infoportal onlineshop

Wie richtig einwecken?

« Gärtnern auf dem Balkon    •    Brunnen bohren? Ja oder nein? »

Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon maroni » 24.01.2012, 22:07

@ hopo:
Ungern, ;) da sitzen nämlich bereits meine Kinder drauf..darum habe ich ja einen 2. erstanden.
Aber kleine Sachen zwischendurch vakuumiere ich mit den La-va Dosen..das geht sehr gut und auch ohne Strom.
maroni
 

Beitragvon hopo2012 » 25.01.2012, 13:59

maroni hat geschrieben:@ hopo:
Ungern, ;) da sitzen nämlich bereits meine Kinder drauf..darum habe ich ja einen 2. erstanden.
Aber kleine Sachen zwischendurch vakuumiere ich mit den La-va Dosen..das geht sehr gut und auch ohne Strom.


Maroni,

Du bist viel zu egoistisch. Teilen wäre besser gewesen - denkt mal an Dein Pluskonto für einen Platz im Himmel.
Na gut, dann muss ich mich eben woanders umsehen.

Grüße Holger
hopo2012
 

Beitragvon Lumen56 » 25.01.2012, 14:23

Hallo Holger,

da maroni dir keinen abgibt, wie wäre es hiermit?

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Der dürfte die richtige Größe haben und kannst auch Thermometer und Einlegeboden da kaufen.

LG
Lumen56
Lumen56
 

Beitragvon hopo2012 » 25.01.2012, 21:11

Lumen56 hat geschrieben:Hallo Holger,

da maroni dir keinen abgibt, wie wäre es hiermit?

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Der dürfte die richtige Größe haben und kannst auch Thermometer und Einlegeboden da kaufen.

LG
Lumen56


Hallo Lumen56,

herzlichen Dank für Deine Info. Werde bestellen.

Gruß Holger

PS: Wenn '56 für eine Jahreszahl steht haben wir möglicherweise etwas gemeinsam
hopo2012
 

Beitragvon Lumen56 » 25.01.2012, 21:41

hopo2012 hat geschrieben:PS: Wenn '56 für eine Jahreszahl steht haben wir möglicherweise etwas gemeinsam


Ja, ´56 war ein sehr gutes Baujahr :D
Lumen56
 

Beitragvon Tubenfan » 30.01.2012, 20:32

Hallo,

Info: Mein Aushang im Supermarkt ("Ihre alten Gläser in gute Hände!") brachte ersten Anruf/erstes Angebot, so 50 große Gläser.
Die müssen wohl in der hintersten Ecke im Keller liegen, der Opa, der angerufen hat, "muß sie erst herrichten".

Parallell kam gesten, super verpackt, Bestellung der Fa. Weck: Gummis (500 St. je Größe), Klammern, Heber, Trichter.
Und 6 Weckbücher für meine Weck-Missions-Tätigkeit! :)

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon maroni » 30.01.2012, 20:45

[
Maroni,

Du bist viel zu egoistisch. Teilen wäre besser gewesen - denkt mal an Dein Pluskonto für einen Platz im Himmel.
Na gut, dann muss ich mich eben woanders umsehen.

Grüße Holger[/quote]



Ach, ich hab doch schon einen Polstersessel, gleich rechts neben dem Chef mit eigenem Dienst-Engel. :mrgreen: Mehr brauch ich im Himmel wirklich nicht.
maroni
 

Beitragvon Leggastehniger » 10.02.2012, 10:30

Hallo,

da ich heute mein Sauerkrautfass vom Herbst anbrechen werde und erst gestern im Supermarkt noch Weißkohl für schlappe 39Cent/kg gesehen habe,hier ein sehr guter link für's vergären und/oder Einwecken.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

oder Sauerteigbrot

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

wer's also im Herbst verpasst hat,kann's nachholen.
Ich lass mir's jetzt dann zu Mittag schmecken......ääätsch :wink:
Leggastehniger
 

Beitragvon Saurier61 » 10.02.2012, 14:25

Hallöle,

Weisskohl/Rotkohl kann man kühl im Keller auch als ganzen Kopf lagern, die halten sich ziemlich lange... dann kann man die zu Eintopf verarbeiten und muss nicht nur Sauerkraut essen....

Rezept:
Weisskohl kleinschneiden, mit kleingeschnittenen Karoffeln, Möhren, Zwiebeln und/oder Porre evt. einen Scheibe Sellerie in einen Topf mit etwas Fett geben und ein paar Min. andünsten, mit Pfeffer, Paprika würzen, dann mit Gemüse/Fleischbrühe auffüllen und bis zu gewünschten Bissfestigkeit garen....
....man kann auch Gehacktes oder Suppenfleisch zugeben oder auch Salami, Cervelatwurst, Bockwürstchen oder Schinkenreste.

Suppenfleisch wird dann erst angebraten, gewürzt und in etwas Wasser gar gekocht,..... je kleiner geschnitten umso weniger Zeit und Energie braucht es... und dann ohne Flüssigkeit mit dem Gemüse in einen Topf gegeben... die Flüssigkeit kommt dann nach dem Andünsten des Gemüses dazu.

Wenn man eine große Menge kocht, kann man einen Teil davon dann einwecken.... heiß in die Gläser füllen, Gläser in den Einkochtopf und heisses Wasser zugeben... 30Min bei 100°C einwecken... dann 24 Stunden später....noch mal 30 Min bei 100°C

Lieben Gruß von
Helga
Saurier61
 

Beitragvon Tubenfan » 11.02.2012, 00:05

Hallo Lumen und Holger,

bin auch BJ 56 :)

Ansonsten:
71 Weck-Gläser im Nachbardorf abgeholt (darunter 16 2-Liter-Gläser).
Er wollte nur 10 EUR, ich gab 15 und schäme mich immer noch. Aber er hat noch welche und die werde ich besser bezahlen.

Also, besorgt Euch Gläser, ein netter Schnack ist dabei auch drin.
Im meinem Fall mit der Omma, die die Gläser vor Jahrzehnten gefüllt hatte ...

Gruß, Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Leggastehniger » 11.02.2012, 00:34

Tubenfan hat geschrieben:Hallo Lumen und Holger,

bin auch BJ 56 :)

Ansonsten:
71 Weck-Gläser im Nachbardorf abgeholt (darunter 16 2-Liter-Gläser).
Er wollte nur 10 EUR, ich gab 15 und schäme mich immer noch. Aber er hat noch welche und die werde ich besser bezahlen.

Also, besorgt Euch Gläser, ein netter Schnack ist dabei auch drin.
Im meinem Fall mit der Omma, die die Gläser vor Jahrzehnten gefüllt hatte ...

Gruß, Tubenfan


Gratuliere ! Und nicht vergessen nach Tips,Rezepten und Geschichten zu fragen,ist fast immer mehr wert als die Gläser selbst.Ich durfte auf diese Weise eine ganz liebe Oma kennenlernen,welche Ihre Gläser hergeschenkt hat weil ihre Kinder ihren
Schrebergarten verkauft haben und sie deshalb nicht mehr an Obst und Gemüse kommt.Kaufen bei ihrer Rente nicht möglich.
Die hat damals wirklich geweint..........
Kurzerhand haben wir uns gegenseitig adoptiert :D und machen das seither gemeinsam,ich kann eh nicht alles verbrauchen und ihre Hilfe, Wissen und Lebenserfahrung sind unbezahlbar.Beide Keller voll und alle glücklich.
Sie ist auch eine der wenigen welche bei mir einziehen wenn es los geht.....alles schon vorbereitet :D
Leggastehniger
 

Beitragvon Leggastehniger » 24.02.2012, 23:09

Hallo,

habe mir heute das nonplusultra in sachen einkochen gegönnt :D
All American Pressure Canner

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Leider m.W. nur in USA erhältlich.

seit Jahren auf meiner wunschliste,immer mal wieder gesucht ob ich in D an das teil komme,leider nicht
möglich.Als die Amis bei uns in der nähe abrückten,wude mir einer angeboten,aber leider kam ich zu spät.

Kaufen tue ich das gute Stück,weil ich immer wieder mal probleme beim einkochen von fleisch etc. hatte.
Dies dürfte nun bald vorbei sein,da der canner unter Druck viel höhere temperaturen erreicht,ein Küchenautoklav sozusagen.

Schweineteuer,unverschämtes Porto......aber ich mußte das jetzt haben.
auf youtube gibts sehr viele Filme drüber.

LG
...hoffe ich muß nicht wochenlang warten :roll:
Leggastehniger
 

Beitragvon jolima55 » 25.02.2012, 08:50

Hallo,
dieses besagte Gerät gibt es auch bei Amazon . Bei einer kostenlosen Lieferung ist es sofort verfügbar .
Gibt es dort in verschiedenen Ausführungen .
Laut Kundenrezessionen soll das Gerät ja echt klasse sein . So , wie ich es beurteilen kann , funktioniert es ohne Stromkabel , also auf jeder Feuerstelle benutzbar .
Fragt sich jetzt natürlich , ob man es wirklich braucht , oder ob es nicht auch ein normaler Einkocher tut .
Diese Frage muss sich jeder selber beantworten .

Gruss Jolima
jolima55
 

Beitragvon Joanna » 25.02.2012, 09:21

Leggastehniger hat geschrieben:Hallo,

habe mir heute das nonplusultra in sachen einkochen gegönnt :D
All American Pressure Canner



Ich nutze seit Jahren meine beiden Schnellkochtoepfe zum Einkochen von Glaesern. Leider passen da nicht viel Glaeser rein. Ich werde mich nach richtig grossen umschauen, vielleich von der Gastronomieausstattung ?

Zu Sauerkraut: bereite es wie Ihr vor, wie im Link. Aber ich stampfe es in meinem groesten Kochtopf bis der Saft Kraut vollstaendig bedeckt. Dann lege ich einne kleineren Topfdeckel rein und stelle einen schweren Gegenstan darauf, damit der Deckel un den Saft etwas absinkt. Fuer ca. 7 Tage. Taeglich mache ich Loecher im Kraut mit einem Holzloeffelstiel, damit die Gase besser entweichen koennen. Dannch fuelle ich 1 Liter Twist-off Glaeser damit, auch sehr dicht, dar Saft kommt drauf bis 1-2 cm unter den Rand. Dann Deckel zudrehen. Jetzt die Glaeser im Keller kuehl stellen, am besten auf flachen Tabletts, da immer etwas Saft von manchen Glaesern entweicht. Das macht aber nichts (ausser Unordnung). Da ich keinen Keller habe, standen bei mir die Glaeser in Zimmertemperatur bis wir sie verbraucht haben - heute - ein halbes Jahr - ein Glas ist noch da.

Zu Kartoffel kochen: ich habe ein Buechlein von einem Moench, der seine Kindheit mit der Mutter in Sibirien ueberlebt hatte. Sein Rat: Kartoffel vor dem Schaelen gut waschen, duenn schaelen, kurz ausspuelen, vierteln. Grosse Zwiebeln schaelen und zwar so viele, dass jeder mindestens eine habe bekommt, auch vierteln. Kartoffeln und Zwieben im Topf wie gewoenlich kochen (ich im Schnellkochtopf), jedoch die Haelfte der Wassermenge durch Milch ersetzen. Nach dem Kochen die Fluessigkeit in Glaeser giessen und zu Mittag anstatt Kompott trinken, da sehr gesund mit Mineralien und Vitaminen. Schmeckt mir sehr. Die Kartoffeln sind bereits gefettet, die Zwiebel auch schmackhaft.
Zu Saurier: Ich wurde das Wasser in dem Kartoffeln vor dem Einmachen gekocht haben nicht weggiessen, sondern mit in die Glaeser geben. Oder hat das einen anderen Grund ?
Generell sollte Wasser, in dem Gemuese gekocht wurde nicht weggegossen werden, da Mineralien und Vitamine enthaelt.

Ich beneider Euch ueber die Moeglichkeit an gebrauchte Weckglaeser zu kommen :cry:

Liebe Gruesse aus Polen
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Karin » 25.02.2012, 09:31

jolima55 hat geschrieben:Hallo,
dieses besagte Gerät gibt es auch bei Amazon . Bei einer kostenlosen Lieferung ist es sofort verfügbar .
Gibt es dort in verschiedenen Ausführungen .
Laut Kundenrezessionen soll das Gerät ja echt klasse sein . So , wie ich es beurteilen kann , funktioniert es ohne Stromkabel , also auf jeder Feuerstelle benutzbar .
Fragt sich jetzt natürlich , ob man es wirklich braucht , oder ob es nicht auch ein normaler Einkocher tut .
Diese Frage muss sich jeder selber beantworten .

Gruss Jolima


Hast du einen Link dahin?
Ich finde nur ein Kochbuch dazu!
Karin
 

Beitragvon OSSI » 25.02.2012, 09:43

Hallo Einkochprofis.

Ich bin gerade dabei mir eine Liste zusammen zu stellen, was ich alles so brauche zum Einkochen und bin dabei Preise zu ermitteln.
Möchte auch in diesen Jahr Einkochweltmeister werden. Zumindest ist der Ehrgeiz da. :lol:

Da hab ich mal paar Fragen. Habe ein Einkochautomat von Weck gefunden.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Sind 80 Euro in Ordnung? Der Beschreibung nach hat der ja paar Extras. :D z.B. Thermostat. Der Knackpunkt ist aber oft bei den Extras, dass da leider auch mehr kaputt gehen kann. Kann man damit auch noch einkochen wenn das Thermostat defekt ist? Oder doch lieber einen günstigeren ohne Thermostat?


Desweiteren habe ich mal nach Gläser ausschau gehalten. Zuerst dachte ich, dass ist ja nur was für Reiche. :lol: Bei Toom wollten die für 4 Gläser mit Deckel,Gummi, Klammern, 12 Euro haben. (3 Euro pro Glas. 580ml) Jedenfalls nicht von mir. Habe etwas im "goldenen" Internet gefunden.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Da kostet das komplette Glas (580ml) 1,51 Euro + Versand. Die haben auch gute Staffelpreise, so das man noch mehr sparen kann. Man muß dann bloß noch die Versandkosten umlegen.
Diese Gläser von Weck haben einen neuen Deckel/Verschluß - das neue System soll wohl besser sein, weil da keine Luft oben unterm Deckel bleibt beim einkochen. Kennt jemand noch eine günstigere Adresse?

Wie oft kann man so ein Einkochgummi benutzen? Hat da schon jemand Erfahrung? Oder ist es besser immer neue Gummis zu nehmen? 7 cent ist ja eigendlich nicht die Welt. Aber "Kleinvieh macht bekanntlich auch viel Mist."

Werde demnächst auch mal ein Zettel aushängen, dass ich Einweckgläser suche. Vielleicht habe ich da ja auch etwas Glück. Zum starten - bin ja Anfänger - ist es mir aber lieber, dass die Gläser usw. neu sind. Man(n) will ja nichts falsch machen. Wenn etwas nicht klappt, weiß ich dann zu 90% das ich zu blöd bin. :lol:

Ein Einkochbuch, von Weck, habe ich mir schon bestellt. Kann es kaum erwarten.


Ganz lieben Dank schon mal im vorraus.

LG
OSSI
OSSI
 

Beitragvon Lumen56 » 25.02.2012, 09:56

Hallo,

@Karin: gibts nicht bei Amazon.de sondern nur bei Amazon.com

@Ossi: elektrischer Einkochtopf gut und schön, wenn man (noch) Strom hat, oder als Zweitgerät. Besser wäre der "normale" Einwecktopf z.B. hier:

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

und das Zubehör wie Einlegeboden, Thermometer und Glasheber separat bestellen.

Wegen gebrauchter Einweckgläser auch mal bei ebay Kleinanzeigen (aus der Region) schauen. Hatte ich glaube ich schonmal erwähnt.

Wie oft man die Gummis wiederverwerten kann - k.A. :wink: aber das weiß sicher Helga

Dann frohes Gelingen! Bin auch noch Anfänger, aber es klappt gut.

LG
Lumen56
Lumen56
 

Beitragvon Karin » 25.02.2012, 10:23

Danke OSSI, das ist ein super Link!

Und das Buch ist auch super, habe es schon.
Karin
 

Beitragvon ofen » 25.02.2012, 15:04

Hallo zusammen,

Weck hatte vor Jahren einen Werksverkauf in Wehr/Schwarzwald. Ob der jetzt noch existiert weiß ich nicht.
Preise waren o.k., sofern man in der Nähe wohnt bzw. eh in der Richtung unterwegs ist.

Liebe Grüße
Ofen
ofen
 

Beitragvon grawuzi » 25.02.2012, 17:08

Grüß Euch,

da jetzt bald Bärlauchsaison ist will ich mal ein bisschen über seine Vorzüge und Verarbeitung erzählen.
Ich bin ein totaler Fan und verwende ihn das ganze Jahr.

Bärlauch hat neben seinem knoblauchigen Geschmack sehr viele postive Eigenschaften für den Körper.
Die ähneln denen von Knoblauch, die Wirkung gegen Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel oder Arterienverkalkung sollen Knoblauch sogar übertreffen. Außerdem stärkt regelmäßiger Bärlauchverzehr das Immunsystem, das enthaltene Allicin wirkt antibiotisch.

Die Liste von Vorteilen für den Körper ist recht lang, siehe auch : Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Schwangere sollten ihn nicht essen, siehe Link

Verwechslungsgefahr kann mit Maiglöckchen bzw Herbstzeitlosen bestehen. Ich pflücke den allerdings so zeitig in der Saison, das außer Bärlauch noch nichts wächst. Umso zeitiger man den pflückt, desto weniger "Beifang" in Form von Insekten hat man auch. Am Besten ist er natürlich eh wenn er jung ist. Mit wenig Erfahrung sieht man aber auch sofort den Unterschied, bzw kann das Blatt zw den Fingern vereiben und riecht sofort den "knoblauchigen Duft".

Ich wohne in der Nähe der Donau und in den Auen wächst der im Frühling (je nach Wetter, Anfang bis Ende März) massigst.
Verwendet werden von mir die Blätter, man kann aber auch die Knospen einlegen, was ich heuer mal probieren werde.
Mit ca. 2 großen Plastiksäcken voll Blättern komme ich locker das ganze Jahr aus und versorge damit auch noch meine gesamte Familie und Freundeskreis.

Nach dem Pflücken, wasche ich ihn der Badewanne und breite ihn ein bisserl auf Geschirrtüchern aus und lasse die Blätter ein paar Std. ruhen, damit das Wasser verdunstet. Muß aber nicht komplett trocken sein, weil das würde zulang dauern.

Verarbeitet werden die Blätter zu Pesto, bzw blanchiere ich auch einen Teil zum Einfrieren.

Blanchieren : Einfach einen großen Topf nehmen, halb mit Wasser füllen, aufkochen lassen und dann die Blätter für 1-2min rein. Auskühlen lassen und ab damit in die Tiefkühltruhe. Verwendet wird das als normales Gemüse, bzw auch gern im Strudel, gemischt mit Blattspinat, Schafkäse, Zwiebel, Muskat, Salz Pfeffer -> sehr lecker.

Pesto : Das verwende ich hauptsächlich. Z.B. Auf Tomaten, Paprika etc. als kl Gemüsesnack in der Früh od. Abend. Aber auch für Salatdressings oder als Suppenwürze oder für Kräutertopfenbrotaufstriche. Klassiger natürlich über Nudeln mit ein bisserl Olivenöl und geriebenen Parmesan.

Die gewaschenen, vom Wasser sogut wie möglich befreihten Blätter schneide ich grob mit einem Messer klein, dann tut sich die Küchenmaschine leichter. Dann ab damit in den Küchenhelfer, Olivenöl dazu bis die Konzistenz dickflüssig ist. Ein bisschen Salz dazu und fertig ist es. Ich gebe noch Pinienkerne dazu, man kann aber auch Cashewkerne nehmen, weil günstiger, bzw ohne Nüsse ist es auch gut. Für eine Sack, brauche ich ca. 3l Olivenöl und 500g Pinienkerne und das werden dann ca 20x200ml Gläser.
Gläser und Deckel mit kochendem Wasser desinfizieren, abfüllen und fertig. Ich gebe die Gläser dann in den Kühlschrank, weil ich leider keinen Keller habe. Das Pesto ist dann min. bis zur nächsten Saison haltbar. Nach 1,5 Jahren war es auch noch ok. Nach 2 Jahren war dann die Farbe ein bisserl seltsam und ich habs nicht mehr gegessen.

Sodala das war jetzt mein komplettes Bärlauchwissen. Ich steh voll drauf :)

Würde mich freuen wenn ich wen begeistern konnte, bzw wenn wer Verbesserungsvorschläge oder Anregungen hat, nur raus damit.

Schönen Tag,
Grawuzi
grawuzi
 

Beitragvon ofen » 25.02.2012, 19:29

Hallo Grawuzi,

wenn du noch etwas Zitronensaft zum Pesto gibst hält es noch besser.
Auch bei Merrettich gut, fein reiben, mit Salz und Zitronensäure mischen und gut in kleine Gläser stopfen.

Mein absolutes Bärlauchlieblingsrezept sind Bärlauchknödel mit Käsesoße.
Dazu in einen Weckknödelteig blanchierter, fein geschnittener Bälauch und wie gewohnt weiterarbeiten (Knödel formen,
ziehen lassen).

oder mein Bärlauchkuchen:
500 g Weizen o. Dinkel, fein gemahlen
40 g Hefe
1Pr. Zucker
1 gehäufter Tl. Salz
ca 3/8 l Wasser zu Teig kneten, gehen lassen, Teig sollte doppeltes Volumen haben,
anschließen zu einem Kreis ca. 30 cm ausrollen und auf ein Backblech legen
Füllung:
500 g Quark
2 Eier miteinander verrühren

250 g Gouda, gewürfelt
100 g Camembert, gewürfelt
Bärlauch, fein geschnitten, Menge nach Geschmack unter die Quarkmasse ziehen

OH/UH 200 Grad, 40 Min. Die Füllung auf dem Teig verteilen, außen ca. 8 cm Rand frei
Umluft 170 Grad, 40 Min. lassen. Den Teig vom Rand her ein Stück über die Füllung ziehen.
Mitte bleibt frei.

Guten Appetit
wünscht Ofen
ofen
 

Beitragvon Tubenfan » 25.02.2012, 23:24

Hi alle,

einwecken? Mein Thema! :))

US-Topf: Den brauche ich nicht.

Einwecken im Schnellkochtopf: Schlechte Lösung, der Topf innen hat ja Überdruck, in den Gläsern muß nach dem Abkühlen Unterdruck sein. Zudem passt nix in einen Topf rein.

Gastrotöpfe: Klar, große Edelstahltöpfe gehen. Die großen Töpfe sind halt teuer; gibt's im Metro.

@Janna: Vielleicht hast Du einen Kontakt nach Deutschland? Könnte Dir helfen, bitte PM. Bin mit einer Weißrussin (Tatarskaya) verheiratet. : - )

@OSSI:
- Der Preis ist ok! Den Automaten (also das Luxusmodell mit Thermostat, Timer) kann man bei Weck bestellen, aber Automat fertigt und liefert Fremdfirma. Ich habe 120 EUR bezahlt, na ja ...
Automat kann ich nur empfehlen, die Größe ist genau durchdacht, da geht viel 'rein! 10 3/4 Litergläser (altes Form!).

- Gläser kaufen: Also die Preise bei Weck für Gläser (die neue Form) sind niedrig. Gummis? Kosten fast nix. Habe 1.500 Gummis (versch. Größen) im Haus, vor 4 Wochen (auf Rechnung!) bestellt. Dazu noch 5x das Buch, Heber, Trichter, Etiketten, Edelstahlklammern. Kam alles an (wichtig, das Zeugs im Haus zu haben; Wenn im Sommer mir jemand 50 Kilo Obst schenken sollte, nehme ich's, weil kann einkochen).

- Gummis: Wenn richtig verwendet schätze ich, daß ein Gummi 10x benutzt werden kann. Da sie aber wenig kosten, würde ich nicht sparen und eher neue verwenden.

- Gläser alt vs neu: Also die Neuen sind eindeutig besser! Man kann sie im Einkochtopf besser stapeln! Es gibt verschiedene Größen, Schmuckgläser, die sind schön und ein prima Geschenk.
Mein Rat: Kaufe neue direkt bei Weck (der Shop funktioniert) und suche gemütlich via Kleinanzeige gebrauchte Gläser. Zahle 30 Cent, das passt. Schnack mit Omma gibt's gratis dazu).

- Gläser (alte Form) gebraucht: Und? Glasbierflaschen werden durchschnittlich 60 gespühlt und kommen so wieder in den Handel. Ich selbst mag gebrauchte Gläser. Mittlerweile kann ich die Gläser meiner Mutter von den neuen (gebrauchten) nicht mehr unterscheiden. Es ist unwichtig. Hauptsache: Gläser und Gummis und Klammern im Haus. Und großen Topf.

-WECK-Buch: Es ist ja süss. 1984 habe ich eines gekauft und 4x durchgelesen und mit Anmerkungen versehen. Das neue aktuelle Buch ist ein 1:1 Nachdruck, inkl Photos der 70er Jahre. Und? Hat sich 'was verändert? Meine Meinung: Nö!

Einkochen ist Übungssache.

Meine neueste Erkenntnis:
Absolut genau sein beim einlegen des Gummis (muss sauber sein). Deckel und Glas müssen passen (= nicht wackeln; Deckel und Gläser lassen sich nicht zuordnen nach dem Spülen; also Deckelprobe vor dem Einfüllen machen: Wackelt's?).
Neben Weck gab es eine ganze Reihe von Firmen, die Einkochgläser produziert haben. Meist sind sie kompatibel, aber nicht immer.

Hände weg von Gläsern aus den 40er/50er mit flachgeschliffenem Rand: Das ist hohe Kunst, die dicht zu kriegen. Ich habe die Gläser in einer Kiste mit Schild: "Museum"!

Nicht entmutigen lassen, wenn nicht alle Gläser nach dem Einkochen zu sind. Letzte Woche, leider, waren 3 von 10 Gläsern nicht vakuumiert. Mist, es war teueres Biorindfleisch.
Seit 5 Tagen esse ich jeden Tag Rindfleischsuppe ... Und?

Noch eine Info: Rührkuchen im WECKglas habe ich gemacht: Genial!
Wurst noch nicht.
Marmelade mache ich in Schraubgläsern, da ist einwecken nicht nötig.

Viel Freude bei Deinen Versuchen! Es alles eine Sache der Organisation.
Einwecken geht enspannt.
Einfüllen und verschließen bedarf der 100% Konzentration, allerdings.

Soviel aus der Erlebniskiste.

Viele Grüße an alle Preppers.

Gruß,

Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Leggastehniger » 26.02.2012, 09:38

Hallo,

kurz zu den Einwänden einen All American pressure canner würde man nicht brauchen :D .
Braucht man natürlich nicht unbedingt,Ich habe auch mehrere andere,sowohl elektrische als auch Ofengeheizte.
@Ossi,der Weck für 80.- euro ist sehr gut,egal ob von einer anderen Firma hergestellt,die Anforderungen von einem Traditionsunternehmen wie Weck,sind hoch und die gilt es zu erfüllen.

der Pressure Canner hat den ultimativen Vorteil,daß durch das Druckverfahren Temperaturen erreicht werden,welche Du mit einem normalen Gerät nicht erreichen kannst.Ergo viel besser um z.B. Fleisch einzukochen.
Ihr kennt doch sicher den Unterschied von Halbkonserve und Vollkonserve? Also Fisch z.B. lässt sich im normalen Verfahren nicht dauerhaft haltbar machen,im Canner schon,da in kürzester Zeit eine sehr hohe Temperatur erreicht wird,welche das Glas und den Inhalt quasi zur Vollkonserve macht.Besonders bei Fleisch und Botulismuserregern bin ich da auf der sicheren Seite.
Das Argument Schnellkochtopf wurde selbst beantwortet....kein Platz in den Dingern.

Da komme ich zum nächsten Thema,der Inhalt,da kommt man mit meinem Ernteaufkommen schnell an Grenzen was die Kochflächen anbelangt.rekord war 3 elektrische,2 normale im zweitägigen Dauereinsatz für 3 Familien.Der Canner ersetzt 2 normale. Ich habe auch schon mit dem Wurst/waschkessel eingekocht,den hat aber nicht jeder (ich hab vier :D )

Gummiringe,egal ob billig oder nicht,die benutze ich mind. 4-5mal oder länger.Dies aber nur bei Gläsern welche nicht für den Langzeitvorrat gedacht sind.Also Gummis welche 5 Jahre auf einem Glas waren,kannste knicken.
Gummiringe nach Gebrauch auskochen und in eine Dose mit Talkumpuder legen,hält geschmeidig.

Den Canner gibt's definitiv nicht in D,wie Lumen56 schon richtig bemerkte über Amazon.com z.B. oder direkt ab Werk,wobei der Versand bei amazon auf ca.70.-Euro kommt und der Handel dort,wohl mangels Wissen umgerechnet bis zu 120.-Euro verlangt :evil: .

Denk jetzt keiner ich wär Krösus solche Aktionen tun auch mir weh ,nur ........der steht schon viiiiiiel zu lange auf meiner Wunschliste.....ich mußte jetzt einfach :wink:

Was die Gläser und deren teils gepfefferten Preis anbelangt,möchte ich nochmals auf das SPIPA-System verweisen.
Also preislich unschlagbar und mit etwas Gewöhnung,besser im handling als Twist-off.Die Deckel können auch sehr oft genutzt werden.Die Gläser selbst,fand ich "neu" nirgends billiger.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Karin » 26.02.2012, 13:55

Leggastehniger hat geschrieben:
Was die Gläser und deren teils gepfefferten Preis anbelangt,möchte ich nochmals auf das SPIPA-System verweisen.
Also preislich unschlagbar und mit etwas Gewöhnung,besser im handling als Twist-off.Die Deckel können auch sehr oft genutzt werden.Die Gläser selbst,fand ich "neu" nirgends billiger.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

LG


Liest sich ja alles wieder super was du uns schreibst.
Da ich aber beim Einkochen Anfängerin bin habe ich noch einige ergänzende Fragen, denn wenn ich diese SPIPA-Gläser mir anschaue ist es fast unglaublich wie günstig da die Gläser sind. Und wenn ich mit weniger Kosten meine Erstausstattung erstehen kann, so hab ich da natürlich nix dagegen :D
Du schreibst nun, dass die Deckel mehrfach verwendet werden können, auf der SPIPA Seite heißt es, dass die Deckel nur einmal verwendbar sind? Wie öffnet man denn die verschlossenen Gläser, besteht da die Gefahr der Beschädigung?

Weiters ist mir unklar wie das Einkochen geschieht. Kann ich dafür dann den WECKautomat verwenden und die gleichen Zeiten wie bei WECK angegeben? Also alles gleich wie im WECKbuch beschrieben nur eben mit SPIPA-Glas und Verschluß??

Die Fragen lesen sich für dich jetzt hoffentlich nicht umständlich, aber wenn man das noch nie gemacht hat, ist es einfach unklar für mich. Ich bedauere wirklich, dass ich nicht schon in jungen Jahren mich damit beschäftigt habe. Nachdem was ich da im WECKbuch gelesen habe finde ich dieses Einkochen echt super. Aber man ist einfach durch die Konservenangebote gar nie auf die Idee gekommen sich damit mal zu beschäftigen. Und nun steh' ich da un fange im Alter mit ganz was Neuem an :?

Danke für jede Info die ich bekommen kann :D

LG Karin
Karin
 

Beitragvon Lichtlein » 26.02.2012, 14:46

Hallo

falls diese Sachen schon bekannt sind, sorry. Fand diesen Link sehr gut. Vielleicht hilft es ja einigen.

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Sauerkrautvariation

Nachdem wir hier auf einem Flohmarkt mal einen Krauthobel fanden, kauften wir uns auch einen Gärtopf und so wird bei uns jedes Jahr Sauerkraut hergestellt.
Es gibt dazu ja überall Rezepte.
Wir kennen von früher die Varianten mit Gemüse und ganzen Kohlblättern, die man zwischen die Krautschichten geben kann.
Bei uns sind es immer 4 - 5 Karotten (fein gehobelt), dann 1 Wurzel Meerrettich (in fingerdicke Stücke geschnitten) – er hält das Kraut bis ins Frühjahr hinein hell, knackig und es hat einen frischen, scharfen Geschmack.

Die Kohlblätter werden vorsichtig abgelöst und kurz blanchiert, falls die Blattrippen zu dick und hart sind, werden sie abgeschnitten.
5 – 10 Blätter werden zwischen die Krautschichten gelegt und säuern nun auch.
Wenn wir dann an diese Schicht gelangen, gibt es bei uns Sauerkrautwickel.
Die Füllung der Wickel ist Hackfleisch mit Reis (der Reis sollte mal kurz aufgekocht sein, sonst wird die Füllung zu hart). Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Da die Blätter doch recht groß sind, ist auch das Einwickeln der Füllung einfach.
Gekocht oder gedämpft werden die Wickel in einer Gemüse- oder Fleischbrühe, die man dann mit Schmand oder Sauerrahm verfeinern kann.
Natürlich kann man auch das Sauerkraut dazu kochen und essen.


Eingelegter Knoblauch (Hilde)


500 g junger Knoblauch, 3 kleine scharfe Peperoni, 0,2 l Weiß-wein, 0,2 l Wasser, 0,2 l Weinessig (weiß), 1 gehäufter Ess-löffel Salz, 4 gehäufte Esslöffel Zucker, 2 Lorbeerblätter,
3 Gewürznelken, 1 Zweig Thymian, 15 weiße Pfefferkörner,
0,1 l Olivenöl.

Die Knoblauchknollen schälen, mit den Peperoni in einen irdenen Topf legen. Weißwein mit Wasser und Essig aufkochen und mit allen Zutaten außer Öl würzen.

Heiß über den Knoblauch gießen. Am folgenden Tag alles 10 Minuten kochen, heiß in saubere Gläser zurückgießen.

Zur besseren Konservierung 0,1 l Olivenöl darüber schütten und mit Einmachhaut verschließen. Am besten sind Gläser mit Schraubdeckel. Den Knoblauch mindestens 6 Wochen an einem kühlen Ort durchziehen lassen.

Schmeckt gut zu Fleisch, zu geröstetem Weißbrot und Rotwein.
Der Sud ist eine gute Salat- und Soßenwürze.


Rebtränen

bei uns in der Pfalz wird es schön langsam warm und die Reben beginnen bald zu „weinen“.
Wir haben auch eine Rebe im Garten und sammeln ungefähr 1 Woche lang die „Rebtränen“ in kleinen Fläschchen.
Diese werden nun dunkel und kühl aufbewahrt. Wenn nötig im Kühlschrank, aber ein kühler Keller tut es auch.
Rebtränen oder Rebsaft kann vielseitig verwendet werden.
Außer meinen Tipps, könnt ihr mal googeln!!

Mit etwas Ölivenöl gemischt kann es bei Ohrensausen, Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Kopfschmerzen, Stirnhöhlenschmerzen verwendet werden. Die Mischung wird um die Ohren herum aufgetragen und leicht einmassiert, NICHT INS OHR!!

Auch auf die Augenlider wirken die Rebtränen entspannend und bei soviel „Computerarbeit“ wie hier im Forum, werden die Augen wieder munter. Soll auch bei Bindehautentzündung helfen?!

Der Rebsaft macht weiche Haut, einfach ein paar Tropfen auf die Handfläche geben und gut verreiben. Besonders für trockene und raue Haut (an den Händen, aber auch im Gesicht, …) ist dies eine Wohltat.
Generell ist dieser Saft für Hautsachen eine tolle Alternative zu gekauften Cremen und Salben.

Unser Vorrat reicht immer für das Jahr, es kostet nichts und wir wissen was drin ist.

LG Lichtlein
Lichtlein
 

Beitragvon Leggastehniger » 26.02.2012, 15:28

Karin hat geschrieben:

Du schreibst nun, dass die Deckel mehrfach verwendet werden können, auf der SPIPA Seite heißt es, dass die Deckel nur einmal verwendbar sind?


Hallo Karin,
da hast du Dich sicher verlesen,die schreiben von mehrmaligem Benutzen :D

Karin hat geschrieben:
Wie öffnet man denn die verschlossenen Gläser, besteht da die Gefahr der Beschädigung?


Ja leider,da muß man etwas vorsichtig zu Werke gehen und an einer stelle den Deckel leicht nach aussen biegen,wenn dann hörbar Luft eingesaugt wird(das Vakuum entweicht) dann am Rand entlang vorsichtig hochbiegen.Ist etwas Fummelei,aber ich mach ja nicht hundert Gläser gleichzeitig auf und kann mich wohl mal 'ne minute konzentrieren :wink:
Karin hat geschrieben:Weiters ist mir unklar wie das Einkochen geschieht. Kann ich dafür dann den WECKautomat verwenden und die gleichen Zeiten wie bei WECK angegeben? Also alles gleich wie im WECKbuch beschrieben nur eben mit SPIPA-Glas und Verschluß??


Absolut gleich,und Du kannst die Gläser behandeln wie üblich,entweder Backofen,Weckgerät oder was auch immer.Bleibt alles gleich nur das Verschlußsystem ist ein anderes.Früher waren oft Gurkengläser mit dieser Methode verschlossen,wer's noch kennt.
Das einzige dabei ist,daß die Deckel nur auf diese speziellen Gläser passen,also bei den Twist-off Gläsern funktioniert das Prinzip nicht.deren Verschluß ist quasi ein Schraubgewinde,bei den Spipagläsern handelt es sich einfach um einen Glasring um welches der Deckel mit dem Schließgerät "gewölbt" wird.Wirklich narrensicher,selbst ich hab keine Probleme damit.

Zum günstigen Preis der Gläser,haben meine Recherchen ergeben daß die wohl mal in der DDR hergestellt wurden,hießen damals Omnia und wurden seinerzeit über Konsumläden vertrieben.
Auch auf youtube sieht man des öfteren auf Einmach-Filmchen,dieses Gerät im Einsatz.Speziell in Beiträgen aus Tschechien oder Polen.Deshalb denke ich daß dort die Quelle ist
Ich habe eine ganze Palette (1200 Stück) dieser Spipagläser in Erfurt aus einer Insolvenz gekauft,dort mit Glasdeckel aber ich komm nicht an die passenden Gummis .....bis ich irgendwann dann Spipa entdeckt habe.Mit deren Deckelsystem klappts.
Karin hat geschrieben:Die Fragen lesen sich für dich jetzt hoffentlich nicht umständlich, aber wenn man das noch nie gemacht hat, ist es einfach unklar für mich. Ich bedauere wirklich, dass ich nicht schon in jungen Jahren mich damit beschäftigt habe. Nachdem was ich da im WECKbuch gelesen habe finde ich dieses Einkochen echt super. Aber man ist einfach durch die Konservenangebote gar nie auf die Idee gekommen sich damit mal zu beschäftigen. Und nun steh' ich da un fange im Alter mit ganz was Neuem an :?

Danke für jede Info die ich bekommen kann :D

LG Karin


Finde ich absolut super daß Du damit beginnst und wünsche Dir ausser Erfolg auch viel Spaß dabei.

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Karin » 26.02.2012, 15:47

Ja, Leggastehniger, hast Recht, da steht:

"Verwendete Gläser (nur Gläser o h n e Schraubverschluß) und Deckel lassen sich nach Gebrauch wieder verwenden."

Aber was meinen die nun mit "Gläser o h n e Schraubverschluß" gibt es verschiedene Gläser, ich sehe dort nur eine
Sorte und die sehen so aus haben sie einen Schraubverschluß.

Puuuuh bis man da durchblickt und am Anfang nicht dann unbrauchbare Teile einkauft.

LG Karin
Karin
 

Beitragvon OSSI » 26.02.2012, 16:04

Hallo alle zusammen,


vielen, vielen, vielen..... lieben Dank an alle. Nun kann ich es kaum noch erwarten. Und ihr seid Schuld :D

Was den Wecktopf angeht, werde ich wohl das Modell mit Thermostat kaufen und später noch einen günstigen für offenes Feuer, für die wirklich harten Zeiten und hoffen das ich den nie brauchen werde.

Was die Gläser angeht, da versuche ich es mal zweigleisig. Werde mir paar Weck-Gläser bestellen und auch paar Spipa-Gläser zulegen. Bei Spipa gibt es ja dieses Starterkit. Spipa-Gläser sind ja wirklich ganz schön günstig. Wenn die wirklich so gut sind, (entschuldigung Leggastehniger, will es nicht bezweifeln - bin praktiker und muß alles selber testen.) sind die ja ideal als Krisenvorsorge. 49 Cent mit Deckel (460ml) da kann man sich zusätzlich paar Kartons auf den Dachboden stellen.

Ich werde Euch selbstverständlich Bericht erstatten, wie es geklappt hat.

Danke noch mal.

OSSI
OSSI
 

Beitragvon Leggastehniger » 26.02.2012, 16:09

Leggastehniger hat geschrieben:
Das einzige dabei ist,daß die Deckel nur auf diese speziellen Gläser passen,also bei den Twist-off Gläsern funktioniert das Prinzip nicht.deren Verschluß ist quasi ein Schraubgewinde,bei den Spipagläsern handelt es sich einfach um einen Glasring um welches der Deckel mit dem Schließgerät "gewölbt" wird.Wirklich narrensicher,selbst ich hab keine Probleme damit.

LG

@Karin
Nein,die Spipa (Omnia)gläser haben lediglich eine feine Rille wo wohl mal mit Gummiringen verschlossen werden konnte und den obengenannte Glasring.
Bei Schraubgewinde würde ja Luft durchgehen,bzw. könnte der Inhalt auslaufen.

Frag ruhig,bevor was schiefgeht und Du Deine Ernte wegfuttern oder -wegwerfen mußt.

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Leggastehniger » 26.02.2012, 16:14

OSSI hat geschrieben:
(entschuldigung Leggastehniger, will es nicht bezweifeln - bin praktiker und muß alles selber testen.) sind die ja ideal als Krisenvorsorge. 49 Cent mit Deckel (460ml) da kann man sich zusätzlich paar Kartons auf den Dachboden stellen.

OSSI



:D kein Problem damit :D ,trotz dem günstigen Preis geht's hier um Ausgaben,auch ich habe mir erstmals eine Probe gekauft.Ich hatte Glück,die Gläser waren identisch mit denen auf meiner Palette......womit ich jetzt ausgesorgt habe :wink:

...und Praktiker leben länger :D viel erfolg wünsch ich Dir.

LG
Leggastehniger
 

Beitragvon Schwarzwälder » 26.02.2012, 22:56

grawuzi hat geschrieben:da jetzt bald Bärlauchsaison ist will ich mal ein bisschen über seine Vorzüge und Verarbeitung erzählen.
Ich bin ein totaler Fan und verwende ihn das ganze Jahr.

Sind auch Bärlauch-Fans. Lecker ist auch Bärlauchbutter. Einfach Bärlauch waschen, trockentupfen, kleinschneiden, dann mit Butter und Meersalz mischen. Die Butter sollte nicht ganz kalt sein.

In Südbaden gab es sehr viele Fundstellen. Hier im Berliner Raum gibt es den echten Bärlauch wohl selten. mal schauen, wie der http://www.gartendatenbank.de/wiki/allium-paradoxum (Berliner/paradoxer Bärlauch) schmeckt. :)
Schwarzwälder
 

Beitragvon Tubenfan » 26.02.2012, 23:30

Hallo Leggastheniker,

interessant, aber nichts für mich die Spipa. Das mit den Deckeln klingt nicht gut.

Gummis nach 5 Jahren "knicken"? Selbst wenn: 5 Jahre ist doch gut!
Die Gummis kosten doch nur Pfennige. Ich lege keine in Talkum ein, die Zeit möchte ich haben! ;-)

Und noch 50 Jahre werde ich nicht leben.

Gruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Leggastehniger » 01.03.2012, 11:28

Hallo,

mein Superteil ist heute angekommen :D

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

und meine LG hat ihn eben beim Zoll abgeholt :evil: ,die Wegelagerer haben mal so eben 51.-Euro Mwst. einkassiert :evil: selbst auf das teure Porto von 70.-Euro mußte noch Mwst. bezahlt werden.....soviel zu freiem Warenverkehr und SCHUTZZÖLLEN....!
Die waren nicht mal in der Lage das Teil selbst einzuordnen und meine LG mußte einen Katalog wälzen um denen zu zeigen was an Zoll fällig wird......da sie ja nicht auf den Kopf gefallen ist,hat sie denen als Vergleichsmodell dann einen normalen Kochtopf gezeigt welcher mit 4.-Euro zu Buche schlug,der völlig überforderte Zöllner hat das dann so genehmigt :lol: ...
Im Schreiben stand dann noch daß pro Tag beim Zoll noch 0.50Cent Lagerkosten fällig wären......also dann hätte ich selbst abgeholt um mal wieder meine Stimmbänder an ihre Grenzen zu bringen :twisted: ,haben sie ihr aber gnädigst erlassen.

Also gut überlegen und kalkulieren ob sich so ein Akt lohnt.
Ich ärgere mich jetzt auch nicht mehr sondern freue mich daß ich das gute Teil endlich habe. :D ,muß jetzt gleich Fleisch kaufen gehen :wink:
Leggastehniger
 

Beitragvon Karin » 01.03.2012, 18:25

Tubenfan hat geschrieben:
interessant, aber nichts für mich die Spipa. Das mit den Deckeln klingt nicht gut.

Gruß,
Tubenfan



Was gefällt dir nicht daran an den Deckeln??

Selbst wenn man jedesmal einen neuen Deckel bräuchte, wäre von den Kosten doch
immer noch geringer als bei den Weckgläsern. Aber das ist ja nicht was du bemängelst, oder.

LG Karin
Karin
 

Beitragvon Joanna » 01.03.2012, 20:50

Ich habe mich mal im Internet nach Einkochglaesern in Polen umgeschaut. Ein 0,5 l bzw. 0,9 l Schraubglas mit Deckel kostet derzeit knapp 0,30 Euro. Natuerlich neu und zzgl. Transportkosten.
Eine kleine Menge lohnt nicht zu importieren der Transportkosten wegen, aber bei Abnahme einer Palette (1820 bzw. 1188 Glaeser) koennte vielleicht schon fuer Manche interessant sein.

Liebe Gruesse aus Polen
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Leggastehniger » 01.03.2012, 21:13

Hallo Joanna,

hatte ich schon öfters im Visier :D ,bin dann aber in der Ex-DDR fündig geworden (auch Paletten) in Polen habe ich mir aber meine kompletten Geräte zur Hausschlachtung gekauft,ungefähr 40% billiger als bei uns (teilweise Ware aus Deutschland)
Ich hatte viele Geschäftspartner aus Polen die bei mir Ware kauften,wenn die mit leeren Sprintern kamen,haben die oft meine Bestellungen mitgebracht.Vor allem auch sehr viel Prima-Sprit 96%,den brauche ich um Liköre anzusetzen :wink:

Schade,im Moment habe ich keinen polnischen Kunden sonst wäre das eine Überlegung wert.
Danke jedenfalls für die info's.
Leggastehniger
 

Beitragvon Joanna » 01.03.2012, 23:05

Tja, Prima-Sprit fuer Likoere koennte ich auch gebrauchen, aber doppelt versteuert ??? :wink:
In Tschechien soll guenstiger sein.

Was Kaufen bei Dir die Kunden Sprinter-Weise ?

Guten Abend
Joanna
Joanna
 

Beitragvon Mieze » 16.03.2012, 21:35

N'abend zusammen,

mein Mann und ich haben uns eben über das Einmachen unterhalten und ich habe ihm erzählt, dass ich dies demnächst einmal ausprobieren will.
Er erzählte dann, dass ich das nicht machen soll, wenn ich meine Tage habe. Nicht währenddessen, nicht 2 Tage davor und auch nicht 2 Tage danach.
Ich habe das noch nie gehört. Seine Mutter, seine ehemalige Schwiegermutter und auch seine Tanten hätten dann immer das Problem gehabt, dass die Gummis nicht dicht gewesen wären.

Was haltet ihr davon?? Oder ist das nur wieder irgendein Mythos?

Lieben Gruß
Mieze
Mieze
 

Beitragvon Tubenfan » 16.03.2012, 21:43

Hallo Mieze,

von undichten Gummis habe ich schon gehört, mich hat das nie betroffen. ;-)

Zum Thema: Ich habe noch nie davon gehört.
Wenn es Deinem Mann wichtig ist, dann lasse die Weckgläser halt im Keller.

Wenn Du Ihm dann sagst: "Schatz, die nächsten 4 Tage kann ich nicht einwecken", dann weiß er wenigstens, daß Du PMS hast und ist ganz besonders nett zu Dir.

Sachen gibt's ...

GGruß,
Tubenfan
Tubenfan
 

Beitragvon Leggastehniger » 16.03.2012, 21:56

Hallo,

da Du nicht gefragt hast wer was drüber weiß,hier meine Meinung dazu :wink: .
Gehört habe ich das auch schon,auch daß Frauen während ihrer Tage nicht beim Schlachten dabei sein sollten.Ich halte es für einen Mythos,wahrscheinlich daraus entstanden daß man früher nicht so hygienisch arbeiten konnte und deshalb wurde dies dann propagiert.Soll ja mit dem Verzehr von Schweinefleisch im Islam ähnliche Gründe gegeben haben,heiße Länder und fettes Schweinefleisch passt nicht so gut zusammen.
Kann mir irgendwie aber nicht vorstellen daß dies je beherzigt wurde (wir sind jetzt wieder beim einmachen :D ),da vor 50 Jahren so gut wie jeder Haushalt eingekocht hat...wenn da die menstruierende Hausfrau das mal eben so um 'ne Woche verschieben mußte....Ernte futsch.....nee,glaube ich nicht.

LG

...wenn Dein Mann das aber so haben will,dann leg während Deiner Tage einfach mal 'ne Woche die Füße hoch ,lass Dich bekochen...Du darfst ja nicht :wink:
Leggastehniger
 

 


  • Ähnliche Beiträge
 


  • Tags
  • muss man die gurken nach dem wecken aus dem kessel nehmen, fehler beim einkochen, gläser nicht zu voll einkochen im backofen, rohe kartoffeln einwecken, gläser nach einkochen nicht dicht, rote grütze einkochen in schraubgläsern, gewürzgurken heiss einfüllen,