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Wie richtig einwecken?

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Bericht: WECK-Entsafter-Einsatz

Beitragvon Tubenfan » 17.10.2012, 22:49

Hi alle,.

heute "Tag des Hungers", ok, Spende (1 TEUR) an Welthungerhilfe, weg mit den EUR, sonst schnappt's das Finanzamt.
Spendet auch was.

Erstmals heute Weck-Entsafter-Einsatz getestet und Apfelsaft gamacht.

Zusammenfassung (1):
Funktioniert super, kaufen, große Mengen können verarbeitet werden


Wir haben Äpfel geerntet, kurz gewaschen und in grobe Scheiben geschnitten.
Den Siebeinsatz randvoll gemacht mit Apfelschnitzen (ungeschält, nur Blätter weg).
5 Liter Wasser kochten.
Ca. 70 min entsaftet (=Kocher läuft).
Dazwischen 6x mit Kochlöfel in der Masse gestampft.

Ergebnis: 4,5 Liter Saft.
Kochend heiss in heisse WECK-Gläser abgefüllt und lt. Weckbuch nur geschlossen (Gummi, Klammer).
NICHT eingekocht, nur abkühlen lassen.
Alle Gläser dicht.

Saft, heiß, probeweise getrunken: Super gut! Macht den guten Punsch im Winter.

Nebenher 5 Kilo im Wald gefundene Pilze (auch Steinpilze dabei) 2x gekocht und auf russische Art (mit Essig, Salz, Lorberblatt, Pfefferkörner) vorbereitet und eingeweckt.

Zusammenfassung (2)
Ergebnis sensationell, gutes Gefühl, was die Vorräte angeht.

Viele Grüße,
Tubenfan

P.S. Testergebnis einwecken:
Haben 8 Gläser (Apfelmus, Apfelschnitze) aufgemacht (eingeweckt in 2007!).
Geschmack fad. Aber alles essbar!Den Inhalt der Gläser haben wir auf den Kompost geworfen.
Nur zur Info, falls Fragen kommen.
Tubenfan
 

Beitragvon Andiamos » 18.10.2012, 06:44

Ich habe auch einige Kilos Äpfel geschenkt bekommen und möchte daraus Apfelmus machen.
Eine Kundin sagte mir gestern dazu, dass dieses eingeweckt nur ca. 1 Jahr haltbar wäre. Danach würde es braun.
Könnt ihr das bestätigen?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Katy » 18.10.2012, 20:31

Hallo Angelika,

ich nehme immer ganz normale Gläser mit Schraubverschluss. Äpfel schälen, wenig Wasser mit Zitronensaft kochen, wenn Äpel zerfallen, pürieren, nach Geschmack Honig, Zucker, Zimt, Vanille Nelken, heiß einfüllen, fertig. Halten ca. 2 Jahre, durch die Zitrone wird nix braun, wichtig ist, die Zitrone muss gleich am Anfang mit dazu.

Auch Äpfel trocknen: kurz in Zitronen-Salz Lösung, da wird nichts braun

Morgen mach ich rießen Menge Letscho:
Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Zuchinie, Essig, Zucker, Salz
Hab ich im Frühjahr das erste mal gemacht und alles schon weg
sehr lecker

Viel Spass noch beim einkochen
Liebe Grüsse Katy
Katy
 

Beitragvon maroni » 18.10.2012, 21:34

Neben Letscho fanden auch etliche Gläser Sauce Bolognese den Weg in den Vorratskeller. Spaghetti sind ja schnell gekocht. Ich wecke auch größere Mengen Ghee und Grammel-Zwiebelschmalz auf Vorrat ein. Fett hält wie unlängst bewiesen ja sogar 60 Jahre im Keller! Das wär dann mal was anderes für die Erben...ein goldener Schatz aus Butter! :))
Apfelsaft wird von uns nur mehr in 100-l Edelstahlfass mit Ölabdeckung bzw. 50l Druckfass und Bag in Box (3,5,10, 15l ) konserviert.Hält bei sauberer Arbeit das ganze Jahr. "Bag in box" hab ich nun 3 Jährigen aufgemacht...einwandfrei.
Äpfelspalten getrocknet und vakuumiert....jahrelang haltbar.
maroni
 

Beitragvon Katy » 18.10.2012, 22:42

wie machst du Zwiebelschmalz? und was ist Ghee?

hat jemand von hier eine Butterschleuder?
Ich hab mal vor Jahren von Hand Butter auf einer Alb geschlagen
Nachdem ich neulich einen Artikel gelesen habe, das Milchprodukte 15 % teurer im nächsten Jahr werden sollen,
halt ich mal Ausschau bei den nächsten Flohmarktrunden ;-)
Katy
 

Beitragvon maroni » 18.10.2012, 22:54

Zwiebelschmalz:
Ich schneide das Schweinefett(Flomen) grob würfelig und brate es langsam unter umrühen aus. Die Grammeln (Grieben) werden dann ausgepresst und zerkleinert. Dann gebe ich Zwiebelringe/Würfel in das Fett und lasse sie darin goldgelb rösten. Grammeln und Zwiebel und Salz oder auch getrockneten Bärlauch, Brennessel...werden dann wieder unter das Schmalz gemischt und verrührt und in Gläser gefüllt.Einwecken, Einfrieren, Twist off oder vakuumieren. Ich mach immer so 1/4 l Gläser.

Ghee ist reines Butterschmalz und wird nicht mehr ranzig (Eiweiß wird beim Klären abgeschöpft). Ich mach aber die Butter nicht selber, sondern nütze einfach Aktionen aus und mach da halt dann mehr auf Vorrat.
maroni
 

Beitragvon Tubenfan » 18.10.2012, 22:58

Andiamos hat geschrieben:Ich habe auch einige Kilos Äpfel geschenkt bekommen und möchte daraus Apfelmus machen.
Eine Kundin sagte mir gestern dazu, dass dieses eingeweckt nur ca. 1 Jahr haltbar wäre. Danach würde es braun.
Könnt ihr das bestätigen?

LG
Angelika



Hallo Angelika,

es gibt einen Unterschied zwischen haltbar und braun.

In 1 Jahr wird nix braun.

Nach 5 (!!) Jahren war alles braun, nicht mehr so frisch, aber immer noch essbar!
Die ca. 10 Gläser (2007) habe ich geöffnet, getestet und entsorgt.

Wer sagt, dass auch im nächsten Jahr die Apfelernte so toll wird wie in diesem Jahr?

Gruß,

Tubenfan

P.S. Habe für >500 EUR WECK-Gläser im Weckshop bestellt. Sind ja billig.
Tubenfan
 

Beitragvon Tubenfan » 18.10.2012, 23:01

maroni hat geschrieben:
(...)
Ghee ist reines Butterschmalz und wird nicht mehr ranzig (Eiweiß wird beim Klären abgeschöpft). Ich mach aber die Butter nicht selber, sondern nütze einfach Aktionen aus und mach da halt dann mehr auf Vorrat.


Hi maroni,

jo, mache ich auch.
Immer 1 kg Butter aufkochen, abschöpfen, in Schraubglas.
Hält monatelang. Ohne einwecken. :))

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Tubenfan » 18.10.2012, 23:05

maroni hat geschrieben:Neben Letscho fanden auch etliche Gläser Sauce Bolognese den Weg in den Vorratskeller. Spaghetti sind ja schnell gekocht. Ich wecke auch größere Mengen Ghee und Grammel-Zwiebelschmalz auf Vorrat ein. Fett hält wie unlängst bewiesen ja sogar 60 Jahre im Keller! Das wär dann mal was anderes für die Erben...ein goldener Schatz aus Butter! :))
Apfelsaft wird von uns nur mehr in 100-l Edelstahlfass mit Ölabdeckung bzw. 50l Druckfass und Bag in Box (3,5,10, 15l ) konserviert.Hält bei sauberer Arbeit das ganze Jahr. "Bag in box" hab ich nun 3 Jährigen aufgemacht...einwandfrei.
Äpfelspalten getrocknet und vakuumiert....jahrelang haltbar.


Hi maroni,

wo kaufst Du "bag in box"?

Du weckst Klärbutter/Butterschmalz ein? Danke für Info!

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon maroni » 18.10.2012, 23:16

Hallo Tubenfan
Bag in Box gibt es bei uns (OÖ) im Lagerhaus. Sack kostet ca 70ct aufwärts, Box..wiederverwendbar..etwa das Gleiche, je nach Größe.
Ich wecke schon lange Butterschmalz ein...Geschmack ist unvergleichlich gegenüber Gekauftem, es hält auch länger.
Gruß
maroni
maroni
 

Beitragvon Katy » 18.10.2012, 23:38

Dann ist Butterschmalz dazu da, um die Butter länger haltbar zu machen? Oder was macht ihr dann mit soviel Butter?
Ist mir völlig neu.
Einfach aufkochen, Eiweiß abschöpfen und in Gläser füllen.
Toll - frage mich schon lange, wie ich Butter bevorraten kann, ohne gefriere...
Katy
 

Beitragvon Andiamos » 19.10.2012, 07:08

Hallo Katy,
ich mache auch schon seit einiger Zeit Butterschmalz (Ghee) selbst und verwende nur noch dieses zum Kochen und Braten. Es wirklich sehr lecker! Als Brotaufstrich ist es nicht so gut geeignet, weil es in der warmen Küche stehend recht flüssig ist, geht aber zur Not. Im Kühlschrank oder im kalten Keller wird es ziemlich fest.

Die Herstellung ist recht einfach, dauert aber seine Zeit.
Ich kaufe immer ca. 2,5 kg Butter (ist ja noch recht günstig), schneide diese in Stücke und gebe sie in einen großen, weiten Topf. Langsam schmelzen lassen und immer dabei bleiben, denn es gibt einen Schmelzpunkt, an dem die Flüssigkeit noch recht dick ist. Da kann es dann passieren, dass es etwas stärker blubbert und auch mal aus dem Topf spritzen kann. Wenn die Butter heißer und damit dünnflüssiger geworden ist, geschieht das nicht mehr.
Bald steigen helle Eiweiß"inseln" auf, die mit einem Löffel laufend vorsichtig abschöpfe und auf einen Teller gebe. Dies solange wiederholen, bis kaum noch Eiweiß aufsteigt und die Butter klar wird. Du kannst dann auf den Grund des Topfes gucken und siehst dort so krümmeliges Zeugs. Das dauert so seine Zeit, ca. 2 Stunden, weil alles langsam gehen muss. Nur so eben köcheln lassen.
Zum Schluss wird die Butter noch durchgesiebt. Ich nehme dazu einen zweiten Topf, über den kommt ein großes, feines Küchensieb aus Metall (!), in das ich ein Blatt Küchenrolle lege. Durch diese Papier gieße ich dann portionsweise die Butter. Sie ist dann komplett frei von Eiweißrückständen und Wasser und hat ungefähr 1/4 seiner ursprünglichen Menge verloren.
Für die gesamte Aktion musst du ca. 3 Stunden rechnen. Am besten machen, wenn die Kinder nicht da sind. :mrgreen:
Es ist möglich, die Butter in Twist-off-Gläsern abzufüllen. Dann musst du das Butterschmalz allerdings noch einmal erhitzen, damit die Gläser auch schließen. Eigentlich ist das aber nicht nötig. Es hält sich auch so sehr lange. Im Grunde reicht es, es in einen großen Behälter zu füllen, diesen im Keller aufzubewahren und nach Bedarf in einem Schraubglas für die Küche abzufüllen. Wichtig ist, immer nur mit einem sauberen Löffel in das Glas zu gehen.
Eingekocht habe ich Butterschmalz bisher noch nicht, werden es aber mal probieren. Dann dürfte es wirklich ewig haltbar sein.

Hier gibt es ein Video, englisch, das die Herstellung ganz gut zeigt. (Hygienisch korrekt arbeitet diese gute Frau allerdings nicht)
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Hier im Forum wurde auch schon öfter darüber geschrieben. Mit Suchbegriff "Ghee" wirst du auch so einiges finden.

@maroni
Einfüllhöhe wie bei Fleischsoßen, also ca. 3-4 cm unter dem Rand ?

Übrigens: Notfalls kann man Butterschmalz auch als Lampenöl nutzen.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon jolima55 » 19.10.2012, 09:24

Hallo an alle ,
finde das Thema der Ghee-Herstellung sehr interessant .Habe es auch schon selber praktiziert . Jetzt höre ich , dass man Ghee auch einkochen kann . Finde ich ja toll . Bei wieviel Grad sollte man es denn einkochen und wie lange ? Hat einer damit schon Erfahrungen gemacht ?
Freue mich auf Antworten .
Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Tubenfan » 19.10.2012, 21:22

Hi,

Andiamos macht es sicher richtig und ganz aufwändig.
Bei mir geht das so nebenher beim Kochen.
OK, habe bisher nur kleine Mengen Butter (1 Kilo) veerarbeitet).
Butter kocht, abschöpfen, durch Sieb (ja), Schraubglas > Kühlschrank/Keller.
Hält monatelang.

Geschmack super gut.
Braten: Kein Problem - spritzt nicht mehr.

Ganz gut! - Nussbutter.
Dazu die Butter heisser kochen (abschöpfen Schaum).
Dabei bleiben, nicht nebenher telefonieren! ;-)
Die Butter wird langsam braun.
Sieben und in Glas.
Machen Köche so. Gibt Gemüse, Fleisch super Geschmack.

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Katy » 19.10.2012, 21:53

Vielen Dank an alle für die Antworten :-)
Probier ich bald mal aus, sobald ich die rießen mengen Tomaten verarbeitet habe.

Vielleicht hat noch jemand eine tolle Idee, was ich mit Tomaten noch anstellen kann?
mache ketschup, soßen..., trocknen und pesto möchte
möchte dieses jahr noch einen aufstrich probieren...

Kann mir auch gut vorstellen, das Ghee zu gekochtem Gemüse, Karotten mit Dill, Kohlrabi, Brokolie... super lecker schmeckt,
da nehme ich sonst immer normale Butter

und für den Vorrat echt Klasse, so hat man seinen Jahresvorrat und der wird ja von Jahr zu Jahr wichtiger!!!!

Sollte den Weck Thread komplett durchgehen - mir fehlt einfach die Zeit
Katy
 

Beitragvon Andiamos » 20.10.2012, 05:10

Hallo Tubenfan,
Tubenfan hat geschrieben:Andiamos macht es sicher richtig und ganz aufwändig.


OK, ich hätte es auch kürzer ausdrücken können:
Butter im Topf erhitzen, Schaum abschöpfen, sieben, abfüllen, fertig.

Allerdings hätte ein Neuling dann auch nicht unbedingt gewußt, worauf man achten sollte. Für mich ist das keine Aktion, die ich mal so eben nebenbei mache. Ist immerhin kochend heißes Fett in größerer Menge.
Aber jedem das Seine.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 20.10.2012, 06:55

Faule Leute machen es noch einfacher: :wink:

die Butter ganz, ganz langsam schmelzen, damit nicht sprudelt und nicht schaeumt. So bleibt das Einweiss ruhig am Boden und braucht nicht aufgesammelt zu werden. Dann das klare Fett von Oben vorsichtig abgiessen.
Dass reine Fett stark erhitzen und in Glaesern verschliessen. Fertig.

Mit dem uebriggebliebenen Fett mit Eiweiss sehr bald einen Kuchen backen.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon maroni » 20.10.2012, 22:56

@ jolima 55
ich fülle das heiße filtrierte Fett in Weckgläser und "wecke" es etwas abgekühlt...sonst zieht es beim Vakuumieren durch den Gummi ...mittels Vakuumpumpe ein. Hält sicher genauso mit Twist off heiß abgefüllt.
Gruß
maroni

übrigens : Ghee brennt auch in einer Öllampe...> hast du Kuh, dann hast du Licht :D :mrgreen:
maroni
 

Beitragvon Tubenfan » 20.10.2012, 23:04

Hi,

Kuh = Licht? Super gut! :))))

Wichtiger Tipp, hatte es vergessen!

Gläser, in die die heisse Butter gefüllt werden müssen zwar heiß, aber TROCKEN sein!
Wenn etwas Wasser drin - dann Problem (spritzt).


Wollte das nur nachtragen.

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Katy » 21.10.2012, 00:28

Wir haben heute einen ganzen Anhänger Äpfel mit den Kindern gesammelt.

Außer Apfelmus, frischen Apfelsaft (mit dem Entsafter)
wollte ich dieses Jahr gern selbst Apfelsaft einkochen
und bin auf folgende Seite gekommen:
http://www.fabio-angeli.de/pdf/Apfelsaftherstellung.pdf

Gute Nacht
und morgen/heute wird Apfelsaft gemacht
Katy
 

Beitragvon Andiamos » 21.10.2012, 16:52

Hallo zusammen,
meine Tante kam früher immer zu uns und hat mit meiner Mutter zusammen Hagebuttenmarmelade gemacht. Das war zwar viel Arbeit, dafür aber das Ergebnis einfach nur grandios lecker! Kaum zu vergleichen mit der heute kaufbaren Hagebuttenmarmelade.

Würde diese jetzt auch gerne mal machen und habe nach Rezepten im www gesucht und gefunden. Leider sehr unterschiedliche und ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wie Tante und Mutter das immer gemacht haben. Ich glaube, eine Flotte Lotte war mit im Einsatz.
Müssen die Kernchen und Härchen vorher entfernt werden, oder nicht?
Wie macht ihr das?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon jolima55 » 21.10.2012, 17:56

Hallo ,
habe letztes Jahr Hagebuttenmarmelade gekocht .
Habe die Hagebutten gewaschen , mit etwas Wasser im Topf weich kochen lassen . Hagebutten dann durch die Flotte - Lotte passiert . Habe weder Haare noch Kerne aussortiert . Danach den Mus mit Gelierzucker aufgekocht und heiss in Twisst - Off - Gläser gefüllt . Schmeckt total lecker .
Viel Erfolg .
Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon maroni » 21.10.2012, 18:55

Nach 380l Apfelsaft ruht die Presse wieder bis nächstes Jahr.
maroni
 

Beitragvon Joanna » 21.10.2012, 20:30

Hallo maroni,

welche Presse hast Du ?

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon maroni » 21.10.2012, 22:36

Mein Mann hat eine hydraulische Presse etwas umgebaut.Oben drauf ist die Mühle, die zerkleinert das Obst, die Teile fallen dann in den Sack im Holzkorb und werden dann zu Tresterstöcken gepresst...unten läuft der Saft in einer Auffangrinne raus.
So in etwa schaut das aus.
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100l kamen in 2 Druckfässer
100l (pasteurisiert) in ein Edelstahlfass mit Schwimmdeckel und Ölabschluss...sehr praktisch
der Rest in Bag in box
maroni
 

Beitragvon Joanna » 22.10.2012, 06:47

Hallo,
danke fuer die Infos. Eine Obstwiese ist mein Traum. Diese Woche pflanzen wir endlich 40 Obstbaeume.
Zur Saftherstellung wuenschte ich mir Geraete der Firma Speidel.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon freiflieger » 22.10.2012, 16:22

Bitte.......danke:

Hält Eingewecktes länger als in Twist-off-Gläsern ?
Wie sind die Zeiten ungefähr ?

vg
ff
freiflieger
 

Beitragvon Patrick » 25.10.2012, 17:02

Ich wecke momentan eher Obst ein oder mache selber Marmelade. Die hält sich wirklich lange, über mehrere Jahre! Auch Apfelmus hält sich lange, wenn man den trick mit der Zitrone anwendet! Die Idee mit der Tomatensoße finde ich sehr gut, es bietet sich ja an, davon gleich mehr zu machen und die eizuwecken! Das werde ich beim nächten Mal gleich ausprobieren.
Patrick
 

Beitragvon freiflieger » 25.10.2012, 17:12

.......war das jetzt eine Antwort auf mich ? Wenn ja, dann verwirrend unklar.

Hier nochmal:

Hält Eingewecktes länger als in Twist-off-Gläsern ? (manche sagen ja - andere haben mit den Twistern ebenf. gute Erfahrungen)
Wie sind die Zeiten ungefähr ? (Z.B. Twister 1 Jahr, Weck 3 Jahre .... ?????)

danke nochmals.
ff
freiflieger
 

Beitragvon Andiamos » 25.10.2012, 18:01

Hallo freifliegerin,
ich glaube, deine Frage kann man nicht so pauschal beantworten. Vielleicht auch deshalb keine Antworten. :?

Prinzipiell gehe ich eher davon aus, dass Eingewecktes (so richtig in Einmachgläsern mit Gummiring) länger hält als in Twist-off-Gläsern. Bei Twist-off-Gläsern wird meist als Haltbarkeit ca. 1-2 Jahre angegeben, bei Einweckgläsern deutlich länger, bis ziemlich viele Jahre.
Aber es kommt auch darauf an, was du einmachen willst.
Fleischgerichte z. B. würde ich auf jeden Fall richtig einwecken. Dazu Haltbarkeit angegeben mit ca. 1 Jahr, aber lt. Aussage von Fa. Weck im Prinzip auch ewig.
Marmeladen, Kompotte und Chutneys verbrauchen sich ja auch relativ schnell und sind besser im Twist-off-Glas aufgehoben, weil schneller herzustellen und einwecken nicht nötig ist, um haltbar zu machen. Darin aber auch meist ca. 2 Jahre haltbar.

Der große Vorteil beim Einwecken ist, dass ein Glas auf geht, wenn es anfängt zu gären. So ist schnell ersichtlich, dass der Inhalt verdorben ist. Das ist ja bei Twist-off-Gläsern nicht der Fall. Allerdings kann man dann den Deckel-Drucktest machen. Falls eindrückbar, ist das Vakuum auch dahin.

Reicht das? Sonst frag noch mal. :D
Vielleicht auch spezieller, wenn du was Spezielles im Sinn hast.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Joanna » 25.10.2012, 18:44

freiflieger hat geschrieben:.......war das jetzt eine Antwort auf mich ? Wenn ja, dann verwirrend unklar.

Hier nochmal:

Hält Eingewecktes länger als in Twist-off-Gläsern ? (manche sagen ja - andere haben mit den Twistern ebenf. gute Erfahrungen)
Wie sind die Zeiten ungefähr ? (Z.B. Twister 1 Jahr, Weck 3 Jahre .... ?????)

danke nochmals.
ff


Hallo freiflieger,

ich denke, dass wenn sauber und richtig eingeweckt und das Eingemachte einige Monate gut gehalten hat, dann wird es auch weitere Jahre halbar bleiben. Warum sollte es z.B. auf einmal anfangen zu gaeren, wenn die Bakterien in den dichten Glaesern laengst tod sind. Und egal in welchen Glaesern. Ich habe noch Kompotte in Twist-off Glaesern, die ich vor ueber 20 Jahren eingeweckt habe.
Ich kann mir aber vorstellen, dass die Glaeser am besten kuehl und dunkel aufgehoben sind.

Ob es Ausnahmen gibt, weiss ich nicht.

Gruss
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Katy » 25.10.2012, 20:53

Aus der Erfahrung: meine Oma hat über Jahre Weckgläser (kühl und dunkel) gelagert und verbraucht.
Bei Twist-off: 1-2 Jahre, meine Erfahrung. Darüber hinaus, kann es sein, dass es noch soweit gut ist
aber nicht mehr so super geschmackvoll ist.

Ich habe heute zum ersten mal Kürbissuppe(mit diversen Gemüse: Tomate, Paprika, Kartoffel, Zuchini, Zwiebel)
in Twist-off Glässer gefüllt, hat soweit geklappt. Die Suppe ist komplett mit Gewürzen,
also aufmachen, warm machen, essen. Ich bin gespannt wie lange die Gläser halten.
Eins lasse ich übrig um zu schauen, wie lange diese haltbar sind.
Auch habe ich diese Jahr das erste mal Karottensaft eingekocht.

Ich kann nur jedem empfehlen, soviel wie möglich selbst zu auszuprobieren und zu experimentieren;
Zusammenstellungen, Zutaten, Lagerung, wecken, Twist-off, trocknen, Frischkäse, Butter ...
um dann nicht erst in der Not damit anzufangen.

Auch ist es gut diverse Bücher zum Thema einkochen, einwecken... zur Hand zu haben.
Ich hab das bisher meistens so irgendwie gemacht und werde mir jetzt noch einige gute Bücher zulegen.
Dabei bin ich auf das Buch "Natürlich konservieren" gestoßen.
Es ist sicher nicht verkehrt zu wissen wie man Obst und Gemüse ohne großartige Zusätze wie
Essig, Salz, Zucker, Zitrone, Öl, Knoblauch.... haltbar machen kann.
Wurde hier glaube ich auch schon erwähnt.

Mir grauts, wenn ich in mein Umfeld schaue und sehe, dass heutzutage die Leute nicht wissen,
wie eine normale Tomatensoße aus frischen Tomaten hergestellt wird.
Katy
 

Beitragvon Andiamos » 25.10.2012, 21:01

Hallo Katy,
das Buch "Natürlich konservieren" habe ich auch. Es ist eine wahre Fundgrube an guten Ideen und Rezepten. Sehr zu empfehlen!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Katy » 25.10.2012, 21:44

DANKE, Angelika

Welche Bücher kannst du noch zum Thema einkochen und wecken empfehlen???
Katy
 

Beitragvon Andiamos » 26.10.2012, 06:23

Hallo Katy,
empfehlen kann ich sonst leider nichts, weil ich mich noch garnicht so lange mit dem Einkochen beschäftige. Ich habe aber gerade mal bei Amazon geguckt, einfach unter Bücher "einwecken" eingeben. Da gibt es viele, viele Bücher zum Thema. Muss man sich vielleicht mal durch die Rezensionen arbeiten. Im Moment habe ich aber keinen zusätzlichen Bedarf. Leider fehlt mir die Zeit für alles.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon suelana83 » 04.11.2012, 10:10

Ein großes Hallo in die Runde!!

Brauche dringend mal nen Ratschlag zwecks Weckgläser.
Ich habe demnächst vor Kartoffeln, Eierstich und Hühnersuppe einzuwecken (wird meine Premiere :-). Werde mir dafür bei Weck den Grundstock holen, einen Einwecktopf hab ich schon. Wollte mir einheitlich Sturzgläser mit Rundrand 100 holen, aber frage mich schon die ganze Zeit, welche Größen am Besten dafür geeignet sind.

@ Katy: Kann auch das Weck-Einkochbuch empfehlen, habe es gebraucht bei Amazon gefunden ;-)

Lieben Gruß
Saskia
suelana83
 

Beitragvon Andiamos » 04.11.2012, 13:10

Hallo Katy,
du hattest diese Tage nach weiteren Büchern gefragt.
Jetzt ist mir beim Stöbern nach einem Rezept für Apfelchutney mein altes Buch "Einmachen" von essen & trinken wieder in die Hände gefallen. Ich wusste garnicht mehr, dass ich es überhaupt habe. Da stehen wirklich jede Menge gute Rezepte drin. Vielleicht ist es nur noch gebraucht zu bekommen, es ist von 1983.
Es ist dieses hier:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Andiamos » 04.11.2012, 13:58

Hallo suelana,
deine Frage ist für Außenstehende nicht so leicht zu beantworten. Es kommt darauf an, was du alles einwecken möchtest und welche Mengen pro Glas. Z. B. Kartoffeln für wieviel Personen? Macht da nicht ein 1-Liter-Tulpenglas mehr Sinn als das 3/4-Liter-Sturzglas? Da passt nämlich nicht viel rein.
Sturzgläser machen meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man den Inhalt auch wirklich stürzen will (z. B. Kuchen) oder den Inhalt sonst schlecht aus dem Glas bekommt, wie z. B. Eierstich, wenn du den direkt im Glas machst. Aber dann würde ich auf eine kleine Größe gehen, wie 1/2-Liter, weil ich denke, dass die Eiermasse im Glas hochkommt, oder?

Ich benutze vorwiegend 1-Liter-Tulpengläser, habe aber auch 3/4-Liter-Sturzgläser (die ich aber wenig brauche) und 1/2-Liter-Tulpengläser, die sind auch gut.
Ich hatte auch 1 Karton Sturzgläser 290 ml RR 100 bestellt, aber in die Dinger passt wirklich fast garnichts rein. Sind einfach zu klein. Ich hab die jetzt für´s Apfelchutney verbraucht. Es passten gerade mal 2 Soßenkellen voll rein. Aber von Chutney braucht man ja auch nicht viel auf einmal.

Wichtig finde ich, dass du alle mit Rundrand 100 nimmst, wie du ja schon planst. Dann passen alle Deckel, Gummis und auch der Einfülltrichter. Denk auch an ausreichend Klammern, ein paar Kunststoffdeckel für geöffnete Gläser, jede Menge Gummis und jede Menge Etiketten (die gehen nämlich tatsächlich beim Spülen leicht und vollständig wieder ab).

Ich wünsch dir die richtige Entscheidung!
LG
Angelika

Vielleicht hast du ein Haushaltswarengeschäft in der Nähe, das Weckgläser führt. Dort kannst du dir die Gläser mal in Natura ansehen und dann entscheiden, welche Größen zu brauchst. Ist nämlich garnicht so einfach, sich die einzelnen Größen vorher vorzustellen.
Andiamos
 

Beitragvon suelana83 » 04.11.2012, 18:42

Hallo Andiamos,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort, hat mich schon erheblich weitergebracht und ich werde meine Bestellung nochmal überarbeiten! Hatt auf jeden Fall im Vorfeld schon mal Geld eingespart :mrgreen:
Das Zubehör war schon eingeplant, aber bei den Weckgläsern war ich doch ziemlich unsicher, welche Größen sinnvoll sind.
Wollte Hühnersuppe, Kartoffeln und Eierstich jeweils für zwei Personen einwecken, da machen wirklich die großen Weckgläser mehr Sinn. Sind nämlich gute Esser :D

Lieben Gruß
Saskia
suelana83
 

Beitragvon Tomate01 » 07.11.2012, 19:08

Hallo,
eine Möglichkeit Weckgläser günstig zu beziehen wäre zb. über diese Seite Links sind nur für registrierte User sichtbar. und dann beim Bereich 'Grosser Konkursabverkauf' in Eberschwang.
Die stellen eine Bestandsliste der verfügbaren Artikel ua. Weckgläser div. Größen zur Verfügung.
In der Liste ist der Nettopreis angegeben und es kommt nun noch Rabatt weg und dann die Steuer dazu.
Ich habe selber meinen restlichen Gläserbedarf somit günstigs aufstocken können. Abwicklung war vollkommen in Ordnung und problemlos.
Also falls für jemand in Ö der Weg nicht zu weit dorthin ist, dann wäre dies eine günstige Möglichkeit, wie ich finde.

lg
Tomate01
 

 


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