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Wie richtig einwecken?

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Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon Karin » 14.08.2012, 09:39

Angelika, das interessiert mich dann auch seeeehr ..... aber ich denke die WECKleute werden dir nichts anders sagen als was im Buch steht.

Ich habe mich auch ganz genau an die Anleitungen gehalten und auch mit kleinem Schuß Essigessenz die Gummis gekocht, dann weggeschüttet und in heißem Wasser gelagert bis ich sie verbrauchte.

Bei den Kohlrabi, hab ich ja schon geschrieben, ist es so, dass man ein Sößchen dran machen muss und darin heiß werden läßt und dann schmecken sie recht gut. Ich finde allerdings nicht so als wenn man sie frisch zubereitet, aber ich vermute mal dass man das bei Allem in Kauf nehmen muss.

Habe auch schon mal ein offenes Glas gehabt, aber verschwindend gering. Fand ich dann ganz gut denn ich konnte gleich probieren wie es schmeckt.

Laß dich nicht entmutigen. Vor allem Fleisch schmeckt halt besser als das in Dosen.

@Freiflieger
Ich habe auch alles bei WECK gekauft. Ich denke es lohnt sich, vor allem weil man alles passend zueinander hat.
Habe nur Gläser mit dem gleichen Deckel-Durchmesser gekauft so brauche ich nur eine Gummigröße und eine Deckelgröße auch für die Reservegummis oder Deckel.
Und wie Angelika schon schrieb, egal welche Menge zu bestellst es ist nur einmal Porto. Also auch wenn du mehrere Hundert Gläser kaufst und es dann 3 oder 4 große Kartons sind die geschickt werden. Alles super verpackt und geliefert. Und sollte es Bruch geben dann bekommst du anstandslos Ersatz. Lieferzeit ist auch ca. 10 Tage und das ganze auf Rechnung mit 4-wöchigem Zahlungsziel. Also noch besser kann man nicht bestellen. Bei den Preisen ist der ca. Durchschnittspreis 1 Euro.
Ich hatte auch erst mit den Sipa-Gläsern geliebäugelt, aber ich wollte keine 2 Systeme. Wobei ich jetzt auch nicht Tausende Gläser brauche.
Ich denke als Anfänger hat man schon genug zu tun mit einem System klar zu kommen. Also froh begonnen und es wird schon klappen. Es macht dann wirklich Spaß. Nur sehr genau und sauber Arbeiten das ist seeeehr wichtig.

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Andiamos » 15.08.2012, 06:15

Hallo zusammen,
Karin hat geschrieben:Laß dich nicht entmutigen. Vor allem Fleisch schmeckt halt besser als das in Dosen.

Ja, Karin. Das stimmt. Fleisch schmeckt erheblich besser als das aus Dosen. Im Grunde eigentlich, wie frisch gekocht. Habe vorgestern ein Glas Gulasch aufgemacht, weil plötzlich Besuch da. War hervorragend!
Also, ich lass mich nun doch nicht entmutigen. :D

Gestern habe ich nochmal den sehr hilfsbereiten Herrn Mengel von Fa. Weck angerufen und meine diversen Fragen gestellt.
1. Salz
Seine Antwort, dass Salz (und auch Zucker) ja nicht steril wären und deshalb nicht unbedingt zugesetzt werden sollten, hat mich nicht besonders überzeugt, da das Gemüse ja auch nicht steril ist. Außerdem werden Fertiggerichte ja auch vorher gesalzen.
Er meinte aber, dass man leicht salzen kann. Salz und Zucker aber vorher in Wasser gelöst werden sollten, da es sich sonst evtl. nicht auflöst.

2. Gedüngtes Gemüse
Gekauftes Gemüse ist u. U. überdüngt, was sich nachteilig auf die Haltbarkeit auswirkt (zu viel Stickstoff). Solches eingeweckte Gemüse kann evtl. noch nach ein paar Wochen im Glas kippen. Bei Kohlrabi z. B. würde man die Überdüngung an den Hohlräumen erkennen. Besser Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom regionalen Anbieter, den man fragen kann. Ob der allerdings eine ehrliche Antwort gibt, stelle ich mal in frage. Wer gibt schon zu, dass er stark gedüngt hat.

3. Gummiringe
sollten vor Gebrauch schon mit einem Schuss Essig ausgekocht werden, da Essig ein Hygienemittel sei und dazu beiträgt, die Gummis keimfreier zu machen. Von einer Zersetzung der Gummis durch Essig war ihm nichts bekannt. (Helga hatte allerdings von Essigessenz geschrieben, die ist ja deutlich aggressiver)

4. Fleisch einkochen
Ich hatte nach der Füllstandshöhe gefragt. Er meinte, dass festes Fleisch oder Fleisch mit Soße schon höher als 4 cm unterhalb des Randes eingefüllt werden könne, weil dieses sich nicht besonders ausdehne. Die genannte Füllstandshöhe bezieht sich auf z. B. Wurst, welche sich beim Einkochen ausdehnt. (bezieht sich auf Rundrandgläser)

5. Offene Gläser
Dies geschieht, wenn die Gläser beim Erkalten kein Vakuum ziehen, was verschiedene Gründe haben kann. U. U. lag das Gummi nicht komplett auf oder habe sich beim Einkochen etwas herausgedrückt. Man solle beim Herausnehmen darauf achten, ob der Gummiring vollständig aufliegt oder sich an einer Stelle etwas herausgedrückt habe. Falls dies der Fall ist, kann man ihn innerhalb der ersten Minute noch wieder hineinschieben. Später geht das nicht mehr, weil dann schon das Vakuum einsetzt.

6. Klammern
Er fragte mich, wieviele Klammern ich auf die Gläsern setze. Wie im Buch beschrieben setze ich 2 Klammern auf. Dazu merkte er an, dass manche Leute 3 oder 4 Klammern setzen. Dann könne sich auch kein Vakuum bilden, weil das Glas dann zu fest zu wäre und kein Luftaustausch mehr stattfinden könne.

7. Wasserstand
Er fragte, wie hoch ich die Gläser im Wasser stehen habe. Wie im Buch beschrieben fülle ich Wasser bis zu ca. 3/4 der Glashöhe auf. Dies fand er zu wenig. Ich solle die Gläser besser ganz unter Wasser setzen, da der obere Teil, der nicht im Wasser steht, sonst nicht genügend erhitzt wäre. Zumindest sollte bis zur Füllhöhe im Glas auch das Wasser im Topf stehen!

So, das waren die Neuigkeiten von Fa. Weck. Ich hoffe, ich habe einigen damit ein paar Tipps geben können.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 15.08.2012, 07:35

Andiamos hat geschrieben:
7. Wasserstand
...
Ich solle die Gläser besser ganz unter Wasser setzen, da der obere Teil, der nicht im Wasser steht, sonst nicht genügend erhitzt wäre. Zumindest sollte bis zur Füllhöhe im Glas auch das Wasser im Topf stehen!
...

LG
Angelika


Hallo,
dieses Problem haben wir im Schnellkochtopf nicht. Die Hitze (ueber 100 Grad C) vom Wasserdampf verteilt sich gleichmaessig im ganzen Topf.
Was fuer eine Energieverschwendung! So viele Liter Wasser im Einwecktopf aufkochen. Das dauert ja doch 2 Stunden bei hoechster Energie/Flamme, um erst auf 100 Grad C zu kommen. Dazu noch so viel Feuchtigkeit in der Kueche.
Da koche ich lieber in meinem 6 Liter Schellkochtopf je 3 Glaeser ein. Mit Wasserstand ca. 1/5 - 1/4 der Glaeserhoehe und halber "normaler" Einkochzeit. Ich erwaerme den Topft (langsamer, wenn der Glasinhalt kalt war) bis er sich schliesst, damit der Glasinhalt auch heiss wird und dann stelle ich den Teimer der Kochplatte auf 15-20 min. bei Gemuese und ... habe frei bis sich der Topf wieder oeffnet.
Vielleicht hat das traditionelle Einkochen Sinn bei Duzenden Glaesern pro Tag, aber ich finde das Einkochen im Schnellkochtopf einfach sparsamer und sicherer. Und plane mir doch einen grossen Schnellkochtopf zu kaufen, wenn ich mehr zum Einkochen haben werde.

Andiamos hat geschrieben:2. Gedüngtes Gemüse
Gekauftes Gemüse ist u. U. überdüngt, was sich nachteilig auf die Haltbarkeit auswirkt (zu viel Stickstoff). Solches eingeweckte Gemüse kann evtl. noch nach ein paar Wochen im Glas kippen. Bei Kohlrabi z. B. würde man die Überdüngung an den Hohlräumen erkennen. Besser Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom regionalen Anbieter, den man fragen kann. Ob der allerdings eine ehrliche Antwort gibt, stelle ich mal in frage. Wer gibt schon zu, dass er stark gedüngt hat.


Das ist doch die Voraussetzung, dass die Lebensmittel von hoechster Qualitaet zum Einkochen sind. Anderes Zeug - den Lebensmittel kann man das nicht nennen - ist massenweise in Supermakets billig da.

Viele Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Karin » 15.08.2012, 10:28

Danke Angelika für die ausführliche Weitergabe der Infos :D
Sind halt immer wieder so Kleinigkeiten die man seinem Wissen hinzufügen kann.

Ich finde das Einkochen mit den Rundrandgläsern auch super weil man beim Aufbewahren immer mit einem Blick sieht ob sie noch geschlossen sind. Dann zeigt die Gummilasche nach unten und wenn man die Gläser schön ausrichtet in einer Reihe, dann hat man das ruckzuck kontrolliert, auch wenn sie gestapelt sind.
Also ich hatte mal ein Glas dabei da zeigte diese kleine Lasche nach oben und ich konnte es sofort entfernen. War leider ein leckerer Gulasch der dann nicht mehr verwendet wurde.

Gerade mache ich Zucchini-Ketchup und denke ich werde es auch einwecken. Bin gespannt was daraus wird :roll:
Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Andiamos » 26.08.2012, 07:51

Hallo zusammen,
ich habe einen kleinen Hilferuf und brauche euren Rat !
Gestern habe ich 6 kg Brokkoli gekauft und möchte diesen heute einkochen. Aber weder im Weckbuch, noch bei Chefkoch im Einweck-Forum, noch bei Google finde ich Hinweise, dass ich Brokkoli überhaupt einkochen kann und wie dieser verarbeitet werden soll.
Ich wollte ihn genauso wie Blumenkohl einkochen, bin aber nicht ganz sicher.
Hat das schonmal jemand gemacht und kann mir raten?
Kann es sein, dass man Brokkoli garnicht einkochen kann?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Karin » 26.08.2012, 09:04

Hallo Angelika,

hier habe ich was gefunden

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Genau das dachte ich mir auch gleich, dass der beim Einwecken matschig wird.
Brokkoliröschen sind ja so schnell gar und die Stengel brauchen sehr lange um weich zu werden und das passt glaube ich nicht zusammen um ihn einzuwecken.

Wirst ihn wohl einfrieren müssen.

Grüssle Karin
Karin
 

Beitragvon jolima55 » 26.08.2012, 09:55

Hallo ,

habe im Frühjahr Brokkoli eingekocht . Bin da genauso vorgegangen wie beim Blumenkohl einkochen . Habe die Brokkolistücke kurz im Wasser unter Zugabe von etwas Essig aufkochen lassen . Wirklich ganz kurz . Wasser abgiessen . Brokkoli heiss in Gläser füllen . Dann mit heissem Wasser ,ohne Salz , übergiessen . Dann 90 Minuten bei 100 Grad einkochen .
Der Brokkoli ist wunderbar geworden . Überhaupt nicht zerfallen , sondern total ganze Röschen . Haben auch eine schöne grüne Farbe behalten .
Einfach mal ausprobieren .

Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Andiamos » 26.08.2012, 10:37

Hallo zusammen,
ja, einfach mal ausprobieren...
Versuch macht kluch.....
Das habe ich mir auch vorhin gedacht und 1 Kopf Brokkoli zerteilt, kurz in Essigwasser blanchiert und mit leichtem Salzwasser in 2 halbgroße Gläser gegeben. Kocht gerade als Probe ein. Wenn´s wirklich gar zu weich sein sollte, mach ich eben Brokkolisuppe daraus. :mrgreen:

@Jolima
Danke für die Ermutigung!


LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Tubenfan » 26.08.2012, 22:10

Moin, moin,

freut mich, daß WECK hier weiterhin Thema ist.
Zucchini-Ketchup ist nicht mein Thema. Einwecken hat nix mit Hausfrauen-Kochstudio zu tun sondern mit Fressen.

Gulasch, Rouladen, Geschnetzeltes, Suppenfleisch, Rindfleischabfälle vom Bio-Metzger: Alles rein in die Gläser!
Wenn 90% der Gläser dicht sind, ist's gut. Nix Gefummel wegen Gummis.

2 Klammern reichen.
Klar kostet Einwecktopf Strom, und?
Ich habe auch Omas Wecktopf, den kann ich auf den Holzofen stellen.

Im Forum hier geht's um Vorsorge, nicht um "schmeckt gut!" und nicht um "ich bin so grün, grüner geht's nicht".

Kochrezepte gibt's zum Erbrechen (Laferlichter und wie sie alle heißen).

Wecken hat mit Rechnen zu tun: 10 Gläser mit je 3 Rouladen = 20 Mahlzeiten.

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Mistral » 26.08.2012, 22:24

Tubenfan hat geschrieben:Im Forum hier geht's um Vorsorge, nicht um "schmeckt gut!" und nicht um "ich bin so grün, grüner geht's nicht".


Wenn ich etwas mache - Ehrenwort ich bin der absolute Antigrüne - muss es auch schmecken. Abfälle vom Biometzger oder was weiss ich woher, mache ich vielleicht für meinen Hund ein, mit Sicherheit aber nicht für mich und meine Familie!
Mistral
 

Beitragvon Karin » 27.08.2012, 13:44

Tubenfan hat geschrieben:Moin, moin,

freut mich, daß WECK hier weiterhin Thema ist.
Zucchini-Ketchup ist nicht mein Thema. Einwecken hat nix mit Hausfrauen-Kochstudio zu tun sondern mit Fressen.

Tubenfan


Wenn du also viele Zucchini z.B. hast aus dem Garten, was machst du dann damit? Schmeißt sie dann weg oder was?

Ich mach halt Ketchup davon und das schmeckt sehr lecker zu meinen schon vorhandenen Vorräten :mrgreen:

Jeder wie er mag, der eine kocht Abfälle ein, der andere selbstgezüchtetes Gemüse .... na und? Zum Glück muss ich nur das essen was ich mir eingeweckt habe und du frißt halt was du möchtest :lol:

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Andiamos » 28.08.2012, 06:02

Hallo zusammen,
jetzt mal ein kurzer Bericht über meine Brokkoli-Einkocherei.
Die 6 kg Brokkoli ergaben 7 große und 9 kleine RR-Gläser. Das alles zu verarbeiten, hat einen halben Tag in Anspruch genommen. Gestern morgen war 1 Glas direkt offen - gut zum Probieren.
Leider ist das Zeug total verkocht und butterweich. Geschmack geht so einigermaßen, aber schon sehr kräftig kohlig.
Aber ich glaube, ich hab den "Fehler" gefunden: Diese große Menge (der Topf war komplett voll) braucht einfach zu lange, bis der Kochzeitpunkt erreicht ist. Man kann auch nicht mehr wirklich heiß, d. h. direkt nach dem blanchieren, einfüllen, abgekochtes Wasser auffüllen und verschließen einkochen. Bis alle Gläser voll sind, sind die ersten schon wieder kalt. Das bedeutet auch, weniger heißes Wasser in den Topf einzufüllen und somit Ewigkeiten, bis das Ganze im Topf kocht.

Fazit: Besser in kleinen Mengen und dafür öfter einkochen. Oder zu zweit arbeiten. Dann geht es schneller.

Heute mittag werde ich noch einen Versuch unternehmen, damit Brokkolisuppe zu machen. Wenn das auch nicht schmeckt, wandert das Ganze in den Müll. Da bin ich gnadenlos. Obwohl es mir leid tut um die viele Zeit, die ich damit zugebracht habe.

Interessant finde ich, dass meine sämtlichen Fleisch-Einkochereien gute Ergebnisse gebracht haben und ausgerechnet Gemüse, das klassische Einkochgut, bringt nur sehr mäßige Erfolge.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 28.08.2012, 07:47

Hallöle Angelika,

blanchieren.... kurz in kochendes Wasser geben... und dann sofort in Eiswasser... runterkühlen um den Garvorgang im Gemüse abzubrechen.
das kalte Gemüse mit kaltem Wasser in die Gläser. Gläser in Einkochtopf, kaltes Wasser dazu und wie gehabt ab Erreichen der Temperatur die Einkochzeit einhalten...
Dann wird es auch nicht matschig....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Karin » 28.08.2012, 08:14

Aber ich glaube, ich hab den "Fehler" gefunden: Diese große Menge (der Topf war komplett voll) braucht einfach zu lange, bis der Kochzeitpunkt erreicht ist. Man kann auch nicht mehr wirklich heiß, d. h. direkt nach dem blanchieren, einfüllen, abgekochtes Wasser auffüllen und verschließen einkochen. Bis alle Gläser voll sind, sind die ersten schon wieder kalt. Das bedeutet auch, weniger heißes Wasser in den Topf einzufüllen und somit Ewigkeiten, bis das Ganze im Topf kocht.


Angelika, genau diese Erfahrung habe ich mit den Kohlrabis gemacht. Es dauerte zu lange beim Blanchieren, da waren dann die meisten Kohlrabis schon zu weich.
Ich mache jetzt kleinere Mengen und wie Helga schreibt sofort in Eiswasser, dann wird es besser.

Hoffe, du bekommst eine schmackhafte Suppe hin und es muss nicht alles entsorgt werden.

Dass es bei diesen Gemüsesorten Probleme gibt dachte ich mir. Ich habe nämlich noch nirgends im Handel Brokkoli oder Kohlrabi konserviert im Angebot gesehen.

Grüßle Karin
Karin
 

Beitragvon Saurier61 » 28.08.2012, 09:19

Hallöle Angelika,

vielleicht eine Cremesuppe mit 1-2 Becher Sahne und 100 -200g Schmelzkäse. Sahne und Käse mildern den Kohlgeschmack.
Einfach Sahne und Käse zusammen mit Brokkoli (etwas vom Kochwasser mit dazugeben) kurz aufkochen, mit dem Pürrierstab durch, mit etwas Brühe und Muskat abschmecken. Das mach ich oft wenn ich Gemüsereste vom Vortag habe... man kann auch noch ein paar gekochte Kartoffeln vom Vortag mit dazu geben...

passt für Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Spargel, Pilze...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Andiamos » 28.08.2012, 19:27

Hallo zusammen,
kurzer Bericht:
Die Brokkolicremesuppe war wirklich richtig lecker!
Und auch noch total schnell fertig.
Ich hab Zwiebelwürfel angebraten, abgetropften Brokkoli dazu, etwas Wasser und Brühepulver, das alles püriert und mit Pfeffer, Salz und Muskat abgeschmeckt. Ein Schuß Sahne dazu und fertig war das Abendessen. Ein bißchen Knobi hätte noch dazu gekonnt...

Helga, Karin,
meint ihr wirklich, dass man Gemüse kalt ankochen sollte? Dauert das nicht viel zu lange, bis die Einkochtemperatur erreicht ist? In der Erhitzungszeit gart das Gemüse doch auch schon.
Aber ok, ich werde probieren und einen zweiten Anlauf nehmen.
Danke für eure Tipps!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 29.08.2012, 02:46

Hallöle Angelika,


wenn ich viel Gemüse hab, das blanchiert werden muss, hab ich einen Topf mit kochendem Wasser auf den Herd, Gemüse rein nach 2- 3min. mit Schöpfkelle raus ins Eiswasser, dann sofort wieder neues Gemüse in den Topf... .... usw... Das Gemüse soll nicht garen, sondern nur von aussen heiß werden, damit sich die Farbe hält.

Ich mach das immer so, dass ich dann das Spülbecken mit Dan Klorix(blaue Flasche!!!) reinige, gut ausspüle und dann statt Eis 10 Kühlakkus ins Wasser gebe...
Musst du irgendwelche Zutaten aufkochen mit (Essig-)Wasser, dann in ein bis zwei Liter....abkühlen lassen, auf die Gläser verteilen und dann kaltes Wasser zugeben.

Ob du das Wasser zum Gläser füllen extra kochst und die Gläser dann in heisses Wasser in den Einkochtopf gibst, oder das Wasser in Topf und Gläsern direkt erhitzt wird, ist vom Energieverbrauch wohl kein großer Unterschied... aber bei der Qualität, beim Zeitaufwand und Stresslevel merkst du es...

Dan Klorix(blaue Flasche!!!)... ist ein Reiniger, den man auch in der Küche verwenden kann, da er nur Natriumhypochlorid enthält. Natriumhypochlorid zerfällt zu Wasser, Sauerstoff und Salz.... sehr zu empfehlen, wenn man mit Fleisch/Geflügel hantiert hat, weil es auch Salmonellen entfernt. Ich reinige damit auch Brettchen, Messer.... und meinen Gasherd, wenn mal was übergelaufen und angebrannt ist... ganz ohne schrubben :mrgreen:
Übrigens kann man damit auch sehr gut so Bakterienschleudern wie Spülschwämme reinigen... etwas Dan Klorix drauf... durchdrücken und nach ein paar Minuten ausspülen und schon kann man den Schwamm wieder benutzen...
Natriumhypochlorit wird auch im Schwimmbad zur Desinfektion genutzt.
Ich bin normalerweise kein Desinfektionsfreak, aber eines von meinen Kiddys hatte mal Salmonellen, weil in der Spüle... mit kochendem Wasser übergossen und meiner Meinung nach gut gereinigt... wohl doch Salmonellen waren, die dann beim Spülen auf die Fläschen gekommen sind. :roll: Ansonsten nutze ich Dan Klorix eher gerne wegen seiner Reinigungskraft ... und weil es keine Tenside und Co enthält..... einzige Wasserbelastung im Endeffekt nur Salz ist.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon ofen » 29.08.2012, 08:02

Hallo zusammen,

ist euch eigentlich bekannt das Natriumhypochlorid (Danklorix) = 1. Substanz beim MMS ist?
Habe leider noch keine Zeit gefunden die Konzentrationen zu vergleichen.

Grüße Ofen
ofen
 

Beitragvon Saurier61 » 29.08.2012, 10:20

Hallöle Ofen,

MMS... ist für mich ein rotes Tuch.... :evil:

aus Natriumchlorit wird durch Zugabe von Säure (Vit.C) Chlordioxid. Und Chlordioxid ballert alles an Zellen, die es berührt auf seinem Weg weg... solange sein chemisches Potenzial ausreicht....Chlordioxid hat kein Programm um gute und schlechte Zellen zu unterscheiden..... Übrigens können schon weniger als 25mg Chlordioxid zum Tod führen... (Wenn der O-Saft nicht als Geruchsbinder und Puffer gegen die ätzende Wirkung dazwischen wäre, würde sich kein Mensch das antun)

Die Wirkung von MMS funktioniert so... das Chlordioxid zerstört auf seinem Weg durch den Magen und Darm alle Zellen mit denen es in Kontakt kommt.... durch die starke Verdünnung ist das noch nicht lebensgefährlich (solang man nicht "um die Wirkung zu erhöhen" mehr dosiert) aber es sind nun mal gesunde Zellen die zerstört werden... Das löst dann Alarm an das Immunsystem aus...
Mal so nebenbei... was haltet ihr von Chemotherapie :?: ist doch bestimmt ne gute Option bei Erkältung oder :?:

Doch es sollte nicht Sinn und Zweck sein, das Immunsystem auf den Plan zu rufen, weil da was kaputt gegangen ist...

Das Gleiche kann man mit Chilipulver erreichen, das den Magen und Darm reizt, dabei aber nichts zerstört. (Macht man oft bei Hühnern, wenn sie krank sind)

Das Immunsystem kann auch gestärkt und angeregt werden...und das ohne gesunde Zellen zu zerstören...... mit Cistustee, Meerrettich, Kokosöl, Echinacea und anderen Pflanzen.

Ihr kennt jetzt die Fakten...entscheiden müsst ihr selbst, was ihr mit eurer Gesundheit machen wollt.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon OSSI » 29.08.2012, 15:56

Saurier61 hat geschrieben:
aus Natriumchlorit wird durch Zugabe von Säure (Vit.C) Chlordioxid. Und Chlordioxid ballert alles an Zellen, die es berührt auf seinem Weg weg... ....Chlordioxid hat kein Programm um gute und schlechte Zellen zu unterscheiden.....

Die Wirkung von MMS funktioniert so... das Chlordioxid zerstört auf seinem Weg durch den Magen und Darm alle Zellen mit denen es in Kontakt kommt....




Hallo Helga,

ist ja sehr interessant was Du da schreibst. Oder besser ausgedrückt :shock: :shock: :shock:
Aber, woher hast Du diese Informationen??? Ich habe mich sehr mit Jim Humble und seinem MMS auseinandergesetzt, er behauptet genau das Gegenteil. Sein Buch MMS der Durchbruch sollte man mal gelesen haben, ist sehr interessant.

Ich versuche aber auch immer wieder gegenteiliges zu finden, also was gegen MMS spricht. Aber alles das was ich im Netz bisher gefunden habe, konnte Jim Humble`s Aussagen nicht wiederlegen. Im Gegenteil, ich mußte immer wieder feststellen, das die Leute sich mit Jim Humble und MMS nicht wirklich oder nicht richtig auseinandergesetzt haben. Meißtens war es nur ein Feldzug gegen Jim Humble. Zumindest kam es mir so vor.

Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Fan von Jim Humble. Viele seiner Ansichten teile ich nicht. Aber mit MMS kann man trotzdem viel bewirken. Selber habe ich positive Erfahrungen gemacht. Wenn man Schürf und Schnittwunden hat, nehme ich oft MMS zum reinigen der Wunden. Das heilt fast doppelt so schnell und schmerzt auch nicht so. Wenn mein Zahnfleisch mal etwas entzündet ist, spüle ich den Mundraum mit durch und ruck zuck ist die Entzündung weg. Wo ich vorher Tage gebraucht habe.

Ich habe mich auch längere Zeit im MMS Selbsthilfe-Forum rumgetrieben um Infos von Anwendern von MMS zu erhalten.
Ist schon sehr interessant. ( Links sind nur für registrierte User sichtbar. )

MMS ist aber auch kein Wunder-Heilmittel wie es bei Jim Humble oft rüberkommt. Das stört mich sehr - als ob MMS das einzig wahre ist.

Wo es wirklich ein Wunder vollbringt ist bei Malaria. Also alle die damit ein Problem haben oder nach Afrika fliegen, sollten etwas MMS dabei haben.

Vielleicht kannst Du mir ja mal Deine Quelle mitteilen wo Du die Informationen her hast. Würde mich sehr interessieren.

Saurier61 hat geschrieben:
Das Gleiche kann man mit Chilipulver erreichen, das den Magen und Darm reizt, dabei aber nichts zerstört. (Macht man oft bei Hühnern, wenn sie krank sind)

Das Immunsystem kann auch gestärkt und angeregt werden...und das ohne gesunde Zellen zu zerstören...... mit Cistustee, Meerrettich, Kokosöl, Echinacea und anderen Pflanzen.



Das ist mir dann doch schon viel lieber, die Natur hat viel zu bieten. Leider kenne ich mich da noch nicht so aus.
Ich bevorzuge ja auch biologische Lebensmittel, anstatt mit Chemie verseuchte Lebensmittel. Bio ist aber auch da kein muß.


Liebe Grüße
OSSI

Meine Rechtschreib- und Grammatikfehler sind urheberrechtlich geschützt. Unautorisierte Verwendung wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 10 Nachhilfestunden geahndet.
OSSI
 

Beitragvon OSSI » 29.08.2012, 16:00

Entschuldigt Leute,

habe gerade festgestellt das ist ja der Thread fürs einwecken. Kann man das verschieben? Wenn ja wie?
Danke.

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon Andiamos » 04.09.2012, 19:52

Hallo zusammen,
ich habe ein 1,5 kg-Stück Leberkäse bekommen und würde den gerne in Scheiben geschnitten einwecken. Meint ihr, dass das möglich ist? Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 05.09.2012, 07:51

Einweckpannen
Dieses Jahr habe ich viel Gemuese selbst angebaut und wollte auch viel einwecken, damit wir gesund im Winter essen koennen.
Neue Glaeser und Schraubdeckel gekauft, damit ja auch alles gut geht. Alles wie ueblich eingemacht und eingeweckt. Nun nach 2-3 Wochen gehen die Glaeser auf. Zwar noch nicht massenweise, aber die Deckel sind nicht mehr so stark eingesunken.
Mit den Deckeln hatte ich schon ein Problem beim zuschrauben. Ca. 20% drehte sich auf dem Gewinde rum, habe ich naechste genommen.
Kann es sein, dass die Glaeser 100% geschlossen jetzt aufgehen, da die Deckel zu flexibel sind und nachlassen ?
Der Produzent meint (logischerweise), er haette an der Qualitaet nicht gefummelt.

Aehnliches ist auch der Mutter von meinem Bekannten passiert.

Kann so etwas auch bei den Weckglaesern passieren, dass sie anfangs dicht - dann aufgehen ? Des innere Gaerungsprozess schliesse ich aus.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 05.09.2012, 12:56

Hallo Joanna,
da hast du wohl eine schlechte Qualität erwischt. Eigentlich dürfte das nicht sein, dass die Deckel nachgeben.
Schade um die viele Arbeit und die eingesetzten Lebensmittel!

Bei Weckgläsern kann das eigentlich nicht passieren, sofern Glas, Deckel und Gummiring einwandfrei sind und genügend lange eingekocht wurde. Das Vakuum entsteht bei der Abkühlung und sollte eigentlich halten. Nur, wenn das Innere noch im Gärprozess ist, also nicht alle Erreger abgetötet worden sind, können die Gläser aufgehen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 05.09.2012, 14:09

Danke Angelika

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 07.09.2012, 05:42

Hallo zusammen,
vor ca. 2 Wochen habe ich Zucchini nach dem Rezept aus dem Weck-Einkochbuch süß-sauer eingekocht. Habe gestern ein Glas geöffnet und probiert. Schmecken nicht besonders. Irgendwie fehlt da was. Konstistenz ist gut, noch bissig, aber langweilig. Also nicht gerade zur Nachahmung empfohlen.
Rezept:
1 kg Zucchini
1/2 l Essig
1/2 l Wasser
500 g Zucker
2 EL Salz

Hat jemand ein besseres Rezept, dass ein bißchen mehr Pepp hat?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 07.09.2012, 06:33

Hallo Angelika.

mein Rezept mit "Geschmack":
Zucchini
1 Tl Zitronensaeure - gesuender ist Vit. C; Essig kann man auch nehmen
1/2 l Wasser
2 Tl. Zucker
1 Tl. Salz
- o.g. kannst Du natuerlich auch mit Deinem Rezept ersetzen
Gewuerze direkt in Glaeser geben (sie machen erst den Geschmack aus :wink: ) :
Piment koernig (1-2 Korn)
Pfeffer koernig (2-3 Korn)
Knoblauch (ohne geht auch)
getrockneter Dill

Deine Zucchini kannst Du als Basis fuer ein Gericht mit Zusatz von Paprika, Zwibeln, ewentuell Pilzen (Champignons) und/oder klein geschnittener Wurst oder geareuchertem Schinkenspeck und Gewuerze verwenden. Die Zusaetze im Topf mit etwas Fett duensten, wenn fertig Zucchini dazu. Die Zutaten kannst Du natuerlich variieren.
Eine schnelle Warmspeise, wenn entsprechend gewuerzt - erwaermend fuer die sich naehrende kalte Winterzeit.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Tubenfan » 07.09.2012, 22:36

Hallöle Meedels,

Ihr macht Links sind nur für registrierte User sichtbar. echte Konkurrenz!

morgen hole ich die vor 2 Wochen bestellten Fleischabschnitte ab beim Bio-Metzger.
20 Kilo, grob gewolft.
Kleine Menge, erstmal als Test.

mein kompliziertes Rezept:
kochen, Reis dazu. Keine Gewürze.

Ab in die 2 Liter Weckgläser.

Zusatzfressen oder Vollfressen.
Für meine Hunde. ;-)

Salz'drauf und ich bin auch versorgt.

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Joanna » 08.09.2012, 19:36

Hallo Tubenfan,

Wie lange kochst Du dann die 2 liter Glaeser ein ?

Pur Hackfleisch gekocht und eingekocht ist auch eine Superergaenzung zum schnellen Mittagessen:
- natuerlich zu Reis oder Kartoffeln,
- zu Weisskraut mit Zwiebeln, Ketchup, ew. Pilze - sehr gesund :)

Zu Champignons: habe einmal 1 kg getrocknete Champignons (sind super aromareich!) gekauft, auf einmal alle gekocht, da lange kochen, dann samt Kochwasser in kleineren Mengen Eingefrohren. Das naechste mal werde ich sie in Glaeser einkochen. Auch eine gute Beilage zu vielen Gerichten, zu Pizza; sollen auch gesund sein.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Andiamos » 08.09.2012, 19:57

Hallo Joanna,
ich habe auch ein paar Gläser (1Liter) Hackfleisch pur eingekocht. Na ja, nicht ganz pur. Salz, Pfeffer und Zwiebeln sind dran. Ist auch als Grundlage für weitere Gerichte gedacht.
Einkochen 75 Minuten bei 100 Grad.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Tubenfan » 09.09.2012, 23:30

Joanna hat geschrieben:Hallo Tubenfan,

Wie lange kochst Du dann die 2 liter Glaeser ein ?

Pur Hackfleisch gekocht und eingekocht ist auch eine Superergaenzung zum schnellen Mittagessen:
- natuerlich zu Reis oder Kartoffeln,
- zu Weisskraut mit Zwiebeln, Ketchup, ew. Pilze - sehr gesund :)

Zu Champignons: habe einmal 1 kg getrocknete Champignons (sind super aromareich!) gekauft, auf einmal alle gekocht, da lange kochen, dann samt Kochwasser in kleineren Mengen Eingefrohren. Das naechste mal werde ich sie in Glaeser einkochen. Auch eine gute Beilage zu vielen Gerichten, zu Pizza; sollen auch gesund sein.

Gruss
Joanna


Liebe Joanna,

na, so 1 Stunde.

Es geht um Fressi! Nicht darum, ob es schmeckt.
Na klar, koche ich Sachen für Hunde ein, die ich mit Reis auch selbst fresse.

Ich rechne: 20 Kilo Fleisch ist 200 Mahlzeiten (mit Reis, Kartoffeln, Nudeln).

Im Warschauer Ghetto gab's weniger ...

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Joanna » 10.09.2012, 05:48

Tubenfan hat geschrieben:
Joanna hat geschrieben:Hallo Tubenfan,

Wie lange kochst Du dann die 2 liter Glaeser ein ?
...
Gruss
Joanna


Liebe Joanna,
...
Im Warschauer Ghetto gab's weniger ...

Gruß,

Tubenfan


Hallo Tubenfan,

die erste Frage war nur -rein technisch - direkt an Dich.
Die Anderen Infos waren an alle - rein praktisch - meine Ideen, die ich umsetze.
Doch ohne Dich zu beurteilen ... :?
Ich sorge auch um meine 5 Hunde und den Papageienschwarm (bestelle jetzt 2.000kg Samenmischung anstatt Heizholz).
So hat das auch Angelika verstanden.

Was meinst Du mit dem Judenghetto ?
Die Mehrheit der Erdbevoelkerung hat weniger, als wir an Lebenmitteln in Muell umsetzen.
Was hat das mit unseren Einmachglaesern zu tun ?

Liebe Gruesse
Joanna
Joanna
 

Beitragvon mumof3 » 24.09.2012, 20:36

Hallo!
Habt ihr einen Tip für mich?
Meine Eltern haben einen gut bewirtschafteten Nutzgarten und versorgen uns im Sommer mit frischem Obst und Gemüse. Überschuß wird verschenkt, aber vor allem auch haltbar gemacht. Diesen Frühling hat nun meine Mutter für uns sogar zusätzlich eine eigene kleine Gefriertruhe gekauft, da sie Gemüse vor allem eben einfriert. Nun ist sie voll und für Kürbis ist jetzt schon kein Platz mehr. Meine Mutter hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit dem Einkochen gemacht und ihr ist einiges kaputt geworden.
Gibt es bei einem längeren Stromausfall eine Möglichkeit das Gemüse zu retten? Ich glaube mal gelesen zu haben, die Kühlung nach einem Stromausfall kann bei geschlossener Tiefkühlschranktür bis zu 6 Stunden weiter garantiert werden. Und dann?
Könnte man das angetaute Gemüse vielleicht noch einkochen? Gläser wären ja vorhanden. Oder wird dann vollends nur Matsch draus?
Hmm, vorgesorgt, aber in dem Fall dann wohl aufs falsche Pferd gesetzt!?
Alles Liebe!
mumof3
 

Beitragvon maroni » 24.09.2012, 22:01

Natürlich kann man z.B.Gemüsesuppe, Laibchen, auch als Beilage... machen und dann einkochen, sofern man einen funktionierenden Herd besitzt.
maroni
 

Beitragvon Andiamos » 25.09.2012, 05:54

Hallo mumof3,
sicher kannst du dann auch noch einkochen. Dazu brauchst du aber Strom, oder die entsprechende Ausstattung, alles auf dem Feuer einkochen zu können.
Wie wär´s, wenn du jetzt schon deine eigenen Versuche zum Einkochen startest?
War für mich auch vollkommenes Neuland, aber das Ergebis ist schon toll. Man muss sich nur richtig in diese Methode einlesen und einarbeiten und ein paar Grundsätze beachten. Rückschläge gibt es auch, aber trotzdem ist es eine sehr gute Form der Vorsorge und vollkommen unabhängig von Kühlung oder Strom, wenn die Gläser erstmal fertig sind. Ich stehe jedesmal wieder mit leichtem Erstaunen vor den fertigen Gläsern und kann es fast nicht glauben, dass ich z. B. die Bolognesesoße vor 3 Monaten eingekocht habe und alles ohne Kühlung immer noch gut ist.
Viele, viele Infos dazu findest du in diesem und einem anderen Thread zum Thema.
Bezüglich Kürbis gibt es die Info von Helga (Saurier61), diesen bei Zimmertemperatur zu lagern. Hält sich so auch sehr lange. Man muss den nicht unbedingt einkochen oder einfrieren. Er hat ja schon seine natürliche Konservierung dabei, sofern die Schale unverletzt ist.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Saurier61 » 25.09.2012, 21:41

Hallöle,

damit man nicht suchen muss :mrgreen:

Normaler Weise heisst es kühl gelagert hält länger...

das gilt jedoch nicht für Kürbisse... denn diese wollen.... bis sie im Kochtopf landen... Temperaturen über 15 Grad

Im Wohzimmer kann man sie gut lagern... und sie dienen dann evt. sogar noch als Deko bis sie verarbeitet werden.

Vollreife, unverletzte Kürbisse kann man so je nach Sorte bis zu zwölf Monate aufbewahren.

So kann man sich dann auch gleich noch das Einkochen sparen....

.... und weiss, warum gekaufte Kürbisse oft von aussen schöner als von innen sind... denn in den Läden werden sie im Kühlraum gelagert...

Gefrorenes kann man durchaus noch einkochen... schnell auftauen und dann wie frisch verwenden..sprich einkochen.
Wenn Gemüse wirklich mal durch das Einkochen matschig geworden ist... aufwärmen, pürrieren und als Cremesuppe servieren....

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon mumof3 » 26.09.2012, 15:36

Danke für eure lieben Antworten!

Kochmöglichkeit hätte ich und so würde ich wohl Suppe einkochen. Bedenken von hygienischer Seite kann es ja dann keine geben, wenn Aufgetautes durcherhitzt und wieder eingeweckt wird. Fein, bin froh über diese Lösungsmöglichkeit!
Und jetzt geh ich schnell mal mein Kürbisse umlagern...

Alles Liebe!
mumof3
 

Beitragvon Saurier61 » 26.09.2012, 15:44

Hallöle mumof3,

nicht auftauen, kochen, einkochen...das gibt garantiert Matsch :mrgreen: ...... auftauen, in Gläser füllen, einkochen...

Durch das Einkochen wird es ja gekocht....

Lieben Gruß von
Helga

Das Leben ist zu kurz auch wenn man hundert Jahre alt wird um in der 2. Hälfte zu versauern.......wenn ich mal nen Infarkt bekomm dann sicher nicht weil ich mich über Kinder auf dem Spielplatz ärger, sondern höchstens weil ich dort zu hoch geschaukelt hab ;-)
Saurier61
 

Beitragvon Preppy » 28.09.2012, 01:29

Hallo Ihr Lieben,

Ich lese schon eine weile mit und danke Euch allen fuer die vielen guten Tips.

Eine kurze Anmerkung zu Glaesern die nicht schliessen. In den meisten Faellen ist das Fett hier der Uebeltaeter. Denn werden die Glaeser erhitzt, so entweicht heisse luft den Glaesern, und mit ihm saetzen sich Fettpartikel auf dem Gummiring ab, was dann leider dazu fuehrt, dass die Glaeser nicht schliessen, besonder Schraubglaeser, da sie nur einen sehr schmalen "Gummiring" haben. Puh, was ein Monstersatz.

Ich giesse z.B. immer das Fett ab, wenn ich Hackfleisch anbrate, so schliessen die Glaeser immer.

Alles Liebe

Preppy
Preppy
 

Beitragvon Tubenfan » 17.10.2012, 22:27

Joanna hat geschrieben:Was meinst Du mit dem Judenghetto ?
Die Mehrheit der Erdbevoelkerung hat weniger, als wir an Lebenmitteln in Muell umsetzen.
Was hat das mit unseren Einmachglaesern zu tun ?
Liebe Gruesse
Joanna



Hallo Joanna,

meine Worte sind nicht immer verständlich, ich schreibe - kurz.

Was ich sagen wollte:
Da mache ich Aufwand (Arbeit, Zeit), um Dinge für Hunde vorzubereiten.
Das ist wirklich nur Krisenvorbereitung. Nicht, um (meine) Hunde zu verwöhnen. Wirklich nicht!
Manchmal mache ich ein Glas eingekochtes Fleisch auf und mehr als 2 Esslöffel gibt es nicht in das Trockenfutter.

Ich liebe meine Hunde, aber es sind wirklich nur Hunde. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wenn sie (mit gutem Trockenfutter) auch noch Rindfleisch bekommen, dann ist das mehr, als sich alle Menschen in Ghetto erträumt hätten, damals.

So meinte ich meine Worte.

Den "König des Warschauer Schwarzmarktes" habe ich 1976 als junger Mann kennengelernt.
Vor 2 Jahren war ich auf seiner Beerdigung. Er hat alles miterlebt, damals. Er hatte heftiges Leben.

Viele Grüße,

Tubenfan
Tubenfan
 

 


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