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Wie richtig einwecken?

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Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon Andiamos » 22.01.2014, 07:30

Hallo Kavure,
über die Frage Semmelbrösel im Hackfleisch habe ich auch länger nachgedacht, weil die ja letztlich auch Mehl sind.
Aber Semmelbrösel und Kuchen sind überhaupt kein Problem.
Es geht wohl um mehlgebundene Soßen und Eintöpfe.

Es gibt u. a. 3 Grundsätze beim Einkochen:
Keine Mehlbindung
Keine Sahne
Zwiebeln (Lauch usw.) nur vollständig gegart (auch im Inneren von Frikadellen, deshalb Zwiebeln vorgaren)

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 22.01.2014, 21:45

Hola Angelika

so hatte ich die Anleitungen auch verstanden.
Die Sossen mache ich sowieso erst nach dem Öffnen der Gläser fertig.
Da hat man schließlich mehrere Möglichkeiten noch was dazuzutun, z.B. Pilze oder Gemüse.
Das koche ich nicht gleich mit ein.
Außer Zwiebeln, Tomaten und Paprika, die den Geschmack geben.

Dann werde ich demnächst mal Haclbraten einkochen.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 23.01.2014, 09:28

Servus,

hat irgendjemand Erfahrungen mit dem Wendi-Einkochball? Damit kann man sich (laut Anleitung) das "stundenlange" Einkochen im Wasser oder Backrohr sparen.

Meine Mama hat das früher so gemacht, aber leider ist sie schon verstorben um nachfragen zu können. Nun habe ich bei einer Messe eben dieses "Gerät" gefunden und zugelegt. Wäre schön, Eure Erfahrungen diesbezüglich zu lesen.

Schönen Tag noch wünscht Euch Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon Lausitzerin » 23.01.2014, 10:47

Hallo Selbstversorgerin,

ich glaube, ich weiß, welches Gerät Du meinst, aber beschreibe es trotzdem bitte nochmal etwas genauer!

Erfahrungen hab ich damit keine, aber ähnliches gab es zu DDR-Zeiten mit den sog. "Einblitz"-Tropfen: Da wurden einige Tropfen auf den Deckel des Glases getropft, angezündet und dann (noch brennend) schnell auf das Glas aufgelegt und angedrückt.
Das Feuer verbrauchte den Sauerstoff im Glas und verschloß es damit. Meine Mutter hat das mit fertig gekochtem Obst gemacht, Gemüse wurde "richtig" eingeweckt. Ich bin mit dieser Methode nicht klargekommen (auch nicht so richtig mit Einwecken im Schnellkochtopf) und wecke klassisch mit "Weck" ein.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 23.01.2014, 11:13

Servus Lausitzerin,

vom Prinzip her ist es ähnlich. Aber der Einkochball hat einen "Ball" aus Gummi in das ein Rohr hineingesteckt ist. Dieses wird in Weingeist getaucht, angezündet und unter den Deckel gesteckt. Dann den Ball zusammendrücken (Flamme wird vergrößert) und sofort herausziehen, dabei zeitgleich den Deckel verschließen. Dadurch wird der Sauerstoff mit Keime zu Kohlensäure verbrannt und das Glas verschlossen. Bei Youtube ist ein kurzes Video eingestellt:

Bitte einfach bei youtube eingeben: Wendi-Einkochball verschließen

Ich hoffe, daß es nun verständlicher ist. Jedenfalls soll Haltbarkeit gewährleistet sein (bei meiner Mama war es so), auch wenn NICHT eingekocht wurde. Man kann sogar Tomaten (vorher heiß waschen) ins Glas geben, heißes leichtes Essigwasser darüber gießen und dann verschließen. Diese Tomaten sind dann für Salate verwendbar. Einmal geöffnete Gläser kann man nochmals verschließen, und für kurze Zeit aufheben.

Liebe Grüße, Eure Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon bosseler » 23.01.2014, 12:34

Ich wäre mit dieser Methode äußerst vorsichtig! Dabei wird ja das Einmachgut nicht sterilisiert, sondern es wird lediglich ein Vakuum über dem Glasinhalt erzeugt. Damit bleibt zwar der Deckel zu und aerobe Bakterien (die zum Leben Sauerstoff brauchen) werden im Wachstum gehemmt, aber es gibt auch anaerobe Bakterien (die brauchen keinen Sauerstoff) und (Schimmel) Pilze die im Einmachgut vorhanden sein können, und die werden erst durch Hitze abgetötet. Wenn nur ein paar Mikroben am Leben bleiben und geeignete Bedingungen vorfinden, fangen die an sich zu vermehren, und dann wird der Inhalt irgendwann mal gefährlich.
Also ich würde in jedem Fall zum Sterilisieren mittels Hitze greifen

Gruß
bosseler
bosseler
 

Beitragvon survival » 23.01.2014, 15:54

Hallo,

Vermutlich geht dieser Einkochball bei all den Dingen, die man auch heiß abfüllen kann.
Bei Fleischgerichten und Fertiggerichten benötigt man die hohen Temperaturen, um Mikroben abzutöten, wie bosseler schon schrieb.
Insofern braucht man ihn nicht, sondern kann Marmeladen, Kompott, etc. eben heiß abfüllen.
Wenn man natürlich Probleme beim Heiß abfüllen hat, sollte man überlegen, wie sauber man arbeitet,
oder ob die Gläser oder Deckel noch in Ordnung sind.

LG von der Survival
survival
 

Beitragvon Andiamos » 23.01.2014, 17:57

Hallo selbstversorgerin,
ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dieses Thema hier im Forum schon mal hatten. Bis dahin hatte ich nämlich noch nie was von so einem Ding gehört. Aber unter dem Suchwort Einkochball finde ich nichts. Vielleicht stöberst du mal weiter rum? :D

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 23.01.2014, 19:16

Guten Abend Angelika,

bei der Suchmaschine einfach Einkochball Wendi eingeben, dann kommen einige Èinträge.

Bohnen sollen gar gekocht werden und Fleisch ebenso. Es wird geraten Fleisch mit heißem Fett zu übergießen und dann verschließen.

Aber bei Bohnen und Fleisch werde ich nur die "Weck"-Variante verwenden, das wäre mir sonst zu unsicher. Für die heißeingefüllten Kompotte und anderes ist es mit dieser Einmachmethode möglich, weniger Zucker zu verwenden. Und manche Lebensmittel (z. Bsp. Tomaten oder Kräuter) kann man eben roh für längere Zeit aufbewahren.

Ich wollte halt mal nachfragen, ob schon einige Erfahrungen mit dieser Methode haben.

Einen schönen Abend wünscht eure Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon Selbstversorgerin » 23.01.2014, 19:20

In Österreich ist es unter Wendi-Einkochball bekannt. Laut Google verwendet man in Deutschland den Begriff: Frauenstolz

Vielleicht ist dieser Name bekannter?

Eure Selbstversorgerin
Selbstversorgerin
 

Beitragvon Andiamos » 23.01.2014, 20:10

Hallo Selbstversorgerin,
ich meinte, hier im Forum wurde das Thema schon mal diskutiert auf Vor- und Nachteile.
Vielleicht weiß Helga mehr. Ich glaube, sie hat damals was dazu geschrieben.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 24.01.2014, 02:18

Hallo Selbstversorgerin

meine Mutter hatte auch mal so ein Ding.

Sie hat das Teil dann aber ziemlich schnell weggeworfen, weil es nicht so funktionierte, wie sie es laut der Werbung erhofft hatte.
Denn für Gemüse und Obst hat es nicht getaugt. Das wurde alles schimmlig und schlecht.
Fleisch hat sie nie eingekocht, also weiß ich darüber nichts, vermute aber, daß das viel zu gefährlich ist.

Und für Marmeladen brauchts das doch nicht, die werden heiß eingefüllt, Deckel zuschrauben, fertig.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon rheinschaf » 24.01.2014, 09:10

Hallo,
ich hab solche Teile auch irgendwo eingelagert, aber nicht ausprobiert. Ich denke es ist eine gute Möglichkeit in den Gläsern ein Vakuum zu erzeugen, ohne mit Kerzen etc. zu pfriemeln. Konservieren tut das Ding wohl nicht wie wir das verstehen. Einer meiner Beweggründe beim damaligen Kauf, war, Speisen für ein paar Tage ohne Kühlschrank haltbar zu machen.
Das Für- und Wider könnt Ihr hier nachlesen
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Also ich setze auf viele Pferde, auf dieses nur bedingt, ist 'ne unsichere Kiste....

LG Schaf
rheinschaf
 

Beitragvon moppedstruppi » 24.01.2014, 09:47

Hi,
wir kochen fast alles ein. Fleisch (Kassler, Gulasch, gebratene "frische" Bratwurst, Frikos, Königsberger Klopse, Schweinebauch, hartgekochte Eier und Eierstich. Und ab nächster Woche versuchen wir selbstgemachten Kochschinken).Gemüse( alles was im Garten wächst , auch Kartoffeln). Obst ( nur hiesiges, Bananen und Mangoś haben wir noch nicht versucht). Sowie Mamelade und Gelee.
Und wir machenś auf die einfache Art. Einkochgläser, heiss auswaschen. Gummiś in Essigwasser kurz auskochen. Einkochgut einfüllen, höchstens 3/4voll, (eher weniger z.B. beim Eierstich) Rand extrem sauber halten und nachwischen. Deckel drauf, Klammer drauf und ab in den Einkochtopf. Warm abgefülltes (z.B. Gulasch oder Eintöpfe) kommt in warmes Wasser, kalt abgefülltes, in kaltes Wasser. Wir KOCHEN ein, heisst immer über 100 Grad. Auf dem alten Holzofen. Und fast alles 90 Minuten. Wir haben erst vor einem Jahr damit angefangen. Haben HIER viel gelesen und einfach ausprobiert.- ( PLUS Menschenverstand ein, gesunder? na ja) Wir hatten bisdher sehr wenig Ausschuss und trauen uns immer mehr zu. Außerdem machen wirś immer gemeinsam und sind schon gut eingespielt.
Wir üben das alles jetzt schon auf diese (einfache) Art, denn was nützt mir ein ultracooler hüpermoderner edelst Stahl Einkocher , wenn der in der Kriese nicht geht.
Ach ja, gestern haben wir Griebenschmalz eingekocht.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Saurier61 » 24.01.2014, 10:05

Hallöle,

mal eben zu den Einmachringen... über Nacht in Wasser einlegen, dann am anderen Tag auskochen...ohne Essigwasser, das macht die Einmachringe spröde... in Zeiten wo man evt. keine nachkaufen kann ist das wichtig.
Essig braucht man nicht um die Ringe keimfrei zu machen.

zum Wendi-Einkochball... habe ich auch, nutze den aber nur um Übriggebliebenes für ein paar Tage haltbar zu machen.
Und für Marmelade, dann bleibt die Farbe länger erhalten... Marmelade ist ja schon durch den Zucker konserviert...
Ansonsten für längere Zeit ist mir auch zu unsicher... da bevorzuge ich die klassische Methode des Einweckens.

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon moppedstruppi » 24.01.2014, 10:21

Hi,
danke für den Tip. G M
moppedstruppi
 

Beitragvon Andiamos » 24.01.2014, 10:39

moppedstruppi hat geschrieben:wir kochen fast alles ein. Fleisch (Kassler, Gulasch, gebratene "frische" Bratwurst, Frikos, Königsberger Klopse, Schweinebauch, hartgekochte Eier und Eierstich. Und ab nächster Woche versuchen wir selbstgemachten Kochschinken).Gemüse( alles was im Garten wächst , auch Kartoffeln). Obst ( nur hiesiges, Bananen und Mangoś haben wir noch nicht versucht). Sowie Mamelade und Gelee.


Na, das ist doch mal eine tolle Aufzählung ! Mein Respekt !!
Königsberger Klopse ist ja auch eine gute Idee. Ess ich nämlich ganz gerne, habe die aber noch nie selbst gemacht. Hast du ein Rezept dafür und in welcher Form (Soße) kochst du die dann ein?


Vielleicht können wir hier mal aufzählen, was wir an Fertiggerichten so einkochen. Manchmal komme ich nämlich einfach nicht drauf, was noch geht und brauche ein paar Anregungen.

Ich habe bisher eingekocht:
Bolognesesoße
Gulasch
Rouladen
Chili con carne
Frikadellen
Hühnerfleisch mit Brühe
Überschüssige Hühnerbrühe ohne Fleisch
Blumenkohl
Kohlrabi
Brokkoli
Apfelsaft
Holundersirup
Zucchini-Chutney
Apfel-Chutney

In Planung ist Bratwurst und Kartoffeln (bei dem warmen Wetter keimen die schon ganz gut und müssen verarbeitet werden).
Nur so zum Ausprobieren würde ich gerne mal versuchen, Gouda-Käse einzukochen. Glaub zwar nicht, dass das funktioniert, aber Versuch macht kluch.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Baggers » 24.01.2014, 10:45

Guten Morgen Angelika,
machst Du die Rouladen klassisch mit Senf?
Ich hatte das Problem, dass die Dinger nach ca.1/2 Jahr stark nach Essig schmeckten.
Die Soße war o.k.
Auch meine Kohlrouladen und meine Königsberger waren etwas sauer.
Ei Apotheker meinte, dies ligt am Essig im Senf.
Kann ich mir gut vorstellen.

Schönen Tag noch.
Baggers
 

Beitragvon Lausitzerin » 24.01.2014, 10:46

Bezüglich einwecken:

Bei "Weck" sind derzeit alle gängigen Gläser lieferbar, falls wer seinen Bestand aufstocken will (nicht alles wegkaufen, ich will auch noch bestellen :lol: ).

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Saurier61 » 24.01.2014, 11:04

Baggers hat geschrieben:Guten Morgen Angelika,
machst Du die Rouladen klassisch mit Senf?
Ich hatte das Problem, dass die Dinger nach ca.1/2 Jahr stark nach Essig schmeckten.
Die Soße war o.k.
Auch meine Kohlrouladen und meine Königsberger waren etwas sauer.
Ei Apotheker meinte, dies ligt am Essig im Senf.
Kann ich mir gut vorstellen.

Schönen Tag noch.


Hallöle Baggers,

du kannst statt fertigen Senf auch Senfpulver nehmen... einfach mit Wasser anrühren...

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon moppedstruppi » 24.01.2014, 11:43

Hi,
[quote="Andiamos Hast du ein Rezept dafür und in welcher Form (Soße) kochst du die dann ein?[/quote]

aaaalsooo,
ganz einfach ( wie immer), Hackfleisch, gedünstete Zwiebeln und Gewürze,( wir nehmen hierzu keine Brötchen) Knödel formen und ab ins Glas, Wasser drauf, ( wie immer nur 3/4 voll), Einkochen. Soße machen wir erst beim Verbrauch, Mehlschwitze, Schmelzkäse und Kräuter ( Kapern mag meine Holde nicht).

Zur Aufzählung, vergessen hab ich:"Huhn in Brühe, Schlachteplatte, Sülze, Frikoś in Pilzsoße, Chilli, Erbsen-, Bohnensuppe, Paprika, Mettwürstchen in Wasser, Mangold mit Speck, Mangod mit Kartoffel und Mettwurst, Feuerbohnentopf (Chilli mit Kartoffeln). Und als Nächstes wollen wir Giros trocken, also ohne Soße einkochen.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Lausitzerin » 24.01.2014, 12:15

Gyros (nehme ich an?) trocken geht, hab ich getestet mit Restfleisch vom griechischen Restaurant. Glaub, 100 min bei 100°.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Andiamos » 24.01.2014, 12:26

Hab in meiner Aufzählung noch Hackbällchen in Tomatensoße (lecker!) und Marmorkuchen (etwas trocken)vergessen.

Baggers,
ja, ich hab die ganz normal mit Salz, Pfeffer, Paprika, Senf, gegarten Zwiebeln, durchw. Speck und Gurken gar gebraten und dann mit der klaren Soße eingekocht. Bis jetzt einwandfrei. Hab allerdings schon lange kein Glas mehr aufgemacht.

Moppedstruppi
Ich werd´blass..... :shock:
Das alles innerhalb eines Jahres? Seid ihr nur am Einkochen? :lol:
Denkt dran, es gibt noch ein Leben nach dem Einkochen. :lol:

moppedstruppi hat geschrieben:Hackfleisch, gedünstete Zwiebeln und Gewürze,( wir nehmen hierzu keine Brötchen) Knödel formen und ab ins Glas, Wasser drauf, ( wie immer nur 3/4 voll), Einkochen.

Uiiiii ... Hackfleisch roh in die Gläser? Soweit ich weiß, ist das ein No Go!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon moppedstruppi » 24.01.2014, 14:55

Hi,
doch, geht gut wird ja beim einkochen im Glas gekocht.
Wir heben nicht das gefühl, dass wir viel Zeit fürś einkochen verwenden, das geht immer so nebenbei, wenn die Jungś Mittagsschlaf machen oder so.
Außerdem freue ich mich über jedes Glas das im Keller steht.
LG M
moppedstruppi
 

Beitragvon Andiamos » 24.01.2014, 15:56

Bei mir gibt´s heute Königsberger Klopse zum Probekochen. :D
Danke für den Tipp, moppedstruppi.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon survival » 24.01.2014, 17:18

Hallo!

Ich liebe mittlerweile einzukochen!

Wir haben schon folgendes eingekocht: Muffins, Kuchen, Eier, Bacon (wird auf Backpapier gewickelt), Bergerbseneintopf, Linseneintopf, Gemüsesuppen, Erbseneintopf (Hallo Andiamos), Gulasch, Borschtsch, Tomatensuppe, Tomatensoße, Westernbohnen, Birnen, Apfelmus, Erdbeersoße, Zwetschen, Holundersirup, Holundersaft.

Brot liegt jetzt noch an und ansonsten spitzle ich mal bei Euch! :wink:

Wir wecken seit diesem Jahr ein. Was wir festgestellt haben: Die Einweckringe halten uns meist nur 1- 2 mal.
Tendenziell meine ich, wenn wir bei 100Grad einkochen, sind sie schneller ausgeleiert, als bei niedrigerer Temp.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Und dann habe ich gelesen, daß man Getreide nicht einkochen kann.
Frage: Gilt das auch für Schrotsuppen?

Ich freue mich, daß hier so viele Einkochfans sind und freue mich auf regen Austausch!!! :D

Ach so, noch was. Wie macht ihr es mit rotieren? Ich habe praktisch für den Winter eingeweckt, wir essen halt immer wieder was und
jetzt denke ich, wenn eine Krise wäre, wäre es zu wenig...
Also ist das Einwecken eher auf zwei Jahre auszulegen besser? Hält dann das Fertigessen so lange?

LG von der Survival
survival
 

Beitragvon Andiamos » 24.01.2014, 17:46

Hallo survival,

survival hat geschrieben:Ich liebe mittlerweile einzukochen!

Jau, ich auch. Allerdings habe ich am Ende des Einkochens wegen der vielen Arbeit meist die Nase voll und frage mich, warum ich mir das antue. Am nächsten Morgen überlege ich aber schon, was als nächstes dran kommt. :lol: :lol:

survival hat geschrieben:Wir wecken seit diesem Jahr ein.

Und dann schon so viel gemacht? Ich nehme an, du meinst 2013. :lol: :lol:

survival hat geschrieben:Bacon (wird auf Backpapier gewickelt)

Wie geht das? Kannst du das ein bißchen genauer beschreiben? Meinst du diese ganz dünnen Bacon-Scheiben?

survival hat geschrieben:Tendenziell meine ich, wenn wir bei 100Grad einkochen, sind sie schneller ausgeleiert, als bei niedrigerer Temp.Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Ich habe mich bis jetzt noch nicht getraut, gebrauchte Ringe zu verwenden. Aber ich habe auch noch massenhaft neue. So lange es geht, werde ich liebe die neuen verwenden. Ist ja auch nur Pfennigkram. Bestimmte Gerichte müssen aber richtig kochen. Da kannst du nicht niedriger gehen.

survival hat geschrieben:Frage: Gilt das auch für Schrotsuppen?

Ich würde sagen, ja, auch für Schrotsuppen. Bin aber nicht ganz sicher. Im Zweifelsfalle immer Herrn Mengel bei Weck anrufen. Tel.: 07761 / 935-17 Den kann man Löcher in den Bauch fragen. :wink:

survival hat geschrieben:Wie macht ihr es mit rotieren? Ich habe praktisch für den Winter eingeweckt, wir essen halt immer wieder was und jetzt denke ich, wenn eine Krise wäre, wäre es zu wenig...

Ja, das Problem habe ich auch. Ich horte und hüte meine Einkochgläser regelrecht. :lol: Ist auch nicht richtig. Aber diese Gläser sind schon was Besonderes. Steckt ja auch viel Arbeit drin. Naja, etwas wird hin und wieder schon verbraucht.

survival hat geschrieben:Also ist das Einwecken eher auf zwei Jahre auszulegen besser? Hält dann das Fertigessen so lange?

Wahrscheinlich ist das die Lösung. Und ja, ich meine, das hält sich so lange. Die offiziellen Angaben sind immer sehr vorsichtig. Vermutlich, um sich abzusichern.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Lausitzerin » 24.01.2014, 18:11

Die Einweckgummis (also die "echten") verwende ich mehrfach. Zur Probe den Ring auf eine ebene Fläche legen, wenn er richtig aufliegt, also richtig glatt ist, ist er noch in Ordnung, wenn er sich wölbt (das sieht man), dann verwende ich ihn als einfachen Festspanngummi.
Vorräte hatte meine Oma immer so für 2 Jahre, konnte ja mal ein schlechtes Erntejahr sein.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon rheinschaf » 24.01.2014, 18:53

Bacon :mit Papier
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ohne
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Essen nach einem Jahr
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LG

...noch einer für Käse Links sind nur für registrierte User sichtbar.
rheinschaf
 

Beitragvon Lausitzerin » 24.01.2014, 19:07

Nochmal zur Haltbarkeit von Eingewecktem: Die Fa. Weck wirbt selbst mit einem uralten Glas Ananas, das noch immer zu ist, aus den Anfängen der Firma mit Glasplatte als Deckel (meine ich).
Was richtig zu ist, bleibt erstmal auch zu, warum nicht auch Jahre?
Mit den Handhabungen meiner Oma, hier nochmal genauer:
Sie (und ich jetzt auch) verarbeiten aus dem Garten, was da ist und konserviert werden soll. D.H. 2012 habe ich rund 50 Liter Pflaumensaft eingeweckt, der wird nach und nach verbraucht, wenns 5 Jahre sind, na und? WAS evtl. Probleme machen wird, sind "Ausflockungen", hatte ich bei Johannisbeersaft, Saft dann durchs Sieb gestrichen und Gelee gekocht, und bei Traubensaft (sind wild gewachsene "Bauerntrauben") "Auskristallisierungen", den Saft gieß ich auch durchs Sieb und verwende dann.
Blumenkohl (muß ich kaufen) hab ich vorigen Sommer heimische Ware immer im Angebot gekauft und eingeweckt, so wie ich auch Zeit hatte, der wird nach 2 Jahren auch nicht schlecht.
Die Erntejahre sind unterschiedlich, d.h. manchmal reicht es für 2-3 Jahre, dann wieder nur 1/2, so gleicht sich das auch aus.
Ich sehe immer zu, daß ich das älteste verbrauche und das jüngere bleibt im Vorrat.
Vorräte müssen sowieso immer wieder mal durchgesehen werden, Schlachter haben wohl den Wahlspruch "Was nach 6 Wochen noch zu ist, hält auch weiterhin."

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon survival » 24.01.2014, 20:01

Ah, schön! Schnelle Antworten!

Genau, den Bacon kaufe ich auch als dünne Scheiben, schneide das Backpapier in der Höhe zurecht und wickle eine Scheibe ein. Die nächste mit Backpapier kommt um die Erste usw. Dann hast Du eine aufgerollte "Wurst", sozusagen. Dann rein in das Glas und da nehme ich die kleineren, siehst ja von der Höhe, es sind nicht die ganz kleinsten. 90Min. 100Grad. Er wird beim braten dann etwas knusperiger, meine ich. Die Testreihe lag bei uns bei einem halben Jahr. Dann war er alle...

Danke rheinschaf für die Links! Schau ich mir gleich noch richtig ausführlich an. Was kochen die Amis noch ein, was bei uns nicht so bekannt ist?

:lol: Ich bin schon der Wahnsinn, was ich "dieses" Jahr schon ein geweckt habe!!! :lol: :lol: 8)

OK, ich muß also meine Schätze hüten, dann habe ich in absehbarer Zeit eine ordentliche Menge. Hoffentlich kommt nicht jetzt die Krise, dann krieg ich die Krise.. :shock:
Denn man weiß ja nie, wann die schlechte Zeit kommt, da hat die Oma schon mal richtig recht. Und Firma Weck braucht uns ja lebendig! Aber es dauert halt doch, bis eine zufriedenstellende Menge da ist. Ungeduld ist mein zweiter Name...
Und wenn man nicht immer gleich von den guten Sachen naschen würde bevor sie eingeweckt werden...
Meine Holundersäfte hüte ich extrem - sind nur zwei Flaschen voll geworden ( die Halbliter...)

Schätze pur!!!

Wegen den Ringen nochmal - habe bedenken, ob die mit der Zeit spröde werden? Also wenn ich zu viele horte?
Mal davon ab gesehen habe ich viele, aber auf die Jahre gesehenen...? Wer hat Erfahrung?

Jetzt noch eine Frage: Rentiert sich der Weck Safteinsatz? Oder besser einer aus Aluminium?
Noch 'ne Frage: Kartoffeln soll man halbieren und 10Min. kochen. Aber die sind doch unterschiedlich groß? Sollen sie durch sein oder was???
Auf jedenfalls habe ich von Helga noch im Ohr, daß man sie mit frischem Wasser auffüllen soll, richtig? Sonst werden sie milchig?!

UPS! Viele Fragen, werden besimmt noch mehr!

LG von der Survival
survival
 

Beitragvon Lausitzerin » 24.01.2014, 22:03

Schnelle Antwort zu Weck-Saftaufsatz: Für mich ein klares "Ja".
Ich habs an der Menge Früchte festgemacht, die ich entsafte, hab jahrelang mit meinem Schnellkochtopf (7 oder 9 Liter?) entsaftet, bei der Pflaumenmenge 2012 wär der in die Knie gegangen.
Ich hab den Aufsatz aus Plaste, passend zum Weck-Einkochtopf, ist pflegeleicht, unzerbrechlich (naja beinahe) und evtl. Verfärbungen stören mich nicht, da ich ja weiß, daß er abgewaschen war.

Die Einweckgummis sollen Jahre lagerbar sein (lt. Weck), ich hab sie bei normaler Temperatur gelagert.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Kavure´i » 24.01.2014, 23:18

Hola

Tolle Anregungen, danke.

Moppedstruppi
du kochst die Königsberger Klopse mit Wasser ein.
Frage: mit Wasser ohne Salz, Gewürze, Kräuter ?
Und noch eine Frage: Was sind Frikos ? Frikadellen ?

Angelika
deine Fleischbällchen in Tomatensoße, kochst du die ganz fertig und kochst sie dann ein ?
Zerfallen die dann nicht beim Einkochen ?
Oder nur kurz anbraten und dann in der Tomatensoße einkochen ?

An Fleischgerichten habe ich bisher eingekocht:
Rindfleisch "Rouladenart"
Rindfleischgoulasch
Rindfleisch in Rotwein
Knoblauchrindfleisch
Rostbraten
Zwiebelrindfleisch
Sauerbraten
Kasslerbraten natur
Kasslerbraten mit roten Paprika
Eisbein

Gemüse:
Sauerkraut
Karotten
Gurkensalat

Säfte:
Orangensaft
Mandarinensaft
Limettensaft
Traubensaft
Guayabasaft
Marakuyasaft

Obst:
Mangokompott
Pflaumenkompott

Survival
der Weckaufsatz zum Entsaften lohnt sich, er ist leicht, gut sauberzumachen, geruchs- und geschmacksneutral

Mich wundert auch immer wieder, wie wenige Gläser nach so einem ganzen Tag mit vorbereiten, schneiden und zubereiten am Ende fertig ins Regal geräumt werden können.
Von 6,5 kg Kasslerbraten standen am ende 12 Gläser á 0,5 Liter mit je 2 (dicken) Scheiben Fleisch auf dem Tisch.

Saludos, Kavure´i
Kavure´i
 

Beitragvon rheinschaf » 25.01.2014, 08:48

Lausitzerin hat geschrieben:Die Einweckgummis (also die "echten") verwende ich mehrfach. Zur Probe den Ring auf eine ebene Fläche legen, wenn er richtig aufliegt, also richtig glatt ist, ist er noch in Ordnung, wenn er sich wölbt (das sieht man), dann verwende ich ihn als einfachen Festspanngummi.
Vorräte hatte meine Oma immer so für 2 Jahre, konnte ja mal ein schlechtes Erntejahr sein.

:) Lausitzerin


Hallo,
die Gummi's könnt Ihr eigentlich sehr oft verwenden solange sie nicht spröde werden. Auch wenn sie nicht mehr eben liegen, Hauptsache sie fühlen sich elastisch an. Hier hatten wir schon die Diskussion

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Das Sprödewerden kommt vom Backofen mit seiner trockenen Hitze, ich vermeide es so oft ich kann, wenn ich es aus Zeitmangel mal tun muß, verwende ich ältere Ringe und werf die dann später weg.
Aber in Zeitdruck sollte man sowieso nicht einkochen, besser aufschieben.
Hier ist es sehr gut erklärt, auch das leidige Nachkochen wird erwähnt, ebenso die Energieverschwendung..
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

lest mal den unteren Abschnitt unter "Wichtige Anmerkung" dann wisst Ihr warum Wurst,Hack,etc nicht im Backofen eingekocht werden sollte....

LG Schaf

@survival, ich verwende Ringe welche teils 20 Jahre alt sind, und über Jahre lediglich ins Einweckglas gestopft wurden. Manchmal werf ich welche weg, die meißten verwende ich problemlos. Ich habe in meinem Vorrat keine sehr hohe Ausfallquote, manchmal sogar gegen Null und ich koche sehr viel ein 250-300 Gläser/Jahr. Wundert Euch nicht, ich esse auch Eingemachtes welches aus dem vorigen Jahrhundert stammt :lol: , zu Weihnachten habe ich die letzten Kirschengläser aus 1997/98 in Kuchen verwertet.....geschmacklich ein Gedicht selbst die Farbe war noch ansehlich.
Finde ich absolut toll, daß Ihr Euch so intensiv damit beschäftigt, bevorratet. Wenn man es raus hat braucht Ihr kein Fertigfutter aus der Dose .
rheinschaf
 

Beitragvon Lausitzerin » 25.01.2014, 10:44

Aus dem vorigen Jahrhundert ?? Wohl eher aus dem vorigen Jahrtausend :lol:

:) Lausitzerin

Bei uns im Keller steht eine eingeweckte Pfirsichmarmelade aus 1984, die wird vererbt!
Lausitzerin
 

Beitragvon survival » 25.01.2014, 17:26

Leute - meine Ringe sind nach ein bis zweimal einfach ausgeleiert!
Passen nimmer drauf. Zu groß!
Aber eben nur die, die bei hoher Temp. eingekocht wurden. Selbst wenn ich nur vorsichtig "zisch" machen lasse und nicht fest dran ziehe.
Einkochen nur im Weckautomat, kein Backofen.

Zumindest kann ich noch viel mehr bestellen, aber trotzdem ist es seltsam....Was macht ihr nur anders? :cry:


Ich wollt' nochmal wegen der KARTOFFELN nachfragen!
Wie durchgegart müssen sie sein? Ganz durch?

Gibt es eigentlich auch Rezepte für "Schinkenwurst" und "Jagdwurst" zum einwecken?

Mei, ich finds auch total toll und so ein irres Gefühl, wenn ich im Keller die Schätze anschauen! Ehrlicherweise gehe ich manchmal nur zum gucken runter, weils soooo schön ist die Gläser anzuschauen... :lol:

LG von der Survival
survival
 

Beitragvon Andiamos » 25.01.2014, 17:44

Hallo survival,
hier ist der Link zu Helgas Angaben zum Kartoffeln einkochen. Dort auch noch andere Tipps von ihr.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Lausitzerin » 25.01.2014, 17:57

Survival, Deine Erfahrung mit der Haltbarkeit der Gummis ist bei mir so ähnlich, Einkochtopf, und so geschätzte 5-7 mal Verwendung, dann sind sie auch größer als das Glas.
Wie gesagt, ich teste, indem ich sie auf eine plane Fläche lege.
Und wehe, sie verziehen sich :lol:
Ne ehrlich, mir ist meine Arbeit mit dem Einwecken so wertvoll, daß ich sie dann ersetze.

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Westerwalderde » 25.01.2014, 20:26

[quote="rheinschaf"]Bacon :mit Papier
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Hallo Guten Abend !
Einfach genial :lol:

Danke fürs einstellen ~ das kannte ich auch noch nicht ~ und gleich noch eine Frage dazu
Geht das auch mit Schwarzwälder Schinken :?: :?: :?:
WENN JA
Wird der nicht zu trocken ~ wir essen doch so gern Schinkenkartoffeln ...
Ihr denkt jetzt sicher-- den kann man auch in die Speisekammer hängen ,ja ,man kann ,aber
so ein ganzer ist uns zu viel ...
Danke im voraus
WWE
Westerwalderde
 

Beitragvon Andiamos » 25.01.2014, 20:53

Bacon im Papier
Da fällt mir ein, dazu wollte ich ja auch noch was fragen...
Wird der Speck damit einfach nur konserviert, oder wird er gleichzeitig damit auch gegart / durchgegart?
Das finde ich nicht so ersichtlich im Video, bzw. ich habe nur die Hälfte verstanden. :mrgreen:

Ist der Speck damit wirklich langfristig haltbar?
Lt. Angaben von Fa. Weck sollte geräuchertes Fleisch (u.a. Kassler, Speck) am besten vorher im Schnellkochtopf gegart werden, weil dort die Temperatur höher ist und Bakterien sicherer abgetötet werden können.

Wozu dient das Backpapier? Reines Trennmittel?

Wie lange einkochen bei welcher Temperatur?

LG
Angelika
Andiamos
 

 


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