollte das Gerät in Ordnung sein.

Hoffe Du kannst das schnell in den Griff kriegen....ist ätzend,ich kenn das zu gut. :roll:

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Tubenfan » 07.07.2012, 23:07

Andiamos hat geschrieben:(...)
a) Grauer Belag und saurer Geruch, der durch Mikroben verursacht werden kann, die aber keine Gärung auslösen. In dem Fall sind die Gläser noch geschlossen, der Inhalt aber trotzdem verdorben. !!!
(...)

LG
Angelika



aha! Riechen und eigene Sinne benutzen!
Ganz neue Erkenntnis! LOL
/t.
Tubenfan
 

Beitragvon Leggastehniger » 07.07.2012, 23:12

Tubenfan hat geschrieben:aha! Riechen und eigene Sinne benutzen!
Ganz neue Erkenntnis! LOL
/t.


...ja,ja.....bei uns ist heute auch an jeder Ecke Fischer-;Schützen-;Kleintierzüchterfest..........Prost Tubenfan...und dann ab in die Heia... :wink:
Leggastehniger
 

Beitragvon Tubenfan » 07.07.2012, 23:33

Leggastehniger hat geschrieben:
Tubenfan hat geschrieben:aha! Riechen und eigene Sinne benutzen!
Ganz neue Erkenntnis! LOL
/t.


...ja,ja.....bei uns ist heute auch an jeder Ecke Fischer-;Schützen-;Kleintierzüchterfest..........Prost Tubenfan...und dann ab in die Heia... :wink:


Hi Legga,

na, da wird's ja die Körnergefütterten Gockel geben (habe heue einen der Sorte gebraten).
Radieschen werde ich nicht einmachen: Zu viel Aufwand für zu wenig Kalorien in Notzeiten.

Heia nach Pippimachen mit Hunden. :))

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 08.07.2012, 22:38

Frage an die Fachfrau Helga:

habe ich das richtig gelesen, dass man Rote Grütze auch einwecken kann ? Wenn ja würdest Du mir das Rezept verraten ?
Ich habe bisher nur Rezepte zum sofort auftischen gefunden. Und gleich noch eine Frage zu den eingekochten Eiern: kann man die auch in Weckgläser einkochen ?
Vielen Dank für die tollen Infos die Du hier reinstellst, da hat mir Einiges in den letzten Wochen sehr geholfen.

Liebe Grüße
Birgit
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Karin » 08.07.2012, 23:07

Hallo Birgit, ich bin zwar nicht die Fachfrau Helga, habe aber auch schon von ihr gelernt und zwar genau das Eiereinkochen.

Also ich hatte sie erst mal in Schraubgläser eingekocht und dann festgestellt, dass man sie nur mir Löffel rausklauben kann. Das gefällt mir nicht und ich mache es nun in Weckgläser mit 290 ml und 100er Deckel. Da kann man dann mit dem Messer schön rausschneiden. Wenn du größere Gläser nimmst gehen halt mehr Eier rein, aber 3-4 Stück reichen mir.
Klappt prima und schmecken eben dann wie kalte hartgekochte Eier.

Rote Grütze habe ich keine Erfahrung, aber ich denke das geht wie Marmelade.

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 08.07.2012, 23:27

Hallo Karin,

vielen Dank für die schnelle Antwort !! Ich hatte nur Helga angesprochen, da Sie das Rezept mit den Eiern beschrieben hat. Die von Dir erwähnten Weckgläser habe ich auch vorrätig, da ich 290 ml für meinen Ein-Personen-Haushalt perfekt finde. Ich dachte bisher auf Eier könnte ich in einer Krise schon verzichten, aber heute habe ich mir Zucchinipfannkuchen gemacht - und daraufhin meine Meinung geändert.....

Liebe Grüße Birgit
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Karin » 09.07.2012, 06:37

Tja Birgit, ob du diese eingekochten Eier für Zucchinipfannkuchen verwenden kannst :wink: :mrgreen: :?:
Karin
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 09.07.2012, 18:40

Hallo Karin,
glucks - wenn mir das gelingt teile ich das Euch sofort mit..... ich dachte beim Pfannkuchen machen eigentlich mehr daran, dass ich Eier sehr gerne esse....... Kannst Du mir noch sagen, wie lange diese eingeweckten Eier dann ungefähr haltbar sind ?

Grüßle Birgit
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Karin » 09.07.2012, 20:00

Nein, Birgit das weiß leider auch noch nicht .... da kann vielleicht Helga mehr sagen dazu.

Ich bin auch Neuling auf dem Gebiet des Einkochens und ich dachte es handelt sich dabei um Dauerkonserven.
Aber irgendwo hier habe ich gelesen, dass z.B. Gulasch "nur" ca. 1 Jahr haltbar sein soll.

Mich würde das auch brennend interessieren wie lange die wirkliche Haltbarkeit ist. Denn danach muss ich ja planen.

Vielleicht schreibt uns ja jemand der schon mehrere Jahre Erfahrung hat.

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon maroni » 09.07.2012, 22:10

C hili con carne hat sich bei uns 3 Jahre ohne irgendwelche Einbuße gehalten, dunkel und kühl in Weckgläsern...dann war es aufgebraucht.Da war auch Hühnerfleisch und Bohnen drin.Ich wüßte nic ht, warum Gulasch dann nur 1 Jahr halten sollte.Zwetschken für Kuchenbelag halten auc h schon einige Jahre, da hab ich ein "Probeglas" stehen.
Gruß maroni
maroni
 

Beitragvon Andiamos » 10.07.2012, 06:56

Hallo Birgit,
als Ersatz für Frischeier habe ich mir Volleipulver zugelegt. Möchte ich aber nur im wirklichen Notfall probieren.
Guck hier:
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Haben auch viele andere gute Sachen und günstig.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 10.07.2012, 08:55

Hallöle,

Rote Grütze aus Früchten mit Gelierzucker gekocht .... 20 Min bei ca 80°C
Rote Grütze aus Getreidegrütze mit Früchten... keine Ahnung.... ich würde von mind. 60 Min. bei 100°C ausgehen :?:

Übrigens heiss einfüllen... nur bei Marmelade... alles Andere sollte eingeweckt werden... auch wenn es lästig ist....
denn beim Heiß-Einfüllen von Einkochgut wird Luft in die Gläser miteingeschlossen, die bei dieser Methode nicht ausreichend erhitzt wird und deshalb noch lebende Bakterien enthält, die sich sehr rasch vermehren können.

Marmelade ist durch den Zucker geschützt und könnte auch mit Cellophanpapier abgedeckt im Glas aufbewahrt werden.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Karin » 10.07.2012, 12:59

Helga, hast du denn Erfahrungswerte wie lange die Haltbarkeit von Eingewecktem ist?

Sind da Unterschiede zwischen Gemüse, Obst und Fleischgerichten?

Weil, unter Dauerkonserve verstehe ich eigentlich länger als 1 Jahr!

Ich glaube Angelika war es die berichtete von ihrem Telefonat mit der Fa. WECK und da war doch die Aussage, dass die Haltbarkeit von Fleisch ein Jahr sein soll.

Wie alt sind denn Eure ältesten eingeweckten Gläser die noch essbar waren??

Wenn man erst anfängt hat man halt noch so gar keine Erfahrungswerte :x

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Pleitegeier » 10.07.2012, 15:20

Ich glaube das die Haltbarkeiten sehr unterschiedlich sind.
Von einem Jahr kann man mindestens ausgehen bei sauberem Arbeiten.

Meine Oma hatte noch einen Vorratskeller mit gleichbleibender Kühlung und so manches Eingeweckte war nach über 20 Jahren noch zu genießen.Denke dabei an den Hollunder der nichts eingebüßt hatte.
Was Fleisch anging war meine Oma sehr vorsichtig und hat meist im Winter eingeweckt um die Gläser im Sommer zu verbrauchen wenn Sie wenig Zeit zum Kochen hatte weil viel Arbeit im Freien zu machen war.
Pleitegeier
 

Beitragvon Andiamos » 10.07.2012, 17:21

Hallo Karin,
nein, er hat nicht gesagt, dass Fleisch sich ca. 1 Jahr hält, sondern dass es mindestens 1 Jahr halten sollte und auch weit darüber hinaus. Denn nach seiner Aussage spricht nichts dagegen, dass es sich auch deutlich länger halten würde. Vakuum und steril ist Vakuum und steril. Das hört nach einem Jahr nicht plötzlich auf.
Obst und Gemüse ist auf jeden Fall deutlich lange haltbar. Wie schon erwähnt, hat meine Kundin ein Glas Mirabellen von vor 8 Jahren geöffnet und es war noch tadellos.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Karin » 10.07.2012, 18:38

Ja prima Angelika, dann hab ich das falsch erinnert ..... wäre ja auch wirklich unlogisch.

Dann können wir ja unbesorgt weiter vorsorgen :D

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Andiamos » 17.07.2012, 08:11

Hallo zusammen,
ich würde gerne fertige Frikadellen einkochen, bin mir aber nicht sicher, ob das geht. Normalerweise bereite ich Frikadellen mit einem Anteil angefeuchtetem Paniermehl zu. Da ich in Erinnerung habe, dass Mehl nicht zugesetzt werden sollte, weiß ich nicht, ob das auch für Paniermehl gilt. Weiß das jemand?
(Zwiebeln werde ich vorher andünsten, damit sie auch im Inneren der Frikadellen ganz sicher gar sind).

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 17.07.2012, 10:16

Hallo Angelika,

ich zitiere mal aus dem Weck-Buch
Dringend muss davon gewarnt werden Fleischspeisen mit Mehlzusatz einzukochen. Das Mehl bindet sich nicht mit der Masse im Glas. Es säuert und die Speise wird ungenießbar....

Stellt sich für mich die Frage welche Inhaltsstoffe hat Paniermehl ? Ich habe leider keines, aber vielleicht guckst Du mal auf der Verpackung, vielleicht hilft uns das weiter...

Liebe Grüße
Birgit
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Karin » 17.07.2012, 10:24

Irgendwo und irgenwer hat hier im Forum mal geschrieben, dass Fleischküchle trocken prima eingeweckt werden können.

Ich werde es nächstens auch probieren, sofern jetzt hier keine gegenteiligen Erfahrungen bekannt werden.

Paniermehl wird doch aus altbackenem Brot/Brötchen hergestellt und die enthalten natürlich Mehl. Aber ich denke dass mit kein Mehl gemeinst ist, dass man Saucen nicht binden soll, da sich da das Mehl dann absetzt.
In den Fleischküchle ist es ja in die Fleischmasse eingebunden und ich denke nicht, dass es sich dann absetzen kann.

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 17.07.2012, 10:28

... gute Überlegung, im eingeweckten Kuchen ist ja auch Mehl......
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Karin » 17.07.2012, 12:26

So, jetzt bin ich fündig geworden:

http://www.krisenvorsorgeforum.com/einweck-rezepte-und-erfahrungen-damit-t1145.html

In Thread "Einwecken und Erfahrungen damit" auf Seite 1 von jolima55 » 25.04.2012, 07:35
könnt ihr lesen was über Frikadellen/Fleischküchle berichtet wurde!

Also ich denke wenn jolima es geschafft hat können wir auch einen Versuch starten :D

Grüßle und gutes Gelingen
Karin
Karin
 

Beitragvon Andiamos » 18.07.2012, 06:52

Hallo zusammen,
hab gerade diese Seite gefunden. Also müsste es gehen, Frikadellen mit Paniermehl einzukochen. Aber die Zwiebeln werde ich vorsichtshalber vorher anbraten.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 19.07.2012, 06:29

Hallo zusammen,
man sollte eigentlich meinen, dass ich das als langjährige Hausfrau weiß, aber ich muss gestehen, dass ich mir bisher nie Gedanken darüber gemacht habe, weil ich für Salatsoßen fast ausschließlich Balsamicoessig nehme .
Da ich ja jetzt erst mit der Vorratshaltung angefangen bin, stellt sich mir die Frage, welchen Essig ich fürs Einkochen, Einmachen usw. verwenden soll und wie ich günstig dran komme. In dem Zucchini-Aufstrich-Rezept steht Weinessig. Bei näherer Begutachtung im Laden stelle ich fest, dass es Tafelessig, Wein-Branntweinessig, Weißweinessig, Rotweinessig und noch alle möglichen Sorten gibt. Was ist der Unterschied zwischen billigem Tafelessig / Wein-Branntweinessig und dem teureren Weißweinessig? Kennt jemand eine günstige Quelle für Weißweinessig? Denn dieser hier im Laden kostet 1,89 für 1/2 Liter (K+K). Das geht ja ganz schön ins Geld.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Pleitegeier » 19.07.2012, 11:08

Ich kenne nur von Oma und Tante den normalen Branntweinessig den sie immer genommen haben.

Nun haben sich die Zeiten geändert und auch die Geschmäcker.
Wir lieben z.B. Balsamiko Bianco Essig und den gibt es von Billig bis teuer.
Also würde ich versuchen mit dem Lieblingsessig zu arbeiten.
Allerdings fehlt mir noch die Erfahrung damit.Möchte aber demnächst Blumenkohl verarbeiten damit.
Pleitegeier
 

Beitragvon Leggastehniger » 19.07.2012, 11:39

Hallo,

ich habe auch experimentieren wollen.Fazit,stinknormaler Branntweinessig von der billigen Sorte ist vollkommen ausreichend.Wer will kann dann ja beim Essen ein paar Tropfen von seinem Lieblingsessig drüberträufeln.
der Essig in Verbindung mit Zucker dient hier jedoch lediglich der Haltbarkeit.
Zucchini hat eh wenig Eigengeschmack,den braucht Ihr nicht noch wegwürzen :wink:
Und Essig mach ich selber, habe mehrere Sorten (ich liebe Essig) und das ist sehr einfach.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon kraeuterbirgit66 » 19.07.2012, 11:44

Hallo,
igitt Branntweinessig - grins....
ich habe da für meinen kleinen Geldbeutel einen akzeptablen Mittelweg gefunden - Apfelessig. Ist nicht ganz so eine gruselig saure Brühe und paßt finde ich zu fast allem. Oder wenigstens Weinessig. Gibts bei Kaufland und Rewe für circa 45 - 80 Cent der Liter !! Würzen tu ich mit Gewürzen und Kräutern nicht mit Essig ! So, meine Meinung !!
Viel Erfolg
kraeuterbirgit66
 

Beitragvon Leggastehniger » 19.07.2012, 11:51

:D ....Du vergißt das der Essig zum Zucchiniaufstrich gehört. :D Der wird erhitzt und der Aufstrich heiß verfüllt.da ist es egal welchen Du nimmst.Puren Branntweinessig verwende ich sonst nirgends.
Zum Essen habe ich verschiedene Essige die meißten selbst gemacht.Jetzt kommt bald wieder der Himbeeressig dran,freu mich schon der ist sehr lecker :wink:

LG
Leggastehniger
 

 


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