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Wie richtig einwecken?

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Re: Wie richtig einwecken?

Beitragvon Drakulinchen2 » 22.01.2017, 05:40

>Hühner können 12 bis 15 Jahre alt werden @Zitat Kavure i

Autsch....

also ich hab da nicht so das Glück....

Nichtrassehühner: 2,5 Jahre max... Hab mich scon mit vielen unterhalten die lange Erfahrung haben : die meisten schlachten wenn die Tiere 1,5 Jahre alt sind da dann die terblichkeitsrate starkt ansteigt ... Und man lieber schlachtet anstatt totes Tier im Stall zu haben was man nur wegwerfen kann...
Rassehühner hab ich nicht so die Erfahrung da ich erst seit 2014 Hühner halte ... aber meine 4 Rassehennen sind leider schon verstorben...
Drakulinchen2
 

Beitragvon Wecki » 22.01.2017, 10:53

Hallo liebe Prepper, Einwecker und Vorsorger,

ich und auch sicherlich viele andere User dieses Threads würden sich freuen, wenn die Diskussion ihren Schwerpunkt wieder mehr aufs Einwecken/Einkochen usw. legen würde...
Das ist net bös gemeint...

Einen schönen Sonntag

Wecki
Wecki
 

Beitragvon bosseler » 22.01.2017, 11:09

Hmm,

vielleicht sollte man einen Thread anlegen "Tierhaltung" oder so was?

Grüße an alle
bosseler
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bosseler
 

Beitragvon Andiamos » 22.01.2017, 19:26

Hier im Forum gibt´s alles!

Hühnerhaltung:
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und Tierhaltung:
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Leider nicht gerade aktuell... Aber es wäre schön, wenn zukünftige Beiträge dort gepostet werden.
Ansonsten über die Suchfunktion - jede Menge!

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon PM9669 » 23.01.2017, 19:12

Guten Abend, ich hätte da wieder mal ne Frage :D

Wie lange ist Eingekochtes denn haltbar? Wie sieht es mit bspw. eingelegtem Schafskäse aus, wie lange kann man so etwas lagern? Ist mit Salz überschüttetes Fleisch auch zur Lagerung zu empfehlen oder eher nicht? Kann man zum Einkochen, z.B. die Rewe Sauerkirsch Gläser verwenden?

Danke schonmal, eine schöne Woche noch wünscht,
Tom
PM9669
 

Beitragvon Kavure´i » 23.01.2017, 22:02

Hola Tom

in Einkochgläsern Eingekochtes ist jahrelang haltbar.
Weck spricht zwar von nur einem Jahr, aber das kannst du vergessen.
Ich habe letztens ein Glas Rindergeschnetzeltes vom September 2013 geöffnet und verspeist. Der Inhalt war einwandfrei.

Du kannst selbstverständlich gebrauchte Twist-Off-Gläser zum Einkochen verwenden.
Ich persönlich nehme die eigentlich nur zum Einlegen von Milchsaurem oder Süßsaurem. Denn bei gebrauchten Twist-Off-Gläsern ist oft der Deckel nach dem Öffnen nicht mehr richtig dicht.
Das bemerkst du unter Umständen nicht.
Alles, was Fleisch enthält mußt du richtig einkochen.
Ich empfehle dir, dir Weck-Gläser und einen Einkochautomaten zuzulegen. Am besten mit Entsafteraufsatz, dann kannst du damit auch Dampfentsaften.
Wenn du viel einkochst, lohnt sich die Investition.
Ich habe mir einen Einkochautomaten und 2 Kubikmeter Gläser aus Deutschland kommen lassen.
Ich habe es bisher nicht bereut.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon crazy » 24.01.2017, 12:09

Hallo Tom,

Kavure'i hat's ja schon geschrieben. Eingekochtes ist -wie die meisten eingedosten Lebensmittel- bei zweckmäßiger Lagerung praktisch endlos haltbar (ich hab' vor knapp vier Jahren Birnen verkostet, die noch satt bei Bestehen der DDR eingeweckt worden waren, irgendwann in den achtziger Jahren halt. Schmeckte nach Birne, sah aus wie Birne, roch wie Birne... ).

Was die TwistOff-Verschlüsse angeht: Meistens sind ja die Gläser für fast unendlich viele Einkochvorgänge gut, bloß die Deckel nicht. Da die aber standardisiert sind, kaufen wir die einfach neu in unserem bevorzugten "Glasgeschäft" nach (Kosten so zwischen 10 und 20 Cent) https://www.flaschenbauer.de/ Die führen übrigens auch das gesamte Wecksortiment.

Was Kavure'i hinschtlich Weckautomat und -gläser empfohlen hat, kann ich nur voll und ganz unterschreiben: Ist eine riesige Arbeitserleichterung. Läuft bei uns ganz häufig so: Nach der Arbeit am frühen Abend werden die Weckgläser befüllt, in den Automaten gestellt und um den Rest kümmert sich dann eben jener. Morgens vor der Arbeit entnehmen wir dann eben die Gläser (wir haben bisher keinen Unterschied zwischen "sofort nach Ende der Einkochzeit" und "lauwarm am Morgen" am Einkochgut bemerkt).

Viele Grüße
crazy
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crazy
 

Beitragvon Wecki » 03.02.2017, 21:53

Hallo Prepper-Gemeinde,

morgen ist bei mir Großkampftag angesagt, da laß ich den WAT15 richtig glühen... :lol:
Geplant ist folgendes Einzuwecken:
Bohnensuppe/-eintopf
Sauce Bolognese
Tomatensauce
Karotten
Rosenkohl

Wird ein langer Tag aber ich freu mich trotzdem...!
Wecki
 

Beitragvon selbstversorgerin » 04.02.2017, 07:44

Servus an die Oesterreicher hier im Forum,

es gibt jetzt die Marke "Rex" wieder zu kaufen. Sehen den "Weck"sturzglaesern sehr aehnlich.
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Ich denke, es koennte eine kostenguenstigere (??) Alternative fuer die Oesis werden.
Habe nur schnell verglichen:

Bei Weck kosten 6 Sturzglaeser (580 ml) ohne Gummis und ohne Klammern Euros 6,60
Bei Rex die gleiche Groesse MIT Gummis und Klammern Euros 9,82

Bei einer Aufrechnung ist Weck natuerlich noch etwas billiger. Der Gesamtpreis belaeuft sich dann auf Euros 8,75 (und man hat noch 4 Gummis als Reserve)

Um wirklich herauszufinden ob man mit den "Rex"glaesern billiger abkommt muss man noch die Versandkosten vergleichen. Aber es ist auf alle Faelle weitaus guenstiger als die hier in Oesterreich erhaeltlichen Weckglaeser, wo ein solches Sturzglas (mit Klammern und Gummi) pro Stueck bis zu 3,-- Euros kosten kann

Schoenes Wochenende wuenscht

Selbstversorgerin
selbstversorgerin
 

Beitragvon Prepper86 » 04.02.2017, 08:34

N-TV schreibt über's einwecken ;)

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Prepper86
 

Beitragvon Omaerde » 23.02.2017, 14:41

Hallo liebe Einkocher!
Heute habe ich wiedermal eine spezielle Frage :
Ich würde gerne unser Lieblingsrezept einwecken,
Um schnell was im Vorrat zu haben.
Weiß jemand von euch,
Ob Schmelzkäse mit H Sahne verrührt sich zum einwecken eignet???
Ohne Mehl versteht sich. Und wie lange?
Danke im voraus
L.G.
Omaerde
 

Beitragvon selbstversorgerin » 23.02.2017, 21:40

Servus Omaerde,

nein, leider!

Sahne flockt aus, was nicht soooo schlimm waere, ausser dass die Optik leidet, aber es faengt genauso wie der Kaese an zu gaeren. Milchprodukte wenn sie nicht gebacken werden, sind ein nogo beim Einwecken.

Ich hoffe, du findest eine andere Loesung. Was wolltest du einwecken? Eine Kaese-Lauch-Suppe?

Liebe Gruess,

Selbstversorgerin
selbstversorgerin
 

Beitragvon Omaerde » 24.02.2017, 13:23

Hallo
Vielen Dank für die Info
Schade!
Wollte Schinken Kartoffeln einwecken.
Dann halt trocken ohne Soße
Liebe Grüße
Omaerde
 

Beitragvon lagervize » 24.02.2017, 13:33

Omaerde hat geschrieben:.....Weiß jemand von euch,
Ob Schmelzkäse mit H Sahne verrührt sich zum einwecken eignet???
Ohne Mehl versteht sich. Und wie lange?

Moin moin!
Eigentlich soll man das nicht machen wegen der Milch/Sahne.
Ich hatte ja vor kurzem berichtet, meine Schmelzkäse-Dosen (eingeweckt) haben sich
über zwei Jahre lang bemerkenswert gut gehalten. Ein Jahr halten sie also allemal.
Nach über zwei Jahren fing es so langsam an zu gären. Das roch und schmeckte aber noch einwandfrei.
Musst ja nicht gleich hunderte Gläser davon machen.
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 28.02.2017, 04:18

Wie lang hält denn laut Weckbuch eingewecktes ?
Das fehlt mir irgendwie im Weckbuch.... Da hab ich zwar Einweckzeiten aber kein "we lang hält korrekt eingewecktes ?"

Wie schauts denn aus mit z.b. Bolognese, Leberwurst eingewevkt ? Fleischgerichte allgemein ?

Lebewurst 1/2 Jahr ohn Probleme bisher. Bolognese hab ich bisher nur eingefroren... keine Erfahrungswerte..
Reine Gemüse eingeweckt: 1 Jahr: keine Beanstandung.

Mich interresiert vor allem Fleisch eineweckt und Eure Erfgahrung.

Ich wecke nach Weckbuch ein- prüfe vor öffnen natürlich ob es "Knackt" oder aufgewölbt ist , rieche vorher und teste Geschmack vorsichtig bevor ich das eingeckte koche und serviere.

Mir gehts darum , da0 ich gerne Rotationszyklus kennen möchte - um rechtzeitig Nahrungsmittel zu berbrauchen- stelle also atm von div. Sachen nur das her, was ich in meiner erprobten Zeit als "genießbar" kenne.

Möchte also ungern 30 kg Wildgulasch einwecken, 20 kg Bolognese um dann nach 7 Monaten festzstellen daß alles nicht mehr genießbar ist.... Gibt ja auch beim einfrieren so "Annahmen" wie lang was haltbar ist.... Ich habe da bei Tk Ware andere Erfahrung gemacht: ich habe von div. Sachen mal viel - wenn Jäger/Anger Erfolg hatte- da hab ich auch schon Sachen gefuttert wo normalerweise die Nahrungsmittel "überm einfrierdatum waren". keinerlei Konsistenz- Gemschacksprobleme gehabt.

Ich hab momentan 6 Gefrierschräne/Truhen und würde gerne mehr einwecdken...

Blos bin ich mir nicht klar, wie das mit haltbarkeit von eingewecktem ist,

Hat hier jmd bissl Infos bzg. Fleischgerichten ?
Drakulinchen2
 

Beitragvon Kavure´i » 01.03.2017, 01:47

Hola Drakulinchen

ich begann im September 2013 mit dem Einwecken.
Und ich habe überwiegend "Fertiggerichte" mit Fleisch eingekocht.
Eins der Gläser aus diesem Jahr wurde vor 3 Wochen geöffnet und verspeist. Alles gut.
Von diesem Jahr habe ich jetzt noch 3 Gläser. Davon werde ich nächstes, übernächstes und überübernächstes Jahr noch jweils eines öffnen um zu schauen, ob der Inhalt auch dann noch gut ist.
Ansonsten rotiere ich das Eingekochte.
2014 ist schon komplett gegessen, von 2015 ist nicht mehr viel da.
Demnächst werde ich dann wieder einkochen, denn es sind schon wieder ca. 15 Gläser leer.

Beim Eingefrorenen mußt du dir auch nicht soooo die Gedanken machen. Die Zeiten, die sie einem da vorgeben, kannst du getrost vergessen, wenn die Ware in guten Beuteln dicht verpackt ist und die Temperatur stimmt.
Rindfleisch hält am längsten ohne Geschmackseinbußen, Schweinefleisch kann nach zu langer Lagerung mal nach Gefrierschrank schmecken, vor allem, wenn es sehr fett ist. Geflügel hält auch viel länger als angegeben und Gemüse sowieso.

An- oder aufgetaute Ware kann bedenkenlos wieder eingefroren werden, daß man das nicht machen darf, wegen der Verkeimung ist eine Lüge der Lebensmittelindustrie.
Auch die Qualität leidet kaum.
Glaub mir, wenn ich jedes Mal den Inhalt meiner Gfrieren entsorgen würde, weil der wegen eines längeren Stromausfalls an- oder aufgetaut ist, wären wir arm.
Nur Fisch und Meeresfrüchte, sofern vorhanden, entsorge ich. Aber auch nur, wenn sie stark an- oder aufgetaut sind.

Nicht im Weckbuch, aber anderswo, las ich, daß Eingekochtes bis zu einem Jahr haltbar sei.
Wie gesagt, das Glas ( mit Rindergeschnetzeltem nach Art Roulade ) war nach fast 3,5 Jahren noch einwandfrei.
Ich koche alle Gerichte, die Fleisch enthalten, grundsätzlich 120 Minuten bei 100° ein.
Wurst habe ich noch nicht gemacht und eingeweckt, dazu kann ich nichts sagen.

Übrigens: auch wenn sie schreiben, man solle Fleisch nicht einwecken, das eingefroren war, angeblich auch wegen der Verkeimung und wegen Geschmackseinbußen, es geht.
Die paar Keime, die das Aufgetaute vielleicht mehr hat als frische Ware, gehen beim (Ein)Kochen genauso kaputt, wie die am frischen Fleisch. :roll:
Und geschmacklich konnte ich keinen Unterschied feststellen.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon xander » 02.03.2017, 22:33

Puh, 22 Seiten zum Thema Einwecken durchgelesen :D
Da habt ihr echt ganz schön viel Wissen zusammengetragen. Das wichtigste habe ich mir direkt notiert.
Ich bin auch seit kurzem am Einkochen. 2 Mal im Topf, danach kam ein Weckautomat WAT25 in Edelstahl-Ausführung ins Haus.
Gulasch, Kartoffeln & Kuchen haben schon wunderbar funktioniert. Ein paar Fragen stellen sich mir aber noch.

1. Wie macht ihr das genau mit dem Gläser desinfizieren?
Man soll die ja heiß ausspülen und dann auskochen. Bisher habe ich das auch brav gemacht. Leider fehlt mir da bei größeren Mengen Platz (Im Topf). Ich bekomme nur 3 Gläser mit Deckeln dort rein. Wenn die ausgekocht sind muss das Wasser erst wieder etwas abkühlen für die nächste Ladung... Das dauert wirklich lange wenn man den Wecktopf voll machen möchte beim Einkochen. Ich habe keine Spülmaschine (die ist ja etwas heißer als das Spülwasser beim Handspülen)

2. Die Einkochzeit einstellen beim Weckautomat.
Die Zeit fängt erst an zu laufen wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. Das ist auch in Ordnung. Das Problem liegt im Nachheizen, da läuft die Zeit nicht weiter. Bei dem ersten Einkochvorgang ist es mir aufgefallen. Eingestellt 90 Minuten, nach 120 Minuten standen immer noch knapp 10 Minuten auf der Uhr. Daraufhin Fehlersuche betrieben und oben genanntes Problem festgestellt. Leider kann man die Zeit auch nicht umrechnen, je mehr Wasser und je kälter die Umgebungstemperatur, desto länger wird nachgeheizt... Wofür brauche ich dann die Zeitschaltuhr?

3. Entsaften
Lohnt sich so etwas auch bei gekauften Lebensmitteln? Ich habe leider (noch) keine selbst angebauten Nahrungsmittel die ich verwerten kann. Manchmal gibt es ja bei Metro & co. große Gebinde für relativ kleines Geld.
Speziel geht es mir da um die Ausbeute pro kg Rohmaterial.

Gruß Xander
xander
 

Beitragvon Kavure´i » 03.03.2017, 00:21

Hola Xander

so ganz verstehe ich deine 2. Frage nicht.
Du stellst die Temperatur auf die vorgeschriebene/gewünschte Gradzahl ein.
Dann stellst du die Zeitschaltuhr auf die Zeit ein, die du die Lebensmittel einkochen willst.
Sobald diese Zeitschaltuhr auf NULL steht, kannst du die Gläser rausnehmen.
Die Zeit fängst erst dann an zu laufen, wenn das Wasser im Topf die gewünschte/vorgeschriebene Temperatur erreicht hat. Alles was davor ist, zählt nicht. D.h. die Zeit, die der Topf braucht, um das Wasser auf Einkochtemperatur zu bringen, zählt nicht und wird auch nicht dazugerechnet, es zählt allein die Zeit, bis die Zeitschaltuhr abgelaufen ist. Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.

zu 1.
ich koche die Gläser und Deckel nicht aus, sondern fülle sie mit kochendem Wasser und lasse sie so stehen, bis ich sie brauche.
Das heisse Wasser aus den Gläsern nehme ich dann zum Abwaschen.
Nur die Gummiringe koche ich aus.
Bisher sind mir nur solche Gläser aufgegangen, bei denen ich eine Beschädigung von Glas, Deckel oder Ring nicht bemerkt habe, oder unbemerkt Fett auf den Rand gelangte.

zu 3.
das mußt du für dich selbst entscheiden, ob du aus gekauften Lebensmitteln Saft machen möchtest.
Wenn du größere Mengen ganz billig bekommen kannst, lohnt es sich sicherlich.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon xander » 03.03.2017, 06:52

Ich meine damit folgendes:
8:30 Uhr Topf angestellt (mit Timer auf 90 Minuten)
9:00 Uhr 100 °C erreicht (nachgemessen)
11:00 Uhr immer noch 10 Minuten auf dem Timer (also schon >120 Minuten!)
Also ist die Einkochzeit die ich eingestellt habe extrem verlängert worden. Das passiert weil der Timer nicht weiter läuft während der Einkochautomat nachheizt. Der Timer läuft nur wenn das Thermostat gerade abgeschaltet hat und kein Strom verbraucht wird.
Habt ihr noch nicht mit einer echten Uhr verglichen?

Gruß Xander
xander
 

Beitragvon Amaroni » 03.03.2017, 20:33

Hallo Xander
ich wasche die Gläser ganz normal, spüle heiß und lege sie dann ins Backrohr auf den Rost mit Tuch drunter, bei ca 100°bis ich sie einfülle. Das hat bisher immer gereicht. Ringe , bzw. Deckel werden ausgekocht und aus dem heißen Wasser entnommen.
sind Gläser stark verschmutzt, bzw war Schimmel drin, dann fülle ich sie mit heißem Essigwasser und lasse sie so mal über Nacht stehen, nächsten Tag siehe oben.Eine gummierte Greifzange ist da sehr hilfreich. Mache das auch mit Kompott und Marmeladegläsern so.
Das funktioniert seit etwa 40 Jahren so. :D
Amaroni
 

Beitragvon Andiamos » 03.03.2017, 21:27

Hallo Xander,

zu 1) - Gläser desinfizieren
Ich desinfiziere die Gläser gar nicht. Neue Gläser werden per Hand mit Spülmittel gründlich gespült und dann nochmal heiß (Wasserkran, ca. 65-70 Grad) ausgespült. Gebrauchte Gläser werden 2 x in der Spülmaschine bei 70 Grad gespült und vor Benutzung nochmal per Hand mit Spülmittel ausgespült, um evtl. Reiniger- oder Klarspülerrückstände zu entfernen. Dann zum Abtropfen auf einem Geschirrtuch auf den Kopf gestellt. Wenn ich sie fülle, sind sie kalt. Gummiringe werden in Essigwasser ca. 3-5 Min. gekocht und dann auch kalt verwendet. Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Sterilisiert wird der Inhalt ja beim Einkochen.

zu 2) - Einkochautomat
Ich habe den WAT 15 und deine Erfahrungen bisher nicht gemacht. Es dauert zwar seine Zeit, bis die Automatikuhr zu zählen beginnt ( je nach Wassertemperatur), aber ab dann ist die Zeit vorhersehbar. Von einem Nachheizen habe ich noch nie was bemerkt. Ich würde dir empfehlen, mal bei der Fa. Weck anzurufen, um da mal nachzufragen, was mit deinem Apparat los sein kann.

zu 3) - Entsaften
Fragst du jetzt, ob sich die Anschaffung eines Entsafteraufsatzes lohnt? Ansonsten denke ich, dass es in deinem eigenen Ermessen liegt, ob sich Entsaften bei gekauften Lebensmitteln lohnt. Die Ausbeute pro KG Rohmaterial kann man nicht pauschal sagen. Das wird je nach Lebensmittel sehr unterschiedlich sein. Ich habe mir einen Entsafteraufsatz angeschafft und finde die Ausbeute an Saft sehr zufriedenstellend und vor allem sehr praktisch. Wenn man allerdings relativ wenig Saft herstellen möchte, ist so ein Aufsatz vermutlich zu teuer. Es gibt auch andere Methoden.

Hoffe, wir haben dir ein bißchen weiterhelfen können. :D

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon sipo » 03.03.2017, 23:38

Betreffs punkt zwei
Ich könnte mir anhand der Beschreibung, vorstellen das er in unbeheizten Räumen lebt
und drum das Thermostat verrückt spielt.
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sipo
 

Beitragvon xander » 04.03.2017, 08:03

Kavure´i hat geschrieben:Hola Xander
zu 1.
ich koche die Gläser und Deckel nicht aus, sondern fülle sie mit kochendem Wasser und lasse sie so stehen, bis ich sie brauche.
Das heisse Wasser aus den Gläsern nehme ich dann zum Abwaschen.
Nur die Gummiringe koche ich aus.
Bisher sind mir nur solche Gläser aufgegangen, bei denen ich eine Beschädigung von Glas, Deckel oder Ring nicht bemerkt habe, oder unbemerkt Fett auf den Rand gelangte.
Kavure´i


Ich denke ich werde es der Einfachheit halber so probieren. Nach Rücksprache mit meiner Oma hat sie nur gespült, da muss das reichen.

Zum Thermostat. Das Nachheizen kann man beim Einkochautomat nur erkennen wenn er je nach Temperatur lauter wird bzw. das Wasser stärker blubbert. Die Kontrollleuchte ist ja immer an. Ich habe aber ein Thermometer reingehangen und mit einem Strommessgerät überprüft wann er wie lange heizt / ruht.
Und nein Sipo es war muckelig warm :D
Damit wollte ich nur ausdrücken unter welchen Bedingungen es schlimmer werden würde.
Der Automat geht zurück, mal schauen ob er defekt ist. Ich vermute eine zu "einfache" elektrische Schaltung dahinter. Zur Not verdrahte ich Ihn mir selber um :roll:

Vielen Dank für die guten Antworten.

Gruß Xander
xander
 

Beitragvon xander » 14.04.2017, 20:32

So, mittlerweile habe ich ein neues Gerät erhalten. Das neue Thermostat hat 2 Stufen. Damit funktioniert alles einwandfrei.

Gruß Xander
xander
 

Beitragvon Kavure´i » 15.04.2017, 01:04

Hola Xander

Glückwunsch.
Manchmal hat man eben Pech und erwischt ein defektes Gerät.
Viel Spaß beim Einkochen in Zukunft.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Wecki » 17.04.2017, 15:20

Juhu.., habe gerade wieder 18 1-Liter Weck-Tulpe mit Klammern und Gummis gebraucht ergattert...
Werd sie morgen holen und die nächste Einweckt-Session ist gesichert... :lol:

Überprüfe wöchentlich meine Gläser per Sichtprüfung und noch ist alles im grünen Bereich!

Noch einen schönen Rest-Ostermontag

Wecki
Wecki
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 22.04.2017, 04:02

Frage zu Knoblauch einwecken.

Ich habe mehrfach schon probiert, Knoblauch nur in Öl einzulegen - ohne zu kochen - aber der gärt bei mir dann schon nach spätestens 3 Tagen und ist unbrauchbar.

Knolauch erhitzt verliert so finde ich, immer sehr an Geschmack.

Ich würde es dennoch mal gerne probieren mit einwecken.

Wer hat schonmal Knoblauch eingeweckt und hat Tipps ?

Knoblauch im ganzen - also einzelne Zehen einwecken oder geschnibbelt oder püriert ? Gibts Geschacksunterschiede (ci hwills ja möglichst knofiintensiv haben).

Wie einkochen ? Also wie lange ab Wasserblubbern ?

Knoblauch in Salzwasser oder in Öl einkochen ?
Drakulinchen2
 

Beitragvon Lausitzerin » 22.04.2017, 10:37

Hallo Drakulinchen,

eingeweckt habe ich Knobi noch nicht, aber ich konserviere ihn gern kleingehackt mit ca. 1/3 Salz (1/3 de Knobimenge).
So steht er im Glas bei mir in der Kühlschranktür und nur deshalb (weil gebrauchsfertig) nutze ich ihn auch als Würze.
Mit geernteten Kräutern verfahre ich ähnlich.

Müßten sich Knoblauchknollen nicht ähnlich lagern lassen können wie Zwiebeln? (Ich erinnere mich, daß ich Knobi auch schon als Zehen in Öl eingelegt habe, im Kühlschrank hat sich das lange gehalten.)

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Kavure´i » 22.04.2017, 23:13

Drakulinchen

mir ging das auch so.
Nur wenn man den Knofi kurz blanchiert, gärt er nicht.
Muß nicht lange sein, da reichen einige Minuten und er schmeckt immer noch schön nach Knoblauch.

Mit Öl müsstest du ausprobieren. Kann mir das jetzt aber nicht vorstellen.
Auch nicht, wie lange man das einkochen müßte.

Ich würde, wenn ich ihn einkochen wollte, nur normales Wasser nehmen.
Ich habe Maiskörner (nach Vorschrift im Weckbuch) mit leicht gesalzenem Wasser eingekocht.
Obwohl die Gläser fest zu sind, ist der Mais milchsauer vergoren :roll:
Nächstes Mal nehme ich nur Wasser.

Ich konserviere Knoblauch gerne so:

Knoblauch süß-sauer

500 g geschälte Knoblauchzehen
250 g in Scheiben geschnittene Karotten
1 grüne Chilischote in nicht zu feinen Streifen
1 TL Thymian
1 TL Rosmarin
125 ml Apfelessig
500 ml herben Weißwein
2 Lorbeerblätter
10 grüne Pfefferkörner
5 Körner Piment
3 EL Zucker
2 TL Salz

Essig, Weißwein, Zucker, Salz und Gewürze aufkochen.
Knoblauch und Karotten dazugeben, 8 Minuten kochen lassen.
Kochendheiß in Gläser füllen, verschliessen.
Mindestens 2 Tage durchziehen lassen.

Haltbarkeit: bei mir schon mal über ein Jahr. Danach werden die Knoblauchzehen langsam unansehnlich, schmecken aber immer noch sehr gut.
Angeblich sollen die Knoblauchzehen weiß bleiben, wenn man sie in Milch blanchiert.
Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Drakulinchen2 » 23.04.2017, 03:15

dankeschön , dann probier ich das mal mit blanchieren und mit dem in Salz konervieren.
Drakulinchen2
 

Beitragvon Andiamos » 23.04.2017, 09:32

Ich hab eine Frage an die Einkoch-Erfahrenen:

Vor 2 Monaten habe ich zum ersten Mal eine große Portion Porreesuppe eingekocht, die dann später mit Schmelzkäse verfeinert zur leckeren Porree-Käse-Suppe werden soll.
Nun habe ich ein Glas geöffnet und festgestellt, dass die Suppe ziemlich säuerlich schmeckt. Das tut sie frisch gekocht überhaupt nicht.
Ich habe nur Hackfleisch, Porree und Brühe verwandt. Als Gewürze Salz, Pfeffer und etwas Curry. Fest verschlossen waren die Gläser auch. Was kann da passiert sein? Kann man Porree nicht einkochen?

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Pünktchen » 23.04.2017, 17:46

Hallo zusammen,
wir haben eben ein Glas Chili Con Carne vom 26.04.2016 geöffnet und mit Genuss gegessen. Aus der gleichen Abfüllung habe ich letztens leider 2 Gläser entsorgen müssen.
Vermutlich waren bei den letzten beiden Gläsern die Gummis defekt oder nicht richtig aufgelegt, denn die Gläser waren neu und ausgekocht genau wie die Deckel und die Gummis. Ärgerlich dass mir das mit den defekten Gummis nicht aufgefallen war.
Pünktchen
 

Beitragvon Pünktchen » 23.04.2017, 17:52

Ach was ich noch fragen wollte, vor 2Monaten habe ich Chinakohl-Curry-Hähnchen eingeweckt und obwohl ich Kokosmilch mit verwendet habe, sind sie nicht schlecht geworden.
Also kann man Kokosmilch beim einwecken ohne Bedenken verwenden ?
Pünktchen
 

Beitragvon Kavure´i » 23.04.2017, 21:21

Angelika

Porree habe ich bisher nicht eingekocht.
Danke für die Vorwarnung, denn das wollte ich dann dieses Jahr ausprobieren.
Da werde ich wohl zum Ausprobieren nur einige wenige Gläser füllen.

Pünktchen
die Gummis müssen nicht defekt gewesen sein.
Vielleicht waren deine Gläser zu voll und es kam was vom Inhalt unter die Gummis.
Da gab es dann nur einen Scheinverschluß und die Gläser waren nicht wirklich zu.

Wenn der Inhalt in Ordnung ist, kann Kokosmilche wohl verwendet werden.
Kokosmilch ist ja ein rein pflanzliches Produkt. Warum soll das nicht gehen?

Kavure´i
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Kavure´i
 

Beitragvon Pünktchen » 23.04.2017, 22:06

Hallo Kavure,
Danke für deine Antwort, da ich überall gelesen hatte, dass man keine Milch beim Einkochen verwenden sollte war ich mir nicht sicher ob das mit der Kokosmilch funktioniert. Doch ich hatte halt doch noch so eine Menge nach dem Essen übrig und ich mag es nicht wenn man Nahrungsmittel, gekocht oder auch nicht, einfach wegwirft, da hab ich es halt einfach versucht und siehe da, man sollte sich wohl öfter mal trauen, hi, hi....
Am Dienstag hat unser Bauer wieder Frischfleischverkauf und dann werde ich meinen Chili Con Carne-Vorrat wieder aufstocken und dann genauer auf die Füllhöhe achten.
Bis dann lG Pünktchen
Pünktchen
 

Beitragvon mollemaus » 24.04.2017, 16:41

Beim Knoblauch mache ich es auch so, dass er mit Salz püriert und dann in Gläschen abgefüllt wird. Die werden dann, sobald angebrochen, im Kühlschrank aufbewahrt. Und wenn man immer nur mit sauberem Besteck reingeht, wird da nix schlecht. Derzeit nehme ich noch den Knoblauch her, den ich 2015 hergestellt habe.

Zur Kokosmilch: Darauf achten, dass man die "echte" ohne Zusätze hernimmt. Dann ist die problemlos einkochbar. Letzte Woche habe ich das letzte Glas Hähnchencurry in Kokosmilch aufgemacht, das hatte ich vor fast einem Jahr eingeweckt. War wunderbar! Auch die Kürbissuppe mit Kokosmilch hält sich eingeweckt nun schon fast ein Jahr und schmeckt immer besser :) Ich nehme immer die Kokosmilch von Aroy-D her, die gibt es im Tetrapack (500ml und 1L).

Letztens hatte ich ein Glas mit einer Roulade+Soße geöffnet, das nicht den typischen Zischknacker von sich gegeben hat. Gerochen hat es auch noch okay - aber die Soße hat schon sauer geschmeckt. Wurde dann schnellstens entsorgt. Beim genaueren Betrachten habe ich dann gesehen, dass unter den Gummi eine kleine Fleischfaser geraten war.

Wie lang hast du die Porreesuppe eingeweckt? Kann es sein dass die Zeit etwas zu kurz war?
mollemaus
 

Beitragvon lagervize » 25.04.2017, 13:08

mollemaus hat geschrieben:....Zur Kokosmilch: Darauf achten, dass man die "echte" ohne Zusätze hernimmt. Dann ist die problemlos einkochbar. Letzte Woche habe ich das letzte Glas Hähnchencurry in Kokosmilch aufgemacht, das hatte ich vor fast einem Jahr eingeweckt. War wunderbar! Auch die Kürbissuppe mit Kokosmilch hält sich eingeweckt nun schon fast ein Jahr und schmeckt immer besser :)


Ist doch klar, eben wie beim Gärtner Dehner. "Der Gärtner wird nicht älter, sondern nur immer besser". :) :)
rgds, lagervize
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lagervize
 

Beitragvon Andiamos » 25.04.2017, 17:05

Ich hab nochmal überlegt wegen der Porreesuppe...
Im letzten Herbst habe ich schon mal Porreesuppe eingekocht und die war einwandfrei und schmeckte gut. Auch nach längerer Zeit noch. Die jetzige Ladung war von Februar. Ich kann mir vorstellen, dass der anders angebaut wurde. Vielleicht mehr gedüngt oder irgend sowas. Vielleicht hatte ich auch nur ein Glas erwischt, welches sauer schmeckte. Ich mach nochmal ein weiteres auf.

Kavure,
lass dich deshalb also erstmal nicht vom Porreeeinkochen abhalten.

LG
Angelika
Andiamos
 

Beitragvon Lausitzerin » 25.04.2017, 18:19

Und ich greife nochmal den Vorschlag hier aus dem Forum auf (weiß nicht mehr, von wem der war):

Zumindest "spezielle" Gerichte nach 48 Stunden nochmals, ca. die Hälfte der ursprünglichen Zeit, einwecken, da dürfte man dann wirklich auf der sicheren Seite sein.
Seit ich das bei Klopsen etc. mache, ist nichts mehr säuerlich geworden.
Von grünen Bohnen kannte ich das ja aus den DDR-Kochbüchern, dürfte das etwas sensiblere Eiweiß als Ursache betreffen.

Na und bei "Suppe" ändert sich ja in der Konsistenz nichts beim 2. einwecken :lol:

:) Lausitzerin
Lausitzerin
 

Beitragvon Pünktchen » 25.04.2017, 18:44

Hallo zusammen,
ich werde jetzt gleich noch einige Frikadellen einwecken. Eigentlich wollte ich neues Chili Con Carne machen, doch der Wunsch meines "Herrn" ist mir Befehl...
Lg Pünktchen
Pünktchen
 

 


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