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Wie richtig einwecken?

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Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon Omaerde » 12.11.2015, 00:51

Hallo Alle Weck - Freunde
Ich habe eine Frage zur Lagerung der gefüllten Gläser.
Weck versendet doch in schönen weißen Kartons mit dem Aufdruck
Nun dachte ich mir ,darin die gefüllten Gläser aufzubewahren.
Also nicht nur zum Transport von A nach B ,sondern langzeit...
Hat das schon jemand ausprobiert und kann dazu was schreiben?
Ist doch auch Platz sparend.
L.G WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon patroni » 12.11.2015, 07:37

Hallo Omaerde,

wir machen es überwiegend so. Alle vollen Gläser wieder in die Kartons. Dann einen Klebezettel/Postit drauf. Auf dem Klebezettel steht dann drauf, welche Gläser drin sind. z.B. 3x Gulasch, 3x Kassler.

Diese vollen Kartons kann man dann wunderschön stapeln. Wir haben bis zu 10 Lagen übereinander. Dann eine 2. und 3. Reihe daneben. Und wegen neugieriger Blicke eine Decke drüber.

Patroni :wink:
patroni
 

Beitragvon Omaerde » 12.11.2015, 08:00

Hallo Patroni
Ja,genau deswegen... Der Neugierde,ein Schnippchen schlagen!
Aber,man kann dann nicht mehr sehen ,ob ein Glas auf gegangen ist!
Wie lange wartet ihr ,bis die Gläser in die Kartons kommen?
Schönen Tag an Alle
L.G.WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon patroni » 12.11.2015, 08:34

Wir warten ca. 2 Wochen, ob alle Gläser zu sind. Dann wird weggeräumt. Ab und zu wird dann wieder ein Glas geholt und verspeist, der Zettel auf dem Karton korrigiert. Das hat bisher gut geklappt.

Patroni :wink:
patroni
 

Beitragvon Andiamos » 12.11.2015, 09:35

Hallo WWE - Oma,
ich benutze die leeren Kartons für die leeren Gläser und habe die gefüllten Gläser im Regal stehen. So habe ich einen guten Überblick darüber, was noch da ist und ich kann auch anhand der Lippe an den Gummis auf einen Blick sehen, ob die Gläser noch verschlossen sind. In meinem Regal passen 2 große und 3 kleine Gläser übereinander.

Die frisch eingekochten Gläser lasse ich zur täglichen Kontrolle noch ca. 14 Tage in der Wohnung stehen. Dann werden sie in den Keller geräumt.
Als nächstes wird Kürbissuppe dran sein. Hhmm..... lecker!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Omaerde » 12.11.2015, 12:26

Hallo
Euch allen ein herzliches Danke für die guten Anregungen !!!
L.G.WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon Kavure´i » 13.11.2015, 02:58

Hola WWE

ich nehme die Kartons auch für die leeren Gläser und die vollen stehen sichtbar im Regal.
So habe ich heute festgestellt, daß wir doch tatsächlich keine Salsa Bolognese mehr haben. :(
DAS muß schleunigst geändert werden.

Kavure´i
Benutzeravatar
Kavure´i
 

Beitragvon Omaerde » 13.11.2015, 05:49

Hola
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht!
Danke für die Tipps.
Das hilft mir im Moment sehr viel weiter ,denn Ordnung muss sein!
L.G.WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon Omaerde » 28.11.2015, 02:12

Hallo Zusammen
Ich möchte mal in die Runde fragen,
welche Erfahrungen habt ihr mit Kartoffeln einkochen gemacht?
Hatte jetzt das erste Mal ein gekauftes Glas geöffnet und war angenehm überrascht.
Vor allem würde mich die Haltbarkeit interessieren.
L.G WWE Oma
Omaerde
 

Beitragvon Andiamos » 28.11.2015, 10:21

Hallo WWE-Oma,
ich habe vor knapp 2 Jahren Kartoffeln eingekocht und noch nicht ganz verbraucht. Sie sind immer noch einwandfrei. Eingekochte Kartoffeln schmecken nicht ganz so gut, wie frisch gekochte, aber sind für Bratkartoffeln bestens geeignet.
Wichtig ist, die Kartoffeln (möglichst die kleinen) in einem nicht allzu großen Topf ca. 10 Min. vorzukochen und dann mit frischem Salzwasser in die Gläser zu schichten. Nicht allzu großer Topf deshalb, weil in einem großen Topf die Ankochzeit zu lange dauert und die Kartoffeln nach 10 Minuten schon komplett gar sind. Das ist mir bei meiner ersten Aktion passiert und diese Kartoffeln waren hinterher bereits sehr weich.

Liebe Grüße in den Westerwald
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Omaerde » 28.11.2015, 15:16

Hallo Angelika
Ganz herzlichen Dank!
Mein nächstes Projekt !
Sind 0,5 l Gläser OK?
Der Inhalt reicht sicher für zwei Personen.
Schönen 1.Advend
L.G.
Omaerde
 

Beitragvon Andiamos » 28.11.2015, 19:03

Omaerde hat geschrieben:Sind 0,5 l Gläser OK?
Der Inhalt reicht sicher für zwei Personen.

Ich weiß ja nicht, wie große Esser ihr seid........
Also........ ich esse sogar Kartoffeln aus einem 0,75 L Glas als Bratkartoffeln ganz alleine auf. :roll: Allerdings dann ohne irgendwelche anderen Beilagen dazu. Nur Zwiebeln und evtl. Speck. Mag ich gerne. :D
Probier doch einfach mal, wie groß deine benötigte Menge für 2 Personen ist und gebe die dann in ein Glas. Dann weißt du, welches Glas du brauchst. Oder fülle einfach verschieden große Gläser ab. Dann hast du für alle Fälle.

Liebe Grüße
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Omaerde » 28.11.2015, 21:46

Danke dir,
ich werde berichten....
Omaerde
 

Beitragvon Kavure´i » 31.01.2016, 21:36

Hola

Pleitegeier hat geschrieben, daß man Weißwürste und Saitenwürste in Twist-Off-Gläsern einkochen könne.
Hat jemand von euch schon mal sowas gemacht?
Und wie?
Im Einkochautomaten?

Ich würde das nämlich gerne mal ausprobieren, es hört sich gut an.

Und zwar möchte ich das in Twist-Off-Gläsern machen, weil ich davon ziemlich viele habe und mir die großen Weckgläser so langsam ausgehen.

Kavure´i
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Beitragvon Kavure´i » 27.02.2016, 19:42

Hola

hier ein Dokument zum Runterladen, wieder leider nur auf englisch.

http://web.archive.org/web/201506160714 ... de2_06.pdf

Kavure´i
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Beitragvon Kavure´i » 27.02.2016, 20:03

Hier ein Link für Umrechnungen:

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Mehl / Puderzucker
Butter / Zucker
1/8 cup …… 15 Gramm
1/8 cup …… 30 Gramm
1/4 cup …… 30 Gramm
1/4 cup …… 55 Gramm
1/3 cup …… 40 Gramm
1/3 cup …… 75 Gramm
3/8 cup …… 45 Gramm
3/8 cup …… 85 Gramm
1/2 cup …… 60 Gramm
1/2 cup …… 115 Gramm
2/3 cup …… 75 Gramm
2/3 cup …… 150 Gramm
3/4 cup …… 85 Gramm
3/4 cup …… 170 Gramm
1 cup …… 120 Gramm
1 cup …… 225 Gramm


• Um aus Ounces Gramm zu machen: Mit 28 multiplizieren. Beispiel: Vier Ounces sind 112 Gramm.
• Um aus Pounds Kilogramm zu machen: Mit 0,45 multiplizieren. Beispiel: Zwei Pounds sind 0,9 Kilo oder 900 Gramm.
• Ein Teaspoon sind fünf Milliliter (wenn es um Flüssigkeiten geht). Ansonsten: Na, eben einen Teelöffel Salz abmessen.
• Ein Tablespoon sind 15 Milliliter Flüssigkeit. Für feste Zutaten gilt das obige: Einfach einen gestrichenen Eßlöffel abmessen.
• Ein Fluid Ounce sind 30 Milliliter. Beispiel: 15 fl.oz. sind 450 Milliliter.
• Um aus Cups Liter zu machen (gilt nur für Flüssigkeiten): Mit 0,24 malnehmen. Beispiel: 3 cups Wasser sind 0,72 Liter oder 720 Milliliter.
• Ein Pint sind 0,47 Liter, ein Quart 0,95 Liter und eine Gallone 3,8 Liter.
• Ein Stick Butter sind etwa 125 Gramm.
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Beitragvon Kavure´i » 27.02.2016, 20:22

Hola

hier findet ihr Unmengen an Einmachrezepten:

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Anschauen und stöbern lohnt sich.

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Beitragvon Miia » 03.03.2016, 19:10

Kann mir jemand erklären, wie ich Bolognesesauce richtig einwecke? Ich habe einen grossen Topf Sauce auf dem Herd, aber ich finde weder im Weckbuch noch im Internet eine Anleitung wie ich das sicher einkoche. Ich habe einen Weck Automatik Topf, aber kein Pressure Topf.
Früchte und Gemüse habe ich schon oft eingekocht, aber beim Fleisch bin ich nun doch sehr unsicher.
Wieviel füllen?
Wie lange und bei welcher Temperatur einkochen?
Miia
 

Beitragvon Fleck » 03.03.2016, 19:39

120min bei 100° wie bei allem was Fleisch enthält.

Ich fülle immer bis ca. 2,5 cm unter dem Rand
Fleck
 

Beitragvon Miia » 03.03.2016, 20:36

:D vielen Dank, für die super schnelle Antwort! Die Gläser sind nun am einkochen
Miia
 

Beitragvon conmigo » 20.07.2016, 19:15

Hallo,
ich habe einen Fehler gemacht .... wundere mich, dass das Kartoffellaub schon gelb und trocken wird und stelle fest, dass ich von über 100 angebauten Kartoffeln mehr als die Hälfte Frühkartoffeln habe ... ich Depp ... die kann ich nicht einlagern.
Ich hab mal eine Pflanze mit der Grabgabel angehoben, der Hammer, Massen und die sehen aus wie gemalt. Aber was mache ich jetzt damit und hier brauch ich Eure Hilfe.
Ich hab noch nie eingeweckt, habe aber letztes Jahr mal günstig einen gebrauchten Einkochapparat und Weckgläser bekommen. Nun hab ich mir gedacht, Kartoffelsuppe wär doch was.
Kann mir jemand sagen, wie ich die einkoche? Und koche ich die vorher mit allen Gewürzen/Kräutern/Zwiebeln etc. fertig?
Achh ja, da die Zucchinischwemme nun auch beginnt, vielleicht könnte ich auch Kartoffel-/Zucchinisuppe machen - gibt da bzgl. Einkochen einen Unterschied?
Ich bin so ein Depp :-(
Lieben Dank
conmigo
conmigo
 

Beitragvon conmigo » 20.07.2016, 20:27

Ich habe eben das Weckbuch geordert, ich denke, da wird meine Frage auch beantwortet ... LG
conmigo
 

Beitragvon Saurier61 » 20.07.2016, 22:11

Hallöle Conmigo...

Frühkartoffeln.... sind eigentlich die Kartoffeln, welche ausgebuddelt werden, wenn das Kraut noch grün ist...

Dadurch sind die Kartoffeln noch nicht ausgereift, haben nur eine sehr dünne Haut und sind deshalb nicht lagerfähig...

Werden die Kartoffeln nach der Welke geerntet, haben sie eine dickere Schale und können nach dem Abtrocknen bei ca 8°C gelagert werden...

Man kann also frühe , mittelfrühe und späte Kartoffeln einlagern... im Prinzip haben alle so ziemlich die gleiche Lagerzeit...
also ca 4 - 5 Monate.... mit frühen Kartoffeln kommt man damit dann logischer Weise nicht über den Winter...


Lieben Gruß von
Helga
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Saurier61
 

Beitragvon conmigo » 21.07.2016, 05:35

Hallo Helga,
danke für die informative Antwort - wieder was dazugelernt.
LG conmigo
conmigo
 

Beitragvon Goldhamster » 26.07.2016, 10:34

Ich habe eine Frage zum Einwecken, da wir regelmäßig und gerne Pasta mit Bolognese Sauce essen frage ich mich ob man die Sauce nicht auch eventuell Einwecken und Hamstern kann. Besonders im Hinblick auf Stromausfälle, da kann ich das Hackfleisch ja nicht dauernd kühlen also lieber vorher herstellen und einlagern. Nudeln lassen sich ja auch gut lagern. Mir ist immer wichtig dass alles möglichst ohne Strom haltbar/essbar ist. Sprich so wenig in die Truhe wie möglich und vor dem Essen kurz mit dem Gaskocher aufwärmen. (Ausser die Nudeln die brauchen eben ein paar Minuten länger auf dem Feuer, aber das geht in Ordnung)

Unser Rezept sieht wie folgt aus:

0.25 kg Hackfleisch mit 2 Eiern vermischen und würzen (Thymian/Oregano/Majoran/Pfeffer/Salz) plus klein geschnittene Zwiebel und 2 Knoblauchzehen. Dazu kommt etwas Curry und Kurkuma.

Das ganze wird angebraten mit Kokosfett und dann in etwa 1 Kg Tomaten aufgekocht. Zum besseren Geschmack kommen vor dem pürieren der Tomaten auch noch ein paar Zwiebelringe, eine Knoblauchzehe und ein Schuss guter Olivenöl zu den Tomaten. Bei Bedarf kann die Menge erhöht werden um entsprechende Vorräte einzuwecken/einfrieren.

Kann ich eine solche Sauce problemlos einwecken in sagen wir mal "Handliche" 340 ml Weckgläser ? Wie lange sollte man eine solche Sauce einkochen lassen ? Reichen da 20 Minuten ? Das Wasser muss dann bei der Kochtopf Methode bis zur hälfte des Glases stehen richtig ?
Goldhamster
 

Beitragvon Sunnyboy12 » 26.07.2016, 11:00

Hallo Goldhamster,

also ich mach die Soße ohne die Eier und lass das Ganze gut 2 Stunden köcheln. Dann 60 min einkochen.
Bei mir sind die Gläser alle unter Wasser. (Schraubgläser)
Mache ich schon seit 2 Jahren mit großem Erfolg so.

Grüsse!
Sunnyboy12
 

Beitragvon Goldhamster » 26.07.2016, 13:17

Sunnyboy12 hat geschrieben:Hallo Goldhamster,

also ich mach die Soße ohne die Eier und lass das Ganze gut 2 Stunden köcheln. Dann 60 min einkochen.
Bei mir sind die Gläser alle unter Wasser. (Schraubgläser)
Mache ich schon seit 2 Jahren mit großem Erfolg so.

Grüsse!


Hallo,

die Eier kann ich auch eventuell rauslassen. Sie sind sowieso nicht notwendig (aber Gewohnheit) :D . Die Weckgläser mit Gummi soll man aber nicht unter Wasser stellen oder ist das egal ? Der Teufel liegt eben im Detail. Im Internet findet man allerhand Methoden, jeder hat da so seine Art und Weise wie es scheint.
Goldhamster
 

Beitragvon Andiamos » 26.07.2016, 19:26

Hallo Goldhamster,
ich denke, als inzwischen 4-jähriger "Einweckprofi" :lol: :lol: kann ich dir Rat geben.

Die Soße könnt ihr so, wie ihr sie macht einwecken, aber was machen Eier in einer Bolognesesoße? Die gehören da eigentlich überhaupt nicht rein. Gut, das ist ja Geschmacksache. Wenn ihr die so gerne mögt, ist das natürlich in Ordnung. Ich koche sie jedoch komplett anders... Hört sich für mich eher wie Tomatensoße mit etwas Fleisch an... :mrgreen:

Goldhamster hat geschrieben:Kann ich eine solche Sauce problemlos einwecken in sagen wir mal "Handliche" 340 ml Weckgläser ? Wie lange sollte man eine solche Sauce einkochen lassen ? Reichen da 20 Minuten ? Das Wasser muss dann bei der Kochtopf Methode bis zur hälfte des Glases stehen richtig ?


Es gibt ein paar ganz wichtige Grundsätze, wenn eingekocht wird, und ganz, ganz, ganz erst recht, wenn Fleisch eingekocht wird.
1. Zwiebeln (und Knobi) müssen vor dem einwecken immer !!! gar sein. Also entweder früher zur Soße geben, oder danach noch länger kochen lassen.
2. Das komplette Gericht (sei es Bolognese oder was anderes) muss vor dem einkochen gar sein. Also darauf achten, dass die Soße lange genug köchelt.

Benutzt du Weckgläser oder Schraubgläser? Danach richtet sich nämlich die Einkochmethode... Du schreibst Weckgläser, also gehe ich davon aus, dass du Einweckgläser hast. Fleisch würde ich nicht in Schraubgläsern einkochen, weil damit die Möglichkeit entfällt, dass diese aufgehen können, wenn der Inhalt verdorben ist.

Und hast du einen Einkochtopf, oder einen großen Kochtopf mit Thermometer?
Wenn ihr einen einfachen Kochtopf benutzt, müsst ihr darauf achten, dass die Einkochzeit erst bei 100 Grad beginnt. Bei den elektrischen Einkochtöpfen ist meist eine Zeitschaltuhr dran, die erst anfängt zu laufen, wenn die eingestelle Einkochtemperatur erreicht ist.

3. Wenn du Weckgläser benutzt (also mit Gummiring) kannst du die Gläser bis 3 cm unter dem Rand mit dem Einkochgut füllen. Dann den Deckel mit Gummiring drauf und mit Klammern verschließen. Nun in den Einkochtopf stellen und mindestens über der Einfüllhöhe in den Gläsern mit Wasser auffüllen. Es geht aber auch, dass die Gläser komplett unter Wasser stehen, wenn mehrere Lagen eingekocht werden. Ich mache es immer so, dass ich möglichst alle Gläser komplett unter Wasser habe.
4. Dann bei Fleisch immer !!! mindestens 75 Minuten bei 100 Grad einkochen!!! Wenn rohes Fleisch verarbeitet wird, z. B. bei Leberwurst, muss mindestens 110 Minuten eingekocht werden. Je länger, desto sicherer.
5. Mehlzusätze (-bindungen) oder Sahne haben vor dem einkochen nichts verloren. Diese erst nach dem Öffnen zugeben. Das gilt allerdings nicht für Paniermehl, z. B. bei Frikadellen - das geht gut. Auch Kuchen können ja eingekocht werden. Allerdings entweder vorgebacken, oder mit sehr langer Einkochzeit.

Wenn ihr vermehrt einkochen möchtet, lege ich euch sehr ans Herz, euch das Weck-Einkochbuch zu kaufen(kostet nur ca. 10 €). Dort steht alles Wichtige sehr genau drin. Und auch einen elektrischen Einkochtopf mit Temperaturautomatik und möglichst auch Zeitschaltuhr. Das erleichtert das Einkochen sehr.
Oder durchwühl einfach diesen Thread hier, vielleicht auch über die Suchfunktion gucken. Eigentlich ist hier schon alles Wichtige geschrieben worden.
Wenn du noch weitere Fragen hast, frage gerne... :D

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 27.07.2016, 04:06

Hola Goldhamster

ich koche jetzt seit 2013 ein und zwar überwiegend Gerichte mit Fleisch.
Und ich koche sie grundsätzlich 120 Minuten ein, dann bin ich auf der sicheren Seite.
Wie Angelika schon schrieb: Zwiebeln und Knoblauch müssen komplett gar sein, bevor man das Gericht einkocht, das Fleisch natürlich auch.
Bolognesesoße lasse ich so lange köcheln, bis sie gut einreduziert ist und fülle sie dann in Halblitergläser.
Nach dem Öffnen gebe ich dann wieder Wasser dazu, das muß ich ja nicht mit einkochen :wink:
Bei anderen Soßen mache ich es ebenso.

Übrigens: du solltest die Gerichte, die du einkochst, etwas weniger würzen als gewohnt, da sich der Geschmack mit der Zeit verstärkt. Nachwürzen kann man ja hinterher immer noch.

Angelika
in meinem Weckbuch steht auch noch, daß man die Fleischgerichte 75 Minuten lang einkochen soll, aber eine neuere Anweisung von Weck lautet, daß man sie mindestens 90 Minuten einkochen soll. Wie gesagt, ich nehme 120 Minuten und bin bisher sehr gut damit gefahren.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Andiamos » 27.07.2016, 06:46

Hallo Kavure,
das mit den 90 Min. einkochen, war mir nicht bekannt. Aber ich hab sowieso immer ein bißchen Zeit zugegeben.

Liebe Grüße
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Goldhamster » 27.07.2016, 11:04

@Andiamos

Vielen Dank für deine Ausführliche Antwort ! Also die Eier kommen bei uns ins Hackfleisch das wird dann wie beschrieben angebraten und nachher zu den pürierten Tomaten gegeben. Angefangen hab ich mit den Soßen aus dem Glas und dann versucht sie selbst herzustellen vermischt mit dem was ich so bei Oma aufgeschnappt habe, daher mag das Rezept ein wenig von der Norm abweichen :lol: Ist aber köstlich !

Ich werde beide Glasarten nutzen, habe momentan aber noch keine Weckgläser. Die Frage war daher eher allgemein gedacht. Wird nächsten Monat bei Weck bestellt.

Habe gestern Tomatensuppe gekocht und heiß eingefüllt in vorher abgekochte Gläser mit Schraubdeckel. Habe die Suppe gut eine Stunde kochen lassen bei konstantem umrühren, reduziert wurde sie ebenfalls :) Das war eher ein erster Versuch hat aber gut geklappt bis jetzt. Die Deckel sind auch alle leicht nach unten gewölbt am nächsten Tag. Die kann ich ja dann ohne Probleme im Topf mit Wasser einkochen ?

Zum einkochen steht mir nur Kochtopf und Backofen zur Verfügung, keine speziellen Geräte. Also gewöhnliche Haushaltsgeräte.

@Kavure
Ok, also Fleisch haltiges extra lang einkochen :) Das mit dem weniger Würzen habe ich noch nicht gehört, macht aber Sinn da die Gewürze ja lange genug Zeit haben ihre (echten) Aromen abzugeben ^^
Goldhamster
 

Beitragvon Andiamos » 27.07.2016, 19:01

Hallo Goldhamster,
bitte tut euch selbst einen Gefallen und kauft euch das Weck-Buch. Da steht alles Wichtige drin und ihr bewahrt euch damit vor eklatanten Gesundheitsschäden. Und nein, dass ist keine Werbung. :mrgreen:

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon sipo » 27.07.2016, 22:01

Allein die Geschichte dieses
Unternehmen zu studieren is der Hammer!
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sipo
 

Beitragvon Andiamos » 06.08.2016, 08:04

Mal ein kurzer Bericht von mir:

Gestern habe ich ein Glas Grünkohleintopf mit Mettendchen geöffnet, welches ich in 2/15 eingekocht habe.
Fazit: Geschmacklich im Grunde gut, aber leider inzwischen total salzig! War nicht mehr essbar. :? Und das will bei mir was heißen, denn ich salze eigentlich immer recht ordentlich.
Die restlichen Gläser kann ich wegwerfen. Ist aber gottseidank nicht mehr viel.
Also beim nächsten Mal weniger würzen!!!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon lagervize » 06.08.2016, 11:54

Andiamos hat geschrieben:..Gestern habe ich ein Glas Grünkohleintopf mit Mettendchen geöffnet, welches ich in 2/15 eingekocht habe.
Fazit: Geschmacklich im Grunde gut, aber leider inzwischen total salzig! War nicht mehr essbar...

Moin Angelika!
Wegwerfen würde ich die an deiner Stelle nicht.
Versuche doch den Eintopf zu "verlängern".
z.B. mit anderen Beilagen und viel "Leitungsheimer".
rgds, thomas
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lagervize
 

Beitragvon Saurier61 » 06.08.2016, 15:07

Hallöle

mit Wasser verdünnen bringt nicht viel.... Besser Sahne und/oder Butter zugeben...

Verlängern am Besten mit Kartoffeln... die nehmen viel Salz auf...

Für das nächste Mal...
wenn Mettendchen verwendet werden... kein Salz oder Brühe mehr verwenden...
Die Mettenden sind schon salzig genug und geben das beim Kochen an die Speise ab...
Mettenden kann man auch vorher in Wasser vorkochen, dann verlieren sie schon eine Menge Salz.

Lieben Gruß von
Helga
Benutzeravatar
Saurier61
 

Beitragvon conmigo » 06.08.2016, 18:31

Gestern das 1.Mal eingeweckt. 10 Dreiviertel-Liter-Gläser Zucchini-/Kartoffelsuppe - in alten Weckgläsern mit neuen Ringen und Universalbügeln. Danke für die vielen Tipps hier aus dem Thread. Was nicht funktioniert hat, war das Zitronensaftkonzentrat im Kochwasser, um dem Kalk auf den Gläsern vorzubeugen. Wir haben sehr kalkhaltiges Wasser, da probier ich das nächste Mal doch Zitronensäure. Da ich zum Ingwer nichts gefunden habe, hab ich den sicherheitshalber genau wie die Zwiebeln vorgedünstet. Gestern schon ein gutes Gefühl gehabt, weil es in allen Gläsern ewig nachgeblubbert hat. Heute früh alle Gläser dicht. Hatte mich auch entschieden, nicht zu würzen. Gewürze, Brühe und Sahne geb ich nach dem Öffnen rein, da kann ich so abschmecken wies mir taugt.
Mein Einkochapparat (Strom) hat nur Temperatureinstellung. Wie im Weckbuch 60min bei 100 Grad, ab da wo das Wasser blubbert. Und wie das geblubbert hat. Ich dachte zeitweise, mir hebts den Deckel, so große Wellen hat das im Topf geschlagen ;-). Aber wird schon richtig sein. So eine Regelung wie beim Wecktopf hab leider ich nicht. Entweder Einstellung auf Kochen, dann Riesenblubber oder minimal zurückdrehen, dann kocht es nicht mehr.
Zusammengefasst bin ich sehr zufrieden. Vergehen zwar Stunden für die Arbeit, aber da mach ich auf jeden Fall weiter, wenns im Garten Überhänge gibt. Beeren gehen wegen der Vitamine komplett in die Gefriertruhe. Aber Tomaten und Paprika fangen jetzt an - könnte ich mal Letscho probieren. Und vielleicht im Winter mal ein Chili con carne, wenn mehr Zeit ist.
Macht auf jeden Fall Laune !
LG conmigo
conmigo
 

Beitragvon Andiamos » 06.08.2016, 18:40

:idea: :idea:
Mit frischen Kartoffeln nochmal durchkochen wäre eine Idee. Evtl. auch geriebene Kartoffeln. Die könnten einiges an Salz aufnehmen. Danke Helga!

Definitiv ist der Eintopf aber erst durch das längere Stehen zu salzig geworden und nicht durch die Mettendchenscheiben. Ich berechne den Salzgehalt von Mettendchen beim Würzen immer mit ein. Im Frühjahr war ja auch noch alles ok.
Zu salzig ist mir auch schon bei anderen eingekochten Gerichten aufgefallen, sobald sie längere Zeit im Glas sind. Ich vermute, die selbst gepökelten Schinkenstücke (davon habe ich noch etliche Gläser) und der Snirtjebraten (war schon zu stark gesalzen gekauft) werden kaum noch genießbar sein. Aber vielleicht fällt mir dazu auch eine Möglichkeit zur Entsalzung ein. Kartoffeln sind wahrscheinlich immer gut.
Ab übernächster Woche habe ich Urlaub, dann werde ich mal meine Bestände durchforsten und probieren.
Ich freu mich schon drauf.... :? :?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Kavure´i » 07.08.2016, 02:55

Hola

ich stelle meine Frage noch einmal hier:

Hat jemand schon mal Mangold eingekocht?
Geht das, und wenn ja, wie und wie lange?

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon conmigo » 07.08.2016, 05:48

Hallo kavure,
hier ist eine Diskussion bei chefkoch.de: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
In einem anderen Beitrag sagt ein Profi (elschen, Moderatorin) - wie Spinat einkochen.
LG
conmigo
 

 


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